Danke, Tim Wise!

Tim „White Like Me“ Wise

Tim „White Like Me“ Wise

Von William Rome, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Thank You Tim Wise erschien am 4. November 2010 im „Occidental Dissent“.

Danke, Tim Wise. Aufrichtig, aus dem Grunde meines Herzens, sage ich danke. Deine hasserfüllte Motzerei neulich, die die wahre genozidale Natur von Bestien wie dir bloßstellte, hat mich in einer Weise inspiriert, wie ich es nie geahnt hätte.

Dies deshalb, weil ich mich seit meiner Heimkehr vom OD-Hauptquartier in Virginia langsam wieder in ein normales amerikanisches Mittelklasse-Leben integriert habe, einschließlich eines Wirbelwinds von Familienereignissen, wie der Collegeabschluß meiner Schwester, die Geburt des ersten Sohnes meines Cousins (der erste der nächsten Generation) und seine Taufe, die Verlobung eines weiteren Cousins, die Rückkehr meiner Großmutter aus der Rehab-Anstalt, und der vierte Jahrestag des Todes meines Vaters.

Mein gesellschaftliches Leben ist ebenfalls gut zu mir gewesen. Ich bin ein paar Mal nach NYC runtergefahren, um den Tag mit meinem guten Freund Gaurav Ahuja zu verbringen (ehemaliger Buchungsagent des Cesspool), habe die Beziehung zu dem Mädchen fortgesetzt, das ich liebte und mit dem ich jetzt wieder zusammen war, und am befriedigendsten meine Einführung in einen örtlichen Zigarrenraucherclub, wo wir jeden Freitagabend zusammenkommen, um Zigarren zu rauchen, Wein zu trinken, Rock zu hören und farbige Witze zu erzählen.

Insgesamt ist mein Leben recht gut gelaufen. Und dies begann die Frage zu erheben: Warum zu den finanziellen und emotionalen Härten des Aktivismus zurückkehren? Warum sich wieder zum gesellschaftlichen Paria machen?

Dieses zunehmend stabile und spaßige Leben daheim kombinierte sich mit der wachsenden Hoffnungslosigkeit der Sache. Jeder in der Bewegung kennt die typischen Gründe für Hoffnungslosigkeit: oh die Tea Parties sind irreparabel kooptiert worden, Weiße sind seit einem halben Jahrhundert gehirngewaschen worden und werden nie aufwachen, die nichtweiße Demographie macht das Verlieren unvermeidlich, die weiß-nationalistische Bewegung selbst ist zu voll mit abgehobenen Spinnern. Hoffnungslos! Hoffnungslos! Hoffnungslos! Wickle dich nicht wieder damit ein und bleibe einfach bei diesem zunehmend normalen Leben.

Aber dann kamst du daher, Timmy. Du kamst daher und veröffentlichtest deine blutdürstige Schwadroniererei. [Hier die Übersetzung: Offener Brief an die weiße Rechte] Danke vielmals!

Was deine Blutlust reingehämmert hat, war daß es keine Rückkehr zum normalen Leben gibt. Der Grund dafür ist, dass Monster wie du es zerstören wollt. Bestien wie du so vollgepumpt mit Hass auf mein Volk und meine Zivilisation, daß ihr eine Dunkelheit geplant habt, die auf einem Blutbad an mir und meinem Volk erbaut ist. Ich kann nicht zu einem normalen Leben zurückkehren, weil ihr es mir, meinen Freunden und meiner Familie wegnehmen wollt; ihr werdet uns niemals glücklich und in Frieden leben lassen. Daß sie gute Leute sind, zählt für dich nicht; alles, was du siehst, sind Weiße, und daher müssen sie verschwinden. Du und deine Sorte sind wahrlich böse Monster ohne einen Fetzen menschlichen Anstands.

Nun, dies ist es, wozu du mich inspiriert hast. Ich glaube an Arbeitsteilung, und daher werde ich anderen überlassen, was sie am besten können, und ich werde tun, was ich am besten kann. Den Aktivismus vor Ort werde sich solche wie Hoosier Nation und Youth for Western Civilization überlassen, die intellektuelle Vorreiterrolle werde ich Alternative Right überlassen, und die politische Analyse und den Journalismus dem Occidental Dissen und The Political Cesspool. Ich werde mich mit der Kultur befassen. Mein guter Freund Hunter redet ständig davon, daß die weißen Nationalisten mit anderen Weißen in Verbindung treten sollten.

Und ich habe vor, genau das mit meinem Geschichtenerzählen zu tun. So wie „Onkel Toms Hütte“ den Abolitionismus dem Mainstream nahegebracht hat, „To Kill A Mockingbird“ die Civil Wrongs Movement dem Mainstream nahegebracht hat, und wie „Will & Grace“ die Gaymosexualität mainstreamtauglich gemacht hat, werde ich mit meinen eigenen Bemühungen des Geschichtenerzählens den weißen Nationalismus dem Mainstream nahebringen. Nicht nur das, sondern ich habe vor, mit den Radical Rhymesters als Anfang unsere eigene Harlem Renaissance oder unser eigenes Celtic Literary Revival gären zu lassen: eine Kulturbewegung, die die Herzen und die Vorstellungskraft unseres Volkes berührt, um sie zum Kampf dafür zu inspirieren, wer sie sind. Ich werde der weißen Identität meines Volkes zur Wiedergeburt verhelfen, und das ist alles dir zu verdanken.

Also, Timmy, nochmals danke dafür, du hasserfülltes genozidales Monster, daß du mich zurück in den Kampf gestoßen hast. Ich hoffe, es macht dich glücklich zu wissen, daß deine blutdürstigen Worte in einem jungen Mann das Feuer zum Kampf für das, was er liebt, neu entfacht hat.

„Der wahre Soldat kämpft nicht, weil er hasst, was vor ihm steht, sondern weil er liebt, was hinter ihm steht.“ (G. K. Chesterton)

Wir sind schon früher in zahlenmäßiger Unterlegenheit vor deinen Horden gestanden.

Kommentare aus dem Originalstrang im „Occidental Dissent“:

Hunter Wallace:

Tim Wise hat es geschafft, die Kommentatoren hier zum ersten mal seit vielen Monaten zu vereinen. Die hitzigen Streitereien um Taktik und Strategie haben sich einen Tag freigenommen, um dieses abstoßende Individuum zu verabscheuen. Seine Attacke gegen Weiße bei Daily Kos hat sogar die Konservativen gegen ihn aufgebracht.

Political Pessimist:

Wenn Timmy schlau ist, wird er versuchen, seine Spuren in der Sache zu verwischen.

Ansonsten hat er sein wahres Gesicht gezeigt und die Weißen endlich darüber informiert, was er und seinesgleichen wirklich über sie denken.

Dafür müssen wir ihm in der Tat danken. Er hat unserer Sache einen größeren Dienst erwiesen als all die weiß-nationalistischen Artikel der Welt.

Wir müssen diesen Artikel unseren Mit-Weißen übermitteln. Vielleicht werden sie dann erkennen, daß sie mit uns im selben Boot sitzen, ob es ihnen gefällt oder nicht.

Hunter Wallace:

Es ist wichtig daran zu denken, daß Tim White auf das weiße Wahlverhalten in den Midterm Elections von 2010 reagiert. Auf den Zusammenschluß der weißen Wählerschaft zu einem zornigen, rassisch polarisierten Identitätsblock. Weiße haben bei dieser Wahl fast wie Hispanics gewählt.

Die Demokraten haben jede prominente weiße Untergruppe mit einem Schlag verloren, außer den Frauen mit Collegebildung, und selbst sie wandten sich den Republikanern zu. Es war so schlimm, daß sogar weiße Atheisten ihre Feindseligkeit gegen evangelikale Christen überwanden, um in vernünftiger Zahl gegen die Demokraten zu stimmen (die Kluft war nicht so groß).

Dies ist Projektion von Wise’s Seite. Man weiß, was ihm für Gedanken durch den Kopf gegangen sein mußten: Hitler, Auschwitz, Holocaust. Diese hysterische Überreaktion liegt an der Furcht, daß implizites weißes Bewußtsein sich schließlich aktivieren wird, und daß den Juden alles auf den Kopf fällt, wenn das geschieht.

Also tröstet er sich mit dem Gedanken, daß die Weißen bis dahin eine Minderheit sein werden. Natürlich ignoriert das die Tatsache, daß eine rassebewußte weiße Mehrheit der Zentralregierung ihr Einverständnis entziehen wird.

LEW:

Bin angenehm überrascht von den Kommentaren auf Free Republic.

Kommentator „facedown“:

„Es gibt 75 Millionen von uns, und wir besitzen 300 Millionen Feuerwaffen. Komm und hol’ dir welche, Timmy.“

Tick, tack, Timmy.

orion14:

Noch erstaunlicher sind die Kommentare zu Timmies Gemotze: Massen degenerierten Abschaums stimmen ihm zu. Er ist definitiv kein isolierter Spinner. Hier ist ein Beispiel dafür, wie einige seiner ideologischen Schwestern fühlen:

http://www.ihatethemedia.com/10-ugly-comments-made-by-10-even-uglier-liberal-women

„Unser Land ist auf einem Betrug erbaut: unsere Vorväter waren sklavenhaltende reiche weiße Kerle, die wollten, daß es nach ihrem Willen geht. Wenn ich also die amerikanische Flagge sehe, denke ich: ‚Oh mein Gott, ihr beleidigt mich’. Daß man eine Schwulenparade auf der New Yorker Christopher Street haben kann, mit nackten Männern und Frauen auf einem Floß, die jubeln: ‚Wir sind hier, wir sind queer!’ – das läßt mein Herz aufgehen. Nicht die Flagge, sondern schwule nackte Männer und Frauen, die die Flagge verbrennen. Da bin ich zu Tränen gerührt vor Stolz.“

Porter:

Mir fällt auf, daß Wise seine Motzerei bereits bereinigt hat. Wenn ich es nicht gerade überlesen habe, ist sein vorheriger Wunsch, zu hören, wie unsere Herzen zu schlagen aufhören, gestrichen worden. Hat irgendjemand das Original archiviert, um es mit dem zu vergleichen, was jetzt dasteht? Nicht daß es wohlklingender Shakespeare wäre, wie es jetzt ist.

LEW:

Wise hat sein Zurückrudern auf timewise.org veröffentlicht.

Gottverdammt, er verwendet jedes jüdische Klischee im Drehbuch.

Beschuldigt seine Leser, daß sie Probleme mit dem Leseverständnis hätten, sagt, daß sie dumm seien, daß sie ihn missverstanden hätten, und bezichtigt sie der Geisteskrankheit. Und dann sagt er natürlich jedem, daß er weiß ist, nicht jüdisch.

Ich habe den originalen Artikel als PDF.

Porter:

Na, da habe ich laut aufgelacht. Aus Wise’s mea-free culpa:

“die zugrundeliegende Bedeutung fundamental fehlinterpretieren: eine Bedeutung, die immer noch klar ist, wie mir scheint, trotz Tonart und Sprache.“

Trotz Tonart und Sprache? Man muß sich wundern. Unser Alter Freund sagt uns also, daß – obwohl die Tonart und die in englischer Sprache tatsächlich geschriebenen Worte seine Sehnsucht nach Genozid an uns ausdrückten – nur die ignorantesten (natürlich weißen) rechten Troglodyten diese Tonart und Sprache wirklich als das auffassen würden, war sie eindeutig sagten. Danke für die Klarstellung, Rabbi.

Discard:

Professionelle Autoren und Redner haben keine Entschuldigung für irgendwas, das sie schreiben oder sagen. Sie werden dafür bezahlt, daß sie es richtig machen. Keinem Rechten wird je verziehen, daß er die Wahrheit sagt, also schluck es und nimm deine Medizin, du Punk. Oder war das alles nur ein „Ausrutscher“?

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