Eine wunderbare Rasse – Teil 2

Übersetzt von Osimandia. Das Original von James Bronson erschien unter dem Titel It’s a Wonderful Race auf Tomatobubble-The Forbidden Truth about Economics & History.   Der Anfang der Geschichte auf Deutsch erschien unter dem Titel Eine wunderbare Rasse – Teil 1.

Georges letzte Hoffnung: Mittel- und Südamerika.

Georges letzte Hoffnung: Mittel- und Südamerika.

„Also George, glaubst du immer noch, dass es der Welt besser ginge, wenn der böse weiße Mann nie geboren worden wäre?“

Wie vom Donner gerührt angesichts des Lichts der Erkenntnis, blickte George hinauf zu den Sternen, in tiefe Gedanken versunken. Und doch blieben trotz des neu gewonnenen Wissens flackernde Überreste dieses verbohrten skeptischen Stolzes in ihm zurück, der den neurotischen Betrug einer aufgeblasenen Pseudobildung begleitet. Ein neuer Gedanke kam ihm und er platzte mit einer letzten arroganten Herausforderung seines weisen Lehrers heraus.

„Ah! Jetzt hab ich’s! Mittel- und Südamerika! Ja! Wie konnte ich das nur vergessen?! Die Inkas, die Mayas, die Azteken! Weil europäische Rassisten wie Kolumbus, Cortez und Pizzarro niemals existiert haben, werden diese großartigen Zivilisationen noch da sein. Mittlerweile werden sie sicher die Europas erreicht oder sogar übertroffen haben. Auf geht’s Clarence!“

„Äh George, ich glaube nicht, dass Du wirklich dort hinwillst, mein Freund. Weißt Du…“

George fuhr ihm ins Wort:  „Oh nein, nicht schon wieder! Dieses Mal nicht, Clarence! Versuch erst gar nicht, mich aufzuhalten. Du weißt, dass ich dieses Mal recht habe.” Sprach’s und ergriff Clarences magische Rockschöße und rief: „Peru, wir kommen!“

„Wie du willst, George.“

George und Clarence flogen Richtung Südosten über den Pazifischen Ozean und kamen schließlich in einer leerstehenden Lehmhütte inmitten der Gegend an, in der George das Gebiet der Inkas vermutete. Nörgelig wie üblich begann er umgehend, sich über die Hitze und die Luftfeuchtigkeit zu beklagen.

„Clarence, in dieser Hütte ist es heiß wie in einem Backofen. Ich bin total nassgeschwitzt. Beschaff mir bitte eine Klimaanlage.“

„Klimaanlage?” erwiderte der Engel. „Es gibt hier keine Klimaanlagen. Kühl- und Gefriertechnik sind Erfindungen des bösen weißen Mannes Willis Carrier, der nie existiert hat.“

„Was?! Du willst mir erzählen, dass die Inkas im Jahr 2012 immer noch nicht rausgefunden haben, wie sie ihre Häuser und Nahrungsmittel kühlen können?” fragte ein frustrierter George nach.

„Nein, George, das haben sie nicht…. und das werden sie auch nie.“

„Das ist doch lächerlich. Ich kann so nicht leben. Komm, wir gehen zur Hauptstadt und versuchen, uns mit dem Herrscher zu treffen. Er hängt vermutlich bei einer dieser Pyramiden rum. Wo ist ein Auto… Oh, ich vergaß… keine Autos. Dann gehen wir verdammtnochmal eben zu Fuß. Los geht’s!“

Nachdem sie etwa eine Stunde durch den Dschungel gewandert waren, begann es dunkel zu werden. George bat Clarence um eine Taschenlampe, damit er besser sehen konnte.

„Taschenlampe? Tut mir leid, George, aber Thomas Edison war auch ein böser weißer Mann… und er wurde nie geboren. Dort drüben findest Du einige Äste, wenn Du Dir eine Fackel machen möchtest.“

„Schon gut!” gab George zurück.

Plötzlich erspähte er ein paar Stammeskrieger, die in der Nähe jagten.

„Sieh doch, Clarence! Inkas! Sie können uns zum Herrscher bringen und mich vorstellen.” rief George und rannte auf sie zu, um sie zu begrüßen.

„George! Du willst das nicht wirklich tun, George…. George!“

„Ola! Ola! …Amigos! ….Cómo está usted?” rief George in gebrochenem Spanisch.

Ein frustrierter Clarence schlug die Hände vors Gesicht und blickte hinauf zum Himmel: „Gibt es nicht einen leichteren Weg, mir meine Flügel zu verdienen, lieber Gott?“

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Eine wunderbare Rasse – Teil 1

Übersetzt von Osimandia. Das Original von James Bronson erschien unter dem Titel It’s a Wonderful Race auf Tomatobubble-The Forbidden Truth about Economics & History.

Abendrot oder neues Morgenrot?

Abendrot oder neues Morgenrot?

Es war einmal ein Collegestudent namens George, der dachte, er wisse alles. Während er über die Weihnachtsferien zu Hause war, gerieten George und sein Vater eines Abends nach dem Essen in eine hitzige Debatte. Der Streit begann, als der junge Student versuchte, seinem Vater zu erklären, dass sie als Weiße die Verantwortung für all das Unrecht tragen sollten, dass Weiße im Laufe der Geschichte Nichtweißen angetan haben.

George erklärte: „Getrieben von europäischem Rassismus und von Habgier stahlen wir den amerikanischen Ureinwohnern ihr Land und hielten Afroamerikaner als Sklaven, wir haben Juden verfolgt und die Umwelt zerstört. Wir sind über Tausende von Jahren hinweg unterdrückerische Rassisten gewesen, und daher ist es nur gerecht, wenn wir finanzielle Reparationen für den Schaden bezahlen, den wir über die Welt gebracht haben. Ich bin froh, dass unsere politische und wirtschaftliche Herrschaft über die unterdrückten Völker zu Ende geht, aber wir haben immer noch einen weiten Weg vor uns.“

Georges Vater war geschockt, als er das Gerede hörte. „Wer hat dir diesen kommunistischen Sozischeiß in den Kopf gesetzt, mein Sohn? Hat Dir das einer Deiner sandalentragenden Hippie-Professoren am College erzählt?” fragte der Vater.

Darauf antwortete der Sohn: „Ja, das stimmt, Papa. Mein Anthropologieprofessor, Dr. Irving Silverstein hat das gesagt. Und der muss das auch wissen. Dr. Silverstein ist ein von allen Kritikern gefeierter Autor und hat einen Doktortitel. Leute aus Deiner Generation verstehen das einfach nur deswegen nicht, weil Ihr in einer rassistischen Gesellschaft weißer Vorherrschaft aufgewachsen seid. Deswegen bewundere ich auch Dr. Martin Luther King als den größten Mann in der Geschichte Amerikas. Er stand gegen die Rassisten aus Deiner Generation auf. Dank ihm sind junge Leute aus meiner Generation vollkommen farbenblind, was Rasse angeht.“

Georges Vater kann nicht fassen, was er da hört.

Georges Vater kann nicht fassen, was er da hört.

Wütend erwiderte der Vater: „Das ist nichts als ein Haufen Bockmist. Ich bin immer fair und tolerant gegenüber Leuten aller Herkunft und Rassen gewesen. Wann hast du jemals gehört, dass ich ein rassistisches Schimpfwort benutzt habe? Ich habe niemanden ‚unterdrückt’ und außerdem ist auch gar nichts verkehrt dabei, sich mit seinem eigenen Volk verbunden zu fühlen, und das schließt die ganze europäische Rasse ein. Deine Rasse ist Dein Blut. Es ist wie eine erweiterte biologische Familie und Du solltest Dein europäisches Erbe und Deine Identität achten, wie auch alle anderen rassischen Gruppen in Amerika sich über ihre Identität sehr genau im Klaren sind. Für sie ist es also in Ordnung, ein natürliches Gefühl für Solidarität gegenüber ihrer Rasse zu haben, während es böse ist, wenn wir Europäer auch so empfinden?“

Der junge „Intellektuelle” verdrehte seine Augen voller Respektlosigkeit.

„Ach komm, Papa. Das ist doch dieselbe Art von weißem Herrenmenschentum, das Hitler den Leuten andrehen wollte. Derart rassistische Haltungen sind schon seit vielen Jahren diskreditiert.“

„Von wem diskreditiert?” fragte der Vater nach.

„Von hochdekorierten Wissenschaftlern wie zum Beispiel Professor Silverstein.” gab George zurück.

„Ein hochdekoriertes Arschloch ist er! Er erzählt Dir Bockmist und Du frisst das!“

„Nein Papa! Er ist ein führender Anthropologe und sein Buch ‘Die weiße Pest’ wurde von der New York Times, dem Newsweek Magazine und der Washington Post besprochen. Ich weiß ja, dass Du damals keine Möglichheit hattest, aufs College zu gehen, Papa… deshalb verstehst Du diese Sachen nicht. Du bist eben Klempner! Es gibt nur eine Rasse, die menschliche Rasse. Vielfalt ist unsere größte Stärke. Wen schert es, wieviel Melanin jemand in seiner Haut hat? Die Unterschiede zwischen den so genannten ‘Rassen’ sind genauso belanglos wie Unterschiede bei Hosenknöpfen. Rasse ist nur ein künstliches soziales Konstrukt, nichts weiter. Und außerdem zeigen Statistiken der UNO, dass durch die geringen Geburtenraten von Weißen, Migrationsströmen und die Tatsache, dass wir in einer immer multikultureller werdenden Gesellschaft leben, Europäer und ihre ethnozentristische und rassistische Kultur bis zum Ende dieses Jahrhunderts sowieso durch Vermischung verschwunden sein werden.

Rot vor Zorn brüllte sein Vater: „Du bist ein wandelndes Klischee Junge! Ist Dir das eigentlich klar? Zahle ich Geld für so was? Dass Du lernst, dass es eine gute Sache ist, wenn die europäischen Völker aussterben und aufhören zu existieren? Ist das ernsthaft das, was Du willst?“

Der junge George antwortete: „Ja! Ich glaube, das ist großartig! Wir machen bereits nur noch 9 Prozent der Weltbevölkerung aus und es sinkt weiter. Wenn wir alle braun und gelb sind, dann bedeutet das ein Ende von Rassismus und Hass. Und außerdem wären die unterdrückten Völker der Welt sowieso besser dran gewesen, wenn es uns erst gar nicht gegeben hätte.“

„Was hast Du eben gesagt?!” fragte Georges Vater.

„Ich hab gesagt, dass ich wünschte, uns Weiße hätte es niemals gegeben!“

Kaum hatte er das gesagt, kam plötzlich ein kalter Windstoß auf, gefolgt von einer Explosion und einer riesigen Rauchwolke. Als der Rauch sich gelegt hatte, fand George sich alleine und verloren in einem kalten Wald wieder. Nach einigen Sekunden der Bestürzung und Verwirrtheit tauchte wie aus dem Nichts ein altmodisch aussehender älterer Mann auf. Er lehnte sich gegen einen Baum und sagte:

„Nun, George, Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen.“

George fragte: „Wo bin ich? Was geht hier ab? Und wer sind Sie?“

Der weise Engel Clarence

Der weise Engel Clarence

Der alte Mann antwortete: „Ich bin Clarence P. Oddbody, Engel zweiter Klasse. Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, George. Ich wurde hierher entsandt, um Dir zu zeigen, wie die Welt aussehen würde, wenn Europäer oder Weiße niemals existiert hätten. Du lebst jetzt in einer Welt, in der es niemals Weiße gegeben hat. Keine dummen Blondinen, keine Rotschöpfe, keine Brünetten, keine blauäugigen und grünäugigen Teufel. Nur Schwarze, Braune und Gelbe.“

„Wirklich? Wow! Das ist cool! Ich werde kein Problem damit haben, mich anzupassen, denn ich habe nicht eine rassistische Faser in meinem Leib. Und wenn ich in meine Welt zurückkomme, kann ich Professor Silverstein und all meinen Freunden erzählen, wie wundervoll diese Welt ohne Rassismus war. Aber sagen Sie mal, wo genau bin ich eigentlich hier?“

„Du bist da, wo ansonsten Bedford Falls, New York wäre. Du stehst genau da, wo das Haus deiner Eltern wäre, Grove Avenue 286.” antwortete Clarence.

George hielt einen Augenblick inne und sagte dann: „Oh, ich verstehe. In einer nichtweißen Welt sind die Wälder nicht gerodet worden. Im Gegensatz zu den europäischen Verwüstern waren die amerikanischen Ureinwohner umweltbewusst. Trotzdem ist mir kalt. Wo ist das nächste Motel, Clarence?“

„Ein Motel?” sagte der Engel schmunzelnd. „Es gibt keine Motels hier in dieser Weltgegend, die du früher als Nordamerika gekannt hast. Aber dort oben in den Bergen gibt es ein paar Höhlen, in denen du Unterschlupf finden kannst.“

„Höhlen?! Kein Bock, Mann. Ich möchte ein gemütliches warmes Bett zum Schlafen.“

„Ich glaube, du verstehst nicht, George. Es gibt keine Gebäude hier im nichtweißen Amerika, weil die bösen Weißen nie gekommen sind und sie gebaut haben. Weiße haben niemals existiert, du erinnerst dich? Die Einheimischen benutzen Zelte als Unterschlupf – du weißt schon: Tipis. Hast du Lust, einige Indianer … oh Entschuldigung … amerikanische Ureinwohner aus der Gegend zu treffen? Vielleicht lassen sie dich in einem ihrer Zelte schlafen.“

„In einem Zelt? Aber es hat 10 Grad unter Null! … Okay, es ist besser als eine Höhle, nehme ich an. Gehen wir zum nächsten Stammeshäuptling.“

Clarence und George waren etwa eine halbe Stunde durch den nasskalten Wald gestapft, als George plötzlich ein Gedanke kam.

„Wart mal einen Augenblick, Clarence. Sind diese amerikanischen Ureinwohner, die wir besuchen wollen, freundlich oder feindselig?” fragte er.

„Nun, George, das ist eine sehr rassistische Frage. Nur weil manche Indianerstämme brutale Wilde waren, die ihre Opfer bei lebendigem Leibe skalpierten, heißt das nicht, dass sie alle so sind.” sagte der Engel sarkastisch.

Irokesen skalpieren Jane McCrea

Irokesen skalpieren Jane McCrea

„Das weiß ich doch, Clarence. Und ich bin nicht rassistisch. Ich hasse Rassismus. Ich habe nicht eine rassistische Faser in meinem Leib. Es gibt nur eine Rasse und das ist die menschliche Rasse. Vielfalt ist unsere größte Stärke. Trotzdem würde ich mich wohler fühlen, wenn ich eine Waffe hätte, mit der ich mich verteidigen könnte, wenn sie vorhaben sollten… du weißt schon… mich bei lebendigem Leib zu skalpieren.“

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Lehren eines Niedergangs – Portugal

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist die zweite Hälfte des 21. Kapitels.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:

Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Der Aufstieg und Fall von Kulturen

Die Megalithiker der Jungsteinzeit

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Arisches Indien

Der erste große Rassenkrieg – Attila der Hunne

Lehren eines Niedergangs – Spanien

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Portugal

Aufgrund der Nähe zu Spanien spiegelt die Entwicklung von Portugal die seines größeren iberischen Nachbarn in nahezu jeder Hinsicht wider, wobei es jedoch eine gravierende Ausnahme gibt: Portugal absorbierte eine weit größere Zahl schwarzer Sklaven während der Zeit des Sklavenhandels und weist daher einen wesentlich höheren Grad an Vermischung auf.

Die ersten Einwohner von Portugal waren Alteuropäer, die wiederum von aufeinanderfolgenden Wellen der gleichen Völker, die Spanien eroberten, überrannt wurden: von den gemischtrassigen Karthagern (alteuropäisch / indogermanisch), dann von den Römern, den Alanen, Vandalen und Westgoten. Alle diese Völker haben ihre genetischen Spuren in der Bevölkerung Portugals hinterlassen.

Lusitania – Provinz Roms

Portugal wurde von den Römern im zweiten Jahrhundert v. Chr. besetzt und in die Provinz Lusitania integriert. Die römische Herrschaft währte ohne Unterbrechung über 500 Jahre, in denen das Land sich dank der römischen technologischen und organisatorischen Fähigkeiten entwickelte. Nach dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches etablierten die Westgoten ihre Herrschaft auf der iberischen Halbinsel, und Portugal wurde Teil des westgotischen Reiches.

Die maurische Invasion 711

Im Zuge der nichtweißen muslimischen Invasion fiel 711 ein großer Teil des südlichen Portugals für mehrere Jahrhunderte unter maurische Herrschaft. Befreit wurde es erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts von dem Königspaar Ferdinand und Isabella, beide gotischer Abstammung, unter deren Herrschaft die Region feudalistisch reorganisiert und in ein spanisches Lehen verwandelt wurde.

Portugal leitete seinen Namen von einem dieser Lehen ab, dem Comitatus Portaculenis, der um den von den Römern gegründeten Hafen Portus Cale (heute bekannt als Porto oder Oporto) herum liegt.

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Lehren eines Niedergangs – Spanien

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist die erste Hälfte des 21. Kapitels.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:

Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Der Aufstieg und Fall von Kulturen

Die Megalithiker der Jungsteinzeit

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Arisches Indien

Der erste große Rassenkrieg – Attila der Hunne

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 Spanien und Portugal sind zwei Länder in Westeuropa, die geprägt sind von Phasen des Reichtums und der Macht – und einem darauf folgenden Niedergang. Unter Berücksichtigung der Lehren, die wir bereits aus den Zivilisationen der Antike ziehen konnten, fällt uns es nicht schwer, unseren Blick auf den Bevölkerungsaustausch zu richten, der, wie es immer der Fall ist, dem Aufstieg und Fall von allen Zivilisationen zugrundeliegt.

Wie zu erwarten, ist der Bevölkerungstausch in beiden Ländern, Spanien und Portugal, offensichtlich und steht in einem direkten Zusammenhang sowohl mit der Weltgeltung als auch mit dem Bedeutungsverlust dieser Nationen.

Die ersten Bewohner sind vom alteuropäischen Typ (Mediterrane)

 Die ersten Bewohner der iberischen Halbinsel waren die alteuropäischen Völker, die eine neolithische Lebensweise als Bauern pflegten. Die Nächsten, die auf der iberischen Halbinsel siedelten, waren die Phönizier, ein Volk von gemischter Herkunft, dessen Wurzeln semitisch, indogermanisch und alteuropäisch sind. Die Phönizier operierten von Karthago in Nordafrika aus und errichteten 1000 v. Chr. einen Handelsposten an der Südküste von Spanien. Die spanischen Städte Cádiz, Málaga und Cordoba stammen aus dieser Zeit.

Auch die Griechen gründeten ca. 600 v. Chr. Kolonien im Nordosten Spaniens. Später stießen sie weiter nach Süden vor bis in das Gebiet der heutigen Stadt Valencia.

Die Ankunft der Kelten aus Zentraleuropa um 500 v. Chr.

Die Kelten, aus Mitteleuropa kommend, erreichten Spanien ca. 500 v. Chr.: Diese indogermanischen Stämme überquerten die Pyrenäen und siedelten sich in den westlichen und nördlichen Teilen Spaniens an. In den folgenden Jahren überrannten andere Keltenstämme auch größere Gebiete Spaniens. Bald darauf begannen die Neuankömmlinge, Mischehen mit den angestammten Bevölkerungsgruppen einzugehen. Ein Teil dieser neuen Völker, die sich aus Kelten, Griechen, Alteuropäern (Mediterranen) und in Südfrankreich aus Phöniziern zusammensetzten, wanderte nach Südfrankreich in den Landesteil, der heute als Gascogne bekannt ist.

Ein ursprüngliches alteuropäisches Volk, das von dem Kommen und Gehen der verschiedenen Rassen weitgehend unberührt blieb, sind die Basken, die in einer bergigen Enklave in Nordspanien leben.

Ihre geographische Isolation bewahrte ihre rassische Identität, und ihr Genpool wird heute von Genetikern als Vergleichsbasis für europäische präneolithische Populationen eingesetzt. Ebenso ist die baskische Sprache eine der wenigen erhaltenen Beispiele für die ursprüngliche alteuropäische Mundart. Die Basken haben zu einem gewissen Grad auch den „dunklen“ Phänotyp der alteuropäischen Bevölkerung bewahrt.

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Der Erste große Rassenkrieg – Attila der Hunne

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist ein Auszug aus dem 17. Kapitel Der Erste große Rassenkrieg – Attila der Hunne 372–454 n. d. Z.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:

Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Der Aufstieg und Fall von Kulturen

Die Megalithiker der Jungsteinzeit

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Arisches Indien

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Die Hunnen, die in römischen Quellen als „braun, klein von Gestalt und schlitzäugig“ beschrieben werden, waren eine mongoloide Rassengruppe aus der Steppe Asiens. Sie waren wilde und aggressive Stämme, die davon lebten, was sie sich mit Waffengewalt nehmen konnten. Obwohl es eine gewisse genetische Ähnlichkeit zu den Chinesen gibt, überzogen sie auch dieses Volk mit Krieg.

Die Hunnen führten ein beständiges Nomadenleben, immer auf der Suche nach neuen Opfern, die sie überfallen konnten. In einem für diese Zeit bemerkenswerten Kraftakt zogen sie in verschiedenen Wellen 100 n. d. Z. aus ihren Steppen nach Westen. Um 158 n. d. Z. erreichten sie das Kaspische Meer, und um 360 n. d. Z. überschritten sie die Wolga im heutigen Russland. [Kemp schildert das weitere Vordringen der Hunnen, die Niederlagen der Alanen, Ost- und Westgoten sowie die Schlacht von Adrianopel.]

Die Invasion Europas

Zu diesem Zeitpunkt hätte sich die rassische Balance Europas entscheidend in Richtung der asiatischen Eroberer neigen können: Alle ursprünglichen indogermanischen Heimatländer in der Schwarzmeerregion waren entweder zerstört oder von den Hunnen besetzt. Zusätzlich hatten die Hunnen große Teile Westrusslands und große Gebiete in Ost- und Zentraleuropa unter ihre Herrschaft gebracht. Teile des heutigen Mitteldeutschlands, Ungarn und Rumänien waren ebenso erobert worden.

Das Reich Attilas in Europa erstreckte sich vom Kaspischen Meer bis zu Rhein und Donau.

Das Reich Attilas in Europa erstreckte sich vom Kaspischen Meer bis zu Rhein und Donau.

Mit diesen Eroberungen waren die Hunnen aber noch nicht zufrieden und zogen noch weiter westwärts, wobei sie ganze Völker vor sich hertrieben und alles verheerten, was ihnen in den Weg kam. Dadurch wurden die Reste der Alanen und viele weitere kleine Stämme westwärts gezwungen, wodurch wiederum andere auf dieser Route siedelnde Völker aus ihren Wohnsitzen vertrieben wurden. Es war dieser Verdrängungsprozess, der zu den ausgedehnten Wanderungsbewegungen verschiedener Germanenstämme führte, wie etwa nach Spanien und sogar über das Mittelmeer nach Nordafrika. Während der Herrschaft des Theodosius 432 n. d. Z. hatten die Hunnen ihre Herrschaft in Ost- und Mitteleuropa so gefestigt, dass sie jedes Jahr große römische Tributzahlungen verlangen konnten.

Attila der Hunne

433 n. d. Z. kam ein neuer König an die Macht, dessen Name zu einem Synonym für den asiatischen Terror wurde: Attila. Der neue König schlug 445 sein Hauptquartier in Buda an der Donau auf. Buda verschmolz später mit einem Dorf auf der anderen Flussseite namens Pest, woraus die Hauptstadt des heutigen Ungarn, Budapest, entstand.

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Arisches Indien

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard und Ratbald. Der vorliegende Abschnitt ist ein Auszug aus dem fünften Kapitel Dem Schwarzen Meer entsprungen – die indogermanischen Wanderungen.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:

Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Der Aufstieg und Fall von Kulturen

Die Megalithiker der Jungsteinzeit

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

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Ein Zweig der Arier drang bis nach Indien vor, wo sie sich niederließen und eine bedeutende Zivilisation errichteten. Obwohl die Arier im nördlichen Indien eine mächtige weiße Kultur erschufen, wäre es verfehlt anzunehmen, die eingeborenen Inder hätten selber nichts zustande gebracht. Die Indus-Kultur, die von den mit weißen Mediterranen vermischten Harappern geschaffen worden war, bestand nämlich bereits zu der Zeit, als die Arier eintrafen.

Die eindringenden Arier waren jedoch fortschrittlicher und bezeichneten die besiegten Inder als „Dasyus“, die „Dunklen“ oder die „Sklaven“. Die indo-arische Dichtung (der Rigveda) ist voll von Geschichten über Kriege gegen die Dasyus und spiegelt den starken rassischen Kontrast zwischen den arischen Eroberern und den unterworfenen Indern wider.

Rassischer Konflikt im Rigveda

Der Rigveda, das ursprüngliche heilige Buch der arischen Eroberer Indiens, beinhaltet zahlreiche Bezüge zur Rasse der Eroberer und der Eroberten. Nach diesem Buch war der Anführer der arischen Invasion ein Mann namens Indra und seine Rolle als „Dasyutöter“, also als Vernichter der dunkelhäutigen Inder, ist ein wiederkehrendes Motiv:

„Du, Indra, bist ja der Zerstörer all der vielen Burgen, der Erleger des Dasyu, der Förderer des Manu, des Himmels Herr.“ (RgV 8.98.6; deutsche Übersetzung hier und im Folgenden überwiegend nach Karl Friedrich Geldner [1923]). Das Wort „schwarz” wird in einer Reihe von Fällen dazu benutzt, die Dasyus zu charakterisieren: „Der Vritratöter Indra sprengte die dasischen Burgen, die die Schwarzen in ihrem Schoß bargen, der Burgenbrecher.” (RgV 2.20.7).

Die „arische Farbe“ im Rigveda

Der Rigveda preist den Gott: „Indem er die Dasyus erschlug, beschützte er die arische Farbe.“ (RgV 3.34.9) – „Mit den weißen Freunden gewinne er Land, gewinne er die Sonne, das Wasser, mit der schönen Keule bewaffnet.” (RgV 1.100.18)

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