Die Erweiterung des Patriotismus

Patrick McDowell, „Europe“, Albert Memorial, Kensington Gardens, London.

Patrick McDowell, „Europe“, Albert Memorial, Kensington Gardens, London.

Von Sir Oswald Mosley, übersetzt von Deep Roots. (Sir Oswald Mosley war der Gründer der Partei British Union of Fascists) Dieser Text aus dem Jahr 1947 erschien am 16. November 2012 unter dem Titel The Extension of Patriotism auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. (Französische Übersetzung hier, deutsche Originalübersetzung hier.)

Wir wurden entzweit, und wir wurden besiegt. Das ist die tragische Grabinschrift zweier Kriegsgenerationen. Diese Worte allein sollten das Grab der Jugend Europas zieren. Das war das Schicksal meiner Generation im Jahr 1914, und das war das Verhängnis einer neuen Generation junger Soldaten 1939. Die Jugend Europas vergoß das Blut ihrer eigenen Familie, und die Schakale der Welt wurden fett. Diejenigen, die kämpften, sind in der Position der Besiegten, was immer ihr Land war. Diejenigen, die nicht kämpften, sondern bloß profitierten, sind allein die Siegreichen.

Was also war die Wahrheit bezüglich der nationalsozialistischen oder faschistischen Bewegungen vor dem Krieg? Unser Fehler war genau das Gegenteil dessen, was gegen uns behauptet wird. Wie oft ist das in der Politik der Fall? Wie selten dürfen die Menschen etwas anderes wissen als die Umkehrung der Wahrheit. Es wurde behauptet, daß wir die Interessen anderer Länder vor unser eigenes stellen könnten: das war eine absurde Lüge. In Wirklichkeit waren wir allzu national – zu eng auf die Sicherung der Interessen unserer eigenen Nationen konzentriert. Das war der wahre Fehler aller echten nationalsozialistischen oder faschistischen Bewegungen, ob in Britannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien. Weit von der Bereitschaft entfernt, einander im Fall eines Konflikts zwischen Staaten als „Fünfte Kolonnen“ zu dienen, war unsere politische Ideologie und Propaganda daher viel zu nationalistisch, um auch nur das Denken der Menschen in einem neuen Gefühl europäischer Verwandtschaft und Solidarität zu formen, das die Katastrophe durch allgemeinen Konsens hätte vermeiden können. Weit davon entfernt, in einem Krieg für andere Länder zu kämpfen, argumentierte daher niemand von uns mit ausreichender Macht zugunsten dieses neuen Gefühls europäischer Einigkeit, welches die modernen Tatsachen nun zu einem integralen Teil eines neuen Glaubensbekenntnisses machen muß. Unser Glaubensbekenntnis wurde zu Fall gebracht, weil die faschistische Einstellung in jedem Land zu national war.

Wie ist das geschehen? Wieso hat dieses Glaubensbekenntnis, das die Renaissance des westlichen Menschen hätte bringen können, sich auf Grenzen eines zu engen Nationalismus beschränkt? Wieso hat sich das Rauschen dieses mächtigen Flusses der Wiedergeburt im trockenen Sand einer Vergangenheit verloren, die hätte tot sein sollen?

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Handbuch Krisenvorsorge

1000

Dies ist der 1000. Artikel auf „As der Schwerter“

(Originalartikel hier.)

Vorwort von Deep Roots:

Fünf Jahre und sieben Monate sind es nun her, daß unser Blog – damals noch unter dem Namen „Counterjihad“ – von Manfred Kleine-Hartlage eingerichtet wurde, und gut drei Jahre sind es jetzt auch schon wieder, daß Kairos und ich ihm nach der Übergabe von Manfred an mich unter dem Namen „As der Schwerter“ einen neuen Auftritt und eine vom bloßen „Counterjihad“ wegführende Richtung hin zu Rasserealismus, Aufklärung über die jüdische NWO und dem Überleben der weißen Völker gegeben haben. (Siehe dazu Warum As der Schwerter, Unser Abschied von Fjordman und From Counterjihad to Ace of Swords: Why As der Schwerter.)

Im Laufe dieser Zeit sind Osimandia, Sternbald, Barbarossa und Dunkler Phönix zu uns gestoßen. Gemeinsam haben wir diesen riesigen Fundus an Artikeln zusammengestellt, und mit dieser Veröffentlichung haben wir nun die stolze Zahl Tausend erreicht.

Es ist sehr angemessen, daß gerade das vorliegende Krisenhandbuch von Kairos und Dunkler Phönix diesen Jubiläumsplatz einnimmt, denn wie immer der Weg zu unserem Überleben aussehen wird, es wird eine sehr schwere Krise werden, buchstäblich „die verzweifelte Mitternacht der Welt“.

Und auch wenn „As der Schwerter“ sich nicht nur als aufklärendes und inspirierendes Projekt versteht, sondern auch als eine Kraft der Heilung, so ist unser Symbol nicht ohne Grund das Schwert.

Vorwort von Kairos:

Obwohl ich nur noch selten an diesem wichtigen Projekt mitarbeite, fühle ich mich „As der Schwerter“ nach wie vor tief verbunden. Daher ist es für mich eine besondere Ehre, dass das vorliegende Handbuch – eine Gemeinschaftsarbeit von mir und Dunkler Phoenix – nun als Jubiläumsartikel erscheint. Um das Vervielfältigen und Verbreiten möglichst zu vereinfachen, gibt es das Handbuch auch in der PDF- Version: Neunzehn DIN A 4 Seiten, die man sich ausdrucken kann (z.B. als kleines DIN A 5 Heft) und die man dann irgendwo sicher lagern kann (Laminieren hilft bei der Konservierung). Wir wünschen uns, dass das Handbuch möglichst weite Verbreitung findet, daher ist es, wie bei allen Artikeln von „As der Schwerter“ gestattet und erwünscht, dass das Handbuch vervielfältigt, rebloggt, kopiert und herumgereicht wird, wie immer mit der einzigen Auflage, dass die Namen bzw. Pseudonyme der Autoren genannt und auf unseren Blog hingewiesen wird.

Wenn ich überlege, wie viel Wissen in den 1000 Artikeln hier gesammelt worden ist, dann muss ich sozusagen spontan noch einmal auf einen Artikel von Osimandia verlinken:

Wissen bewahren

Wir dürfen nicht zulassen, dass das von uns mühsam zusammengetragene Wissen wieder verloren geht, sondern müssen es in die nächsten Generationen überliefern. Gerade wenn wir krisenhafte Szenarien befürchten und erwarten ist es von höchster Wichtigkeit uns nicht auf das Internet zu verlassen, sondern wichtige Dokumente auch „in echt“ vorliegen zu haben.

Dunkler Phoenix und ich bedanken uns bei Deep Roots, Osimandia, Sternbald, Barbarossa und Schattenkönig für die gute Zusammenarbeit und grüßen alle Kommentatoren und Leser von As der Schwerter. Kameraden, der Tag wird kommen!

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Handbuch Krisenvorsorge

HIER ALS PDF DATEI RUNTERLADEN:HANDBUCH ALS PDF

von Kairos und Dunkler Phoenix

 

 

 

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Dieses Handbuch ist bewusst kompakt gehalten. Hier findet man nicht die gewohnten Alltagstipps zur Krisenvorbereitung, sondern das philosophische und psychologische Rüstzeug einem Krisenszenario zu begegnen. Im Anhang findet sich eine Linkliste zu Artikeln auf dem Blog „As der Schwerter“, die sich mit einzelnen Aspekten der Krisenvorsorge, wie z.B. Waffenkunde, beschäftigen.

SIEBEN MERKSÄTZE FÜR DIE KRISE:

1. Nicht aufgeben!

2. Entweder wir überleben als Volk oder gehen als Einzelne unter!

3. Die Grundregel ist: Überleben! Alles andere ist verhandelbar!

4. Frauen und Kinder zuerst!

5. Eine Waffe, die ich nicht im Schlaf beherrsche, ist eine größere Gefahr für mich als für meinen Gegner!

6. Organisation ist alles!

7. Sei auf beides vorbereitet: Sowohl darauf, dass die Krise kommt, als auch darauf, dass sie nicht kommt!

 

1. Nicht aufgeben! – Einführung

 

Eine der zerstörerischsten Waffen unserer Feinde ist die Suggestion, wir hätten sowieso schon verloren. Ob mit der demographischen Katastrophe, der europäischen Dekadenz oder der Uneinigkeit der Rechten argumentiert wird, immer heißt es: „Wir haben eh keine Chance!“ Genauso argumentieren die Zivilokkupanten und ihre Beschützer. „Wir sind da, findet euch damit ab!“ Und: „Deutschland (oder ein beliebiges anderes europäisches Land) ist eben ein Einwanderungsland. Das kann man nicht ändern!“

Doch. Kann man. Alles, was in der Politik geschieht, geschieht durch einen politischen Willen. Es gibt keine Sachzwänge, gottgegebenen Umstände oder alternativlosen Entscheidungen. Das ist alles Show.

Auch auf der Linken herrscht schier unglaubliche Lebensmüdigkeit. Klimahysterie, Veganismus, Selbsthass und Autorassismus.

Wir scheinen wirklich bereit zu sein, stumm und achselzuckend aus der Geschichte zu verschwinden und es scheint, dass eine Verschärfung der krisenhaften Zustände in Europa diesen Abschied nur beschleunigen wird.

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Psychotop Berg: Selbstwirksamkeit und Naturerfahrung

Psychotop Berg Titel

Von Dr. biol. Hum. Martin Schwiersch, aus Heft 03-2014 von „Bergauf“, dem Magazin des Österreichischen Alpenvereins.

Dass intensive Naturerfahrungen prägende Erinnerungen hinterlassen und Teil der eigenen Identität werden können, ist eine verbreitete Erfahrung und wird auch wissenschaftlich vermutet (z. B. Gebhard, 2001), erfährt aber kaum empirische Zuwendung.

Befunde, dass die Naturferne junger Menschen zu- (Brämer 2006) und ihre psychische Gesundheit abnehme (Steinhausen 2006), würden eine neue Perspektive erhalten, wenn gezeigt werden könnte, dass Naturerfahrungen und psychische Gesundheit zusammenhängen. Dann wären die Berge – als Orte intensiver Naturerfahrungen – nicht nur Bio-, sondern auch Psychotope: Orte, an denen die menschliche Psyche für sie wichtige Erfahrungen machen kann.

Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit wird in der Regel über die Abwesenheit von psychischen Störungen gemessen. Eine so erfaßte Einschätzung der psychischen Gesundheit von Erwachsenen in Deutschland gibt der Deutsche Gesundheitssurvey (Modul „Psychische Gesundheit“ [2009-2012]). Er kommt zum Schluss, dass „genau 33,3 Prozent der Bevölkerung (…) aufs Jahr gerechnet eine oder mehrere klinisch bedeutsame psychische Störungen auf(weisen). Die höchsten Prävalenzen treten überraschenderweise bei jungen Leuten auf.“ (Deutsches Ärzteblatt [2013], 110/7, S. 269). Dies aber sei kein deutsches Sonderproblem: Der EU-weite Anteil läge bei 38,2 % (ibid.). Angesichts dieser Größenordnungen wird die Frage nach Faktoren wichtig, die Menschen gesund halten.

Selbstwirksamkeit

…gilt als ein Faktor, der Menschen psychisch gesund sein lässt. „Selbstwirksamkeit“ meint eine durch Lernerfahrungen gewonnene stabile Überzeugung eines Menschen über sich selbst. Sie lautet kurz: „Ich bin in der Lage, für mich wichtige Ziele auch unter Widrigkeiten zu erreichen.“ Sie gliedert sich in 1) eine Handlungs-Ergebnis-Erwartung; „Wenn man X tut, wird Y eintreten“ (z. B. wenn man einem Menschen freundlich entgegentritt, wird dieser eher freundlich reagieren) und 2) eine Handlungskompetenzüberzeugung: „Ich kann X tun“ (ich kann freundlich auf Menschen zugehen).

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Bergkameraden online…

Waltraud Ferrari schreibt in ihrem Buch „Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“ (Fettdruck von mir):

„Die Natur dient vielen nur noch als eine Art Erlebnispark, in welchem man sich den gewünschten Kick holt, ohne die Umgebung wirklich wahrzunehmen.“

Und:

„Durch die modernen Social Media entstehen zwar oft rasch neue Gemeinschaften, der Kontakt bleibt jedoch an der Oberfläche, und vieles löst sich ebenso schnell wieder auf, wie es entstanden ist.“

Diese Phänomene der natur- und menschenentfremdeten urbanen Moderne werden treffend, wenn auch überspitzt, in diesem Comic karikiert, der in der Ausgabe 03-2014 von „Bergauf“, dem Magazin des Österreichischen Alpenvereins, erschienen ist:

Bergkameraden online

Buchempfehlung: Waltraud Ferraris „Alte Bräuche neu erleben“

Alte Bräuche neu erleben

Von Lichtschwert.

In diesem Beitrag stelle ich ein Buch vor, das ich in diesem Frühjahr gekauft habe und das ich allen sehr empfehlen kann, die sich für altes Brauchtum, kulturelle Identität und deren mythologische Wurzeln interessieren:

„Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“ von Waltraud Ferrari (Leopold Stocker Verlag 2014, ISBN 978-3-7020-1443-8)

Dieser sehr schön gestaltete, reich bebilderte und auch solide gefertigte Band befaßt sich mit dem christlichen und heidnischen (letzteres von der Autorin meist als „alteuropäisch“ bezeichnet) Brauchtum vorwiegend des Alpenraums. Zur näheren Erläuterung zitiere ich nachfolgend Waltraud Ferrari selbst in Form von Auszügen aus dem Einleitungsteil ihres 206seitigen Buches:

Wer sich für eine Landschaft interessiert, wer den dort ansässigen Menschen wahrhaft begegnen möchte und wer es wagt, manchmal abseits ausgetretener Pfade unterwegs zu sein, wird unweigerlich auf altes Brauchtum in seinen verschiedensten Erscheinungsformen treffen. Vieles ist schon in Vergessenheit geraten, manches ist zum Touristenevent geworden, aber auch Authentisches ist noch erhalten und wird heute neu belebt.

Dieses Buch soll nicht nur Hintergründe und Funktion überlieferter Bräuche beleuchten, sondern auch dazu anregen, das darin vorhandene Wissen wiederzuentdecken und, je nach Wunsch, im eigenen Leben anzuwenden. Dabei erwartet Sie keineswegs nur ein Blick in frühere Zeiten, sondern eine reiche, bunte Erfahrungswelt, die dem Leben auf besondere Weise Kraft und Zauber zu verleihen vermag.

Was ist Brauchtum eigentlich?

Echtes Brauchtum war stets Ausdruck einer ganzheitlichen Lebensform mit entsprechender Lebensphilosophie, die ursprünglich alle Daseinsbereiche betraf. Dabei verstand sich der Mensch als selbstverständlichen Teil einer Gesamtheit, bestehend aus unzähligen Kräften und Kreaturen. Der unmittelbare Bezug zu jahreszeitlichen Rhythmen, also ein bäuerlich geprägter Kalender, spielte dabei eine vorrangige Rolle. Er bildete kosmisches Geschehen, die Bewegung von Sonne und Mond, den Lauf der Gestirne, also das, was für die Vorgänge von der Aussaat bis zur Ernte zu beachten war, in menschlichen Dimensionen ab und erinnerte an die großen Zusammenhänge alles Lebendigen. Man wusste, was lebens- und überlebensnotwendig und somit auch bestimmend für die Gemeinschaft war. So wurden wichtige Zeitpunkte und Feste innerhalb des Jahres markiert und durch das jeweilige Brauchtum entsprechend gewürdigt. Daraus ergab sich eine Struktur, die – beinahe unverändert – bis in die Gegenwart reicht.

Von einem bestimmten Blickwinkel aus lässt sich Brauchtum auch als eine Art Erzählform ansehen, die jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealtes Wissen bewahrt. Dieses wird durch Reime und Merksprüche, Geschichten, Lieder und Tänze, Sagen und mythologische Überlieferungen, maskentragende Gestalten sowie eine Vielzahl ritualisierter Handlungen mitgeteilt.

Darüber hinaus beziehen sich viele Bräuche auf bedeutende Ereignisse im Leben wie Geburt, die Aufnahme in die Welt der Erwachsenen, Heirat oder Tod, die von besonderen Ritualen begleitet werden. So ist Brauchtum unter anderem Ausdruck der Achtung vor der Natur und dem Leben selbst und spiegelt zugleich die Würde derer wider, die diesem Lebendigen mit Ehrfurcht gegenübertreten. Es entspringt einer Zeit, in der ursprüngliche Lebensweise mit genauer Naturbeobachtung einherging, wobei man alles als beseelt betrachtete, also mit einer Intelligenz versehen, mit der man kommunizieren konnte. Nicht unbedingt in Worten, sondern in Form bestimmter Handlungen, die man im Brauch immer noch sieht.

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Christopher Gérard interviewt Dominique Venner

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Giuliano Adriano Malvicini; deutsche Übersetzung auf dieser Basis von Deep Roots. Das Original Christopher Gérard Interviews Dominique Venner erschien am 9. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Übersetzers Giuliano Adriano Malvicini:
Das Folgende ist ein Interview mit Dominique Venner von 2001, das ursprünglich anläßlich des Erscheinens seines Buches Dictionnaire amoureux de la chasse veröffentlicht wurde. Es erscheint passend, als letztes Lebewohl, Dominique Venner selbst sprechen zu lassen.

Christopher Gérard: Wer sind Sie? Wie definieren Sie sich? Als Werwolf, als weißer Falke?

Dominique Venner: Ich bin ein Franzose aus Europa, oder ein Europäer, dessen Muttersprache Französisch ist, von keltischer und germanischer Abstammung. Väterlicherseits bin ich von altem Lothringer Bauernstamm, aber sie wanderten ursprünglich im siebzehnten Jahrhundert aus dem deutschen Teil der Schweiz aus. Die Familie meiner Mutter, aus der viele sich für eine Militärkarriere entschieden, stammt ursprünglich aus der Provence und aus dem Vivarais. Ich selbst wurde in Paris geboren. Ich bin ein Europäer durch Abstammung, aber Geburt an sich ist nicht genug, wenn man nicht das Bewußtsein besitzt zu sein, was man ist. Ich existiere nur durch Wurzeln, durch eine Tradition, eine Geschichte, ein Territorium. Ich füge hinzu, daß ich dazu bestimmt war, mich den Waffen zu widmen. Sicherlich gibt es eine Spur davon im Stahl meiner Feder, dem Instrument meines Berufes als Schriftsteller und Historiker. Sollte ich diesem kurzen Porträt den Beinamen „Werwolf“ hinzufügen? Warum nicht? Als Schrecken für „vernünftige“ Leute, als Eingeweihter in die Mysterien des Waldes ist der Werwolf eine Gestalt, in der ich mich wiedererkennen kann.

CG: In Le Cœur rebelle („Das Rebellenherz“, 1994) erinnern Sie mitfühlend an „einen intoleranten jungen Mann, der in sich gewissermaßen den Geruch eines kommenden Sturmes trug“: das waren Sie, als Sie zuerst als Soldat in Algerien kämpften und dann als politischer Aktivist in Frankreich. Wer war also dieser junge Kshatriya, wo kam er her, wer waren seine Lehrer, seine Lieblingsautoren?

DV: Das war es, worauf der „weiße Falke“ in Ihrer ersten Frage anspielte, die Erinnerung an berauschende und gefährliche Zeiten, in denen der junge Mann, der ich war, dachte, er könnte ein feindseliges Schicksal durch eine Gewalt umdrehen, die er als notwendig akzeptiert hatte. Es erscheint vielleicht extrem überheblich, aber zu der Zeit akzeptierte ich niemanden als Lehrer. Sicher, ich suchte nach Anregungen und Handlungsrezepten in Lenins Was ist zu tun? und in Ernst von Salomons Die Geächteten. Ich könnte hinzufügen, daß die Lektüre meiner Kindheit dazu beigetragen hatte, eine bestimmte Weltsicht zu formen, die letztendlich ziemlich unverändert blieb. Ohne bestimmte Reihenfolge erwähne ich Militärische Erziehung und Disziplin in der Antike, ein kleines Buch über Sparta, das meinem Großvater mütterlicherseits gehörte, einem ehemaligen Offizier; La Légende de l’Aigle von Georges d’Esparbès, La Bande des Ayaks von Jean-Louis Foncine, Ruf der Wildnis von Jack London, und später das bewundernswerte Martin Eden. Das waren die formativen Bücher, die ich im Alter von zehn oder zwölf las. Später, mit zwanzig oder fünfundzwanzig, war ich natürlich dazu übergegangen, andere Dinge zu lesen, aber die Buchhandlungen waren damals schwach sortiert. Jene Jahre waren eine Zeit intellektuellen Mangels, den man sich heute schwer vorstellen kann. Die Bibliothek eines jungen Aktivisten, selbst von einem, der Bücher verschlang, war klein. In meiner gab es neben historischen Arbeiten an prominenten Werken Über die Gewalt von George Sorel, Die Eroberer von Malraux, Die Genealogie der Moral von Nietzsche, Service inutile von Montherlant und Le Romantisme fasciste von Paul Sérant, das für mich in den Sechzigern eine Offenbarung war. Wie Sie sehen können, reichte das nicht sehr weit. Aber selbst wenn meine intellektuellen Horizonte beschränkt waren, reichten meine Instinkte tief. Sehr früh, als ich immer noch ein Soldat war, hatte ich das Gefühl, daß der Krieg in Algerien etwas ganz anderes war als das, was die naiven Verteidiger des „französischen Algerien“ sagten oder dachten. Ich hatte verstanden, daß es ein identitärer Kampf für Europäer war, nachdem sie in Algerien von einem ethnischen Widersacher in ihrer ganzen Existenz bedroht waren. Ich hatte auch das Gefühl, daß das, was wir dort – sehr schlecht – verteidigten, die Südgrenzen Europas waren. Grenzen werden immer auf der anderen Seite von Ozeanen und Flüssen gegen Invasionen verteidigt.

CG: In diesem Buch, das eine Art Autobiographie ist, schreiben Sie: „Ich komme aus dem Land der Bäume und Wälder, der Eichen und Wildschweine, der Weinberge und steilen Dächer, der epischen Gedichte und Märchen, der Winter- und Sommersonnenwenden.“ Was für eine Art seltsamer Kerl sind Sie?

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Der Mythos von Khasaria – Teil 2

von Dr. David Duke, erschienen unter dem Titel Rethinking the Khazar Theory! am 23. April 2014 auf DavidDuke.com. Übersetzt von Osimandia, mit einer Anmerkung von Osimandia sowie zwei Forenkommentaren.

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Teil 1 (Vorwort von Osimandia und ausführliche Widerlegung der Khasarentheorie anhand genetischer Studien von David Duke)

Historisch-logische Nachweise

Einer der offensichtlichsten Indikatoren genetischer Verwandtschaft ist das äußere Erscheinungsbild. Europäische Völker ähneln einander grob; afrikanische Völker ähneln einander grob; asiatische Völker ähneln einander grob; australische Aboriginies ähneln einander grob und so weiter.

Eran Elhaik

Eran Elhaik

Es ist ein Charakteristikum genetisch verwandter Personen, sich äußerlich ähnlich zu sehen.

Juden unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von anderen Menschen. Auch sie weisen eine Ähnlichkeit untereinander auf – deshalb ist es auch oft möglich, jemanden aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes als Juden zu „erkennen“.

Ein gutes Beispiel dafür ist der bereits erwähnte jüdische Genetiker Eran Elhaik, der – obwohl er äußerlich ein jüdisches Stereotyp verkörpert, das überall auf der Welt erkannt wird – versucht zu behaupten, es gäbe keine genetische Verwandtschaft unter Juden.

Die Khasarentheorie besagt, dass die meisten aschkenasischen Juden keine Semiten sondern „zentralasiatische“ Konvertiten zum Judentum seien.

Verfechter der „Khasarentheorie“ sind nicht in der Lage, zu begreifen, was die logische Folgerung aus ihrem Glauben ist – nämlich die, dass der angebliche zentralasiatische Ursprung der „meisten“ aschkenasischen Juden bedeuten würde, dass diese anderen Juden äußerlich nicht ähnlich sehen.

Wie aber jedermann sehen kann, ist das nicht der Fall. Sephardische Juden sind im Durchschnitt etwas dunkler als aschkenasische Juden, aber es existiert ohne jeden Zweifel eine äußerliche Ähnlichkeit, die es ermöglicht, als Juden erkannt zu werden.

Diese beiden Illustrationen zeigen noch dramatischer auf, was gemeint ist: Links die aschkenasische Jüdin Barbara Steisand, New York 1966 - rechts der Führer einer israelistischen Handelsdelegation auf einem Wandgemälde am Grab von Tuthmoses IV aus der 18. Dynastie Ägyptens (1.400 v.Chr)

Diese beiden Illustrationen zeigen noch dramatischer auf, was gemeint ist: Links die aschkenasische Jüdin Barbara Steisand, New York 1966 – rechts der Führer einer israelistischen Handelsdelegation auf einem Wandgemälde am Grab von Tuthmoses IV aus der 18. Dynastie Ägyptens (1.400 v.Chr)

Streisands väterliche Großeltern kamen aus Galizien (Polen/Ukraine) und ihre mütterlichen Großeltern kamen aus Russland – wenn irgendjemand „khasarisch“ nach der entsprechenden Theorie wäre, dann sie. Ungeachtet dessen ähnelt sie dem einzigen Juden, der auf einem ägyptischen Grab von vor 3.400 Jahren abgebildet ist, dem Führer einer jüdischen Handelsdelegation in Ägypten.

Die genetische Kontinuität ist klar – und wenn die Khasarentheorie zutreffen würde, gäbe es keine äußerliche Ähnlichkeit, denn in dem Fall würde ein Meer rassischer Unterschiede zwischen den jeweils jüdischen Erscheinungsbildern liegen.

Links: Der bekannte Bänker von Pompeji, Jucundus, der ca. 20 bis 62 n.Chr. lebte, wurde von dem deutschen Anthropologen Hans F.K. Günther in seinem Buch “Rassische Elemente in der europäischen Geschichte”(Fig, 240a und b, Kapitel VIII) als Jude identifiziert. Daneben der aschkenasische Jude Abe Foxman von der ADL. Die Ähnlichkeit zwischen Jucundus und Foxman ist klar ersichtlich und dient als weiterer Hinweis auf die physische Kontinuität des jüdischen Typus über die Jahrhunderte hinweg – etwas, das unmöglich wäre, wenn die Khasarentheorie zutreffen würde.

Links: Der bekannte Bänker von Pompeji, Jucundus, der ca. 20 bis 62 n.Chr. lebte, wurde von dem deutschen Anthropologen Hans F.K. Günther in seinem Buch “Rassische Elemente in der europäischen Geschichte”(Fig, 240a und b, Kapitel VIII) als Jude identifiziert. Daneben der aschkenasische Jude Abe Foxman von der ADL. Die Ähnlichkeit zwischen Jucundus und Foxman ist klar ersichtlich und dient als weiterer Hinweis auf die physische Kontinuität des jüdischen Typus über die Jahrhunderte hinweg – etwas, das unmöglich wäre, wenn die Khasarentheorie zutreffen würde.

Zusätzlich zu den genetischen Studien hat es umfangreiche physiologische Vergleiche von jüdischen Überresten aus Begräbnisstätten des antiken Israel und der Physiologie heute lebender Aschkenasen und Sepharden gegeben, die alle übereinstimmend die Ähnlichkeit über die sephardische und aschkenasische Bandbreite hinweg aufzeigen – sowie auch ihre Unterschiedlichkeit zu europäischen Populationen. (mehr …)

Der Mythos von Khasaria – Teil 1

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Von Osimandia, unter Verwendung eines von ihr übersetzten Artikels von Dr. David Duke.

Es ist mir bekannt, dass die korrekte deutsche Schreibweise Chasarien und nicht Khasaria ist. Ich habe mich dennoch dafür entschieden, hier durchgehend die (falsche) anglifizierte Schreibweise zu verwenden, weil sie sich einfach eingebürgert hat und somit diese Abhandlung auch leichter über Suchmaschinen gefunden werden kann, da wohl kaum jemand mit der deutschen Schreibweise danach suchen wird. Darüberhinaus hat es auch meinem Sprachgefühl massiv widerstrebt, die Schreibweise mit C zu verwenden. Dass sich die englische Schreibweise im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, legt den Schluss nahe, dass so ziemlich alles, was über Khasaria und Khasaren geschrieben wurde, aus dem englischen Sprachraum zu uns eingewandert ist, obwohl es auch in Deutschland bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine große Zahl von Schriften über Juden und ihre Herkunft gab, in denen die so genannte Khasarentheorie aber tatsächlich so gut wie keine Rolle spielt. Offenbar sind nicht einmal die Nationalsozialisten, denen man nun wirklich keinen übertriebenen Philosemitismus unterstellen kann, auf die Idee gekommen, diese Theorie zu verbreiten.

Tatsächlich wurde diese Theorie von Juden in die Welt gesetzt und lange Zeit auch ausschließlich von ihnen verbreitet, bis sie, nachdem der Jude Arthur Koestler 1976 den Bestseller Der dreizehnte Stamm veröffentlicht hatte, auch von Arabern und linken europäischen Antizionisten zur Kenntnis genommen und aufgenommen wurde, von wo aus sie langsam auch in rechte Kreise einwanderte.

Antizionistische Kreise versprechen sich offenbar davon eine Auflösung des Staates Israel – eine Vorstellung, die bestenfalls als kindisch bezeichnet werden kann. Ein bestehender Staat hört nicht dadurch auf zu existieren, dass man seinen Gründungsmythos anzweifelt, und noch nicht einmal dadurch, dass man seinen Gründungsmythos sachlich korrekt widerlegt. Die Gründungsmythen der meisten Staaten dürften historisch nicht ganz korrekt und eben genau das sein, was der Name nahelegt: Mythen und Legenden. Wenn die Palästinenser das Land zwischen Jordan und Mittelmeer haben wollen, werden sie es sich mit Waffengewalt holen müssen. Die Vorstellung, dass die Israelis, die zu allem Überfluss noch nicht einmal mehrheitlich Aschkenasen sind (und damit noch nicht einmal dieser Theorie nach Khasaren), wegen der Khasarentheorie freiwillig und ohne Gegenwehr das Feld räumen würden, ist geradezu idiotisch.

So sah Arthur Koestler selbst auch kein Problem darin, zu verbreiten, dass aschkenasische Juden nicht aus dem Gebiet des heutigen Israel stammen, und gleichzeitig ein glühender Zionist zu sein. Er sagte:

„Ob die Chromosomen seines Volkes nun die Gene der Khasaren oder solche semitischer, romanischer oder spanischer Herkunft enthalten, ist irrelevant und kann nicht das Existenzrecht Israels berühren – und auch nicht die moralische Verpflichtung jedes zivilisierten Menschen, ob Nichtjude oder Jude, dieses Recht zu verteidigen.“

Wer von unseren Lesern sich bislang noch nicht vollkommen klar über den Umfang seiner moralischen Verpflichtungen war – jetzt dürften letzte Zweifel ausgeräumt sein: „Auf zu den Waffen für Israel“ – widrigenfalls man nicht zu den Zivilisierten unter den Menschen gehört. Jüdischer Größenwahn ist ein nie versiegender Quell der Verblüffung. Unweigerlich kommt die Frage auf: Merken sie nicht, wie das auf andere wirkt, oder ist es ihnen egal? (mehr …)

Das „jüdische“ Khanat: Geschichte und Religion des Reiches der Chasaren

Aus dem Historie-Magazin „Karfunkel“, Ausgabe Nr. 79 Dezember 2008 – Januar 2009 (einschließlich der Bilder). Der Autor ist dort mit „jpk“ angegeben.

Das jüdische Khanat

Als „jüdisches Atlantis“ oder „dreizehnten Stamm“ bezeichnete man das Reich der turkstämmigen Chasaren, die vom 7. bis zum 10. Jahrhundert die Steppen nördlich des Kaspischen und Schwarzen Meeres beherrschten und von denen sich ein Teil zum Judentum bekehrte. Auch die letzte umfangreichere deutschsprachige Publikation zu den Chasaren spricht vom „vergessenen Großreich der Juden“. Tatsächlich stellt die Existenz eines mächtigen Staates mit einem jüdischen Herrscher im Mittelalter ein einzigartiges und faszinierendes Phänomen dar, doch darf die tatsächliche Rolle des Judentums in diesem Steppenreich auch nicht überschätzt werden.

Chasaren-Reich um 850

Im hebräischen Antwortbrief des chasarischen Herrschers Joseph an den am Hof des Kalifen von Cordoba Ab dar-Rahman III. sehr einflußreichen jüdischen Arzt und Gelehrten Hasday ibn Shaprut (ca. 905 – 975) – eine unserer wichtigsten Quellen für die Geschichte der Chasaren – wird erklärt, daß der Urvater der Chasaren von Togarma, einem Sohn des Gosmer und Enkel des Noahsohnes Japhet, abstamme; somit war erfolgreich der Anschluß an die Völkertafel der Genesis hergestellt. Dieser Stammbaum findet sich auch in verschiedenen arabischen Quellen, von denen manche sogar eine Abkunft der Chasaren von Abraham behaupten, der nach dem Tod seiner ersten Gattin Sarah eine Araberin namens Kantura geehelicht habe und mit ihr nach Chorasan im Nordostiran übersiedelt sei, wo sich seine Sippe mit den Chasaren vermischt hätte. Schließlich wurde in manchen Texten auch die Theorie aufgestellt, die Chasaren seien Reste der zehn verlorenen Stämme Israels, also jener Juden, die bei der Eroberung des israelitischen Nordreichs durch die Assyrer 722 v. Chr. verschleppt wurden.

Solche Konstruktionen dienten natürlich dazu, die (in ihrer Oberschicht) nunmehr jüdischen Chasaren mit dem Geschick des Volkes Israel zu verbinden.

Chasaren = Nomaden?

Die moderne Geschichts- und Sprachwissenschaft kommt erwartungsgemäß zu einem anderen Ergebnis: Die Chasaren, deren Namen sich eventuell vom alttürkischen q’azar („Nomade“) ableitet, stellten ein turkstämmiges Volk dar, das sich ab der Mitte des 6. Jh. n. Chr. in den Steppen nördlich des Kaspischen Meeres nachweisen läßt. Dort stand es Anfang des 7. Jh. unter der Oberhoheit des köktürkischen Großreiches, dessen westlicher Khagan um 625 ein Bündnis mit dem byzantinischen Kaiser Herakleios gegen das persische Reich der Sasaniden einging und mit seinen Einfällen nach Transkaukasien zum Sieg der Byzantiner beitrug. Spätere Autoren identifizierten schon diese wertvollen Bundesgenossen mit den Chasaren (während die zeitnaheren Quellen von Türken sprechen), doch stellten sie nur eines – wenn vielleicht auch wichtiges – unter den Völkern im Heer des Khagans dar. Erst als das köktürkische Reich nach 630 zerfiel und das westliche Khaganat 659 von den Chinesen zerstört wurde, konnten die Chasaren, deren Herrscher nun selbst den Titel eines Khagan annahm, eine eigene Machtposition in den Steppen nördlich des Kaspischen und Schwarzen Meeres erringen.

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Was auf dem Spiel steht

Tobias Richter colony

Von Deep Roots. (English translation here: What is at stake)

„Vielleicht ist das die Krankheit unserer Tage überhaupt: Nicht zu wissen, daß wir nicht allein sind, sondern nur ein Glied in einer Kette, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern gleichermaßen auch in die Zukunft.“
(„Acht der Schwerter“-Leserin Lepanto1 in einem Kommentar zu einem „Silvestertreffen“ am 31. Dezember 2008 auf „Acht der Schwerter“; dieser kleine Austausch treuer 8dS-Leser ist in meinem AdS-Silvesterbeitrag Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt wiedergegeben.)

Angeregt von Trainspotters Zähmung der Eliten habe ich diesen Beitrag verfaßt, der verdeutlichen soll, welch unfaßbares, unvorstellbar weit in die Zukunft reichendes Ausmaß die Konsequenzen des Verrats unserer Eliten im Falle ihres Erfolgs haben werden. Es geht bei weitem nicht nur um unsere eigene Zukunft oder die unserer heutigen Kinder und deren Kinder, sondern um viel, viel mehr. Dazu muß ich etwas weiter ausholen:

Nach heutiger Erkenntnis erschienen die Cro-Magnon-Menschen, die ersten europäischen Vertreter des Homo sapiens, vor ungefähr 45.000 Jahren in Europa. Da sie zu der Zeit schon mindestens so weit entwickelt waren wie die Neandertaler, die es etwa 170.000 Jahre lang gegeben hat, müssen sie sich schon eine Weile zuvor anderswo in ähnlicher geographischer und genetischer Isolierung wie der Homo neanderthalensis entwickelt haben. Die mit einem Alter von 195.000 Jahren ältesten Fossilien des modernen Homo sapiens wurden in Omo Kibish in Äthiopien gefunden (National Geographic März 2006, „Der lange Marsch um die Erde“). Laut dieser Karte aus „bild der wissenschaft“ 5-2012 („Denisova-Mensch: Ein Phantom tritt aus dem Schatten“; Bildtext auch von dort) begannen diese anatomisch modernen Menschen sich spätestens vor 110.000 Jahren ins südliche, zentrale und nördliche Afrika sowie in den Nahen Osten auszubreiten.

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