Amerika: das Land der Freien und Tapferen, oder des Oligarchen und des weißen Sklaven?

Weißer Sklave, freier Schwarzer war im frühen Amerika nicht unbekannt.

Weißer Sklave, freier Schwarzer war im frühen Amerika nicht unbekannt.

Von John Lilburne, übersetzt von Deep Roots. Das Original America: the Land of the Free and the Brave or of the Oligarch and the White slave? erschien am 22. Oktober 2013 im Occidental Observer.

Anmerkung von Kevin MacDonald: John Lilburnes Artikel über die Versklavung von Weißen erinnert uns daran, daß über lange Abschnitte der Geschichte Englands die Eliten sich anderen gegenüber, einschließlich anderer Weißer, in brutal ausbeuterischer Weise verhalten haben. In der Herbstausgabe des „Occidental Quarterly“ über weiße Pathologie (Druckausgabe in der Presse, elektronische Version jetzt verfügbar) merkt Yggdrasil zum Zeitraum vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in England an:

Der entscheidende Punkt ist hier, daß die große Mehrheit der Engländer zu der Zeit Sklaven in allem außer dem Namen waren, aber nachdem sie kein beweglicher Besitz waren, war niemand durch Gesetz oder Wiederverkaufswert daran gebunden, vernünftig für sie zu sorgen. Sagt über die Übel der Sklaverei was ihr wollt, als bewegliches Eigentum hatten Sklaven einen Platz und einen Wert in der Gesellschaft. Im Effekt war die Mehrheit der „freien“ Engländer zu der Zeit eine fremde Rasse ohne Platz oder Wert und ohne irgendwelche Rechte.

Die kleine Mehrheit, die die Kontrolle hatte, fürchtete und hasste sie in viel größerem Maß, als moderne weiße Liberale Hillbillies verachten, und strebte danach, sie als Mittel zur Unterdrückung zukünftiger Rebellionen in ferne Kolonien zu verbannen.

Natürlich ist das nicht die ganze Geschichte, aber sie ist ein wichtiger Teil davon. Der andere Teil ist, kurz zusammengefaßt, der Aufstieg des egalitären Universalismus, beginnend mit dem Englischen Bürgerkrieg des 17. Jahrhunderts. Diese Revolution resultierte schließlich in der Volksbewegung, welche die Abschaffung der Sklaverei im 19. Jahrhundert zur Folge hatte, die von moralischem Idealismus motiviert und in verschiedene Sekten des Protestantismus eingebettet war, wie in der Sommerausgabe von TOQ (hier abonnieren) diskutiert. Diese Kampagne gegen die Sklaverei, die zu einer Zeit stattfand, als die Sklaverei (die heute in vielen Ländern üblich bleibt) in allen anderen Kulturgebieten allgegenwärtig war, hat ihrerseits eine noch gefährlichere weiße Pathologie ermöglicht – das obsessive weiße Schuldgefühl und den pathologischen Altruismus, die den zeitgenössischen Westen durchdringen und die fortwährend von unserer feindlichen Elite gefördert werden.

 

Amerika: das Land der Freien und Tapferen, oder des Oligarchen und des weißen Sklaven?

Von John Lilburne

Von den Europäern, die nach Amerika gebracht wurden, waren nicht weniger als 75 % Schuldknechte [indentured servants] oder Sträflinge.

(Power and Plenty, Trade war and the world economy in the Second Millennium, Ronald Findlay und Kevin O’Rourke, S. 231)

Definitive Eigenschaften von Sklaven sind wie folgt: ihre Arbeit oder Dienste werden durch Zwang erlangt, ihr Körper wird als das Eigentum einer anderen Person, ihres Besitzers, betrachtet, und sie unterliegen ganz dem Willen ihres Besitzers.

Encarta-Definition der Sklaverei

Dieser Artikel erforscht die wenig bekannte Geschichte der weißen Sklaverei in Nordamerika.

Was ist mit weißer Sklaverei gemeint? Die obige Definition aus dem Wörterbuch zeigt, daß sie Zwangsarbeit bedeutet, die durch Gewalt aufgezwungen wird, wobei der Staat für die Aufrechterhaltung des Rechtsstatus des Sklaven agiert.

Oligarchen, Sklaven und das Britannien der Tudors und Stuarts

Die Sklaverei im Westen schwankte entsprechend dem Bedarf und den Einstellungen der Eliten, der wirtschaftlichen Situation und dem Widerstand der Bevölkerung. Die Eröffnung der Handelsrouten schuf die Gelegenheit zur Versklavung verschiedener Gruppen, und die ständigen islamischen Raubzüge an den Küsten Europas (sogar bis Island) setzten ein Beispiel, dem man folgen konnte.

Im England der Tudors gab es einige schwarze Sklaven, die später in elisabethanischer Zeit entfernt wurden.[1]

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In der elisabethanischen Zeit waren die Engländer stolz auf ihre Freiheit, wie in den Stücken von Shakespeare festgehalten ist. Solcherart waren die frühen elisabethanischen Zeiten, daß Ralph Holinshead in England in den 1570ern prahlen konnte:

Was Sklaven und Leibeigene angeht, so haben wir keine, ein Privileg unseres Landes durch die besondere Gnade Gottes und die Belohnung für einen Gefangenen, daß alle, die aus anderen Reichen kommen, frei wurden, sobald sie ihren Fuß an Land setzten. [2]

Jedoch verdunkelte sich die wirtschaftliche Situation kurz danach, als James I. an die Macht kam. Vagabunden wurden als Bedrohung der öffentlichen Ordnung gesehen. Amerika begann als Lösung für ein Problem gesehen zu werden: teilweise als das Neue Atlantis von Sir Francis Bacon und als das sozialistische Utopia von Thomas Morus, aber auch als potentieller Abladeplatz für die unerwünschten Massen. Eliten sahen, daß die Massen versklavt und zum Erwerb sofortiger Reichtümer aus Gold benutzt werden konnten. [3] Daher wurde ab den 1570ern die ewige Verbannung als Bestrafung für Vagabundentum diskutiert:

„die nicht von ihrer Schurkenhaftigkeit oder Lebensführung gebessert werden können, sollen aus diesem Reich verbannt und in Gegenden jenseits der Meere verschifft werden.“ [4]

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Der schwarze Grundzustand

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Von Colin Liddell. Original: The Black Baseline, erschienen am 8. Mai 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. Übersetzung: Lucifex

Sub-saharische Afrikaner sind die am schnellsten wachsende demographische Gruppe auf dem Planeten. Bei einer Fruchtbarkeitsrate, die mehr als dreimal so hoch ist wie die europäischer Frauen (5,2 Kinder pro Frau zu 1,6) und wenig Anzeichen für einen Rückgang zeigt, wird prognostiziert, dass die Bevölkerung des sub-saharischen Afrika sich bis zur Mitte des Jahrhunderts mehr als verdoppelt und von 1,1 Milliarden auf 2,4 Milliarden wächst.

Bei so vielen zur Welt kommenden Afrikanern ist es lebenswichtig, sie besser zu verstehen, aber es ist bereits viel von dem Material, das über Afrika und Afrikaner produziert wird, von Kulturmarxismus beeinträchtigt; um ein korrektes Bild zu erhalten, ist es daher wichtig, sich an Quellen zu wenden, die älter sind als die Political Correctness. Hier ist eine Passage aus einem Buch, das 1930 veröffentlicht wurde:

„Sie sind Männer, die von der Wahnvorstellung besessen sind, dass sie Leoparden sind und daher Menschen töten müssen, und wenn sie unterwegs sind, um das zu tun, versuchen sie sich insgesamt wie Leoparden zu verhalten. Sie gehen auf allen vieren, befestigen an ihren Händen und Füßen echte Leopardenkrallen oder eiserne Imitationen davon, um eine Fährte wie die eines Leoparden zu hinterlassen; und wenn sie ein Opfer erwischen, durchtrennen sie seine Halsschlagader, wie es Leoparden tun. Die bemerkenswerte und unheimliche Tatsache ist, dass die meisten von ihnen unfreiwillig zu menschlichen Leoparden geworden sind, nachdem sie zu Mitgliedern einer der Banden gemacht worden sind, ohne es zu wissen. Die Bande bereitet in einem menschlichen Schädel einen Zaubertrank aus dem Blut eines ihrer Opfer, und irgendeinem Mann, auf den sie sich zuvor festgelegt haben, wird insgeheim etwas davon in einem seiner gewöhnlichen Getränke gegeben. Dann wird er darüber informiert, dass er den Zaubertrank getrunken hat und daher ab diesem Zeitpunkt einer der Bande ist. Genausowenig widersetzt sich irgendeiner davon. Sie sind alle gleich, beherrscht von dem Glauben, dass ein Zaubertrank eine magische Kraft hat, gegen die niemand erfolgreich ankämpfen kann, und daher gehorchen sie widerstandslos.“ (S. 13)

Eine weitere Passage aus demselben Buch:

„Es ist absurd, von Ausbeutung der Arbeiter, die aus dem Inneren herunterkommen, durch die Holzhändler zu sprechen, wenn damit gemeint ist, dass die Löhne zu niedrig sind. Die Arbeit, die diese primitiven Menschen leisten, steht oft in keinem Verhältnis zu dem Lohn, der ihnen am Ende ihres Vertragszeitraums ausbezahlt werden muss. Während der ersten Monate davon sind viele von ihnen fast völlig nutzlos, weil sie nie eine Axt in ihren Händen gehalten haben und als allererstes lernen müssen, eine zu benutzen. Nirgendwo auf der Welt, so seltsam diese Aussage erscheinen mag, sind wahrscheinlich die Gesamtkosten für Arbeit höher im Verhältnis zur geleisteten Arbeit als im Urwald.“ (S. 45)

In gleicher Weise:

„Aber wir werden nicht nur durch das völlige Fehlen von Disziplin bei unseren Wilden auf die Probe gestellt; wir leiden unter ihrer absoluten Unfähigkeit zu verstehen, dass irgend etwas wertvoll sein kann. Nachdem das Hospital so nahe am Wald liegt, ist es wirklich nicht allzu schwer für sie, Feuerholz zu besorgen. Aber da es weniger Mühe macht, ziehen sie es vor, die Balken und Bretter zu verbrennen, die ich mit so viel Schwierigkeiten und unter solch hohen Kosten besorge…“ (S. 50)

Und noch eine:

„Welche Arbeit uns durch die Ruhrpatienten verursacht wird, die sich nicht mehr herumbewegen können, und die alles beschmutzen, wo sie sitzen oder liegen! Viele müssen mit der Hand gefüttert werden, weil sie zu schwach sind, um einen Löffel zu ihrem Mund zu führen. Und ihre Pflege ist umso mühsamer, weil die Eingeborenen keinen Finger rühren, um ihnen zu helfen; zu solch ekelhafter Arbeit kann man sie nicht bringen. Wir müssen daher oft alles selber machen, und falls es überhaupt einen Schwarzen gibt, der helfen will, wird er mit Geschenken überhäuft und unter Lob erstickt.“ (S. 73)

Mittlerweile – vorausgesetzt, Sie sind erfolgreich im modernen multikulturalistischen Westen sozialisiert worden, indem man Sie mit Vorstellungen von „weißer Schuld“, „Rasse als Sozialkonstrukt“ und „Weißenprivileg“ gehirngewaschen hat – müssen Sie denken, dass diese Passagen nur von einem extrem psychotischen Rassisten geschrieben worden sein konnten, möglicherweise von einem peitschenschwingenden Sklavenhalter oder paternalistischen Kolonialfaschisten mit gewachstem Schnurrbart und sadistischen Zuckungen.

Sie müssen auch denken, daß ein Buch mit solch giftigen Beispielen von „Hassrede“ sofort zum höheren Wohl der Menschheit eingestampft werden sollte. Aber während Sie gerechterweise angewidert sind, werden Sie vielleicht auch ein wundervoll warmes Glühen empfinden, das von der tiefen Liebe und dem Respekt stammt, die Sie für Schwarze und andere Nichtweiße hegen, selbst wenn Sie nicht wirklich unter ihnen leben oder viel mit ihnen verkehren.

Aber da gibt es ein kleines Problem, denn diese Worte wurden in Wirklichkeit nicht von einem bösen Rassisten geschrieben, sondern statt dessen von einem der größten Philanthropen des 20. Jahrhunderts und noch dazu einem Nobelpreisträger. Dies sind – Schock! Horror! – die Worte von Albert Schweitzer, einem Mann, der eine tiefe Liebe zum Afrikaner mit einem klaren Blick auf das kombinierte, wie Afrikaner wirklich waren.

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo, Teil 4

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Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 4) dieses vierten Teils von Unamuseds Kongo-Serie, von der ein fünfter Teil angekündigt, aber bisher noch nicht veröffentlicht ist, erschien am 12. November 2012 auf Unamusement Park. Zuvor erschienen: Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (1), Teil 2 und Teil 3.

Willkommen zurück im Dschungel. Wiederholen wir nochmal:

In Teil 1 hielten wir uns die Nase zu, versuchten, unser Essen bei uns zu behalten, und warfen mit mulmigem Gefühl einen Blick auf das Leben (kurz und elend) und Lieben (nicht einvernehmlich) in der Demokratischen Republik Kongo: auf dem Luftweg beförderte Krokodile, die Flugzeuge zum Absturz bringen, Penisdiebstahl durch goldberingte Zauberer, die schützende Kraft des Sodomierens von Pygmäen, kongolesische Militärtaktiken (mit einem Schwerpunkt darauf, fünfjährigen Mädchen in die Vagina zu schießen), Epidemien von AIDS, Malaria, Masern und Diarrhöe, und eine typisch afrikanische Geburtenrate, die sicherstellt, daß der Kreislauf der Schlächterei nie aufzuhören braucht.

Gute Zeiten.

In Teil 2 setzten wir uns zu einer zweiten übelkeiterregenden Portion „unvorstellbarer Brutalität“ (in den Worten eines UNO-Menschenrechtsexperten) seitens jener unverbesserlichen Kongolesen. Ob es nun Fisteln sind oder erzwungener Inzest, Kannibalen oder Kinderhexen, Sex-Sklavinnen oder Fußballzauberer, oder auch nur eine Herde unschuldiger Ziegen, die unter Scheinanschuldigungen im Gefängnis schmachten – der Spaß hört in der DRK niemals auf.

Sagte ich Spaß? Ich meinte Folter.

Bis zur dritten Fortsetzung der Serie hatten wir genug von der Auflistung der völligen Schrecklichkeit der DRK und gingen zu wildem Theoretisieren über.

Spezifisch: Angesichts dessen, daß der Kongo so ist, wie er ist (in jeder vorstellbaren Weise schrecklich, und noch auf ein paar weitere Arten), warum ist der Kongo so, wie er ist?

Es gibt zwei Theorien.

Gebt Belgien die Schuld

Betrachten Sie als erstes die Theorie von der rein umweltbedingten Schrecklichkeit des Kongo: „Heute ist der Kongo beschissen, weil er vor vielen Jahren von Belgiern kolonisiert wurde, die alles für alle versauten.“ (Sie ist leicht zu einer Theorie der afrikanischen Schrecklichkeit zu verallgemeinern.)

Dieser zugegebenermaßen über-simplifizierten Erklärung können wir großzügig jeden anderen Umweltfaktor außer dem belgischen Kolonialismus hinzufügen: „Außerdem ist der Kongo beschissen, weil es dort heiß und schwül und voller Krankheiten und Hirnparasiten und fliegender Krokodile und giftiger Vipern und fleischfressender Blumen und was nicht alles ist. Im Grunde ist es dort wie in Jumanji. Aber das wirklich wichtige, woran man dabei denken muß, ist, daß überhaupt keine genetischen Faktoren daran beteiligt sind. Scheiß auf die Gene! Die haben nichts zu bedeuten.“

Laut dieser Theorie kann man die Natur einfach vergessen, weil alles von der Erziehung abhängt (wenn man es als „Erziehung“ bezeichnen will, 50 Dollar zu bezahlen, um sein Kind von einem Exorzisten foltern zu lassen). Die Kongolesen sind Edle Wilde mit einem unbeschriebenen Blatt zwischen ihren Ohren, gänzlich von ihrer Umwelt definiert. Sie sind in jeder Weise genau wie wir, nur 1) dunkler und 2) so vom Vermächtnis des Kolonialismus behindert, von den giftigen Vipern, der Luftfeuchtigkeit und so weiter, daß sie dazu gezwungen sind, unschuldige Ziegen ins Gefängnis zu sperren, Fußballspieler mit Zaubersprüchen zu belegen, kindliche „Hexen“ zu foltern und einander die Herzen aufzuessen.

Wann ist die Umwelt nicht „umweltbedingt“?

An dieser Stelle müssen wir unterscheiden zwischen

1) Umwelt als direkte Ursache, wie ein Parasit, der einem ins Ohr kriecht, während man schläft, sich einem ins Gehirn bohrt und dort Tausende Eier legt, was die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt und schließlich den Kopf explodieren läßt, um ein naheliegendes Beispiel zu wählen, versus

2) Umwelt als eigentliche Ursache, denn als allgemeines evolutionäres Prinzip wirken unterschiedliche Umwelten durch Anpassung (oder natürliche Auslese, gemeinhin bekannt als „Überleben der Fittesten“) auf die genetische Vielfalt ein (die es bei allen Spezies gibt) und bringen zwischen fortpflanzungsmäßig isolierten Populationen beobachtbare Unterschiede hervor, die genetischen Unterschieden entsprechen.

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (3)

Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 3) erschien am 6. September 2011 auf Unamusement Park. (Dies ist Teil 3 von 4; bisher erschienen: Teil 1 und Teil 2)

Willkommen zurück im Dschungel.

Letztes Mal setzten wir uns zu einer zweiten übelkeitserregenden Portion von (in den Worten eines UNO-Menschenrechtsexperten) „unvorstellbarer Brutalität“ seitens jener unverbesserlichen Kongolesen hin. Ob Fisteln oder erzwungener Inzest, Kannibalen oder Kinderhexen, Sex-Sklaven oder Fußballzauberer, oder auch nur eine Herde unschuldiger Ziegen, die wegen Scheinanschuldigungen im Gefängnis schmachten; der Spaß hört in der Demokratischen Republik Kongo wahrlich nie auf.

Habe ich Spaß gesagt? Ich meinte Folter. Die Folter hört nie auf. (Das ist für dich, hbd* chick.)

Zwingen wir all die Kulturrelativisten dazu, im Kongo zu leben

Ich verspreche Ihnen, daß wir erst die Oberfläche angekratzt haben. Ich könnte weitermachen, Artikel um Artikel, indem ich einfach die völlige Schrecklichkeit der DRK katalogisiere.

Wie wär’s mit Soldaten, die Zivilisten entführen und ermorden und dann ihre Herzen essen? Haben wir Herz-Kannibalismus schon behandelt, diese charakteristisch kongolesische Art von Kollateralschaden? Die UNO hat reichlich Berichte zu dem Thema (UN News Centre, 2003):

Ein Zeuge berichtete, daß Soldaten seinen Bruder und vier andere Menschen töteten, einschließlich eines dreijährigen Kindes, dann das Herz eines der Opfer entnahmen und Blut daraus saugten.

Ein anderer sagte, daß Soldaten seinen Vater töteten, seine Brust aufschnitten, das Herz entfernten, kochten und vor ihm aßen. In noch einem gemeldeten Fall exekutierten Soldaten unter dem Befehl einer Frau sechs Menschen aus einer Gruppe von 13, rissen ihre Herzen heraus und zwangen die anderen Gefangenen, von dem Menschenfleisch zu kosten.

(Sie können einem liberianischen Kindersoldaten nach 38 Sekunden des Videos Vice Guide to Travel: Liberia, das in seiner Gänze sehr sehenswert ist, zusehen, wie er sich darauf vorbereitet, das Herz eines liberianischen Generals zu essen.)

In anderen Nachrichten entdeckten die linken Medien (Huffington Post, 2008) ein paar Jahre später, daß Michele Bachmann, während sie sich um einen Sitz im Kongreß bewarb, (von Moslems und Franzosen) sagte: „Nicht alle Kulturen sind gleich. Nicht alle Werte sind gleich.“

Die Kommentatoren waren schnell dabei, diese „Verrückte“ und ihre „massive Ignoranz und bigotte Fehldarstellung“ als „bestürzend“ und „deprimierend“ zu charakterisieren, und ich bin sicher, daß sie deswegen sehr geheult haben. Ein unabsichtlich amüsanter Kommentar kontrastiert Konservative wie Bachmann (böse) mit Demokraten (gut): „Konservative wollen, daß die Leute sich assimilieren, bevor sie sie akzeptieren. Demokraten werden sie akzeptieren und HOFFEN, daß sie sich assimilieren und Teil der Kultur sind.“ In der Tat.

Denken Sie also daran, während wir den Kongo aus der Sicherheit unserer Wohnungen erforschen – naja, der relativen Sicherheit unserer Wohnungen (meine ist gegenwärtig voller böser Marderbären, aus Gründen, in die ich mich nicht vertiefen kann, aber zumindest sind sie nicht darauf aus, Pygmäen zu sodomisieren – soweit ich weiß…) – aber jedenfalls, denken Sie daran: für Gläubige an die Doktrin der Vielfalt (unsere Staatsreligion) besteht der sicherste Weg, unwissend über eine andere Kultur zu werden, darin, tatsächlich etwas über diese Kultur zu lernen, ohne (und dies ist immer noch entscheidend) anzunehmen, daß Nichtweiße in jeder einzelnen Weise perfekt und wundervoll sind, und daß all ihre verschiedenen schrecklichen selbstauferlegten „Mühen“ die direkte Folge böser rassistischer Weißer sind. Irgendwo. Zu irgendeiner Zeit. Durch Mechanismen, die unerklärt bleiben und für den menschlichen Verstand tatsächlich unvorstellbar sind.

Aber warten Sie: angesichts dessen, daß der Kongo so ist, wie er ist, womit ich meine, schrecklich in jeder vorstellbaren Weise und ein paar anderen Weisen, von denen die UNO mir versichert, daß sie nicht vorstellbar sind, und wenn wir für einen Moment annehmen, daß all die vorerwähnte und unterschiedlich vorstellbare Schrecklichkeit nicht notwendigerweise von garstigen, nichtsnutzigen Weißen verursacht wird (als Folgesatz zu irgendeinem Fundamentalen Gesetz der Weißen Schuld, vermutlich eines der Gebote, das über den größten Propheten der „Diversity“, MLK, auf uns gekommen ist, und daher vermutlich von irgendeiner anderen heiligmäßigen Gestalt plagiiert wurde) – wenn wir das annehmen…

Warum ist der Kongo so wie er ist?

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (2)

Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 2) erschien am 24. August 2011 bei Unamusement Park. (Dies ist Teil 2 von 4; hier Teil 1)

Willkommen zurück im Dschungel.

Letztes Mal hielten wir uns die Nase zu, versuchten, unser Essen bei uns zu behalten, und warfen einen mulmigen Blick auf das Leben (kurz und elend) und Lieben (nicht einvernehmlich) in der Demokratischen Republik Kongo: im Flugzeug beförderte Krokodile, die Flugzeuge zum Absturz bringen; Penisdiebstahl durch goldberingte Zauberer; die schützenden Kräfte der Sodomie an Pygmäen; kongolesische Militärtaktik mit Schwerpunkt auf das Vergewaltigen 5jähriger Mädchen mit anschließendem Schuß in die Vagina (wobei sichergestellt wird, daß sie nicht gleich getötet werden); Epidemien von AIDS, Malaria, Masern und Durchfall; und die atemberaubende, typisch afrikanische Geburtenrate, die sicherstellt, daß der Zyklus der Schlächterei niemals mangels Opfern oder Tätern aufzuhören braucht.

Gute Zeiten.

Heute erkennen wir die erstaunlichen Tiefen der Verkommenheit der Volksrepublik Kongo mittels einer zweiten Auswahl der Entsetzlichkeit, die man im ärmsten Land der Erde findet.

„Unvorstellbare Brutalität“

Die UNO hat in Süd-Kivu, einer östlichen Provinz des Kongo, alle Hände voll zu tun, wo „sexuelle Greueltaten… ‚weit über Vergewaltigung’ hinausgehen und sexuelle Sklaverei, erzwungenen Inzest und Kannibalismus einschließen, sagte ein UN-Menschenrechtsexperte am Montag“ (AP, 2007).

Yakin Erturk nannte die Situation in Süd-Kivu die schlimmste, die sie in vier Jahren als Sonderermittlerin der globalen Körperschaft für Gewalt gegen Frauen jemals gesehen hat. Sexuelle Gewalt „grassiert“ im ganzen Kongo, sagte sie, wobei sie Rebellengruppen, den Streitkräften und der nationalen Polizei die Schuld gab.

Die Greueltaten, die von diesen bewaffneten Gruppen begangen werden, sind von unvorstellbarer Brutalität, die weit über Vergewaltigung hinausgeht“, sagte sie in einer Stellungnahme. „Frauen werden brutalen Gruppenvergewaltigungen unterzogen, oft vor ihren Familien und Gemeinschaften. In zahlreichen Fällen werden männliche Verwandte mit vorgehaltener Waffe gezwungen, ihre eigenen Töchter, Mütter oder Schwestern zu vergewaltigen.“

Das mit dem Inzest ist neu, aber die Gruppenvergewaltigungen sollten diejenigen nicht überraschen, die Teil 1 gelesen haben. Auch die Fisteln kehren wieder zurück: „Das Panzi Hospital, eine spezialisierte Institution in Bukavu nahe der ruandischen Grenze, erlebt jedes Jahr etwa 3.500 Frauen, die an Fisteln und anderen schweren Genitalverletzungen als Folge von Vergewaltigungen leiden, sagte Erturk.“

Entsetzliche Sachen. Aber denken Sie daran: Im Kongo wird es immer noch schlimmer.

Die Stellungnahme fuhr fort: „Häufig wird den Frauen in ihre Genitalorgane geschossen oder gestochen, nachdem sie vergewaltigt wurden. Frauen, die Monate der Versklavung überlebten, erzählten mir, daß ihre Peiniger sie gezwungen hatten, Exkremente oder das menschliche Fleisch ermordeter Verwandter zu essen.“

Eturk schreibt nahezu 20 % der Mißbrauchsfälle der Armee und der Polizei zu:

Armeeeinheiten haben absichtlich auf Gemeinden abgezielt, die verdächtigt werden, Milizgruppen zu unterstützen, „und plündern, begehen Gruppenvergewaltigungen und ermorden in manchen Fällen Zivilisten“, sagte sie.

Der Nordwestkongo hat auch seinen Anteil an den Greueltaten:

Zu den Taktiken gehören „Plünderungen, Folterungen und Massenvergewaltigung“, sagte sie unter Anführung eines Vorfalls vom Dezember, als 70 Polizisten Rache für die Anzündung einer Polizeistation in Karawa nahmen, indem sie die am Äquator gelegene Stadt niederbrannten, Zivilisten folterten und mindestens 40 Frauen vergewaltigten, einschließlich eines 11jährigen Mädchens.

Kein Polizist ist im Zusammenhang mit den Greueltaten angeklagt oder verhaftet worden, sagte sie und fügte hinzu, daß ähnliche Operationen seitdem in Bonyanga und Bongulu, ebenfalls im Nordwesten des Kongos, durchgeführt worden sind.

Wie lautete nochmal das Prinzip? Oh, richtig: im Kongo wird es immer noch schlimmer. Sie glauben mir nicht? Dann zurück mit uns in den östlichen Kongo (AP, 2005):

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (1)

Willkommen im Dschungel… es wird jeden Tag schlimmer

Willkommen im Dschungel… es wird jeden Tag schlimmer

Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 1) erschien am 23. August 2011 auf Unamusement Park. (Dies ist Teil 1 von 4)

Was zum Geier streben diese durchgeknallten Kongolesen überhaupt an?

Das ist eine Frage, die wir alle uns vier- oder fünfhundertmal gestellt haben. Heute bricht Unamusement Park in den Dschungel auf, auf der Suche nach Antworten.

Und vielleicht auch nach ein paar Blutdiamanten.

Warnung: Diese Serie, wie alle Inhalte von „Park“, ist extrem rassistisch, was heißen soll, daß wir Fakten über nichtweiße Menschen herausfinden – in diesem Fall über die Kongolesen – und dann aus jenen Fakten vernünftige Schlüsse ziehen, ohne (und dies ist entscheidend) anzunehmen, daß nichtweiße Menschen in jeder einzelnen Weise perfekt und wundervoll sind, und daß all ihre Probleme – ich meine, Mühen – von Weißen verursacht werden, die nicht tanzen, Sport treiben, sich cool geben, Frauen treffen, ihre unterbewußte weiß-suprematistische Psychose kontrollieren oder überhaupt irgendetwas richtig machen können ohne die geduldige Nachhilfe, moralische Unterstützung und strenge Aufsicht ihrer allgütigen Oberherren aus den Minderheiten: den Weisen Latinas, den Magischen Negern und einer ganzen Bande anderer Farbiger Charaktere. Passen Sie also auf davor. (Vor dem „Rassismus“, meine ich, nicht den Bandwurmsätzen.)

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Die Demokratische Republik Kongo, vormals Zaire, die nicht mit der benachbarten Republik Kongo verwechselt werden darf, die ebenfalls ein beschissener Ort zum Leben ist.

Wie ist also der Kongo überhaupt? In einem Wort: entsetzlich. Einfach entsetzlich. Hier ist eine kleine Auswahl der Entsetzlichkeiten, die man im ärmsten Land auf Erden finden kann:

Krokodile im Flugzeug

Der Kongo hat mehr tödliche Flugzeugabstürze erlebt als jedes andere afrikanische Land seit 1945 (AP, 2008). Als Folge davon ist der Luftraum der Europäischen Union für alle im Kongo beheimateten Fluglinien gesperrt. Laut EU-Sprecher Michele Cercone „gibt es einen allgemeinen Mangel an effektiver Kontrolle durch die dortigen zivilen Luftfahrtbehörden, um technische Mindeststandards für Flugzeuge zu überwachen und aufrechtzuerhalten“.

Dieser „allgemeine Mangel an effektiver Kontrolle … um technische Mindeststandards für Flugzeuge zu überwachen und aufrechtzuerhalten“ bezieht sich unter anderem auf einen Absturz im Jahre 2010, bei dem 20 Menschen starben und der durch ein freilaufendes Krokodil an Bord verursacht wurde (MSNBC, 2010). Und erst letzten Monat wurden 127 Passagiere und Besatzungsmitglieder getötet, als die Piloten einer Boeing 727 die Landebahn in Kisangani während eines Gewitters verfehlten (BBC, 2011) – oder waren es 90? Oder 82? Oder vielleicht 75? Das Verkehrsministerium des Kongo konnte sich nicht entscheiden. Ein Teil des Problems war, daß „Fluglinien in dem afrikanischen Land nicht immer eine vollständige Passagierliste führen“ (NYC Aviation, 2011).

Natürlich tun sie das nicht.

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Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen

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Von Deep Roots, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“

Im aktuellen GEO-Heft August 2014 gibt es im Rahmen des Artikels „Im Meer ohne Ufer“ über das Sargassomeer eine Doppelseite über das globale Müllproblem in den Weltmeeren, aus der die obige Karte stammt.

Darauf ist zu sehen, daß der Müllteppichstrudel des Nordatlantiks im Sargassomeer, der von den Europäern und dem Großteil der Nordamerikaner verursacht wird, weltweit bei weitem der kleinste ist. Und das trotz des im Durchschnitt viel höheren Lebensstandards der weißen Industrieländer verglichen mit den nichtweißen Schwellen- und Entwicklungsländern, und obwohl in den weißen Ländern schon deutlich länger Kunststoffverpackungen sowie kurzlebige Konsumgüter und Wegwerfartikel aus Plastik verwendet werden. Daß ein „Großteil der Nordamerikaner“ am Müllteppich im Atlantik beteiligt ist und nicht an jenem im Pazifik, habe ich deshalb geschrieben, weil ja der Großteil Nordamerikas in den Atlantik entwässert wird, nachdem die große Wasserscheide der Rocky Mountains sehr weit im Westen des Kontinents liegt. Der Großteil des „Great Pacific Garbage Patch“ muß also von den Ländern Ost- und Südostasiens verursacht werden. Die immer noch recht großen Müllstrudel im Indischen Ozean, im Südpazifik und Südatlantik gehen auf das Konto der großteils armen Länder Afrikas, Südasiens und Südamerikas.

Was läßt sich nun daraus erschließen? Sehen wir uns dazu diese Auszüge aus Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun an:

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Moral und abstraktes Denken

Wie Afrikaner sich von Westlern unterscheiden mögen

von Gedaliah Braun, übersetzt von Osimandia (erstmals erschienen auf „As der Schwerter).

Original erschienen in American Renaissance Februar 2009 unter dem Titel Morality and Abstract Thinking – How Africans may differ from Westerners. Der englische Originaltext findet sich unter anderem auf dem Blog Whitelocust.

Öffentliches Plakat in Südafrika. Beachten Sie den alten Reifen und den Benzinkanister.

Öffentliches Plakat in Südafrika. Beachten Sie den alten Reifen und den Benzinkanister.

Ich bin Amerikaner und habe zwischen 1976 und 1988 in mehreren afrikanischen Universitäten Philosophie gelehrt und seither in Südafrika gelebt. Als ich das erste Mal nach Afrika kam, wusste ich praktisch nichts über den Kontinent oder seine Menschen, aber ich lernte schnell. Mir fiel zum Beispiel auf, dass Afrikaner nur selten Versprechen hielten und auch keinen Anlass sahen, sich zu entschuldigen, wenn sie eines brachen. Es war, als ob ihnen nicht bewusst wäre, dass sie irgendetwas getan hatten, für das man sich entschuldigen müsse.

Ich brauchte viele Jahre, um zu verstehen, warum Afrikaner sich so verhalten, aber ich denke, dass ich jetzt in der Lage bin, das und andere für Afrika typische Verhaltensweisen zu erklären. Ich glaube, dass Moral abstraktes Denkvermögen voraussetzt – wie es auch Zukunftsplanung tut – und dass ein relativer Mangel an abstraktem Denkvermögen vieles erklären könnte, was typisch afrikanisch ist.

Das Nachfolgende sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es könnte auch alternative Erklärungen für meine Beobachtungen geben, aber meine Schlussfolgerungen sind aus mehr als 30 Jahren des Lebens unter Afrikanern gezogen.

Meine ersten Ahnungen über einen Mangel an abstraktem Denkvermögen speisten sich aus dem, was ich über afrikanische Sprachen zu lernen begann. In einem Gespräch mit Studenten in Nigeria fragte ich, wie man in ihrer lokalen Sprache ausdrückt, dass sich eine Kokosnuss auf halber Höhe des Baumes befindet. „Das können Sie nicht ausdrücken“ erklärten sie. „Alles, was Sie ausdrücken können, ist, dass sie ‚oben‘ ist.“ „Ganz oben an der Spitze?“ „Nein, einfach nur ‚oben‘.“ In anderen Worten schien da keine Möglichkeit zu bestehen, Abstufungen auszudrücken.

Ein paar Jahre später lernte ich in Nairobi etwas Weiteres über afrikanische Sprachen, als zwei Frauen sich wegen meines Englischwörterbuchs erstaunt zeigten. „Ist Englisch nicht Ihre Muttersprache?“ fragten sie. „Doch“ sagte ich „Es ist meine einzige Sprache.“ „Aber wozu brauchen Sie dann ein Wörterbuch?“

Sie waren verwirrt darüber, dass ich ein Wörterbuch brauchte, und ich war über ihre Verwirrung verwirrt. Ich erklärte, dass man manchmal ein Wort hört und sich nicht sicher über seine Bedeutung ist und es dann eben nachschlägt. „Aber wenn Englisch Ihre Muttersprache ist,“ fragten sie „wie kann es dann englische Wörter geben, die Sie nicht kennen?“ „Was?“ sagte ich „Kein Mensch kennt alle Wörter seiner Muttersprache.“

„Doch, wir kennen alle Wörter in Kikuyu, und jeder Kikuyu tut das,“ antworteten sie. Ich war noch überraschter, aber so langsam dämmerte mir, dass ihre Sprache, da sie vollkommen mündlich ist, ausschließlich in den Köpfen von Kikuyusprechern existiert. Weil es eine Obergrenze dessen gibt, was sich das menschliche Gehirn merken kann, bleibt der Gesamtumfang der Sprache mehr oder weniger konstant. Eine Schriftsprache hingegen, die in Millionen von Seiten des geschriebenen Wortes existiert, wächst weit über die Grenzen der Kapazität hinaus, die sich irgendjemand in Gänze merken kann. Aber wenn der Umfang der Sprache begrenzt ist, folgt daraus, dass die Zahl der in ihr enthaltenen Konzepte ebenfalls begrenzt ist, und daher sowohl die Sprache als auch das Denken verarmt.

Kikuyu-Frauen brauchen keine Wörterbücher

Kikuyu-Frauen brauchen keine Wörterbücher

Afrikanische Sprachen waren notgedrungen in ihrem präkolonialen Kontext ausreichend. Verarmt sind sie nur im Vergleich zu westlichen Sprachen und in einem Afrika, das versucht, den Westen nachzuahmen. Während zahllose Wörterbücher zwischen europäischen und afrikanischen Sprachen gedruckt wurden, gibt es nur wenige Wörterbücher innerhalb einer einzelnen afrikanischen Sprache, und zwar genau deswegen, weil die Muttersprachler keine brauchen. Ich fand zwar ein Zulu-Zulu-Wörterbuch, aber es war ein kleinformatiges Taschenbuch mit 252 Seiten.

Meine Forschungen der Zulusprache begannen, als ich die Fakultät für Afrikanische Sprachen an der Witwatersrand Universität in Johannesburg anrief und dort mit einem Weißen sprach. Gab es den Begriff „Präzision“ in der Zulusprache schon vor dem Kontakt mit Europäern? „Oh“ sagte er, „das ist eine sehr eurozentrische Frage!“ und wollte sie schlicht und einfach nicht beantworten. Ich rief noch einmal an, sprach mit einem anderen Weißen und bekam praktisch die gleiche Antwort.

Also rief ich bei der Universität von Südafrika an, eine große sprachwissenschaftliche Universität in Pretoria und sprach dort mit einem jungen Schwarzen. Wie so oft in Afrika machte ich die Erfahrung, dass wir sofort auf den Punkt kamen. Er verstand mein Interesse an Zulu und fand meine Frage sehr interessant. Er erklärte, dass das Zuluwort für „Präzision“ „wie eine gerade Linie machen“ bedeutet. War das Teil des ursprünglichen Zulu? Nein, das war von den Verfassern des Wörterbuchs hinzugefügt worden.

Er versicherte mir jedoch, dass es sich beim Begriff „Versprechen“ nicht so verhielte. Ich war skeptisch. Was ist mit „Verpflichtung?“ Wir hatten beide dasselbe Wörterbuch (English-Zulu, Zulu-English Dictionary, herausgegeben von Witwatersrand University Press 1958). Der Eintrag in Zulu lautete „als ob man jemandem die Füße fesselt“. Er sagte, das sei nicht ursprünglich, sondern von den Herausgebern hinzugefügt worden. Aber wenn es in Zulu kein Konzept von Verpflichtung gab, wie konnte es dann das Konzept von Versprechen geben, da ein Versprechen ja die mündliche Zusicherung einer Verpflichtung ist? Ich habe angefangen, mich dafür zu interessieren, so erzählte ich ihm, weil Afrikaner oft Versprechen nicht einhalten und sich nie dafür entschuldigen – gerade so als ob dafür keine Entschuldigung notwendig wäre.

Ein Licht schien ihm aufzugehen. Ja, sagte er, das Zuluwort für Verspechen – isithembiso – ist nicht das korrekte Wort. Wenn ein Schwarzer etwas „verspricht“ meint er damit „Vielleicht mache ich es, vielleicht auch nicht.“ Aber, so sagte ich, das macht ein Versprechen ja unsinnig, der eigentliche Sinn davon ist doch, dass man sich bindet, etwas Bestimmtes zu tun. Wenn man nicht sicher ist, ob man etwas tun wird oder nicht, kann man doch etwas in der Art sagen wie „Ich will es versuchen, aber versprechen kann ich es nicht.“ Er sagte, er habe schon gehört, wie Weiße das sagen, aber es bis heute nicht verstanden. Wie es ein junger rumänischer Freund auf den Punkt brachte: Wenn ein Schwarzer etwas „verspricht“, dann heißt das „Ich werde es versuchen.“

Die Unfähigkeit, Versprechen zu halten, ist daher kein sprachliches Problem. Es ist schwer vorstellbar, dass sie nach so langer Zeit des Zusammenlebens mit Weißen die korrekte Bedeutung nicht erlernt haben sollten, und es wäre zu viel des Zufalls, dass man dasselbe Phänomen auch in Nigeria, Kenia und Papua-Neuguinea findet, wo ich auch gelebt habe. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass Afrikanern allgemein das Konzept an sich fehlt und sie deshalb dem Wort nicht seine korrekte Bedeutung geben können. Das scheint auf einige Unterschiede in der intellektuellen Kapazität hinzudeuten.

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Tips und Taps, die Mulattenbären

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“

Im Januar 2004 kamen im Zoo von Osnabrück zwei junge Bären zur Welt, mit denen niemand gerechnet hatte: Mischlinge aus Eisbär und Braunbär. In „bild der wissenschaft“ 2/2012 gab es darüber einen Artikel mit dem Titel „Die neue Bärenmarke“, aus dem ich hier einige Auszüge bringe:

Tips und Taps sind das Ergebnis einer verhängnisvollen Affäre. Die beiden Mischlinge verdanken ihre Existenz der früher mancherorts zwar üblichen, jedoch nicht artgerechten „Gemischtbärenhaltung“. Im Osnabrücker Zoo lebten seit 1980 – ohne daß es je Nachwuchs gegeben hätte – vier verschiedene Bärenarten in Gesellschaft. Im Jahre 2004 waren alle Tiere der Gruppe nach Bärenmaßstäben schon recht betagt. Zunächst herrschte daher Verwirrung: Mit wem bloß hatte Braunbärenmutter „Susi“, deren Schwangerschaft gänzlich unbemerkt geblieben war, eine Liaison gehabt? Schließlich gab es keinen Mann der eigenen Art in Reichweite. Eisbärenmann „Elvis“ mußte es gewesen sein, das wurde schnell klar. Daß er und Susi im Alter den Aufstand gegen die Artenschranken proben würden, damit hatte niemand gerechnet. „Es ist passiert, wir stehen dazu – damals und heute erst recht“, sagt Zoodirektorin Susanne Klomburg. Flugs wurde allerdings nach dem „Unfall“ die Gemeinschaftshaltung aus Braun-, Eis-, Kragen- und Schwarzbären aufgehoben. Einige der Pelztiere zogen in andere Zoos um, andere erreichten ein hohes Alter und starben in Osnabrück.

„Nicht artgerechte Gemischtbärenhaltung“, ein daraus resultierender „Unfall“ in Form gemischten Nachwuchses, wonach die Gemeinschaftshaltung geschwind wieder beendet wurde – interessant, wie anders so etwas in der politkorrekten Moderne gesehen und behandelt wird, wenn es sich dabei um Bären handelt und nicht um Menschen. Es wird aber noch interessanter:

Bedrohte Bastarde Aus moderner tiergärtnerischer und biologischer Sicht sind Hybride wie Tips und Taps nicht erwünscht. Manche Wissenschaftler sprechen sich sogar dafür aus, solche Bastarde zu töten, da die Mischung des Erbguts das Aussterben bedrohter Arten beschleunigen kann. Tips und Taps durften leben. Die „Cappuccino-Bären“, wie die Zoomitarbeiter die beiden wegen ihrer Fellfarbe inzwischen auch nennen, wurden zwar zunächst zögerlich der Öffentlichkeit präsentiert, doch sie eroberten rasch die Herzen der Besucher. Anfang 2012 setzten sie gar zu einem richtigen Karrieresprung an: Die Mißgeschicke von einst sind jetzt das Aushängeschild des Zoos Osnabrück. Hintergrund sind der weltweite Klimawandel und seine Folgen: In Nordamerika werden seit ein paar Jahren in freier Wildbahn vereinzelt Mischlinge von Eis- und Braunbären beobachtet. So wurde 2006 in Kanada ein Bär mit weiß-braunem Fell erschossen: Er ließ sich zweifelsfrei als Hybrid bestimmen. 2010 erlegte ein Jäger einen Bären, der eine gemischte DNA aufwies – also Erbgut mit Anteilen beider Bärenarten. Der Vater war Grizzly, die nordamerikanische Variante des Braunbären, die Mutter aber offensichtlich bereits ein Mischling. Der geschossene Nachwuchs gilt damit als „Hybrid der 2. Generation“. Demnach können sich die Mischbären fortpflanzen – was eigentlich nicht möglich sein dürfte, wenn es sich bei Eis- und Braunbären um zwei getrennte Arten handelt.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Daß sich Eis- und Braunbären in jüngster Zeit überhaupt begegnen und Nachkommen zeugen können, liegt daran, daß sich ihre Verbreitungsgebiete immer mehr überschneiden. Forscher machen hierfür Klimawandel und Erderwärmung verantwortlich. Das Schmelzen des arktischen Eises spielt die entscheidende Rolle. Da Barrieren aus Eis schwinden, wird es für Braunbären leichter, in arktische Gebiete zu wandern. Sie ziehen inzwischen weiter nach Norden, während die Eisbären, die mehr und mehr unter Nahrungsknappheit leiden, ihr Jagdrevier womöglich nach Süden ausdehnen, vor allem aber häufiger vor und an der Küste jagen und so zwangsläufig mit Braunbären in Kontakt kommen. Plötzlich überlappen sich die Lebensräume beider Arten.

Super im Schwimmen oder Klettern Oft hätten die Mischlinge Probleme zu überleben, schrieb ein Forscherteam um den US-amerikanischen Wissenschaftler Brendan Kelly vom National Maritime Mammal Laboratory in Juneau, Alaska Ende 2010 im Fachmagazin „Nature“. Die sehr gute Schwimmfähigkeit der Eisbären, die sie für die Jagd benötigen, ist demnach bei den Hybridbären geringer ausgeprägt. Sie verfügen aber auch nicht über die speziellen Fertigkeiten, die Braunbären bei der Nahrungsbeschaffung helfen. Eisbären leben ausschließlich in der Arktis, sind hervorragende Schwimmer und jagen vor allem Robben. Braunbären, zu denen Grizzlys und Kodiakbären gehören, sind dagegen gute Kletterer, bevorzugen gebirgige Waldgebiete und leben zwar auch von der Jagd auf Kleintiere und Fische, vor allem aber von Beeren und Früchten.

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Doch haben Eis- und Braunbär überhaupt ein so einzigartiges Erbgut, das sie – als Teil der biologischen Vielfalt in der Arktis – als klar getrennte Arten ausweist? Eisbären müssen sich nicht erst seit heute mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach verdanken sie einem gravierenden Klimawandel überhaupt erst ihre Existenz, wie neue Erkenntnisse nahelegen. Triebfeder war vermutlich ein Klimawandel im letzten Eiszeitalter, das vor rund 12.000 Jahren endete. Einige Bären gelang es offenbar, sich an die Kälte anzupassen und ihren Lebensraum dauerhaft in die Arktis zu verlegen – die Geburtsstunde des Eisbären. Alle Eisbären stammen wohl von einer Braunbär-Urmutter ab. Das scheint seit Kurzem sicher zu sein, auch wenn unklar ist, wo diese Urmutter lebte. Forschern um Charlotte Lindqvist von der University of Buffalo im US-Staat New York zufolge spaltete sich der Urahn des Eisbären vor etwa 150.000 bis 200.000 Jahren von einer Population Braunbären ab, die auf dem Alexander-Archipel lebte, einer Inselgruppe vor der kanadischen Pazifikküste. Erbgutvergleiche eines 110.000 bis 130.000 Jahre alten Unterkiefers eines Eisbären mit dem heutigen Eisbären ließen dabei den Schluß zu, daß die Evolution der Tiere vom Braun- zum Eisbären, wie wir ihn heute kennen, in der erstaunlich kurzen Zeit von weniger als 45.000 Jahren abgelaufen sein muß. Eisbären sind also eine relativ junge Art.

Eine andere internationale Forschergruppe berichtete im Sommer 2011, daß alle weißen Bären wohl von einer Braunbär-Urmutter abstammen, die „vor mehreren Zehntausend Jahren“ im heutigen Irland lebte. Das zeige ein genetischer Vergleich derzeitiger und früherer Braun- und Eisbärbestände, berichten Daniel Brady von der University of Dublin und Beth Shapiro von der Pennsylvania State University in der Zeitschrift „Current Biology“. Ihre Einschätzung fußt auf der Untersuchung von Gen-Abschnitten in den Kraftwerken der Körperzellen, den Mitochondrien, die ausschließlich in der weiblichen Erblinie weitergegeben werden. Die evolutionsgeschichtlich noch nicht allzu lang zurückliegende Aufspaltung in die Spezies Braun- und Eisbär könnte zumindest teilweise erklären, weshalb beide nicht nur lebensfähige Nachkommen auf den Weg bringen, sondern auch, warum sich diese Mischlingsbären fortpflanzen können. Handelt es sich also um eine einzige Art oder um zwei verschiedene?

Weiterhelfen könnte, daß jüngst sowohl das komplette Eisbären-Genom entschlüsselt wurde als auch Ende 2011 von einem deutsch-norwegischen Forscherteam das vollständige Erbgut eines Braunbären. „Wir haben jetzt den Bauplan von Braunbär und Eisbär. Das ist eine hervorragende Basis, um die genetische Anpassung dieser Arten an unterschiedliche Klimabedingungen zu erforschen“, sagt Studienleiter Axel Janke vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt am Main. Die Forscher hoffen, daß ein Vergleich des Erbguts beider Arten im Detail enthüllen wird, wie sich die Bärenarten im Verlauf der Evolution an die unterschiedlichen Lebensräume angepaßt haben. „Die Daten könnten und Informationen liefern, die für den Schutz und das Management der Arten dringend benötigt werden“, meint Hans Geir Eiken vom Norwegian Institute for Agricultural and Environmental Research. Der besorgte Blick gilt dabei dem Eisbären, einer der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Tierarten.

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Der irreführende Vergleich mit den „robusten Promenadenmischungen“ und den „überzüchteten Rassehunden“

Keine vergleichbare genetische Situation: Rassemensch und Rassehund.

Keine vergleichbare genetische Situation: Rassemensch und Rassehund.

Von Deep Roots (post-AdS)

Eines der Argumente, das von gutmenschlicher Seite in Diskussionen um Rassenvermischung immer wieder vorgebracht wird, ist der Verweis auf die „überzüchteten Rassehunde“ und die im Vergleich dazu viel „vitaleren, robusteren Promenadenmischungen“. Deshalb, so diese Argumentationslinie, wäre Rassenvermischung auch beim Menschen nicht nur unbedenklich, sondern eher noch vorteilhaft und Reinrassigkeit tendenziell ungesund.

Diese oberflächliche Analogie ist aber irreführend und die darauf beruhende Argumentation somit falsch. Dafür gibt es mehrere Hauptgründe:

1. Natürliche Selektion versus menschliche Zuchtwahl

Natürlich entstandene Rassen alias Subspezies oder Unterarten bei Menschen, Wildtieren und Wildpflanzen gehen auf Selektionsprozesse in Anpassung an bestimmte Umweltverhältnisse unter Populationen zurück, die gleichzeitig von anderen Populationen derselben Spezies über längere Zeit genetisch isoliert sind oder wenig genetischen Austausch mit diesen haben.

Dabei bewirkt die natürliche Selektion, daß robustere, gesündere und hinsichtlich ihrer sonstigen Eigenschaften überlebensfähigere Individuen im Durchschnitt mehr Nachkommen hinterlassen als andere und somit ihre Gene in nachfolgenden Generationen überproportional weitergegeben werden. Die sexuelle Selektion ist hierbei ebenfalls ein wichtiger Faktor und wirkt in dieselbe Richtung, weil sich eine instinktive Vorliebe für die richtige Art von Geschlechtspartnern evolutionär besser auszahlt als andere Präferenzen.

Dagegen erfolgt die Evolution gezüchteter Tierrassen, z. B. von Hunden, aufgrund der Selektion durch ihre menschlichen Züchter nach deren Vorstellungen: Körperbau, Fell (Farbe, Zeichnung, Art der Behaarung), Steh- oder Hängeohren, Wesensart, bestimmte Schwerpunkte bei den Fähigkeiten und so weiter.

Besonders bei „Normrassen“, die großteils erst in den letzten paar Jahrhunderten entstanden sind (viele der heute beliebten europäischen Rassen erst im 19. Jahrhundert), gibt es da sehr eng gefaßte, an die EU-Richtlinien zur Gurkenkrümmung erinnernde Kriterien mit zu wenig Bedacht auf ein stimmiges Gesamtpaket, das heißt darauf, was für den Hund gut und gesund ist. Die sexuelle Selektion spielt nur eine geringe bis gar keine Rolle, weil die Fortpflanzungspartner von den Züchtern zusammengeführt werden, und bis sich Krankheiten oder frühe Alterswehwehchen auszuwirken beginnen, haben sich die betroffenen Individuen bereits fortgepflanzt, sofern sie aufgrund der künstlichen Kriterien dafür ausgewählt worden sind.

Aufgrund dessen kann es durchaus sein, daß sich bei Mischlingshunden (und Mischlingskatzen, etc.) solche zuchtbedingen genetischen Unausgewogenheiten von „Rassetieren“ einigermaßen ausgleichen und somit oft gesündere, robustere Tiere entstehen, wobei das nicht bei allen Individuen so sein muß und manche vielleicht eher die Schwächen beider Elternrassen erben. Die ohnehin gesünderen, durch natürliche Evolution entstandenen Menschen- und Tierrassen haben durch Hybridisierung nichts zu gewinnen.

Diesbezüglich relevant ist auch dieser Abschnitt in Kevin Alfred Stroms Das Richtige tun (fette Hervorhebung von mir):

Eine weitere Lüge, die die akademische Elite unseren Kindern täglich eintrichtert, ist die, daß ihre Technik des Genozids – Rassenvermischung – in Wirklichkeit gut für uns ist, weil sie „Vitalität durch Kreuzung“ bringt.

„Vitalität durch Kreuzung“ bezieht sich auf außergewöhnliches Wachstum, das sich manchmal zeigt, wenn Wissenschaftler Zuchtlinien von Pflanzen oder Tieren experimentell kreuzen oder hybridisieren. Vitalität durch Kreuzung bedeutet nichts im Sinne des menschlichen Genius, der nötig ist, um eine Zivilisation zu schaffen und zu erhalten. Wo es sie gibt, wie bei Getreide oder Apfelbäumen, verliert sie sich für gewöhnlich nach ein paar Generationen.

Ein weit wichtigeres Konzept bei der Kreuzung menschlicher Rassen ist „Regression zur Mitte“. Dies bedeutet, daß selbst bei der Paarung eines Negergenies mit einer weißen Person der Nachwuchs im Durchschnitt wahrscheinlich negroide Eigenschaften aufweist, die typischer für den durchschnittlichen Neger sind, und nicht notwendigerweise für dieses bestimmte Negergenie, und dies trifft noch mehr auf nachfolgende Generationen zu.

Regression zur Mitte bedeutet im Fall der Kreuzung mit Afrikanern Regression zur afrikanischen Mitte, mit Asiaten zur asiatischen Mitte. Keines davon verspricht, das Niveau des äußersten oberen Bereichs unserer Glockenkurve anzuheben – eher das Gegenteil. Die anderen Rassen haben sich mit Europäern vermischt, und überall sind die Ergebnisse nicht beeindruckend, um das Mindeste zu sagen. Sie haben uns nichts zu bieten.

2. Die unterschiedlichen Zahlen bei der Fortpflanzungsbasis

Auch hinsichtlich Inzucht sind gezüchtete Hunderassen nicht mit Menschen oder Wildtieren vergleichbar. Die Zucht einer neuen Rasse baut ja notwendigerweise auf recht wenigen, nah miteinander verwandten Tieren auf. Von deren Nachkommen wird immer nur ein Teil zur Weiterzucht verwendet – jener Teil, der den Züchtungszielen der menschlichen Halter schon am ähnlichsten ist. Je schneller man die neue Rasse entwickeln will – zur Erinnerung: die meisten Hunderassen gibt es erst seit ein paar Jahrhunderten, was ein recht schnelles Evolutionstempo ist -, desto enger muß die Auswahl der Kandidaten für die Weiterzucht gefaßt werden.

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