Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist die erste Hälfte des Prologs.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:
Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

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Entscheidend für das Verständnis dieses Buches ist eine genaue Kenntnis der Begriffe Rasse, Ethnizität und Kultur.

Rasse, Ethnizität und Kultur

Eine Rasse wird als Gruppe von Individuen definiert, die gemeinsame genetische Eigenschaften teilen, die wiederum das physische Erscheinungsbild und – was weitaus kontroverser diskutiert wird – die kognitiven Fähigkeiten dieser Gruppe bestimmen. Ethnizität wird als Gruppenbildung durch Individuen (zumeist innerhalb rassischer Gruppen, jedoch auch über rassische Grenzen hinweg) gleicher gemeinsamer Überlieferung, Sprache, Kunstform, Verhaltensweisen und anderer Ausdrucksformen definiert.

Als Kultur werden die von den Ethnien geschaffenen physischen Erscheinungsformen bezeichnet: Die aktuelle Sprache, Kunstformen, Religion sowie die soziale Ordnung und Errungenschaften. Es ist daher möglich, von einer weißen Rasse, einer schottischen Ethnizität oder einer schottischen Kultur zu sprechen. Die letzten beiden – Ethnizität und Kultur – sind direkt voneinander abhängig und führen sogar zu einer symbiotischen Verbindung. Dieses Buch behandelt vor allem die Geschichte der weißen Rasse und, davon abgeleitet, die Geschichte von weißen ethnischen Gruppen und Kulturen.

Die weiße Rasse – Drei Untergruppen

Was genau ist die weiße Rasse? Im Wesentlichen gibt es drei Hauptuntergruppen der weißen Rasse mit zwei weiteren wichtigen Unterteilungen. Die drei größeren Untergruppen werden von Wissenschaftlern als Nordische, Alpine und Mediterrane bezeichnet.

Obwohl diese Namen hauptsächlich aus den geographischen Gebieten abgeleitet wurden, in denen diese Gruppen im christlichen Zeitalter lebten (Nordische in Nordeuropa, Alpine in Mitteleuropa, Mediterrane in Südeuropa) ist die Annahme falsch, sie hätten schon immer diese Gebiete bewohnt.

Die drei größeren Untergruppen spielen nämlich bei allen Ereignissen in fast jeder geographischen Region, in der die weiße Rasse als Gruppe auftauchte, eine zentrale Rolle. Von diesen ursprünglich drei Gruppen, existieren heute nur noch zwei von zahlenmäßiger Bedeutung: Die Nordischen und die Alpinen. Die ursprünglichen Mediterranen der alten Geschichte dürfen nicht mit den Menschen verwechselt werden, die heutzutage leichtfertig als Mediterrane bezeichnet werden. Die ursprünglich weißen Mediterranen sind zum größten Teil durch langanhaltende Invasionen zuerst von Nordischen und Alpinen, danach von nichtweißen Arabern, Türken und anderen nahöstlichen und nordafrikanischen Rassegruppen überlagert worden.

Um das Konzept dieser drei großen Untergruppen zu verdeutlichen: Obwohl eine schwarze Rasse existiert, wie weithin zugegeben wird, gibt es innerhalb dieser rassischen Gruppe größere Untergruppen: Die Pygmäen des Kongo-Beckens und die hünenhaften Stammesangehörigen der Massai sind zwei gute Beispiele für Untergruppen innerhalb der schwarzen Rasse.

Eine Untergruppe ist daher ein Zweig einer bestimmten Rasse, die leicht unterschiedliche physische Eigenschaften aufweist, aber dennoch genug gemeinsame genetische Merkmale mit anderen Untergruppen teilt, um sie zu einer umfassenderen Kategorie (Groß-Rasse) zusammenfassen zu können. Dies ist das Konzept der genetischen Gemeinsamkeit und die Basis aller rassischen Kategorien.

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