„5 to 9“-Konservatismus

Grant Wood, „Fall Plowing“ („Pflügen im Herbst“), 1931

Grant Wood, „Fall Plowing“ („Pflügen im Herbst“), 1931

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original 5 to 9 Conservatism erschien am 19. Oktober 2011 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Vor Jahren lieferte mir der Freund, der den größten Einfluß auf mein Erwachen bezüglich Rasse und der Judenfrage hatte, eine ziemlich Klarheit schaffende Unterscheidung zwischen „9 to 5“- und „5 to 9“-Konservatismus.

Die „9 to 5“-Konservativen beziehen ihren Namen aus dem standardmäßigen Arbeitstag von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags. Diese Konservativen konzentrieren sich auf den wirtschaftlichen Bereich. Sie möchten die wirtschaftliche Freiheit vor Einmischung durch die Regierung bewahren. Sie konzentrieren sich auch darauf, Steuern zu senken und Widerstand gegen neue Steuern zu leisten, sodaß produktive Menschen mehr von den Früchten ihrer Arbeit behalten können. Kurz, „9 to 5“-Konservatismus ist einfach Wirtschaftsliberalismus. Seine ideologisch reinsten Befürworter in Amerika sind heute die Libertären und die Tea Party.

„5 to 9“-Konservative beziehen ihren Namen vom Rest des Tages. Sie konzentrieren sich darauf, die nicht-ökonomischen Bereiche des Lebens zu bewahren: Familie, Zivilgesellschaft, Religion, Kultur, Geschichte, Umwelt etc.

Viele „5 to 9“-Konservative sind in Wirklichkeit politische Liberale. Zum Beispiel sind Umweltschützer, Bewahrer historischer Dinge und Förderer von fußläufig erreichbaren Gemeinden, von Grundstückserschließungen mit gemischter Nutzung, Architektur mit menschlichem Maßstab und öffentlichen Räumen allesamt objektiv Konservative der „5 to 9“-Sorte (ungeachtet irgendwelcher echt linker Positionen, die sie vielleicht ebenfalls beziehen). Aber politisch tendieren sie dazu, links der Mitte zu sein und mit den kommerziellen Interessen über Kreuz zu sein, die von den „9 to 5“-Konservativen verfochten werden.

Es hat seinen guten Grund, warum die beiden Arten von Konservativen miteinander auf Kriegsfuß sind. Unbegrenzte wirtschaftliche Freiheit neigt dazu, die anderen Bereiche der Gesellschaft zu korrodieren. Am besten versteht man das, wenn man über Arbeitszeiten nachdenkt. In Amerika haben wir heute keine „9 to 5“-Wirtschaft. Wir haben eine 24/7-Wirtschaft.

Als bohemehafter Intellektueller kann ich mich darüber nicht beschweren. Ich finde es sehr bequem, daß ich um 4 Uhr morgens rausgehen kann, um eine Packung Milch von einem Meth-Zombie zu kaufen. Amerikaner, die in Deutschland leben, sind schockiert, daß die meisten Geschäfte um 6 Uhr abends geschlossen und an Wochenenden gar nicht offen sind. Es zwingt sie dazu, tatsächlich vorauszuplanen, eine der vielen Fähigkeiten, die das amerikanische Leben hat erschlaffen lassen.

Der Grund, warum Deutschland und andere Länder die Geschäftszeiten regulieren, ist nicht, daß sie „Sozialisten“ oder „Linke“ sind. Es liegt daran, daß sie „5 to 9“-Konservative sind. Sie begreifen, daß Ladenangestellte Freunde und Familien und Gemeinschaften haben. Die Arbeitszeiten werden reguliert, damit mehr Menschen die Stunden von 5 bis 9 Uhr und die Wochenenden mit ihren Familien und Freunden verbringen können. Ja, solche Gesetze sind uns insofern lästig, als wir Konsumenten sind. Aber wir sind mehr als Konsumenten. Wir haben Familien, Freunde, Gemeinschaften. Oder wir sollten welche haben.

Warum muß die Regierung sich einmischen? Sagen wir, es gibt keine Gesetze, die die Öffnungszeiten von Einzelhandelsunternehmen regeln. Wenn eine Firma beschließt, ihre Öffnungszeiten am Abend auszudehnen, um ihren Marktanteil zu vergrößern, werden andere unter Druck geraten, nachzuziehen. Schließlich werden wir uns durch die Magie des Marktes in eine 24/7-Wirtschaft hineinkonkurrenzieren, in der es ganze Gewerbezweige gibt, in denen die Anfangsjobs, die oft von jungen Leuten besetzt werden, welche Kinder haben (oder haben sollten), die in den treffend „Friedhofsschichten“ genannten Nachtschichten sind.

Vom gesellschaftlichen Standpunkt aus ist dies eine zutiefst destruktive Entwicklung. Und vom wirtschaftlichen Standpunkt aus ist sie ebenfalls destruktiv, nachdem in einem 24-Stunden-Tag dieselbe Menge Milch verkauft wird, wie an einem 10-Stunden-Tag verkauft würde, nur daß alle gezwungen sind, 24/7 die Lichter eingeschaltet und die Gebäude bemannt zu lassen, weil sie sonst ihren Marktanteil verlieren würden.

F. Roger Devlin verwendet eine exzellente Analogie, um die Natur destruktiver Konkurrenz zu veranschaulichen. Stellt euch vor, ihr würdet bei einer Sportveranstaltung sitzen. Es könnte für euch vorteilhaft sein, aufzustehen, um ein aufregendes Spiel zu sehen. Aber wenn eine Person steht, werden andere dazu gezwungen sein, ebenfalls zu stehen. Schließlich werden alle stehen, sodaß der Vorteil des Stehens für jedes Individuum aufgehoben wäre. Jeder wird eine gleich gute Sicht auf das Spiel haben wie am Anfang, aber sie werden es weniger bequem haben… weil sie stehen. Der einzige Weg, diese Art destruktiver Konkurrenz zu stoppen, besteht darin, daß die Verantwortlichen Gesetze dagegen erlassen und durchsetzen. Dasselbe gilt für den wirtschaftlichen Bereich.

Die Idee des „5 to 9“-Konservatismus ist für weiße Nationalisten nützlich, weil wir selber „5 to 9“-Konservative sind. Immerhin sind wir darauf bedacht, unsere Rasse zu bewahren, und wir sind bereit, mit den „9 to 5“-Konservativen zu kämpfen, die uns zerstören, indem sie nichtweiße Arbeitskräfte importieren, die weiße Jobs wegnehmen, oder weiße Jobs in nichtweiße Länder exportieren.

Die Unterscheidung zwischen „5 to 9“- und „9 to 5“-Konservativen ist auch hilfreich, um neue politische Allianzen ins Auge zu fassen – und bestehende zu zerbrechen. In Amerika sind die Großparteien heute Koalitionen, die beide bedeutende Zahlen von „5 to 9“-Konservativen enthalten.

Unter Republikanern tendieren die „5 to 9“-Konservativen dazu, religiöse Konservative und Traditionalisten zu sein. Unter Demokraten tendieren die „5 to 9“-Konservativen dazu, Umweltschützer, Konsumentenschützer, Bewahrer historischer Denkmäler, Neue Stadtplaner und dergleichen zu sein.

In beiden Parteien tendieren die „5 to 9“-Konservativen dazu, überwiegend weiß zu sein. Weiters werden die „5 to 9“-Konservativen in beiden Parteien von den Parteiführern wegen ihrer Wählerstimmen ausgenützt. Und letztendlich wird von den Führern der Großparteien ein Veto gegen Interessen von „5 to 9“-Konservativen eingelegt, weil ihr Hauptfokus die Förderung gesellschaftlich korrosiver Ideologien ist: Wirtschaftsliberalismus bei den Republikanern, Sozialliberalismus bei den Demokraten. Es wäre enorm subversiv/produktiv, wenn “5 to 9”-Konservative sich von der korrosiven Ideologie des Liberalismus befreien könnten, des rechten wie des linken.

Es wäre interessant, „5 to 9“-Konservative aus dem gesamten politischen Spektrum zusammenzubringen, um einen Dialog zu beginnen. Ich denke, sie würden entdecken, daß sie viel mehr gemeinsam haben, als sie glauben. Es ist eine Konversation, an der wir weißen Nationalisten teilnehmen müssen. Wir müssen da sein, um ihnen ihr implizites Weißentum voll zu Bewußtsein zu bringen. Wir müssen ihnen zeigen, daß ihre Werte die Produkte homogener weißer Gesellschaften sind und ohne diese nicht bewahrt werden können. Wir müssen ihnen erklären, daß die Führer der Großparteien sie ausnützen und verraten. Und wir dürfen nicht versäumen ihnen zu erklären, warum beide Parteien jüdische Interessen auf Kosten weißer Interessen verfolgen.

Es ist auch wichtig, ihnen zu helfen zu verstehen, daß vor dem Aufkommen der modernen Verirrungen des wirtschaftlichen und politischen Liberalismus der Mainstream des westlichen politischen Denkens von Aristoteles bis zu den Gründern Amerikas erkannte, daß eine freie Gesellschaft breit gestreutes Privateigentum in stabilem Besitz erfordert, und daß zur Erreichung dieses Zwecks ein gewisses Maß an Wirtschaftsregulierung notwendig ist.

Letztendlich sind weiße Nationalisten mehr als bloße Konservative, denn obwohl eine Menge von dem, was wir wollen, von der Idee des „5 to 9“-Konservatismus abgedeckt werden kann, ist das nicht genug. Von meinem nietzscheanischen/Spengler’schen Standpunkt ist bloßer Konservatismus nicht wirklich eine Alternative zur Dekadenz. Stattdessen ist er eine Form der Dekadenz, denn ein gesunder Organismus bewahrt oder wiederholt nicht bloß die Vergangenheit, sondern trägt sie vorwärts und verwandelt sie in kreativer Weise. Aber politisch gesprochen kommt der Konservatismus zuerst, nachdem unsere Rasse überleben muß, bevor wir uns Sorgen über den Luxus der Selbstperfektionierung machen können.

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Siehe auch:

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung von Dennis Mangan
Guerilla-Ökonomie: Hört auf, den Feind zu finanzieren! von Alex Kurtagic
Es ist Zeit, mit den Weihnachtseinkäufen AUFZUHÖREN von Greg Johnson
Hegemonie von Greg Johnson
Libertarianismus und weißer rassischer Nationalismus von Kevin MacDonald
Frei zu verlieren: Juden, Weiße und der Libertarianismus von Brenton Sanderson
Argumentation gegen Ron Paul von Trainspotter
Ist Kapitalismus immer eine freiheitliche Kraft? von Fjordman
Was ist Reichtum? von Kevin Alfred Strom

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Ein Kommentar

  1. Dieser Artikel (ursprünglich von Kurier.at) von Michael Bachner über einen Einigungspunkt in den Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ hat Relevanz im Zusammenhang mit dem obigen Artikel von Greg Johnson:

    12-Stunden-Tag: Blau im Eck, Wirtschaft applaudiert

    Bleibt der Zwölf-Stunden-Tag die Ausnahme oder wird er zur Regel? Betroffen sind vor allem Industrie, Bau, Tourismus, Handel. Die vielen offenen Fragen im KURIER-Faktencheck.

    Seit Jahren wird über die Neuverteilung der Arbeit gestritten. Es geht um mehr Wettbewerbsfähigkeit, aber auch die Bedürfnisse der Arbeitnehmer, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein klassischer Konflikt zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften also. Am Tag nachdem die Koalitionsverhandler von ÖVP und FPÖ ihre Flexibilisierungspläne vorgelegt haben, verläuft diese Front wie erwartet. Hier die jubelnden Arbeitgeber aus der Industrie. Sie suchen seit jeher nach Möglichkeiten, Beschäftigte in Spitzenzeiten länger arbeiten zu lassen, ohne dafür Überstunden bezahlen zu müssen. Dort die Gewerkschafter, die für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden kämpfen. Statt dessen sehen sie sich nun mit Plänen konfrontiert, die auf regelmäßige Mehrarbeit für Hunderttausende hinauslaufen könnten sowie mit einem Angriff auf die Kollektivverträge einhergehen. Entsprechend groß ist die Aufregung im roten Lager. Zu ihrer eigenen Überraschung kam aber auch die FPÖ unter Beschuss der eigenen Anhänger (siehe Bericht rechts).

    Worum geht es beim „Zwölf-Stunden-Tag“? Derzeit beträgt die täglich erlaubte Höchstarbeitszeit in der Regel zehn Stunden, sie soll auf zwölf steigen. In einem Durchrechnungszeitraum von z.B. einem Jahr sollen Zeiten, in denen mehr und weniger Arbeit anfällt, ausgeglichen werden (ohne teure Überstunden-Zuschläge). Extra Geld gibt es daher erst für jene Plus-Stunden, die nicht abgebaut werden konnten. Entscheidend wird daher der Durchrechnungszeitraum. Je länger er wird, desto seltener winken bezahlte Überstunden.

    Wer ist stark betroffen?

    Vor allem die Arbeitgeber in der Industrie jubeln. Dort gibt es zwar schon recht flexible Kollektivverträge und Jahresarbeitszeitmodelle, aber noch lange nicht in allen Sparten (z.B. Chemische Industrie). Je flexibler es insgesamt wird und je eher die Arbeitszeiten auf betrieblicher Ebene geregelt werden, desto erfolgreicher könne man auf den Weltmärkten mit seinen „Just-in-Time“-Produktions- und Auftragszyklen agieren. Die Baubranche ist laut Porr-Chef Karl-Heinz Strauss stark zyklisch geprägt und vom Wetter abhängig. Das enge Zeitkorsett trage dem nicht Rechnung. Bauarbeiter sollten in Sondersituationen bis zu zwölf Stunden arbeiten dürfen, wenn es einen fairen Ausgleich gibt, sagt Strauss. Die Bauwirtschaft würde an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Im Tourismus freuen sich die Arbeitgeber über die geplante Verkürzung der Ruhezeiten von elf auf acht Stunden. Damit arbeitet z.B. der Kellner bis Mitternacht und dann wieder im Frühstücksgeschäft. „Das erleichtert es, unsere Dienstleistungen für den Gast zu erbringen“, sagt Tourismus-Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher. Für die Gewerkschaft sind das „irrwitzige Vorschläge, die offenbar in nächtlichen Verhandlungsrunden im Halbschlaf beschlossen wurden.“

    Ist der Handel betroffen?

    Im Handel ist der 12-Stunden-Tag nur „bedingt ein Thema“, sagt Rewe-Sprecher Paul Pöttschacher. „Wir merken, dass Mitarbeiter nicht zwölf Stunden die volle Leistungsfähigkeit haben.“ Sinnvoll sei das nur zu Stoßzeiten, wie in der Weihnachtszeit, im restlichen Jahr kaum.

    Das klingt nicht schlimm. Worüber regt sich die Gewerkschaft dann so auf?

    ÖVP und FPÖ wollen die „betriebliche Ebene stärken“, wie es verharmlosend heißt. Dahinter verbirgt sich jedoch ein Angriff auf die Kollektivverträge und den Einfluss der Gewerkschaft.

    Konkret: Jetzt gibt es „Bandbreitenmodelle“ in den Kollektivverträgen. Sie erlauben, dass nach den normalen acht Stunden eines Arbeitstages, die 9. und 10. Stunde des Tages nicht als Überstunden mit eineinhalbfachem Zuschlag gelten. Sondern, sie werden in Gratis-„Mehrstunden“ umgewandelt, also nur in Zeit und nur im Verhältnis 1:1 „entlohnt“.

    Wenn solche Modelle künftig auf Betriebsebene ausverhandelt werden bzw. dort, wo es keinen Betriebsrat gibt, per Einzelvereinbarung mit dem Arbeitnehmer, steigt natürlich der Druck solche Gratis-Mehrstunden zu leisten – und „zum Wohle des Betriebes“ auf die Überstunden-Zuschläge zu verzichten. AK-Präsident Rudolf Kaske ist empört: „Im Kopf manch Industrieller und Neoliberaler spukt herum, die Arbeitnehmer wie einen Christbaum nach dem 6. Jänner abzuräumen.“

    Kann der Chef den Zwölf-Stunden-Tag einfach anschaffen? Und für wie lange?

    Bei besonderem Arbeitsbedarf und wenn es dazu eine Betriebsvereinbarung gibt, kann schon heute zwölf Stunden am Tag gearbeitet werden und zwar bis zu 24 Wochen im Jahr, aber jeweils nur acht Wochen am Stück.

    Wie die Regelung künftig aussieht, ist unklar. ÖVP und FPÖ haben keine zeitliche Begrenzung des Zwölf-Stunden-Tages genannt und auch nicht gesagt, ob, wann und wie Zusatzarbeit angeordnet werden muss. Eine zeitliche Grenze gibt allerdings die EU-Arbeitszeit-Richtlinie vor. Sie besagt, dass in 17 Wochen maximal 48 Stunden im Durchschnitt pro Woche gearbeitet werden dürfen.

    Hier ist die FPÖ also schon wieder einmal umgefallen (wie schon damals am 16. Juni 2010, als im österreichischen Parlament ein neues Waffengesetz beschlossen wurde, das die EU-Richtlinie Kallenbach’scher Prägung umsetzte und unter anderem die Schaffung einer zentralen Registrierung sämtlicher Schußwaffen bis 2014 vorsah und dem Innenminister die Möglichkeit einräumte, jederzeit auf dem Verordnungsweg Verschärfungen einzuführen, ohne daß diese nochmals als Gesetz im Parlament abgesegnet werden müßten – neben den üblichen Brüsselkriecherparteien SPÖ, ÖVP und Grünen hat damals auch die FPÖ für dieses Gesetz gestimmt!).

    Wahrscheinlich haben die Blauen im Gegenzug für irgendwelche vordergründig „heimattreu“ erscheinenden Zugeständnisse seitens der ÖVP (mehr Überwachung, mehr Polizei – als ob wir so etwas bräuchten anstelle mehr Freiheit für die Österreicher, sich selbst zu helfen, und einen echten Stopp des Kuffnuckenzuzugs!) diesen Wünschen der ÖVP zugestimmt.

    Da werden also „wirtschaftsfreundliche“ Gesetzesänderungen eingeführt, die für die Arbeitnehmer Einkommenseinbußen bedeuten (durch den praktischen Wegfall des Überstundenzuschlags für einen Großteil der Überstunden) sowie eine Belastung für das Familienleben (durch eine größere Arbeitsbelastung und verschlechterte Planbarkeit der Freizeit).

    Das kommt zusätzlich zu den schon bisher bestehenden Erschwernissen für Männer, „Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren“: Junge Männer bekommen oft erst Ende 20 überhaupt einmal einen normalen Job anstelle eines ausnützerischen Scheiß-Praktikums oder befristeten Werkvertrags („atypische Beschäftigungsverhältnisse“, die zunehmend zu typischen gemacht werden). Männer im mittleren Alter werden schwer eingespannt und haben oft familienunfreundliche Arbeitszeiten. Und wenn sie die Fünfzig überschritten haben, sind sie stark gefährdet, ihren Job zu verlieren und keinen angemessenen neuen mehr zu bekommen (sondern nur irgendeine unangenehme, schlecht bezahlte „Arschhack’n“), oder auch gar keinen mehr. Zudem hat die Wirtschaft schon lange gern von der personalkostendrückenden, aber familienschädlichen Masseneinwanderung der Frauen in den Arbeitsmarkt profitiert.

    Und dann jammert dieselbe Scheiß-Wirtschaft, das Drecks-Unternehmertum, über mangelnden Nachwuchs an Arbeitskräften, und befürwortet Abhilfe durch „qualifizierte Zuwanderung“, für die laut „Experten“ ein Bedarf von etwa 50.000 Personen jährlich bestünde. Zum Vergleich: Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2016 in Österreich 87.675 Kinder geboren, von denen aber bei einem Bevölkerungsanteil von (offiziell) 17,5 % Migrationshintergründlern mit teils deutlich höherer Geburtenrate wahrscheinlich nur etwa 65.000 österreichischer Abstammung sind, vielleicht sogar weniger. Diese „qualifizierte Zuwanderung“ würde also allein schon fast ebenso stark zur Demographie Österreichs beitragen wie die Geburten einheimischer Kinder.

    Noch ein Gedanke: Seit dem Ende der Koalition zwischen der SPÖ und der FPÖ (letztere unter dem damaligen Obmann Norbert Steger, als die Partei vor dem Aufstieg Jörg Haiders mehr eine österreichische Entsprechung zur FDP war), ist die ÖVP – die immer noch die Chuzpe hat, sich „Österreichische Volkspartei“ zu nennen – an allen Regierungen beteiligt gewesen, hat die Veränderungen in Richtung NWO immer mitgetragen und zum Teil sogar betrieben und bereits während der schwarz-blauen Koalition unter Wolfgang Schüssel jenen Teil der FPÖ, der sich schließlich als „Bündnis Zukunft Österreichs“ (BZÖ) abspaltete, in ihre Richtung korrumpiert. Und nun tut sie dasselbe mit der damals scheinbar „echter“ gebliebenen Strache-FPÖ. Letztere ist aber in den letzten Jahren durch jüdische Maulwürfe, Aufpasser und Einflußnehmer wie Ursula Stenzel und David Lasar infiltriert worden.

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