Jef Costello: Mein Kodex, Fortsetzung

Aristoteles vor der Universität von Thessaloniki, Griechenland.

Aristoteles vor der Universität von Thessaloniki, Griechenland.

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original My Code, Continued erschien am 28. April 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

In einem  teilte ich zehn Aphorismen aus „meinem Kodex“ mit. Falls euch dieser Essay entgangen ist, sage ich nur, daß ich vor ein paar Jahren beschloß, einen Kodex zu erstellen, um danach zu leben. Wie die meisten Dinge, die ich tue, verwandelte sich das in ein größeres Projekt, und ich sammelte schließlich Nuggets „praktischer Weisheit“ aus allen möglichen Quellen: Aristoteles, die Stoiker und Epikureer, die Eddas und Sagas, das mittelalterliche Rittertum, japanisches Bushido, Tyler Durden, G. I. Gurdjieff und sogar den indischen Schiwaismus. Zusätzlich nahm ich darin verschiedene von mir selbst erdachte Aphorismen auf, die in den bitteren (und manchmal nicht so bitteren) Erfahrungen des Lebens geschmiedet wurden. Insgesamt besteht mein Kodex aus etwa 50 Punkten.

Eine Anzahl von Lesern ersuchte mich darum, mehr meiner „Aphorismen“ mitzuteilen; also dann los:

1. Halte deinen Körper rein und in gutem Zustand.

Ethik gilt nicht ausschließlich dafür, wie wir andere behandeln; wie wir uns selbst behandeln, ist ebenfalls eine Sache von ethischer Bedeutung. Die Scholastiker (die zweimal pro Tag recht haben) lehrten uns, daß der Körper das Fahrzeug der Seele ist. Aber die meisten Menschen würden ihr Auto nie so behandeln, wie sie ihren Körper behandeln. Ich kann kein Junk Food zu mir nehmen, ohne Anfälle von Schuldgefühl zu erleiden, die St. Augustinus grüner werden lassen würden als diese Perlen, die er stahl. Wenn ich eine Woche lang nicht ins Fitneßstudio gehe, habe ich das Gefühl, als würde ich mich in das Bildnis des Dorian Gray verwandeln. Wie ich in anderen Essays hervorgehoben habe, ist unsere Weltsicht eine, die mit der Natur in Einklang steht. Und ich kann meinen Körper genausowenig so verkommen lassen oder vernachlässigen, wie es die meisten modernen Menschen tun, als ich meine Seele durch Popmusik, Fernsehen und moderne „Moral“ korrumpieren lassen kann.

Meine Leser wissen, daß ich kein Christ bin, aber Weisheit findet man überall. Nehmt also den Korintherbrief 6:19-20 zur Kenntnis: „Wißt ihr nicht, daß eure Körper Tempel des Heiligen Geistes sind, der in euch ist, den ihr von Gott empfangen habt? Ihr gehört nicht euch selbst; ihr wurdet für einen Preis gekauft. Ehret daher Gott mit euren Körpern.“ Erhebt euch, ihr Sünder! Steht von der Couch auf und geht ins Fitneßstudio. Wir müssen so weit wie möglich danach streben, uns selbst äußerlich und innerlich schön zu machen. Betet zu St. Leni und St. Arno um Anleitung. Und geht zur Paläo-Ernährung über. Ihr werdet mir danken.

2. Lebe in Freundschaft mit Tieren.

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Jef Costello: Mein Kodex

Peter Paul Rubens: „Die vier Philosophen“, mit einer Büste von Seneca, 1611-1612

Peter Paul Rubens: „Die vier Philosophen“, mit einer Büste von Seneca, 1611-1612

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original My Code erschien am 27. Januar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Vor ein paar Jahren entschied ich, daß ich einen Kodex brauchte, um danach zu leben: eine Reihe von Prinzipien, die mein Leben leiten. Nun, es ist nicht so, als hätte ich nicht bereits einige Prinzipien entdeckt, die mir als richtig erschienen; es war nicht so, als ob ich im Blindflug unterwegs gewesen wäre, ohne irgendwelche Überzeugungen. Aber ich hatte mich nie hingesetzt und darüber nachgedacht, woraus genau mein „Kodex“ bestand, und das alles zu Papier gebracht. Daher beschloß ich eines Tages, genau das zu tun.

Aber für gewöhnlich erweist sich nichts, was ich tue, als leicht oder einfach. Und meine kleine Nachdenkübung verwandelte sich in Wirklichkeit in ein Forschungsprojekt. Ich verbrachte Tage damit, verschiedene Quellen für kleine Nuggets „praktischer Weisheit“ auszusuchen. Dazu gehörte Aristoteles (von dem ich eine ganze Menge entlehnte), die Stoiker und Epikureer, die Eddas und Sagas, die mittelalterliche Ritterlichkeit, japanisches Bushido, Tyler Durden, G. I. Gurdjieff und verschiedene andere Mystiker, Swamis und Gurus – und sogar der indische Schiwaismus (wie der dem Westen durch Alain Daniélou dargestellt wurde).

Und als ich fertig war, hatte ich endlich „meinen Kodex“ – einen, der Prinzipien ausdrückte, nach denen ich bereits lebte, wie auch andere, auf die ich mich festlegen wollte. Ich fühlte mich irgendwie wie Doc Savage, der immer einer meiner Helden gewesen ist. Dies ist sein Kodex:

Laß mich jeden Moment meines Lebens danach streben, mich immer mehr zu verbessern, so gut ich kann, sodaß alle davon profitieren können. Laß mich an das Richtige denken und all meine Unterstützung jenen geben, die sie brauchen, ohne Rücksicht auf irgend etwas außer der Gerechtigkeit. Laß mich das, was kommt, mit einem Lächeln nehmen, ohne den Mut zu verlieren. Laß mich in allem, was ich sage oder tue, Rücksicht auf mein Land und meine Mitbürger nehmen. Laß mich allen gegenüber anständig sein und niemandem Unrecht tun.

Der Vorteil von Docs Kodex ist, daß er leicht auswendig zu lernen ist; leicht jeden Morgen vor dem Spiegel zu rezitieren. Das Problem bei meinem Kodex, sobald all die Recherchen und das Tippen erledigt war, besteht darin, daß er aus mehr als fünfzig „Aphorismen“ bestand. Ihn auswendig zu lernen, würde die Kräfte eines Druiden fordern. Und ich kann mir einfach nicht jeden Tag eine Stunde Zeit nehmen, um das Ding laut zu lesen. Dennoch ist es mein Kodex, und ich halte mich daran – das heißt, wenn ich mich erinnern kann, was drinsteht. Ich würde ihn nur ungern kürzen, denn, allen Spaß beiseite, ich denke tatsächlich, daß es eine sehr schöne Zusammenfassung all der Prinzipien ist, die man wirklich braucht, um ein guter Mann zu sein.

Nun, ich meine wirklich guter Mann. Es gibt da eine Menge, von dem sowohl Männer als auch Frauen profitieren können. Aber ein Gutteil meines Kodex hat mit guten, altmodischen männlichen Tugenden zu tun. Um an eine Unterscheidung anzuknüpfen, die Jack Donovan in The Way of Men trifft: mein Kodex umfaßt die Prinzipien, die notwendig sind, um „ein guter Mann zu sein“, und jene, die notwendig sind, um „gut darin zu sein, ein Mann zu sein.“

Was ich also tun möchte, ist, ein paar meiner Aphorismen mit euch zu teilen – und vielleicht ein paar mehr in einem späteren Essay. Die Liste hat keine bestimmte Reihenfolge, und ich habe die Dinge nicht thematisch geordnet. Ohne weitere Umschweife – hier sind zehn Prinzipien, nach denen ich lebe:

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Die unsichtbare Ideologie

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Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Invisible Ideology erschien am 16. September 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ich muß etwas gestehen: ich habe eine stark libertäre Ader. Ich weiß, das braucht ihr mir nicht zu sagen. Ja, wir sollen angeblich Faschisten sein, richtig? Aber manchmal frage ich mich zu meinem Schrecken, ob ich nicht ein reflexhafter Antifaschist bin.

Der Gedanke setzt mir hin und wieder zu, ungefähr so wie die Furcht, daß ich tatsächlich teilweise Cherokee sein könnte (eine alte Familienlegende – ohne Grundlage, das versichere ich euch). Er kommt mir jedes Mal, wenn ich meine Schuhe wieder anziehe, nachdem ich das Sicherheitstheater am Flughafen hinter mir habe. Ich versuche zu lächeln und mir das alles als Performance-Kunst vorzustellen, aber es gelingt mir nicht so recht. Da ist etwas, das mich wirklich ärgert, wenn mir befohlen wird, die Schuhe auszuziehen und den Gürtel abzulegen, und man mich durch eine Röntgenmaschine marschieren läßt, mit erhobenen Händen wie bei einer Kapitulation. (Ich strecke üblicherweise als subtile Botschaft meine Mittelfinger ein bißchen aus.)

Ihr kennt das Gefühl. Obwohl ich mich nicht erinnern kann, daß ich jemals abgetastet oder mir mein Gepäck geöffnet wurde, schäume ich nach so einer Erfahrung immer noch. Und während ich wieder in meine Schuhe schlüpfe und Thors Hammer wieder überstreife, denke ich über meine Empörung nach und denke: „Junge, du würdest ein lausiges Braunhemd abgeben.“ (Oder Schwarzhemd.) Denn sind ja nicht jene Kerle herumgegangen und haben in hochmütigem, nasalem Tonfall gefordert: „Papiere bitte!“? Und wären gute Parteimitglieder nicht gerne durch Röntgengeräte marschiert, ohne irgendetwas Besonderes mit ihren Mittelfingern zu tun?

Oder denkt an meine Einstellung zum Waterboarding. Ich war von moralischer Entrüstung erfüllt, als ich hörte, daß die U.S.-Regierung das tat, um Informationen aus Leuten rauszubekommen. Es widerte mich wirklich an. Aber dann hörte ich wieder einmal diese scharfe, nasale Stimme in meinem Kopf: „Ve hef vays to make you talk!“ Würde ich nicht gerne sehen, wie diejenigen, die mein Volk bedrohen, dem Waterboarding unterzogen werden? Wie zum Beispiel so ziemlich jeder in Washington? Und würde ich dabei nicht bereitwillig Aufsicht führen? Ich fühle mich eindeutig schwindlig vor moralischer Verwirrung. Bin ich nur ein kolossaler Heuchler? Dasselbe gilt für meine Gefühle bezüglich des Telefonabhörens, der Überwachung und der Einberufung zum Militär. Ich bin empört! Aber würde ich jene Dinge nicht einführen, wenn ich nur eine halbe Chance dafür bekäme?

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Kraft durch Freude

Fidus, „Gebet an die Sonne“, 1913

Fidus, „Gebet an die Sonne“, 1913

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original Strength Through Joy erschien am 28. August 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Als ich jünger war, hatte ich, wenn ich niedergeschlagen war, immer spontane kleine Erlebnisse, die mich sofort aufbauten. Ich hörte ein Lied im Radio. Ich schaute über ein Feld, als plötzlich die Sonne hinter den Wolken hervorkam. Ich spähte über jemandes Zaun und sah eine Rose blühen. In diesen Momenten hatte ich eine Erfahrung, die schwer in Worte zu fassen ist. Der Grund dafür ist teilweise, daß die Erfahrung überhaupt nicht aus Worten bestand, die mir durch den Kopf gingen. Es war kein logischer Prozeß; es wurden keine verbalen Schlüsse gezogen. Stattdessen war es, als wäre ich in einem einzigen Moment über meine Sorgen hinausbefördert worden und wüßte – plötzlich und mit absoluter Gewißheit – daß alles in Ordnung ist und daß schon alles klappen würde. Damit verbunden war, wie ihr euch vielleicht denken könnt, ein Gefühl meiner eigenen Bestimmung – daß ich mich auf etwas hin bewege, und daß es gut war. Diese Erlebnisse waren von einer Emotion begleitet, die ich nur als Freude beschreiben kann.

Diese kleinen Ereignisse halfen mir durch schwierige Zeiten hindurch. Aber als ich älter wurde, begannen die Dinge sich langsam zu ändern. Meine spontanen Epiphanien geschahen seltener. Erst kürzlich begann ich darüber nachzudenken und mich zu fragen, was geschehen war. Ein Teil der Erklärung ist einfach, daß ich älter geworden bin. Wenn man in seinen Zwanzigern ist, dann ist es um vieles leichter, plötzlich von einem Gefühl positiver Bestimmung erfüllt zu werden, einem Gefühl, daß dein ganzes Leben sich vor dir ausbreitet und zu etwas letztendlich Gutem führt. Wenn man auf die Fünfzig zugeht und erkennt, daß das eigene Leben zu mehr als der Hälfte vorbei ist, wird es um vieles schwieriger.

Tatsächlich glaube ich jedoch nicht, daß das Altern die Hauptursache für diese Veränderung ist. Ich denke, daß die reale Wirkkraft Wissen ist. Während ich gealtert bin, habe ich immer mehr über die Welt gelernt – und das meiste von dem, was ich gelernt habe, ist so negativ, daß es einen manchmal einfach überwältigt. Manchmal halte ich inne, um in Gedanken all die Dinge aufzulisten, die an unserer Welt heute nicht in Ordnung sind, und die Erfahrung ist schwindelerregend. Es gibt heute im Westen keinen einzigen Lebensbereich, der gesund und blühend ist. Ich brauche keine Liste dessen zu erstellen, wovon ich rede, weil die Leser dieser Webseite genau wissen, was ich meine.

Wir leben in einer auf den Kopf gestellten Welt, wo alles das Gegenteil dessen ist, was es sein sollte. Alles ist verdreht und pervertiert worden. Egal wohin wir uns wenden, wir finden Anzeichen der Fäulnis. Sie reicht in jeden Winkel. Es ist, als hätte irgendeine dämonische Kraft die Welt gepackt und alle Werte umgedreht. Und das Widerlichste und Bedrückendste von allem ist die Unehrlichkeit. Alles ist heute von ihrem widerlich süßen Gestank durchdrungen. Alles ist Lügen, Lügen, Lügen. Und alle Menschen – oder fast alle – sind Lügner. Die Wahrheit ist, daß meine Kenntnis von all dem, was falsch ist, es für mich zunehmend schwierig gemacht hat, irgendwo irgendetwas Gutes zu sehen. Es scheint an manchen Tagen, als würde mich buchstäblich alles daran erinnern, warum dies die schlimmste aller möglichen Welten ist.

Ich gehe aus meiner Wohnung und sehe eine Gruppe attraktiver, großteils blonder Typen im Collegealter reden und lachen, während sie einen Bus besteigen. Sofort röntge ich ihre Köpfe und sehe das Stroh darin, das von ihren Professoren hineingestopft wurde. Augenblicklich stelle ich mir vor, wie ich ihnen meine Gedanken offenbare, und sehe das Unverständnis, den Schrecken und die Feigheit auf ihren Gesichtern. Starke, gesunde Körper (heute sieht jeder in seinen Zwanzigern wie ein muskulöses Kaufhausmannequin aus): die Seelen eine Art dünnes Mus. Wie ist es, sie zu sein? Humanoid zu sein?

An der Seite des Busses befindet sich eine Werbung für eine neue Fernsehserie, die die Gesichter von deren multirassischer Besetzung zeigt. Die stärksten Gesichter, diejenigen, die die meiste Härte und Entschlossenheit zeigen, sind die Frauen, während die Männer verloren aussehen. Es gibt kein Entkommen vor solchen Sachen. Ich gehe immer noch ins Kino und sehe mir ein paar Fernsehsendungen an. Ich versuche die Propaganda zu übersehen, so gut ich kann, wenn es genug Gründe dafür gibt, das zu mögen, was ich sehe. Ich fühle mich wie ein Sowjetdissident.

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Das Richtige tun

Will Williams (rechts) und Kevin Alfred Strom.

Will Williams (rechts) und Kevin Alfred Strom.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Do the Right Thing erschien am 1. November 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays (auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices, die eine aktualisierte Radioversion von Kevin Stroms klassischem Essay Facing Racial Realities ist).

Später in der heutigen Sendung werde ich Ihnen wichtige Nachrichten über die Zukunft der National Alliance bringen. Aber sprechen wir zuerst über Rasse und „Rassismus“ – darüber, im Leben das Richtige zu tun -, darüber, warum wir hier auf dem Planeten Erde sind, und warum die National Alliance überhaupt existiert.

* * *

Das Wort „Rassismus“ ist in ein Synonym für das Böse verwandelt worden. Aber wenn Rassismus nur bedeutet, rassische Gefühle zu haben – ein Gefühl der Verwandtschaft mit den eigenen rassischen Brüdern und Schwestern, ein Gefühl des Verstehens und Dazugehörens, ein Gefühl, Teil einer Kultur zu sein, ein Teil von etwas Größerem als wir selbst – dann brauchen wir vielleicht ein anderes Wort. Dieses Gefühl der Verwandtschaft, das manche lieber Rasseorientiertheit (racialism) oder Rassenloyalität nennen, hat keine Verbindung zu dem „Hass“ oder zu Verfolgung und Versklavung, die man mit dem Begriff zu verbinden begonnen hat. (Tatsächlich gibt es Beweise, daß das Wort „Rassismus“ spezifisch geprägt wurde, um Weiße zu dämonisieren, die weiterexistieren wollen. [Anm. d. Ü.: siehe Osimandias Übersetzung des vorhin verlinkten Artikels.]

Rassische Gefühle sind uns angeboren. Sie sind gut und natürlich. Und es ist eine der schrecklichsten Täuschungen dieses Jahrhunderts, sie als irgendwie „unrecht“ darzustellen. Falls Sie unsere normalen rassischen Gefühle „Rassismus“ nennen wollen, nun, so sei es. Um des Arguments willen werden wir diese Gefühle vorerst „Rassismus“ nennen.

Solange es Rassen gibt, wird es Rassismus geben. Er ist angeboren, hat einen evolutionären Zweck und Wert fürs Überleben und ist sogar in nichtmenschlichen Spezies vorhanden. Rassische Gefühle werden ungefähr so wahrscheinlich verschwinden wie sexuelle Gefühle.

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Das Geheimnis des Lebens

von Dunkler Phoenix (Originalartikel hier)

Das Geheimnis des Lebens ist der freie Wille. Wenn wir nicht annehmen können, dass wir selbst, also unser freier Wille, Ursache unserer Handlungen ist, dann ist das Leben bedeutungslos.

Die individuelle Biographie lässt sich dann auf eine lose Folge determinierter Ereignisse beschränkt beschreiben, so etwas wie eigene Leistung geht vom Individuum nicht aus. Das Elternhaus und die Lebensumstände, in die man geboren wird, bestimmen, wer man wird und was man tut.

Die Geschichte lässt sich dann ebenfalls als eine Kausalkette beschreiben, als große Weltmaschine, in der ein Rad ins andere greift.

Aus diesen Ausführungen erhellt, dass verschiedene Denker, Philosophen und Wissenschaftler die Idee vom freien Willen aus unterschiedlichen Gründen angreifen:

Da gibt es die roussauistisch orientierten Pädagogen, Gutmenschen und Schmalspurmarxisten, die nicht den individuellen Menschen, sondern nur sein „Klasseninteresse“ sehen. Der Zufall der Geburt bestimmt, ob man zu den Guten oder den Bösen gehört.

Da gibt es die Philosophen und Wissenschaftler, welche meinen, der freie Wille sei nur ein Konstrukt der Aufklärungsphilosophie, wir würden uns nur einreden, dass wir uns frei entscheiden könnten, in Wahrheit sei jede Handlung vorherbestimmt.

Und es gibt Rassetheoretiker, die behaupten, nicht nur die Hormone und andere biologische Faktoren wirkten allzu oft auf den Willen ein, sondern auch die Rassenseele.

Ich bin der Überzeugung, dass es so etwas wie eine Rassenseele gibt und sie Einfluss auf unser Verhalten hat. Alle Ideologien und Konzepte einer Gesellschaft müssen an diese Rassenseele angepasst werden, sonst ist die Gesellschaft schädlich für die sie konstituierenden Individuen und Volk und Staat entfremden sich, werden zu Gegnern. Daher benötigen z.B. Araber eine totalitäre und in unseren Augen archaische Gesellschaftsstruktur, weil ihre Rassenseele, ihre Mentalität in einer liberaleren Gesellschaft die Individuen dazu führt sich zu benehmen wie Barbaren. Der Islam ist uns nicht zuletzt genau aus diesem Grunde so fremd, weil unsere Rassenseele ein solches System, das genauestens festlegt wer gegenüber wem wann wie Gewalt ausüben darf, nicht benötigt.

Wären wir aber nur Marionetten der Rassenseele und hätten selbst keinen Einfluss auf sie, dann wären menschliche Rassen bedeutungslos und es gäbe auch keinen Grund stolz auf die eigene Rassenseele zu sein.

Das ist ein ähnliches Problem wie die Sache mit dem „man kann nicht auf das eigene Land stolz sein“ – doch, das kann man, weil man ein gestaltender Teil dieses Landes ist und sich seiner Verantwortung als Glied in der Ahnenreihe bewusst ist.

Wir können stolz auf unsere deutschen Tugenden sein, weil unsere Ahnen diese Tugenden herangezüchtet haben. Sie hätten auch andere oder gar keine Tugenden züchten können, aber sie haben sich für diese entschieden.

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Zwischen Himmel & Hölle

Rosenkreuz

Von Miriam Wiegele (Collagen: Andreas Posselt, unter Verwendung der Werke von Otto Wilhelm Thomé, Pierre-Joseph Redouté, William-Adolphe Bouguereau u. a.), aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe November 2014.

Efeu für Treue, Lilien für Unschuld, Rosen für die Liebe über den Tod hinaus: Wem die Stunde schlägt, dem blüht Verheißungsvolles. Servus-Expertin Miriam Wiegele über goldene Kinderblumen, welkende Orakel und himmlische Düfte.

VERFLOSSEN IST DAS GOLD DER TAGE,
DES ABENDS BRAUN UND BLAUE FARBEN.
aus dem Gedicht „Rondel“ von Georg Trakl (1887-1914)

Früher waren die Menschen überzeugt, dass der Tod nicht plötzlich und unvermittelt kommt, vielmehr schickt der Sensenmann – wie im Märchen – seine Boten. Vorzeichen für den bevorstehenden Tod eines Angehörigen gab es viele: wenn ein Käuzchen ruft, wenn ein Hund unablässig mit gesenktem Kopf heult, wenn der Holzwurm, der „Totenwurm“, besonders laut klopft. Und auch Pflanzen konnten Künder der letzten Stunde sein.

Der Holunder war seit Urzeiten der heilige Baum des Hauses und der Sippenbaum, er war aber auch der Baum des Todes. Verdorrte der am Haus stehende Holunder, so wartete der Tod auf ein Familienmitglied.

Wenn Bäume zur „Unzeit“ blühen, also zum Beispiel jetzt, im späten Herbst, kann das ein schlechtes Zeichen sein. Wenn gar ein Kirschbaum gleichzeitig Blüten und reife Früchte trug, hieß es, dass das Kind des Hauses im selben Jahr sterben würde.

Blüht die Hauswurz (Sempervivum tectorum), die als Blitzschutz am Dach wuchs, mit vielen Blüten, so war das ein schlimmes Zeichen für die Hausbewohner. Wenn es dann um einen Kranken schlecht bestellt war, empfahl es sich, das „Fette-Hennen-Orakel“ zu befragen. Man hängte von der Fetten Henne (Hylotelephium telephium) einen Stengel samt Blättern und Blüten an einem Faden über das Bett des Kranken. Blühte die Fette Henne weiter, was bei einer solchen saftspeichernden Pflanze durchaus möglich ist, würde der Kranke wieder gesund werden. Wenn sie bald vertrocknete, stand dagegen das Ende bevor.

Die Fette Henne diente auch als Orakelpflanze, wenn man erfahren wollte, wie es einem abwesenden Angehörigen geht, da man schon länger nichts mehr von ihm gehört hatte. Es wurden ein paar Stengel der Pflanze abgebrochen und aufgehängt. Welkten einige Blätter, deutete dies auf Krankheit hin, wobei noch genauer beobachtet wurde: Welkten die Blätter an der Spitze, bedeutete dies eine Krankheit über der Gürtellinie; wurde der Stengel braun, handelte es sich um eine Krankheit unter der Gürtellinie; welkte die gesamte Pflanze, so bedeutete das etwas wirklich Schlimmes.

Ein Geruch, der Dämonen abwehrt

Wenn des Menschen Herz aufhört zu schlagen und er seinen letzten Atemzug ausgehaucht hat, entschlüpft seine Seele der leiblichen Hülle. Doch sie findet nicht sofort den Weg in die jenseitige Welt, die Überlieferungen aller Völker sagen das, und auch die moderne Sterbeforschung berichtet davon.

Während der Zeit der Totenwache ist die Seele noch nahe. In dieser Übergangsphase bedarf sie eines besonderen Schutzes vor negativen Einflüssen. Der dämonenabwehrende Duft von Kräutern, der Rauch von Harzen, das Licht der Kerzen und die Gebete und Gesänge schützen die Seele, bevor sie sich auf ihre letzte Reise begeben kann.

Blumen und Kräuter spielten immer eine wichtige Rolle in den meisten Totenkulten. Der Brauch, den Toten auf Blumen zu betten, ist uralt und wurde erstmals bei den Neandertalern belegt, wie Pollenanalysen zeigten.

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ORF-Sendung „Am Schauplatz: Die Waffen hoch“

Cernunnos' Insel

Von Cernunnos, unter Verwendung zweier Kommentare von Deep Roots.

Am 4. September 2014 gab es im ORF eine Reportage der Reihe „Am Schauplatz“ mit dem Titel „Die Waffen hoch“. Diese 45minütige Sendung kann man sich hier auf Youtube ansehen:

Gefunden habe ich den Link dazu im Kommentarstrang zu „Weiß es die Polizei wirklich nicht besser?“ auf „As der Schwerter“, wo Deep Roots in seinem Kommentar Nr. 27 schreibt:

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Bericht eines „Normalos“ von der HoGeSa-Demo in Köln

MORGENWACHT

Umstürzen eines Polizeiwagens in Köln

Im Blog „Das Heerlager der Heiligen“ ist am 28. Oktober 2014 ein auf einem Leserbrief in der „Jungen Freiheit“ beruhender Bericht über die Erlebnisse eines „Normalos“ auf der HoGeSa-Demo in Köln erschienen, den ich nachfolgend wiedergebe:

Ein „Normalo“ auf der HoGeSa-Demo in Köln. Ein Bericht

Meine Frau, eine unserer Töchter und ich gehörten gestern zu den angeblich nicht anwesenden Bürgerlichen. Schon die Anreise in Zügen (ohne Polizei) war trotz des unbestreitbar vorhandenen Gewaltpotenzials sehr gesittet. Es wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was aber wegen der Zusatzwaggons an allen Zügen kein Problem darstellte.
Die Demonstration selbst verlief in den ersten 1 3/4 Stunden absolut friedlich. Die skandierten Sprüche waren zwar eher auf Fußballniveau, aber eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit dem Islam unter besonderer Berücksichtigung des koranischen Wortlautes war auch nicht zu erwarten. Nach einer stationären Kundgebung von ca. einer Stunde (mit bemerkenswert schlechter Live-Musik :-)) ging es in einem sehr beeindruckenden…

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