Lehren eines Niedergangs – Spanien

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist die erste Hälfte des 21. Kapitels.

Zuvor aus dieser Reihe auf Nord-Licht erschienen:

Einige wichtige Grundlagen über Rasse, Ethnizität und Kultur

Der Aufstieg und Fall von Kulturen

Die Megalithiker der Jungsteinzeit

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Arisches Indien

Der erste große Rassenkrieg – Attila der Hunne

*  *  *

 Spanien und Portugal sind zwei Länder in Westeuropa, die geprägt sind von Phasen des Reichtums und der Macht – und einem darauf folgenden Niedergang. Unter Berücksichtigung der Lehren, die wir bereits aus den Zivilisationen der Antike ziehen konnten, fällt uns es nicht schwer, unseren Blick auf den Bevölkerungsaustausch zu richten, der, wie es immer der Fall ist, dem Aufstieg und Fall von allen Zivilisationen zugrundeliegt.

Wie zu erwarten, ist der Bevölkerungstausch in beiden Ländern, Spanien und Portugal, offensichtlich und steht in einem direkten Zusammenhang sowohl mit der Weltgeltung als auch mit dem Bedeutungsverlust dieser Nationen.

Die ersten Bewohner sind vom alteuropäischen Typ (Mediterrane)

 Die ersten Bewohner der iberischen Halbinsel waren die alteuropäischen Völker, die eine neolithische Lebensweise als Bauern pflegten. Die Nächsten, die auf der iberischen Halbinsel siedelten, waren die Phönizier, ein Volk von gemischter Herkunft, dessen Wurzeln semitisch, indogermanisch und alteuropäisch sind. Die Phönizier operierten von Karthago in Nordafrika aus und errichteten 1000 v. Chr. einen Handelsposten an der Südküste von Spanien. Die spanischen Städte Cádiz, Málaga und Cordoba stammen aus dieser Zeit.

Auch die Griechen gründeten ca. 600 v. Chr. Kolonien im Nordosten Spaniens. Später stießen sie weiter nach Süden vor bis in das Gebiet der heutigen Stadt Valencia.

Die Ankunft der Kelten aus Zentraleuropa um 500 v. Chr.

Die Kelten, aus Mitteleuropa kommend, erreichten Spanien ca. 500 v. Chr.: Diese indogermanischen Stämme überquerten die Pyrenäen und siedelten sich in den westlichen und nördlichen Teilen Spaniens an. In den folgenden Jahren überrannten andere Keltenstämme auch größere Gebiete Spaniens. Bald darauf begannen die Neuankömmlinge, Mischehen mit den angestammten Bevölkerungsgruppen einzugehen. Ein Teil dieser neuen Völker, die sich aus Kelten, Griechen, Alteuropäern (Mediterranen) und in Südfrankreich aus Phöniziern zusammensetzten, wanderte nach Südfrankreich in den Landesteil, der heute als Gascogne bekannt ist.

Ein ursprüngliches alteuropäisches Volk, das von dem Kommen und Gehen der verschiedenen Rassen weitgehend unberührt blieb, sind die Basken, die in einer bergigen Enklave in Nordspanien leben.

Ihre geographische Isolation bewahrte ihre rassische Identität, und ihr Genpool wird heute von Genetikern als Vergleichsbasis für europäische präneolithische Populationen eingesetzt. Ebenso ist die baskische Sprache eine der wenigen erhaltenen Beispiele für die ursprüngliche alteuropäische Mundart. Die Basken haben zu einem gewissen Grad auch den „dunklen“ Phänotyp der alteuropäischen Bevölkerung bewahrt.

NORDISCHE TYPEN AUS SPANIENS VERGANGENHEIT

Nachweis der Nordiden in Spanien: Hier ein schönes Beispiel für den nordischen Rassentyp in höchster Ausprägung, der nach der zweiten großen indogermanischen Invasion in diesem Gebiet die Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel stellt: Die berühmte Dame von Elche, ca. 400 v. Chr., Madrid. Der Herkunft der Statue ist entweder phönizisch oder gotisch (nordid).

Nachweis der Nordiden in Spanien: Hier ein schönes Beispiel für den nordischen Rassentyp in höchster Ausprägung, der nach der zweiten großen indogermanischen Invasion in diesem Gebiet die Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel stellt: Die berühmte Dame von Elche, ca. 400 v. Chr., Madrid. Der Herkunft der Statue ist entweder phönizisch oder gotisch (nordid).

 

Graf Colonna, ein spanischer General aus dem Jahr 1400 (Stich von Van Eyck, ca. 1410).

Graf Colonna, ein spanischer General aus dem Jahr 1400 (Stich von Van Eyck, ca. 1410).

Karthago besetzt Cádiz und gründet ca. 230 v. Chr. Barcelona

480 v. Chr. wurde eine Armee aus Karthago entsandt, um einen lokalen Aufstand in Cádiz niederzuschlagen. Die karthagische Armee zog aus Cádiz nicht mehr ab und fuhr fort, die Kontrolle über große Teile von Spanien zu erringen.

Nach dem Ersten Punischen Krieg zwischen Rom und Karthago (264–241 v. Chr.) bauten die Karthager ihre Position in Spanien stärker aus, indem sie die Städte Cartagena und Barcelona gründeten. Der berühmte karthagische Feldherr Hannibal, der Italien während des Zweiten Punischen Krieges angriff, tat dies von Spanien aus.

Die karthagische Niederlage nach dem Ende des Dritten Punischen Krieges ließ diese karthagischen Kolonien in Spanien sich der römischen Herrschaft unterwerfen. Die römische Provinz Hispania war geschaffen.

Es kostete die Römer 75 Jahre, eine durchgehende Kontrolle über alle iberischen Stämme zu etablieren, aber danach herrschten sie für die nächsten fünf Jahrhunderte über Spanien. In dieser Zeit schufen die Römer viele ihrer Bauten, die zum Teil bis in unsere Zeit überdauert haben. Der herrliche Aquädukt bei Segovia, das auch nach 1800 Jahren noch Wasser führt, ist ein Paradebeispiel hierfür.

Ankunft der sephardischen Juden nach 70 n. Chr.

Spanien war, wie viele andere Regionen des Römischen Reiches auch, offen für Einwanderung aus dem Nahen Osten.

Nach der Zerstreuung der Juden durch die Römer infolge des römisch-jüdischen Krieges im Jahre 70 flohen viele Juden in die Diaspora entlang der nordafrikanischen Küste, wobei sie auch die Straße von Gibraltar überquerten und nach Spanien gelangten. Sie wurden schnell zu einer zahlenmäßig wichtigen Minderheit. Es handelte sich hierbei um Sephardim, sephardische Juden.

Neue germanische Invasionen

Die römische Herrschaft in Spanien endete 409 n. Chr., als Germanenstämme (die Alanen, Vandalen, Sueben und andere) die Pyrenäen überquerten und die romanisierten Spanier überwältigten. Die neuen Eroberer errichteten ihre eigenen Königreiche.

Ihnen folgte unmittelbar eine Invasion der Westgoten unter ihrem Führer Adolf (einem Schwager von Alarich, dem Goten, der 410 Rom plünderte). Die Westgoten unterdrückten jede Opposition gegen ihre Herrschaft und errichteten ein Reich in Spanien, das auch einen Teil Südfrankreichs miteinschloss.

Die erste westgotische Hauptstadt wurde gegründet: die heutige französische Stadt Toulouse. Obwohl die Westgoten die Vandalen und Sueben unterworfen hatten, verschlechterten sich die Beziehungen zwischen diesen beiden Stämmen aufgrund einer Reihe von innenpolitischen Fragen. Ein Krieg zwischen Vandalen und Sueben brach 420 aus.

Die Vandalen wichen nach Süden aus und gaben der Region ihren Namen: Andalusien (von Vandalusien). Schließlich überquert 429 ein 80.000 Mann starkes Kontingent von Vandalen die Straße von Gibraltar und eroberte die alte römische Provinz Africa (das heutige Tunesien und Teile von Algerien), wo sie eine eigene Herrschaft etablieren.

Spanien – westgotisches Königreich unter König Eurich

Die Abfahrt der Vandalen erlaubte den Westgoten, ihre Herrschaft in Spanien wieder zu behaupten. Ihre Anzahl war durch die Ankunft der überlebenden Ostgoten (die durch die vordringenden Hunnen dezimiert worden waren) angewachsen. Zusammen errichteten diese gotischen Stämme ein christliches Königreich in Spanien, das von 460 bis 711 Bestand hatte. Der erste spanische Gotenkönig war Eurich, der Sohn eines der größten Widersacher Attilas, Theoderich.

DER WESTGOTISCHE KÖNIG EURICH DEHNT SEINE HERRSCHAFT ÜBER DIE IBERISCHE HALBINSEL AUS

Eurich

Eurich

Gotisches Recht verbietet Mischehen

Eines der ersten Gesetze, das die Goten in Spanien etablierten, war das Verbot für alle Mischehen. Goten durften nur Goten heiraten, die Strafe bei Verstößen gegen dieses Verbot war der Scheiterhaufen. Dieses unverhohlen rassische Gesetz beschränkte die Vermischung der Goten mit den anderen Bewohnern Spaniens auf ein absolutes Minimum. Dem kam wegen der wachsenden jüdischen Bevölkerung besondere Bedeutung zu.

Das gotische Spanien erlebte eine Periode relativen Friedens und des daraus resultierenden Wohlstands; einziger Grund für Verstimmung war die große jüdische Bevölkerung: Die Streitigkeiten zwischen den Juden und Christen wurden hauptsächlich durch zwei Faktoren verursacht:

Zum einen fanden die Christen, die eifrig bemüht waren, alle Menschen zu ihrem Glauben zu bekehren, in den Juden ein besonders widerstandsfähiges Volk – anders als die Europäer. Diese Weigerung, zum Christentum überzutreten, verursachte erhebliche Verstimmung. Zum anderen rief die jüdische Kontrolle der spanischen Finanzwelt große Ressentiments zwischen den beiden Gruppen hervor. Beides wurde noch von der Exklusivität und dem jüdischen Gebot der Absonderung, die das Judentum mit sich bringt, verstärkt.

Achtzigtausend Conversos (getaufte Juden)

620 ließ der spanische König Sisebut 80.000 Juden als Christen taufen, in einem Versuch, das Judentum in Spanien zu brechen. Dies ist der Ursprung der Conversos, der spanischen Juden, die sich in der Öffentlichkeit als Christen gaben, im Geheimen aber an ihren jüdischen Traditionen festhielten. Sie sind auch unter dem wenig schmeichelhaften Namen Marranos bekannt, „Schweine“.

Obwohl die 80.000 Juden, unter Sisebut getauft, in Spanien verblieben, verließ eine etwa gleich große Zahl von ihnen Spanien, um in anderen Ländern Europas den wachsenden antisemitischen Gefühlen zu entkommen. Ihre Abreise geschah keinen Augenblick zu früh, da 53 Jahre später, im Jahr 673, der spanische König Wamba alle Juden vertreiben ließ, die es ablehnten, zum Christentum überzutreten.

König Wambas unmittelbarer Vorgänger, König Rekkeswinth, hatte unterdessen einen Schritt mit weitreichenden Konsequenzen unternommen. Er schaffte das langjährige Verbot von Mischehen ab und ersetzte es durch ein Gesetz, das lediglich vorschrieb, dass ein jeder Christ jeden anderen gleichen Glaubens heiraten konnte. Von nun an fußte das Verbot von Mischehen lediglich auf religiösen und nicht mehr auf rassischen Schranken. Dieser Schritt erlaubte es jedweder Person, gleich welcher Rasse, sich mit den Goten zu vermischen, solange sie sich zum Christentum bekannte. Auf diese Weise wurden die ersten Schritte unternommen, die in Richtung der Auflösung des gotischen Stammes in Spanien führen sollten.

Nichtweiße Muslime dringen 711 in Spanien ein

Die nichtweiße muslimische Invasion erreichte schließlich Spanien. Die islamischen Armeen von der saudi-arabischen Halbinsel eroberten Ägypten, Libyen, Tunesien und Nordafrika, und erreichten 711 die Meerenge von Gibraltar. In einem wilden Angriff über die Meerenge fegten die Muslime das gotische Reich beiseite und errichteten ihre Herrschaft über weite Teile Spaniens und Portugals. Nur die nördlichsten Teile dieser Länder blieben unter christlicher Herrschaft.

FERDINAND I. BEGINNT MIT DER RÜCKEROBERUNG SPANIENS

Der große weiße König von Spanien und Portugal, Ferdinand I. (1015–1065), links, dargestellt auf einem zeitgenössischen Manuskript. Er war König über Kastilien und León, und wurde Herrscher desjenigen Teils Spaniens, der 1065 nicht unter islamischer Herrschaft stand. Er begann 1058 mit der Invasion des von den Muslimen besetzten Spaniens und leitete damit die Periode der weißen Wiedereroberung Spaniens ein.

Der große weiße König von Spanien und Portugal, Ferdinand I. (1015–1065), links, dargestellt auf einem zeitgenössischen Manuskript. Er war König über Kastilien und León, und wurde Herrscher desjenigen Teils Spaniens, der 1065 nicht unter islamischer Herrschaft stand. Er begann 1058 mit der Invasion des von den Muslimen besetzten Spaniens und leitete damit die Periode der weißen Wiedereroberung Spaniens ein.

Weiße Rückeroberung – 700 Jahre später

Die Zeit der Rückeroberung Spaniens durch die christlichen Europäer ist das Thema eines weiteren großen Rassenkrieges in Europa. Dieses Duell endete im Jahr 1492, als die letzte maurische Festung, Granada, sich den weißen Armeen ergab (die ganze Geschichte und die Auswirkungen dieses Rassenkrieges wird im nächsten Kapitel erzählt).

Die Rückeroberung Spaniens von den Mauren geht mit einer weiteren Vertreibung aller Juden, die nicht zum Katholizismus übergetreten waren, einher. Die führenden Positionen in der maurischen Verwaltung waren im muslimischen Spanien oftmals von Juden besetzt und die Erinnerung an diese jüdische Kollaboration mit den Mauren war ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von anti-jüdischen Ressentiments.

Die Vertreibung von 250.000 Gemischtrassigen im Jahre 1608

Die Mauren hielten Spanien über 700 Jahre lang besetzt. Es war aufgrund dieses langen Zeitraums unvermeidlich, dass sie sich mit der lokalen Bevölkerung vermischten. Auf diese Weise erreichte ein nicht unerheblicher Teil maurischen Blutes – in Wirklichkeit ein arabisch-afrikanisches Völkergemisch – Spanien und Portugal, vor allem die südlichsten Regionen. Die Spanier erkannten dies als ein Problem, und im Jahre 1609 ließ der spanische König Philipp III. etwa 250.000 „Moriscos“ (christianisierte Mauren) aus dem Land vertreiben.

Dies geschah allein aufgrund ihrer Rasse und nicht aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit – ein deutlicher Unterschied zu den früheren Vertreibungen der Juden, die, wenn sie wirklich zum Katholizismus konvertierten, bleiben durften.

Die überwiegende Mehrheit dieser christianisierten Mauren waren Mischlinge, teils maurisch, teils weiß (daher ihr Festhalten am Christentum). Dieses bemerkenswerte Beispiel für eine Ausweisung aus rassischen Gründen war ein Hauptgrund dafür, dass die Infusion maurischen Blutes in Spanien nicht so bedeutend ist, wie sie es hätte sein können.

IN SPANIEN ENTWICKELT SICH EINE RASSENTRENNUNG

Das berühmte Gemälde von El Greco (1548–1614) St. Martin und der Bettler ist eine anschauliche Darstellung der sich entwickelnden Rassentrennung zwischen denjenigen, die sich mit den nichtweißen Muslimen vermischt hatten, und denjenigen, die dies nicht getan hatten. St. Martin ist als eindeutig weiß, der Bettler als gemischtrassig dargestellt. In der Gegenüberstellung können die Gesichter der beiden Figuren in diesem Gemälde verglichen werden.

Das berühmte Gemälde von El Greco (1548–1614) St. Martin und der Bettler ist eine anschauliche Darstellung der sich entwickelnden Rassentrennung zwischen denjenigen, die sich mit den nichtweißen Muslimen vermischt hatten, und denjenigen, die dies nicht getan hatten. St. Martin ist als eindeutig weiß, der Bettler als gemischtrassig dargestellt. In der Gegenüberstellung können die Gesichter der beiden Figuren in diesem Gemälde verglichen werden.

Die Spanische Inquisition und die endgültige Vertreibung der Juden

1478 riefen das spanische Königspaar Ferdinand und Isabella die Institution ins Leben, die in der ganzen Welt als spanische Inquisition bekannt wurde. Es war, zumindest der Theorie nach, ein Versuch, die religiöse Einheit zu erzwingen. In Wirklichkeit war es ein politisches Werkzeug, durch das die Spanier versuchten, die letzten Conversos zu vertreiben, so dass es primär eine anti-jüdische Kampagne war.

Alle Arten von Ketzern – Menschen, die die katholische Version des Christentums in Frage stellten –, wurden verfolgt. Es wird geschätzt, dass die spanische Inquisition mindestens 2000 Menschen, und möglicherweise noch mehr, auf den Scheiterhaufen brachte für Verbrechen, die von Hexerei bis Heidentum reichten. Schließlich vertrieben die Spanier im Jahre 1492 alle Juden aus Spanien, die noch nicht zum Christentum übergetreten waren.

Spaniens Goldenes Zeitalter – Regiert vom „blauen Blut“

Ungeachtet der Aufnahme einiger Mauren vermochte die Mehrheit der spanischen Gesellschaft – vor allem die herrschende Klasse – an ihrem ursprünglichen rassischen Erbe festhalten, wobei sie nur einige sephardische Juden, die wirklich zum Katholizismus übergetreten waren, absorbierten hatten.

Der Ausdruck „blaues Blut“ kommt aus dem Spanien dieser Zeit. Der herrschende westgotische Adel hatte so weiße Haut, dass die blauen Adern auf ihren Gesichtern deutlich zu sehen waren, woher der Ausdruck „blaues Blut“ herrührt. Man verbindet ihn bis heute mit Adel. Das spanische Wort für Herr, hidalgo, bedeutet wörtlich „Sohn der Goten“; die großen spanischen Herrscher Ferdinand und Isabella, die den Befreiungskrieg gegen die maurische Fremdherrschaft anführten, waren beide gotischer Abstammung.

Ungeheurer Reichtum aus der Neuen Welt

1492 gelang es dem Italiener germanischer Abstammung Christoph Kolumbus, die spanische Krone davon zu überzeugen, dass die Erde eine Kugel sei und dass er daher Indien schneller erreichen könne, wenn er westwärts segle, anstatt entlang der bisherigen Ostroute. Das sei kürzer als an Afrika entlang südwärts zu segeln und dann nach Osten, wie die Portugiesen und andere europäische Seemächte es getan hatten. Vom spanischen Hof finanziert, segelte Kolumbus westwärts, wobei er durch Zufall den Kontinent entdeckte, den man später Amerika nennen sollte. Er war überzeugt, Indien gefunden zu haben, woraus der Name Indianer für die indigenen Völker in Amerika resultierte, wie es bis heute der Fall ist.

Auf die Entdeckungsfahrten des Kolumbus folgte die spanische Expansion in beide Amerikas. Um 1550 kontrollierte Spanien den größten Teil Südamerikas, Mittelamerika, Florida, Kuba und die Philippinen. Dieses Imperium brachte enormen Reichtum nach Spanien und machte es zu einer europäischen Großmacht.

Die Expansion des Spanischen Imperiums

Das spanische Imperium wuchs auch in Europa. Das Jahr 1516 war geprägt durch eine Reihe von königlichen Familienverbindungen und offene Eroberung; in dessen Folge erlangte Spanien Kontrolle über das südliche Italien, die Niederlande und Burgund in Frankreich.

Der spanische König wurde von der katholischen Kirche zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches erhoben, wodurch sie sich als Nachfolgerin des klassischen Römischen Imperiums gerieren wollte. Im Jahre 1580 starb der König von Portugal und der spanische und portugiesische Thron wurden durch ein Ehebündnis vereint. Portugiesische Bedenken wegen der spanischen Herrschaft wurden durch das Zugeständnis einer gewissen Autonomie besänftigt. Die Annexion Portugals brachte zusammen mit dem portugiesischen Kolonialbesitz auch eine große Zahl schwarzer Sklaven mit sich, mit denen Portugal Handel getrieben und die Portugal verwendet hatte: sowohl in den Kolonien als auch im eigenen Land. Dies sollte weitreichende Folgen haben.

DIE SPANISCHE INVASION ENGLANDS 1588 SCHLÄGT FEHL

Die spanische Armada im Kampf vor der englischen Küste 1588. Die große Invasionsflotte wurde von der englischen Marine nach einer dreitägigen Schlacht besiegt.

Die spanische Armada im Kampf vor der englischen Küste 1588. Die große Invasionsflotte wurde von der englischen Marine nach einer dreitägigen Schlacht besiegt.

Europäische Kriege – Katholiken gegen Protestanten

Die Ausbreitung eines protestantischen Aufstands in Spanien ermöglichte es dem leidenschaftlich katholischen Staat, diese neuen „Ketzer“ zu verfolgen. Dies und der Versuch, die nun protestantisch gewordenen Niederlande zu halten, führte direkt in den Krieg mit dem seit Kurzem protestantischen England. Dies wiederum führte zu dem folgenreichen Dreißigjährigen Krieg, dem 1635 auch ein Krieg gegen Frankreich folgte. Im Laufe dieser Konflikte entsandten die Spanier eine große Flotte, die in die Geschichte als die Armada einging, um England zu erobern. Die Armada wurde durch eine Kombination von überlegener britischer Organisation und einem Unwetter, in das die spanischen Schiffe gerieten, besiegt.

Aufgrund ihrer Kolonialpolitik und der veränderten rassischen Zusammensetzung in Spanien waren die einst mächtigen Goten nicht in der Lage, sich nach dieser Niederlage zu erholen.

Import nichtweißer Sklaven

Die spanische Kolonialpolitik unterschied sich, mit Ausnahme von Portugal, von derjenigen Kolonialpolitik, die in den anderen europäischen Ländern verfolgt wurde: Anstatt ihre Erwerbungen mit einer großen Zahl von Siedlern zu kolonisieren, verwendeten die Spanier ihren Kolonialbesitz als rein ökonomische Ressource. Spanische Männer, die nach Südamerika, die Karibik oder auch Nordamerika gingen, taten dies ohne Familien oder Frauen an ihrer Seite. Das Ergebnis war eine weit verbreitete Vermischung mit der lokalen Bevölkerung in diesen Kolonien. Es entstand eine gemischtrassige Bevölkerung, wie sie immer noch in Mittel- und Südamerika vorherrschend ist.

Darüber hinaus benutzten die Spanier, wie die meisten anderen europäischen Nationen, schwarze Sklaven als Arbeitskräfte in ihren Kolonien. Auf diese Weise wurden Millionen von Schwarzen nach Süd- und Mittelamerika importiert, was die Rassenmischung in diesen Gebieten um eine weitere Dimension ergänzte. Auch nach Spanien selbst wurde eine große Anzahl schwarzer Sklaven gebracht, wie es auch in Portugal geschah. Es ist umstritten, wie viele dieser Sklaven in der spanischen Bevölkerung aufgingen und wie groß der Einfluss dieser Vermischung auf das heutige Rassengemisch war, das wir heute in Spanien vorfinden.

Zigeuner – Fünf Jahrhunderte Einwanderung und Invasion

Spaniens rassische Zusammensetzung wurde auch von einer fünf Jahrhunderte lang andauernden Einwanderung von Zigeunern, dunkelhäutigen Nomaden, die ihren Ursprung in Indien haben, berührt. Von den von ihnen dicht besiedelten Gebieten in Spanien und Rumänien, wo ihre Zahlen in die Millionen gehen, verteilten sich die Zigeuner über ganz Europa.

Sie besiedelten so große Gebiete in Spanien, dass wichtige Elemente dessen, was als spanische Kultur gilt, wie etwa der Flamenco-Tanz, der Kultur der Zigeuner entstammt. Es kann mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, dass der Anteil von Zigeunern in der aktuellen gemischtrassigen Bevölkerung Spaniens sehr hoch ist, vielleicht sogar eine Mehrheit, berücksichtigt man, dass die Spanier sowohl die Mauren als auch andere gemischtrassige Elemente im Laufe ihrer Geschichte vertrieben haben.

Nach der offiziellen Schätzung von 1992 liegt die Anzahl der Zigeuner in Spanien bei rund 600.000. Wie alle offiziellen Zahlen ist das wahrscheinlich eine Untertreibung, und berücksichtigt auch nicht die große Zahl der Mischlinge (d. h. der gemischtrassigen Bevölkerung mit spanischem und Zigeuner-Erbe), die das klassische „dunklere“ Erscheinungsbild ausmachen, das so fälschlicherweise mit den echten Spaniern in Verbindung gebracht wird.

Es wäre aber falsch zu behaupten, dass alle Spanier gemischter Herkunft sind; denn das europäische Element blieb während all dieser Irrungen und Wirrungen stark vertreten.

Weiße Bevölkerungsverluste aufgrund von Kriegen

Die Veränderung in seiner rassischen Zusammensetzung und die katastrophalen Kriege in Europa brachten den Spaniern den Niedergang als Großmacht. Dies stimmt mit dem von uns gewonnen Gesetz überein, dass Gesellschaften Kulturen hervorbringen, die ein Abbild ihrer Bevölkerung sind.

Spanien ist ein bedeutendes Beispiel für dieses Prinzip, da es, wie Italien nach der Invasion der germanischen Langobarden, im Wesentlichen zu einer nach rassischen Gesichtspunkten geteilten Nation wurde: weiß im Norden, mit einer nach und nach dunkler werdenden Bevölkerung im Süden des Landes. 1648 war Spanien so geschwächt, dass es die Niederlande in die Unabhängigkeit entließ. Ebenso wurden die französischen Provinzen Frankreich im Jahre 1659 übergeben und 1668 wurde schließlich auch Portugal in die Unabhängigkeit entlassen.

Spanien verliert weitere Gebiete in neuen Kriegen

1701 erhoben die österreichische und die französische königliche Familie, die Habsburger und die Bourbonen, Anspruch auf den spanischen Thron. Dies führte zum Spanischen Erbfolgekrieg, an dem bis 1713 weite Teile Europas beteiligt waren.

Das geschwächte spanische Imperium wurde zwischen den anderen europäischen Mächten aufgeteilt. Seine europäischen Besitzungen fielen an Österreich, der spanische Thron und der Großteil der überseeischen Besitzungen an Frankreich.

Die Französische Revolution von 1789 und die innereuropäische Umwälzungen führten zur spanischen Eroberung durch Napoleon Bonaparte. Napoleon machte seinen Bruder zum König von Spanien, wodurch es zu wenig mehr als einer französischen Provinz wurde. Beherrscht von den Franzosen und mit seiner Bevölkerung, die in einen weißen und einen gemischtrassigen Teil zersplittert war, konnte Spanien seine frühere Vormachtstellung in der Weltpolitik nicht erhalten. Die südamerikanischen Kolonien begannen, ihre Unabhängigkeit zu gewinnen, nur Kuba, Puerto Rico, die Philippinen und Guam blieben noch unter spanischer Herrschaft bis in die späten 1800er Jahre.

SPANIENS VERLUSTE IM SPANISCH-AMERIKANISCHEN KRIEG

Santiago de Cuba

Spanien verliert die letzten Reste seines Imperiums im Spanisch-Amerikanischen Krieg, der zwischen April und August 1898 geführt wurde, vor allem um die Unabhängigkeit Kubas. Der Krieg begann, nachdem amerikanische Forderungen über eine Resolution zum kubanischen Unabhängigkeitskampf von Spanien zurückgewiesen wurden. Während einer Revolte in Havanna wurde das amerikanische Kriegsschiff USS Maine nach Kuba entsandt, wo es bei einer Explosion zerstört wurde. Die Schuld dafür gab man den Spaniern, eine Behauptung, die sich später als falsch erwies. Amerikanische Streitkräfte zogen gegen spanische Besitzungen auf Kuba, den Philippinen, Puerto Rico und Guam. Der Krieg endete mit der Niederlage Spaniens. Im Vertrag von Paris erhielten die Vereinigten Staaten die Kontrolle über diese Gebiete. Die Illustrationen sind frühe Fotografien; sie zeigen die Spanier in amerikanischer Kriegsgefangenschaft in der Stadt Santiago de Cuba (oben) und den spanischen Panzerkreuzer Cristóbal Colón während der Schlacht von Santiago am 3. Juli 1898 (unten).

Cristobal Colon

Die Erste Republik 1868

Die spanische Königsfamilie forderte den Thron nach der Niederlage Napoleons im Jahre 1814 zurück. Das Land blieb jedoch zerrüttet. Ein Bürgerkrieg brach aus und endete erst 1868, als die königliche Familie abgesetzt und die erste spanische Republik ausgerufen worden war. Anarchie brach aus und es folgte eine Konterrevolution, ausgelöst von einer Gruppe von Generalen, die die Monarchie im Jahre 1874 wieder einsetzten. Spanien verlor seine letzten Besitzungen in Übersee nach einem Aufstand in Kuba, der von den USA unterstützt wurde, was zum Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 führte. Spanien wurde in diesem Konflikt mühelos besiegt und war gezwungen, Puerto Rico, Guam und die Philippinen an Amerika abzutreten.

Die Zweite Republik

Spanien blieb im Ersten Weltkrieg (1914–1918) neutral, erlitt aber schwere soziale, politische und wirtschaftliche Schäden. Der gemischtrassige Bevölkerungsteil wies kontinuierlich höhere Geburtenzahlen auf als die weißen Spanier und steigerte dadurch seinen Anteil an der Gesamtbevölkerung exponentiell. Aufgrund der fortgesetzten politischen Unruhen ging der spanische König 1931 freiwillig ins Exil und die zweite Republik wurde ausgerufen.

DER AUTOKRAT FRANCO BEDIENTE SICH IM SPANISCHEM BÜRGERKRIEG NICHTWEISSER TRUPPEN

Links: General Francisco Franco, Sieger im spanischen Bürgerkrieg, auch wenn nur mit erheblicher deutscher und italienischer Hilfe. Obwohl weithin als Faschist oder Nationalsozialist abgelehnt, war er in Tat und Wahrheit nichts von beidem, sondern eher ein Autokrat alter Schule. Er weigerte sich, sich Hitler im Zweiten Weltkrieg anzuschließen, und war nicht abgeneigt, nichtweiße Truppen zu verwenden, wenn es ihm vorteilig erschien. Bei seiner Invasion Spaniens, die den spanischen Bürgerkrieg einleitete, operierte er von Nordafrika aus – unter seinem Kommando standen dabei arabische Truppen. Es war nur der Antikommunismus in Francos Politik und die Möglichkeit auf eine spätere militärische Unterstützung, die Hitler und Mussolini veranlassten, ihm zur Hilfe zu kommen. Rechts: nichtweiße Mauren in Francos Armee, hier während des Bürgerkriegs 1936. Franco begann seine Invasion des republikanischen Spaniens von einer spanischen Kolonie in Nordafrika aus, zunächst nur mit maurischen Truppen wie diesen.

Links: General Francisco Franco, Sieger im spanischen Bürgerkrieg, auch wenn nur mit erheblicher deutscher und italienischer Hilfe. Obwohl weithin als Faschist oder Nationalsozialist abgelehnt, war er in Tat und Wahrheit nichts von beidem, sondern eher ein Autokrat alter Schule. Er weigerte sich, sich Hitler im Zweiten Weltkrieg anzuschließen, und war nicht abgeneigt, nichtweiße Truppen zu verwenden, wenn es ihm vorteilig erschien. Bei seiner Invasion Spaniens, die den spanischen Bürgerkrieg einleitete, operierte er von Nordafrika aus – unter seinem Kommando standen dabei arabische Truppen. Es war nur der Antikommunismus in Francos Politik und die Möglichkeit auf eine spätere militärische Unterstützung, die Hitler und Mussolini veranlassten, ihm zur Hilfe zu kommen. Rechts: nichtweiße Mauren in Francos Armee, hier während des Bürgerkriegs 1936. Franco begann seine Invasion des republikanischen Spaniens von einer spanischen Kolonie in Nordafrika aus, zunächst nur mit maurischen Truppen wie diesen.

General Franco verwendet maurische Truppen

Die Zweite Republik war von kurzer Dauer. Eine Militärrevolte im Jahr 1936 verwandelte sich in einen regelrechten Bürgerkrieg zwischen Anhängern der Republik (hauptsächlich Kommunisten) und spanischen Nationalisten. Die Kommunisten erhielten materielle Hilfe von der Kommunistischen Internationalen und der Sowjetunion.

Im Gegenzug erhielten die Nationalisten materielle Hilfe von den führenden antikommunistischen Kräften dieser Zeit, dem faschistischen Italien und nationalsozialistischen Deutschland. Als unmittelbare Folge einer deutschen Militärintervention gelang es den Nationalisten unter General Francisco Franco, die Kommunisten zu überwältigen.

Aufgrund der Unterstützung des nationalsozialistischen Deutschlands und des faschistischen Italiens hat man Franco lange Zeit als Faschist gesehen. In Wirklichkeit war er aber weder Faschist noch Nationalsozialist. Angeblich teils jüdischer Herkunft (dieser Vorwurf wurde aber nie schlüssig belegt), beginnt Franco seinen Angriff auf die kommunistische Republik über die Meerenge von Gibraltar aus mit einer Armee, die sich zunächst nur aus schwarzen Soldaten zusammensetzt – nicht nur ein Hinweis auf die integrative Natur der spanischen Gesellschaft, sondern auch auf Francos Antipathie gegen jegliche Rassenpolitik.

Aus diesen Gründen weigerte sich Franco, im Zweiten Weltkrieg auf Seiten Deutschlands in den Krieg zu treten, wie allgemein erwartet worden war. Dies hielt die Straße von Gibraltar offen für die Alliierten, ein Schritt, der sich als entscheidend für die alliierte Kriegsführung erweisen sollte. Dessen ungeachtet wurde Spanien nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Ländern mit den Nationalsozialisten assoziiert; für die Franco-Regierung begann eine Zeit der Isolation. Doch der an Intensität zunehmende Konflikt zwischen der Sowjetunion und dem kapitalistischen Westen unter der Führung der Vereinigten Staaten (der so genannte Kalte Krieg, so genannt, weil er nie in einen „heißen“ Krieg ausbrach) brachte die Veränderung: Spanien wurde von nun als Verbündeter gegen den Kommunismus betrachtet und von 1955 an war die Isolation des Landes aufgehoben und Spanien in die Vereinten Nationen aufgenommen. 1975 starb Franco und das Land wurde 1977 eine konstitutionelle Monarchie. Das stellte die nach Unabhängigkeit strebenden Basken im Norden des Landes nicht zufrieden, von denen einige einen Jahrzehnte langen heftigen Guerillakrieg führten, allerdings meist ohne politischen Erfolg.

Am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts tolerierte Spanien eine nichtweiße Einwanderungswelle von erheblichem Umfang, vor allem aus Nordafrika. Eine Entwicklung, die später in diesem Buch diskutiert werden soll.

*  *  *

Originalübersetzung hier

Weitere Kapitel aus dem MARSCH DER TITANEN

Ergänzender Lesestoff:

Das maurische Spanien: Ein erfolgreiches multikulturelles Paradies? (Teil 1) und Teil 2

 von F. Roger Devlin

Europa und die indoeuropäischen Sprachen von Fjordman, worin die Basken als verbliebene alteuropäische Volksgruppe erwähnt werden

Das Goldene Zeitalter des Islam: Ein archäologisches Nichts und Wie der Islam der Sklaverei und dem Sklavenhandel in Europa neues Leben einhauchte von John J. O’Neill

Dikigoros‘ tabellarische Biographie von Francisco Franco, worin ebenfalls steht, daß beide Eltern Francos von getauften sephardischen Juden abstammen.

 

Interessant ist übrigens, daß das Symbol der von Franco gegründeten „Falange Espãnola Tradicionalista y de las JONS“, das von einem Joch gehaltene Pfeilbündel, das bereits im 15. Jahrhundert von den „Reyes Católicos“ – Isabel von Kastilien und Ferdinand von Aragón – geführt und im 20. Jahrhundert von den „Juntas de Ofensiva Nacional Sindicalista“ [JONS] des Ramiro Ledesma wieder aufgenommen wurde, auch von anderen Staaten (wie z. B. den USA) und vom Bankhaus Rothschild in ihren jeweiligen Wappen geführt wird. Hier gibt es eine Parallele zum altrömischen Rutenbündel mit Liktorenbeil, das – wie in Dikigoros‘ Biographie von Benito Mussolini nachzulesen – nicht nur von den italienischen Faschisten als Symbol verwendet wurde, sondern seit der Französischen Revolution von 1789 auch das französische Wappen ziert, ferner die Wappen der USA (bis 1945), des US-Senats, einiger US-Bundesstaaten (bis heute das Colorados), der britischen Kolonie Südafrika (bis zur Unabhängigkeit 1961), einiger Schweizer Kantone (bis heute das St. Gallens), einiger französicher Ex-Kolonien in Afrika (bis heute das Kameruns) und einiger Republiken in Südamerika (bis heute das Ekuadors); es ist auch Bestandteil der Polizeiwappen einiger skandinavischer Länder.

Eine Link-Auflistung weiterer solcher tabellarischer Politikerbiographien ist gegen Ende von Dikigoros‘ Artikel „…ich aber beschloß, Politiker zu werden.“ zu finden.

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