Nord-Licht: Über das Wesen dieses Blogs

…der auch „Lichtschwerts Lesestube“ heißen könnte:

Als ich diesen Blog zu Samhain des Jahres 2012 einrichtete, ging es mir unter anderem darum, eine kleine Online-Bibliothek aufzubauen, um Lesern Zugang zu Lektüre zu ermöglichen, die im Buchhandel teils nur mehr schwer oder auch gar nicht mehr zu finden ist.

Denn leider befindet sich die Lesekultur – vor allem das Interesse für Bücher – seit längerem in einem anhaltenden Rückgang, der zur Folge hat, daß das Angebot im Buchhandel immer mehr schrumpft, vor allem von älteren Geschichten, die noch weniger mit Political Correctness, linkskrankem Zeitgeist und NWO -Propaganda verseucht sind. Dadurch werden auch diejenigen, die sehr wohl noch Zeit und Interesse für so etwas hätten, um die Möglichkeit gebracht, diese Sachen im Handel zu finden oder sie überhaupt erst kennenzulernen.

Dies betrifft besonders die Science Fiction, mein Lieblingsgenre. Der Blogger stratomunchkin, der den inzwischen vom Netz genommenen Blog „Nachtalbenbunker“ betrieben hat, führte in einem Blogbeitrag aus, daß der Angebotsschwund speziell in diesem Bereich und überhaupt bei Lektüre, die vorwiegend Jungs und Männer interessiert, auch daran liegt, daß in den Lektoraten der großen Verlage großteils junge Frauen arbeiten, die dann hauptsächlich solche Sachen zur Veröffentlichung auswählen, die ihnen selber gefallen.

Viel von der gegenwärtigen Lesemüdigkeit liegt aber wohl an der stark verringerten Aufmerksamkeitsspanne vor allem bei jüngeren Jahrgängen (denen normale mehrminütige Youtube-Videoclips oft schon zu lang sind, weshalb es einen Trend zu ganz kurzen Clips von etwa 6 bis 10 Sekunden Dauer gibt), und am allgemeinen Zeitstress. Die Ursachen dafür dürften unter anderem die folgenden sein:

– die Reizüberflutung aufgrund des potentiell uferlosen Angebots im Internet;

– der Stress, unter den sich die Nutzer sozialer Medien gegenseitig setzen, indem sie einander unüberlegt Massen großteils belangloser „Messages“ senden, die ihrerseits wieder Antworten erfordern.

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Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei

MORGENWACHT

Von Manfred Kleine-Hartlage, Original am 15. Juni 2009 hier in seinem Blog „Korrektheiten“ erschienen.

Dies vorweg: Diese Rezension (die im Grunde auch aus einem einzigen Wort bestehen könnte: Lesen!) erspart nicht die Lektüre von Flaigs Buch Weltgeschichte der Sklaverei; es ist eines, das man gelesen haben muss. Dafür, dass es eine Weltgeschichte ist, ist es mit 219 Seiten von angenehmer Knappheit und Prägnanz – eines jener Bücher, in denen kein Wort zu viel steht, weil ihre Verfasser das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden und ein schier uferloses Thema straff zu gliedern wissen.

Ich kann und will hier nur einige Aspekte herausgreifen, die mir selber wichtig sind:

Flaig macht, nachdem er die Begriffe geklärt hat (er spricht von klassischer Sklaverei im Unterschied zu Leibeigenschaft und anderen milderen Formen der Unfreiheit), auf zweierlei aufmerksam:

Erstens, dass die Sklaverei im allgemeinen zu sehr als Produktionsweise und als gesellschaftliche…

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Städte und Errungenschaften

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original „Cities and Accomplishment“ erschien am 22. Juni 2010 im „Brussels Journal“ (http://www.brusselsjournal.com/node/4467) sowie als Auszug auf „Gates of Vienna“

(http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/06/fjordman-cities-and-accomplishment.html), von wo ich auch eine Auswahl an Kommentaren übernommen habe.

In mehreren bei Gates of Vienna und anderswo veröffentlichten Essays habe ich mich mit dem Thema der in IQ gemessenen genetischen Intelligenz befaßt, inspiriert von Michael H. Harts bahnbrechenden und sehr politisch inkorrekten Buch über Biohistorie, Understanding Human History. Viele Menschen halten dieses Thema für „rassistisch” und daher tabu, aber ich werde über alles schreiben, das ich für praktisch und wissenschaftlich relevant halte. Andererseits gibt es einige Dinge, die der IQ nicht vollständig erklärt. Wir werden uns hier ein paar davon ansehen, die mit Geographie, Bevölkerungsdichte und Verstädterungsgrad zu tun haben. Die wichtigste einzelne Sache, die der IQ nicht erklärt, ist, warum die wissenschaftliche Revolution unter Europäern stattfand, nicht unter Nordostasianten, die einen mindestens gleich hohen IQ haben wie Weiße. Ich werde dieses Thema für einen späteren Essay aufheben.

Australiens Landmasse von 7,6 Millionen Quadratkilometern ist größenmäßig mit den gesamten Festlandbundesstaaten der USA ohne Alaska vergleichbar, die ungefähr acht Millionen km² umfassen, aber Australien hat um die 22 Millionen Einwohner, wohingegen die USA über 300 Millionen hat. Beide Länder haben eine ähnliche Geschichte in dem Sinne, daß während der europäischen Kolonialzeit weiße Siedler das Land übernahmen und dort technisch hochentwickelte Gesellschaften aufbauten, aber nur eines davon wurde zu einer führenden Weltmacht. Dies kommt daher, daß ein Großteil von Australien und seiner Gewässer außer dem Großen Barriereriff vor der Küste von Queensland im Nordosten wüst ist. Der Boden ist schlecht und nicht nährstoffreich. Der Großteil der Bevölkerung siedelt entlang der Küste im Süden und Osten, von Adelaide über Melbourne und Sydney bis Brisbane. Einfach ausgedrückt: Australiens Geologie und Ökologie können nicht annähernd die Zahl von Menschen erhalten, wie wir sie in den USA finden. In diesem Fall zählen Geologie und Geographie in großem Maße. Australien liegt auch weit entfernt von bedeutenden Handelsregionen anderswo. Dank moderner Transport- und Kommunikationstechnologie ist dieser Nachteil weniger schwerwiegend, als er es früher war, aber er ist dennoch ein bedeutender Faktor, der das Wirtschaftsleben des Landes gestaltet.

Am anderen Extrem ist Grönland, die größte Insel der Welt, mit 2.175.600 km² mehr als ein Viertel so groß wie die USA, aber mit bloßen 57.000 Einwohnern hat es die niedrigste Bevölkerungsdichte der Erde (ausgenommen die Antarktis, die nur von ein paar Wissenschaftlern bewohnt wird): 0,026 Menschen pro Quadratkilometer. Dies deshalb, weil das kalte und unwirtliche Grönland weitgehend mit Eis und Gletschern bedeckt ist. Im Gegensatz dazu sind die dichtestbevölkerten Gebiete der Welt Macau in China und Monaco in Europa, mit 18,534 bzw. 16,923 Einwohnern / km².

Andere geographische Faktoren von großer Bedeutung für die Evolution einer Gesellschaft sind Wasserwege, schiffbare Flüsse und Zugang zu den Ozeanen. Kein ernsthafter Historiker könnte die Geschichte Großbritanniens oder Japans richtig schreiben, ohne deren Insellage als bedeutenden Faktor in Rechnung zu ziehen. Mehrere Gelehrte haben darauf hingewiesen, daß die zergliedertere Form und Topographie Europas im Vergleich zu China einer der Gründe dafür ist, daß China früher politisch geeint war als Europa, eine Idee, die ernsthafte Erwägung verdient. Das römische Reich kontrollierte an seinem Höhepunkt nur halb Europa, nicht den fernen Norden und Osten.

Viele Ereignisse können am besten mit einer Kombination aus IQ und anderen Faktoren erklärt werden. Die portugiesische Erkundung der afrikanischen Küste in der Mitte der 1400er setzte den Anfang der westeuropäischen Expansion. Diese Erforschung erforderte einen gewissen Mindest-IQ, den die europäischen Nationen hatten, nicht aber die sub-saharischen Afrikaner. Dies erklärt, warum die Europäer nach Afrika reisten und die Nigerianer nicht Europa entdeckten, aber es erklärt nicht, warum die Chinesen nicht den Atlantik erforschten, wozu sie das technische Know-how gehabt haben könnten, wenn sie es gewollt hätten.

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IQ und menschliche Leistungen – die Debatte geht weiter

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Der Originalartikel „IQ and Human Accomplishment – The Debate Continues“ erschien am 10. Jänner 2010 bei „Gates of Vienna“:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/01/iq-and-human-accomplishment-debate.html

Vorwort von Baron Bodissey: Fjordman hat sich einer interessanten Diskussion drüben bei Mangan’s Adventures in Reaction angeschlossen (Thema: “Nationale Herkunft bedeutender Biologen”). Nachstehend einige ausgewählte Kommentare von ihm:

Was die Deutschen betrifft, so ist dies eine spannende Frage. Ich bin ziemlich überzeugt, daß IQ eine wichtige Variable ist, und ich habe mehrere Auflistungen gesehen, die die Deutschen als diejenigen mit dem höchsten Durchschnitts-IQ in Europa angaben. Nichtsdestoweniger erklärt der IQ nicht alles. Kein einzelner Faktor tut das jemals. Zum Beispiel erklärt er nicht, warum die Europäer und Menschen europäischen Ursprungs die Ostasiaten in solchem Ausmaß überflügelt haben, trotz der Tatsache, daß letztere uns im durchschnittlichen IQ entsprechen. Es ist interessant, daß der IQ sehr grob gesprochen zunimmt, je weiter man nach Norden geht. Dies bedeutet, daß Europa insgesamt einen höheren IQ hat als der Nahe Osten und einen viel höheren als das tropische Afrika. Jedoch gibt es auch geringere Unterschiede innerhalb Europas, und nicht notwendigerweise statistisch unbedeutende.  Europäer nördlich der Alpen haben einen etwas höheren IQ als jene in Südeuropa. Man könnte sagen, daß die Schweden und Holländer einige der Balkanvölker aufgrund dessen überflügelt haben. Die Italiener werden oft als jene mit dem höchsten Durchschnitts-IQ in Südeuropa angeführt, was mit der Tatsache übereinstimmt, daß die Italiener jene südeuropäische Nation darstellen, die bei den modernen menschlichen Errungenschaften am besten abschneiden. Das größte Rätsel sind die Griechen, die in der Antike große Genies wie Aristoteles, Archimedes und Hipparchus hervorbringen konnten, heute aber einen der niedrigsten IQs auf dem europäischen Kontinent haben. Die Tatsache, daß der durchschnittliche IQ zuzunehmen scheint, je weiter man anch Norden geht, paßt zu der „Kaltwetter-Hypothese” für die Evolution der menschlichen Intelligenz in prähistorischer Zeit, die von Michael Hart in Understanding Human History vertreten wird und über die ich zuvor schon kommentiert habe.

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Die jüdischen Ursprünge der Bewegung für offene Grenzen

Von Dr. Andrew Joyce; Original: The Jewish Origins of the Open Borders Movement, erschienen am 2. Oktober 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

In einem Essay von 2005 über „Weißseinsforschung“ versuchte ich die Grundlagen und die Kontextualisierung für eine entwickeltere Studie über den Umfang und die verheerende Wirkung des zeitgenössischen jüdischen intellektuellen Aktivismus in unseren Colleges und Universitäten und in unserer breiteren Kultur zu schaffen. In diesem Essay hob ich die Bedeutung jüdischer Aktivisten einschließlich Noel Ignatiev, Ruth Frankenberg, Ricky Marcuse und Terry Berman hervor, die zwischen der Mitte der 1970er und den späten 1990ern die Entwicklung einer akademischen Disziplin betrieben, die „Weißseinsforschung“ genannt wird. Seit ihrer Begründung hat die Weißseinsforschung einen einzigartigen Raum in einer zunehmend multikulturellen disziplinären Landschaft eingenommen. Anders als Schwarzenstudien, jüdische Studien oder asiatische Studien soll diese Sphäre der akademischen Welt nicht in konstruktiver Weise die Errungenschaften, Geschichte und Kultur der von ihr untersuchten ethnischen Gruppe erforschen. Vielmehr existiert das Genre, um das „Weißsein“ und folglich die Weißen einer einzigartig feindlichen Dialektik auszusetzen, die aus der Herabwürdigung der weißen Kultur, der Herabsetzung der weißen Geschichte und der Delegitimierung des europäischen Existenzanspruchs besteht. Als solche kann man die Disziplin als einen Akt der ethnischen Kriegführung betrachten, so wie sie auf der beabsichtigten Eroberung von Köpfen und Gewissen und schließlich von Ressourcen und Territorium beruht.

In allen westlichen Ländern bleibt die Weißseinsforschung in ihren akademischen Äußerungen und jenen hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit überproportional von Juden geleitet. Dies ist eine empirisch beobachtbare Tatsache. Man könnte ein Buch allein über die jüdische Beteiligung an dieser „Disziplin“ schreiben, aber für hier sollte eine kurze Untersuchung von ein paar entscheidenden Beispielen genügen. Zu diesen gehört Barbara Applebaum von der Syracuse University, die eine Karriere aus der Förderung von Vorstellungen über „weiße Schuld“ und die Beendigung dessen gemacht hat, was sie als „moralische Unschuld der Weißen“ bezeichnet. Ähnlich ist Say Burgin von der Leeds University, die einen Kurs mit dem Titel „Warum ist mein Lehrplan weiß?“ unterrichtet, während George Lipsitz von der University of California, Autor von How Racism Takes Place („Wie Rassismus stattfindet“), ebenfalls mehrere Bücher über „Weißsein“ und weiße Schuld geschrieben hat. Die jüdische Feministin Michelle Fine von der City University of New York zahlreiche Arbeiten über das „Weißenprivileg“ produziert hat, einschließlich ihres Buches Witnessing Whiteness („Weißsein miterleben“). Andere jüdische Akademiker, die im Bereich der Weißseinsforschung sehr aktiv sind, sind unter anderem Lois Weis, David Theo Goldberg, Maurice Berger, Lawrence Grossberg, Jennifer Roth-Gordon, Cynthia Levine-Rasky, Laura S. Abrams, Judith Katz, Melissa Steyn, Paula Rothenberg und Amy Eshleman.

Die jüdische Beteiligung ist vielleicht noch intensiver in der Sphäre des Aktivismus für die sogenannte soziale Gerechtigkeit. Eine der vordersten Betreiberinnen von „Whiteness workshops“ in den Vereinigten Staaten ist Dara Silverman. Silverman ist eine „Beraterin, Organisatorin und Trainerin, die seit über 20 Jahren Bewegungen für wirtschaftliche, rassische genderbezogene und soziale Gerechtigkeit aufgebaut hat. Von Januar 2015 bis Juli 2016 war Dara die Gründungsdirektorin von Showing up for Racial Justice (SURJ). Als Beraterin arbeitet Dara mit kleinen und mittelgroßen Gruppen, um deren Organisationsgeschick, Mittelaufbringung und organisatorische Fähigkeit aufzubauen. Dara war von 2003 bis 2009 Geschäftsführerin von Jews for Racial and Economic Justice (JFREJ) in New York City.“

Der notorische jüdische Aktivist Tim Wise hat Silverman als „eine kritische Stimme in der neu belebten Bewegung antirassistischer weißer Verbündeter“ gelobt. „Eine unermüdliche Mitverschwörerin mit farbigen Führern im Kampf gegen die weiße Vorherrschaft und rassische Ungleichheit. Silvermans Verständnis der Strategie für den Aufbau von Bewegungen steht hinter niemandem zurück.“ Was den tatsächlichen Inhalt ihrer Arbeit betrifft, so bietet Silverman an, Weiße von ihrem „giftigen Weißsein“ durch Workshops und „Webinars“ [„Netzsemianre“] zu „heilen“. Im Wesentlichen sind diese Maßnahmen Entwurzelungsprogramme, die mittels psychologischer Misshandlung durchgeführt werden, welche sich auf das Herbeiführen von Schuldgefühlen zentrieren. Diese Bestrebung, ein Volk von seiner Identität zu trennen, ist mehr als nur ein bisschen heuchlerisch angesichts dessen, dass Silverman in mindestens einem Interview erklärt hat: „Ich bin Jüdin, und ich habe eine ziemlich starke Verbindung zum Judentum.“

Dara Silverman

Zusätzlich zu Silverman hat es viele weitere Juden zum wahnsinnig lukrativen und modischen Geschäft hingezogen, Weiße vom Aufgeben ihrer Identität zu überzeugen. Dazu gehören Jon Greenberg, Autor von „10 examples that prove White privilege protects White people in every aspect imaginable“ [„10 Beispiele, die beweisen, dass das Weißenprivileg Weiße in jeder vorstellbaren Hinsicht schützt“] und „Talking to Kids about Whiteness“ [„Mit Kindern über das Weißsein reden“]. Andere prominente Gestalten in der „Soziale Gerechtigkeit“-Sphäre des Angriffes auf das Weißentum sind unter anderem Debbie Zucker und Robin Nussbaum. Als das New Yorker Vassar College im letzten Oktober beschloss, eine Reihe von „Whiteness workshops“ abzuhalten, waren zwei Workshop-Leiter Diane Eshelman und Michael Drucker, die beide Juden sind. Während die Schwächung der inneren oder psychologischen Stützen der weißen Identität für sich schon ausreichend problematisch ist, wird das Problem durch intensiven jüdischen Aktivismus in anderen Sphären akademischer Aktivitäten und solcher für „soziale Gerechtigkeit“ verschärft. Das Schädlichste in dieser Hinsicht sind die jüdische Vorherrschaft in der „kritischen Rassentheorie“ und ihr entsprechender politischer Ausdruck in Form der Bewegung für offene Grenzen.

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Dummheit ohne Grenzen – Die Allianz der Utopien

Von Fjordman. Original: Stupidity Without Borders – The Alliance of Utopias, erschienen am 17. Juli 2006 im Brussels Journal.
Übersetzung: Lucifex.

Das 20. und der Beginn des 21. Jahrhunderts haben das spektakulärste Bevölkerungswachstum der menschlichen Geschichte erlebt; der Großteil davon fand in Drittweltländern statt. Die Weltbevölkerung, die im Jahr 2006 auf 6,4 Milliarden geschätzt wird, wächst pro Jahr um mehr als 70 Millionen Menschen. In sechzig Jahren hat Brasiliens Bevölkerung um 318 Prozent zugenommen, die von Äthiopien um 503 Prozent. Es gibt jetzt 73 Millionen Menschen in Äthiopien – mehr als die Bevölkerung Britanniens oder Frankreichs.

Zur selben Zeit haben viele der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder, sowohl im Osten als auch im Westen, Probleme mit alternden oder abnehmenden Bevölkerungen. Am Höhepunkt um 1910 herum lebte ein Viertel der Weltbevölkerung in Europa oder Nordamerika. Heute ist der Prozentanteil wahrscheinlich auf etwa ein Achtel gesunken. Südkoreas Geburtenrate ist so weit gefallen, dass von der durchschnittlichen Koreanerin zu erwarten ist, dass sie in ihrem ganzen Leben nur ein Kind hat. Die Vereinigten Staaten haben immer noch eine Geburtenrate von mehr als zwei, während das Vereinigte Königreich im selben Zeitraum eine langsame Steigerung der Geburtenraten von 1,63 auf 1,74 erlebt hat, und Deutschland von 1,34 auf 1,37. Das Problem der niedrigen Geburtenraten in Asien wurzelt in der steigenden sozialen und wirtschaftlichen Stellung der Frauen. Japans Geburtenrate betrug 1,28, vergleichbar mit Taiwans 1,22 und Hongkongs 0,94.

„Europa und Japan sehen sich nun einem Bevölkerungsproblem gegenüber, das in der menschlichen Geschichte beispiellos ist“, sagte Bill Butz, der Präsident des Population Reference Bureau. Länder haben Menschen wegen Kriegen, Seuchen und Naturkatastrophen verloren, aber niemals, weil die Frauen aufgehört hätten, genug Kinder zu haben. Japan gab bekannt, dass seine Bevölkerung im Jahr 2005 zum ersten Mal geschrumpft ist und dass es jetzt die älteste Nation der Welt war. Italien war Zweiter. Im Durchschnitt müssen Frauen in ihrem Leben 2,1 Kinder haben, damit eine Gesellschaft sich erhält, wenn man Kleinkindersterblichkeit und andere Faktoren berücksichtigt. Nur ein Land in Europa – das moslemische Albanien – hat eine Fruchtbarkeitsrate über 2. Russlands Fruchtbarkeitsrate beträgt 1,28.

Der Autor Spengler bemerkte in der Asia Times Online, dass Demographie Schicksal ist. „Niemals in der aufgezeichneten Geschichte haben wohlhabende und friedliche Nationen sich dafür entschieden, vom Antlitz der Erde zu verschwinden. Und doch ist es das, wozu sich die Europäer entschlossen haben. Damals im Jahr 1348 litt Europa unter dem Schwarzen Tod. Die Seuche reduzierte die geschätzte europäische Bevölkerung um etwa ein Drittel. In den nächsten 50 Jahren wird Europas Bevölkerung – in Zeitlupe – diese Seuchendemographie wieder durchleben und bis 2050 etwa ein Fünftel seiner Bevölkerung verlieren.

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Warum die westliche Kunst einzigartig ist und warum islamische Einwanderung sie bedroht

Von Fjordman, übersetzt von Eisvogel und am 14. Juni 2007 auf ihrem Blog „Acht der Schwerter“ veröffentlicht. (Original: Why Western Art is Unique, and Why Muslim Immigration Threatens It, erschienen am 15. Mai 2007 im Brussels Journal). Das Titelbild, Tizians „Himmelfahrt Mariens“, wurde von Deep Roots für die Nachveröffentlichung auf „As der Schwerter“ eingefügt.

Ich möchte heute eine Weile bei einem Aspekt der westlichen Kultur verweilen, der gewöhnlich vernachlässigt wird, und doch so wichtig ist: Wir sind die einzige Kultur in der Menschheitsgeschichte, die in ihren Gemälden und Skulpturen realistische, wirklichkeitsgetreue und nicht nur stilisierte Darstellungen von Lebewesen und Dingen hervorgebracht hat. Wir sind auch die einzige Kultur, die einen Weg gefunden hat, dreidimensionale Objekte auf einem zweidimensionalen Medium darzustellen. Eine vergleichbare Perspektive fehlte bei allen anderen Formen früher Kunst, sei es die chinesische, die japanische, die indische, die mittelamerikanische, afrikanische oder nahöstliche. Es ist vorstellbar, daß das daran liegt, daß der westliche Mensch den Raum und räumliche Verhältnisse anders wahrgenommen hat als andere Menschen. Westler sind schon sehr lange Zeit anders.

Was bedeutet das für unsere Zivilisation? Wir müssen verstehen, warum der Westen sich so sehr von allen anderen menschlichen Kulturen unterscheidet und warum er so viele unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht hat.

Die ägyptische Kunst war der Bewahrung des Körpers für das Jenseits gewidmet. Die Künstler malten nach strengen Regeln aus dem Gedächtnis. Die frühe griechische Kunst baute auf der ägyptischen auf, aber die Griechen wandten sich nach einiger Zeit von ihr ab. Das ist ein guter Hinweis darauf, was „westlich“ ist. Die Griechen waren Westler, was man sowohl an ihrer Philosophie als auch an ihrer Kunst aufzeigen kann. Die Ägypter waren, obwohl sie eine Hochzivilisation schufen, die sowohl das Griechisch-Römische als auch – wenn auch etwas weniger – das Jüdisch-Christliche beeinflußte, keine Westler. Das gleiche gilt für die Sumerer, die Assyrer, die Babylonier und andere Kulturen Mesopotamiens.

Der Autor E.H Gombrich erklärt das in seinem brillanten Buch The Story of Art. Ein ägyptischer Künstler „hatte, wenn er einmal alle Regeln beherrschte, seine Lehrzeit beendet. Niemand wünschte irgend etwas anderes, niemand erwartete von ihm, er solle ‚originell’ sein. Im Gegenteil, er wurde wahrscheinlich dann als der beste Künstler geachtet, wenn er seine Statuen den bewunderten Monumenten der Vergangenheit besonders ähnlich machen konnte. So geschah es, daß sich die ägyptische Kunst im Lauf von drei Jahrtausenden oder sogar mehr kaum wandelte. Alles, was im Zeitalter der Pyramiden als gut und schön erachtet wurde, wurde tausend Jahre später noch als genauso großartig befunden.“

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster schreibt: „Wir sollten immer das große Verdienst der Ägypter in Erinnerung behalten, daß sie die ersten waren, welche die schöne menschliche Form in der Kunst entwickelten, die von den Griechen später übernommen und lebendiger gemacht wurde. Camille Paglia ist höchst dumm, aber man sollte das erste Kapitel ihres Buches Sexual Personae lesen, in dem sie sich mit der klaren, perfekten ‚Apollonischen’ Form befaßt, die zur Grundlage westlicher Kunst wurde. […] In einem gewissen Sinn drückten die Künstler während Athens Goldenem Zeitalter das in Stein aus, was Homer Jahrhunderte früher in Poesie ausgedrückt hatte: jene ganz besonderen Augenblicke des Lebens, in denen der Held ‚etwas zu sein schien, was mehr als ein Mensch war’. Oder wie in der Szene in der Ilias (Buch III. 156-158 der englischen Ausgabe), in der die alten Männer auf den Mauern Trojas Helena nahen sahen und zueinander sprachen: ‚Wahrlich kann niemand die Trojer und schwer gerüsteten Achäer tadeln, wenn sie lange Zeit Mühsal leiden für eine Frau wie diese! Furchtbar ist der Liebreiz ihres Antlitzes für die unsterblichen Göttinnen.’“

Nach Auster „erlebten die Hebräer, die neben den Griechen die Wegbereiter der christlichen und westlichen Kultur waren, Gott sowohl als Erschaffer des Universums als auch als Person, die eine persönliche Beziehung zum Menschen hat (oder genauer gesagt, offenbarte sich Gott ihnen so), wie zum Beispiel in dieser Passage der Genesis (17:1-4): Als nun Abraham neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm.’“ [Anm.d.Ü.: interessanterweise steht in dem englischen Bibelzitat, da wo im deutschen „fromm“ steht „perfect“]

Es gab nur eine wesentliche Ausnahme in der etablierten ägyptischen Tradition, und das war der häretische Pharao Echnaton im 14. Jahrhundert vor Christus. Die künstlerischen Darstellungen von ihm und seiner Frau Nofretete sind im Gegensatz zu allem Vorhergehenden in der ägyptischen Geschichte naturalistisch, und wurden möglicherweise von der minoischen Kultur auf Kreta inspiriert, die viele für die erste europäische Zivilisation halten. Etwas von diesem Stil findet sich auch noch in den Grabbeigaben von Tutanchaten, von dem man annimmt, daß er der Sohn Echnatons war, und der später, als die alte Religion wieder eingesetzt wurde, seinen Namen in Tutanchamun änderte. Wenn auch das künstlerische Vermächtnis Echnatons bald vergessen war, haben sich möglicherweise seine religiösen Vorstellungen als dauerhafter erwiesen. Sein Beharren darauf, nur einen höchsten Gott – Aton – anzubeten, macht ihn zu einem Pionier des Monotheismus. Es gibt Spekulationen, die allerdings von einigen auch angefochten werden und schwer beweisbar sind, daß seine Ideen Moses beeinflußt haben könnten, was dann zu der Entstehung des Judentums und daraus folgend des Christentums geführt habe.

Weniger umstritten ist, daß sich das früheste Alphabet, der Vorfahr fast aller Alphabete, die rund um den Globus gebraucht werden, einschließlich des phönizischen, griechischen und lateinischen, teilweise von bestimmten ägyptischen Hieroglyphen, die Silben darstellten, ableitet.

Griechische Künstler studierten und imitierten die ägyptische Kunst, aber sie experimentierten auch und beschlossen, sich selbst zu suchen anstatt traditionellen, vorgefertigten Formeln zu folgen. Gombrich sagt: „Die Griechen begannen, ihre Augen zu benutzen. Und als diese Revolution einmal in Gang gesetzt war, konnte sie nicht mehr aufgehalten werden.“ Es ist sicher kein Zufall, daß dieses griechische Erwachen der Kunst in den hundert Jahren ungefähr zwischen 520 und 420 vor Christus in griechischen Stadtstaaten wie Athen stattfand, wo der Philosoph Sokrates unsere Vorstellungen von der Welt in Frage stellte:

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D.N.Rebs Zukunftsvision

Vor Jahren schrieb Leser D.N.Reb in einem Strang von Kewils damaligem Blog „Fakten + Fiktionen“ diesen Kommentar bezüglich seiner Vision zur europäischen Zukunft:

Aber wir können uns trösten. Nach 500 Jahren wird hier kein ernsthafter Wissenschaftler mehr sein, kein Schriftsteller und keine Industrie, da das Hauptanliegen sein wird, korangefällig durch den Tag zu kommen, mit dem richtigen Fuss zuerst das Klo zu betreten oder zu grübeln wo man die Steine zur nächsten Steinigung herkriegt. Da niemand mehr da ist, der Dhimmisteuer zahlt, weil der letzte gutmütige Trottel zum Islam übergetreten ist, müssen sie dazu übergehen, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen.

Durch die zerfallenen Metropolen werden Schafherden getrieben, die Stämme werden ums Weideland kämpfen und endlich ist es so schön wie da, wo sie mal hergekommen sind. Eine Wüstenei, wo der Wind den Sand über die Ebenen treibt und Männer unterm Zeltdach sitzen, wo sie aus verdreckten Senfgläsern Zucker mit Tee trinken. Und darüber diskutieren, ob das Stück versteinerter Kot vom Propheten stammt und ob man es pulverisieren und als Puder verkaufen solle.

Und wenn ab und zu mal ein Nachkomme Volker Becks (adoptiert) oder Claudia Roths (adoptiert) aufgegriffen wird, dann gibt es ein Freudenfest mit anschliessender Ablebensbeschleunigung. Ab und zu gibt es auch mit arg zusammengeflickten Fahrzeugen Rollstuhlrennen zum Gedenken an den grossen Vorsitzenden Wolfgang Schäuble, der nach seinem Tod per Fatwa zum Muslim erklärt wurde und der geschickt die Übergabe der Bundesrepublik an die türkischen und islamischen Verbände vollzogen hatte ohne dass die ungläubigen Schweine es merkten.

Und mancher wird im Stillen an die Erzählungen seiner Grossväter denken, an unglaubliche Zeiten mit Wasser aus der Leitung, Licht aus kleinen Glasflaschen und Papierstücken, die einem die ungläubigen Hunde für Lügen gaben und für die man Autos (?), Teppiche oder Messer eintauschen konnte. Aber so wie es jetzt ist, ist es nach Allahs Willen. Allah ist eben gross.

*   *   *

Siehe auch Was auf dem Spiel steht von Deep Roots.

*   *   *

Gefunden: hier auf Morgenwacht

BAD MOON RISING

Von Lucifex (gefunden hier auf Morgenwacht)

BAD  MOON  RISING

(John Fogerty / Creedence Clearwater Revival)

I see a bad moon rising,
I see trouble on the way,
I see earthquakes and lightnin‘,
I see bad times today.

(Chorus):
Don’t go ’round tonight,
Well, it’s bound to take your life,
There’s a bad moon on the rise.

I hear hurricanes a-blowing,
I know the end is coming soon,
I fear rivers overflowing,
I hear the voice of rage and ruin.

(Chorus):
Don’t go ’round tonight,
Well, it’s bound to take your life,
There’s a bad moon on the rise.

All right!

Hope you have got your things together,
Hope you are quite prepared to die,
Looks like we’re in for nasty weather,
One eye is taken for an eye.

(Chorus):
Don’t go ’round tonight,
Well, it’s bound to take your life,
There’s a bad moon on the rise.

ALLRIGHT!

* * *

Für diejenigen, die das Lied „Bad Moon Rising“ von Creedence Clearwater Revival nicht kennen (natürlich auch für alle anderen Interessierten) habe ich hier das Video aus dem Film “American Werewolf”:

Ich denke, wir werden alle so eine Verwandlung zum Werwolf durchmachen müssen (sofern wir das nicht schon haben), wenn das, woran uns liegt, eine längerfristige Zukunft haben soll.

Diese Verwandlung wird schmerzlich sein, und für diejenigen unter uns, die noch in der Gutmensch-Matrix stecken, sogar sehr schmerzhaft. Aber, um Claudia Roth und Gesinnungsgenossen zu zitieren:

„Das müssen wir aushalten!”

Die Ursprünge des schwedischen Multikulturalismus

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original The Origins of Swedish Multiculturalism erschien am 23. September 2017 in The Occidental Observer.

How Sweden became Multicultural

M. Eckehart

Helsingborg, Sweden: Logik Förlag, 2017

Diese kurze (96seitige) Studie der historischen Ursprünge von Schwedens multikultureller Politik wurde vor zehn Jahren auf Schwedisch veröffentlicht, ist aber soeben für die Englisch lesende Öffentlichkeit verfügbar gemacht worden. Sie ist keine Geschichte der Einwanderung in Schweden, was eine viel längere Behandlung erfordern würde, sondern der Verbreitung und des Triumphs der multikulturellen Idee. Massive außereuropäische Einwanderung fand erst danach statt, teilweise als Folge dieser Verschiebung im Denken.

In den frühen 1960ern, als die Geschichte beginnt, waren die bedeutendsten ethnischen Minderheitengruppen im Land von nordeuropäischer Abstammung: Finnen waren am zahlreichsten, gefolgt von Esten und den Samen oder Lappen, die in Nordschweden selbst heimisch waren.

Aber nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begannen andere einzutreffen. 1963 – 1964 wurden Forderungen nach Einwanderungsbeschränkung laut. Dies half eine Reihe von Debatten in der Presse über den Status ethnischer Minderheiten in Schweden auszulösen. Man ist sich allgemein einig, daß die 1975 formell eingeführte multikulturelle Politik ihre Ursprünge in diesen Debatten hatte; aber wie der Autor der vorliegenden Studie aufzeigt, sind der Hintergrund der Debattierenden und ihre Motive selten untersucht worden.

Ihr Initiator und wichtigster Beitragender war David Schwarz (1928 – 2008), ein in Polen geborener Jude, der 1950 wegen medizinischer Behandlung im Zusammenhang mit Typhus und Tuberkulose, die er sich als Insasse eines Konzentrationslagers in Deutschland zugezogen hatte, nach Schweden kam.

Am 21. Oktober 1964 veröffentlichte Schwarz in Dagens Nyheter, einer von mehreren schwedischen Tageszeitungen, die von der in jüdischem Besitz befindlichen Bonnier-Gruppe herausgegeben wurden, „Das Ausländerproblem in Schweden“, worin er schrieb:

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Schweden relativ restriktiv hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen. Der Bedarf an Arbeitskräften war nicht so groß wie heute, und manche Berufszweige fürchteten ausländische Konkurrenz. Aber zum Ende des Krieges änderte sich die Einstellung der Regierung, und im Laufe der Zeit wurden 14.000 Juden und viele andere aus den deutschen Konzentrationslagern hierher übersiedelt. Gleichzeitig kamen Zehntausende baltische Flüchtlinge und mehrere tausend Staatenlose, die vor den Russen flohen. Seit damals hat Schweden weiterhin Ausländer aufgenommen […] In anderen Worten, Schweden erhielt eine große Gruppe von Menschen, annähernd 400.000, die nicht im Land geboren waren.

Schwarz argumentierte weiters, daß Einwanderergruppen keinem Assimilationsdruck ausgesetzt sein sollten; man sollte sie bedingungslos ihre kulturelle Eigenart beibehalten lassen. Er empfahl die Ernennung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zwecks Formulierung einer kulturpluralistischen Einwanderungs- und Minderheitenpolitik.

Eine Woche später schrieb Schwarz‘ Mitjüdin Inga Goldfarb in Unterstützung seiner Position und behauptete, daß Schweden „ein Bedürfnis nach unterschiedlichen Kulturgruppen“ hätte und daß deren Anwesenheit „unserem Leben neuen Inhalt geben“ würde. Solche vagen, nicht auf Fakten gestützten Aussagen sollten für die Debatte typisch werden.

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Die jüdischen Ursprünge des Multikulturalismus in Schweden

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish origins of multiculturalism in Sweden erschien am 14. Januar 2013 im Occidental Observer.

In „Die Kultur der Kritik“ und anderen Schriften habe ich die Ansicht entwickelt, daß Juden und die organisierte jüdische Gemeinschaft eine entscheidende notwendige Vorbedingung für den Aufstieg des Multikulturalismus im Westen waren. Im Kapitel 7 über die jüdische Mitwirkung an der Gestaltung der Einwanderungspolitik (englisches Original hier) konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die Vereinigten Staaten, brachte aber auch kurze Abschnitte über England, Kanada, Australien (das kürzlich in TOO von Brenton Sanderson großartig bearbeitet wurde) und Frankreich.

Eine Frage, die ich oft gestellt bekomme, ist die nach der Rolle der Juden in Schweden und anderen europäischen Ländern mit relativ wenigen Juden. Nun hat es eine Übersetzung eines Artikels „How and why Sweden became multicultural“ aus dem Schwedischen gegeben, der akademische Schriften über die jüdische Rolle dabei, Schweden zu einer multikulturellen Gesellschaft zu machen, zusammenfaßt. Dieser Artikel sollte in seiner Gesamtheit gelesen werden, aber hier sind einige hervorstechende Punkte:

Der ideologische Wandel begann 1964, als David Schwarz, ein in Polen geborener Jude und Holocaust-Überlebender, der in den frühen 1950ern nach Schweden einwanderte, in Schwedens größter und bedeutendster Morgenzeitung – der in jüdischem Besitz befindlichen Dagens Nyheter („Tägliche Neuigkeiten“) – den Artikel „Das Einwanderungsproblem in Schweden“ schrieb. Er löste eine erbitterte Debatte aus, die großteils in der Dagens Nyheter stattfand, die aber anschließend sogar in anderen Zeitungen, in Leitartikeln und in Büchern weiterging…

Schwarz war der bei weitem aktivste Meinungsmacher und war in den Jahren 1964 – 1968 für 37 von insgesamt 118 Beiträgen zu der Debatte um die Einwanderungsfrage verantwortlich. Schwarz und seine Denkerkollegen waren so dominant und aggressiv, daß Diskussionsteilnehmer mit einer alternativen Sichtweise in die Defensive gedrängt wurden und das Gefühl hatten, daß ihre Ansichten unterdrückt wurden. Zum Beispiel spielte Schwarz die Antisemitismuskarte effektiv aus, um seine Gegner zu diskreditieren…

Es war die konservative Rechtspartei, die als erste die Idee des Kulturpluralismus annahm und sehr dazu beitrug, die neue radikale Richtung zu gestalten. Es ist erwähnenswert, daß der Vorsitzende der Rechtspartei von 1961 – 1965, Gunnar Heckscher, der erste jüdischstämmige Führer der Partei war.

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