Interner Reblog zum österreichischen Nationalfeiertag: „A Land zum Lebn“, trotz Patriotismusvernaderern

NORD-LICHT

Plätte auf Hallstättersee

Von Deep Roots (Original am 26. Oktober 2014 auf As der Schwerter“ erschienen).

Am Freitag, dem 24. Oktober 2014 erschien in der „Kronen-Zeitung“ eine Kolumne von Mathias Grilj, der mir schon länger als gutmenschelnder, feministischer Vielfaltspinsel verhasst ist. Titel: „Heimatkitsch? Und wie gern!“

Gleich im ersten Absatz lieferte Grilj eine Aussage, die meinem Frühstückskaffee beim Blutdrucksteigern geholfen hat und zum bevorstehenden Nationaltag ungefähr so paßte wie Eselpisse zu Sachertorte:

„Bei jedem kollektiven Stolz kann ich nur den Kopf schütteln. Stolz kann man nur auf Leistung sein. Herkunft ist Zufall. Aber wenn du es hinkriegst, dass es Menschen, die dir lieb sind, gut geht, Frau und Kind und Alten und den anderen, dann sei gern stolz darauf! Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein. Natürlich auch auf einen Salto rückwärts, hepp! Aber auf Nationalität sind nur Versager stolz.“

Zum Beweis füge ich dieses Stück Zersetzungspropaganda als Scan an:

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Ein Kommentar

  1. Gerhard Hess

     /  25. Oktober 2016

    DAS INNERE KIND

    vor dem altdeutschen Priester

    Tochter Edda vor „Wildberger-Mann“,

    Landesmus. Württemberg, Stuttgart

    DAS INNERE KIND

    Das Innere Kind sucht sich zurück,

    es schaut mit großem Kinderblick,

    aus seinem Raum der Dunkelheit,

    nach einem Licht aus ferner Zeit.

    Jenseits des weiten, dunklen Tals,

    war einst ein jugendfrohes Land,

    wo oft und oft und abermals,

    das Kind sein Glück der Heimat fand.

    Dann schwelte fernher Schlangengift,

    ein Dämon schrieb mit Neid und Stift,

    in alle Welt den Todes-Fluch

    und solche Botschaft in ein Buch.

    Schwarzkuttenträger griffen es,

    schwirrten wie Fledermäuse aus,

    brachten den Sud im Giftgefäß,

    in jedes fremde Menschen-Haus.

    Des Dämons Wink, ein Todeswahn,

    lockt nicht nur tumbe Weiber an,

    auch manchen überreifen Geist

    der Wahnsinn ins Verhängnis reißt.

    Der Wahn gebar den Prügel-Troll,

    der lässt das Innere Kind nicht frei,

    diktiert ihm wie es werden soll,

    dass es zu deutsch und hässlich sei.

    Die Prügel-Orgie währt bis heut‘,

    kein Heiden-Mörder hat‘s gereut.

    Ob Sachsen-, Ketzer-, Hexen-Brand,

    ob Bomben-Terrors jüngste Schand‘.

    Das Innere Kind sucht sich zurück,

    sehnt sich nach seiner Kindheit Glück,

    will endlich wachsen wie es mag,

    und hofft auf den Befreiungs-Tag.

    Bild: Der sog. Wildberger-Mann ist eine überlebensgroße Steinsäule eines keltischen oder germanischen Priesters, die 1698 in Wildberg (Lkr. Calw) aufgefunden wurde. Die vollplastisch ausgearbeitete Standfigur aus rotem Sandstein stand bis 1698 auf einer Gartenmauer in Wildberg und zeigt einen bärtigen altdeutschen Priester, mit lang herabfließenden Zöpfen, langem Spitzbart und einem gegürtetem Gewand bis auf die Füße. Vom Gürtel hängen vorn zwei stolaartige Enden herab. Im Querschnitt bildet die Figur ein Rechteck mit abgerundeten Ecken, erinnert also an einen behauenen und geschnitzten Holzpfahl. Die Dübellöcher und der Einschnitt auf der Rückseite entstanden erst im 16. oder 17. Jh. zur Befestigung der Figur; die sorgfältige Behandlung aller Seiten spricht für ursprüngliche freie Aufstellung des Denkmals. Verschiedene Löcher und Beschädigungen, besonders im Gesicht, rühren möglicherweise von Steinwürfen her; zudem gibt es einige runde auffallende Löcher. Die Nase der Figur springt nicht vor, ist wohl abgeschlagen und nachträglich nur im Umriss eingraviert worden. Der Oberkörper der Wildbergfigur ist unbekleidet. Der Gürtel, das Cinhuum, beweist nicht, dass das Steinbild einen christlichen Priester darstellt; diese Gürtelart kommt schon viele Jahrhunderte vor 0 in fast gleicher Weise auf Denkmälern vor. Auch der einem germ. Priester nachempfundene sog. „Herrgott von Bentheim“ trägt diese Gürtel-Stolen. Ebenso die bronzene germ. Priester-Figur vom Erfurter „Wolfram-Leuchter“, der auf 1160 datiert wird. Gürtel mit ganz ähnlich herabhängenden Enden, wie es die Wildberger Figur und die Priesterin-Figur der Akropolis hat, ist auf noch weit älteren Denkmälern nachweisbar. Alles spricht dafür, dass die Wildberger Figur in den letzten Jahrhunderten vor 0 entstanden ist. Die Falten des vom Gürtel gehaltenen Rocks sind nicht plastisch dargestellt, sondern nur durch Gravierung zart angedeutet; sie sind also durchaus nicht behandelt wie bei frühromanischen Figuren und sind auch ganz anders als die viel tiefer eingelassenen Faltenlinien mancher romanischen Skulpturen. Diese Art der Falten und sparsame Verwendung von Linien ist ganz etwas anderes, als das überladene Gewimmel der Linien fränkischer Grabsteine. Dass in der Wildberger Figur Einflüsse sehr alter Kunstauffassungen vorliegen und dass die Figur sogar in einer Zeit vor Zeitgeschichtsbeginn entstanden sein könnt, ist durchaus nicht abwegig anzunehmen.

    .o.o.o.o.o.

    Das „Innere Kind“ gehört zu einer modellhaften Betrachtungsweise von in die Menschenseele abgesunkenen Erlebniswelten. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen, Erfahrungen und insbesondere die Ängste aus der Kindheit. Das „Innere Kind“ umfasst alles innerhalb des Bereiches von Sein, Fühlen und Erleben, welches speziellen Gehirnarealen zugeordnet wird. Die psychotherapeutischen Arbeit mit dem „Inneren Kind“ funktioniert nach dem Prinzip der beabsichtigten, bewussten, therapeutischen Ich-Spaltung zwischen dem sich selbst beobachtenden seelischen Erwachsenen-Ich und dem zu ergründenden „Inneren Kind“. Die erkannten Ängste aus falschen Verboten und oftmals „weggeprügelten“ Bedürfnissen des „Inneren Kindes“ müssen als solche offengelegt und durch Abarbeitung neutralisiert werden, um zu einem Ausgleich zwischen dem gedemütigten, mit falschen Tabus überfrachteten, dadurch verstörten „Inneren Kind“ und dem scheinschuldbeladenen „Inneren Erwachsenen“ zu gelangen. Das deutsche „Innere Volkskind“ hat zwei gigantische Frustrationsdurchläufe erlitten, erstens die progressive Zwangs-Christianisierung bzw. induzierte Entselbstung (Hauptziel jeglicher Kirchenpropaganda ist Selbstverleugnung) über das gesamte Mittelalter bis in die Neuzeit und zweitens die mit den alliierten Stadtflächenbombardements beginnende Umerziehung der Deutschen, zwecks Denaturierung ihres durch die Mittellage in Europa gewachsenen Charakters, in der realen Auswirkung von gezielter Kultur- und Seelenzerstörung.

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