Die Geschichte des Geldes – Teil 3

Vorwort von Osimandia: Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 3 auf der Seite xat.org. von einem unbekannten Autor. Der durch Einrückung gekennzeichnete –  und im englischen Original nicht vorhandene – Einschub ist die Übersetzung eines Artikels von Ellen Brown, der  am 19. August 2007 unter dem Titel Thinking outside the Box: How a Bankrupt Germany Solved its Infrastructure Problems auf ihrer Seite Web of Debt veröffentlicht wurde.

Der Einschub erschien mir angebracht, weil an der Stelle, wo es gerade für deutsche Leser interessant wird, der Originalartikel etwas enttäuschend oberflächlich bleibt.

Übersetzt von Osimandia. Alle Bilder und der Großteil der Links stammen nicht aus den Originaltexten, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Der erste Weltkrieg – A.D. 1914 bis 1918

Die Deutschen liehen sich Geld von der deutschen Rothschildbank, die Briten liehen sich Geld von der britischen Rothschildbank und die Franzosen liehen sich Geld von der französischen Rothschildbank.

Der amerikanische Superbänker J.P. Morgan war unter anderem auch ein Verkaufsagent für Rüstungsgüter. Sechs Monate nach Kriegsbeginn war er mit Ausgaben von 10 Millionen Dollar täglich der größte Konsument des Planeten.

Die Rockefellers und der Vorsitzende des Rats für Kriegsindustrie Bernard Baruch machten jeweils rund 200 Millionen, während Familien ihre Söhne für die blutige Front opferten; aber Profit war nicht das einzige Motiv für ihr Engagement.

Russland hatte den Plan der Geldwechsler, Amerika in zwei Hälften zu spalten, vereitelt, und verblieb das letzte große Land ohne eigene Zentralbank.

Drei Jahre nach Kriegsbeginn wurde jedoch die ganze Zarenfamilie ermordet und der Kommunismus begann. [Korrektur d.Ü.: 1917 dankte der Zar ab, ermordet wurden er und seine Familie 1919]

Zar Nikolaus II, Zarin Alexandra, Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, sowie Kronprinz Alexej. Zusammen mit ihrem Arzt und einigen treuen Bediensteten in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1919 ermordet von einem von Jakow Jurowsky angeführten bolschewistischen Erschießungskommando.

Sie mögen es vielleicht merkwürdig finden, zu erfahren, dass die Russische Revolution auch mit britischem Geld finanziert worden war. Kapitalistische Geschäftsleute, die den Kommunismus finanzieren?

Der Autor Gary Allen erklärt es:

„Kommunismus oder genauer gesagt Sozialismus, ist keine Bewegung der unterdrückten Massen sondern eine der Wirtschaftselite.”

W. Cleon Skousen schrieb in seinem Buch The Naked Capitalist:

„Macht aus jeder Quelle neigt dazu, den Appetit auf noch mehr Macht anzuregen… Es war fast unvermeidlich, dass die Superreichen eines Tages danach streben würden, nicht nur ihr eigenes Vermögen sondern das Vermögen der ganzen Welt zu kontrollieren.

Um das zu erreichen, waren sie vollkommen gewillt, den Ehrgeiz der machthungrigen politischen Verschwörer zu füttern, die entschlossen waren, alle existierenden Regierungen zu stürzen und eine zentrale weltweite Diktatur zu etablieren. “

Extremistische Revolutionäre wurden dadurch kontrolliert, dass sie finanziert wurden, wenn sie kooperierten, und von der Finanzierung abgeschnitten wurden, wenn sie es nicht taten, wobei dann sogar manchmal ihre Gegner mit Geld ausgestattet wurden.

Wenn es Ihnen schwer fällt, das zu glauben, hören Sie einfach, was der sogenannte Diktator der jungen Sowjetunion zu sagen hatte:

„Der Staat funktioniert nicht so, wie wir es gewünscht hatten. Der Wagen gehorcht nicht. Ein Mann ist am Steuer und es sieht so aus, als ob er lenkt, aber der Wagen fährt nicht in die gewünschte Richtung. Er fährt dahin, wo andere Kräfte es wünschen.” (Wladimir Lenin zitiert nach Richard Wurmbrand: Marx and Satan)

Louis T. McFadden, Vorsitzender des Kommittees für Banken und Währung des Repräsentantenhauses in den 1920er und 30er Jahren erklärte es so:

„Der Verlauf der russischen Geschichte wurde in der Tat massiv durch die Operationen internationaler Bänker beeinflusst … Der Sowjetregierung wurden Gelder der US-Schatzkammer zur Verfügung gestellt, und zwar durch die Federal Reserve Bank… die über die Chase Bank agierte.

England hat durch die Federal Reserve Bank Gelder von uns abgezogen und diese dann zu hohen Zinssätzen an die Sowjetregierung weiterverliehen … Der Dnjepr-Damm wurde mit Geldern gebaut, die dem US-Schatzamt illegalerweise von dem korrupten und unehrlichen Federal Reserve Gremium und den Federal Reserve Banken genommen wurden.”

Selbst als der Kommunismus in der Sowjetunion kollabiert war, offenbarte Boris Jelzin, dass der Großteil der ausländischen Hilfsgelder – Zitat – “als Zins- und Tilgungszahlungen direkt in den Koffern westlicher Banken gelandet sind.” (Louis McFadden zitiert nach Kongressaufzeichnungen vom 15. Juni 1934)

Weltherrschaft

Nachdem Russland am Boden war, hatten die Geldwechsler die Kontrolle über jede große nationale Wirtschaft erlangt. Wie eine Dampfwalze oder wie ein Wolf, der sein Rudel sammelt, gab es nun nur noch eines zu tun, und das war, global zu werden. Der erste Versuch dazu war auf der Pariser Friedenskonferenz nach dem Ersten Weltkrieg der Vorschlag, den Völkerbund zu gründen. Alte Gewohnheiten sind hartnäckig, und so reichte nicht einmal das, was sie „den Krieg, um alle Kriege zu beenden” nannten, aus, die Nationen zu überzeugen, ihre Grenzen aufzulösen. Der Völkerbund starb.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. James Warburg, Sohn von Paul Warburg, vor dem US-Senat im Februar 1950: Wir werden eine Weltregierung haben, ob uns das passt oder nicht. Die einzige Frage ist, ob sie mit Eroberung oder in Übereinkunft erreicht wird.

Wenn Politiker unter Kontrolle stünden, so müsste man doch eigentlich annehmen, dass mindestens einer ausbrechen und dagegen aufschreien würde? Viele taten das. Einer davon war kein Geringerer als der ehemalige Bürgermeister von New York City John Hylan:

„Diese internationalen Bänker und Rockefeller-Standard-Oil-Interessen kontrollieren den Großteil der Zeitungen und Zeitschriften in diesem Land. Sie nutzen die Kolumnen dieser Blätter dazu, diejenigen Amtsträger, die sich weigern, nach der Pfeife der verdorbenen Cliquen zu tanzen, aus denen sich die unsichtbare Regierung zusammensetzt, in die Unterwerfung zu prügeln oder aus dem Amt zu werfen…

Die Warnung Theodore Roosevelts gilt zeitlos auch noch heute, denn die wahre Bedrohung unserer Republik ist diese unsichtbare Regierung, die sich wie ein riesiger Oktopus schleimig über Stadt, Staat und Nation ausbreitet…mit ihren langen und mächtigen Tentakeln ergreift sie unsere Exekutive und Legislative, unsere Schulen und Gerichte, unsere Zeitungen und jede Institution, die zum Schutz der Öffentlichkeit geschaffen wurde….

Um nicht in bloßen Verallgemeinerungen zu verbleiben, lassen Sie mich sagen, dass der Kopf dieses Oktopus aus Rockefeller-Standard-Oil-Interessen und einer kleinen Gruppe internationaler Bankäuser besteht, die üblicherweise als die internationalen Bänker bezeichnet werden. Dieser kleine Zirkel mächtiger internationaler Bänker lenkt die US-Regierung zu ihren eigenen selbstsüchtigen Interessen.

Sie kontrollieren praktisch beide Parteien, schreiben politische Programme, machen Parteiführer zu ihren Handlangern, benutzen die führenden Männer privater Organisationen, und greifen auf jeden Trick zurück, dass nur solche Kandidaten für hohe politische Ämter zur Wahl stehen, die sich gegenüber ihren Befehlen fügsam zeigen… “ (John Hylan, Mayor of New York 1927, New York Times)

Diese Warnungen fielen auf taube Ohren, sie gingen in der Musik und den Vergnügungen der wilden Zwanziger unter. Menschen neigen in Zeiten des Wohlstands nicht dazu, sich zu beschweren, und so nutzten die Geldwechsler den Wirtschaftsboom, den sie geschaffen hatten, jegliche Beschwerden über ihre zunehmende Kontrolle zu entschärfen.

Die Depression –  A.D. 1929

Stapeln Sie vor sich die Biographen all der Wallstreet-Giganten wie J.P. Morgan, Joe F. Kennedy, J.D. Rockefeller und Bernard Baruch auf und Sie werden herausfinden, dass sie sich alle darüber wundern, wie es ihnen gelungen ist, sich gerade noch vor dem Zusammenbruch aus dem Aktienmarkt zurückzuziehen und ihr Vermögen in Gold anzulegen.

Die geheime Direktive, die vom Vater der Federal Reserve, Paul Warburg herausgegeben worden war und vor dem Kollaps und der Depression warnte, hatten sie vor deren Auffliegen nicht erwähnt.

Aufgrund der Kontrolle der Presse und des Bildungssystems sind sich nur wenige Amerikaner bewusst, dass die Fed die Depression herbeiführt hat. Unter führenden Wirtschaftswissenschaftlern ist es jedoch eine lange bekannte Tatsache.

„Die Federal Reserve Bank führte die Große Depression definitiv dadurch herbei, dass sie die umlaufende Geldmenge zwischen 1929 und 1933 um ein Drittel kürzte.” (Milton Friedman, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften)

„Es war kein Zufall. Es war ein sorgfältig durchdachtes Geschehen… Die internationalen Bänker strebten danach, einen Zustand der Verzweiflung herbei zu führen, aus dem sie als unser aller Herrscher hervorgehen würden.” (Rep. Louis T.McFadden)

Irgendwie verschwanden während des Crashs 40 Milliarden Dollar.

Sie verschwanden nicht wirklich, sie fielen einfach nur in die Hände der Geldwechsler. Auf diese Weise gelang es Joe Kennedy, von einem Vermögen von 4 Millionen Dollar im Jahr 1929 auf eines von über 100 Millionen Dollar im Jahr 1935 zu kommen.

Während dieser Zeit verursachte die Fed eine Reduzierung der Geldmenge um 33% und damit eine immer tiefere Depression.

Wie die Fed Geld erschafft

Wir haben darüber gesprochen, wie die in Privatbesitz befindliche Federal Reserve Bank aus dem Nichts Geld erschaffen kann. Und so wird es gemacht:

  1. Der Ankauf von Schuldverschreibungen wird vom Federal Open Market Kommittee [Anm.d.Ü.: besteht aus den 7 Mitgliedern des Board of Governors der Fed und den Präsidenten der Reserve-Banken] abgesegnet.
  2. Die Fed kauft die Schuldverschreibungen, die sie damit bezahlt, dass sie dem Bankguthaben des Verkäufers elektronisch ein Guthaben überschreibt. Diese Guthaben basieren auf Nichts.
  3. Die Geschäftsbanken, denen diese Guthaben gutgeschrieben wurden, nutzen diese als Reserven, auf deren Grundlage sie den zehnfachen Betrag verleihen können.

Um die umlaufende Geldmenge zu reduzieren kehren sie diesen Prozess einfach um.

Die Fed verkauft dann Schuldverschreibungen an die Öffentlichkeit, und den Geschäftsbanken der Käufer wird für die Zahlung Geld abgezogen.

Jede abgezogene Million verringert die Möglichkeit der Kreditvergabe der Bank um 10 Millionen.

Die Federal Reserve Bank hat auf diese Weise die allumfassende Kontrolle über die Geldmenge genauso wie die Zentralbank in jedem anderen Land. Den Bänkern wurde durch den Zaubertrick des Fractional Reserve Banking das Recht gegeben, 90% der Geldmenge zu schaffen. Diese Kontrolle macht aus jeder gewählten Regierung eine Lachnummer. Sie setzt die so genannten Spitzenpolitiker hinter Spielzeugsteuerräder aus Plastik, wie sie zum Vergnügen kleiner Kinder hergestellt werden.

Oder wie es Charles August Lindbergh, Mitglied des Repräsentantenhauses und Vater des berühmten Fliegers Lucky Lindy in einem Kommentar zum Federal Reserve Act ausdrückte:

„Dieses Gesetz errichtet das gigantischste Syndikat der Welt. Wenn der Präsident es unterzeichnet, wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert. Die Menschen werden es nicht sofort merken, aber der Tag der Abrechnung wird nur um ein paar Jahre hinausgeschoben… Mit diesem Bankengesetz wird das größte gesetzgeberische Verbrechen aller Zeiten begangen.” (Rep. Charles Lindbergh)

Oder wie Woodrow Wilson es ausdrückte:

„Wir sind zu einer der am schlechtesten geführten, einer der am vollständigsten kontrollierten Regierungen der zivilisierten Welt geworden – keine Regierung der freien Meinung mehr, keine Regierung mehr, die … auf den Stimmen der Mehrheit basiert, sondern eine Regierung durch die Meinung einer kleinen Gruppe mächtiger Männer und unter ihrem Zwang.

Einige der größten Männer aus Handel und Industrie der Vereinigten Staaten haben Angst vor etwas. Sie wissen, dass es irgendwo eine Macht gibt, die so organisiert, so subtil, so wachsam, so abgeschlossen, so vollständig und so alles durchdringend ist, dass sie besser flüstern, wenn sie abfällig über sie sprechen.” (Präsident Woodrow Wilson)

Woodrow Wilson: Ich bin ein todunglücklicher Mann. Ich habe unabsichtlich mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird von seinem Kreditsystem kontrolliert. Das Wachstum unserer Nation und alle unsere Aktivitäten sind daher in der Hand einiger weniger Männer…

Um klarzustellen, dass dies keine Verschwörungstheorie ist, sondern dass die Dinge tatsächlich genau auf die Weise kontrolliert werden, zitieren wir Charles Lindbergh noch einmal. Als Mitglied des Repräsentantenhauses saß Lindbergh an einem Platz, an dem er genau erkennen konnte, was damals vor sich ging und was bis zum heutigen Tag weiter vor sich geht.

„Alles, was die Federal Reserve Bank tun muss, um hohe Preise zu schaffen, ist, den Rediskontsatz zu senken… dadurch verursacht sie eine Kreditausweitung und einen steigenden Aktienmarkt; wenn dann… die Geschäftsleute an diese Bedingungen gewöhnt sind, kann sie … die Prosperität drosseln, indem sie willkürlich die Zinsrate erhöht.

Sie kann durch kleine Veränderungen des Zinssatzes das Pendel eines steigenden und fallenden Marktes hin- und herschwingen lassen, oder durch größere Veränderungen gewaltige Fluktuationen auslösen, und in jedem dieser Fälle wird sie Insiderinformationen und Vorauswissen über die bevorstehenden Veränderungen der Finanzbedingungen haben, seien sie nun fallend oder steigend.

Das ist das befremdlichste und gefährlichste Vorrecht, das irgendeine Regierung, die jemals existiert hat, jemals in die Hand einer bestimmten privilegierten Gruppe gegeben hat.

Das System ist privat und nur zu dem einzigen Zweck eingerichtet, den größtmöglichen Profit aus dem Geld anderer Leute zu ziehen.

Sie wissen im voraus, wann sie eine Panik zu ihrem Vorteil schaffen müssen. Sie wissen auch, wann sie die Panik stoppen müssen. Inflation und Deflation wirken sich gleichermaßen günstig für sie aus, wenn sie die Finanzen kontrollieren…” (Rep. Charles Lindbergh)

Adolfs Bänker

Die meisten wissen von Hitlers Aufstieg zur Macht. Was sie wahrscheinlich jedoch nicht wissen, ist, dass er fast vollständig mit Geldern aus der privaten amerikanischen Federal Reserve Bank finanziert wurde.

„Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Deutschland in die Hände der internationalen Bänker. Diese Bänker kauften das Land und nun gehört es ihnen mit Haut und Haaren. Sie haben seine Industrien aufgekauft, sie haben Hypotheken auf seinem Grund und Boden, sie kontrollieren die Produktion, sie kontrollieren alle öffentlichen Einrichtungen.

Die internationalen deutschen Bänker haben die derzeitige deutsche Regierung finanziell gestützt und sie haben auch jeden Dollar bereitgestellt, den Adolf Hitler für seine aufwendige Kampagne genutzt hat, eine Bedrohung für die Regierung Bruening zu werden.

Wenn Bruening sich weigert, den Befehlen der deutschen internationalen Bänker zu gehorchen, wird Hitler vorangetrieben, um die Deutschen in die Unterwerfung zu ängstigen…

Über die Federal Reserve Bank wurden über 30 Milliarden amerikanischen Geldes in Deutschland hinein gepumpt. Sie haben alle davon gehört, wie es in Deutschland ausgegeben wurde…

Moderne Wohnblöcke, große Planetarien, Sportstadien, Schwimmbäder, die großartigen Autobahnen, die perfekten Fabriken. All das wurde mit unserem Geld gemacht. All das wurde Deutschland über die Federal Reserve Bank gegeben. Die Federal Reserve Bank pumpte so viel Geld nach Deutschland, dass sie nicht einmal wagen, den Betrag zu nennen.” (Kongressman Louis McFadden, der zwölf Jahre lang als Vorsitzender des Banken- und Währungskommittees diente.)

[Beginn des im Original nicht enthaltenen Einschubs]

Über den Tellerrand: Wie ein bankrottes Deutschland seine Infrastrukturprobleme löste

von Ellen Brown

„Wir waren nicht so närrisch, zu versuchen, eine Währung auf Gold zu stützen, von dem wir keines hatten, wir brauchten jedoch für jede ausgegebene Mark den Gegenwert von Arbeit oder produzierten Gütern im Wert von einer Mark… wir lachen über die Zeiten, in denen unsere nationalen Finanzfachleute der Ansicht waren, dass der Wert einer Währung von dem Gold und den Sicherheiten abhängt, die in den Tresoren einer Staatsbank liegen.” (zitiert nach C. C. Veith, Citadels of Chaos, Meador, 1949 – nicht mehr erhältlich)

Guernsey war nicht die einzige Regierung, die ihre Infrastrukturprobleme mit der Ausgabe eigenen Geldes löste.  (E. Brown, Waking Up on a Minnesota Bridge)  Ein bekannteres Beispiel lässt sich in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg finden. Als Hitler an die Macht kam, war das Land vollkommen und hoffnungslos gebrochen. Der Versailler Vertrag hatte dem deutschen Volk, von dem verlangt worden war, die Kriegskosten aller Beteiligten zu erstatten, vernichtende Reparationszahlungen auferlegt – Kosten in Höhe des dreifachen Wertes vom gesamten Vermögen im Land. Spekulationen mit der deutschen Mark hatten diese dazu gebracht, im Wert abzustürzen und eine der schwersten galoppierenden Inflationen in modernen Zeiten auszulösen. Auf ihrem Höhepunkt konnte man mit einer Schubkarre voller 100-Milliarden-Markscheine nicht einmal mehr einen Laib Brot kaufen. Die Staatskasse war leer, und eine riesige Zahl von Eigenheimen und Bauernhöfen war an die Banken und Spekulanten verloren gegangen. Die Menschen lebten in Bruchbuden und hungerten. Nichts Vergleichbares ist jemals zuvor geschehen – die totale Zerstörung der nationalen Währung, und als Folge die Auslöschung der Ersparnisse des Volkes, ihrer Geschäfte und der Wirtschaft ganz allgemein. Und um es noch schlimmer zu machen, schlug am Ende des Jahrzehnts auch noch die weltweite Depression zu. Deutschland hatte keine andere Wahl, als sich der Zinsknechtschaft und den internationalen Geldverleihern zu beugen.

Zumindest schien es so. Hitler und die Nationalsozialisten, die 1933 an die Macht kamen, durchkreuzten die Interessen des internationalen Bänkerkartells, indem sie ihr eigenes Geld ausgaben. Dabei orientierten sie sich an Abraham Lincoln, der den Amerikanischen Bürgerkrieg mit von der Regierung ausgegebenem Papiergeld mit der Bezeichnung „Greenbacks” finanziert hatte. Hitler begann sein nationales Kreditprogramm mit der Ausarbeitung eines Plans öffentlicher Arbeit. Projekte, die zur Finanzierung vorgesehen waren, umfassten Fluteindämmungsmaßnahmen, die Instandsetzung öffentlicher Gebäude und privater Residenzen, den Bau von neuen Gebäuden, Straßen, Brücken und Hafenanlagen. Die geplanten Kosten für die verschiedenen Programme wurden auf eine Milliarde Einheiten der neuen nationalen Währung festgesetzt. Eine Milliarde der Inflation nicht unterworfener Tauscheinheiten mit dem Namen MeFo-Wechsel wurden dann für diese Kosten ausgegeben. Millionen von Menschen fanden Arbeit in diesen Projekten und die Arbeiter wurden mit den Zertifikaten bezahlt. Dieses von der Regierung ausgegebene Geld wurde nicht von Gold gestützt, aber es wurde von etwas von wirklichem Wert gestützt. Es war im Grunde eine Quittung für Arbeitskraft und Material, das der Regierung gegeben wurde. „Für jede Mark, die ausgegeben wurde, forderten wir Arbeitskraft oder produzierte Güter im Wert von einer Mark.” Die Arbeiter gaben die Zertifikate dann für andere Güter und Dienstleistungen aus und schufen damit weitere Arbeitsplätze für weitere Menschen.

Innerhalb von zwei Jahren war das Arbeitslosenproblem gelöst und das Land wieder auf die Beine gekommen. Es hatte eine solide, stabile Währung, keine Schulden und keine Inflation in einer Zeit, in der Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern ohne Arbeit und auf Wohlfahrt angewiesen waren. Deutschland gelang es sogar, den Außenhandel wieder aufzurichten, obwohl ihm ausländische Kredite verweigert wurden und es mit einem Wirtschaftsboykott konfrontiert war. Sie taten das, indem sie ein Tauschhandelssystem anwandten: Ausrüstungen und Waren wurden direkt und unter Umgehung der internationalen Banken getauscht. Dieses System direkten Tauschhandels ging ohne Schulden und ohne Außenhandelsdefizite vor sich. Deutschlands Wirtschaftsexperiment hatte wie das von Lincoln nur eine kurze Lebensdauer; aber es hinterließ einige bleibende Monumente seines Erfolges, einschließlich der berühmten Autobahn, weltweit der ersten ihrer Art.

Hjalmar Schacht, der damals Vorsitzender der Deutschen Zentralbank (Reichsbank) war, wird mit einem Wortwitz zitiert, der die deutsche Version des „Greenback”-Wunders zusammenfasst. Ein amerikanischer Bänker hatte gesagt: „Sie sollten nach Amerika kommen, Dr. Schacht. Wir haben Massen von Geld und das ist wirkliches Bankwesen.” Schacht antwortete: „Sie sollten nach Berlin kommen. Wir haben gar kein Geld. Das ist wirkliches Bankwesen.”

Obwohl Hitler zu Recht schlecht in Geschichtsbüchern wegkommt, war er beim deutschen Volk sehr beliebt, zumindest eine Zeit lang. Stephen Zarlenga vertritt in The Lost Science of Money die Ansicht, dass der Grund dafür war, dass er Deutschland vorübergehend vor der englischen Wirtschaftstheorie gerettet hat – der Theorie, dass Geld gegen Goldreserven von einem privaten Bankenkartell geliehen werden muss, anstatt einfach direkt von der Regierung ausgegeben zu werden. Gemäß dem kanadischen Rechercheur Dr. Henry Makow war das möglicherweise der Hauptgrund, aus dem Hitler gestoppt werden musste: er hatte die internationalen Bänker umgangen und sein eigenes Geld geschaffen. Makow zitiert aus dem 1938 stattgefundenen Verhör von D.G. Rakowsky, einem der Mitbegründer des Sowjetbolschewismus und Trotzki-Vertrauten, der in der UdSSR unter Stalin in einem Schauprozess angeklagt war. Gemäß Rakowsky ist Hitler wirklich von den internationalen Bänkern über deren Agenten Hjalmar Schacht finanziert worden, und zwar um Stalin zu kontrollieren, der ihrem Agenten Trotzki die Macht entrissen hatte. Aber Hitler sollte dann eine noch größere Bedrohung als Stalin für sie werden, nachdem er den kühnen Schritt gemacht hatte, eigenes Geld zu drucken. Rakowsky sagte:

„Er nahm sich das Recht heraus, eigenes Geld herzustellen, und zwar nicht nur im physischen, sondern auch im finanziellen Sinn; er übernahm die bislang unangetastete Fälschermaschinerie und stellte sie in den Dienst zum Wohle des Staates… Können Sie sich vorstellen, wozu das geführt hätte… wenn das einige weitere Staaten infiziert hätte… Wenn Sie das können, dann stellen Sie sich die konterrevolutionären Wirkungen vor.”

Der Wirtschaftswissenschaftler Henry C.K. Liu schreibt über die erstaunlichen Veränderungen in Deutschland:

„Die Nazis kamen 1933 in Deutschland an die Macht, das war eine Zeit als die Wirtschaft des Landes komplett zusammengebrochen war mit ruinösen Reparationsverpflichtungen und null Aussicht auf ausländische Investitionen oder Kredite. Doch durch eine unabhängige Geldpolitik der souveränen Geldschöpfung und Vollbeschäftigungsprogramme gelang es dem Dritten Reich, ein bankrottes Deutschland ohne überseeische Kolonien, die es hätte ausbeuten können, innerhalb von vier Jahren zur stärksten Wirtschaft Europas zu machen, und zwar bevor die Rüstungsausgaben begannen.”

In Billions for the Bankers, Debts for the People schreibt Sheldon Emry 1984:

„Deutschland gab ab 1935 schuldenfreies und zinsfreies Geld aus, was für seinen Aufstieg aus der Depression zu einer Weltmacht in nur fünf Jahren verantwortlich war. Deutschland finanzierte seine gesamten Regierungs- und Kriegskosten von 1935 bis 1945 ohne Gold und ohne Schulden, und es brauchte die gesamte kapitalistische und kommunistische Welt, die deutsche Macht über Europa zu zerstören und Europa zurück unter die Knute der Bänker zu bringen. Diese Geschichte des Geldes wird in heutigen öffentlichen Schulbüchern (der Regierung) nicht einmal erwähnt.”

Was in modernen Schulbüchern hingegen erwähnt wird, ist die katastrophale galoppierende Inflation, die 1923 die Weimarer Republik heimsuchte. Die radikale Entwertung der deutschen Mark wird in Schulbüchern als Beispiel dafür angeführt, was schiefgehen kann, wenn Regierungen das uneingeschränkte Recht eingeräumt wird, Geld zu drucken. Dazu wird es erwähnt; aber in der komplexen Wirtschaftswelt sind die Dinge eben nicht immer so, wie sie scheinen. Die Weimarer Finanzkrise begann mit den unmöglich zu leistenden Reparationszahlungen, die durch den Versailler Vertrag auferlegt worden waren. Schacht, der Reichswährungskommissar der Republik war, klagte:

„Der Versailler Vertrag ist ein Modell ausgeklügelter Maßnahmen zur wirtschaftlichen Zerstörung Deutschlands… Das Reich konnte keinen anderen Weg finden, den Kopf über Wasser zu halten, als die inflationäre Notlösung, Banknoten zu drucken.”

Das ist es, was er zuerst sagte. Aber Zarlenga schreibt in seinem 1967 erschienenen Buch The Magic of Money, dass Schacht weitergegangen ist und mit einigen wirklich bemerkenswerten Äußerungen auf Deutsch die Katze aus dem Sack gelassen hat, die das „akzeptierte Wissen”, das die Finanzgemeinschaft über die deutsche Hyperinflation verkündet, erschüttern. Schacht eröffnete, dass es die in Privatbesitz befindliche Reichsbank und nicht die Regierung war, die neues Geld in die Wirtschaft pumpte. Wie die Federal Reserve Bank in den USA wurde die Reichsbank zwar von Regierungsbeauftragten beaufsichtigt, aber zum Zwecke privaten Gewinns betrieben. Was die Kriegsinflation zur Hyperinflation machte, war die Spekulation ausländischer Investoren, die den Markt leerkauften, indem sie auf seinen Wertverfall wetteten. Bei dem manipulativen Kunstgriff, der als Leerverkauf bekannt ist, borgen sich Spekulanten etwas, was ihnen nicht gehört, verkaufen es und „decken” die Kosten dann, indem sie es zu dem gefallenen Preis wieder zurückkaufen. Spekulationen mit der deutschen Mark wurden möglich, weil die Reichsbank massive Geldbeträge zum Leihen verfügbar machte, Markbeträge, die durch Buchungen auf den Konten der Bank erschaffen und zu gewinnträchtigen Zinsen verliehen wurden. Als die Reichsbank der unersättlichen Nachfrage nach der Mark nicht mehr nachkommen konnte, wurde es anderen Privatbanken erlaubt, sie ebenfalls aus dem Nichts zu erschaffen und gegen Zinsen zu verleihen.

Gemäß Schacht hat also die Regierung die Weimarer Hyperinflation nicht nur nicht verursacht, sondern es war die Regierung, die sie wieder unter Kontrolle brachte. Die Reichsbank wurde unter strikte Regierungskontrolle gestellt und es wurden korrigierende Sofortmaßnahmen zur Eliminierung ausländischer Spekulation ergriffen, indem der leichte Zugang, sich von Banken erschaffenes Geld zu leihen, beseitigt wurde. Hitler brachte dann mit seinen MeFo-Wechseln, die von der Regierung im Stil der Greenbacks ausgegeben wurden, das Land wieder zurück auf die Beine.

Schacht war ein Gegner dieses „Fiat money” seitens der Regierung und fand sich vom Amt des Reichsbankvorsitzenden enthoben, als er sich weigerte, es herauszugeben. (Etwas, das ihm bei den Nürnberger Prozessen möglicherweise den Kopf gerettet hat). Er gab jedoch später in seinen Memoiren zu, dass die Tatsache, dass die Regierung, das Geld, das sie benötigte ausgegeben hatte, nicht die Preisinflation hervorgerufen hat, die von der klassischen Wirtschaftstheorie dafür vorausgesagt wird. Er mutmaßte, dass das daran lag, dass Fabriken stillgelegt und die Menschen arbeitslos waren. In diesem Punkt stimmte er mit John Maynard Keynes überein: Wenn Ressourcen da sind, um die Produktion zu erhöhen, dann führt die zusätzliche Ausgabe von Geld nicht zu erhöhten Preisen; sie erhöht dann die Menge von Gütern und Dienstleistungen. Angebot und Nachfrage wachsen gemeinsam und lassen die Preise unberührt.

[Ende des Einschubs]

Fort Knox

Das Gold der Amerikaner. Eingesammelt, eingeschmolzen, eingelagert – eingesackt.

1933 unterzeichnete der neue Präsident Franklin D. Roosevelt ein Gesetz, das alle Amerikaner dazu verpflichtete, all ihr Gold mit Ausnahme seltener Münzen zu einem Festpreis auszuhändigen. Er leugnete ab, etwas mit dem Gesetz zu tun zu haben, indem er behauptete, er habe es nicht gelesen und sein Finanzminister habe gesagt, es wäre das, „was die Experten wünschen”.

Zu einem Spottpreis mit Geld, das von der Federal Reserve Bank aus dem Nichts erschaffen worden war, aufgekauft, wurde das Gold eingeschmolzen und in das neu erbaute Goldbarrendepot Fort Knox eingelagert. Nachdem das Gold 1935 eingesammelt worden war, wurde der Goldpreis von 20,66 Dollar auf 35 Dollar pro Unze erhöht, aber nur nicht-amerikanisches Gold konnte verkauft werden. Das bedeutete, dass diejenigen, die den Crash dadurch umgangen hatten, dass sie in Gold investiert und es nach London verschifft hatten, nun ihr Geld fast verdoppeln konnten, während der Rest von Amerika hungerte.

Aber das ist noch lange nicht alles, Leute. Am Ende des Zweiten Weltkriegs hielt Fort Knox 70% des weltweiten Goldbestandes, aber über die Jahre hinweg wurde es an europäische Geldwechsler verkauft, während eine öffentliche Prüfung der Reserven von Fort Knox wiederholt verweigert wurde.

Gerüchte über fehlendes Gold kamen auf.

„Anschuldigungen fehlenden Goldes aus unseren Tresoren in Fort Knox werden in europäischen Kreisen umfassend diskutiert. Verblüffend dabei ist, dass die Regierung sich nicht eilends daran macht, eindeutig zu beweisen, dass kein Anlass zur Sorge wegen unseres Goldbestandes besteht – falls sie überhaupt in der Position ist, das zu tun.” (Edith Roosevelt, Ehefrau von Theodore (!)  Roosevelt)

Schließlich war dann 1981 Präsident Ronald Reagan entschlossen, mit Hinblick auf eine Wiedereinführung des Goldstandards einen Blick auf Fort Knox zu werfen. Er ernannte dazu eine Gruppe mit dem Namen The Gold Commission. Diese Gruppe fand heraus, dass das US-Schatzamt überhaupt kein Gold besitzt.

Alles in Fort Know verbliebene Gold wird von der Federal Reserve Bank als Sicherheit gegen die Staatsschulden dafür gehalten, dass sie Kredite aus dem Nichts erschafft. Die Fed hat den größten Goldtresor der Welt ausgeraubt.

Der Zweite Weltkrieg – A.D. 1939 bis 1945

Während des Zweiten Weltkriegs stiegen die Schulden der USA um 598%, die Japans um 1.348%, Frankreichs um 583% und Kanadas um 417%.

Was ist Ihr erster Eindruck, wenn Sie das hören? Denken Sie automatisch, dass das gut oder schlecht ist? Die meisten von uns empfinden ein tief einprogrammiertes Gefühl der Verzweiflung, wenn sie solche Zahlen hören, aber vergegenwärtigen Sie sich, dass dieselben Zahlen Musik in den Ohren der Geldwechsler sind.

Nachdem der heiße Krieg vorbei war, begann der Kalte Krieg, und der Rüstungswettlauf verursachte mehr und mehr Geldleihe. Jetzt konnten sich die Geldwechsler wirklich auf die Weltherrschaft konzentrieren.

Schritt eins: die europäische Finanzunion (der Euro) und das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA.

Schritt zwei: Die Zentralisierung der globalen Wirtschaft durch die Weltbank, den Internationalen Währungsfond (IMF) und GATT (mittlerweile WTO).

Die Weltzentralbank – A.D. 1948 bis heute

In Washington stehen sich die Hauptsitze der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IMF) in derselben Straße direkt gegenüber. Was sind das für Organisationen und wer kontrolliert sie?

Um das herauszufinden, müssen wir einen Blick in die Zeit direkt nach dem Ersten Weltkrieg werfen. Zu diesem Zeitpunkt versuchten die Geldwechsler, die Zentralbanken unter dem Vorwand der Friedenssicherung zu konsolidieren. Um zukünftige Kriege zu verhindern betrieben sie die Schaffung einer Weltzentralbank mit dem Namen „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich”, eines Weltgerichts mit dem Namen „Internationaler Gerichtshof” in Den Haag und eine Weltexekutive für Gesetzgebung mit dem Namen „Völkerbund”. In seinem 1966 erschienenen Buch „Tragedy and Hope” schreibt Präsident Clintons Mentor Carroll Quigley dazu:

„Die Mächte des Finanzkapitalismus hatten [einen] weitreichenden [Plan], der nichts geringeres beinhaltete, als ein weltweites System finanzieller Kontrolle in privaten Händen zu schaffen, das in der Lage sein sollte, das politische System jedes Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu beherrschen.

Dieses System sollte auf feudalistische Weise von den Zentralbanken der Welt gemeinsam durch  in häufigen Treffen und Konferenzen erzielte geheime Übereinkünfte kontrolliert werden. An der Spitze sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel in der Schweiz stehen, eine private Bank, die sich im Eigentum der Zentralbanken befindet und von diesen kontrolliert wird, die ihrerseits wiederum Privatunternehmen sind.

Jede Zentralbank … strebte danach, ihre Regierung dadurch zu beherrschen, dass sie die Möglichkeit hatte, Staatsanleihen zu kontrollieren, den Wechselkurs gegenüber ausländischen Währungen zu manipulieren, das Ausmaß der Wirtschaftsaktivität im Land zu beeinflussen und mit der Aussicht auf nachfolgende lukrative Belohnungen in der Wirtschaftswelt Einfluss auf kooperationsbereite Politiker auszuüben.” (Professor Carroll Quigley, Georgetown University)

Zwei von dreien bekamen sie. Der Völkerbund scheiterte, vor allem aufgrund des Misstrauens im Volk, und während sich die Opposition auf ihn konzentrierte, schlichen sich die beiden anderen Vorschläge durch.

Ein weiterer Krieg war nötig, um den öffentlichen Widerstand zu brechen. Die Wallstreet investierte massiv in den Wiederaufbau Deutschlands genau wie zuvor die Chase Bank die russische Revolution finanziell gestützt hatte.

Jetzt fusionierte die Chase Bank mit Warburgs Manhattan Bank und so entstand die Chase Manhattan Bank, die später mit der Chemical Bank fusionieren und dadurch die größte Bank der Wallstreet werden sollte.

1944 bekundeten die USA ihre volle Beteiligung am Internationalen Währungsfond und der Weltbank. 1945 wurde der zweite Völkerbund unter dem neuen Namen „Die Vereinten Nationen” anerkannt. Der Krieg hatte jegliche Opposition in Luft aufgelöst. Die Methoden, die beim National Banking Act von 1864 und Federal Reserve Act von 1913 benutzt worden waren, wurden jetzt einfach im globalen Maßstab angewandt.

Der Federal Reserve Act, durch den der Fed die Erlaubnis erteilt worden war, Federal Reserve Banknoten zu erschaffen, spiegelt sich in der Befugnis des IMF wider, Geld mit dem Namen Sonderziehungsrechte (SDRs) zu produzieren. Schätzungen zufolge hat der IMF bislang SDRs im Wert von 30 Milliarden Dollar produziert. In den USA werden SDRs bereits als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert, und alle anderen Mitgliedstaaten werden unter Druck gesetzt, nachzuziehen.

Dadurch, dass SDRs teilweise goldgestützt sind, schleicht sich ein weltweiter Goldstandard still und heimlich durch die Hintertür ein, und zwar ohne Einwände seitens der Geldwechsler, die mittlerweile zwei Drittel des weltweiten Goldbestandes halten und diese dazu nutzen können, die Weltwirtschaft weiterhin zu ihrem Vorteil zu gestalten.

Der Betrug der Goldschmiede, der auf nationaler Ebene durch die Bank von England und die Federal Reserve Bank reproduziert wurde, ist mit dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank auf einer globalen Ebene angelangt. Wenn wir alle zusammen nicht aufhören, diesen Tauscheinheiten durch unseren kollektiven Glauben an sie Macht zu verleihen, wird die Zukunft wahrscheinlich den Intergalaktischen Währungsfond und die Planetare Föderations Reserve Bank, die auf dieselbe Weise aufgebaut sind, erleben.

Diese radikale Machtverschiebung hat vollständig ohne jegliches Mandat des Volkes stattgefunden.

Nationen kaufen Sonderziehungsrechte vom Internationalen Währungsfonds, um die Zinsen auf ihre stetig wachsenden Schulden zu zahlen. Auf diese Sonderziehungsrechte, die ohne jegliche Kosten produziert werden, erhebt der IMF noch mehr Zinsen. Das führt im Gegensatz zu den kühnen Behauptungen nicht dazu, Armut zu lindern oder Entwicklung voranzutreiben. Es schafft lediglich einen stetigen Abfluss von Wohlstand aus den Nationen hin zu den Geldwechslern, die heute den IMF und die Weltbank kontrollieren.

Die andauernde Verschuldung von Drittweltländern wird ständig erhöht, um vorübergehende Erleichterung von der Armut zu verschaffen, die durch frühere Schuldenaufnahme verursacht worden war.

Diese Rückzahlungen sind inzwischen bereits höher als die Neuverschuldung. 1992 hatten Afrikas Gesamtschulden 290 Milliarden Dollar erreicht, das ist zweieinhalbmal mehr als es 1980 war. Ein ehrbarer Versuch, die Schulden zurückzuzahlen, hat steigende Säuglingssterblichkeit, Arbeitslosigkeit und verfallende Schulen sowie Gesundheits- und allgemeine Wohlfahrtsprobleme verursacht.

Da die Ressourcen der Welt weiterhin von diesem schwarzen Loch der Gier aufgesogen werden, wenn ihm erlaubt wird, weiterzumachen, wird sich schon bald die gesamte Welt dem gleichen Schicksal gegenübersehen.

Ein bekannter brasilianischer Politiker, Luis Ignacio Silva, drückte es so aus:

„Ohne radikal oder übermäßig kühn zu sein, sage ich Ihnen, dass der Dritte Weltkrieg bereits begonnen hat – ein stiller Krieg, deswegen jedoch nicht weniger bösartig. Dieser Krieg reißt Brasilien, Lateinamerika und praktisch die gesamte Dritte Welt in den Abgrund. Anstatt Soldaten sterben Kinder, anstatt Millionen Verwundeter gibt es Millionen von Arbeitslosen; anstelle von der Zerstörung von Brücken werden Fabriken, Schulen, Krankenhäuser und ganze Volkswirtschaften niedergerissen … Es ist ein Krieg der Vereinigten Staaten gegen den südamerikanischen Kontinent und die Dritte Welt. Es ist ein Krieg um Auslandsschulden, ein Krieg, dessen Hauptwaffe Zins ist, eine Waffe, die tödlicher ist als die Atombombe und zerstörerischer als ein Laserstrahl…”

Wenn eine Gruppe oder Organisation ihr hart verdientes Geld gegeben hat, um diesen Entwicklungsländern zu helfen, dann mögen wir durchaus mit dem Gedanken sympathisieren, dass wirkliche Anstrengungen gemacht werden sollten, diese Anleihen zurück zu zahlen. Aber das Geld, das dafür benutzt wurde, wurde durch Fractional Reserve Banking erzeugt.

Das Geld, das Drittweltländern geliehen wird, kommt von den 90%, die sich die Banken aus den 10%, die sie halten, zu verleihen erlauben. Es hat niemals existiert, es wurde aus dem Nichts erschaffen, und dann leiden und sterben Menschen bei dem Versuch, es zurückzuzahlen. Das ist längst weit über clevere Finanzwirtschaft hinausgegangen, das ist nichts anderes als Mord, und es wird Zeit, dass wir es stoppen.

Wir können das!

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