Tsushima, 27. Mai 1905: Die Katastrophe in der Koreastraße

Tsushima 1905 japanisch-russisch

Von Deep Roots, zusammengestellt im wesentlichen auf Basis folgender Quellen: „Seeschlachten des 20. Jahrhunderts“ von George Bruce (1976, ISBN 3 7979 1872 0), „Jane’s Kriegsschiffe des 20. Jahrhunderts“ von Bernard Ireland (1997, ISBN 3-86047-592-4) und einem Artikel in der Zeitschrift „Militär & Geschichte“ Ausgabe Februar/März 2012.

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Im Morgengrauen des 27. Mai 1905 dampfte die russische Ostseeflotte durch schwere See langsam in den Eingang der Tsushima-Straße zwischen Korea und Japan. Acht Monate zuvor hatte sie Kronstadt zu ihrer 18.000 Seemeilen langen Fahrt um die Welt verlassen, die die Zerstörung der japanischen Seemacht im Fernen Osten zum Ziel hatte. Jetzt aber, wo sie ihrem Ziel in den Heimatgewässern des Feindes nahe war, hoffte nahezu jeder ihrer Offiziere einschließlich des Oberbefehlshabers Admiral Roschdestwenskij, daß die Flotte einer Schlacht ausweichen und von den Japanern unentdeckt durch das Japanische Meer nach Wladiwostok laufen könne.

Der Russisch-Japanische Krieg hatte seinen Ursprung im Zusammenprall der beiden rivalisierenden Mächte im Jahre 1903 in der Mandschurei, in China und Korea. Im Februar 1904 brach Japan die diplomatischen Beziehungen ab und griff ohne formelle Kriegserklärung die russische Flotte in Port Arthur an. Danach landeten japanische Truppen auf der Halbinsel Liautung, besiegten die dort stehende russische Armee und hatten im Mai Dairen besetzt.

Der daraus resultierende Krieg war für die russische Marine ein Desaster. Der Befehlshaber der russischen Pazifikflotte, Admiral Makarow, starb im April, als er seine Schiffe gegen die Japaner führte und sein Flaggschiff, die Petropawlowsk, auf eine Mine lief. Sein Tod wog vermutlich schwerer als der Verlust des Schlachtschiffes. Das Kommando übernahm Admiral Witthöft (Vitjeft), der vier Monate später einen weiteren Ausfall anführte, nachdem Admiral Togo den Russen in ständigen Flottenzusammenstößen im Gelben Meer und im Japanischen Meer Verlust auf Verlust zugefügt hatte. In der zweitägigen Schlacht im Gelben Meer wurden fünf russische Schlachtschiffe zerstört und das Wladiwostok-Geschwader nach Port Arthur zurückgetrieben. Dabei wurde Admiral Witthöft am 10. August getötet, als eine japanische Schlachtschiffgranate den Turm seines Flaggschiffs Zarewitsch traf. Dieses lief langsam ab und wurde in China interniert. Der Rest der Flotte wich in den Hafen zurück; alle Schiffe wurden später an ihren Liegeplätzen von den Haubitzen des japanischen Heeres versenkt. Nach schweren Kämpfen ergab sich am 2. Januar 1905 die Besatzung von Port Arthur. Nur zwei Monate später fiel die wichtige Stadt Mukden mit einem Verlust von 30.000 toten und 90.000 verwundeten Russen, weitere 40.000 Russen gerieten in Gefangenschaft.

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Europa und Europäertum

Mont St-Michel Bretagne

Von Dominique Venner; aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Greg Johnson, deutsche Übersetzung aus dem Englischen von Deep Roots (Originalübersetzung hier). Hier nachveröffentlicht anläßlich der ersten Wiederkehr von Dominique Venners Todestag (siehe dazu Remembering Dominique Venner: April 16, 1935-May 21, 2013 von Greg Johnson).

Das englische Original „Europe and Europeanness“ erschien am 29. Juni 2010 beiCounter-Currents Publishing.

Was ist Europa? Was ist ein Europäer?

Vom geopolitischen und historischen Standpunkt aus wird Europa durch seine Begrenzungen definiert. Das Zentrum, der europäische Kern, wird von Nationen gebildet, die – wenn auch oft im Konflikt miteinander – seit dem Hochmittelalter eine gemeinsame Geschichte erlebt haben. Im wesentlichen sind das die Nationen, die aus dem Karolingischen Reich und seiner Umgebung entstanden sind, jene die mit dem 1957er Vertrag von Rom das “Europa der Sechs” gebildet haben: Frankreich, Westdeutschland, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Jenseits davon sieht man einen zweiten Kreis Gestalt annehmen, der die atlantischen und nordischen Nationen wie auch Osteuropa und den Balkan einschließt. Zuletzt wird ein dritter Kreis privilegierter Allianzen auf Rußland erweitert.

Ich spreche hier absolut nicht von einem politischen Projekt. Ich spreche nur als Historiker, der auf eine Reihe von Realitäten hinweist.

Man könnte andere erwähnen. Das Donaureich der Habsburger war eine Realität. Das baltische Europa genauso, auch wenn das auf den Mittelmeerraum nicht mehr zutrifft, der seit den arabischen Eroberungen aufgehört hat, eine Achse der europäischen Einheit zu sein.

Aber Europa ist etwas ganz anderes als der geographische Rahmen seiner Existenz.

Das Bewußtsein, zu Europa zu gehören, des Europäertums, ist weit älter als das moderne Konzept Europas. Es manifestiert sich unter den aufeinanderfolgenden Namen des Hellenismus, des Keltentums, des Romanismus, des fränkischen Reiches oder des Christentums. Als seit unvordenklichen Zeiten existierende Tradition ist Europa das Produkt einer vieltausendjährigen Kulturgemeinschaft, die ihre Besonderheit und Einheit von den sie verkörpernden Völkern und einem spirituellen Erbe ableitet, dessen höchster Ausdruck die homerischen Gedichte sind.

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Lasst jedem Volk das Seine ohne Zwist…

Digital StillCamera

Das Bild mit diesem Gedicht von Ottokar Kernstock habe ich am Schluß des Artikels „Dein Land gibt es nicht“  gefunden.

Muttertag: Denk es!

Denk es!

Wenn deine Mutter alt geworden
Und älter du geworden bist,
Wenn ihr, was früher leicht und mühlos
Nunmehr zur Last geworden ist,

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Wenn ihre lieben, treuen Augen
Nicht mehr, wie einst, ins Leben seh’n,
Wenn ihre müd’ geword’nen Füße
Sie nicht mehr tragen woll’n beim Geh’n,

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Dann reiche ihr den Arm zur Stütze,
Geleite sie mit froher Lust;
Die Stunde kommt, da du sie weinend
Zum letzten Gang begleiten mußt!

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Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort,
Und fragt sie wieder, sprich auch du!
Und fragt sie nochmals, steh’ ihr Rede,
Nicht ungestüm, in sanfter Ruh’!

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Und kann sie dich nicht recht versteh’n,
Erklär’ ihr alles froh bewegt;
Die Stunde kommt, die bitt’re Stunde,
Da dich ihr Mund nach nichts mehr frägt.

Es gibt immer wieder Zufälle, die etwas zu Tage fördern, was Jahrzehnte lang verborgen geblieben ist.

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AMAZING RACE (Hymn of the Awakened White Nationalist)

Cernunnos' Insel

Amazing Race 1

Amazing Race – how sweet the sound! –
That’s born someone like me,
I once was lost, but now I’m found,
Was blind, but now I see.

’Twas Grace that taught my heart to fear,
And Grace, my fears relieved.
How precious did my Race appear
The hour I first believed.

Through many dangers, toils and snares
We have already come;
’Twas Grace that brought us safe thus far,
And Grace will lead us home.

My people’s welfare’s dear to me,
Its strength my hope secures;
It will my shield and portion be,
As long as life endures.

Yeah, when this vile charade shall fail
And multicult shall cease,
We shall possess beyond the veil
A life of joy and peace.

When we’ve been there ten thousand years
Bright shining as the sun,
We’ve no less days to sing Whites’ praise
Than when we’ve first begun.

Amazing Race – how…

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