Die SS Empire Windrush: Die jüdischen Ursprünge des multikulturellen Britannien

Die „Empire Windrush“ 1948 bei ihrem Eintreffen aus Jamaica in den Londoner Tilbury Docks.

Die „Empire Windrush“ 1948 bei ihrem Eintreffen aus Jamaica in den Londoner Tilbury Docks.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Luftpost. Das Original The SS Empire Windrush: The Jewish Origins of Multicultural Britain erschien am 12. Juli 2015 im „Occidental Observer“.
(Anm. v. Deep Roots: Die Bilder wurden von mir eingefügt, da im Original inzwischen keines mehr vorhanden ist; der Link zum KdF-Schiff „Monte Rosa“ stammt ebenfalls von mir.)

“Werden Sie herausfinden, wer für diese außergewöhnliche Aktion verantwortlich ist?”
Oliver Stanley, MP, Juni 1948.

Im Bewusstsein britischer Nationalisten besetzt die SS Empire Windrush einen besonderen Platz der Infamie. Als das Schiff im Juni 1948, von Jamaika kommend, beladen mit 417 schwarzen Immigranten die Tilbury Docks erreichte, stellte es mehr als nur einen Wendepunkt in der Geschichte der altehrwürdigen Inseln dar. In vielerlei Hinsicht signalisierte es den Beginn der organisierten Masseneinwanderung Nichtweißer nach Nordwesteuropa. Im vergangenen November veröffentlichte TOO meine Forschungsergebnisse zur Rolle der Juden bei der Einschränkung der Meinungsfreiheit und Manipulation der Rassenbeziehungen zur Erreichung jüdischer Ziele und dem Schutz jüdischer Interessen in Britannien. Kürzlich habe ich einige meiner alten Essays wieder angesehen, tiefer gegraben und jedes davon in einem Arbeitsaufwand erweitert, der hoffe ich, in der Veröffentlichung eines Manuskripts in Buchlänge über die Aspekte des jüdischen Einflusses resultieren wird. Während dieses Prozesses war ich besonders in der Pflicht, die Rolle der Juden in der britischen Immigrations- und Rassenfrage weiter zu untersuchen. Was ich in diesem Essay vorlege, ist die Zusammenstellung einiger interessanter Fakten, die ich, während die Arbeit an dem Buch voranschreitet, zusätzlich zu dokumentieren und zu integrieren hoffe.

Eines der Dinge, die mir am meisten auffielen, als ich begann, die Ursprünge des multikulturellen Britannien zu untersuchen, war der diffuse und verworrene Hintergrund der Ankunft des berüchtigten Schiffes. Zuerst aber möchte ich eine der bizarren Ironien der Geschichte aufzeigen – das Schiff, das das Ende der rassischen Hegemonie in Britannien signalisieren würde, begann sein Dasein als Nazi-Kreuzfahrtschiff. Seine Laufbahn begann das Schiff 1930 als MS Monte Rosa. Bis zum Ausbruch des Krieges wurde es als Teil des deutschen ‘Kraft durch Freude’-Programms genutzt. ‘Kraft durch Freude’ ermöglichte es mehr als 25 Millionen Deutschen aller Klassen, geförderte Reisen und andere Erholungsangebote zu genießen, wobei der Sinn für Gemeinschaft und rassische Zusammengehörigkeit gestärkt wurde. Die rassische Solidarität statt der Klassenzugehörigkeit wurde betont, indem auf Schiffen wie der Monte Rosa die Kabinenzuweisung verlost wurde, anstatt anspruchsvollere Unterbringung nur für jene zu bieten, die sich einen bestimmten Preis leisten konnten. Bis zum Ausbruch des Krieges wurde das Schiff dazu verwendet, NSDAP-Mitglieder auf Südamerika-Kreuzfahrten zu transportieren. Im Jahr 1939 wurde das Schiff für militärische Zwecke bereitgestellt und diente als Truppentransporter für die Invasion Norwegens im Jahr 1940. Im Jahr 1944 diente die Monte Rosa in der Ostsee und rettete Deutsche, die durch das Vorrücken der Roten Armee in Lettland, Ostpreußen und Danzig eingeschlossen waren.

Das KdF-Schiff „Monte Rosa“ 1935 in Nordland, Norwegen.

Das KdF-Schiff „Monte Rosa“ 1935 in Nordland, Norwegen.

Schließlich endete im Mai 1945 ihre deutsche Laufbahn, als sie durch vorrückende britische Kräfte in Kiel gekapert und als Kriegsbeute übernommen wurde. Die Briten benannten sie am 21.Januar 1947 in Empire Windrush um und benutzten sie ebenfalls als Truppentransporter. Von Southampton auslaufend, beförderte das Schiff britische Truppen zu so unterschiedlichen Zielen wie Suez, Aden, Colombo, Singapur und Hongkong. Wichtig dabei – das Schiff wurde nicht direkt durch die britische Regierung, sondern von der New Zealand Shipping Company (Neuseeländische Schifffahrtsgesellschaft) betrieben.

Es ist dieses kleine Faktum, mit dem wir beginnen, in den sprichwörtlichen Kaninchenbau hineinzupurzeln. Ich fand schnell heraus, dass die New Zealand Shipping Company, wie andere entscheidende Mitspieler in der Geschichte der Windrush, in jüdischem Besitz und jüdisch geführt war. Die Gesellschaft wurde größtenteils durch die Familie Isaacs kontrolliert, speziell die direkten Nachkommen von Henry und George Isaacs. Henry und George verließen auf Betreiben des dritten Bruders im Jahr 1852 England und erreichten Auckland via Melbourne. Sie gründeten die Firma E&H Isaacs, betätigten sich während des Taranaki- und Waikatokrieges als Profitjäger und ergatterten eine Anzahl gewichtiger Verträge in Verbindung mit der Truppenversorgung.

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Jef Costello: F. Roger Devlins Sexual Utopia in Power

Sexual Utopia Cover Medium

F. Roger Devlin
Sexual Utopia in Power: The Feminist Revolt Against Civilization
San Francisco, Counter-Currents 2015.

Von Jef Costello, übersetzt von Deep Roots. Das Original F. Roger Devlin’s Sexual Utopia in Power erschien am 17. Juli 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Als William James einmal Lachgas schnüffelte, dachte er, er hätte eine wichtige Offenbarung, und schrieb sie auf einen Fetzen Papier nieder. Später las er sie und war entsetzt zu sehen, daß sie seiner Ansicht nach einfach Unsinn war:

Hogamous, Higamous,
Man is polygamous,
Higamous, Hogamous,
Woman is monogamous.

Ich dachte nicht, daß es völliger Unsinn war. Tatsächlich erschienen die zweite und vierte Zeile als wichtige Wahrheiten – bis ich F. Roger Devlins brillantes neues Buch Sexual Utopia in Power las.

Devlin macht zwei schockierende Behauptungen: 1) daß für Männer heute nicht mehr Sex verfügbar ist als vor der „sexuellen Revolution“ und 2) daß Frauen nicht „von Natur aus monogam“ sind. Aber er würde es wahrscheinlich vorziehen, wenn ich bei seinem eigenen logischen Ausgangspunkt beginnen würde – seinen Axiomen – die er in der Einführung präsentiert: Männer präsentieren sich, und Frauen wählen aus. Männer bringen sich ständig in Situationen, die die Grenzen ihres genetischen Potentials austesten (großteils Situationen im Zusammenhang mit Sport, Krieg, Geschäft etc.). Frauen sind dazu geschaffen, sogar kleine Unterschiede in der genetischen Fitness unter Männern auszumachen, und werden von dem fittesten Mann angezogen, den sie finden können (oder der sie will). „Das meiste von dem, was folgt, leitet sich direkt oder indirekt von diesen einfachen Tatsachen ab“, schreibt Devlin (S. xii).

Nun beachte man, daß ich sagte, daß es Frauen zu dem fittesten Mann hinziehen wird, den sie finden können. Nehmen wir an, daß sie sich an einen Mann gebunden haben, aber dann ein fitterer Mann daherkommt, der ihnen ins Auge fällt. Nun, keine Angst, meine Herren, wir alle wissen, daß Frauen bei dem Kerl bleiben werden, an den sie sich gebunden haben, weil sie von Natur aus monogam sind, richtig? Ganz anders als wir Schufte, die vielleicht einfach die alte Sträflingskugel loswerden würden, wenn ein neueres Modell hupend daherkommt.

Nun, falls ihr Angst habt, daß eure geschätzten Ideale über die weibliche Tugend in die Luft gesprengt werden, dann lest nicht weiter – und um Gottes Willen lest nicht Devlins Buch. Sexual Utopia in Power ist das desillusionierendste Buch über das weibliche Geschlecht seit Otto Weiningers Sex and Character. Es stellt sich heraus, daß Frauen in Sachen Sex fast so skrupellos sind wie Männer.

Frauen sind nicht von Natur aus monogam. Sie sind hypergam, wie Devlin es ausdrückt. Eine oberflächliche Bekanntschaft mit den Unterschieden zwischen männlichem und weiblichem Sexualverhalten könnte einen zu denken verleiten, daß Männer von Natur aus polygam sind und Frauen monogam. Immerhin erklären Männer in Umfragen, daß sie gern mit ziemlich vielen Frauen schlafen würden. Während Frauen oft sagen, daß sie nur einen Mann wollen oder brauchen. Aber der Haken ist, daß sie nicht zufrieden sein werden, bis sie den einen richtigen Mann gefunden haben. Im Gegensatz dazu sind Männer einfach mit Vielfalt zufrieden (oft sogar mit einer Vielfalt hausbackener Frauen). Devlin drückt es brillant aus (und ich muß hervorheben, daß dies ein extrem gut geschriebenes Buch ist): wie Oscar Wilde haben Frauen einfache Geschmäcker: Sie sind immer mit dem Besten zufrieden (S. 3).

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Die alte Saat geht wieder auf

Von Elke Papouschek, aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe Oktober 2014.

Erntezeit in den Gärten der Arche Noah. Aber in Schiltern geht es nicht um die Früchte, sondern um deren Samen. Sie helfen, fast vergessene Nutzpflanzen am Leben zu erhalten. Anbau erwünscht!

samengewinnung kürbis

Wenn sich das Gartenjahr dem Ende zuneigt und sich die goldenen Tage des Altweibersommers aneinanderreihen, wird im Kamptal Saatgut geerntet, getrocknet, gewogen, verpackt und beschriftet – sorgfältig und mit Übersicht, wie in einer Drogerie aus längst vergangenen Zeiten.

Franco Baumeler, gebürtiger Schweizer mit einem großen Herz für alte Kultursorten und Leiter des Arche-Noah-Schaugartens in Schiltern, führt durch die Beetreihen, den Hang hinauf zum kleinen Maisfeld. Die Hüllblätter der Kolben sind längst braun und trocken. „Eigentlich hätten wir die ja schon geerntet, aber für euch haben wir noch ein paar Tage gewartet“, erzählt er, ehe er zwei Kolben ausbricht und die trockenen Blätter zurückbiegt.

Weißgelb und steinhart sind die einzelnen Körner. Aber so müssen sie sein – denn in der Arche Noah wird nicht zu kulinarischen Zwecken geerntet, sondern um alte Kulturpflanzen und Sorten zu erhalten, die andernfalls verschwinden würden.

ALTE SORTEN SIND SAMENFEST

Die bunte Vielfalt in den Obst- und Gemüseabteilungen des Lebensmittelhandels täuscht: Es gibt zwar viel Exotisches – doch die Verarmung von Kultursorten in unseren Breiten nimmt ungebremst ihren Lauf. „Wir kennen eine grüne, lange und kerzengerade Frucht und nennen sie Gurke, aber das war’s dann schon“, meint Gebhard Kofler-Hofer, der in Schiltern für Führungen und Vorträge verantwortlich ist. „Tatsächlich gibt es Dutzende verschiedene Arten: Schlangengurken, Wachsgurken, Schwammgurken, Scheibengurken. Gurken sind eine große Familie.“

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die Arche Noah für Sorten ein, die vor Generationen noch naturnah angebaut wurden, dann aber verschwanden, weil in der Landwirtschaft Ertrag vor Qualität gereiht wurde und Gleichförmigkeit vor Formenvielfalt. Das galt auch für den „Wachauer Weißen“, jene Maissorte, von der Franco Baumeler gerade zwei Kolben ausgebrochen hat.

In Schiltern wird der Mais zur Arterhaltung angebaut. Ob die Samen gut ausgereift und trocken sind, erkennt man – außer an den Hüllblättern – an den harten Körnern. „Man reibt einfach die Kolben gegeneinander, dann fallen die Körner heraus“, erklärt Franco Baumeler den simplen Vorgang der Saatgutgewinnung.

Alte und regionale Gemüsesorten haben einen großen Vorteil: Sie sind nicht nur optimal an die lokalen Klimaverhältnisse und Böden angepasst. Man kann sie auch weitervermehren, denn sie sind „samenfest“. Sogenanntes F1-Saatgut dagegen muss man jedes Jahr neu kaufen. Zwar könnte man auch von den daraus gezogenen Hybriden Samen ernten. Deren Nachkommen behielten jedoch die Eigenschaften der Elternpflanzen nicht einheitlich bei.

„Uns ist wichtig, dass Saatgut im Kreislauf bleibt“, erklärt Gebhard Kofler-Hofer. „Am besten nicht bei uns, sondern dort, wo es hingehört – bei den Landwirten und Hobbygärtnern, die mit uns zusammenarbeiten. Ob diese Pflanzen durchwegs heimisch sind, ist dabei gar nicht so wichtig.“

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Ja, Afrika muß zur Hölle gehen

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Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots

Das Original ´Yes, Africa must go to hell´ erschien am 20. Januar 2010 in Taki’s Magazine

Ich begrüße James Jacksons Mut, auf die Tatsache hinzuweisen, daß Afrikas chronische Dysfunktionalität nicht das Ergebnis weißer europäischer Herrschaft in der Vergangenheit ist, sondern der schwarzafrikanischen Herrschaft in der Gegenwart — daß sie, statt das Ergebnis des europäischen Kolonialismus und post-imperialer Gleichgültigkeit zu sein, wie die Linke behauptet, die Folge des europäischen Post-Kolonialismus und postkolonialer Hilfsprogramme ist.

Ich werde ihn nicht linker Gesinnung beschuldigen, aber Mr. Jackson begeht immer noch den Trugschluß — charakteristisch für die Linke — daß er das sub-saharische Afrika nach europäischen Standards beurteilt, und er scheint immer noch anzunehmen, daß Afrika sich zu einer Zivilisation europäischen Stils entwickeln würde, wenn die Afrikaner nur aufhörten, die Opfer zu spielen, und ein für alle mal die Kurve kriegen würden. Diese letztere Annahme entspringt dem Glauben, den die Linke hegt, daß Schwarzafrikaner Europäer mit schwarzer Haut sind. Besagter Glaube ist mit einem anderen Glauben verbunden, der Fortschritt schätzt und ihn an der Annäherung an Europas gegenwärtige techno-industrielle Gesellschaft mißt – eine Art von Gesellschaft, die durch eine komplexe gesellschaftliche Organisation, Hochtechnologie, Industrieproduktion, wissenschaftliche Entdeckungen, Kapitalismus, Rechtsstaatlichkeit, Privateigentum, Bürgerrechte, Modernität und säkularen Rationalismus charakterisiert wird. Die Abnormalität dieser Glaubensvorstellungen in Bezug auf einige nichteuropäische Gesellschaften ist für uns nicht offensichtlich, weil wir diese Dinge für selbstverständlich halten. Aber es ist wichtig, sie zur Kenntnis zu nehmen, weil die Konsequenzen katastrophal sind: sie untermauern das ganze Unternehmen von Hilfe und weißer Schuld, das eine Bevölkerungsexplosion auf dem Dunklen Erdteil und die nachfolgende Flutwelle hungriger und von Groll erfüllter Einwanderer nach Europa und Nordamerika geschürt hat.

Ich argumentiere seit einiger Zeit, daß wir, wenn jemals Stabilität auf dem Schwarzen Kontinent einkehren soll, zulassen müssen, daß die Schwarzafrikaner von Europa abweichen und sich auf eine Weise neu organisieren, die mit ihrem Temperament, ihren Neigungen und Begabungen harmoniert. Ich habe auch argumentiert, daß wir uns nicht einmischen dürfen, selbst wenn das Endergebnis für uns beunruhigend ist. Was Afrika braucht, ist nicht mehr Geld und Entwicklung, sondern gar nichts davon. Schwarzafrikaner sind anders als Europäer. Wir mögen nicht von afrikanischen Kulturen sprechen wollen, weil sie in Relation zu unserer primitiv erscheinen, aber wir müssen akzeptieren, daß Kultur für sie etwas anderes bedeutet als für uns, und daß unsere Meinung, auch wenn wir sehr wohl eine haben können, irrelevant ist, wenn das, was sie unter Kultur verstehen, für sie funktioniert. Fortschritt, so wichtig er für uns gegenwärtig sein mag, ist dort fehl am Platz. Afrika ist zur Hölle gegangen, weil es das muß.

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Game of Thrones – ein (subjektiver) Überblick

GoT Titel

Von Dunkler Phönix

Zum Geleit:

Schon lange hadere ich mit dem Gedanken, einen Artikel über die Buch- und Fernsehserie „A song of ice and fire“ / „game of thrones“ zu schreiben.

Das größte Problem, das ich bisher damit hatte: Obwohl diverse Kritiker der Serie eloquent und richtig ihre Schwächen aufgezeigt haben (Vikernes: „porn disguised as fantasy“), bin ich ein absoluter Fan sowohl der Bücher, als auch der HBO-Produktion. Noch problematischer: Ich finde die Saga um Längen besser als den Klassiker „Herr der Ringe“. Weder den Büchern von Tolkien, noch der Filmreihe von Peter Jackson konnte ich etwas abgewinnen. Nicht nur die Kritik aus unseren Reihen, auch meine eigenen Ambivalenzen beim Lesen und Schauen haben mir bisher das Schreiben über den Stoff verwehrt.

Ähnlich wie bei „Breaking Bad“ ist aber kürzlich der „gordische Knoten“ geplatzt, so dass ich endlich den Finger auf ein paar Stellen legen kann, die mir bisher nicht so klar waren.

Zunächst die übliche Warnung: Dieser Artikel ist ulkig und voller Spoiler!

GoT 2

Wer vielleicht bisher gemeint hat, eine moderne Fantasy-Saga, die von einem erklärten Linksliberalen und Obama-Fan geschrieben und von zwei jüdischen Produzenten verfilmt worden ist, könnte nichts für ihn sein, der mag, wenn er meine anderen Artikel über diverse Produktionen und ihre metapolitischen Aussagen kennt, auf mein Wort vertrauen, dass es sich lohnt, und versuche es entweder erst einmal mit der Serie oder direkt mit den über 5000 Seiten Buch, die bisher erschienen sind (zwei Bände von je mindestens 1000 Seiten stehen noch aus).

Ich werde mir einen längeren Handlungsabriss sparen, wer das ganze Lesen und Schauen nicht über sich bringt, findet bei Wikipedia sehr genaue Beschreibungen und auch in den Counter-Currents Artikeln, auf die ich gleich zu sprechen komme, gibt es eine gute Einführung in den Stoff.

Da der Soundtrack der Serie für meine Ohren sehr gelungen erscheint, werde ich Auszüge daraus als Begleitmusik beim Lesen dieses Artikels einstellen.

High und Low Fantasy

Gerade für Leser, auf deren Hobbyliste das Genre „Fantasy“ nicht ganz oben steht, ist die nicht ganz einfache Unterscheidung zwischen „High“ und „Low“ Fantasy vielleicht hilfreich, um zu verstehen, was den Reiz von „GoT“ (ich werde im folgenden die Abkürzung des Serientitels nutzen, „aSoIaF“ für „a song of ice and fire“ ist ein wenig unästhetisch) ausmacht.

Ich weiß zwar nicht, was für Leser das sein mögen, das werden Menschen sein, die auch für Science Fiction nichts übrig haben, die bei „Bugs“ an Computerfehler denken und nicht an Arachnoiden, die nicht wissen, was „Nostromo“ bedeutet, die das Spiel „Stein-Papier-Schere-Echse-Spock“ nicht kennen und auch sonst viel zu sehr in der „Realität“ leben. Leute, die in ihrer Jugend nicht „das schwarze Auge“ und „Shadowrun“ oder „Dungeons and Dragons“ und andere Pen-and-Paper Rollenspiele gespielt haben, Leute, welche nicht wissen, was die „Elder Scrolls“ sind und „Zelda“ für die Tante von der kleinen Hexe Sabrina halten. Seltsame Leute eben…

GoT Serana

Wer nicht weiß, wer diese Dame ist, der ist entweder alt oder seltsam…

High Fantasy führt uns in Welten, in denen Magie zum Alltag gehört, in denen Elfen, Trolle, Orks und Zwerge genauso große oder größere Reiche haben wie Menschen, in denen das Gute gegen das Böse kämpft.

Low Fantasy entführt uns in Welten, in denen Magie eher spärlich vorkommt, in denen zum großen Teil menschliche Wesen gegeneinander antreten und in denen die Grenze zwischen Gut und Böse nicht so leicht zu ziehen ist.

Der Fachmann erkennt nun sofort Tolkiens „Ring“-Stoff als „High Fantasy“ und macht z.B. „Conan der Barbar“ (sowohl das Original mit Arnie, als auch das traurige Remake mit Khal Drogo) als „Low Fantasy“ aus.

Aber wie bei allen Klassifizierungen bleibt es nicht so einfach. Was ist „Harry Potter“? Eher High Fantasy, aber so „high“ ist es dann doch nicht. Was ist mit der „Wi´tch“ Serie von James Clemens (die für mich übrigens die einzige Fantasy-Saga ist, die mit „GoT“ konkurrieren kann)? Auch dort würde man eher von „high“ sprechen, aber wird es der Tiefe der Charaktere und der Erzählweise gerecht?

Gemmels „Legend“ wiederum scheint sehr sicher „Low Fantasy“ zu sein, dem zum Trotz sind Gut und Böse in dem Buch sehr klar verteilt.

Und schließlich: Was ist GoT? Für „High Fantasy“, wie es oft bezeichnet wird, spricht nur die epische Breite. Das sehr sporadische Auftreten von Magie und nicht menschlicher Wesen spricht genauso wie die Tiefe der Charaktere, die scheinbar allesamt „jenseits von Gut und Böse“ sind, eher für „Low Fantasy.“

Der Unbedarfte mag nun sagen: Wen schert es schon? „High“ und „low“ sollen ja keine Wertungen sein, so als sei „Low-Fantasy“ irgendwie schlechter, es geht ja nur um die Klassifizierung von Fantasy Literatur.

In unserem (meta)politischen Kontext aber muss man die „Low Fantasy“ zumindest teilweise als für die Feindpropaganda günstig einstufen. Mag ein zurückhaltender Einsatz von Magie und eine Konzentration auf menschliche Charaktere noch durchgehen, wird es bei dem Verschwimmen von Gut und Böse schwierig. Zwar brauchen erwachsene Nerds vielschichtigere Charaktere als sie in Kindermärchen vorkommen, aber das postmoderne Auflösen der Grenzen von Gut und Böse in der Fiktion ist eine bewusste Taktik unserer Feinde zur Zerstörung unseres moralischen Kompasses.

Auch der von vielen Nationalen (inklusive mir) als Meisterwerk eingestufte „Conan“ ist nicht unproblematisch. Conan ist kein Held im klassischen Sinne, er ist nur ein „Survivor“ (wenn mir jetzt nur ein passender Witz mit einem Tigerauge einfallen würde…), ein Überlebenskämpfer ohne Moral, ohne höheres Ziel, ohne Ideal.

Got Conan

Beinahe will man Tulsa Doom in der entscheidenden Szene beipflichten: Wer ist Conan denn noch, wenn er seiner Nemesis den Kopf abhackt? Was wird sein Lebenszweck sein, wenn er seine „Quest“ erledigt hat? (das negativste an allen „Elder Scrolls“ Spielen ist, dass man, sobald man alle Aufgaben erledigt und zum Überhelden aufgestiegen ist, noch immer in dieser Welt herumlaufen kann. Zwar entdeckt man immer noch Neues, aber es gibt keine Herausforderungen mehr – bis das nächste Add-On rauskommt…). Ein Held baut eine gerechtere Welt auf, wenn der Böse vernichtet ist, was tut ein Antiheld, wenn der Kopf seines Feindes zu seinen Füßen liegt?

(Nebenbei: Auch der Conan-Soundtrack ist genial, daher hier eine Kostprobe)

Trotzdem tötet Conan den bösen Zauberer Tulsa Doom, ohne zu zögern. Er wird weder von rationalen Überlegungen, noch von moralischen Erwägungen bestimmt, sondern nur von seinen Urinstinkten, Rache und Lust.

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Die Wirksamkeit von Polizei- und Verteidigungsflinten

Von Dipl.-Ing. Manfred Ertl, aus Heft 11-1990 des „Schweizer Waffenmagazins“.

Die meisten ballistischen Veröffentlichungen beziehen sich auf den Büchsen- und Faustfeuerwaffenschuß; sofern der Flintenschuß behandelt wird, steht fast immer der jagdliche Einsatz im Vordergrund und nicht die Verwendung von Schrot, Posten und Flintenlaufgeschossen für Polizei- und Militäraufgaben sowie Verteidigungszwecke.

Die Flintengeschosse unseres Tests von links nach rechts: Mirage Palla Sorengo, Brenneke, Sauvestre, Dolomiti Ball, 9 Buckshot-00-Kugeln.

Die Flintengeschosse unseres Tests von links nach rechts: Mirage Palla Sorengo, Brenneke, Sauvestre, Dolomiti Ball, 9 Buckshot-00-Kugeln.

Im kampfmäßigen Schießen mit Schrotgewehren sind vor allem zwei Typen im Gebrauch, Halbautomaten und Vorderschaftrepetierer. Obwohl auch die halbautomatiche Flinte ihre Vorteile wie z. B. schnellere Schußfolge und geringeren Rückstoß hat, ist dennoch die Vorderschaftrepetierflinte, Pump Gun oder Riot Gun (Riot = engl. Aufruhr) die am weitesten verbreitete Schrotflinte im Polizeieinsatz und in der Selbstverteidigung. Speziell bei der amerikanischen Polizei gehört diese Waffe zur obligatorischen Ausrüstung jedes Streifenwagens.

Für die manuelle Repetierversion spricht neben dem günstigen Preis die robuste, störunanfällige Konstruktion, die fast narrensichere Handhabung und die Möglichkeit, unterschiedliche Munition ohne Rücksicht auf den Gasdruck und den Mündungsimpuls verschießen zu können.

Um die ballistischen Daten dieser Waffen in Bezug auf bestimmte Einsatzbereiche beurteilen zu können, muß man sich einige grundsätzliche Gedanken zum Schrotschuß machen.

Da bei der Schrotladung nicht jedes Einzelgeschoß durch einen Lauf geführt wird, streben die Schrotkörner nach Verlassen der Mündung mehr oder weniger auseinander. Dieses Auseinanderdriften der Schrote wird weniger von der Lauflänge, als von der Mündungsbeschaffenheit beeinflußt. Jagdwaffen haben Mündungsverengungen, die als Chokes oder Würgebohrungen bezeichnet werden, um die Schrotgarbe enger beieinander zu halten, um somit größere Einsatzreichweiten zu erzielen. Solche Waffen zeigen als typisches Schußbild einen engen zentralen Garbenkern mit hoher Deckung.

Größere Flächendeckung durch Zylinderbohrung

Riot Guns haben eine zylindrische Mündung ohne Laufverengung (Zylinderbohrung), was bereits auf kürzere Entfernung zur Abdeckung einer größeren Fläche mit einer Schrotverteilung ohne ausgeprägte Kerngarbe führt.

Als Munition stehen Schrotpatronen unterschiedlicher Korngrößen zur Verfügung. Gebräuchlich ist Schrot von 2 mm (feiner Jagdschrot) bis 9 mm (Rehposten, Buckshot).

Die außenballistischen und endballistischen Leistungen dieser Schrotkörner werden wesentlich von ihrer Querschnittsbelastung bestimmt. Unter Querschnittsbelastung versteht man das Verhältnis aus Geschoßmasse und Geschoßquerschnittsfläche.

Dieser Kennwert läßt Prognosen über die Abbremsung des Geschosses beim Flug durch die Luft und über die Energieabgabe im Zielmedium zu, und damit über den Gefährdungsbereich und die Mannstopp-Wirkung. Dabei läßt sich grob festhalten, daß das Querschnittsverhältnis bei kugelförmigen Körpern mit dem Durchmesser zunimmt, und daß eine Kugel immer ein kleineres Querschnittsverhältnis hat als ein Langgeschoß gleichen Durchmessers.

Solange ein Gegner von der Mehrzahl der Posten getroffen wird, kann man immer von einer hohen Mannstopp-Wirkung ausgehen, muß aber natürlich schwere Verletzungen oder den Tod des Getroffenen einkalkulieren.

00 Buckshot-Kugeln – je nach Kaliber 9 bis 12 Bleikugeln vom Durchmesser 8,6 mm – haben 30 m vor der Mündung noch eine Auftreffenergie von rund 200 Joule pro Kugel. Das ergibt bei 5 Treffern, die wir auf 30 m fast immer auf der Mannscheibe plazieren konnten, eine Gesamtenergie von 1000 J.

Bei Schußweiten über 30 m spielt der Geschwindigkeitsverlust der Posten zwar noch keine so große Rolle, aber die schlechter werdende Deckung und damit geringere Trefferzahl lassen es sinnvoll erscheinen, die sichere wirksame Schußweite für 00 Buckshot bei 30 m anzusiedeln. Wobei allerdings in Extremfällen z. B. gegen getarnte Heckenschützen, mehrere bewaffnete Gegner, bei schlechten Sichtverhältnissen oder gegen ein schnell bewegtes Ziel ein Einsatz auf 50 m sinnvoll sein kann. Hier müssen dann aber immer mehrere Schüsse auf das Ziel abgegeben werden, um eine hinreichende Trefferwahrscheinlichkeit zu erzielen.

Die kinetische Energie eines 8,6-mm-Postens ist dabei auf 50 m noch in der Größenordnung zwischen einem 6,35- und 9-mm-kurz-Geschoß aus einer Pistole unmittelbar vor der Mündung. Feuchter Ton verhält sich zielballistisch zwar nicht wie lebendes Gewebe, veranschaulicht aber recht deutlich, wie kinetische Geschoßenergie als Deformationsarbeit an ein weiches Medium abgegeben wird. Wenn man jetzt noch bedenkt, daß gerade gleichzeitige Mehrfachtreffer enen besonders großen Schockeffekt ergeben, erkennt man unschwer die große Mannstopp-Wirkung dieser Munition.

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Rasches oder taktisches Nachladen?

Der schnelle Magazinwechsel begünstigt die Pistole als Gefechtswaffe gegenüber dem Revolver.

Der schnelle Magazinwechsel begünstigt die Pistole als Gefechtswaffe gegenüber dem Revolver.

Von René Smeets, aus Heft 6-1990 des „Schweizer Waffenmagazins“.

Sämtliche Statistiken beweisen es: In den allermeisten Fällen, in denen es zu einem Schußwechsel kommt, fallen insgesamt nur sehr wenige Schüsse; für alle Beteiligten zusammen sind es im Schnitt weniger als der Inhalt einer Revolvertrommel…

Wir sind jedoch überzeugt, daß niemand auf Grund von Statistiken sein Leben aufs Spiel setzen sollte, schließlich könnte er selbst zu einem statistischen Faktor werden, falls er das Pech haben sollte, in eine der „atypischen“ Situationen zu geraten, welche die Ausnahme zur oben zitierten Regel darstellen.

Die Technik des Nachladens während des Schießens gehört deshalb zu den Tricks, die man unbedingt beherrschen muß, und getreu den Grundsätzen, die wir in unserem Beitrag „Tödliche Routine“ (IWM 3/90) aufgestellt haben, soll man diese Methoden nicht nur unter möglichst realistischen Bedingungen trainieren, sondern auch auf ihre Brauchbarkeit unter den zu erwartenden Umständen hin auswerten.

Ob man nun einen Revolver oder eine Pistole benützt: grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Techniken, die „rasches Nachladen“ und „taktisches Nachladen“ genannt werden.

Rasches Nachladen

Es handelt sich um die „Methode Cooper“. Jeff Cooper hat den raschen Magazinwechsel als eine der Grundlagen der technischen Beherrschung einer Pistole eingeführt. Seine superschnelle und sehr spektakuläre Technik erfordert grundsätzlich einen Magazinhalterknopf in Reichweite des Daumens der Schießhand. Linkshänder, die keine Pistole mit beidseitigem oder umsteckbarem Magazinhalterknopf haben, gebrauchen dazu im allgemeinen den Zeigefinger der Schießhand, und dies in einem Tempo, das Rechtshänder verblüfft. Wer eine Pistole mit Magazinhalter am unteren Ende des Magazinschachts verwendet, wird – zumindest theoretisch – stets langsamer sein, da er beide Hände gebrauchen muß, um das leere Magazin aus der Waffe zu holen, bevor er das volle Magazin zur Hand nehmen kann. Vor ein paar Jahren haben wir aber an einem Schießparcours einen Schützen mit einem H& K P7-Modell gesehen, der sein Magazin schneller wechselte, als Schützen, deren Waffen mit seitlichem Magazinhalter-Druckknopf versehen waren. Sein Erfolg beruhte natürlich auf intensivem Training…

Was die Revolver betrifft, so ist rasches Nachladen erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit dank dem Aufkommen der „Speed Loaders“ möglich geworden. Das entsprechende Training ist nicht schwieriger als bei der Pistole und führt zu Ergebnissen, die den Laien verblüffen. Doch abgesehen davon, daß Fehlmanipulationen hier der raschen Wiederaufnahme des Schießens bedeutend hinderlicher sind, kann man „Speed Loaders“ auch nie so unauffällig bei sich tragen wie die weniger sperrigen Reservemagazine.

Die Technik des raschen Nachladens von Pistolen und Revolvern ist wohlbekannt, wir wollen uns auf einige Bemerkungen im Zusammenhang mit dem Verteidigungsschießen beschränken.

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Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Spot the Correlation: Wealth vs. Immigration erschien am 16. Juni 2012 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

Ein Kommentator brachte einen Link zur obigen Grafik, die er durch Gegenüberstellung zweier anderer Grafiken zusammengestellt hatte. Sie ist mehr als suggestiv: sie weist auf einen der Hauptgründe hin, warum die Reichen reicher geworden sind, während die Löhne für uns andere stagnierten. Ein größerer Anteil des Nationaleinkommens ist in den letzten paar Jahrzehnten an das Kapital gegangen, und ein geringerer Anteil an die Arbeitenden, und Masseneinwanderung ist eine Schlüsselstrategie beim Griff der Eliten nach mehr Geld gewesen.

Man kann erkennen, daß die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg das goldene Zeitalter für den Anteil der Arbeitenden am Nationaleinkommen gewesen ist, wobei dessen Zenit um 1970 fast genau dem Tiefpunkt des Bevölkerungsanteils entspricht, der aus Einwanderern besteht, etwa 4,7 %. Die Nachkriegszeit war auch die Hochphase für die Gewerkschaften, aber wenn dieses Diagramm irgendeine Gültigkeit hat, dann waren die Gewerkschaften erfolgreich, weil die Firmen sie nicht einfach durch Anheuern billiger Arbeitskräfte umgehen konnten.

Beachten Sie auch, daß die Spitzenzeit für den Anteil des Kapitals am Einkommen 1928 war, vier Jahre nach Inkraftsetzung des Einwanderungsbeschränkungsgesetzes von 1924, und daß er einen Abschwung begann, der Jahrzehnte dauerte. Zufall?

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Wachset und mehret euch: Pflanzenvermehrung selbst gemacht

Samensackerln

Von Veronika Schubert, aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe August 2015.

Viele Wege führen zu neuen Pflanzen. Wer den richtigen einschlägt, spart nicht nur Geld in der Gärtnerei, sondern darf sich auch als Geburtshelfer im eigenen Garten fühlen.
Wie man richtig Samen gewinnt, Stecklinge zieht und Absenker biegt.

Wer, wenn nicht die Gärtnerin, weiß nach jahrelanger Vermehrung von Pflanzen, welche Technik ans Ziel führt? Es ist ein umfassendes und oftmals auch außergewöhnliches Angebot an Blumen, Kräutern und Gemüse, das Eveline Bach in ihrem Familienbetrieb am Stadtrand von Wien in vierter Generation hegt. Doch das Besondere, nämlich Samen von Raritäten, ist nur schwer erhältlich, Eveline Bach musste also lernen, selbst für Nachschub zu sorgen – und ganz einfach ist das nicht.

„Ob von einer Pflanze Samen abgenommen werden können, hängt von vielen Faktoren ab“, sagt sie. „Zunächst müssen die Blüten überhaupt Samen ausbilden. Und dann stellt sich die Frage, ob sie nach der Mendel’schen Vererbungslehre stark aufspalten und ob die nächste Generation Veränderungen zeigt oder nicht.“

In der Gärtnerei Bach werden zur Vermeidung von unerwünschten Kreuzungen nur Samen von jenen Pflanzen abgenommen, die in der Mitte einer Reihe stehen. Dort ist – vor allem bei Paradeisern [Tomaten] ist das wichtig – weitgehend gesichert, dass es zu keiner Fremdbestäubung kommt, die die nächste Generation beeinflussen kann. Auch bei Chilis ist im Übrigen Vorsicht angebracht: Sie sind Windbestäuber und sollten isoliert angebaut werden. „Im Hobbybereich ist es aber sogar spannend, auch Neues zuzulassen und zu experimentieren“, sagt Eveline Bach ermunternd. „Mit etwas Glück gelingt sogar im Privatgarten eine neue taugliche Züchtung.“

Wer im nächsten Jahr keine genetischen Veränderungen im Beet haben will, entnimmt die Samen am besten aus dem Dickicht zwischen lauter gleich blühenden Pflanzen. Dort wurden sie höchstwahrscheinlich unter ihresgleichen von Bienen bestäubt oder haben sich selbst befruchtet.

STECKLINGE UND ABSENKER

Wer das Risiko von Veränderungen ganz ausschließen will, vermehrt seine Kulturen mit Stecklingen. „Stecklinge sind Teile von Pflanzen und somit Klone“, erklärt Expertin Eveline Bach. „Da weiß man, dass die exakt gleiche Pflanze heranwächst.“ Allerdings hat die Stecklingsanzucht auch einen Nachteil: Krankheiten der Mutterpflanze können auf den Klon übertragen werden – was bei Samen weitgehend auszuschließen ist.

Sowohl Samen als auch Stecklinge müssen während der Anzuchtphase feucht gehalten werden. Entweder werden die Keimlinge und Jungpflanzen besprüht, oder man schafft durch Folienabdeckung ein entsprechendes Kleinklima. Bei Stecklingen ist auch direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, die Folien sollten gelegentlich geöffnet werden, um zu lüften.

Bei Samen muss zwischen Licht- und Dunkelkeimern unterschieden werden; Erstere bleiben unbedeckt, Letztere benötigen eine dünne Erdschicht, um zu keimen. Neben der Vermehrung durch Samen gibt es noch eine weitere Methode ähnlich der Stecklingsanzucht. Genauso wie oberirdische Pflanzenteile, also die Stecklinge, anwurzeln und weiterwachsen, tun es auch unterirdische. Man kann ganze Strauchzweige nach unten biegen und in die Erde absenken. Diese Absenker treiben rasch Wurzeln und bilden eine eigene Pflanze, die exakt der Mutterpflanze entspricht.

Samen oder Zweig

EINE SAMENBANK FÜRS BEET: WASCHEN, REBELN, TROCKNEN

„Wir suchen vor der Samenabnahme immer die gesündesten und wohlschmeckendsten oder aromatischsten Pflanzen aus und markieren sie“, sagt Eveline Bach, „um später genau diese reifen Früchte zu erhalten. Das heißt, wir selektieren zur Vermehrung nur die Besten.“ Und ganz wichtig bei der Samengewinnung: eine exakte Beschriftung der Säckchen, um spätere Verwechslungen auszuschließen.

Samen müssen zum jeweils richtigen Zeitpunkt geerntet werden; Fruchtgemüse wie Paradeiser und Gurken erst, wenn sie voll ausgereift sind; Salat, Korbblütler und diverse Kräuter, wenn der Samen knapp davorsteht, selbst auszufallen; Hülsenfrüchte und Schoten von Radieschen und Kohl, wenn sie trocken und brüchig sind.

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Ratgeber: Selbstverteidigung für Frauen

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 Von Dunkler Phönix

Ich habe hier versucht, in aller Kürze die aufgrund der aktuellen Situation leider immer wichtiger werdenden Tipps zu sammeln, welche das schöne Geschlecht in einer Überfallsituation beherzigen sollte. Auch und gerade zartbesaitete Exemplare desselben sollten diesen Text lesen und die Ratschläge umsetzen!

Allgemeines

Dieser Ratgeber geht davon aus, dass nicht nur „man“, sondern auch „frau“ sich gegen Übergriffe zur Wehr setzen muss – und kann!!! (weshalb ich ausnahmsweise in diesem Artikel ganz politisch korrekt statt „man“ auch „frau“ verwende)

Ich widerspreche hier zahlreichen Broschüren, die von der Polizei und den Behörden rausgegeben werden, in denen devotes und „deeskalierendes“ Verhalten gegenüber Kriminellen als beste Option beschrieben wird. Diese Broschüren kommen einem Freifahrtschein für Verbrecher gleich, vor allem da in Zukunft nicht nur damit zu rechnen ist, dass die Polizei, wie schon heute, eine seltsame Gleichgültigkeit gegenüber Opfern von krimineller Gewalt an den Tag legt, sondern auch, dass sie gar nicht erst anrückt, weil sie damit beschäftigt ist, Asylanten von A nach B zu kutschieren oder im Großeinsatz Ausschreitungen im Flüchtlingsheim eindämmen muss.

  1. Anmache

Wir alle kennen, zumindest aus tausenden YT Videos, immer mehr aber leider auch aus persönlicher Erfahrung, die Szenen, in der Neger, Kanacken oder „Sonstige“ europäische Mädels oder Damen „anquatschen“. Sie lassen dabei nicht locker und auf Abweisung reagieren sie auch gerne mal mit Gewalt.

Da solche Begegnungen oft in der Öffentlichkeit geschehen, kann man den einschlägigen Ratgebern insofern zustimmen, dass das Herstellen von Aufmerksamkeit unter Umständen helfen kann. Lautes Rufen um Hilfe, gezieltes Ansprechen von Passanten (nicht „bitte, kann mir jemand helfen!“, sondern „Sie da, mit dem roten T- Shirt, helfen Sie mir, ich werde angegriffen!“ – „junge Frau, filmen Sie das hier doch bitte mit Ihrem Handy!“) kann dazu führen, dass der Täter von selbst ablässt, weil zu viele Zeugen zuschauen oder sogar in geleisteter Hilfe durch die Umstehenden münden.

Ich schreibe wohlweislich „kann“, denn es gibt die Situationen, in denen keiner hilft, leider wirklich, vor allem in Großstädten kommt das immer wieder vor. Statt die „mangelnde Zivilcourage“ zu beklagen wie unsere Schmierenpresse das zuweilen tut, muss man sich klar machen, dass die meisten normalen Deutschen beider Geschlechter überhaupt keine oder kaum Erfahrungen mit Gewalt haben und zudem durch ihre Erziehung, die Medien, die erwähnten Broschüren der Behörden und dem, was sie von der BRD- Skandaljustiz kennen, konditioniert worden sind, bei Gewalttaten einfach abzuwarten, bis jemand kommt, der sich damit auskennt.

Frau sollte also versuchen, Öffentlichkeit herzustellen, sich aber nicht darauf verlassen. Wenn gerade keine Passanten da sind, ist es natürlich zu spät, sich zu fragen: „wie um Himmels willen komme ich tief in der Nacht alleine in diese verlassene Gegend?“ Aber wenn man gegen vier Uhr morgens alleine mit der S- Bahn durch Berlin Neukölln fährt (am Besten noch gut angesäuselt von der Party die man besucht hat), dann kann man sich eigentlich im Vorhinein ausrechnen, was passieren wird.

Zudringliche Jugendliche und junge Männer dürfen niemals angelächelt werden, frau sollte auch nicht lächelnd zu ihnen herüberschauen, wenn sie nur dastehen und (noch) nichts machen. Ein arroganter, selbstbewusster und nötigenfalls hasserfüllter Blick sagt ihnen „Versuch es erst gar nicht!“ Schon das erste Ansprechen, auch wenn sie vorgeblich erst einmal „nur“ eine Kippe, Feuer oder sonst eine Kleinigkeit möchten, sollte laut und aggressiv beantwortet werden. „Lass mich bloß in Ruhe!“ – „NEIN!“ – „Ich will nicht mit dir reden!“ – „Hilfe!“ Die dürfen ihren Satz gar nicht beenden. Wenn sie einem unheimlich vorkommen, dann nicht warten, ob sie „nur“ wissen wollen, wie spät es ist oder wie sie zum Hauptbahnhof kommen. Sollen sie das jemand anderen fragen!

Das Ganze kann man mit eindeutigen Handbewegungen wie dem „Stop“ (ausgestreckter Arm, erhobene flache Hand) unterstreichen.

Jede Sorge darüber, man könne der „Überreaktion“ bezichtigt oder von Dritten als unhöflich empfunden werden, ist überflüssig. Gutmenschen, die in solchen Fällen Belehrungen über Verhalten gegenüber den heiligen Verfolgten parat haben, sollten ebenso brüsk – oder am besten noch fieser – in die Schranken gewiesen werden. „Erzählen Sie mir nicht, wie ich mich verhalten soll!“ – „Wenn Sie das so sehen, dann können Sie ja Zigaretten für die Jungs kaufen gehen!“ Dabei darf frau dem Gutmenschen auch ruhig freundschaftlich die Handtasche durchs Gesicht ziehen…

Weder die Reaktion des Aufdringlings, noch des belehrenden Gutmenschen, ist abzuwarten, Frau entfernt sich gemessenen, aber schnellen Schrittes von der Szene.

  1. Gewalt

Sollte eine „Anmache“ oder eine ähnliche Situation darin münden, dass der Zudringling handgreiflich wird, sind sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Gar nicht abwarten, bis der Schlag gelandet ist, man kann die Früherkennung trainieren:

a) Die Gesichtszüge sind das erste Anzeichen. Zusammengezogene Brauen, zusammengekniffene Augen, zusammengebissene Lippen signalisieren „Wut.“ Auch geballte Fäuste und eine große Körperspannung sind Alarmsignale. Es fällt allerdings bei Angehörigen anderer Kulturen oft schwerer, diese Signale zu erkennen. Orientalen schauen in einem Moment noch ganz entspannt und sind ein paar Sekunden später auf 180, bei Europäern kann man meist eher beobachten, wie sich Wut langsam aufbaut. In den Gesichtern von Negern zu lesen ist noch schwerer. Erkennt frau „Wut“ beim anderen, direkt ein, zwei Schritte zurück machen und vorsorglich in die Handtasche greifen.

b) Manche Leute haben schnellere Reaktionen als andere. Man wie frau kann seine und ihre Reaktionszeit mit Training verkürzen. Ein Schlag, den sie mit dem Arm abblockt, mag auch wehtun, aber wenn ein muskulöser Riese eine Frau mit voller Wucht ins Gesicht schlägt, wird sie wahrscheinlich direkt zu Boden gehen. Nach dem Blocken direkt drei Schritte zurück (dem Angreifer nie den Rücken zudrehen!) und in die Handtasche greifen.

In der Handtasche befindet sich natürlich das Pfefferspray. Das kriegt man für 5-10 Euro im Netz, es gibt die „Fog“ Version für Frauen, die nicht zielen wollen oder können oder den Strahler, den man direkt in die Augen halten muss (der ist natürlich dann effektiver).

Wer mit Pfefferspray „behandelt“ wurde, ist erst einmal mit sich selbst beschäftigt – außerdem muss er in ärztliche Behandlung. Pfefferspray ist im Gegensatz zu fast allen anderen Verteidigungsmitteln legal („Tierabwehrspray“) trotzdem muss man sich bei einem Einsatz über die möglichen juristischen Konsequenzen klar sein (s.u.).

Auch Messer und Teleskopstöcke passen theoretisch gut in eine Damenhandtasche, die darf man aber in der BRD nicht mitführen. CS- Gas ist verboten und wirkt auch nicht immer. Gasknarren sind eine wirksame Alternative (allein der Anblick einer Schusswaffe flößt Respekt ein und man sieht als Waffenlaie ja auch nicht, wie tödlich das Gerät in den nervösen Frauenhänden des Gegenübers ist), dafür braucht frau aber einen Waffenschein, womit das Ding dann registriert ist. Auch Gaspistolen können, gerade auf kurze Distanz, verheerende Wirkungen (schwere Verletzungen und bei ein wenig Pech hat auch den Tod) nach sich ziehen. Abdrücken sollte frau also nur, wenn der Anblick der Waffe noch nicht respekteinflößend genug ist (die Zudringlinge sind ja nicht unbedingt für ihre Intelligenz und Vorsicht bekannt) und sie weiter attackiert wird. Bei Unschlüssigkeit wirkt oft auch ein Warnschuss in die Luft und man muss auch nicht auf den Kopf zielen, wenn man den Angreifer nur aufhalten will. In einer bedrohlichen Situation ist es aber natürlich schwer, lange über die „Verhältnismäßigkeit der Mittel“ nachzudenken, weil alles sehr schnell passiert.

Auch Selbstverteidigungskurse für Frauen, die überall angeboten werden, können helfen. Es gibt auch YT Videos dazu. Frau sollte sich aber nicht einbilden, wenn sie zwei Wochenenden an der VHS so einen Kurs gemacht hat, wäre sie gleich Wonderwomen.

  1. Überfall

Wenn es jemand nur auf die Handtasche abgesehen hat, ist natürlich die Frage, ob frau sie ihm dann nicht einfach gibt, vor allem, wenn er sie z.B. mit einer Waffe bedroht. Um das Bargeld ist es schade, Ausweise und Bankkarten kann man neu beantragen, schlimmer ist, dass der Dieb dann eine Gasknarre und Pfefferspray erbeutet.

4. Vergewaltigung

Dies ist natürlich der schlimmste Alptraum, den man sich ausmalen kann, aber wie wir wissen, ein Alptraum, der für immer mehr europäische Frauen zur Realität geworden ist. Wenn frau die Ratschläge unter Punkt 1 und 2 immer beherzigt, dann sinkt ihr individuelles Risiko, in so eine Situation zu geraten, aber schon einmal um mindestens 50% – also nie alleine rausgehen, immer vorbereitet und bewaffnet sein. Wenn nun eine Frau glaubt, das neue Flüchtlingsheim um die Ecke ist kein Grund, nicht mehr alleine im Wald joggen zu gehen, dann ist ihr leider nicht mehr zu helfen. Natürlich ist in der Eskalationsstufe 2 das individuelle Risiko noch sehr gering, aber schon ab Stufe 3 steigt es exponentiell an.

Wenn frau schon überwältigt worden ist, also keine Waffe mehr ziehen kann, heißt das aber nicht, dass jetzt nur noch abzuwarten wäre, bis es vorbei ist! Viele Frauen lassen eine Vergewaltigung leider geschehen, weil sie Angst haben, dass der (oder die) Vergewaltiger sie sonst brutal verletzen oder gar töten wird.

Aufgepasst: Das machen sie sowieso!

Abgesehen davon, dass eine Vergewaltigung auch dann die schlimmstmögliche Gewalt ist, die ein Mann einer Frau antun kann, wenn er sie nicht währenddessen oder danach noch grün und blaut prügelt (Verletzungen am ganzen Körper bleiben auch dann nicht aus, wenn das Opfer sich nicht wehrt) und/ oder hinterher umbringt, kann frau sich auch nicht darauf verlassen, dass er, wenn er bekommen hat, was er wollte, nicht trotzdem noch brutal auf sie einschlägt, um sie zusätzlich einzuschüchtern oder zu demütigen (oder einfach weil er ein sadistisches Arschloch ist) und es ist auch nicht gesagt, dass er sie nicht am Ende doch noch umbringt (damit sie die Tat nicht anzeigen kann oder weil der Drecksack Spaß am Töten hat).

Dazu kommt, dass eine Frau, die sich wehrt, es dem Angreifer schwerer macht und auch Zeit damit schindet. Wenn sich das Ganze nicht unbedingt mitten im verlassenen Wald oder in seinem Keller abspielt, dann kann jede Sekunde zählen. Vielleicht kommt ja doch noch jemand vorbei und hilft! Daher gilt auch in dieser Situation: Schreien, was das Zeug hält!

Es gibt auch unzählige Fälle, in denen Vergewaltiger von ihren Opfern abgelassen haben, weil diese sich zu stark gewehrt haben. Die Daumen mit voller Gewalt in die Augen drücken! Beißen (wenn es geht ins Ohr, in die Nase, in die Lippe)! Kratzen! Mit den Beinen strampeln, wenn möglich mit dem Knie oder dem Fuß zutreten, am Besten in die Weichteile! Auch wenn frau nicht mehr kann: Weitermachen! In Notsituationen bekommt man durch Adrenalin viel größere Kraft und Kondition als man sie im Normalfall hat. Und frau auch!

Selbst wenn frau durch Schläge und sonstige Brutalitäten starke Schmerzen verspürt, muss frau wissen, dass der Angreifer nicht aufhört, wenn frau darin nachlässt, sich zu wehren, sondern dass noch schlimmere Schmerzen dazu kommen werden. Im Endeffekt ist es, wenn alles Wehren nicht hilft, auch gnädiger, ausgenockt zu sein und nichts mehr mitzubekommen.

Auch mit einem Messer am Hals oder einer Pistole an der Stirn muss frau sich überlegen, ob sie es riskiert, sich trotzdem zu wehren. „Wehr dich nicht oder du bist tot!“

Bitte, liebe Damen, stellt euch die Frage, ob es hier wirklich ein „oder“ gibt! Individuell ist frau vielleicht besser beraten, wenn sie sich dann wirklich nicht wehrt und die Attacke (vielleicht!) überlebt. Aber auf das große Ganze bezogen ist das auch in der Situation die falsche Reaktion.

Die von versifften Linken oft als „unmenschlich“ kritisierte Haltung der VSA, nicht mit Terroristen zu verhandeln, ist die menschlichste Art und Weise mit diesem Problem umzugehen: Wenn Terroristen einmal erfolgreich Geld, Gefangenenaustausch oder was auch immer erpresst haben, werden sie das immer wieder versuchen. Und wer sagt denn, dass sie ihr Versprechen, z.B. die Geisel freizulassen, auch einhalten, wenn man bezahlt? Sie haben ja nicht gerade den Ruf, seriöse Verhandlungspartner zu sein.

Der Bankräuber mag, wenn er mit seinen Millionen im Flugzeug auf die Bahamas sitzt, seine Geisel freilassen, der Terrorist aber hat, auch wenn seine Forderung erfüllt wurde, immer noch mehr Forderungen.

Analog dazu ist es für die Frauen im Allgemeinen viel sinnvoller, Gewalt- und Sexualstraftätern in jedem Fall totalen Widerstand zu leisten. Wenn sich bei denen erst einmal herumgesprochen hat, dass jede deutsche Frau bewaffnet ist und sich nichts gefallen lässt, dann wird ihre Feigheit (denn feige sind sie alle) den Rest erledigen. Hier kann frau viel tun, um die innerweibliche Solidarität zu stärken. Wenn der Mann, Bruder oder Schwager der Frau eine Dose Pfefferspray in die Hand drückt oder mit ihr Selbstverteidigung übt, dann wird sie immer denken „wie süß, der will mich beschützen!“ Wenn die beste Freundin aber ihre Gaspistole herzeigt und erklärt, dass sie in der momentanen Situation überhaupt nicht mehr alleine raus geht, wirkt das viel intensiver, gerade auf junge Frauen.

Natürlich bringen sich Frauen, die sich wehren, so lange sie in der Minderheit sind, auch in größere Gefahr, wenn sie sich wehren (in zwei Richtungen, s.u.). Aber nicht nur für die Männer gilt, dass keiner das Recht zu meckern hat, der selbst nichts tut.

  1. Juristische Folgen

Auch der Damenwelt muss klar sein, dass die deutsche Justiz auf Kriegsfuß mit Deutschen steht, die sich wehren. Zwar kenne ich noch keine Geschichten, dass man Frauen, die sich gegen Übergriffe von Männern gewehrt haben, weggesperrt hat, aber bei der Geschwindigkeit, mit welcher der tägliche Wahnsinn anwächst, würde mich nicht wundern, wenn es solche Fälle schon gibt oder bald geben wird.

Natürlich ist es Pflicht des guten Staatsbürgers (nebenbei, das Wort „Bürgerin“ gibt es gar nicht, entweder „Bürgersfrau“ oder einfach „der Bürger“ (m/w)), der Polizei Meldung zu erstatten, wenn etwas passiert ist. Wenn frau mit Verletzungen zum Arzt oder ins Krankenhaus muss, wird das medizinische Personal auch selbst die Polizei benachrichtigen. Wenn frau viel Glück hat, stellt man ihr dann auch noch einen Psychologen an die Seite, der sich daran aufgeilt, dass sie ihm das traumatische Erlebnis immer wieder beschreibt und beim Strafprozess mit ungewissem Ausgang – der Zudringling gab an, die Frau habe ihn „völlig unproduziert“ angegriffen – darf sie auch noch ganz intensiv drüber reden, außerdem muss sie die Fratze des Angreifers wieder sehen und er erhält natürlich ihren vollen Namen, ihre Adresse und auch sonst alle Informationen, die ihn vielleicht interessieren.

Mit zunehmender Flüchtlingsflut werden Polizei und Justiz auch so überlastet sein, dass immer mehr Verfahren eingestellt werden oder man jahrelang darauf warten muss. Auch zivilrechtliche Schritte erscheinen fast sinnlos, Schmerzensgeld ist bei „denen“ meist nicht zu holen.

Wenn es sich also irgendwie überhaupt gar nicht vermeiden lässt, vor Gericht zu landen, empfiehlt sich wiederum genau das Gegenteil von dem, was der Anwalt wahrscheinlich rät:

  • absolut souveränes und am Besten autoritäres Auftreten
  • direkte Ansprache des Richters und des Staatsanwaltes, Ausdruck der Empörung darüber, wie mit dem Leid einer unschuldigen „Bürgerin“ umgegangen wird
  • Hinweis darauf, wie das Verbrechen das eigene Leben verändert hat (alles von Verletzungen bis Angstzuständen ist anzuführen)
  • Lauter Einspruch, wenn der Verdacht besteht, die Justiz lasse Milde mit dem Verbrecher walten, weil er ein Ausländer ist. Er ist ein Krimineller, ein böser Frauenschänder, egal welche Nationalität er hat!
  • Deutlicher Hinweis darauf, wie der Verbrecher sich dem Gericht gegenüber benimmt (wenn dieser die Sache offensichtlich nicht ernst nimmt oder seine Verwandten das Verfahren lauthals kommentieren)
  • Verlangen, dass eigene Aussagen ins Protokoll aufgenommen werden
  • Bei schlechter Entscheidung des Richters in die Revisionsverhandlung gehen (erst die Richter am OLG haben so etwas wie Kompetenz, der kleine schwarze Mann am Amtsgericht ist häufig eine totale Fehlbesetzung).
  • Drohung damit, die Justizwillkür medial anzuprangern (nur nicht darauf verlassen, dass dieLügenmedien das dann auch wirklich machen)
  1. Üben!

Es hilft nicht diesen Ratgeber einmal, zehnmal oder hundertmal zu lesen, frau muss das üben. Jede Waffe, die man einsetzt (auch Pfefferspray) muss man beherrschen, sonst ist frau eine größere Gefahr für sich selbst als für den Angreifer. Einfach eine Flasche zum Üben kaufen und üben, das Ding schnell aus der Handtasche (am Besten nur mit einer Hand!) zu bekommen und zu versprühen (ist im Notfall nicht so einfach, wie es klingt!). Das Gleiche gilt für andere mögliche Waffen!

Ein Selbstverteidigungskurs für Frauen ist ein schöner Rahmen, um andere Frauen, die wehrbereit sind, kennenzulernen und macht mit dem richtigen Lehrer auch viel Spaß. Aber wie gesagt bedeutet das noch keine Transformation zur Superheldin!

Besser ist es, regelmäßig Krav Maga oder Kampfsport zu machen. Auch das Üben im Familienkreis ist nicht verkehrt. Viele Frauen sind sich ja gar nicht bewusst darüber, wie viel stärker als sie ihr Mann (Bruder, etc.) ist, weil jede Form auch milder körperlicher Auseinandersetzung (toben, ringen, raufen, durchkitzeln), die früher innerfamilär ganz normal war, heute verpönt ist (weil es entweder als „Gewalt“ oder gar als „Missbrauch“ gedeutet wird). Viele Kinder wachsen ja auch ohne Geschwister auf, mit denen sie sich messen können und in der Schule gibt es für einen harmlosen Schubser schon das Elterngespräch oder den Verweis (was der Grund ist, warum die Kinder sich heutzutage, wenn sie es tun, bis aufs Blut prügeln – sie lernen nicht mehr, Gewalt zu dosieren, es bauen sich keine natürlichen Hemmungen mehr auf).

Für den Mann, der mit seiner Frau, Schwester, Tochter, etc. übt, empfiehlt es sich, dabei die empfindlichen Körperteile ein wenig zu schützen, damit sie auch richtig zuschlagen kann und umgekehrt nicht aus falsch verstandener Rücksicht zu handzahm zu sein. Natürlich sollte er die Dame nicht verletzen, aber damit sie lernt, was eine körperliche Auseinandersetzung im Ernstfall bedeutet, muss sie mit körperlicher Stärke, der sie nicht ebenbürtig ist, konfrontiert werden.

Schluss:

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Ja, eine durchschnittliche Frau ist einem durchschnittlichen Mann in einer körperlichen Auseinandersetzung wahrscheinlich unterlegen. Aber sie hat, wie aufgezeigt, viele Möglichkeiten, ihre Chancen stark zu verbessern:

  • gewisse Situationen und Bereiche meiden, nicht alleine unterwegs sein
  • keine Höflichkeit gegenüber Zudringlingen (und allgemein gegenüber Fremden), die als Aufforderung verstanden werden könnte
  • Lautes und aggressives Auftreten, Einbeziehen von Umstehenden
  • Direktes, konsequentes und durch häufiges Üben im Schlaf beherrschtes Wehren gegen Gewalt, mit allen Mitteln
  • Totales Wehren bis zur Bewusstlosigkeit
  • Keine Verhandlungen mit Terroristen, d.h. kein Nachgeben gegenüber Gewalt- und Sexualstraftätern
  • Mit anderen Frauen über Selbstverteidigungsstrategien sprechen
  • Nicht zum Opfer der Justiz machen lassen
  • Kämpfen üben

Selbst wenn, was natürlich jeder Leserin zu wünschen ist, frau niemals in die Situation kommt, diese Ratschläge umsetzen zu müssen, werden ihre Bemühungen mehrere positive Effekte haben: Das eigene Selbstbewusstsein steigt schlagartig, wenn man (oder frau) sich zu wehren weiß. Durch die Gespräche mit anderen sensibilisiert frau (oder man) die Damenwelt nicht nur für die Notwendigkeit sich zu verteidigen, sondern auch für die Wahnhaftigkeit des Systems (sowohl in Richtung Willkürjustiz, als auch bezüglich des Wahnsinns, dass die zunehmenden Verbrechen der Fluchtis verschwiegen und stumm gebilligt werden). Und last but not least kann auch Frauen die Erkenntnis nicht schaden, dass Freiheit sich letztendlich auf dem Willen und der Fähigkeit, diese mit Gewalt zu verteidigen, gründet.

Es ist vorgesehen, dass die Wehrkräfte diese Freiheit kollektiv nach außen hin verteidigen und die Schutzkräfte für die Sicherheit im Innern sorgen. Wenn beide Institutionen nicht mehr funktionieren, dann müssen wir in zunehmendem Maße selbst dafür sorgen. Dabei liegt die Hauptaufgabe natürlich bei den Männern, aber die Frauen können da sehr viel Unterstützungsarbeit leisten, wenn sie wehrhaft werden und sich nicht nur auf den Schutz ihrer männlichen Angehörigen oder gar des Staates verlassen – oder schlimmstenfalls im Notfall nur abwarten „bis es vorbei ist.“

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Originalartikel hier