Drogengeschäfte IV: Heroindrehscheibe Kosovo

Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“.

Zuvor veröffentlicht:

Drogengeschäfte I: Die Sassoons und die Opiumkriege

Drogengeschäfte II: Interview mit Hervé Ryssen

Drogengeschäfte III: Vom Gulag über Brooklyn zur Weltherrschaft

Mit der Unabhängigkeitserklärung vom 17. Februar 2008 proklamierte sich der Kosovo als unabhängiger Staat, der mittlerweile von knapp der Hälfte der UNO-Mitgliedsstaaten anerkannt ist. Seit 2009 ist der Kosovo Mitglied des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe.

Als Geburtshelfer dieses neuen Staates kann die NATO bezeichnet werden, die im Krieg 1999 in die serbischen Bestrebungen, die ethnischen Konflikte in der Provinz in den Griff zu bekommen, mit militärischer Gewalt zu Gunsten der Kosovo-Albaner eingriff. Selbstverständlich steht die NATO nicht im luftleeren Raum, sondern handelt nach Anweisung von Regierungen, insbesondere der amerikanischen, und von Personen, die diese Regierungen „beraten” und sie in humanistischer Bewegtheit auf als Kriegsvorwände geeignete Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Der Kosovokrieg gilt als erster Krieg, der vollkommen unabhängig von nationalen Interessen der angreifenden Partei angeblich einzig und alleine zum Schutz vor Menschenrechtsverletzungen geführt wurde. Ob man das glauben möchte oder nicht, sei erst einmal dahingestellt. Was aber gesichert ist, ist, dass es so dargestellt wurde (es wurde keine von Serbien ausgehende „Terrorgefahr” oder Bedrohung von NATO-Staaten durch Massenvernichtungswaffen ins Spiel gebracht). Irgendeinen Grund für diesen Krieg hat es jedoch mit Sicherheit gegeben, und der Versuch, den herauszufinden, ist Inhalt dieses Artikels.

Für Menschen, die sich der internationalistischen Agenda dieser menschenrechtsbewegten Kreise bewusst sind, gibt es eine kleine Merkwürdigkeit im Falle Kosovos. Während wir tagtäglich erleben, wie die europäische Einigung immer mehr vorangetrieben wird, wie immer mehr Migranten vor allem aus islamischen Ländern die Völker Europas überfluten, wie immer mehr auf Integration, d.h. ein Völkergemisch und darausfolgend im späteren Verlauf ein Mischvolk gedrängt wird, wie ernorme Geldmittel für die Integration und gegen jegliche Absonderungsbestrebungen bereitgestellt werden, ist im Kosovo genau das Gegenteil gemacht worden.

Während die Propagandisten nicht müde werden, das Ende des unabhängigen und insbesondere ethnisch definierten Nationalstaates zu propagieren und jeden Schritt zu feiern, der dem näher kommt, haben sie in diesem Fall einen unabhängigen Kleinstaat, den es vorher niemals gegeben hatte, künstlich erschaffen, und dies unter anderem auch mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und offen ethnisch begründet.  Während die alten, gewachsenen Nationen Europas immer weniger Souveränitätsrechte haben, schon alleine die Vorstellung, sie hätten etwas mit Ethnie zu tun,  als empörend gilt, und auch die USA, Kanada und Mexiko in Richtung einer Amerikanischen Union getrieben werden, mutet die Schaffung des unabhängigen Staates Kosovo wie eine erstaunliche Ausnahme an. Anscheinend ist die Idee des ethnischen Nationalstaates im Falle Kosovos also irgendwie doch nicht ganz so tot wie sie es zum Beispiel im Falle Deutschlands ist und wie es die heilsbringenden Globalisierer nicht müde werden, zu predigen.

Was hervorragend ins NWO-Bild passt, ist, dass weiße christliche Europäer – die Serben – als alleinige Bösewichter dargestellt wurden und letztlich, nachdem es mit wirtschaftlichem Druck nicht gelang, sie zur freiwilligen Herausgabe des Kosovo zu erpressen, militärisch gezwungen wurden, moslemischen „Opfern” nachzugeben. Was nicht ins Bild passt, ist, dass der Kosovo aus Serbien herausgerissen und zu einem unabhängigen Kleinstaat gemacht wurde. Man muss sich analog nur vorstellen, dass das türkisierte Ruhrgebiet sich als unabhängiger Staat „Ruhr-Türkei” ausruft, die dort lebenden Deutschen in andere Teile Deutschlands fliehen, aber fortan nicht mehr für die Sozialhilfe der Ruhr-Türken aufkommen müssen und auch nicht mehr gezwungen sind, sie zu integrieren und jegliche „rassistische” Diskriminierung ihnen gegenüber zu unterlassen. Ganz unabhängig davon, ob das aus unserer Sicht wünschenswert wäre oder nicht, ist jedem klar, dass eine solche Abspaltung nicht im Interesse der globalistischen Eliten läge und dass sie diese niemals militärisch durchsetzen würden, sollten die Türken jemals auf die Idee kommen, etwas Derartiges zu wollen. Sie wurden ja extra importiert, um Deutschland zu destabilisieren, eine Segregation und sogar die Ausrufung eines neuen Staates würde diesem Plan komplett entgegenlaufen.

Serbien hat einen herben und schmerzlichen Verlust an Land erlitten, aber die Serben haben durch den Kriegsausgang auch noch etwas anderes verloren: eine ganze Menge islamischer Kosovoalbaner, was sicherlich einen deutlich weniger schmerzlichen Verlust darstellt. Genausogut hätten die siegreichen NATO-Länder aber von dem besiegten Serbien auch verlangen können, dass der Kosovo ein Teil des Landes bleibt, und dass die Serben fortan Steuern für die Alimentierung dieser Leute bezahlen müssen und dazu dressiert werden, sie auf keinen Fall zu „diskriminieren” und  „auszugrenzen” oder gar „ihre kulturellen Eigenheiten nicht ausreichend zu respektieren”, auch wenn diese sich in  Aktivitäten äußern, die der kulturunsensible Durchschnittseuropäer als kriminell bezeichnen würde. Das wäre letztlich vielleicht für die serbische Nation noch destruktiver gewesen als die derzeitige Situation. „Blut und Boden” gehören zu einer Nation, aber der Verlust von Boden ist, so schmerzlich er auch sein mag, im Vergleich zum Verlust des Blutes – durch „Integration” und Vermischung – das kleinere Übel. Haben die internationalistischen Eliten es in diesem Falle tatsächlich vermasselt, einem europäischen Volk maximalen Schaden zuzufügen? Ist ihnen ein Versehen passiert oder hatte die Abspaltung des Kosovo eine ganz andere Ursache und einen ganz anderen Sinn? Auch Freeman von Alles Schall und Rauch macht sich Gedanken darüber, was im Zeitalter der europäischen Integration und des Internationalismus der Kosovo hat, was zahllose andere Sezessionisten von Schottland bis zum Baskenland ganz offensichtlich nicht haben.

Vielleicht ergibt die Person des Premierministers dieses nagelneuen kleinen Nationalstaates einen kleinen Hinweis auf die Gründe. Am 15. Dezember 2010 hat Alles Schall und Rauch folgendes über ihn zu berichten:

„Ein schockierender Bericht wird am Donnerstag von Dick Marty dem Europarat präsentiert, wie der Guardian schreibt. Darin steht, der Premierminister des Kosovo, Hashim Thaçi, ist der „Boss“ eines „mafiaähnlichen“ kriminellen Netzwerks, das Waffen-, Drogen und menschliche Organe in Osteuropa schmuggelt. Marty sagt, der Bericht wurde in Auftrag gegeben, nach dem die ehemalige Chefanklägerin für das Kriegsverbrechertribunal in Den Hag, Carla Del Ponte, daran gehindert wurde, die obersten Mitglieder der Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK) zu untersuchen. Sie hatte nämlich den Verdacht, die UÇK würde serbische Gefangene nach Albanien verschleppen, dort ermorden und ihre Nieren entnehmen.”

Nach Berichten des FBI hat…

„….Thaçi seit zehn Jahren die „gewaltsame Kontrolle“ über den Heroinhandel. Ausserdem wird er beschuldigt, sein innerer Kreis hätte [serbische] Gefangene über die Grenze nach Albanien verschleppt und dort ermordet, um ihre Nieren auf dem schwarzen Markt zu verkaufen.”

Organhandel, bei dem gezielt Menschen getötet werden, nur um ihre Organe verkaufen zu können, ist ein noch furchtbarerer Vorwurf als Drogenhandel und sicher nichts, was normale Menschen zum Lachen anregt. Hier berichtet Foxnews über die Festnahme von Mitgliedern eines von einem Rabbi unterhaltenen Organhändlerringes durch das FBI.  Auf die ungeheuerlichen Vorwürfe bezüglich des Kosovo angesprochen, reagierte der französische Außenminister Bernard Kouchner, mit lautem, aggressivem Lachen und der Auskunft, der Fragesteller wäre „krank” und „verrückt” und würde „jeden Scheiß glauben.“

Bernard Kouchner ist der Sohn eines jüdischen Vaters und einer protestantischen Mutter und begann seine politische Karriere in der kommunistischen Partei, bevor er sich der Wahrung der Menschenrechte von Kosovo-Albanern zuwandte. Von 2000 bis 2001 war er Sondergesandter der UNO für die UNMIK, der Interimsverwaltung der Vereinten Nationen im Kosovo. Er blieb die ganze Zeit Mitglied der kommunistischen Partei Frankreichs, was den „konservativen Hardliner” Nicolas „le Kärcher” Sarkozy nicht daran hinderte, ihn 2007 zu seinem Außenminister zu berufen. Auch das war für Kouchner kein Grund für einen Parteiaustritt, allerdings warfen ihn die Kommunisten wegen der Mitgliedschaft in dieser „rechten” Regierung raus. Auch in Deutschland hatte Bernard Kouchner einen denkwürdigen Auftritt, als er zusammen mit Außenminister Steinmeier und dem Gangsterrapper Muhabbet das schöne Lied „Deuheutschlaaand” intonierte, und damit einen wertvollen Beitrag nicht nur zur musikalischen Hochkultur unseres Landes leistete, sondern auch – nie faul im Dienste an den Menschenrechten – den von Deutschen unterdrückten und ausgegrenzten  Türken eine Stimme verlieh. Ob er Unabhängigkeitsbestrebungen der sogenannten „national befreiten Zonen” und deren Sezession von der BRD ebenso unterstützen würde wie die der Kosovo-Albaner, darf eher bezweifelt werden.

Waren die westlichen Politiker bezüglich Hashim Thaçi und seiner Verbindungen zur organisierten Kriminalität mal wieder nur zu „naiv”, wie wir das ja schon von der Masseneinwanderung und der Finanz”krise” her kennen? Zu einer Rücktrittsforderung haben diese Enthüllungen noch nicht geführt, ganz zu schweigen von einem unfreiwilligen „Rücktritt” a là Gaddaffi; auch Serbien zeigt sich diplomatisch-desinteressiert daran, den ungeheuerlichen Vorwürfen nachzugehen – wie freiwillig das ist, steht dahin. Es fällt schwer, zu glauben, dass Thaçis kleine Nebenerwerbsquelle den westlichen Eliten unbekannt geblieben sein sollte, denn sogar Wikipedia berichtet offen darüber, und erwähnt dabei auch, dass die Vorwürfe des Auftragsmordes bereits im Jahr 1999 von einem Journalisten der New York Times erhoben worden waren. Der Kosovo ist also nicht nur unter stillschweigender Duldung der dortigen Politik, der USA und der EU der Umschlagplatz für aus Afghanistan kommendes Heroin, sondern der Premierminister ist mit großer Wahrscheinlichkeit in höchsteigener Person der lokale Filialleiter dieses aufstrebenden Unternehmens der Drogenbranche. Er ist selbstverständlich immer noch im Amt. Außer Guinea-Bissau und Oman im September 2011 hat auch kein Staat die Anerkennung des Kosovo wieder zurückgezogen.

Es sieht also ganz so aus, als ob die plötzliche Begeisterung der internationalen Eliten für die „Unabhängigkeitsbestrebungen” der Kosovo-Albaner und die schnelle Schaffung eines Nationalstaats nicht auf Besorgnis um die Menschenrechte dieser Gruppierung beruhte und wohl auch nicht auf Dhimmitude gegenüber den albanischen Moslems, sondern darauf, dass ein Umschlagplatz für den Drogentransport von Afghanistan an den Endkonsumenten gebraucht wurde, der ungehindert von irgendwelchen nationalen Polizei- und Justizbehörden agieren kann. In einem Kosovo, der weiterhin zu Serbien gehört hätte, wäre es unmöglich gewesen, Einfuhr und Ausfuhr sowie Weiterverarbeitung der aus Afghanistan kommenden Droge zu gewährleisten, ohne von der serbischen Polizei und Justiz behelligt zu werden. So viel kann man gar nicht bestechen und schmieren, um eine normale Polizei davon abzuhalten, in diesem Milieu zu ermitteln. Das funktioniert auch nicht beim FBI und hätte bei serbischen Ermittlungsbehörden ebenfalls nicht funktioniert. Was also ist für die internationale Drogenmafia günstiger als eine als Nationalstaat getarnte rechtsfreie Zone, in der die Regierung als Chefetage des Drogenkartells fungiert und die Einfuhr mutmaßlich von NATO-Soldaten bewacht und von der CIA mit abgewickelt wird? Da macht man denn schon mal eine kleine Ausnahme bei der Überwindung des ewiggestrigen ethnisch definierten Nationalstaates. Das große Ziel wird durch den Kosovo nicht beeinträchtigt, und große Ziele brauchen ja schließlich auch das nötige Kleingeld, das Europas Junkies gerne beisteuern.

Bislang haben 85 von 193 UNO-Mitgliedstaaten die Drogenrepublik Kosovo anerkannt. Nummer zwei in der Reihe der Anerkennungs-Gratulanten ist Frankreich, dessen Außenminister Kouchner uns weiter oben schon begegnet ist, dicht gefolgt von den USA (Herrchen), Costa Rica (Hundchen), Albanien (ok, das war klar) und der Türkei (da fällt mir ein, was böse Zungen über die Dönermorde zu berichten haben). Deutschland folgt auf Platz 10, die Schweiz und Österreich auf den Plätzen 19 und 20. Obwohl es sich beim Kosovo um ein vordergründig islamisches Projekt handelt, sucht man erstaunlicherweise einige islamische Länder vergeblich auf der Liste, insbesondere die Schurkenstaaten Libyen, Syrien und Iran, sowie auch die mittlerweile durch den arabischen Frühling befreiten Länder Tunesien und Ägypten haben ihren kosovarischen Glaubensbrüdern die Anerkennung bisher verweigert. Auch Israel findet sich nicht auf der Liste, was auch immer das zu bedeuten hat.

Welches Land war aber nun das erste, das den neu gegründeten Kosovo anerkannte? Die Stimme Russlands, eine deutschsprachige russische Netzseite, schreibt unter dem Titel Kosovo: Drogen für Europa dazu folgendes:

Vor zwei Jahren war im Runet, dem russischen Internet, eine solche Anekdote im Umlauf: „Der Heroinproduzent hat die Unabhängigkeit des Distributors anerkannt.” Es geht um Afghanistan, das als erstes Land die Unabhängigkeit der Provinz Kosovo, die sich rechtswidrig von Serbien gelöst hatte, anerkannte. Kosovo wurde der Umschlagplatz für die Drogen aus Asien auf dem Weg nach Europa. Näheres zu diesem Thema nun vom serbischen Militäranalytiker und anerkannten Kosovo-Experten Milovan Drecun.

„Nach den Angaben der Europol und der Interpol wird der größte Teil des Heroins aus Afghanistan über Kosovo nach Europa gebracht. Schätzungen zufolge wird etwa 65 Prozent des gesamten Heroins in der Welt über Kosovo transportiert. Nach Europa gelangen von hier aus 90 Prozent aller Drogen. Wie der kanadische Detektiv Stuart Kellock mitteilte, agiere die albanische Drogenmafia mit dem schweigenden Einverständnis der USA. In einem seiner Interviews verwies er auf eine solche Tatsache: amerikanischen Diplomaten hatten im Kosovo die Festnahme bekannter Drogenhändler behindert. Kellock bekräftigte indirekt auch, dass der bedeutendste albanische Mafia-Clan von Hashim Thaçi, dem jetzigen Premierminister des Kosovo, geleitet werde. In einem Geheimbericht der KFOR heißt es, dieser Clan besitze drei illegale Laboratorien zur Heroin-Verarbeitung. Jene Personen, die im Kosovo in den Drogenschmuggel verwickelt sind, würden dort jetzt die wichtigsten Staatsämter einnehmen, teilte im Interview für die „Stimme Russlands” der serbische Militäranalytiker Milovan Drecun mit.

Die Presse schreibt, dass es eine Verbindung zwischen dem amerikanischen Militär im Kosovo und den einheimischen Drogenhändlern gebe. Inwieweit stimmt das?

„Offiziell unternehmen die USA alle Bemühungen zur Verhinderung der Heroin-Produktion in Afghanistan. Allerdings sieht das reale Bild ganz anders aus. In den amerikanischen Massenmedien war seinerzeit eine Meldung über die Beteiligung der CIA am Drogenschmuggel aufgetaucht, was es der CIA erlaubt haben soll, ihre ‚schwarze Kasse‘ aufzufüllen. Es geht insbesondere um den Drogenschmuggel aus Afghanistan nach Kosovo. Zu diesem Zweck wird vor allem die US-Militärbasis ‚Camp Bondsteel‘ genutzt. In einem anderen Dokument figuriert ein Mitglied der terroristischen „Befreiungsarmee des Kosovo” – der beste Freund des heutigen Premierministers Hashim Thaçi. Über bewährte Kanäle wird da bei einem Transport bis zu 150 Kilogramm Heroin und Kokain angeliefert. Diese Kriminellen arbeiteten mit dem Besitzer eines Cafés nahe des ‚Camp Bondsteel‘ zusammen, und sie haben auch nahe Partnerschaftskontakte zu amerikanischen Offizieren angeknüpft”, sagte Milovan Drecun.

Kurz gesagt, mit Hilfe der westlichen Schirmherren hat sich das Kosovo in eine Hochburg der Drogenhändler und anderer Krimineller verwandelt. Noch treffender charakterisiert die heutige Ordnung auf diesem Territorium der Wissenschaftler und Jugoslawien-Experte Alexis Troude  von der Pariser internationalen  Akademie für Geopolitik.  Er sagte, Kosovo sei eine nichtrechtliche Zone, die sich in den Händen der albanischen Mafia befinde.

Ich denke, wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, dass der Begriff Nationalstaat in der New World Order eine neue Bedeutung erlangt hat. Waren es früher ethnische Einheiten in souveräner Selbstverwaltung, sind sie – sofern sie überhaupt noch toleriert oder gar geschaffen werden – eher den Abteilungen einer Großfirma vergleichbar. Afghanistan ist die Produktionshalle, Kosovo die Vertriebsabteilung des internationale Drogenkartells, die NATO ist der firmeneigene Sicherheitsdienst. Durch die nationale Eigenstaatlichkeit wird verhindert, dass die in allen bestehenden Staaten vorherrschende Rechtsordnung greift, und sichergestellt, dass der Geschäftsbetrieb von lästigen Ermittlungs- und Justizbehörden altmodischer Nationalstaaten unbehelligt bleibt.

Bei diesen Gedankengängen und dem Begriff „nichtrechtliche Zone” ist mir eine Zeile aus Goethes Werk durch den Kopf gegangen:

…und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: So lang die Ordnung steht, so lang hat‘s nichts zu hoffen.

Nun, im Kosovo steht die Ordnung nicht mehr, zumindest nicht das, was wir uns unter Ordnung vorstellen, aber mit dem schlauen Volk waren – glaube ich – nicht die Kosovo-Albaner gemeint. Der Schwank Johann Wolfgang von Goethes „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweiler”, aus dem diese Passage stammt, wurde übrigens in der im Artemis Verlag erschienenen Gesamtausgabe „Johann Wolfgang Goethe – sämtliche Werke“ still und heimlich weggelassen. Die Gnade der frühen Geburt ist auch für Deutschlands größten Dichterfürsten offenbar kein Grund, nicht klammheimlich zensiert zu werden, die Auslassung basierte allerdings nicht auf einem Gesetz und ist auch nur zufällig aufgefallen. Das aber nur am Rande.

Zurück zum Kosovo. Es kommt ein ungeheurer Verdacht auf, der Verdacht, dass im Kosovokrieg unsere NATO-Soldaten nichts weiter als Bodyguards eines internationalen Drogenkartells waren und sind, das sich einen unbehelligten Stützpunkt zum Vertrieb seiner Ware in Europa geschaffen hat; der Verdacht, dass der Kriegsgrund schlicht und einfach die Schaffung einer geographisch ideal gelegenen ordnungsfreien Zone zur Heroindistribution war. Ist es denkbar, dass eine Großmacht wie die USA und ihre NATO-Vasallenstaaten sich dafür einspannen lassen, im Auftrag und zum Vorteil von Drogendealern Kriege zu führen? Ja, das ist leider denkbar und auch nicht ohne Präzedenzfall wie in Teil I dieser Serie unter Die Sassoons und die Opiumkriege ausgeführt wurde. Damals führte die Großmacht Großbritannien zwei Angriffskriege gegen China, weil der chinesische Kaiser es aufgrund der verheerenden Opiumsucht in Chinas Küstenstädten gewagt hatte, den Opiumhandel illegal zu machen und damit die Geschäfte der als große Philanthropen geehrten jüdischen Drogendealerfamilie Sassoon zu behindern und sogar ihre Ware zu beschlagnahmen und zu vernichten.

Aber ist es auch denkbar, dass albanische Drogenbosse wie Hashim Thaçi und sein Umfeld die Macht haben, die USA und mit ihr die NATO zu einem Krieg zu überreden oder zu nötigen? Wie viele kosovo-albanische Berater der US-Regierung gibt es? Ich kenne keinen, bin aber offen für Tipps. Wie viele Medienkonzerne befinden sich in albanischer Hand und waren daher in der Lage, eine ungeheuerliche Hetzkampagne gegen Serbien über die Völker Amerikas und Europas zu ergießen, um diese weichzukochen, einem Krieg zuzustimmen, weil man „da doch etwas tun muss” und „diese Menschenrechtsverletzungen, nicht einfach hinnehmen kann“?

Es ist schwer vorstellbar, dass die albanische Mafia diese Kontakte und diese Macht über die US-Regierung hat. Weniger schwer vorstellbar ist hingegen, dass die albanische Mafia Kontakte zu anderen mafiösen Strukturen hat, wie zum Beispiel auch die jüdische Mafia und das kolumbianische Kokainkartell keineswegs voneinander unabhängig agieren, sondern ineinander verstrickt und miteinander vernetzt sind, wie Hervé Ryssen nachgewiesen hat. In Drogengeschäfte III: Vom Gulag über Brooklyn zur Weltherrschaft führt M. Raphael Jackson aus, wie die jüdische Mafia mit jüdischen Politikern und höchstrangigen jüdischen Beratern der US-Regierung verstrickt ist und von diesen vor Strafverfolgung geschützt wird, und wie Vertreter der jüdischen „Russen”mafia auch in Verhandlungen mit dem deutschen und französischen Geheimdienst stehen. Es sieht mehr danach aus, als ob die albanische Mafia im Kosovo als Subunternehmer und unter der Schirmherrschaft einer größeren und mächtigeren Mafia zugange ist. Beweisen kann ich es nicht, aber die Vermutung drängt sich auf, vor allem, wenn man bedenkt, dass das vom Kosovo aus weiterverteilte Heroin aus Afghanistan eingeflogen wird.

Nachdem die Suche nach albanischen oder kosovarischen Beratern der US-Regierung, die sich als Kriegstreiber gegen Serbien beteiligt haben, erfolglos geblieben ist, sollte man sich vielleicht einmal der Frage zuwenden, welche Personen es tatsächlich waren, die auf den Krieg drängten, an dessen Ende aus Serbien ein rechtsfreier Raum als Heroindrehscheibe zwischen Afghanistan und Europa herausgerissen wurde. Wer hat sich ganz besonders um die Menschenrechte der Kosovo-Albaner gesorgt und humanistische Reden geschwungen, dass man mittels Bomben auf Serbien ein „neues Auschwitz” verhindern müsse?

Die Kosovo-Albaner haben Präsident Bill Clinton eine sechs Meter hohe Bronzestatue errichtet – angesichts dessen, wozu der Kosovo dient, eine recht zweifelhafte Ehre. Es sei ihm gegönnt und zwar von Herzen, deshalb habe ich ein Foto davon auch als Titelbild für diesen Artikel gewählt, aber richtiger wäre es gewesen, diese Statue für seine Außenministerin Madeleine „Korbel” Albright zu errichten, da vor allem sie die treibende Kraft hinter der Bombardierung Serbiens war und damit den Weg für eine unabhängige Heroindrehscheibe frei machte. Es gibt – zumindest für mich zum jetzigen Zeitpunkt – keinerlei Hinweise darauf, dass Madeleine Albright außer einer mütterlichen Liebe zu Hashim Thaçi Kontakte zur jüdischen oder einer sonstigen Mafia hat, aber es ist dennoch immer wieder faszinierend, mit welcher schlafwandlerischen Treffsicherheit Juden in Politik und Medien genau das tun, was sie auch dann täten, wenn sie diese Kontakte hätten. Und zum Drogenboss Thaçi unterhält sie sichtlich äußerst herzliche Beziehungen. Glücklicherweise ist in jeder amerikanischen Regierung immer jemand zur Hand, wenn die Mafia Schutz und Hilfe benötigt, Raphael M. Johnson hat unter anderem Rabbi Greenwald als Beispiel dafür angeführt. Weitere vehemente Befürworter eines unabhängigen Kosovo waren Richard Holbrooke, der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, sowie David Scheffer, der erste „United States Ambassador-at-Large für Kriegsverbrechen”, wozu man das „at-Large” in diesem Zusammenhang braucht, erschließt sich mir nicht so ganz, es suggeriert aber, dass es sich um eine einflussreiche  Herr-Wichtig-Position handelt.

In Deutschland waren es vor allem Joschka Fischer und Rudolf Scharping, die sich in beschämender Weise als Kriegstreiber hervorgetan haben. Allerdings fiel die wohl entlarvendste und offenste Aussage, die je ein bundesdeutscher Politiker getan hat, auch  im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Serbien. Fischer sagte gegenüber der WELT:

»Wir würden Milosevic retten, wenn Deutschland jetzt ausscheren würde. Wir würden das Bündnis sprengen, uns isolieren und eine fatale, schlimme und furchtbare Fehlentscheidung treffen.

Die Bundesrepublik Deutschland handelt im Bündnis, wie schon unter den Vorgängerregierungen, und so wird es auch bleiben. Dafür sind wir gewählt.

In der Verfassung ist vorgesehen, daß wir im Namen des ganzen Landes handeln – abhängig und kontrolliert von der Mehrheit im Bundestag. Wenn sich diese Mehrheiten verändern sollten, mag es eine andere Koalition geben. Aber es wird keine andere Politik der Bundesrepublik Deutschland geben. Dazu steht zuviel auf dem Spiel. Das wissen alle Beteiligten.«

Die Seite Luebeck-kunterbunt fragt sich:

„Welches Geheimwissen treibt ihn, vor »fatalen, schlimmen und furchtbaren« Folgen zu warnen, wenn die Wähler eines Tages nicht mehr – wie bisher – eine »andere Koalition« wählen sollten, sondern mit Mehrheit endlich eine andere Politik wollen?”

Tja, das fragt man sich mit Recht. Einerseits war es wohl ein Versuch, seine Hände in Unschuld zu waschen, und ich glaube ihm sogar, dass er keine andere Wahl hatte und dass jede andere bundesrepublikanische Regierung genauso gezwungen gewesen wäre und – um Merkelsprech zu bemühen – alternativlos dasselbe getan hätte. Andererseits zeigt dieser Versuch einer Rechtfertigung aber auch, dass ihm sehr wohl bewusst war, was er getan hat, und dass es sehr mächtige und skrupellose Kreise gibt, die in der Lage sind, „Fehlentscheidungen” fatal, schlimm und furchtbar für Deutschland zu machen.

James Rubin, der Sprecher des US-amerikanischen State Departement während der Clinton-Ära, ist ebenfalls ein guter Freund der kosovarischen UCK und des Drogenbosses Hashim Thaçi. Wikipedia schweigt sich über die ethnisch-religiöse Herkunft von James Rubin aus, bei seiner Hochzeit mit einer dem Vornamen nach christlichen und dem Familiennamen nach persischen Frau wurde allerdings nach einem Bericht der New York Times neben der katholischen Trauung auch noch eine Hochzeitszeremonie von einem Rabbi durchgeführt. „Hashim Thaçi  ist jedoch nicht  nur mit James Rubin gut befreundet – auch Frau Albright scheint von ihm fasziniert zu sein, seit Rambouillet: Ende Juli [1999] ließ sie sich in Pristina das Vergnügen nicht nehmen, ihn vor laufenden Kameras zu umarmen und zu küssen”, wie free.pages.at in einem Artikel über Drogen- und Waffenhandel zu berichten weiß. Als weiterer Freund eines unabhängigen Kosovo kann der US-Senator Charles Schumer bezeichnet werden, der sich in einer Rede, die er in einer nach Mutter Theresa benannten Kirche in Albanien hielt, vor kosovo-albanisch nationalistischer Begeisterung gar nicht mehr einkriegt, und auch erwähnt, dass Juden niemals vergessen werden, was das albanische Volk für das jüdische Volk während des Holocausts getan habe. Ganz ohne Erwähnung des singulären Ereignisses geht es in diesen Kreisen selten. Meines Wissens haben auch Serben sich während des zweiten Weltkriegs schützend vor Juden gestellt, aber der Dank Judas geht manchmal seltsame Wege, etwas was in nächster Zeit wohl auch die Amerikaner werden lernen müssen.

Jedoch dient der Kosovo lediglich als Verteiler von Heroin und auch teilweise als Verarbeiter von Rohopium zu Heroin. Schlafmohnanbau ist im Kosovo nicht möglich. Während die klimatischen Bedingungen dafür sicher geeignet wären – Schlafmohn stammt sogar ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und konnte früher auch als Zierpflanze in deutschen Bauerngärten gefunden werden, heute ist das allerdings verboten – kann die Opiumgewinnung mit europäischen Arbeitskräften für die Interessen der Drogenmafia nicht optimal gewinnbringend durchgeführt werden. Der legale Schlafmohnanbau für die Pharmaindustrie befindet sich vor allem in der Türkei und in Indien, aus der Pflanze wird nicht nur Morphin gewonnen sondern auch Codein, ein hochwirksamer Hustenstiller ohne halluzinogene oder sonstige psychische Wirkung, den wir alle wahrscheinlich schonmal in einem Hustensaft eingenommen haben. Aber selbst die im Vergleich zu Westeuropa niedrigen türkischen Löhne machen die Produktion sehr teuer, dasselbe wäre mit kosovarischen Löhnen der Fall. Das Ritzen ist maschinell nicht möglich und erfordert ständige Anwesenheit auf dem Feld, um zum richtigen Zeitpunkt die einzelnen Kapseln, die sich alle in einem unterschiedlichen Reifegrad befinden, zu ritzen; benötigt also einen sehr hohen Aufwand an menschlicher Arbeitskraft, die aber nicht qualifiziert sein muss. Jeder Vollidiot und jedes Kind aus einer Großfamilie kann das leicht erlernen. Schlafmohnanbau zu geringen Produktionskosten und möglichst hohem Gewinn ist daher am günstigsten in Drittweltländern mit extrem niedrigen Lohnniveau zu bewerkstelligen, wo Großfamilien sich zusammen mit Tagelöhnern um die Felder kümmern können; es muss aber ein Land sein, in dem keine große Hitze herrscht, wie es in den meisten Drittweltländern der Fall ist, denn die mag der Schlafmohn nicht. Ein solches Land ist Afghanistan. Und mit Afghanistan wird sich demnächst der fünfte und letzte Teil dieser Serie befassen:

Drogengeschäfte V: Afghanistan

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