„Rußland den Russen!“

Russia for Russians 1

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots.

Das Original “Russia for the Russians” erschien am 11. Dezember 2010 im „Occidental Observer“.

Von einem russischen Korrespondenten:

In Moskau wurde am 5. Dezember ein junger Russe (ein Fußballfan) durch eine Bande von „Gästen“ aus dem Nordkaukasus ermordet, die ethnisch verschiedenen Turkvölkern angehören (Tschetschenien, Dagestan etc.). Dies war der zweite Mord im Laufe der letzten Woche. (Hier gibt es einen russischsprachigen Bericht, der per Google Translator recht gut auf Englisch lesbar ist). Wie üblich, hat die politkorrekte und/oder korrupte Polizei alle Verdächtigen außer einem wieder freigelassen.

Am nächsten Tag versammelten sich um 7 Uhr abends über tausend Menschen vor der Dienststelle des örtlichen Staatsanwaltes und forderten eine echte Ermittlung. Da niemand mit ihnen redete, marschierten sie unter Anhaltung des Verkehrs 40 Minuten lang auf einer Hauptstraße (siehe das Video auf dieser Seite). Dieser Artikel erwähnt, daß die Demonstranten „Rußland den Russen!“ und „Moskau den Moskauern!“ riefen.

Heute versammelten sich viele tausende Russen ohne offizielle Erlaubnis im Zentrum von Moskau. Siehe die Videos hier; eine Online-Livepräsentation von Informationen gibt es hier.

Ein ähnlich spontaner Marsch fand in St. Petersburg statt (siehe hier). Die Leute marschierten und riefen extrem nationalistische Parolen – „Russland den Russen!“, „Scheiß auf den Kaukasus!“, „Russen, vereinigt euch!“ etc. Die Ereignisse dauern weiter an.

Russia for Russians 2

Lassen Sie mich betonen: das Ausmaß der Ereignisse ist beispiellos. Dies ist außergewöhnlich! Ethnischer russischer Nationalismus ist sehr jung, aber dieser Protest zeigt, daß die Russen viel weiter sind als, sagen wir, die Amerikaner, die nichts tun, wenn Weiße von kriminellen Einwanderern angegriffen werden. Meiner Meinung nach begann der russische Ethnonationalismus um 2005 Fuß zu fassen. Die Mainstream-Medien und „Menschenrechtsaktivisten“ kriegen gerade Anfälle – „die Faschisten kommen!“

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Anhang von Deep Roots: Und hier haben wir ein Beispiel für so einen „Mainstream-Medianten“, nämlich Chefredakteur Kurt Seinitz von der „Kronen Zeitung“ der in der Ausgabe vom Freitag, dem 17. Dezember 2010 diese Ereignisse unter der Überschrift „Wutbürger statt Staatsbürger“ so darstellt:

Ein Tag in Europa und drei Straßenschlachten: Rom, Athen, Moskau. Aus Unzufriedenheit mit der Politik nimmt nicht nur die Zahl der Auseinandersetzungen zu, die auf der Straße ausgetragen werden, sondern auch die Gewalttätigkeit: Wutbürger statt Staatsbürger. […..] Sogar Zuchtmeister Putin ist wie bei einem plötzlichen Vulkanausbruch mit massenhafter Straßenrandale konfrontiert: (Fußball-)Rowdies aus der Neonazi-Szene gegen Kaukasier in Moskau. „Russland den Russen“, Haut ab in den Kaukasus“ skandierten die teil bewaffneten Ultranationalisten.

Putin warf über 3000 Einsatzpolizisten in die „Schlacht“, die an die 1000 (!) Demonstranten festnahmen. Es war sicherlich nicht die letzte Demo zu einem Problem, das in Russland wie im Westen (beide sitzen im gleichen Boot) immer schmerzhafter unter den Nägeln brennt und für welches die Politik heute, wie in so vielen Dingen, keine Antwort weiß.

Kein Wort davon, daß diese „Kaukasier“ moslemische Tschetschenen und Dagestaner sind, kein Wort vom zuvor erfolgten Mord an dem jungen Russen, kein Wort davon, daß das nicht der erste Mord in dieser Woche war, und kein bißchen vom Rest der ganzen Vorgeschichte. Auch in den ORF-Nachrichten gestern war nur die Rede von Straßenschlachten zwischen „Rechtsextremen“ und „Kaukasiern“ (wobei das Motiv hinter der Verwendung des auf Johann Friedrich Blumenbach zurückgehenden Begriffes „Kaukasier“, der wohl nicht zufällig gerade im englischsprachigen Raum als Sammelbegriff für Europäer und hellhäutige Menschen verwendet wird, um eine rassische Gemeinschaft zwischen den Europäern, Bewohnern des Vorderen Orients und Nordafrikas zu suggerieren, allzu durchsichtig ist).

Mit dieser Propagandasoße aus Lügen, Halbwahrheiten, Verdrehungen, Auslassungen und krummen moralischen Werturteilen werden wir Tag für Tag abgefüllt, von Politikern, Medienleuten, „Künstlern“ und NGOs einschließlich der Kirchen. Wir können nur hoffen und selber dazu beitragen, daß immer weniger unserer Mitbürger das widerliche Zeug noch schlucken.

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