Koloniales Erbe

Government Road in Nairobi, 1960.

Government Road in Nairobi, 1960.

Von Sarah Maid of Albion. Original: Colonial Inheritance, erschienen am 30. April 2011 auf Sarahs Blog.
Übersetzung: Lucifex

Es ist modisch geworden zu behaupten, wie es heute hier in einem anderen Strang behauptet worden ist, dass der gegenwärtige Zustand des postkolonialen Afrika teilweise daran liegt, dass die Afrikaner von ihren weißen Kolonialherren eine unzulängliche Infrastruktur geerbt hätten. In diesem Zeitalter der Political Correctness neigen die meisten Leute dazu, diese Behauptungen nicht anzufechten und zuzulassen, dass glatte Lügen zu einer akzeptierten, wenn auch etwas stinkenden neuen Realität werden. Sie bleiben jedoch glatte Lügen.

Weitere Szenen aus Nairobi.

Weitere Szenen aus Nairobi.

Als die Briten Nairobi in den frühen 1960ern verließen, gab es dort eine Wirtschaft, die jener von Südkorea glich, und eine moderne, voll funktionierende Infrastruktur, die der Mitte des 20. Jahrhunderts entsprach. Sie können hier klicken, um Bilder des Nairobi zu sehen, das das kenianische Volk 1963 erbte. Was Sie sehen können, ist eine blühende moderne Stadt gleich allem, was Sie in Europa zu der Zeit finden würden.

03 kenya_Slums

So verschieden von dem, was wir heute sehen.

Salisbury, Rhodesien, ca. 1969.

Salisbury, Rhodesien, ca. 1969.

Ein noch dramatischeres Beispiel ist Simbabwe, das nun wirtschaftlich ein hoffnungsloser Fall ist, aber einst der Brotkorb des südlichen Afrika war. Sieht das Bild oben auch nur etwas weniger blühend aus als jede entsprechende Stadt im modernen Texas?

(mehr …)

Das Wikingererbe am Beispiel Island (2)

2a Stokksnes, Island

Von William R. Short und Jeffrey L. Forgeng, erschienen im Ausstellungskatalog zur Ausstellung „Die Wikinger“ in der Kunsthalle Leoben 2008; ISBN 987-3-9500840-4-0 (Karte und Bild von Edda-Handschrift aus dem Original, restliche Bilder von mir eingefügt).  Teil 2 von 2 (Teil 1 hier):

FEHDEN, EHRE UND KAMPFKULTUR

Das isländische Rechtssystem diente in erster Linie zur Regelung des Umgangs mit Konflikten und Gewalt. In der Freistaatperiode herrschte in Island eine Kampfkultur vor. Es ist unbestritten, daß Gewalt oder die Androhung von Gewalt ein akzeptierter Bestandteil des Lebens in der Wikingerzeit waren. Gewalt wurde nicht nur als zulässiges Mittel betrachtet, um Konflikte zu lösen, sondern sie war in bestimmten Fällen sogar gesetzlich vorgesehen. Den Isländern der Wikingerzeit war jedoch klar, daß diese Gewalt so weit eingeschränkt werden mußte, daß sie das Gefüge der Gesellschaft nicht bedrohte und daß nicht ohne Notwendigkeit Leben genommen wurden. Im Hávamál (des Hohen Lied), einem in Gedichtform gegossenen Regelwerk für eine ethische Lebensführung, das teilweise vermutlich bis auf die Wikingerzeit zurückreicht, heißt es: „Der Hinkende reite, der Handlose hüte. Der Taube taugt noch zur Tapferkeit. Blind sein ist besser als verbrannt werden: Der Tote nützt zu nichts mehr.“

In Island wurden gewalttätige Konflikte im Rahmen der Fehdekultur entschieden. Die isländische Blutfehde ist am ehesten als stabilisierendes Instrument zu betrachten, mit dem versucht wurde, das Ausufern von Konflikten zu verhindern. In einer Gesellschaft, die keine zentrale staatliche Autorität kannte, mußten Einzelne und Familienverbände ihre Stellung aus eigener Kraft behaupten, um nicht Opfer ihrer Umgebung zu werden. Jeder Infragestellung eines Einzelnen oder einer Familie, sei es durch Beleidigung oder direkte Aggression, mußte mit einer abschreckenden Reaktion begegnet werden. Die Blutfehde war ein System gesellschaftlicher Konventionen, das einerseits die Sanktionierung mißliebiger Taten durch private Vergeltungsmaßnahmen zuließ, aber andererseits eine Eskalation und damit größere gesellschaftliche Schäden verhinderte.

Im Herzen der Fehdekultur stand das Konzept der Ehre – ein Wort, dem im modernen Sprachgebrauch kaum die Tiefe und Komplexität anhaftet, die in der Wikingerzeit mit diesem Begriff verbunden waren. Im praktischen Leben bezeichnete Ehre die gesellschaftliche Glaubwürdigkeit ihrer Inhaber. Ein Ehrenmann oder eine Ehrenfrau mußte respektvoll behandelt werden. Das Ansehen einer solchen Person hielt andere dazu an, sie in gesellschaftlichen, rechtlichen und geschäftlichen Belangen respektvoll zu behandeln. Jemand, der keine Ehre besaß, war Freiwild für Skrupellose. Ehre konnte nicht nur eine Einzelperson besitzen, sondern auch eine ganze Sippe: Verwandte zu haben, die hohes Ansehen genossen, war der eigenen Ehre zuträglich, während in Mißkredit geratene Familienmitglieder Schande über ihre Sippe brachten. Die Ehre war in allen Arten von Interaktionen mit Landsleuten ein wichtiges Gut. Doch die Ehre hatte auch eine metaphysische Dimension. Da das nordische Heidentum kein Leben nach dem Tod kannte, blieb von einem Verstorbenen nichts als sein guter Name, sein Ansehen und seine Ehre. Die Ehre war daher etwas von bleibendem Wert und stand über dem physischen Besitz.

Aus all diesen Gründen wurde von den Menschen erwartet, daß sie ihre Ehre, wie gering sie auch sein mochte, gegen jeden Angriff verteidigten. Natürlich war es besser, seine Ehre mit friedlichen Mitteln zu schützen, doch sie zu verteidigen – und sei es mit Waffengewalt – war Pflicht. Im Hávamál werden die Menschen aufgefordert, stets vor Angriffen auf ihre Ehre auf der Hut zu sein und mit ihren Feinden keinen Frieden zu schließen. Die Ehre einer Familie hochzuhalten war ein Tribut an die Vorfahren und ein Vermächtnis für die Nachkommen, und es galt als Pflicht, die Ehre zu schützen und nach Möglichkeit zu mehren.

(mehr …)

Das Wikingererbe am Beispiel Island (1)

1a Thingvellir

Von William R. Short und Jeffrey L. Forgeng, erschienen im Ausstellungskatalog zur Ausstellung „Die Wikinger“ in der Kunsthalle Leoben 2008; ISBN 987-3-9500840-4-0 (Bilder teils aus dem Original, teils von mir ausgewählt).   Teil 1 von 2:

Um das Jahr 860 bestieg in Norwegen ein Wikinger namens Naddoddr ein Schiff und segelte nach Westen, in der Meinung, bei den Färöer-Inseln Land zu sichten. Er kam nicht an. Der Wind trieb sein Schiff vom Kurs ab, und er gelangte stattdessen an die Küste eines unbekannten Landes. Er und seine Mannschaft gingen an Land und stiegen auf einen hohen Berg, um nach Anzeichen menschlichen Lebens Ausschau zu halten. Sie entdeckten keine und schlossen daraus, das Land sei unbewohnt. Als sie auf den Färöern eintrafen, erzählten Naddoddr und seine Leute anderen von dem Land, das sie gefunden hatten. So begann die Erforschung und Besiedlung Islands während der Wikingerzeit. Nur 70 Jahre später war das Land vollständig in Besitz genommen und Heimat von vielleicht 40.000 Menschen.

Die Gesellschaft, die diese Siedler gründeten, erwies sich in mehrfacher Hinsicht als einzigartig. Bei seiner Entdeckung war Island wirklich unbewohnt und wurde ohne Eroberung und ohne Mitwirkung einer eingeführten Monarchie oder Aristokratie besiedelt.

Die Isländer schufen eine einzigartige Regierungsform, die eine zentrale Herrscherperson vermied und einem ungewöhnlich breiten Bevölkerungsquerschnitt aktive Mitwirkung erlaubte. So ungewöhnlich waren die Gesetze und das Regierungssystem, daß sie die Kontinentaleuropäer zu Kommentaren herausforderten – der Chronist Adam von Bremen, der im 11. Jahrhundert lebte, formulierte es so: „Sie haben keinen König, nur das Gesetz.“

Vielleicht noch bemerkenswerter waren die literarischen Leistungen der mittelalterlichen Isländer. In der Wikingerzeit traten Isländer als die Hofdichter skandinavischer Könige in herausragende Erscheinung, und ihre Verse bewahrten das Andenken berühmter Personen und Ereignisse ihrer Zeit. Nachdem die Skandinavier gegen Ende der Wikingerzeit eine schriftliche Kultur übernommen hatten, waren es isländische Autoren, die sich der von ihren wikingischen Vorfahren überlieferten Legenden, Gedichte und Geschichten annahmen. Untypischerweise schrieben sie nicht Lateinisch, sondern in der Volkssprache, Altisländisch.

Die Isländer bewahrten diese Werke über das Mittelalter hinaus auf. Als sich Gelehrte der Neuzeit für die Geschichte der skandinavischen und germanischen Kultur zu interessieren begannen, öffnete ihnen das schriftliche Vermächtnis Islands ein Fenster zu einer Welt, die andernfalls weitgehend verloren wäre. Auch heute sehen wir die Wikinger vor allem aus isländischem Blick. Eine Darstellung der Wikinger bleibt immer unvollständig, solange sie nicht beschreibt, wie es kam, daß diese abgelegene Insel zum Aufbewahrungsort des Wikingererbes wurde.

DAS LAND

Frostadavatn bei Landmannalaugar

Frostadavatn bei Landmannalaugar

Das Land, das Naddoddr entdeckte, ist eine Insel im Nordatlantik, auf halbem Weg zwischen Norwegen und Grönland gelegen, mit einer Fläche von 103.000 km². Sie ist jung und geologisch aktiv. Sie liegt auf der Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte, woraus sich eine vulkanische und tektonische Kraft ergibt, die von unten her das Land verändert. Sie liegt außerdem ziemlich weit im Norden, sodaß die Gletscher aus der letzten Eiszeit das Land auch von oben bearbeiten. Die vereinten Kräfte von Feuer und Eis haben eine spektakuläre Landschaft gemeißelt.

Im Osten, Norden und Westen wird die Küste von Fjorden beherrscht. Im Süden herrschen breite Sandstrände vor, die aus dem mit dem Schmelzwasser von den Gletschern im Hochland hierher transportierten und abgelagerten Schluff bestehen. Das Landesinnere – hohe, teils vergletscherte, teils von einer tundraähnlichen Heide bedeckte Gebirgsplateaus, die für die Wärme der angrenzenden Meeresströmungen nicht mehr erreichbar sind – ist weitgehend unbewohnbar. Ausgedehnte Lavafelder bedecken Teile des Landes.

Naddoddr und seine Schiffsmannschaft gingen in den Ostfjorden an Land. Als sie wieder abfuhren, sahen sie Schnee auf den Bergen und nannten das Land deshalb Snæland, Schneeland. Unsere Kenntnisse über Naddoddr und andere frühe Forscher und Siedler stammen aus dem Landnámabók, (Landnahmebuch), einer in Island zu Beginn des 12. Jahrhunderts verfaßten Geschichtschronik. Eine Ergänzung dazu bilden weitere Erzählungen aus der Geschichte verschiedener isländischer Familien, die Íslendingasögur (Isländersagas). Diese Familiensagas wurden im 13. und 14. Jahrhundert verfaßt, beziehen sich aber vorwiegend auf Ereignisse im 10. und 11. Jahrhundert, und nachdem sie Jahrhunderte nach den beschriebenen Vorfällen entstanden, gehen die Meinungen bezüglich ihrer Verläßlichkeit als historische Quellen auseinander. Dennoch bleiben sie unser wichtigster Ausgangspunkt, um uns nicht nur mit der isländischen Landnahme vertraut zu machen, sondern überhaupt mit der Geschichte und Kultur Skandinaviens während der Wikingerzeit.

(mehr …)

Hintergrund zur Magna Carta

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Background to the Magna Carta erschien am 19. Mai 2013 im Occidental Observer.

Das erste, das man bedenken muß, ist, daß die Magna Carta ein Dokument war, das von den Adeligen erstellt und dem Monarchen vorgelegt wurde – in diesem Fall König Johann. In diesem Sinne sollten wir die Spannungen zwischen den Adeligen und dem König wegen einer hauptsächlichen Angelegenheit berücksichtigen – der Rolle des jüdischen Zinswuchers bei der Ermöglichung von Landübertragung vom Adel an den Monarchen. Die relevanten Klauseln sind wie folgt:

* (10) Falls irgend jemand, der sich eine Summe Geldes von Juden geliehen hat, stirbt, bevor die Schuld zurückgezahlt worden ist, soll sein Erbe keine Zinsen auf die Schuld zahlen, solange er noch minderjährig ist, ungeachtet dessen, von wem er sein Land hat. Falls solch eine Schuld in die Hände der Krone fällt, wird diese nichts nehmen außer der in der Schuldverschreibung genannten Kapitalsumme. (If anyone who has borrowed a sum of money from Jews dies before the debt has been repaid, his heir shall pay no interest on the debt for so long as he remains under age, irrespective of whom he holds his lands. If such a debt falls into the hands of the Crown, it will take nothing except the principal sum specified in the bond.)

* (11) Falls ein Mann stirbt, der Juden Geld schuldet, darf seine Witwe ihr Witwengedinge haben und braucht nichts davon für die Schuld zu zahlen. Falls er minderjährige Kinder hinterläßt, darf ebenfalls für ihre Bedürfnisse gesorgt werden, in einem Umfang, welcher der Größe seines Landbesitzes angemessen ist. Die Schuld soll vom Rest ausbezahlt werden, vorbehaltlich des seinen Feudalherren gebührenden Dienstes. Kredite, die anderen Personen als Juden geschuldet werden, sollen ähnlich behandelt werden. (If a man dies owing money to Jews, his wife may have her dower and pay nothing towards the debt from it. If he leaves children that are under age, their needs may also be provided for on a scale appropriate to the size of his holding of lands. The debt is to be paid out of the residue, reserving the service due to his feudal lords. Debts owed to persons other than Jews are to be dealt with similarly.)

Diese Klauseln schwächen also offensichtlich die Fähigkeit von Jude und Krone, sich für Schulden oder Zinsen für Darlehen schadlos zu halten. Sie verhindern nicht den Geldverleih etc., aber wir können uns sicherlich darauf einigen, daß die Position von Jude und Krone geschwächt würde. Wir müssen also als erstes fragen: warum war dies notwendig? Und zweitens, warum verschwand es plötzlich ein Jahr später in der Charta von 1216? Zum ersten Punkt: wie ich in meinem Artikel über das mittelalterliche Judentum ausführe, war zu dieser Zeit das Verhältnis zwischen der Krone und den Adeligen in der Tat angespannt, und die Juden waren bei dieser Spannung ein sehr bedeutender Faktor. König Johann, dessen Handlungen das Bedürfnis nach der Magna Carta erzeugt hatten, war verschwenderisch, unfähig und völlig seinen Juden und deren Fähigkeit verbunden, ihn mit anscheinend unbegrenzten Geldmitteln für seine unglücklichen Abenteuer auf dem Kontinent zu versorgen.

Er war auch gnadenlos bei der Besteuerung. Im Jahr 1207 hob er über £ 60.000 von der christlichen Bevölkerung ein – eine für diese Zeit riesige Summe. Er erhob auch eine viel mildere Steuer von den Juden. (Patricia Skinner [Jews in Medieval England, S. 42] schreibt, daß ihre Steuer „drückend, aber nicht verheerend“ war.) Aber da er argwöhnte, daß die Juden ihr Einkommen und ihren Reichtum zu niedrig angaben, führte Johann eine Neuerung ein, indem er verlangte, daß Listen all ihrer Verbindlichkeiten geführt und im königlichen Schatzamt verwahrt würden – er behielt sich dann das Recht vor, jede dieser Verbindlichkeiten aufzukaufen, die ihm gefiel.

Dies war der ernsthafte Beginn des Prozesses der Landübertragung von den Adeligen an den König (ermöglicht vom jüdischen Zinswucher), den ich in meinem Artikel erwähnte. Adelige liehen sich Geld von Juden, Johann (oder seine Agenten) überwachten die Rückzahlungen auf den Listen im Schatzamt – und wenn irgend jemand danach aussah, als würde er mit den Rückzahlungen in Schwierigkeiten geraten und gepfändet werden, kaufte Johann die Schuld von dem Juden und raffte das Land an sich.

(mehr …)

Juden und Schußwaffenkontrolle: Eine Reprise

König Edward I. von England, der im Jahr 1290 auf Druck seiner Barone die Juden aus England vertrieb.

König Edward I. von England, der im Jahr 1290 auf Druck seiner Barone die Juden aus England vertrieb.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Jews and Gun Control: A Reprise erschien am 2. August 2014 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

Das dornige Thema der jüdischen Unterstützung für Schußwaffenkontrolle hat einmal mehr ihr Haupt erhoben, diesmal im Bundesstaat Washington. Die Jewish Federation of Greater Seattle hat den Rücktritt von Brian Judy gefordert, eines Lobbyisten der National Rifle Association, der angeblich die Schußwaffenkontrolle mit jener unantastbaren Ikone des jüdischen Opferstatus, dem Holocaust, in Verbindung gebracht hat. Bei einer Nachrichtenkonferenz im Hauptquartier der Federation sagte Präsident Keith Dvorchik, Judy sollte zurücktreten, weil der eine Wählerinitiative gegen Schußwaffen mit politischen Maßnahmen in Verbindung brachte, die von Nazideutschland betrieben wurden. Dvorchik forderte weiters, das nationale Büro der NRA solle „klarstellen, daß es seinen ignoranten und unproduktiven Dialog ablehne.“

Judys Bemerkungen tauchten zuerst auf dem linken Blog Horseass.org auf. Eine Audioaufnahme ist einem Standbild von einer Versammlung unterlegt, in der Judy über Juden spricht, die Schußwaffenkontrolle unterstützen. Die Bemerkungen wurden bei einer Versammlung in Silverdale gegen I-594 gemacht, einer in diesem Herbst zur Abstimmung stehende Maßnahme, die die Hintergrundüberprüfungen für Waffenkäufer weiter ausdehnen würde. In der Aufnahme nimmt Judy auf Nick Hanauer Bezug, einen Juden aus Seattle, der mehr als 300.000 Dollar für eine unabhängig finanzierte Gruppe gespendet hat, die I-594 unterstützt, zusätzlich zu einer früheren Zusage über 1 Million Dollar. Andere bedeutende Mittel sind vom jüdischen Milliardär und ehemaligen Microsoft-Generaldirektor Steve Ballmer gekommen, der zusammen mit seiner Frau Connie ein Großspender für die von Hanauer gegründete Organisation Washington Alliance for Gun Responsibility ist. Hanauer schrieb kürzlich in Politico darüber, wie seine Familie aus Nazideutschland floh. Der Redner auf der Aufnahme nimmt Bezug auf Hanauers Text: „Nun gibt Hanauer Geld, er hat eine halbe Million Dollar in diese Politik gesteckt, dieselbe Politik, die dazu geführt hat, daß seine Familie von den Nazis aus Deutschland verjagt wurde. Wissen Sie, da bin ich baff, es ist einfach, sowas kann man nicht erfinden. Daß diese Leute, es ist wie bei allen Juden, denen ich begegnet bin, die gegen Waffen sind, ich denke, ‚Meinen Sie das ernst? Erinnern Sie sich nicht, was geschehen ist?’ Und warum ist das geschehen? Weil sie Schußwaffen registriert haben und sie dann weggenommen haben. Warum mußtet ihr überhaupt aus diesem Land fliehen? Hallo! Irgend jemand zu Hause?“

Dvorchik unterläßt bei seiner Forderung nach Judys Rücktritt die Erwähnung breiterer jüdischer Interessen an der Entwaffnung der Zivilbevölkerung (die ich weiter unten behandeln werde) und behauptet statt dessen, daß die Jewish Federation of Greater Seattle ein Interesse an der Sache hätte wegen einer Schießerei, die vor acht Jahren stattfand. Naveed Haq, ein anscheinend gestörter Moslem, bahnte sich mit einer Faustfeuerwaffe gewaltsam einen Weg in die Büros der Federation, wobei er einen Angestellten tötete und fünf weitere verletzte. Dvorchik hat verlangt, daß das nationale Büro der NRA sich von Judys Bemerkungen und der „idiotischen, simplistischen und einfach falschen“ Vorstellung distanziert, daß die Behandlung der Juden in Nazideutschland irgend etwas mit einer Wählerinitiative zu tun hat, die Hintergrundüberprüfungen für Schußwaffenkäufer fordert. Er fügte hinzu, die Frage, ob die Juden „die Geschichte nicht verstehen, ist die abscheulichste rhetorische Frage, die je gestellt worden ist.“ Dvorchik haben sich die waffenfeindlichen jüdischen Politiker Reuven Carlyle und David Frockt angeschlossen, die gesagt haben, Judys Äußerungen trügen „dunkle, hässliche und subtile Untertöne von Antisemitismus.“ Zusätzlich berichtet Hanauers Washington Alliance for Gun Responsibility auf ihrer Webseite, daß die folgenden jüdischen Organisationen nun I-594 entsprechend ihren Grundsätzen unterstützen: Die Anti-Defamation League, Bet Alef, Congregation Beth Shalom, Jewish Council for Public Affairs, Jewish Family Service, Jewish Federation of Greater Seattle, Kavana Cooperative, Kol HaNeshamah, National Council of Jewish Women, Stroum Jewish Community Center, Temple Beth Am, Temple Beth Hatfiloh, Temple Beth Or, Temple B’Nai Torah, Temple De Hirsch Sinai, Tikvah Chadashah, Herzl Ner Tamid, Temple Beth El und das Washington State Holocaust Education Resource Center.

Prominente Juden haben eine widerliche Gewohnheit, mit der NRA aneinanderzugeraten. Der Fall Judy ist beinahe Kopie des Fiaskos von 2013 unter Beteiligung des jüdischen Bürgermeisters von Jersey City, Steve Fulop. Im November kündigte Fulop an, daß er die Kaufkraft der Waffenbeschaffungen seiner Polizeitruppe benutzen würde, um Waffenanbieter im Grunde zu erpressen, den Waffenkauf für gewöhnliche Kunden schwieriger zu machen. Kurz nachdem Fulop seine Absichten öffentlich machte, sagte Scott L. Bach, ein Vorstandsmitglied der NRA und Geschäftsführer der Association of New Jersey Rifle and Pistol Clubs, angeblich vor Publikum: „Seine (Fulops) Großeltern waren laut Wikipedia Holocaust-Überlebende. Daher muß man sich fragen, warum er es nicht kapiert.“ Der oberste Hexenjäger der ADL, Abe Foxman, reagierte seinerseits und verurteilte Bachs Bemerkungen nicht nur dafür, den Holocaust zu beschwören, um politisch zu punkten (vermutlich ist dieses Privileg nur Juden gewährt), sondern fügte auch hinzu, daß Bachs Beschwörung von Fulops persönlicher Familiengeschichte „das alles nur noch anstößiger macht.“

Man kratze in fast jedem Bundesstaat auch nur leicht an der Oberfläche, und man findet einflußreiche Juden, die die Bewegung zur Einschränkung des Rechts auf das Waffentragen anführen. Der stärkste Unterstützer von Maßnahmen zur Schußwaffenkontrolle in Connecticut ist der jüdische Senator Richard Blumenthal. Die größte Gruppe für Schußwaffenkontrolle in Pennsylvania ist CeaseFirePA. Der Vorstand von CeaseFirePA wird von Juden dominiert und umfaßt Gestalten wie Nancy Gordon, ein Mitglied der Jewish Social Policy Action Group, und Shira Goodman, Che Saitta-Zelterman und Fred Kaplan-Mayer. In New York hat Michael Bloomberg Everytown gegründet und finanziert, eine neue Organisation für Schußwaffenkontrolle, und hat bereits 50 Millionen Dollar für das Anliegen zugesichert, den Kauf von Waffen und Munition für die Bürger zu erschweren. Die Huffington Post berichtet, daß Dianne Feinstein in Kalifornien „lange eine der stärksten Verfechterinnen von Schußwaffenkontrolle im Senat gewesen ist.“ In Michigan ist der jüdische Senator Carl Levin an vorderster Front der Anstrengungen für Schußwaffenkontrolle gewesen, was ihm die Note „F“ von den Gun Owners of America eingetragen hat. Ich könnte so fortfahren.

Natürlich ist der Grund, warum einflußreiche Juden ständig mit der NRA aneinandergeraten, die einfache Tatsache, daß Juden die Kampagne für Schußwaffenkontrolle anführen. Kevin MacDonald merkte im Januar 2013 an:

(mehr …)

Die Völker der Welt gegen die NWO

Von Dunkler Phönix

Auf vielfache Anregung habe ich einen Tavernenkommentar von mir zu einem Artikel ausgebaut. Ich habe auch ein PDF bereitgestellt, mit dem man leicht ein doppelseitiges Flugblatt erstellen kann. Das Flugblatt kommt ohne die Nennung des Autors und unseres Blogs aus, zudem habe ich auf die Erwähnung eines Politikers verzichtet, den ich im Originalkommentar anführe und das Kürzel „NWO“ als Neue Weltordnung ausgeschrieben. Die Erwähnung der jüdischen Kontrolle der NWO ist aber noch drin.

Jeder darf den Artikel oder das PDF als Vorlage für eigene Aufrufe, Artikel und Flugblätter benutzen, ihr dürft ändern was ihr wollt, aber gebt das dann bitte anonym oder unter eigenem Namen raus. Danke!

Zum PDF

Die Völker der Welt gegen die Neue Weltordnung

noNWO

Gute Gedanken, der Wahrheit verpflichtet, pflanzen sich fort.
Die Lüge verkümmert jämmerlich.“

Wir Europäer brauchen keine Überlegenheit über andere Völker, wir treten nicht an, um die Welt zu heilen, wir sind hier um unser Überleben als Rasse, um das Überleben jedes einzelnen weißen Volkes zu sichern.

Auch die weißen Russen gehören zu uns. Die “Weiße Allianz” geht von Moskau bis New York, von Oslo bis Athen.

Aber sie ist (bisher) nur ein Gedankenkonstrukt. Und die Chancen stehen schlecht für uns. Der Feind ist übermächtig, in überlegener strategischer Position, hinterlistig, gewissenlos und er sitzt nicht nur in fremden Ländern, sondern kontrolliert auch unsere Parlamente, unsere Medien, unsere Wirtschaft und natürlich die Banken.

Wir haben erkannt, dass der böswilligste und gemeinste Krieg, der je geführt worden ist, gegen uns geführt wird. Das Ziel ist nicht unsere Beherrschung und Kontrolle, nicht die Gier nach Rohstoffen, Geld oder Macht leitet unseren Feind.

Nein, man will uns vernichten. Auslöschen!

Dies tut man derzeit noch auf “sanfte” Weise, indem man Millionen Nichtweiße in alle weißen Länder spült. Aber die Anzeichen verdichten sich, dass es bald in die nächste Runde geht. Und selbst wenn es so weiter geht, wenn wir unser kümmerliches Leben als Sklaven einer jüdisch kontrollierten Besatzungsmacht behalten dürfen – würde nicht jeder von uns, wenn er alt und grau ist, diese ganzen Jahre der Sklaverei eintauschen gegen einen einzigen Moment der Freiheit?

Freiheit fängt in unseren Köpfen an. Es ist eine Sache die Bösartigkeiten des Feindes und seine Übermacht zu erkennen, es ist eine ganz andere darüber nicht zu verzweifeln. Aber Freiheit bedeutet auch, sich von der tristen Gegenwart und der absoluten Hoffnungslosigkeit nicht zum Aufgeben bewegen zu lassen,

Die Vision vieler großer Männer ist ein freies Europa ohne jüdischen Einfluss, ohne Millionenheere ausländischer Invasoren, ein Europa, das geeint ist in dem Sinne, dass alle weißen Völker in Frieden nebeneinander leben. Das heißt nicht, dass es keine Russen, Engländer oder Griechen mehr geben soll, dass heißt nur, dass wir natürliche Verbündete sind. Die EU ist nicht dazu da unsere Völker zu einen, sondern unsere Völker zu vernichten.

Nichts hindert uns daran, zusätzlich mit anderen Rassen gegen die Neue Weltordnung zu kooperieren, mit aufgewachten Schwarzen, mit Arabern, welche die Entweihung ihrer Länder und die Bombardierung ihrer Frauen und Kinder durch die jüdisch gesteuerten VSA nicht hinnehmen wollen.

Alle Völker sind vereint im Kampf gegen die Neue Weltordnung, denn diese will alle Völker vernichten – allen voran unseres. Die Völker müssen das nur erkennen, dann besteht auch die Möglichkeit, dass wir Neid, Hass und Zwist beiseite legen und gegen den wahren Feind der Menschheit kämpfen.

Wenn wir von der Überlegenheit der weißen Rasse sprechen, dann beziehen wir uns auf die vielen Erfindungen, die Weiße gemacht haben, auf die großartige Kultur, die unsere Ahnen geschaffen haben, auf den Stand unserer Zivilisation. Das heißt nicht, dass andere Völker kein Lebensrecht haben. Jedes Volk hat das Recht in seinem Land nach den Maßstäben seiner Kultur so zu leben, wie es seinem Wesen entspricht. Fremdherrschaft, auch die Herrschaft von Weißen über Nichtweiße, lehnen wir ab.

guidestone

Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft für die weißen Kinder sichern.“

Natürlich wird ein Deutscher immer zu Deutschland stehen, ein Russe zu Russland und ein Amerikaner zu seinen Vereinigten Staaten. Wir müssen aber begreifen, dass das nicht heißt, zu “unseren” Regierungen zu stehen. Die sind in der Hand des Feindes und werden alles tun, um uns wieder einmal gegeneinander aufzuhetzen.

Wenn wir lernen uns nicht gegenseitig zu hassen, sondern als Schicksalsgemeinschaft zu begreifen, welche die größte Aufgabe der Weltgeschichte bewältigen muss – die Rettung der Spezies Mensch, so wie sie ist in all ihrer Vielseitigkeit und Würde – dann werden wir auch nicht auf das ZDF hören, das uns befiehlt Russen zu hassen, die Griechen werden nicht auf ihre Medien hören, die ihnen sagen, die Deutschen führten einen dritten Weltkrieg gegen sie, die Amerikaner werden sich weigern in der Wüste für die jüdische Oberherrschaft zu sterben (kaum jemand weiß, dass Obama, der ja in Syrien einfallen wollte, von seinen Generälen gestoppt wurde!) und die Menschen werden endlich begreifen, dass der wahre Feind nicht ihr Nachbar ist, der eine etwas andere Sprache spricht, etwas seltsame Essgewohnheiten hat, dessen Großeltern gegen unsere Großeltern gekämpft haben, sondern dass dieser Feind in den Chefetagen der Konzerne, Medien und Regierungen sitzt, in Berlin, New York, Tel Aviv und Moskau, dass die Feinde als Feinde entlarvt und die Verräter erbarmungslos bestraft werden müssen.

Viele fragen sich, ob die Zeit der Weißen Zivilisation einfach zu Ende ist, ich aber sage: Die Zeit von uns Weißen hat gerade erst begonnen. Sie beginnt hier und jetzt, in dem Moment wo wir uns entscheiden, dass wir leben wollen, dass wir nicht sang- und klanglos aus der Weltgeschichte verschwinden werden.

Ja, vielleicht verlieren wir, wenn wir kämpfen. Aber wenn wir nicht kämpfen, haben wir schon verloren. Die meisten von uns haben vergessen, was “Niederlage” in einem totalen Krieg bedeutet. An dieser Stelle sollten wir von unseren Großeltern lernen.

Es gibt keine Alternative, wir müssen kämpfen, auch wenn ein Großteil unserer Landsleute uns (noch) nicht versteht.

Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, wir müssen anfangen uns um die Dinge zu kümmern, die wichtig sind: Familie, Kinder, Gemeinschaft, Freundschaft (auch über Grenzen hinweg), Aufklärung unserer schlafenden Volksgenossen und Vorbereitung des weltweiten Widerstandes gegen die Terrorherrschaft der Neuen Weltordnung.

Das ist übrigens auch die Antwort auf die Frage, warum sie uns so hassen: Dieser faustische Geist, nicht aufzugeben, sich nicht von ihnen versklaven zu lassen, das beständige Rütteln an den Ketten, die sie uns angelegt haben. der unbedingte Wille zur Freiheit und zur Wahrheit – das fürchten sie am meisten.

Man bedenke: In ihren Augen sind wir nur Vieh. Vieh ist es nicht erlaubt einsam im Wald herumzustreifen. Aber genau danach lechzen wir germanischen Wölfe, nach dieser Freiheit, die vor allem eine Freiheit von Juda und seinen funkelnden Versprechungen eines Lebens in angenehmer Eingezäuntheit ist.

Das Schaf bekommt es mit der Angst zu tun, wenn das Tor offensteht, wir brauchen keine offenen Tore, wir werden so lange an den Gitterstäben kratzen, bis sie in sich zusammenfallen und das ganze beschissene System zum Orkus geht.

Ich weiß nicht, ob wir dann eine Art “Paradies auf Erden” schaffen werden oder die Fehler, die so oft gemacht worden sind, wiederholen. Aber ich würde es gerne herausfinden.

Raimondo Graf Montecuccoli, der Türkenbesieger

Montecuccoli 0187

Von Heinz-Georg Hailwax aus dessen Reihe „Geschichte & Geschichten“ im leider eingestellten Schweizer „Internationalen Waffenmagazin“ (dieser Beitrag: Ausgabe Jan./Feb. 1999)

Die Schlacht eines kaiserlichen Reichsheeres unter dem Befehl von Graf Montecuccoli gegen eine türkische Armee unter Achmed Köprülü hallt immer noch durch die europäische Geschichte. Der Sieg der Koalitionsarmee bei St. Gotthard-Mogersdorf am Grenzfluß Raab am 1. August 1664 sicherte dem römisch-deutschen Kaiserreich einen 20-jährigen Frieden mit den Osmanen.

Südufer des Grenzflusses Raab, in der Nähe des Klosters St. Gotthard und des Dorfes Moggendorf (Mogersdorf). Es ist der Morgen des 1. August 1664. Der türkische Großwesir Achmed Köprülü, der versucht hatte, mit seinen Truppen den Einbruch nach Innerösterreich zu erzwingen, war durch kluges Manövrieren der Truppen unter dem Oberkommando des Grafen Montecuccoli in eine Position gedrängt worden, die er zu vermeiden gedacht hatte. Seine Kräfte zusammenfassend, marschierte er mit seinem gesamten Heer am rechten (südlichen) Ufer die Raab hinauf, während in gleicher Höhe mit ihm, am linken (nördlichen) Ufer, die gesamte Reiterei der Koalitionsarmee gleichzog.

Tags zuvor war ein heftiges Unwetter niedergegangen, das den Fluß Raab und zwei Flußzuläufe Hochwasser führen ließ. Mittels einer rasch erbauten Brücke war es Montecuccoli gelungen, seine Streitkräfte rechtzeitig überzusetzen und bei der kleinen Ortschaft Mogersdorf in Stellung zu bringen. Etwa zwei Kilometer flußaufwärts von St. Gotthard – die Kaiserlichen hatten nach ihrem Übergang die Behelfsbrücke wieder abgebrochen – war nun dem Großwesir nichts übriggeblieben, als zum Angriff zu schreiten. Die lehmigen Flußufer der angeschwollenen Raab waren ein von den Türken stark unterschätztes Hindernis. Unterholz und Buschwald bildeten ein weiteres Ungemach; das Zisterzienserkloster St. Gotthard, von den Kaiserlichen besetzt, war mit einer Palisade umgeben. Die Stellungen des Koalitionsheeres von nur 25.000 Mann (Ungarn, Kroaten, Franzosen, Italiener, Deutsche und Spanier) waren auf eine Länge von etwa 8.000 Schritt verteilt. Geschütze waren vor der Kavallerie und den Fußregimentern postiert.

Das Osmanenheer am Südufer der Raab war von Köprülü in sechs unregelmäßige Treffen aufgeteilt worden; weit auseinandergezogen, bestand es aus Kerntruppen, wie etwa 60.000 Mann Janitscharen und Spahis, sowie aus etwa 70.000 Mann Milizen, inklusive dem Troß. Bereits gegen Mittag des 31. Juli 1664 versuchten – aus dem Anmarsch heraus – Eliteeinheiten der Janitscharen in den Raabbogen einzudringen, wo Aufklärer eine passable Furt zu entdecken geglaubt hatten. Geschütze wurden in Stellung gebracht und eröffneten zwar das Feuer auf die Kaiserlichen, wurden jedoch alsbald von Reitern des Kürassierregiments Schmid und durch das Eingreifen von 200 Musketieren zum Schweigen gebracht. In der Nacht zum 1. August 1664 folgte ein Wolkenbruch, der das Gelände schwer passierbar machte. Dennoch gelang es einzelnen Janitscharen, über die Hochwasser führende Raab zu setzen und im Schutze der Dunkelheit auf dem Nordufer unbemerkt in Stellung zu gehen.

Am 1. August 1664, um 4 Uhr früh, kam es zu den ersten Nahkämpfen zwischen den beiden Streitkräften. Mehrere tausend ausgeschwärmte Türkenreiter trafen bei Eckersdorf auf Kavalleriekräfte unter Sporck und wurden von diesen angegriffen und zum Rückzug gezwungen. Mit Hilfe von Geschützfeuer und infolge geschicktem Vorgehen unter Ausnutzung des Gelänges gelang es mehreren tausend Osmanen zwar, über den Fluß zu setzen, dort jedoch trafen sie auf die alarmierten Kaiserlichen.

Ein wilder Vorstoß der Janitscharenelite, die keine Gefangenen machte, sondern jeden Verwundeten sofort enthauptete, ließ den sich entwickelnden Gegenangriff der Reichsinfanterie stocken. Die ankommende schwere Kavallerie der Regimenter Schmid, Nassau und Kielmannsegg wurde von den Flüchtenden zurückgedrängt und mitgerissen. Die Janitscharen besetzten Mogersdorf, verschanzten sich und ließen Verstärkungen nachfolgen.

Das Wunder an der Raab

Schon schien die Schlacht verloren, ehe sie noch richtig begonnen hatte. Doch nun führte der Oberkommandierende, Graf Raimondo Montecuccoli, den Gegenangriff von beiden Flügeln aus. Franken und Kurbayern unter Hohenlohe nahmen das Dorf Mogersdorf wieder ein; französische Truppen verschanzten sich dort, während ihre Kavallerie zum Flußbogen vorstieß. Gleichzeitig war das Kürassierregiment Karl von Lothringen und Bar, das der 20-jährige Regimentsinhaber selbst führte, mit Hilfe anderer Kürassierregimenter vorgegangen und entwickelte einen Flankenangriff, der die Osmanen zum Fluß zurückdrängte. Auch auf dem rechten Flügel der Kaiserlichen gelang es, die Osmanen zu bedrängen. Das Gefecht um Mogersdorf stand.

Trotz Schwierigkeiten wegen Streitereien in der Armeeführung konnte gegen Mittag des 1. August 1664 Montecuccoli im Rahmen einer Generalsbesprechung ein einheitliches Vorgehen der Kaiserlichen sichern.

Als etwa 4.000 Spahis der Osmanen angriffen, wurden sie von einer großartigen Attacke der schweren Reiter unter dem Kommando des tapferen Sporck niedergeritten und über den Fluß zurückgetrieben. Den verschanzten türkischen Infanteriekräften wurden Musketiere und Artillerie gegenübergestellt, deren andauerndes rollendes Feuer die Linien der Osmanen erst wanken ließ, dann vernichtend einschlug und die türkischen Truppen schließlich zu wilder Flucht trieb. Als dann die vorrückenden Kaiserlichen unter ständiger Feuerabgabe folgten, gab es kein Halten mehr: Tausende Osmanen stürzten sich mit ihren Pferden in den Fluß, der bald von wilden Klumpen Ertrinkender gefüllt war, in die die Musketiere wahllos hineinschossen. Einander gegenseitig behindernd, konnten die Türken die rutschigen Uferwände nicht erklimmen; sie ertranken hilflos oder fielen den Gewehrkugeln und Kartätschen der Verfolger zum Opfer.

(mehr …)

Der heimliche Genozid, Teil 4

Moschee in London

Von Sarah Maid of Albion, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „Genocide by Stealth – Part 4“ erschien am 10. März 2011 in Sarahs Blog.

Bisher erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Es tut mir leid, daß ich so lange gebraucht habe, um zu diesem Thema zurückzukehren; dies liegt teilweise daran, daß andere Dinge, die des Alltagslebens, dazwischengekommen sind, aber in weit größerem Maß lag die Verzögerung daran, daß dies ein viel größeres Thema ist, als sogar ich mir vorgestellt hatte. Daher habe ich als Autorin damit gerungen, die Größenordnung meines Themas zum Ausdruck zu bringen.

Ein so enormes Verbrechen zu beschreiben, ist eine hässliche Arbeit; diesen grausigen Sarg zu öffnen, heißt einen massiven, widerlichen und schwefeligen Morast aus verwickelten Verschwörungen, Lügen und Komplotten aufzudecken, von denen manche zwei Jahrhunderte und mehr zurückreichen und sich mit anderen vermischen, die weit jüngeren Datums sind. Es gibt viele halb ausgeformte, schlecht durchdachte, die vor langer Zeit aufgegeben wurden, aber andere, die einen mit ihrer kaltherzigen und vorsätzlichen Brillanz frösteln lassen, nagen immer noch an der Substanz und den Fundamenten der gemeinsamen und alten Beute. Zu tief in das hineinzuschauen, was vorgeht, heißt etwas Böses in den Seelen unserer Mitmenschen zu erblicken, über das nachzudenken nicht leicht oder angenehm ist, und auch aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, dieses Thema für eine Weile beiseite zu legen.

Ich entschuldige mich auch für die Länge dieses Abschnitts. Als ich anfing, diesen Essay zu schreiben, hatte ich nicht voll erkannt, wie komplex er sein würde, oder wie viel es dazu zu sagen gab. Je mehr man von den verschiedenen Schichten, Mauscheleien und Agendas abschält, desto erschreckender wird klar, wie allesverzehrend dieser Angriff gegen die weiße Rasse gewesen ist, wie viele Feinde wir haben und wie lange sie schon am Werk sind.

(mehr …)

Der heimliche Genozid, Teil 3

genocide by stealth 3

Von Sarah Maid of Albion, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „Genocide by stealth – Part 3“ erschien am 9. Januar 2011 in Sarahs Blog.

(Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2)

In den ersten beiden Teilen meines Essays habe ich mich daran gemacht zu beweisen, daß im Laufe des letzten halben Jahrhunderts oder mehr Handlungen gegen die weiße europäische Rasse begangen worden sind, auf die mindestens zwei der Definitionen des Genozids zutreffen, die im Artikel 2 der UN-Konvention zur Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Genozids zutreffen.

Es sind Maßnahmen eingeführt worden, die dazu vorgesehen sind, Geburten unter weißen Europäern zu verhindern und die die Abtreibung oder verhinderte Geburt von allermindestens zigtausenden weißer Kinder zur Folge gehabt haben. Über die gesamte westliche Welt zusammengerechnet liegt die Zahl der potentiellen Geburten unserer ethnischen Gruppe, die entweder durch chemische Mittel oder aktiven physischen Eingriff verhindert worden sind, bei hunderten Millionen.

Währenddessen sind uns Lebensbedingungen auferlegt worden, die bereits zu unserer mindestens teilweisen Vernichtung führen.

Daß diese Akte begangen wurden, daß sie vorsätzlich waren und die Ergebnisse zur Folge haben, die ich in Teil 1 und 2 beschrieb, ist offensichtlich wahr. Weiters steht es ebenfalls außer Frage, daß die Kombination dieser Akte, Maßnahmen und Politik uns nahe an einen Wendepunkt gebracht haben, jenseits dessen wir uns als Volk nicht mehr erholen können. Sie haben das bewirkt.

Es kann auch nicht verleugnet werden, daß wir eingeborenen Europäer, obwohl wir als Volk uns schon Kriegen, Hungersnöten, Pest und Katastrophen gegenübergesehen haben, unserer eigenen Auslöschung nie zuvor so nahe gekommen sind.

Was jedoch als Frage offen bleibt, ist, warum dies geschieht, wer es tut und was man damit tatsächlich zu erreichen strebt.

Bis jetzt habe ich Ihnen Fakten vorgelegt; beim Versuch, aus diesen Fakten schlau zu werden, kann ich Ihnen jedoch nur meine eigene Ansicht – oder meine Analyse, falls Sie das vorziehen – darüber geben, was geschehen ist und warum.

Zur Frage: „Gibt es eine Verschwörung zur Vernichtung der weißen Rasse?“ muß ich sagen, daß die Antwort meiner Ansicht nach beträchtlich komplizierter ist, als manche meiner Weggefährten glauben möchten. Womit wir es zu tun haben, ist keine einzige böswillige Verschwörung, sondern eine vielköpfige Hydra aus allen möglichen Zielen, Ambitionen, Hassgefühlen und Ideologien, alle in unterschiedlichem Ausmaß böswillig, die sich an den Rockschößen einer historischen Verschwörung vereinigt haben, um uns zu einer Zeit anzugreifen, in der wir am wenigsten in der Lage sind, uns zu verteidigen.

(mehr …)

Der heimliche Genozid, Teil 2

wetrot

Von Sarah Maid of Albion, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „Genocide by stealth – Part 2“ erschien am 3. Januar 2011 in ihrem Blog.

(Zuvor erschienen: Teil 1)

Im ersten Teil dieses Essays argumentierte ich, daß weitreichende gesellschaftliche Veränderungen infolge absichtlicher Akte durch die Regierungen Europas und aller anderen einst weißen westlichen Nationen erfolgreich darin waren, mindestens eine der Definitionen der Vereinten Nationen für das zu erfüllen, was einen Akt des Genozids gegen eine ethnische Gruppe ausmacht.

Leichter, kostenloser und offiziell ermutigter Zugang zu oraler Empfängnisverhütung, die Legalisierung der Abtreibung, effektiv auf Verlangen, und Veränderungen der ökonomischen Struktur, die die durchschnittliche Familieneinheit dazu gezwungen haben, nicht mehr aus einem Broterwerber und einer Kinderbetreuerin zu bestehen, sondern stattdessen aus zwei Brotverdienern, haben direkt eine katastrophale Verringerung der Geburtenrate unter Weißen europäischen Ursprungs geführt.

Alle drei Veränderungen sind die direkte Folge absichtlicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Maßnahmen der Nachkriegsregierungen, und man kann unmöglich argumentieren, daß eine Reduktion der Geburten kein primäres Ziel zumindest der ersten beiden war, oder daß eine Reduktion der Geburten keine direkte Folge der dritten war.

Daher stelle Ihnen die Tatsache zur Überlegung anheim, daß aus bösem oder anderem Willen Maßnahmen gesetzt worden sind in der Absicht, die Geburten unter der Zielgruppe zu reduzieren. Wobei diese Gruppe die eingeborenen Europäer sind. Dieses Mittel des Genozids ist in Artikel 2 der Konvention der Vereinten Nationen über die Verhinderung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermordes eindeutig definiert.

(mehr …)