Wer hätte es gewußt? Die jüdischen Piraten der Karibik

„Port Royal“ von Sarel Theron

Von der Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Deborah J. Ross, übersetzt von Lucifex. Das Original Who Knew? The Secret History of the Pirates of the Caribbean, or What Disney Doesn’t Want You to Know erschien am 16. Februar 2010 auf Book View Café.

[Anmerkung des Übersetzers: Dieser Artikel einer anscheinend jüdischen Autorin (darauf deutet jedenfalls ihr Beitrag A Jewish Heroine of the Renaissance hin) auf Basis des Buches eines jüdischen Autors (siehe Link in meiner Nachbemerkung) gibt zwar eine recht apologetische Darstellung der Juden im Sinne der üblichen Verfolgungs- und Opferleier (Inquisitionsflüchtlinge), ist aber dennoch für uns recht aufschlußreich. Und Leser, die in der Judenfrage noch nicht ganz auf unserem Stand sind, können ihn dadurch nicht als etwas abtun, was böse Antisemiten sich aus den Fingern gesogen haben. Das Titelbild habe ich hinzugefügt.]

Jewish Pirates of the Caribbean: How a generation of swashbuckling Jews carved out an empire in the New World in their quest for treasure, religious freedom–and revenge [„Jüdische Piraten der Karibik: Wie eine Generation verwegener Juden sich in ihrem Streben nach Schätzen, Religionsfreiheit – und Rache – ein Imperium in der Neuen Welt schufen“] von Edward Kritzler

Was geschah 1492? Aller Wahrscheinlichkeit nach lautet die Antwort, die den meisten Amerikanern einfällt: „Kolumbus segelte über den blauen Ozean.“ Für Juden jedoch markiert das Datum die Vertreibung aus Spanien („konvertieren, wegziehen oder sterben“), gefolgt 1497 von der Vertreibung aus Portugal, kollektiv als die Sephardische Diaspora bekannt. Diejenigen, die nicht in der Lage waren zu fliehen, wurden zu „Conversos“ und für die meisten war diese Zwangsbekehrung nur eine Vorspiegelung.

Die Welt war ein gefährlicher Ort für Juden. Jedes Anzeichen von „Judaisierung“ zog die schnelle Aufmerksamkeit der Inquisition auf sich. Nur wenige Nationen, darunter Marokko und Holland, boten einen Rest von Sicherheit. Juden verbündeten sich mit verschiedenen Nationen und spielten die eine gegen die andere aus. Mitte der 1500er terrorisierte Sultan Suleimans Seebefehlshaber Barbarossa das Mittelmeer, aber der Mann, der die Seeschlachten tatsächlich anführte, war Sinan, „der berühmte jüdische Pirat“, der aus Spanien in die Türkei geflohen war. Sinan war berühmt für seine humane Behandlung von Gefangenen und seine magischen Kräfte (seine Kenntnis des Sextanten).

Die Entdeckung der Neuen Welt eröffnete neue Möglichkeiten. Juden gehörten zu den ersten Europäern [der Übersetzer räuspert sich], die die Karibik erforschten. Als Kartographen, Lotsen, Chirurgen, Schatzmeister, Übersetzer, Händler und Spione segelten sie mit Kolumbus wie auch mit da Gama und Cortes. Es ist nicht klar, ob Kolumbus selbst jüdischer Abstammung war, aber er verschaffte zusammen mit seinen Erben „heimlichen Juden“ eine Zuflucht vor der Inquisition. Weil es spanischen Conversos verboten war, sich in der Neuen Welt anzusiedeln, kamen sie als „Portugiesen“, und die Bezeichnung wurde zu einem Codewort für Conversos.

Die frühen jüdischen Siedler waren Händler und Schiffseigner und stützten sich auf ihre Fähigkeiten und Geschäftsmethoden (wie ein privates Banksystem, das Kreditbriefe ausgab, die weit weniger leicht gestohlen wurden als Edelmetall). Während des Großteils des sechzehnten Jahrhunderts befragte sie niemand allzu genau, solange sie vorgaben, Christen zu sein, und die Spanier mit einem Handelsnetzwerk versorgten. Um die Jahrhundertwende waren sie jedoch entbehrlich geworden. Die Inquisition brach mit voller Kraft über die jüdischen Gemeinschaften in Mexiko und Brasilien herein. Die Neue Welt war keine Zuflucht mehr.

Als Reaktion darauf konspirierte eine Handvoll von Juden mit Holland und England zwecks Eroberung einer Kolonie in der Neuen Welt. Ihre Inspiration war der Barbareskenpirat, „der Piratenrabbi“, Samuel Palache (dessen persönlicher Koch koschere Mahlzeiten für ihn zubereitete). Zu den Herausragendsten gehörten die Brüder Cohen Henriques, Moses und Abraham (der sich weigerte, seinen spanischen „Unterdrückernamen“ zu verwenden). Moses Cohen Henriques plante im Jahr 1628 die einzige erfolgreiche Kaperung einer spanischen Schatzflotte (im Wert von 1 Milliarde Dollar in heutiger Währung) in 200 Jahren und nahm daran (unter dem holländischen Admiral Piet Heyn) teil. In seinem späteren Leben herrschte er über seine eigene „Pirateninsel“ (vor Recife, gekauft mit seinem Anteil an der Beute) und wurde zum Ratgeber des berüchtigten Bukaniers Henry Morgan.

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Tyrannei und Vielfalt in der antiken Welt

Dionysius I. von Syrakus

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Tyranny and Diversity in the Ancient World erschien am 18. Januar 2018 auf The Occidental Observer.

In Politika bemerkt Aristoteles realistischerweise, daß Vielfalt, die aus Einwanderung ohne Assimilation resultiert, eine häufige Ursache von Bürgerkrieg und des Zusammenbruchs der Bürgersolidarität in den griechischen Stadtstaaten war. In diesem kurzen Artikel möchte ich hervorheben, wie Vielfalt im Einsatz fremdländischer Söldner und Veränderungen der Bevölkerung ein häufiges Mittel waren, das von griechischen Tyrannen zur Unterwerfung der Bürgerschaft genutzt wurde.

Der Import von Ausländern und die Übertragung von Rechten an sie, ob durch Demokraten oder Tyrannen, war auch eine häufige Methode, um den politischen Prozeß zu unterlaufen, die Verfassung zu zerstören und die Bürgerschaft zu unterwerfen.

Das archetypische Beispiel dafür war der mächtige und vielfältige sizilianische Stadtstaat Syrakus, der lange Zeit von einer Reihe von Tyrannen regiert wurde, was einen brauchbaren Kontrast zum homogenen und freien Stadtstaat ergibt. Aristoteles bemerkte: „In Syrakus führte die Übertragung von Bürgerrechten an Fremde und Söldner am Ende der Periode der Tyrannen zu Aufruhr und Bürgerkrieg“ (Politika, 1303a13). Weiters argumentierte Aristoteles, daß ein legitimer Herrscher durch seine eigenen bewaffneten Bürger geschützt würde, während Tyrannen ausländische Söldner einsetzten: „Könige werden durch die Waffen ihrer Untertanen bewacht, Tyrannen durch eine fremde Streitmacht“ (1285a16). Der Einsatz fremder Söldner führte häufig dazu, daß die Herrschaft an einen Tyrannen oder eine kleine Clique überging (1306a19).

Aristoteles‘ Beobachtungen sind weitgehend von modernen Wissenschaftlern aufgegriffen worden. Tyrannen wußten genau, daß eine gemeinsame Identität und Bürgersolidarität Bedrohungen für ihre persönliche Macht waren. Kathryn Lomas bemerkt: „Die Nutzung umherziehender Populationen zur Untergrabung des Status der polis ist vielen Tyrannen und hellenistischen Monarchen in der gesamten griechischen Welt gemeinsam.“[1] Paul Cartledge bemerkt, daß Syrakus

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Tavernenrunde 6: Jahresbeginn 2018

MORGENWACHT

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 5: Herbsttaverne 2017 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von mir auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind (das diesmal hier verwendete Titelbild ist das ursprüngliche der ersten paar AdS-Tavernenrunden). Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie ich damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in…

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Rasse und Juden: Stimmen aus der Antike

Cicero, Tacitus, Strabo und William Pierce

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original Race and Jews – Part 6 erschien am 18. November 2014 auf Age of Treason.

Die Juden haben seit Jahrtausenden jede Nation, jedes Imperium und jede Zivilisation in Europa und im Nahen Osten infiltriert, manipuliert, ausgenützt und überlebt. Das jüdische Problem ist ein altes Problem. Der Rassecharakter und die Natur der Juden ist nicht etwas, das die Europäer erst im 15. Jahrhundert mit den Gesetzen zur Reinhaltung des Blutes in Spanien bemerkten. Wir haben uns schon zuvor damit befaßt, was zeitgenössische Schwachköpfe zu sagen haben. Diesmal werden wir uns einige Beobachtungen des jüdischen Rassecharakters ansehen – der Persönlichkeitsmerkmale, die für das Kollektiv charakteristisch sind – die mehr als zwei Jahrtausende in die Vergangenheit zurückreichen.

Cicero, ein römischer Staatsmann im 1. vorchristlichen Jahrhundert, bemerkte:

Die Juden gehören zu einer dunklen und abstoßenden Macht. Man weiß, wie zahlreich diese Clique ist, wie sie zusammenhalten und welche Macht sie durch ihre Vereinigungen ausüben. Sie sind eine Nation von Gaunern und Täuschern.

Tacitus war im 1. nachchristlichen Jahrhundert ein Senator und ein Historiker des Römischen Reiches. In The Works of Tacitus, Volume 4, veröffentlicht 1752, schrieb Thomas Gordon:

Was die Juden betrifft, so folgte er der Tradition und den Darstellungen, die unter den Römern gängig waren. Er sagt, welche unterschiedlichen Beziehungen es gab, und fügt weder irgendetwas hinzu, noch stellt er die Dinge in böswilliger Absicht falsch dar. Es war ein obskurer Staat; im Allgemeinen von irgendeiner größeren Macht versklavt: von den Assyrern, Ägyptern, Griechen und dann von den Römern, und verdammt von allen, genauso sehr, wie sie selbst alle hassten. Sie hatten keine Barmherzigkeit oder Wohltätigkeit für die Nichtjuden und Unbeschnittenen übrig, und nachdem sie überzeugt waren, daß der Allmächtige nur sie liebte, bildeten sie sich ein, daß er die gesamte menschliche Rasse außer ihnen verabscheue, und daher verabscheuten auch sie sie: Sodaß von Tacitus allzu wahrhaft gesagt wurde: „adversus omnes alios hostile odium.”

Dies ist eine wohlbekannte Phrase unter Gelehrten und ist seither in vielen Variationen in Erscheinung getreten. Was Tacitus sagte, war: „Sie hassen alle anderen und sind ihnen feindlich gesonnen.“

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Der Judaismus in der Welt der Antike

Von Julius Evola. Das Original „L’ebraismo nel mondo antico“ erschien in der Juliausgabe 1938 von La Vita Italiana und wurde von Das Gletscherkreuz für Counter-Currents Publishing ins Englische übersetzt. Deutsche Übersetzung auf Basis dieser am 16. Januar 2018 auf Counter-Currents erschienenen englischen Fassung, Judaism in the Ancient World, von Lucifex.

Eines der taktischen Argumente, die am häufigsten gegen jene verwendet werden, die das jüdische Problem heute zur Sprache bringen, ist, daß der Antisemitismus eine bloße Modeerscheinung sei, eine importierte Ideologie, ein Versuch, den deutschen Rassismus und Nazismus nachzuahmen, etwas, das keinen wirklichen Platz in unserem Land [Italien; d. Ü.] hat.

Wir haben Behauptungen dieser Art bereits in der Juniausgabe des Vorjahres gekontert, indem wir gezeigt haben, daß das jüdische Problem in Italien unabhängig von rassistischen oder nazistischen Prämissen formuliert werden kann und sollte, und daß es nicht künstlich entsteht, sondern vielmehr in seiner höchsten Form in direkter Verbindung mit der römischen imperialen Idee. [1]

Ein weiteres taktisches Argument besteht in der Behauptung, daß der Antisemitismus heute bloß der säkularisierte Überrest religiöser Vorurteile sei. Das Christentum, wird behauptet, schuf den Antisemitismus. Coudenhove-Kalergi hat auf dieser Grundlage sogar versucht, die instinktive Abneigung, die viele Nichtjuden gegenüber Juden empfinden, auf der Grundlage eines unterbewußten Erbes zu erklären. An der Wurzel dieses Instinkts, behauptet er, befindet sich der Hass, der einst vom Christentum gegen jene eingeimpft wurde, die Jesus zu Folter und Tod führten und die ausriefen, daß sein Blut über sie kommen solle. Auch diese Ansicht ist tendenziös und unrichtig. Ihre Hauptwiderlegung ist die Tatsache, daß der Antisemitismus bereits in einer Welt existierte, in der das Christentum noch nicht erschienen war. Die antike vorchristliche, arische, klassische und mediterrane Welt kannte schon klar definierte Formen von Antisemitismus und spürte bereits intuitiv die jüdische Bedrohung, oft in Begriffen, die jenen von heute auffallend ähneln. Wir halten es für sehr angebracht, diese Tatsache hervorzuheben. Daher wird es nicht schaden, auch wenn viele antisemitische Dokumente aus der klassischen Antike der Öffentlichkeit bereits allgemein bekannt sind, sie schnell zu betrachten, um das oben erwähnte polemische Argument endlich zu beseitigen. Außerdem ist bekannt, daß Antisemitismus auf christlicher Grundlage in gewissem Ausmaß einen Bumerang-Effekt erzeugt hat: sobald er vom Christentum gegen die Juden geschleudert wird, droht er letztendlich auf das Christentum selbst zurückzuwirbeln. Die radikalsten Formen des zeitgenössischen Antisemitismus greifen das jüdische Element im Christentum selbst an. Wir wiederholen jedoch, daß die Tatsache, daß es schon in der Antike Antisemitismus gab, ein wichtiger Faktor bei der Befreiung des jüdischen Problems von jeglichen christlichen Prämissen ist.

Wenn man sich auf die Welt der klassischen Antike bezieht, muß man die Bedeutung des Begriffs „Antisemitismus“ klarstellen. Die Einstellung, die dieser Begriff bezeichnet, richtete sich in der klassischen Antike nie zum Beispiel gegen die Assyrer, die Babylonier oder die Araber, die alle semitische Völker sind. Somit wäre es richtiger, von „Antijudaismus“ zu sprechen. Es stimmt, daß man die Verwendung des nun gängigen Begriffs „Antisemitismus“ auf der Grundlage einer breiteren Gegnerschaft zwischen allgemeinen Zivilisationstypen und Weltsichten rechtfertigen könnte [https://www.counter-currents.com/2015/07/the-jewish-question-in-the-spiritual-world/]: aber dies würde zu weit führen und uns von dem Thema wegführen, das wir hier spezifisch zu diskutieren beabsichtigen. Es sollte daher von Anfang an klargemacht werden, daß, wenn wir von „Antisemitismus“ in der antiken Welt sprechen, dies in der Bedeutung von „Antijudaismus“ verstanden werden sollte.

Bei unserer Rückkehr zu den Anfängen folgen wir nicht ganz Monsignor Trzeciak, der die Anfänge des Antisemitismus in der Bibel selbst ausfindig macht, die  – ab dem Deuteronomium – eine Fülle von Anschuldigungen gegen das jüdische Volk enthält, sowie Prophezeiungen der Strafen, die es als Folge seiner Schuld und Bosheit erwarten sollte. Was die Bibel angeht, so wollen wir stattdessen darauf hinweisen, daß bereits den ägyptischen Monarchen eine Vorwarnung vor der Bedrohung präsentiert wurde, die dieses fremde Volk darstellt, und daß sie sich ihrer anzunehmen versuchten. In Exodus 1:9-10 lesen wir:

„Und er sprach zu seinem Volk: Siehe, des Volks der Kinder Israel ist viel und mehr als wir. Wohlan, wir wollen sie mit List dämpfen, daß ihrer nicht so viel werden. Denn wo sich ein Krieg erhöbe, möchten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und wider uns streiten und zum Lande ausziehen.“

Schon damals wurden die Juden also als innenpolitische Bedrohung betrachtet, als eine Rasse, die inmitten des Volkes, das sie beherbergt, stark und mächtig wird und die zusätzlich dazu imstande ist, es an seine Feinde zu verraten, wann immer sich eine passende Gelegenheit ergeben könnte. Die Folge war die sogenannte „Gefangenschaft“ in Ägypten, der erste Fall von praktischen antisemitischen Maßnahmen, die in der antiken Welt ergriffen wurden.

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Der Stunt der Euro-Rechten in Jerusalem

MORGENWACHT

Von links nach rechts: Heinz-Christian Strache (FPÖ), Filip Dewinter (Vlaams Belang), René Stadtkewitz (Die Freiheit), Jerusalem, 07.12.2010

Von Tom Sunic, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original The Euro Rightwing Stunt in Jerusalem erschien am 15. Dezember 2010 im Occidental Observer.

Wenn man sie nicht schlagen kann, schließe man sich ihnen an. Das könnte man schlußfolgern, nachdem man die Ergebnisse des kürzlichen PR-Stunts von Heinz-Christian Strache, Chef der österreichischen FPÖ, Geert Wilders von der holländischen PVV und Filip DeWinter vom Vlaams Belang in Israel beobachtet hat. Angesichts der moslemischen Invasion Europas gibt es rechte Stimmen in Europa, die ernstlich glauben, daß europäische Nationalisten eine Vereinbarung mit den Zionisten treffen müssen. Ihre Arbeitshypothese lautet, daß der islamischen Bedrohung am besten entgegengewirkt werden kann, falls und wenn es innerhalb der Parameter des antiarabischen zionistischen Diskurses formuliert wird. Die Annahme ist weit verbreitet, daß schließlich ein…

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Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots. Das Original “Haiti Must Not be Re-Built” erschien am 25. Januar 2010 auf „The Occidental Observer“ (wo es aber inzwischen keine Kurtagić-Artikel mehr gibt, daher ist der Link nun funktionslos):

http://www.theoccidentalobserver.net/authors/Kurtagic-Haiti.html

Tag um Tag werden unsere Gehirne von den Medien mit dem Horror aus Haiti bombardiert. Während ich nicht wünsche, daß eine gleichartige Katastrophe meine Freunde und meine Lieben befällt, so kann ich doch nicht anders, als über die Reaktion der westlichen Regierungen mit den Augen zu rollen.

Ich störe mich nicht an den Initiativen zur Erlassung der Auslandsschulden von Haiti, nachdem ich genug vom modernen Bankwesen verstehe, um zu wissen, daß die Banken nichts außer Gewinnen verlieren, wenn sie einen sogenannten “Kredit” abschreiben: Wenn Banken einen “Kredit” vergeben, dann verleihen sie keine wirklichen Vermögenswerte, die sie in ihrem Besitz haben, sondern erzeugen in Wirklichkeit eine elektronische Fiktion, aus nichts und von nichts besichert, mit ein paar Tastendrucken und Mausklicks auf einem Computer. Aus diesem und anderen Gründen, die ich später behandeln werde, stimme ich der Idee voll zu, die Kredite an Haiti abzuschreiben.

Es stört mich auch nicht, wenn westliche wohltätige Organisationen den Opfern Beistand leisten, vorausgesetzt, die besagten Organisationen sind private Institutionen, die von privaten, freiwilligen Spendern finanziert werden.

In Übereinstimmung mit dem Kongreßabgeordneten Ron Paul stört es mich jedoch, wenn eine westliche Regierung wie die von Barack Obama in den Vereinigten Staaten das Geld ihrer Steuerzahler einem Wiederaufbauprogramm in diesem Teil der Welt zu widmen beabsichtigt. Dies nicht so sehr, weil die westlichen Länder alle technisch bankrott sind, und das schon seit Jahren: immerhin haben wir immer noch die materiellen Mittel und das intellektuelle Rüstzeug, um uns aus unserer wirtschaftlichen Misere herauszuziehen. Nein. Sondern weil ein Wiederaufbau Haitis einfach die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde, die schlüssig und von Beispielen andernorts unterstützt gezeigt haben, daß jede Anstrengung zur Ermutigung einer ehemaligen Kolonie, die jetzt von Schwarzafrikanern geführt wird, eine Gesellschaft westlichen Stils zu werden, komplett mit Rechtsstaatlichkeit, blühender Marktwirtschaft, Eigentumsrechten, Industrieproduktion, modernen Kommunikationsmitteln und dergleichen, vergeblich und kontraproduktiv ist. Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden.

Die Zahl der Todesopfer in Haiti — die gegenwärtig auf 200.000 geschätzt wird — mag von einem Erdbeben verursacht worden sein, aber sie hätte nicht so hoch sein müssen. Walter E. Williams, Professor der Ökonomie an der George Mason University, wies vor ein paar Tagen darauf hin, daß

Nordkaliforniens Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 stärker war, 7,1 auf der Richter-Skala erreichte und 63 Tote und 3.757 Verletzte zur Folge hatte. Das Erdbeben von 1906 in San Francisco erreichte 7.8 auf der Richter-Skala, etwa die achtfache Stärke des Bebens von Haiti, und 3.000 Menschenleben kostete.

Daß die Zahl der Toten in Haiti 3.000mal höher war als die des Loma-Prieta-Bebens und 66mal höher als in San Francisco, liegt weniger an einem “besonders grausamen und unbegreiflichen Kataklymus” als vielmehr am mangelnden Arbeitsethos der Haitianer, an ihrer Korruption und fehlenden Fähigkeit zum Vorausplanen.

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Sebastian Kurz, die Soros-Connection und der Verrat der FPÖ

MORGENWACHT

George Soros und Sebastian Kurz

Von Deep RootsaliasLucifex.

Seit 18. Dezember 2017 ist Österreich mit einer neuen Bundesregierung „gesegnet“ einer ÖVP-FPÖ-Koalition unter der Leitung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, der dadurch im Alter von 31 Jahren zum jüngsten amtierenden Regierungschef der Welt wurde.

Kurz hatte zu dieser Zeit bereits einen enorm steilen Aufstieg in der ÖVP hinter sich:

Mit 17 Jahren in die Junge Volkspartei eingetreten, wurde er fünf Jahre später mit 22 Jahren Obmann der JVP Wien. Im folgenden Jahr wurde er mit 99 % der Stimmen zum JVP-Bundesobmann gewählt, bei seiner Wiederwahl 2012 erhielt er 100 %.

Mit 23 Jahren wurde er zusätzlich Landesparteiobmannstellvertreter der ÖVP Wien.

Mit 25 Jahren wurde er im Zuge einer Kabinettsumbildung zum Integrationsstaatssekretär des Innenministeriums ernannt.

Nach der Nationalratswahl von 2013 wurde er im Alter von 27 Jahren jüngster Außenminister in der Geschichte Österreichs; seit 1. März 2014 war er Bundesminister…

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Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original The Beast as Saint: The Truth About Martin Luther King erschien am 21. Oktober 2008 in Kevin Alfred Stroms Essays.

(Text einer Rede von Kevin Alfred Strom im nationweiten Radioprogramm American Dissident Voices, 1994)

WENN DIE KOMMUNISTEN EIN LAND ÜBERNAHMEN, war eines der ersten Dinge, die sie taten, alle in Privatbesitz befindlichen Waffen zu beschlagnahmen, um dem Volk die Möglichkeit zum Widerstand gegen die Tyrannei zu nehmen. Aber noch heimtückischer als der Diebstahl der Waffen des Volkes war der Diebstahl ihrer Geschichte. Offizielle kommunistische „Historiker“ schrieben die Geschichte um, damit sie zur aktuellen Parteilinie paßte. In vielen Ländern wurden verehrte Nationalhelden aus den Geschichtsbüchern geschnitten, oder ihre wahren Taten wurden verzerrt, um zur kommunistischen Ideologie zu passen, und kommunistische Mörder und Verbrecher wurden in offizielle „Heilige“ umgewandelt. Feiertage wurden zu Ehren der Bestien eingeführt, die zahllose Nationen ermordeten. Wußten Sie, daß ziemlich derselbe Prozeß hier in Amerika stattgefunden hat?

Jeden Januar geraten die Medien in eine Art fast krampfhafter Ekstase der Verherrlichung des sogenannten „Reverend Doctor Martin Luther King, Jr.“ Zu Kings Ehren wurde sogar ein nationaler Feiertag eingeführt, eine Ehre, die keinem anderen Amerikaner gewährt wurde, nicht Washington, nicht Jefferson, nicht Lincoln. (Washington und Lincoln haben keine Feiertage mehr – sie teilen sich den generisch klingenden „President’s Day“). Ein liberaler Richter hat die FBI-Akten über King bis zum Jahr 2027 versiegelt. Was verbergen sie? Werfen wir einen Blick auf diesen Plastikgott moderner Zeiten.

1929 geboren, war King der Sohn eines schwarzen Predigers, den man damals nur als „Daddy King“ kannte. „Daddy King“ nannte seinen Sohn Michael. 1935 hatte „Daddy King“ eine Inspiration, sich nach dem protestantischen Reformer Martin Luther zu benennen. Er erklärte seiner Kirchengemeinde, daß sie ihn fürderhin als „Martin Luther King“ bezeichnen sollten, und seinen Sohn als „Martin Luther King, Jr.“ Keine dieser Namensänderungen wurde jemals gerichtlich legalisiert. Der wahre Name von „Daddy“ Kings Sohn ist bis zum heutigen Tag Michael King.

Kings dreiste Betrügereien

Wir lesen in Michael Hoffmans „Holiday for a Cheater“ („Feiertag für einen Betrüger“):

Die erste öffentliche Predigt, die King jemals hielt (1947 in der Ebenezer Baptist Church) war laut Zeugenaussage von Kings bestem Freund aus dieser Zeit, Reverend Larry H. Williams, ein Plagiat einer Predigt des protestantischen Klerikers Harry Emerson Fosdick mit dem Titel „Life is What You Make It“. Das erste Buch, das King schrieb, „Stride Toward Freedom“, war laut einer Dokumentation, die kürzlich von den sympathisierenden King-Gelehrten Keith D. Miller, Ira G. Zepp, Jr. und David J. Garrow zusammengestellt wurde, aus zahlreichen Quellen plagiiert, die alle nicht angegeben wurden. Und keine geringere Quelle als die vier Chefredakteure von „The Papers of Martin Luther King, Jr.“ (eine offizielle Publikation des Martin Luther King Center for Nonviolent Social Change, zu deren Personal Kings Witwe Coretta gehörte), sagte über Kings Schriften sowohl an der Boston University als auch am Crozer Theological Seminary aus: „Rückwirkend nach den Standards akademischen Gelehrtentums beurteilt, haben [seine Arbeiten] tragischerweise den Makel zahlreicher Fälle von Plagiarismus… Übernommene Passagen sind besonders offenkundig in seinen Arbeiten in seinem Hauptfach seines Hochschulstudiums, die systematische Theologie.“ Kings Essay „The Place of Reason and Experience in Finding God“, am Crozer geschrieben, klaute Passagen aus der Arbeit des Theologen Edgar S. Brightman, Autor von „The Finding of God“. Eine weitere von Kings Thesen, „Contemporary Continental Theology“, geschrieben kurz nachdem er an die Boston Uiversity gekommen war, war großteils aus einem Buch von Walter Marshall Horton gestohlen. Kings Doktorarbeit „A Comparison of the Conceptions of God in the Thinking of Paul Tillich and Harry Nelson Wieman“, für die er seine Promovierung in Theologie erhielt, enthält mehr als fünfzig vollständige Sätze, die aus der Dissertation von Dr. Jack Boozer plagiiert waren, „The Place of reason in Paul Tillich’s Concept of God.“

Laut „The Martin Luther King Papers“ enthalten in Kings Dissertation “nur 49 % der Sätze im Abschnitt über Tillich fünf oder mehr Worte, die Kings eigene waren…”!

In „The Journal of American History“ vom Juni 1991, S. 87, sagt David J. Garrow, ein linker Akademiker, der mit King sympathisiert, daß Kings Ehefrau Coretta Scott King, die auch als seine Sekretärin diente, eine Komplizin bei seinen wiederholten Betrügereien war. Wenn man Garrows Artikel liest, wird man zur zwangsläufigen Schlußfolgerung geführt, daß King schummelte, weil er sich für eine politische Rolle entschieden hatte, für die ein Doktortitel nützlich sein würde, und nachdem ihm die intellektuelle Fähigkeit fehlte, den Titel auf faire Weise zu erlangen, strebte er mit allen nötigen Mitteln danach. Warum, könnte man fragen, gewährten ihm dann die Professoren am Crozer Theological Seminary und an der Boston University „Bestanden“-Noten und einen Doktortitel? Garrow sagt auf Seite 89: „Kings akademische Aufsätze, besonders an der Boston University, waren fast ohne Ausnahme wenig mehr als summarische Beschreibungen… und Vergleiche der Schriften anderer. Trotzdem erhielten die Arbeiten fast immer wünschenswerte Noten, was stark vermuten lässt, daß Kings Professoren nicht mehr erwarteten…“

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Golden Globes 2018: Es geht nichts über Titten, um gegen sexuelle Belästigung zu protestieren

MORGENWACHT

Von Dr. Eowyn, übersetzt von Lucifex. Das Original 2018 Golden Globes: Nothing like t*ts to protest sexual harassment erschien am 9. Januar 2018 auf „The Fellowship of the Minds“.

Die Show der Golden Globes Awards von 2018 war eine weitere Zurschaustellung von Hollywoods unmusikalischer Heuchelei und politischer Selbstgerechtigkeit.

Es war ein Meer aus Schwarz, da jede teilnehmende Schauspielerin, mit der Ausnahme von dreien, ein schwarzes Kleid als #MeToo-Zeichen des Protests gegen sexuelle Belästigung und sexuelle Übergriffe in der Unterhaltungsindustrie trug.

Egal, daß die Casting Couch eine Grundtatsache Hollywoods seit dessen Anfängen war; daß Frauen und Männer sich willig zwecks Karriereförderung der „Couch“ ergeben; und Mißbraucher wie Harvey Weinstein jedem bekannt sind – einschließlich der heiligen Oprah Winfrey, von der es heißt, daß sie eine Präsidentschaftskandidatur für 2020 erwäge.

Oprah wußte über Weinsteins Mißbrauch von Frauen mehr als Bescheid. Die Jungschauspielerin Kadian Noble sagte, Harvey Weinstein hätte Oprah benutzt, um…

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