„Out of Africa“: Neger, Neandertaler, Denisovaner und wir

out_of_africa_header

Von Deep Roots

Von Negersprechern und ihren weißen und jüdischen Fürsprechern wird zuweilen behauptet, die Neger seien, weil sie im Gegensatz zu den Vorfahren der Europäer und Asiaten immer in Afrika geblieben sind und sich daher nie mit Neandertalern oder Denisova-Menschen vermischt haben, die reinsten Homo sapiens, die es heute noch gibt. Und wenn man den Menschen im heutigen Sinne als Homo sapiens definiere, seien sie daher auch die echtesten Menschen, die heute noch existieren.

In diesem Artikel werde ich anhand von Erkenntnissen der Mainstream-Wissenschaft darlegen, daß das nicht stimmt und daß die reinsten, „menschlichsten“ Homo sapiens von heute ganz andere sind.

Wenn man davon ausgeht, daß die Hominidenentwicklung bis hin zur Gattung Homo im östlichen und südlichen Afrika stattgefunden hat und daß Populationen des Homo erectus sich nach Eurasien ausgebreitet haben, wo aus ihnen archaische Menschenformen wie die Neandertaler und Denisovaner entstanden, so ist es unplausibel bis ausgeschlossen, daß es in Afrika keine derartigen archaischen Unterarten gegeben haben soll. Tatsächlich ist es sehr wahrscheinlich, daß es dort sogar recht viele verschiedene solcher Populationen gegeben hat, die sich seit Jahrmillionen in die unterschiedlichen Lebensräume Afrikas hinein entwickelt und verzweigt haben.

Als dann mit dem Beginn der vorletzten Eiszeit vor etwa 195.000 Jahren im ostafrikanischen Hochland die ersten Homo sapiens auftraten, nachdem dort die vorherigen Eiszeiten mit kühlerem, trockenerem Klima und einer Umweltveränderung hin zu offenen Graslandschaften anstatt Wäldern wiederholt die Voraussetzungen für eine Entwicklung des Homo erectus in diese Richtung geschaffen hatten, wird es bestimmt nicht in ganz Afrika auf einmal nur noch Homo sapiens gegeben haben. Die moderne Wissenschaft findet tatsächlich immer mehr Hinweise auf die Existenz archaischer Afrikaner, die lange parallel zum Homo sapiens existiert und sich mit diesem vermischt haben, wie auch aus dem Artikel „Seitensprünge des Homo sapiens“ von Michael F. Hammer in „Spektrum der Wissenschaft“ von Juli 2013 hervorgeht, aus dem die untenstehende Karte stammt:

sapiens 001

Im hier relevanten Abschnitt dieses Artikels schreibt der Autor:

Afrika selbst stand hinsichtlich möglicher sexueller Kontakte zwischen modernen und archaischen Menschen bisher wenig im Brennpunkt der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Dabei dürfte gerade dieser Kontinent für solche Begegnungen prädestiniert gewesen sein. Schließlich lebte der Homo sapiens nirgends so lange neben älteren Menschenarten oder –formen wie dort. Das tropische Regenwaldklima begünstigt allerdings nicht gerade den Erhalt von DNA in Skeletten. [Anm. v. Deep Roots: Und auch nicht den Erhalt von Skelettfossilien überhaupt.] Bisher können Forscher deswegen nur Genomsequenzen von heutigen Afrikanern vergleichen und daraus Rückschlüsse ziehen.

Gemeinsam mit Jeffrey D. Wall von der University of California in San Francisco gewann meine Arbeitsgruppe genetisches Material von drei Bevölkerungsgruppen, die südlich der Sahara leben. Daran untersuchten wir 61 Regionen im Genom. Mit den ermittelten DNA-Sequenzen spielten wir in Computersimulationen verschiedene Evolutionsszenarien durch, deren Ergebnis wir 2011 veröffentlichten.

Nach unseren Anhaltspunkten stammt etwa zwei Prozent des betrachteten genetischen Materials von einer heute ausgestorbenen Population. Deren Vorfahren spalteten sich anscheinend bereits vor rund 700.000 Jahren von der Linie ab, die zum modernen Menschen führte. Vor ungefähr 35.000 Jahren vermischten sich die Nachfahren aber in Zentralafrika mit Vertretern des anatomisch modernen Homo sapiens.

Ein weiterer unerwarteter Befund betrifft das menschliche Y-Chromosom. Ein Afroamerikaner, der in South Carolina lebt, hatte seine DNA untersuchen lassen. Wie sich dabei herausstellte, paßte die Sequenz seines Y-Chromosoms in kein bekanntes Schema. Wir konnten die Sache näher untersuchen und verglichen dieses Chromosom mit den bisher bekannten menschlichen Versionen sowie mit den betreffenden Schimpansendaten. Heraus kam dabei, dass es sich um eine noch unbekannte Erblinie des Y-Chromosoms handelt, die sich vor über 300.000 Jahren vom Stammbaum der anderen heutigen menschlichen Y-Chromosomen abgespalten haben muss. Daraufhin machten wir einen Abgleich mit 6000 Y-Chromosomen von Afrikanern aus einer Datenbank. Dort fanden wir elf übereinstimmende Sequenzen, die sämtlich zu Männern aus einem kleinen Gebiet in Westkamerun gehörten.

Nach diesem Ergebnis ist der letzte gemeinsame Vorläufer aller modernen Varianten des menschlichen Y-Chromosoms rund 100.000 Jahre älter als bislang angenommen. Vielleicht haben sich einst im Westen Zentralafrikas der Homo sapiens und eine noch unbekannte archaische Menschenart miteinander gekreuzt.

Dass sich Angehörige verschiedener afrikanischer Menschenformen gelegentlich paarten, lassen jetzt auch neue Daten zu Fossilien annehmen. Eine Forschergruppe um die Paläontologin Katerina Harvati von der Universität Tübingen und Chris Stringer vermaß nochmals einen schon 1965 in Nigeria bei Iwo Eleru gefundenen prähistorischen Schädel von recht urtümlichem Aussehen. Sein Alter bestimmten sie dennoch auf nur 13.000 Jahre. Trotzdem wirkt er wie eine Zwischenform zwischen dem Schädel eines archaischen und eines modernen Menschen. Ähnliches gilt für menschliche Knochen von der Grabungsstätte Ishango in der Demokratischen Republik Kongo. Demnach verlief die Evolution des modernen Erscheinungsbilds in Afrika wohl tatsächlich komplizierter, als es die führenden Theorien bisher besagten. Noch wissen die Forscher nicht, ob archaische und moderne Menschen bis in die jüngere Vergangenheit nebeneinander existierten oder sich über Jahrtausende Populationen mit sowohl alten wie neuen Merkmalen hielten, deren Angehörige sich immer wieder einmal miteinander vermischten.

(mehr …)

Tolkien: Meister von Mittelerde

tolkien

Von Brittanicus, übersetzt von Deep Roots. Das Original Tolkien: Master of Middle Earth erschien am 7. August 2010 bei „Counter-Currents Publishing “
Anm. d. Ü.: Die Zitate aus dem “Herrn der Ringe” sind entsprechend der deutschen Ausgabe von 1980 wiedergegeben (Klett-Cotta, aus dem Englischen übersetzt von Margaret Carroux, die dabei noch mit Tolkien zusammengearbeitet hat); die restlichen Zitate sind von mir direkt nach Brittanicus’ Text übersetzt worden.

Trotz der universalen Verspottung durch das literarische Establishment, das seinen inhärenten noblen Geist nie erfassen konnte, wurde J. R. R. Tolkiens „The Lord of the Rings“ kürzlich von tausenden Kunden von Waterstones’ zum größten Romanwerk des zwanzigsten Jahrhunderts gekürt. Diese Auszeichnung ist wohlverdient, denn Tolkiens Meisterwerk ist ein Klassiker des Heldenromans. Inspiriert von der traditionellen europäischen Mythologie und seiner Liebe zum ländlichen England, schuf Tolkien eine imaginäre Welt und erfand eine Mythologie, die sich in ihrer Anziehungskraft als zeitlos erwiesen hat.

1956 erstmals veröffentlicht, besteht Tolkiens Ringsaga aus drei Büchern: „The Fellowship of the Ring“ (Die Gefährten), „The Two Towers“ (Die zwei Türme) und „The Return of the King“ (Die Rückkehr des Königs). Obwohl der verstorbene Walt Disney geplant hatte, einen großen Zeichentrickfilm aus der gesamten Trilogie zu produzieren, der dem Mammutwerk wahrscheinlich gerecht worden wäre, wurden die Filmrechte leider von einem „Bindestrich-ungarischen“ Filmproduzenten erworben. Er riß die Geschichte in Streifen und verlor komplett den Faden der Handlung, wobei er sogar Tolkiens weiße Elbenstämme als Mexikaner mit orientalischen Gesichtszügen darstellte. Es scheint, als würde eine sehenswerte Filmversion dieses großartigen Werkes warten müssen, bis der politische Sieg des britischen Nationalismus eine frische Welle kulturell gesunder künstlerischer Energie freisetzen wird [Anm. v. Greg Johnson: Dieser Essay wurde geschrieben, bevor Peter Jackson seine „Lord of the Rings“-Filme machte]. In der Zwischenzeit haben wir zum Glück die Bücher.

Nationaler Mythos

John Ronald Reuel Tolkien, Ex-Soldat, Experte der Philologie und mit erst 33 Jahren Professor des Angelsächsischen, behauptete, daß er seine Romane geschrieben hätte, um einen inneren Wunsch zu erfüllen, „einen Mythos für England zu schaffen.“ Zu diesem Zweck konstruierte er eine eigene, hochkomplexe und verwickelte Welt, die einigermaßen nach der nordischen Mythologie und Wagners Oper „Der Ring des Nibelungen“ modelliert war. Die Phantasiewelt Mittelerde wurde von verschiedenen Rassen von Menschen, Elben, Zwergen, Orks, Kobolden, Trollen und Hobbits bewohnt. Der Autor ersann komplette Alphabete und Sprachen wie „Elbisch“, schuf Kalender und zeichnete detaillierte Karten der verschiedenen Königreiche und Heimatländer von Mittelerde.

Obwohl Tolkien Allegorien nicht mochte, ist sein Mittelerde in vieler Art wie unsere eigene Welt, und ethnische Realitäten spielen eine wichtige Rolle im Leben seiner Bewohner. Zum Beispiel waren die Numenorer eine aristokratische Rasse von Menschen, „…schön von Angesicht und groß, und die Spanne ihres Lebens war dreimal so lang wie die anderer Menschen von Mittelerde. Dies waren die Numenorer, die Könige der Menschen, die die Elben die Dunedain nannten.“

(mehr …)

William Pierce: Ein Lehrer

William Pierce (11. September 1933 – 23. Juli 2002) sah tiefer in die Natur des Lebens – und weiter in die Zukunft – als jeder andere Denker moderner Zeiten. Der heutige Beitrag betrachtet Dr. Pierces Vision, beruhend auf seinen eigenen Worten und auf Texten, die von Mr. Strom und anderen im Laufe der letzten 13 Jahre geschrieben wurden.

William Pierce (11. September 1933 – 23. Juli 2002) sah tiefer in die Natur des Lebens – und weiter in die Zukunft – als jeder andere Denker moderner Zeiten. Der heutige Beitrag betrachtet Dr. Pierces Vision, beruhend auf seinen eigenen Worten und auf Texten, die von Mr. Strom und anderen im Laufe der letzten 13 Jahre geschrieben wurden.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original William Pierce: Teacher erschien am 18. Juli 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum. (Dr. William Luther Pierce starb am 23. Juli 2002.)

WILLIAM PIERCE veränderte mein Leben. Und ich sage voraus, daß seine Ideen in den kommenden Jahren die Leben von Millionen Männern und Frauen unserer Rasse verändern werden.

Es ist diese Woche 13 Jahre her, daß William Pierce uns verließ. Heute möchte ich Ihnen zwei Dinge geben: Einen Eindruck vom Geist des Mannes und seine eigenen tiefsten Gedanken als Lehrer und Mentor und Schöpfer der Zukunft.

Ein Freund von mir sagte von Dr. Pierce:

Einfach ausgedrückt war William Pierce ein Prophet. Er sah die Welt, wie sie wirklich ist, und sah die Notlage unseres Volkes in realistischem Sinne: warum unser Volk zu einem gefallenen Volk geworden ist – und wer dafür verantwortlich ist. Aber Dr. Pierces Verständnis dessen, was in Gefahr ist, verlorenzugehen, war nur ein Teil der Vision, die er hatte. Über den düsteren Realitäten unserer immer dunkler werdenden Welt hatte William Pierce eine viel höhere Vision von dem, was unsere Rasse sein könnte. Er erkannte, daß es – wenn wir von den Besten unter uns geführt werden – kein Hindernis gibt, das wir nicht überwinden können, keine Schlacht, die wir nicht gewinnen können, kein Geheimnis, das wir nicht lösen können, und keine große Leistung, die wir nicht vollbringen können. Mit seiner rasiermesserscharfen Einsicht sah Dr. Pierce deutlich, was für eine großartige und schöne Zukunft uns gehören könnte, wenn wir wieder die Freiheit hätten, unser eigenes Schicksal zu bestimmen.

William Pierce war ein hochgewachsener, langgliedriger, kräftiger Mann, mit nahezu siebzig körperlich fitter, als er es mit fünfzig gewesen war. Es war in seinen Fünfzigern, daß er die Aufgaben einer beinahe pionierhaften Existenz in seinem Berghorst übernahm – den wir einfach The Land nannten -, dessen Schönheit eine seiner größten Inspirationen war und wo jetzt wieder eine weiße Gesinnungsgemeinschaft entsteht, genau wie er es beabsichtigte.

Seine Stärke, sowohl die intellektuelle wie auch die körperliche, war beeindruckend. Aber er war auch ein Mann mit einer feinfühligen Wertschätzung für das Schöne, einer Wertschätzung eines Künstlers. Er sah Schönheit in dem Kosmos, der uns alle geboren hat, und er sah Schönheit in seinen Mitgeschöpfen – sogar den niedrigsten von ihnen. Er hasste jene, die mutwillig oder gedankenlos Leiden oder Vernichtung für jene Kreaturen verursachten. Er sagte mir, eine der besten Arten, um den Charakter eines Mannes zu beurteilen, sei die nach der Art, wie er die hilflosen Wesen behandle, die durch Zufall oder Plan in seine Macht gerieten.

Für jene mit einem seichten Verständnis des Lebens oder mit einem stereotypen Mißverständnis von dem, wofür er stand, mag es seltsam erscheinen, dies zu sagen – aber Dr. William Pierce war ein wahrlich freundlicher Mann. Es erfordert Stärke, wahrhaft freundlich zu sein, und er hatte die erforderliche Stärke. Immer das Besänftigende zu sagen, selbst wenn es zum Ruin führt, ist nicht Freundlichkeit. Niemals zu beleidigen und immer mit dem konform zu gehen, was der andere – oder die Masse – hören will, ist keine Freundlichkeit. Es ist die törichte Nachgiebigkeit jener, die nicht über den nächsten Moment hinaussehen können, oder es ist Böswilligkeit und Grausamkeit, die von einem getarnten Feind eingesetzt wird. Solches sind die Worte der „Toleranz“ gegenüber dem homosexuellen Verführer, seinem fehlgeleiteten Opfer, oder dem Rassenvermischer. So sind die pastellfarbenen Versprechungen von harmonischem Multirassentum und „einer Welt“. Sie führen in die Station für AIDS-Kranke und zur Endstation. Sie führen zu den Blutlachen, dem Schmutz und der Asche, zu denen unsere Großstädte geworden sind. Sie führen zum Grab des Aussterbens.

Wahre Freundlichkeit besteht darin, das eigene Gehirn zu benutzen, um Verständnis zu erlangen, und sein Leben großzügig damit zu verbringen, jene, die belehrt werden können, über die langfristigen Folgen unserer Handlungen – oder unseres Nichthandelns – zu belehren. Wahre Freundlichkeit erfordert oft Erinnerungen an harte Realitäten und das Herbeiführen schmerzlicher Erkenntnisse des Irrtums. Wahre Freundlichkeit erfordert manchmal das Hervorlocken von Eingeständnissen, daß jemandes geschätzte Überzeugungen Illusionen waren, und das Beharren auf schmerzlichen Übergängen zu einer ganz neuen Lebensart. Wahre Freundlichkeit erfordert absolut rationale Skizzierung der wahren Entscheidungen, die getroffen werden müssen, egal wie abschreckend die Aussicht ist. Dr. Pierce hatte diese Art von Freundlichkeit.

In seinem Buch Who We Are zeigte Dr. Pierce uns deutlich die bedrohliche Lage unserer Rasse heute:

(mehr …)

London 7/7 – Die fast unglaubliche Geschichte von Peter Power

Der englische Originalartikel, aus dem hier ausschnittsweise übersetzt wurde, ist am 7. Februar 2008 (mit späteren Ergänzungen) unter dem Titel J7 EXCLUSIVE: Peter Power Dorset Police Suspension & the DPP File auf der Seite J7: The July 7th Truth Campaign erschienen. Übersetzt und mit einer Schlussbemerkung von Osimandia.

peterpowerAm Nachmittag und Abend des 7. Juli 2005 kamen Informationen über eine private Fima auf, die in London eine Terrorübung durchgeführt hatte, und zwar genau zur gleichen Zeit, zu der auch die wirklichen Explosionen im Londoner Verkehrsnetz stattfanden. Diese Enthüllungen kamen nicht von einer anonymen Quelle, sondern vom geschäftsführenden Direktor der Privatfirma, welche die Terrorübung durchgeführt hatte. Die Privatfirma ist Visor Consultants und der betreffende geschäftsführende Direktor ist Peter Power. Drei Jahre lang blieb der Kunde, für den die Terrorübung durchgeführt worden war, unbekannt, bis sich Peter Power im Oktober 2008 entschloss, diese Information der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Am 7.7.2005 und danach gab Peter Power eine Reihe von Interviews, in denen er sich auf die Terrorübung bezog, die er am Morgen des 7. Juli durchführte. Power ist seitdem regelmäßig als unabhängiger Sicherheitsexperte in Fernseh- und Radiointerviews ohne spezielle Verbindung zu den Ereignissen vom 7. Juli 2005 aufgetaucht.

J7 hat diese Interviews gesammelt, sodass Sie sich selber ein Urteil bilden können, was ein dermaßen bizarres und unwahrscheinliches Zusammentreffen von Ereignissen zu bedeuten hat.

Peter Power auf Radio 5 Live Drivetime.

Das erste von Mr Powers Interviews wurde am Nachmittag des 7. Juli 2005 auf BBC Radio 5 Live Drivetime gegeben, vermutlich nachdem Mr Power seine private Terrorübung zu Ende gebracht hatte.

Peter Power: … heute morgen um halb zehn haben wir tatsächlich eine Übung durchgeführt für äh eine Firma mit über tausend Leuten in London, mit dem Inhalt von Bomben, die gleichzeitig genau an den Bahnhöfen hochgehen, an denen es heute morgen geschah. Mir stehen immer noch die Nackenhaare zu Berge!

Peter Allen (Radio Five Live): Um das klarzustellen: Sie haben eine Übung durchgeführt, um herauszufinden, wie Sie mit so etwas umgehen, und dann geschah genau das, während Sie die Übung durchführten?

Peter Power: Genau! Und es war äh ungefähr um halb zehn heute morgen, wir haben das für eine Firma geplant und aus offensichtlichen Gründen möchte ich ihren Namen nicht preisgeben, aber sie werden zuhören und werden es wissen. Und wir hatten einen ganzen Raum voller Krisenmanager beisammen, die sich zum ersten Mal getroffen hatten und so haben wir innerhalb von fünf Minuten eine schnelle Entscheidung getroffen „Das ist echt“ und begannen mit der korrekten Aktivierung der Prozedur des Krisenmanagements und sprangen von „langsamen“ zum „schnellen“ Denken und so weiter.

Bitte beachten Sie, dass Power von „Bomben, die gleichzeitig hochgingen“ sprach. Beachten Sie weiter, dass nicht vor dem 9. Juli 2005, d.h. zwei Tage nach den Ereignissen, bekanntgegeben wurde, dass die Explosionen in den U-Bahnen „fast gleichzeitig“ stattfanden. Powers fiktives Szenario, wie es von dem Mann selber beschrieben wurde, glich dem endgültigen Bericht über 7/7 also mehr, als es die Berichterstattung tat, die der Öffentlichkeit zum Zeitpunkt seines Interviews von der Polizei und den Behörden dargeboten wurde.

Nur der ehemalige Mossad-Chef Efraim Halevy, der am 7. Juli 2005 in der Jerusalem Post von „mehreren gleichzeitigen Explosionen, die sich heute im Londoner Verkehrssystem in beinahe perfekter Ausführung ereigneten“ schrieb, war in der Lage, den gleichen Grad an „Durchblick“ wie Peter Power zu erreichen. Beachten Sie bitte: Der Originalartikel ist auf der Webseite der Jerusalem Post nicht mehr verfügbar, obwohl Kopien davon im Netz zu finden sind.

(mehr …)

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 4

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Einander haltende Hände von einer Figur von Echnaton und Nofretete, Ägyptisches Museum Berlin

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 4 erschien am 15. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Zuvor erschienen:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 3

Teil 4 von 4

Die vergessenen Männer

Der Versuch, ein sexuelles Utopia für Frauen zu verwirklichen, war zum Scheitern verurteilt, bevor er begann. Die Wünsche der Frauen zielen auf das Unmögliche, stehen miteinander in Konflikt und ändern sich in unvorhersehbarer Weise. Daher muß jedes Programm scheitern, das Männer (oder „die Gesellschaft“) zur Erfüllung der Wünsche der Frauen zwingen soll, selbst wenn alle Männer bereit wären, sich ihm zu unterwerfen. Man staple einen Anspruch für Frauen auf den anderen, häufe eine Strafe nach der anderen auf Männer: Es kann nicht funktionieren, weil die Wünsche der Frauen der Gesetzgebung immer vorauseilen und zu neuen Forderungen führen werden.

Aber während die Revolution ihre Ziele nicht erreicht hat, hat sie sicherlich etwas erreicht. Sie hat die Monogamie und Familienstabilität zerstört. Sie hat in einem polygamen Paarungsmuster resultiert, in dem unanständige Frauen aggressiv hinter einer kleinen Zahl von Männern herjagen. Sie hat die Zahl der geborenen Kinder verringert und sichergestellt, daß viele derjenigen, die geboren werden, ohne einen Vater in ihrem Leben aufwachsen. Und was am seltensten erwähnt wird, sie hat es vielen anständigen Männern unmöglich gemacht, Ehefrauen zu finden.

Man hört gelegentlich von Studien, die zu zeigen vorgeben, daß Männer mit ihrem „Sexleben“ zufriedener sind als Frauen. Es ist mir immer lächerlich erschienen, daß irgend jemand solche Umfrageergebnisse für bare Münze nehmen sollte. Erstens beklagen Frauen sich über alles mehr als Männer. Aber zweitens erleben viele Männer (insbesondere junge Männer) eine starke Verlegenheit, wenn sie bei Frauen erfolglos sind. Sie tauschen selten Erfahrungen mit anderen Männern aus, und noch weniger tun das ehrlich. Jeder errichtet eine tapfere Fassade, wie einsam er auch in Wirklichkeit sein mag. Daher stellen Männer sich fast immer vor, daß andere Männer größeren Erfolg bei Frauen haben, als es tatsächlich der Fall ist. Diese Situation hat sich seit den 1960ern mit der Verbreitung der Illusion, daß für Männer „mehr Sex“ als früher verfügbar sei, verschlimmert.

Aber wenn Frauen sich nur mit ein paar außergewöhnlich attraktiven Männern paaren, und wenn viele Frauen sich überhaupt nicht paaren, muß es eine große Zahl von Männern geben, die keine Frau bekommen können. Wir könnten sie im Geiste von William Gilmore Simms die vergessenen Männer der sexuellen Revolution nennen. Ich habe Grund zu glauben, daß eine wachsende Zahl dazu bereit ist, sich zu outen (um einen gegenwärtig populären Ausdruck zu verwenden) und zuzugeben, daß, wer immer all das „Abschleppen“ besorgt hat, über das man liest, nicht sie es gewesen sind. Einfache Vernunft diktiert, daß wir der Situation dieser Männer einige Beachtung schenken. In Gesellschaften, wo Polygamie offen praktiziert wird (z. B. in Afrika und in der moslemischen Welt), neigen junge Junggesellen zur Bildung von Banden, die antisoziales Verhalten an den Tag legen: „Es ist nicht gut für einen Mann, allein zu sein.“

In unserer Gesellschaft ist bereits ein klares Muster entstanden, wo „Single“-Gruppen oder –veranstaltungen aus unschuldigen, nie verheiratet gewesenen Männern in ihren Dreißigern und zynischen, bitteren, oft geschiedenen Frauen bestehen. Was haben die Junggesellen in all diesen Jahren mit sich angefangen? Bisher haben sie im Westen keine kriminellen Banden gebildet. Sie wären wahrscheinlich attraktiver für Frauen, wenn sie es täten: Jeder scheint die Geschichten über Männer in der Todeszelle gehört zu haben, die von Heiratsangeboten gelangweilter, einen Nervenkitzel suchender Frauen belagert werden.

Ich behaupte, daß die Junggesellen von heute kaum anders sind als Männer, die vor der sexuellen Revolution jung heirateten und Familien aufzogen.

Der natürliche Instinkt macht junge Männer fast buchstäblich „verrückt“ nach Mädchen. Sie glauben, junge Frauen seien etwas Wundervolles, wo in Wirklichkeit die meisten das nicht sind. Der männliche Geschlechtstrieb, über den moderne Frauen sich so viel beschweren, existiert großteils zum Vorteil der Frauen. Wie Schopenhauer schrieb:

(mehr …)

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 3

Peter Paul Rubens, „Die Entführung der Töchter des Leukippos“, 1618

Peter Paul Rubens, „Die Entführung der Töchter des Leukippos“, 1618

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 3 erschien am 14. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Zuvor erschienen:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1
Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2

Teil 3 von 4

Die Rückkehr des Primitiven

Die öffentliche Diskussion der sexuellen Revolution hat dazu tendiert, sich auf „date rape“ und „Abschleppen“ konzentriert, das heißt, auf das, was stattfindet, anstatt auf die Bildung stabiler Familien, die nicht stattfindet. Gelegentlich werden Umfrageergebnisse verkündet, die anscheinend auf Zufriedenheit der Männer mit ihrem „Sexleben“ hindeuten, und auf Unzufriedenheit der Frauen mit ihrem. Dies erzeugt einen Eindruck, daß es heute wirklich „mehr Sex“ für Männer gibt als zu der Zeit, bevor ein paar fehlgeleitete Mädchen sich vor vierzig Jahren danebenbenahmen. Die Leute reden, als ob die männliche sexuelle Utopie eines Harems für jeden Mann tatsächlich verwirklicht worden wäre.

Es ist ein Kinderspiel zu zeigen, daß dies nicht nur unwahr ist, sondern daß es nicht wahr sein kann. Es gibt ungefähr dieselbe Zahl männlicher wie weiblicher Kinder (nicht ganz: es gibt etwa 5 Prozent mehr männliche Lebendgeburten als weibliche – es kommt nicht ein Mädchen auf jeden Jungen). Was geschieht, wenn das weibliche sexuelle Verlangen befreit wird, ist nicht eine Zunahme der Gesamtmenge des für Männer verfügbaren Sex, sondern eine Umverteilung des existierenden Angebotes. Die Gesellschaft wird polygam. Eine Situation entsteht, in der die meisten Männer sich sehnlich Ehefrauen wünschen, aber die meisten Frauen sich genauso sehnlich an sehr wenige außergewöhnlich attraktive Männer ranschmeißen. Diese Männer, denen es immer leicht gefallen ist, eine Partnerin zu bekommen, kriegen fürderhin mehrere Partnerinnen.

Ein charakteristisches Merkmal dekadenter Gesellschaften ist das Wiederaufkommen primitiver, vorzivilisatorischer Kulturformen. Dies ist es, was mit uns geschieht. Sexuelle Befreiung bedeutet in Wirklichkeit, daß das Darwin’sche Paarungsmuster des Pavianrudels wieder unter Menschen erscheint.

Sobald die Monogamie abgeschafft ist, ist den weiblichen Auswahlmöglichkeiten keine Einschränkung auferlegt. Daher wählen alle Frauen dieselben wenigen Männer. Wenn Casanova 132 Liebhaberinnen hatte, dann deshalb, weil 132 verschiedene Frauen sich für ihn entschieden. Solche Männer erwerben Harems, nicht weil sie Räuber sind, sondern weil sie zufällig attraktiv sind. Das Problem ist nicht so sehr die männliche Unmoral als einfache Arithmetik; es ist offenkundig unmöglich, daß jede Frau den attraktivsten Mann ausschließlich besitzt. Wenn Frauen sich einfach so paaren wollen, wie ihre natürlichen Triebe sie drängen, müssen sie, rational gesprochen, dazu bereit sein, ihren Partner mit anderen zu teilen.

Aber natürlich ist die Einstellung der Frauen zu dieser Situation nicht besonders rational. Sie erwarten, daß ihr Alpha-Mann „sich bindet“. Man hat den Verdacht, daß die Klagen der Frauen darüber, daß Männer sich nicht binden, bloß bedeuten, daß sie keinen hochattraktiven Mann dazu bringen können, sich an sie zu binden; ziemlich so, wie wenn ein gewöhnlicher Mann Helena von Troja einen Heiratsantrag machen und sich über ihre Weigerung mit den Worten beklagen würde: „Frauen wollen nicht heiraten.“

Außerdem werden viele Frauen von promiskuitiven Männern wegen, nicht trotz ihrer Promiskuität sexuell angezogen. Dies kann man mit einem Verweis auf das Primatenrudel erklären. Das „Alpha-Männchen“ kann dadurch identifiziert werden, daß es sich mit vielen Weibchen paart. Dies ist es wahrscheinlich, wo das Argument wegen des Doppelstandards bezüglich Schlampen-und-Hengste (sluts-and-studs) herkam – nicht von irgendeiner gesellschaftlichen Billigung männlicher Promiskuitivität, sondern von der weiblichen Faszination davon. Männliche „Unmoral“ (in traditioneller Sprache) ist für Frauen attraktiv. Sobald daher polygame Paarung beginnt, tendiert sie dazu, sich selbst zu verstärken.

Studenten tierischen Verhaltens haben gelernt, daß die Anwesenheit von ein oder zwei Weibchenattrappen in der Nähe eines Männchens es wahrscheinlicher macht, daß echte Weibchen sich mit diesem bestimmten Männchen paaren. Auch unter Menschenfrauen ist nichts so erfolgreich wie der Erfolg. Ich höre Anekdoten darüber, daß Frauen sich weigern, mit Junggesellen in den Dreißigern zu gehen, denn „wenn er nie verheiratet war, muß irgendwas mit ihm nicht stimmen.“ Im College beobachtete ich anständige, sauber lebende Männer, die allein blieben, während notorische Ehebrecher keine Schwierigkeit hatten, von einer Freundin zur nächsten überzugehen.

(mehr …)

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 2

Date-Rape

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Sexual Utopia in Power, Part 2 erschien am 13. Juli 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Zuvor erschienen:

Die sexuelle Utopie an der Macht, Teil 1

Teil 2 von 4

Fallout der Revolution: „Date Rape“

Nach ein paar Jahren der sexuellen Revolution begannen schockierende Berichte zu erscheinen, daß große Zahlen junger Frauen – von einem Viertel bis zur Hälfte – Vergewaltigungsopfer seien. Schock verwandelte sich in Bestürzung, als die Opfer dazu gebracht wurden, ihre Geschichten zu erzählen. Wie sich herausstellte, lauerten ihnen die „Vergewaltiger“ nie in entlegenen Winkeln auf, waren nicht bewaffnet, griffen sie nicht an. Stattdessen finden diese „Date rapes“ an privaten Orten statt, üblicherweise in Zimmern von Collegewohnheimen, und gehen nicht mit Drohungen oder Gewalt einher. Eigentlich ähneln sie wenig dem, was die meisten von uns sich als Vergewaltigung vorstellen.

Was ging hier vor?

Man nehme ein Mädchen, das zu jung ist, um zu verstehen, was erotisches Verlangen ist, und setze es mehrere Jahre lang einer Propaganda aus, derzufolge sie ein Recht hat, alles auf diesem Gebiet so zu haben, wie sie es will – ohne entsprechende Pflichten gegenüber Gott, ihren Eltern oder irgendwem sonst. Man gebe ihr keine Anleitung darüber, was zu wollen gut für sie wäre, wie sie ihr eigenes Verhalten zu regeln versuchen könnte oder nach welche Eigenschaften sie bei einem jungen Mann suchen sollte. Man lehre sie weiters, daß die Vorstellung natürlicher Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein lachhafter Aberglaube ist, den unser aufgeklärtes Zeitalter allmählich überwindet – mit der Folgerung, daß die sexuellen Gelüste von Männern nicht anders oder intensiver sind als ihre eigenen. Währenddessen halte man sie, während sie körperlich heranreift, geschützt in ihrem Elternhaus, abgeschirmt von Verantwortung.

Dann, im Alter von siebzehn oder achtzehn, bringe man sie plötzlich von ihrer Familie und all den Menschen weg, die sie je gekannt hat. Sie kann so lang aufbleiben, wie sie möchte! Sie kann selbst entscheiden, wann und wieviel sie lernt! Sie lernt die ganze Zeit neue Freunde kennen, junge Frauen und Männer. Es ist nichts Besonderes, sie zu sich einzuladen oder in ihre Zimmer zu gehen; jeder geht völlig locker damit um. Welchen Unterschied macht es, wenn es ein Junge ist, den sie bei einer Party kennengelernt hat? Er scheint ein netter Kerl zu sein, wie andere, denen sie im Unterricht begegnet.

Betrachten wir nun den jungen Mann, mit dem sie allein ist. Er ist weder ein Heiliger noch ein Verbrecher, aber wie alle normalen jungen Männer im Collegealter interessiert er sich intensiv für Sex. Es gibt Zeiten, wo er nicht lernen kann, ohne von dem Gedanken an den Körper irgendeiner jungen Frau abgelenkt zu sein. Er hat wenig echte Erfahrung mit Mädchen gehabt, und der Großteil davon war unglücklich. Er ist ein paarmal ohne viele Umschweife zurückgewiesen worden, und es war erniedrigender, als er zugeben möchte. Er hat den Eindruck, daß die Dinge für andere junge Männer nicht so schwierig sind: „Jeder weiß doch“, daß Männer seit den 1960ern allen Sex bekommen, den sie möchten, richtig? Er wird im Fernsehen mit Gerede über Sex bombardiert, in den Texten populärer Lieder, in Gerüchten über Freunde, die angeblich dieses oder jenes Mädchen „ins Bett gekriegt haben“. Er beginnt sich zu fragen, ob mit ihm vielleicht etwas nicht stimmt.

Weiters hat er dieselbe Erziehung über Sex erhalten wie das Mädchen, mit dem er jetzt zusammen ist. Er hat gelernt, daß Menschen das Recht haben, alles zu tun, was sie wollen. Die einzige Ausnahme ist Vergewaltigung. Aber das ist für ihn kaum relevant; er ist offensichtlich nicht fähig, so etwas zu tun.

Ihm ist auch beigebracht worden, daß es keine bedeutenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Dies bedeutet natürlich, daß Mädchen genauso dringend Sex brauchen wie er, obwohl sie schlauerweise so tun, als wäre es anders. Und werden ihre wahren Gelüste nicht durch all jene Titelseiten des Magazins Cosmopolitan bestätigt, die er ständig im Lebensmittelgeschäft sieht? Wenn Frauen so begierig darauf sind, solches Zeug zu lesen, warum sollte es so verdammt schwierig sein, nur ein Mädchen zu finden, das bereit ist, mit ihm ins Bett zu gehen?

Aber heute abend schien endlich etwas „klick“ gemacht zu haben. Er traf ein Mädchen bei einer Party. Sie plauderten, tranken vielleicht ein bißchen: sie strahlte über das ganze Gesicht, ganz anders als die Mädchen, die ihn an der Sekundarschule so schnell zurückgewiesen hatten. Sie ließ ihn danach sogar mit in ihr Zimmer kommen (oder kam in seines). Es braucht kein Genie, um zu durchschauen, was sie denkt, sagt er zu sich. Dies ist ein ungeheuer wichtiger Moment für ihn; jede Unze seiner Selbstachtung steht auf dem Spiel. Er ist verwirrt, und sein Herz pocht, aber er versucht so zu tun, als wüßte er, was er tut. Sie scheint auch verwirrt zu sein, und er stößt auf nicht mehr als symbolischen Widerstand (so erscheint es ihm jedenfalls). Er genießt es nicht wirklich, und ist sich auch nicht sicher, ob sie es genießt. Aber das ist nebensächlich; es zählt nur, daß er sich endlich als Mann betrachten kann. Später können sie darüber reden, wie sie zueinander stehen wollen, ob sie seine reguläre Freundin sein wird etc. Eine Ehe nimmt nicht wirklich den obersten Platz in seinem Denken ein, aber er schließt sie vielleicht nicht aus – irgendwann einmal. Er fragt sie, wie sie sich danach fühlt, und sie murmelt, daß sie „okay“ sei. Dies beruhigt ihn. Ein unbehaglicher Abschied folgt.

Später in dieser Nacht oder am nächsten Morgen versucht unsere junge Frau sich darüber klar zu werden, was zum Teufel mit ihr passiert ist. Warum war er auf einmal so zudringlich geworden? Wollte er sie nicht einmal zuerst kennenlernen? Es war verwirrend, es geschah alles so schnell. Sex, hatte sie immer gehört, sollte etwas Wundervolles sein; aber dies hatte sie überhaupt nicht genossen. Sie fühlte sich irgendwie benutzt.

Natürlich fällt ihr zu keinem Zeitpunkt ein, ihr eigenes Recht in Frage zu stellen, mit dem jungen Mann intim geworden zu sein, wenn sie es gewollt hätte. Die Moralregel Nummer eins lautet, wie wir wissen, daß aller Sex zwischen einwilligenden Erwachsenen erlaubt ist. Sie ist sich nur nicht sicher, ob sie das wirklich gewollt hatte. Tatsächlich hat sie, je mehr sie darüber nachdenkt, umso sicherer das Gefühl, daß sie es nicht gewollt hatte. Aber wenn sie es nicht gewollt hatte, dann geschah es gegen ihren Willen, oder? Und wenn es gegen ihren Willen war, dann bedeutet das… daß sie vergewaltigt worden war?

Ich habe Verständnis für die junge Frau, angesichts einer Fehlerziehung, die vielleicht bewußt dazu bestimmt war, sie für die Situation unvorbereitet zu lassen, in die sie sich gebracht hatte. Aber auf die Frage, ob sie vergewaltigt wurde, muß die Antwort ein klares Nein sein.

(mehr …)