Zum österreichischen Nationalfeiertag 2014: „A Land zum Lebn“, trotz Patriotismusvernaderern

Plätte auf Hallstättersee

Von Deep Roots (Original am 26. Oktober 2014 auf As der Schwerter“ erschienen).

Am Freitag, dem 24. Oktober 2014 erschien in der „Kronen-Zeitung“ eine Kolumne von Mathias Grilj, der mir schon länger als gutmenschelnder, feministischer Vielfaltspinsel verhasst ist. Titel: „Heimatkitsch? Und wie gern!“

Gleich im ersten Absatz lieferte Grilj eine Aussage, die meinem Frühstückskaffee beim Blutdrucksteigern geholfen hat und zum bevorstehenden Nationaltag ungefähr so paßte wie Eselpisse zu Sachertorte:

„Bei jedem kollektiven Stolz kann ich nur den Kopf schütteln. Stolz kann man nur auf Leistung sein. Herkunft ist Zufall. Aber wenn du es hinkriegst, dass es Menschen, die dir lieb sind, gut geht, Frau und Kind und Alten und den anderen, dann sei gern stolz darauf! Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein. Natürlich auch auf einen Salto rückwärts, hepp! Aber auf Nationalität sind nur Versager stolz.“

Zum Beweis füge ich dieses Stück Zersetzungspropaganda als Scan an:

Grilj Nationalstolzvernaderung

Das ist wieder einmal die für den jüdisch gesteuerten „Zeitgeist“ typische verlogene Manipulation mit doppelten Maßstäben: Einerseits werden allerhand Gruppierungen, die viel weniger Grund zum kollektiven Stolz hätten als wir, in diesem Stolz bestärkt und dazu angestiftet, von uns in dreister Weise die Respektierung dieses Stolzes einzufordern. Da gibt es „Black Pride“, „Gay Pride“, was ihr wollt. Aber „White Pride“ gilt als „rassistisch“ und eigentlich schon kriminalisierungswürdige „Hassbotschaft“. Diese Doppelmoral wird in milderer Form in diesem Bild aufs Korn genommen, das ich hier gefunden habe:

Charlie Brown blackwhite

Deutlich zur Wurzel dieses Übels geht das folgende Bild:

„Subjekt zeigt gesundes Gefühl des Rassebewußtseins und Rassenstolzes.“ – „Subjekt zeigt Intoleranz, kulturelle Voreingenommenheit und Rassendiskriminierung… Sozialamt verständigen.“

„Subjekt zeigt gesundes Gefühl des Rassebewußtseins und Rassenstolzes.“ – „Subjekt zeigt Intoleranz, kulturelle Voreingenommenheit und Rassendiskriminierung… Sozialamt verständigen.“

Parallel zur Verbösmenschung normaler weißer Gruppenloyalitäten wie weißes Rassebewußtsein oder Nationalstolz weißer Völker werden diese auch noch pathologisiert und als Vorstellungen verächtlich gemacht, die angeblich nur Verlierer, Schwächlinge und Minderwertigkeitskomplexler nötig haben, um sich daran hochzuziehen.

Eine weitere Doppelmoral, die auch oben bei Grilj wieder zur Anwendung kommt, besteht darin, daß dieses „Herkunft ist Zufall“ nur für positive Bezüge gelten soll. Während man angeblich nur auf eigene Leistungen und Verdienste zu Recht stolz sein darf und Stolz auf das eigene Kollektiv als „nur etwas für Versager“ verunglimpft wird, gilt dieses Prinzip nicht für angebliche Kollektivschuld, und diese Kollektivschuld bleibt nicht einmal auf bestimmte Generationen beschränkt, sondern wird allen Nachkommen des betreffenden Volkes oder der Rasse angehängt. Im obigen Beispiel von Grilj sind es die Kärntner, die sich angeblich kollektiv für das Desaster um die Bank Hypo Alpe Adria „sauber schämen“ sollen, während sie auf sich selbst und ihr Land nicht kollektiv stolz sein dürfen. Den Deutschen wird der Holocaust ewig um die Ohren gehauen, den ehemaligen Kolonialmächten die Kolonialherrschaft und die Sklaverei, den Weißen insgesamt all die Dinge, die sie laut Susan Sontag angeblich „in der Weltgeschichte angerichtet haben“.

Wie eingangs erwähnt, ist Mathias Grilj mir in diesen Dingen kein Unbekannter. Eine weitere Kostprobe seiner Kolumne „Zusammengesetzt“ ist „Schöne Töchter und Dinosaurier“ vom 29. Juni 2012:

Mathias Grilj 2012-06-29 Töchter & Dinos

Im Vergleich dieser beiden Texte wird eine Propagandamasche von Grilj erkennbar, die Osimandia in einem internen Austausch darüber wieder einmal sehr treffend analysiert hat:

„Die Bauchpinseleien am Ende sind frappierend gleich:

Erst kommt das Normale (Buben sind stärker als Mädchen – ich bin einfach so stolz auf mein Land) – das wird dann niedergemacht und abgestraft. Dann kommt das Erwünschte (brav auf dem Mädchengeburtstag erscheinen, anstatt der Kröte eine zu scheuern – ich bin stolz, weil wir so viele Hilfsgüter ins Ausland geschickt haben), das wird gebauchpinselt.“

Und das ist auch das Einzige, worauf Weiße gemäß der von Grilj propagierten (J)NWO-Werte kollektiv stolz sein können: praktizierte Fernstenliebe und Aufopferung des eigenen Volkswohls für irgendwelche „Menschen“ und ihre „Rechte“ irgendwo auf diesem Planeten. Wenn wir schon die Möglichkeit zur interstellaren Raumfahrt hätten, würden wir uns wohl auch um die Nöte von Außerirdischen kümmern müssen, um stolz auf uns ein zu dürfen.

Bei so viel Manipulation im Sinne der JWO kommt natürlich stark der Verdacht auf, daß Mathias Grilj Jude ist. Ganz konnte ich das zwar noch nicht verifizieren (dieses Bild aus seinen jüngeren Jahren sieht jedenfalls nach einer solchen Herkunft aus), aber selbst falls er selber kein Jude sein sollte, so pflegt er doch zumindest sehr engen Umgang mit dem organisierten Judentum und seinen „kulturellen“ Aktivitäten. Vor einer Weile hatte ich schon etwas davon gelesen, daß er im Rahmen einer Veranstaltung namens „Musik in der Synagoge“ (oder so ähnlich) in der Grazer Synagoge aufgetreten ist und dort gesungen oder musiziert hat. Er schreibt für die extrem linksliberale Zeitschrift FALTER, und man braucht nur nach „Kultur-KORSO, zusammengestellt von Mathias Grilj“ zu googeln, um zu sehen, wie viele jüdisch klingende Namen bei den Aktivitäten genannt werden, die da aufscheinen.

Im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Graz ist im Zusammenhang mit ihm dieser Eintrag zu finden (rechte Spalte unten):

Jiddisches mal 3 in Graz
06. Mai 2012: Die IKG Graz freute sich die Künstler Mathias Grilj, Walter Felber und Lothar Lässer mit ihrem Programm „Jiddisch mal 3 mal 3 mal 3“ in der Synagoge begrüßen zu dürfen.

Schadenfroherweise kann ich jedoch vermelden, daß Mathias Grilj bzw. seine Familie offenbar auch schon von den „Segnungen“ der multiethnischen Bereicherung, die er befürwortet, „beglückt“ worden ist. In einer seiner Kolumnen hat er davon erzählt daß sein Sohn auf dem Weg zum Bahnhof zusammengeschlagen worden ist, und nachdem die Grazer Annenstraße, in der Grilj wohnt und von der man direkt zum Grazer Hauptbahnhof kommt, im Volksmund „Kebabstraße“ genannt wird und neben Türken und anderen Orientmoslems auch stark von Negern frequentiert wird, liegt es nahe, daß die nicht näher beschriebenen Angreifer solche Bereicherer gewesen sind.

Seinen Laptop habe der Sohn jedoch retten können, schützend an sich gedrückt, schreibt Grilj weiter, und auf diesem habe sich sein erstes Buch mit dem Titel „Schwarze Milch“ befunden.
Ich hatte damals schon eine bestimmte Vermutung gehabt, wovon dieses Buch wohl handeln wird, und inzwischen konnte ich das bestätigen:

„Schwarze Milch – Zurückgehaltene Briefe aus den Todeslagern Transnistriens“
Von Benjamin M. Grilj

Jetzt aber genug von den Ergüssen dieses Juden oder Judenanbeters Mathias Grilj. Wir lassen uns von ihm und seinesgleichen keineswegs unseren Nationalstolz, unsere auch ethnisch begründete Heimatliebe und unseren Rassenstolz nehmen. Eine wertschätzende Pflege von Kollektividentität, wozu auch Stolz auf die eigene Herkunft, das eigene Volk, die eigene Rasse gehört, ist einfach natürlich und etwas Gesundes und Gutes, und wer sich das nehmen läßt, wird früher oder später untergehen und tatsächlich zu den Verlierern gehören.

Im weiteren Teil dieses Nationalfeiertagsbeitrags serviere ich nun also eine ordentliche Portion von sogenanntem „Heimatkitsch“ der musikalischen Sorte – etwas, das ich sowieso schon länger tun wollte. Ein Lied, das ich in diesem Sinne sehr liebe und das mir gewissermaßen zu einer zweiten, einer Mundart-Nationalhymne geworden ist, ist „Hoamatg’fühl“ von den „Seern“:

Ich habe festgestellt, daß zu diesem Lied im gesamten Netz nur eine einzige Textversion zu finden ist, die bestimmt von jemandem geschrieben worden sein muß, der etliche Stellen überhaupt nicht verstanden hat. Daher bringe ich hier eine richtige Textfassung, an die ich zum sicheren Verständnis seitens „Nicht-Muatterspråchlern“ (in einzelnen Details) eine Version „nach der Schreibe“ anhänge:

A Land zum Lebn,
a Hoamatg’füh’,
an Weg zu gehn
mitanander bis ans Zü’,
es is’ a Plåtz zum G’spian,
des Hoamatg’füh’
kann so berührn,
daß dei’ Traum durt wåhr wern wü’.

Überm See und überm Land
liegt a G’füh’, des hoaßt „dahoam“
frei sei’ und geborgn,
då find’st ois in oan’.
Då steht’s Hoamhaus, d’ Schui, da Spüplåtz,
is’ a Teil von mir tiaf drei’,
wia a Freindschåft lebnslang,
es kinnt net tiafer sei’.

A Land zum Leben,
a Hoamatg’füh’…

A Ruhepol, er gibt ma Kråft,
ob i reah’ und ob i låch’
is’ er der Bodn, der mi trågt
in da Muattaspråch’.
Vom Gletscher bis zum Rebnstock,
es is’ des Land, es san die Leit’,
oft erst wann ma weit weg is’,
woaß ma, wås ’s bedeit’:

A Land zum Lebn,
a Hoamatg’füh’,
an Weg zu gehn
mitanander bis ans Zü’,
es is’ a Plåtz zum G’spian,
des Hoamatg’füh’
kann so berührn,
daß dei’ Traum durt wåhr wern wü’.

Hoamatg’füh’….
…so nåh, so vertraut
Hoamatg’füh’…
…auf des mei’ Zukunft baut
Hoamatg’füh’…
Wöchn Weg i im Leben a nimm,
i woaß, daß i hoamkimm’!

A Land zum Leben,
a Hoamatg’füh’…

Und hier nun die „Übersetzung“:

Ein Land zum Leben,
ein Heimatgefühl
einen Weg zu gehen,
miteinander bis ans Ziel,
es ist ein Platz zum Spüren,
dieses Heimatgefühl
kann so berühren,
daß die Traum dort wahr werden will.

Überm See und überm Land
liegt ein Gefühl, das heißt „daheim“,
frei sein und geborgen,
da find’st du alles in einem.
Da steht das Heimathaus, die Schule, der Spielplatz,
ist ein Teil von mir tief drin,
wie ’ne Freundschaft lebenslang,
es könnt nicht tiefer sein.

Ein Land zum Leben…

Ein Ruhepol, er gibt mir Kraft,
ob ich heul’ und ob ich lach’,
ist er der Boden, der mich trägt,
in der Muttersprach’.
Vom Gletscher bis zum Rebenstock,
es ist das Land, es sind die Leut’
oft erst wenn man weit weg ist,
weiß man, was es bedeut’:

Ein Land zum Leben,
ein Heimatgefühl
einen Weg zu gehen,
miteinander bis ans Ziel,
es ist ein Platz zum Spüren,
dieses Heimatgefühl
kann so berühren,
daß dein Traum dort wahr werden will.

Heimatgefühl…
…so nah, so vertraut
Heimatgefühl…
…auf das meine Zukunft baut
Heimatgefühl…
Welchen Weg ich im Leben auch nehm’
ich weiß, daß ich heimkomm’!

Ein Land zum Leben…

„Hoamatg’fühl“ ist mir durch die ausschnittsweise Verwendung in einem Fernsehwerbespot bekanntgeworden; ich hatte da schon vermutet, daß es von den „Seern“ ist, weil ich bereits ein anderes Lied von ihnen kannte, nämlich „Leb’ dei’ Leben“:

I wünsch’ dir daß du
dei’ innre Stimm’ hörst,
i wünsch dir Trost,
wennst amol reahrst*,
i wünsch dir an Tram**,
die Wölt zu bewegn;
i wünsch dir, mei’ Kind:
Leb’ dei’ Lebn.

* = heulst
** = Traum

Die in dem Text enthaltenen Worte eines Elternteils, das sein Kind in eine neue Lebensphase entläßt, machen das Lied für mich zu einem Appell im Sinne der „Fourteen Words“, ebenso wie das nachfolgende, „Wild’s Wossa“ in dem es ebenfalls um ein Kind geht:

Diese drei Lieder sind mir die liebsten unter jenen, die ich bisher von den „Seern“ kenne.

Ein traditionelles Volkslied, das ich schon seit meiner Jugend schätze und das in Bergwandererkreisen immer gern gesungen wird ist „Wohl ist die Welt so groß und weit“ (auch „Bozner Bergsteigerlied“ und „Tiroler Heimatlied“ genannt), das auch in leicht vom nachfolgend präsentierten Text abweichenden Versionen verbreitet ist:

Wohl ist die Welt so groß und weit
Und voller Sonnenschein
Das allerschönste Stück davon
Ist doch die Heimat mein
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
Der Eisack springt heraus
Von Sigmundskron der Etsch entlang
Bis zur Salurner Klaus

Wo König Ortler seine Stirn
Hoch in die Lüfte reckt,
Dort liegt des Haunolds Alpenreich,
Von Blumen ganz bedeckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
Mit seinem schweren Leid,
Mit seinen stolzen Bergeshöh’n,
Mit seiner stolzen Freud.

Im Frühling, wenn’s im Tal entlang
Aus allen Knospen sprießt,
Wenn auf dem Schlern im Sonnenhang
Der Winterschnee zerfließt:
Da fühl ein eigen Sehnen ich
Und halt es nicht mehr aus,
Es ruft so laut die Heimat mich,
Ich wandre froh hinaus.

Wenn in der Sommersonnwendnacht
Das Feuer still verglimmt,
Weiß jeder und das Herz ihm lacht:
Die Kletterzeit beginnt.
Von König Laurins Felsenburg,
So stolz und kühn gebaut,
Hab wohl von jeder Zinne oft
Die Heimat ich geschaut.

Dann kommt mit seiner Herrlichkeit
Der Herbst ins Land herein
Und alle Keller füllen sich
Mit Heimatfeuerwein.
Man sitzt beim vollen Glase dann
Und singt ein frohes Lied,
Wenn in des Abends Dämmerschein
Der Rosengarten glüht.

Das Jahr vergeht, die Zeit verrinnt
Und leise über Nacht
Deckt’s Heimatland in Berg und Tal
Des Winters weiße Pracht.
Zu einem kleinen Hüttlein führt
die Spur von meinen Ski,
Und abends tönt vom Berg ins Tal
Ganz leis die Melodie:

Drum auf und stoßt die Gläser an,
Es gilt der Heimat mein:
Die Berge hoch, das grüne Tal,
Mein Mädel und der Wein!
Und wenn dann einst, so leid mir’s tut,
Mein Lebenslicht verlischt,
Freu ich mich, daß der Himmel auch
Schön wie die Heimat ist!

Schön an diesem Lied ist auch der darin beschriebene Jahreskreis, in dem auch die Parallele zum Lebenskreis anklingt. Zur jetzigen Jahreszeit paßt das folgende Kärntner Volkslied, das hier von Jörg Haider mit dem Männerdoppelsextett Klagenfurt gesungen wird und dessen Video Osimandia bereits am Schluß von Zum Gedenken an Jörg Haider verlinkt hat:

„Pfiat Gott, liabe Alm“

Pfiat Gott, liabe Ålm,
pfiat Gott liabe Ålm,
pfiat Gott tausendmål,
da Summa i summa,
muaß wieda ins Tål,
da Summa i summa,
muaß wieda ins Tål.

Is da Winta vorbei,
und du wieda grean,
dann werd’ i mit Freuden
zu dir aufageahn,
dann werd’ i mit Freuden
zu dir aufageahn,.

Dawal pfiat di Gott,
dawal pfiat di Gott,
und leg di zur Ruh,
båld deckt di da Herrgott
blüahweiß und wårm zu,
båld deckt di da Herrgott
blüahweiß und wårm zu.

Ein damit verwandtes Lied kenne ich schon seit meiner früheren Schulzeit, „Da Summa is aussi“, hier gesungen vom Schlierseer Alpenchor:

Da Summa is aussi,
i muaß åbi in Tal.
Pfiat di Gott, scheane Ålma,
Pfiat di Gott vül tausend Mal.
Schen stad* is’ scho worn, jo,
koa Vögerl singt mehr, jo,
und es waht scho da Schneewind
vom Wetterstoan her,
und es waht schon da Schneewind
vom Wetterstoan her.

Es** Felswänd’, es Gamsberg’
Pfiat enk*** Gott all mitnand’
Es tausend scheane Bleamerln,
so liab und bekannt.
Mei Hütterl, mei kloans, jo,
wü mir net aus’n Sinn, jo,
wo i oft so traurig
und glücklich gwen bin,
wo i oft so traurig
und glücklich gwen bin.

So hart, wia ma heut is,
is ma a no nia gwen,
åls miaßt i mei Ålma
heut ’s letzte Mal sehn.
Und miaßt i gar båld scho
Zur Erd’ und zur Ruah, jo,
dann deckt’s mi mit Felsstoa’
und Ålmbleamerln zua,
dann deckt’s mi mit Felsstoa’
und Ålmbleamerln zua.

*still
** ihr

*** euch

Hubert von Goisern singt ebenfalls eine Version davon:

Als Osimandia das Video mit Jörg Haider in ihrem Gedenkartikel gebracht hat und ich daraufhin im zugehörigen Kommentarstrang die Version „Da Summa is aussi“ mit dem Schlierseer Alpenchor eingestellt hatte, ist mir bewußt geworden, daß ich den ersten Teil des Textes seit meiner Schulzeit noch immer im Kopf hatte und daß mich das Lied noch immer sehr anspricht. Ab meiner späteren Jugend, als die Verbildung durch die 68er-Gegenkultur einsetzte, hatte ich ja geglaubt, dieser Art Musik fernzustehen und darüber erhaben zu sein. Ich erinnere mich noch, wie ich es bei einem früheren Arbeitskollegen aus sehr bäuerlichem Umfeld immer gutmütig belächelt habe, wenn dieser am Arbeitsplatz im Radio so etwas hören wollte, wo ich doch mehr auf „Ö3-Musik“ stand.

Dennoch hatte es mich auch in dieser Phase neben Rock- und allgemeiner Popmusik immer sehr zu Musikrichtungen hingezogen, die der traditionellen europäischen Musikkultur entstammen und mit traditionellen Instrumenten und nach europäischer Singweise vorgetragen werden, z. B. amerikanische Folk Music, englische „broadside ballads“, irische und schottische Lieder etc.
Heute sehe ich mir ab und zu schon mal gemeinsam mit meinen Eltern Sepp Forchers „Klingendes Österreich“ an.

Von der schottisch-irischstämmigen kanadischen Sängerin Loreena McKennitt gibt es ein sehr gut dazu passendes Zitat aus der Hülle ihrer CD „the wind that shakes the barley“, das dort neben Englisch auch in 11 weiteren Sprachen, darunter auf Deutsch, abgedruckt ist:

„Ab und zu verspürt man das Bedürfnis, mit dem Abstand der Zeit und der gewonnenen Erfahrung zu den eigenen Wurzeln und Anfängen zurückzukehren, um die vertrauten Dinge wiederzuentdecken, die man einst liebte und noch immer liebt.“

LOreena McKennitt

Loreena McKennitt

 

„Every once in a while, there is a pull to return to one’s own roots or beginnings, with the perspective of time and experience, to feel the familiar things you once loved and love still.“

Um im musikalischen Jahreslauf fortzufahren: In nicht einmal mehr zwei Monaten ist Weihnachten!
Eines meiner persönlichen Lieblings-Weihnachtslieder, das für mich das Heimelige von Weihnachten am meisten repräsentiert und Kindheitserinnerungen an gemeinsames Singen im Familienkreis um den Adventkranz weckt, ist „Es wird scho glei dumpa“, hier mit Hubert von Goisern beim Salzburger Adventsingen 2006 (die im nachfolgend präsentierten Text in eckige Klammern gestellte Strophe ist hier nicht dabei):

Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nacht.
Drum kimm i zu dir her, mein Heiland auf’d Wacht.
Will singan a Liadl dem Liebling dem kloan,
du magst ja net schlafen, i hör di nur woan
Hei, hei, hei hei, schlaf süaß herzliabs Kind.

Vergiß jetzt, o Kinderl, dein Kumma, dein Load,
daß du da mußt leiden im Stall auf der Hoad.
Es ziern ja die Engerl dei Liegestatt aus,
möcht schöner net sein in an König sein Haus.
Hei, hei, hei hei, schlaf süaß herzliabs Kind.

[Ja Kinderl du bist halt im Kripperl so schön
mir ziemt, i kann nimmer da weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßeste Ruah,
dö Engerln vom Himmel, die decken di zua.
Hei, hei, hei hei, schlaf süaß herzliabs Kind.]

Mach zua deine Äugerl in Ruah und in Fried’
Und gib mir zum Abschied dein’ Segen grad mit.
Aft wird ja mein Schlaferl ah sorgenlos sein,
Aft kann i mi ruabli aufs Niederlegn freun.
Hei, hei, hei hei, schlaf süaß herzliabs Kind.

Den Abschluß des musikalischen Jahreskreises mit Österreichbezug bildet für mich das von der Pummerin zum Jahreswechsel eingeläutet Neujahrsballett mit dem Donauwalzer (hier leider mit kurzer Werbeeinschaltung):

„Gates of Vienna“-Kennern wird der Ausblick der letzten Szene in dem Video bekannt vorkommen.

Dies war eine sehr persönliche Reise durch die traditionelle österreichische Musiklandschaft; ich hoffe, daß ich bei dem einen oder anderen unserer Leser eventuell noch vorhandene Vorbehalte gegenüber Volks- und anderer traditioneller Musik aufweichen und Interesse dafür wecken konnte. Meinen österreichischen Mitbürgern wünsche ich noch einen schönen Nationalfeiertag, und allen einen schönen Sonntag!

* * * * * * *

Siehe auch:

Die Kultur der Kritik (5): Die Frankfurter Schule für Sozialforschung und die Pathologisierung nichtjüdischer Gruppenloyalitäten von Kevin MacDonald
Volksliederarchiv
Die singende Revolution / Und wer nicht singt, der küsst, ein Artikel-Doppelpack von Matt Parrott (Counter-Currents) bzw. Susanne Frömel (GEO Special)
Unser virtuelles kleines Land von Osimandia und mir
Brian Boru’s March: die tausendjährige Melodie von Lichtschwert (mit fünf Musikvideos von Loreena McKennitt)

AMAZING RACE (Hymn of the Awakened White Nationalist), Cernunnos’ Präsentation meiner Umtextung von „Amazing Grace“
In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload von Julian Lee
Why Music? A Look at Art & Propaganda von Elizabeth Whitcombe
„De la Rey“ & „Afrikanerhart“, ein Artikel von Andrew Hamilton über den südafrikanischen Sänger Bok van Blerk

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: