Wir „Dunklen Weißen Ritter“

Jonathon Earl Bowser, „A Dark Knight“

Von Deep Roots (post-AdS)

Wir alle in unserer Szene kennen die Frustration darüber, daß diejenigen, die wir als die Bösen, die Abartigen, den Charakterabschaum und die bestenfalls Dummen und Verblendeten erkannt haben, vom JWO-Mainstream mit seiner politisch-legistischen und medialen Macht, seinem Schulsystem und seinem Gutmenschenmyzel als die „Guten“, „Gescheiten“ und „Mutigen“ hochgelobt werden und sich öffentlich als solche präsentieren können, während wir, die für das wirklich Gute, Kluge, Richtige und Gesunde stehen, von demselben System als „die Bösen“ verleumdet werden und unsere Sache öffentlich nur mit getarnten Identitäten vertreten können. Das Bild „A Dark Knight“ von Jonathon Earl Bowser (oben) symbolisiert unsere Situation sehr treffend: der einsame nächtliche Reiter in Schwarz auf dem schwarzen Pferd, den nur sein Spiegelbild im Teich als den strahlenden Weißen Ritter zeigt, der er in Wirklichkeit ist.

Wenn es uns bei unseren Ansichten nur darum ginge – wie unsere verstrahlten Gegenüber glauben -, Vorwände für „Hass und Menschenverachtung“ zu haben, für „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, dann hätten wir es uns leicht machen können: Wir hätten einfach in der Matrix bleiben und Gutmenschen oder Antifanten werden können, um mit voller moralischer und gesetzlicher Rückendeckung des Systems unsere eigenen Volks- und Rassegenossen zu hassen und zu verachten, bloß weil sie sich für unsere Interessen und unsere Würde als Volk und Rasse einsetzen und gegen Umvolkung, Globalisierung und Kulturzersetzung sind. Als Antifanten könnten wir diese Leute sogar tätlich angreifen und ihnen Sachbeschädigungen antun und könnten dabei mit einer Nachsicht seitens des Staates rechnen, die eigentlich schon kriminelle Begünstigung von Straftaten ist. Die Medien würden uns dann bloß „linke Aktivisten“ nennen statt kriminelle Linksextreme, während sie die Identitären, die niemandem etwas tun und sehr gemäßigte und berechtigte Forderungen äußern, ständig als „rechtsextrem“ bezeichnen.

Aus diesen Gründen zieht es die große Mehrheit der wirklichen Hasser, die es aufgrund ihrer Persönlichkeit brauchen, andere Menschen anfeinden und verachten zu können, und die das am liebsten mit bequemem gesellschaftlichem Rückenwind statt mit Gegenwind tun, zur „gutmenschlichen“, linken, liberalen und „weltoffenen“ Seite des politischen Spektrums hin. Dort können sie diese Neigungen ohne Schwierigkeiten ausleben und einander deswegen als „gute Menschen“ feiern, und je nach Beruf können sie sich dafür sogar noch bezahlen lassen.

Wir haben es uns aber nicht leicht gemacht. Wir haben auch kein anderes Fernsehen als die Verstrahlten, wir sind mit denselben Zeitungen, Filmen und Fernsehserien aufgewachsen und haben dasselbe Schulsystem durchlaufen wie sie. Wir kennen die „andere Seite der Debatte“, während sie die unsere gar nicht kennen oder nur in der verzerrten Darstellung der öffentlichen Meinungswächter. Viele von uns waren früher selber auf nette Weise mehr oder weniger gutmenschlich und teils sogar philosemitisch, einfach aus irregeführter, ahnungsloser Gutwilligkeit und Fairness. Dann haben wir jedoch zu bemerken begonnen, daß vieles von dem uns vermittelten Weltbild nicht stimmt, daß mit unserem Land und mit unserer Welt immer mehr nicht in Ordnung ist und daß die Entwicklung immer mehr zum Schlechten verläuft. Wir haben nach Antworten und Erklärungen gesucht und sind auf dem Weg zu unseren heutigen Einsichten und Erkenntnissen oft erneut auf koschere Täuschungen hereingefallen und an diversen Fangzäunen hängengeblieben, die um den Schlafschaf-Pferch aufgestellt wurden. Wir waren bereit, uns gegen eigenes inneres Widerstreben von früheren, nun als falsch erkannten Vorstellungen zu lösen und nach der Wahrheit zu suchen, auch wenn der Weg dorthin nicht bequem war. Und solche wie uns gibt es viel mehr, als öffentlich bemerkbar ist, weil es erstens nur wenige Möglichkeiten gibt, sich in unserem Sinne öffentlich zu äußern, und zweitens die meisten sich auch dort gar nicht zu Wort melden.

Dagegen sind diejenigen, die auf uns herabschauen zu können glauben, immer nur mit dem Mainstream-Weltbild mitgeschwommen und haben es nie hinterfragt, weil es ihrer selbstgerechten Eitelkeit zu sehr entgegengekommen ist, sich deswegen als die öffentlich zertifizierten Guten, Gescheiten und Anständigen fühlen und ihren schnöselhaften Bessermenschendünkel uns gegenüber ausleben zu können.

Trotzdem wir Rechten, Nationalen überwiegend die eigentlich Guten sind wie von mir eingangs beschrieben, muß aber leider gesagt werden, daß es unter uns dennoch einen gewissen Anteil solcher gibt, die menschlich auch nicht besser sind als unsere Gegner und teils vielleicht nur deshalb nicht links sind, weil sie aus dem einen oder anderen Grund nicht zu diesen passen oder von ihnen akzeptiert würden. Eines der Probleme unserer Seite ist, daß sie zu viele Problemcharaktere anzieht, die mit ihrem Auftreten das Bild, das Normalos von uns bekommen, ins Negative verzerren. Wir haben uns in unserer kleinen AdS-Runde auch intern über dieses Thema unterhalten, wobei vor allem meine Blogkameraden viele Beobachtungseindrücke beigesteuert haben (ich selber ertrage den Großteil der deutschen Blogosphäre nicht mehr und schaue nur noch in wenige ausgewählte Blogs rein). Es gibt in unserer Szene einfach viel zu viele bösartige, dumme Arschgesichter, eitle, arrogante Selbstdarsteller, Insektengiftspritzer, 130er-Surfer, Spinner und Narrensaumtänzer – kurz, ein „Pantheon der Vollspacken“. Viele werden von dem bösen und spinnerten Bild angezogen, das der Mainstream und die Linkeria von uns malt, weil sie selber miese Charaktere oder Spinner sind und das hier ausleben zu können glauben und deshalb „national“ werden. Und da solche Leute sich viel eher in Blogs und Foren zu Wort melden als normale Nationalisten, erscheint ihr öffentlich wahrnehmbarer zahlenmäßiger Anteil überproportional groß, wodurch weitere von ihrer Sorte angezogen werden und normalere Leute wegbleiben. Kevin Alfred Strom, Greg Johnson und Alex Kurtagić haben auch schon auf dieses Problem hingewiesen.

Hier hilft für Blogbetreiber nur konsequente Bloghygiene, wie wir sie auf „As der Schwerter“ weitgehend erfolgreich betrieben haben, auch wenn es nicht immer leicht war. Da können solche Spacken ruhig in den Spamordner kotzen und zetern, wir würden „ihre Meinungsfreiheit beschränken“, seien „auch nicht besser als das System“ oder „wenn man nicht mal hier schreiben kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist…“ (letzteres war VRIL, an den sich manche noch erinnern werden). Ehe man Spackenkommentare schreibt, ist es besser, gar nichts zu schreiben. Jeder von uns, der sich im Internet oder auch in 3D-Gesprächen zu Wort meldet, hat eine Verantwortung dafür, wie unsere nationale Seite wahrgenommen wird und welchen Einfluß er auf das Diskussionsklima ausübt.

Als Schlußbild habe ich wieder eines mit Reiterbezug gewählt, dieses von Wojtek Siudmak. Es symbolisiert nicht nur die Situation der exponierteren Vertreter unserer Szene, sondern auch jene unserer europäischen und europäischstämmigen Völker.

Siehe auch:

Weihnachtsgrüße aus der Matrix von Osimandia

Bekenntnisse eines Hassers wider Willen von Greg Johnson

Die andere rassistische Vetternwirtschaft von Andrew Hamilton

Warum wir schreiben von Alex Kurtagić

Women as a Measure of Credibility von Alex Kurtagić, wo er im Abschnitt „Barriers to Involvement“ das Problem der imageschädigenden Negativfiguren in unserer Bewegung anspricht

sowie diesen hervorragenden Kommentar von branfendigaidd, in dem eine Sorte dieser Negativlinge ihr verdientes Fett abkriegt

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Ein Kommentar

  1. Jetzt habe ich gerade wieder den ersten Kommentar von lupus im Morgenwacht-Strang zu diesem Artikel gelesen, und der Schluß davon drückt sehr schön und treffend aus, wie das mit unserer Außenwirkung sein soll:

    Letztens sprach mich ein Ratsuchender mit den einleitenden Worten an. „Weil Sie doch auf gar keinen Fall ein Linker sind…“ Und da dachte ich mir, genau das musst du sein: als Leuchtturm respektiert. Standhaft in der Brandung und den Suchenden ein Licht senden.

    Antwort

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