„Unstoppable“: Warum ich schreibe

Unstoppable 2010 swedish r2 front cover

Von Edmund Connelly, übersetzt von Deep Roots. Das Original “Unstoppable”: Why I Write erschien am 21. August 2011 im Occidental Observer und am 23. August bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Wenige Leser haben es wahrscheinlich bemerkt, aber meine Beiträge zu dieser Seite sind dieses Jahr dramatisch gesunken. Der Grund ist einfach: Ich bin davon überzeugt worden, daß solche wie Alex Kurtagic, Harold Covington et al., die bloß auf Computertastaturen tip-tip-tippen, wenig erreichen. Schlimmer noch, ich weiß, daß ich dessen schuldig bin, was sie beide verunglimpfen: negativ über unsere Situation zu schreiben. Noch dazu habe ich nicht annähernd die nötige Kunstfertigkeit oder Vorstellungskraft, um in der Art des unvergleichlichen Michael O’Meara einen brauchbaren neuen „Mythos“ für unser Volk zu konstruieren. Resultat: ich habe aufgehört zu schreiben.

Dennoch unterrichte ich weiterhin Schüler darin, einen Film zu lesen, aber natürlich tue ich das nicht offen aus einer weiß-nationalistischen Position, noch erwähnte ich die Rolle der Juden als feindselige Elite. Ich schreibe auch akademisch über das Filmwesen, daher ist es nicht so, daß ich eine Schreibblockade hätte.

Tatsächlich habe ich mich jetzt seit einigen Jahren auf die Filme zweier ausgewählter schwarzer Schauspieler fokussiert, Morgan Freeman und Denzel Washington. Ich habe argumentiert, daß die anti-weiße Struktur (von Juden errichtet) in Hollywood die Schaffung beispielhafter schwarzer Männer erfordert hat, um die Bevölkerung zu „lehren“, daß solche Charaktere in unserer neuen multikulturellen Gesellschaft die Norm sind.

Vor einer Weile, als ich für The Occidental Quarterly schrieb, diskutierte ich in Understanding Hollywood: Racial Role Reversals das Konzept dieser „numinosen Neger“. Der Begriff bezeichnet nicht nur Führer und Helden. Vielmehr sind solche Schwarze auch der Inbegriff der Weisheit – moralische und spirituelle Musterbeispiele, und Morgan Freeman ist Hollywoods Lieblingsschauspieler für Rollen als numinoser Neger. Seit seinem Durchbruch als Chauffeur Hoke Colburn in „Driving Miss Daisy“ (1989) ist Freeman beständig als Mann von seltener Intelligenz, Sensibilität und moralischer Erdung besetzt worden, üblicherweise gepaart mit jüngeren Weißen, die ihn wegen seiner überlegenen Weisheit bewundern und seine Anleitung suchen.

Denzel Washington ist für ähnliche Rollen für jemand ausgewählt worden, der fast zwei Jahrzehnte jünger ist. Die Beständigkeit und Langlebigkeit dieser „Filmrollen“-Charaktere überzeugen mich davon, daß dies alles Teil einer bewußten Propagandaanstrengung zur weiteren Niederschlagung weißer Männer unter Verwendung von Schwarzen als Stellvertreter ist. In diesem Sinne ist es eine alte Geschichte.

Mein TOQ-Essay über Hollywood erschien in der Ausgabe Sommer 2009 und ging zwei neuen Filmen mit Washington um ein Jahr voraus. 2010 erschien sein Film Book of Eli, gefolgt von einem, auf den ich mich wirklich freute, Unstoppable [deutscher Titel: “UnstoppableAußer Kontrolle”]. (Siehe einen Filmtrailer hier)

Als ich „Unstoppable“ endlich Anfang dieses Jahres auf DVD ansehen konnte, war ich verblüfft darüber, wie perfekt er in meine vorherigen Diskussionen über Filme mit numinosen Negern paßte. Während ihm diesmal die normalen Denzel-Washington-Lektionen über die Übel des fortwährenden weißen Rassismus fehlten, so enthielt er doch diesen Washington-Standard: die Ersetzung weißer Macht durch schwarze Macht. Und ist es nicht Macht, um die es beim multikulturellen Projekt geht?

Ich verwendete diesen Film in diesem Semester in drei verschiedenen Klassen, daher habe ich ihn noch recht frisch in Erinnerung. Und jedesmal, wenn ich diese sorgfältig choreographierten Szenen ansehe, bin ich noch beeindruckter von der heimtückischen Kunstfertigkeit, die in diesen Propagandafilm einfloß.

Schlußendlich lese ich, um über „Unstoppable“ zu schreiben, weil ich letzte Woche das Glück hatte, Trevor Lynchs kurzen Essay Why I Write auf Greg Johnsons Seite Counter-Currents zu lesen. Es war mehr als genug, um mich davon zu überzeugen, diese Rezension fertigzustellen.

[Anm. d. Ü.: Wie Greg Johnson in Alex Kurtagics Interview mit Greg Johnson sagt, ist „Trevor Lynch“ ein Pseudonym von ihm: Als ich unter Pseudonymen schrieb, arbeitete ich für Leute, die mich feuern würden, wenn sie meine wahren Ansichten gekannt hätten. Als ich den Job bei TOQ übernahm, sagte man mir, daß ich meinen eigenen Namen würde benutzen müssen. Zu der Zeit erklärte man mir, daß es – nachdem TOQ zum Flaggschiff des intellektuellen Flügels der englischsprachigen Bewegung werden sollte – nicht angemessen wäre, es unter Pseudonym herauszugeben. Ich akzeptierte dieses Argument kritiklos und wagte den Sprung. An diesem Punkt überschritt ich den Rubikon. Nach etwa einem Jahr schwanden all meine alten beruflichen ‚Freunde’ und Kontakte einfach dahin. Bei Counter-Currents/North American New Right konsolidiere ich all meine Schriften unter zwei Namen: Greg Johnson für alle politischen Artikel und Trevor Lynch für die meisten der Film- und Fernsehrezensionen.“]

Lynch ist ein prägnanter Autor und fragt: „Warum schreibe ich Film- und Fernsehrezensionen aus weiß-nationalistischer Perspektive? Das ist kompliziert.“

Als Erklärung schreibt er:

Indem er so viele Kunstformen integriert, kann der Film mehr Leuten mehr vermitteln und tiefer als jede einzelne Kunstform. (Dasselbe trifft auf das Fernsehen zu. Der Bildschirm ist nur kleiner.)…

Zweitens schreibe ich, weil Filme eine Macht sind. Sie sind das größte jemals entwickelte Werkzeug zur Formung der Ideen und Vorstellungen der Menschen. In den richtigen Händen können sie eine Macht für das Gute sein. In den falschen Händen sind sie eine Macht für das Böse. Leider wird die Filmindustrie in den Vereinigten Staaten und in Europa überwiegend von einem fremden und feindseligen Volk kontrolliert, den Juden.

Die Juden nutzen Filme als Mittel, um Ideen und Werte zu fördern, die für meine Rasse und Zivilisation zerstörerisch sind: Rassenvermischung und Multikulturalismus, weißes Schuldbewußtsein und Selbsthass, Feminismus und Entmännlichung, die Aufwertung von Juden und Nichtweißen, etc. Filmrezensionen sind ein Weg, wie ich zurückschlagen kann.

Er erläutert weiters, daß wir Weißen, weil „die Film-, Fernseh- und Werbeindustrie eine riesige Zahl hochintelligenter, kreativer Individuen mit vielen Milliarden Dollars an Kapital zu ihrer Verfügung, mit dem sie eine 24/7-Matrix aus genozidaler anti-weißer Propaganda schaffen“, nicht konkurrieren können.

Glücklicherweise gibt es einen offensichtlichen Weg, dies zu bekämpfen: „Wir können unser Volk lehren, die Propaganda zu durchschauen.“ Und das faßt mein eigenes Motiv dafür zusammen, warum ich so viel über Filme schreibe.

Lynch zeigt, daß „wir die Propaganda zunichte machen können, die von Legionen von Feinden mit Milliarden an Kapital am laufenden Band produziert wird. Dies ist asymmetrischer Kulturkrieg im besten Sinne. Unsere Macht wird nur durch die Zahl unserer Leserschaft begrenzt.“

Indem wir die allgemeinen Prinzipien der anti-weißen Propaganda veranschaulichen, können wir den Lesern beibringen, Propaganda im Allgemeinen zu entschlüsseln. Dies, schreibt Lynch, hat zwei tiefgreifende Auswirkungen:

Wann immer eine gehirngewaschene Person der Propaganda ausgesetzt ist, verstärkt diese die Botschaft des Establishments. Wenn wir die Menschen jedoch lehren, die Propaganda zu durchschauen, dann bestärkt jeder neue Kontakt mit Propaganda statt dessen unsere Botschaft. Stellen Sie sich einen jungen Mann vor, der über eine meiner Rezensionen stolpert, weil er über einen Film nachliest, den er sehen möchte. Meine Interpretation könnte ihm gefallen, oder er könnte sie hassen. Er könnte sogar meine Behauptungen über den Propagandagehalt des Films ablehnen. Aber wenn er klug ist, wird er eine Vorlage für das Ansehen anderer Filme daraus mitnehmen, und er wird anfangen, dieselben Muster immer wieder zu sehen. Nach und nach wird die Macht des Establishments über seinen Geist schwinden, und die nörgelnde Stimme von Trevor Lynch wird immer lauter werden.

Wenn Menschen die anti-weiße Propaganda zu durchschauen lernen, sind sie oft von deren Allgegenwart geschockt. Es ist eine Sache, Propaganda hier und dort zu sehen. Es ist eine andere Sache, sie überall zu sehen. Selbst ich bin immer noch geschockt, wenn ich Freunde besuche, die Kabelfernsehen haben. Die anti-weiße Botschaft ist überall: in jeder Kochsendung, in jeder süßen Tiersendung, in jedem Hausverschönerungsprogramm. Sie können ihr nicht entkommen, und das ist kein Zufall. Wenn Sie die Allgegenwart der Lüge sehen, dann haben Sie eine konkrete Erfahrung der totalitären Natur und der genozidalen Absicht des Systems. [Hervorhebung von Edmund Connelly]

Sehen wir uns nun an, wie das in „Unstoppable“ gemacht wird.

Dies ist eine moderne Geschichte über die mühselige Welt des Eisenbahnwesens im zentralen Pennsylvania, dessen kohlegefüllte Berge ursprünglich die Geburt der Eisenbahn in Amerika anregten. Heimat solcher berühmter Eisenbahnen wie der Lehigh Valley, der Erie, der Lackawanna und vor allem der Pennsy (Pennsylvania Railroad), war diese Region eine Welt des Dampfes, Eisens, Stahls und harter Männer. Harter weißer Männer.

Sie können das ganze Gerede in den heutigen modernen Klassenzimmern über das „Privileg weißer Männer“ vergessen, denn die große Mehrheit dieser ethnisch gemischten weißen Männer arbeitete lange, harte Stunden unter gefährlichen Umständen. Mein eigener Urgroßvater arbeitete Sechstagewochen, manchmal zwölf Stunden pro Tag in ehrlicher Plackerei. So war das Leben damals.

„Unstoppable“ ist natürlich ein moderner Spannungsfilm aus Hollywood, daher hat er keinen Bedarf an der weißen Vergangenheit. Anders als, sagen wir, „Crimson Tide“ (1995), in dem Washingtons Charakter mit einem weißen Kapitän, gespielt von Gene Hackman, um die Kontrolle über ein U-Boot mit ballistischen Atomraketen konkurriert, ist „Unstoppable“ mehr von der Art des Kumpel-Films, der in jüngerer multikultureller Zeit am häufigsten als schwarz-weißer Buddy-Cop-Film gezeigt wurde. (Denken Sie an 48 Stunden, die “Lethal Weapon”-Serie, Beverly Hills Cop etc.)

Bei näherem Nachdenken ist der Kumpel-Film vielleicht die falsche Kategorie. Da Washingtons Frank Barnes den Mentor des jungen männlichen Weißen Will Colson (Chris Pine) spielt, sollten wir ihn richtigerweise einen „Numinoser-schwarzer-Mentor“-Film nennen. Morgan Freeman ist diese Rolle im Film in typischerer Weise zugewiesen worden, wie „The Shawshank Redemption“/„Die Verurteilten“ (mit Tim Robbins), „Se7en“/„Sieben“ (Brad Pitt), „The Sum of all Fears“/„Der Anschlag“ (Ben Affleck) und zwei Batman-Filme bestätigen. Sein Film von 2007 „The Bucket List“/„Das Beste kommt zum Schluß“ mit Jack Nicholson paßt wahrscheinlich genauso in dieses Genre.

„Unstoppable“ baut diese Beziehung schwarzer Mentor – weißer Schüler schon früh auf, als Barnes gegenüber Colson betont, daß er seit achtundzwanzig Jahren bei der Eisenbahn arbeitet, gegenüber den paar Monaten des weißen Frischlings. Während es ganzen Films kommandiert Barnes – und lehrt.

In der Praxis ist diese Art von Schwarzer-Mentor-Film wahrscheinlich sehr nützlich bei der Erzeugung subtiler Annahmen im Geist des Publikums über die „natürliche“ Rolle schwarzer Männer – intelligent, erfahren, fürsorglich… und überlegen. (Während zum Beispiel Colsons häusliche Situation ein Saustall ist, ist Barnes’ Familienleben das Abbild häuslichen Segens.)

Dennoch zeigen Barnes und Colson, als sie sich in die Aufgabe stürzen, einen außer Kontrolle geratenen Güterzug zu stoppen, gleichermaßen Tapferkeit und Entschlossenheit. Meine Schüler merkten hier richtigerweise an, daß die Botschaft hier lautet, daß Schwarz und Weiß produktiv und friedlich zusammenarbeiten können – unter der weisen Führung eines schwarzen Mannes.

Ein ärgerliches Schmankerl – weil es so kontrafaktisch und doch in der Hollywood-Kost so häufig ist – ist, daß Barnes ein Mathe-Genie ist und im Kopf Triebwagenlängen und Schienenentfernungen berechnen kann. Der junge Colson ist bloß verblüfft über all diese geistige Wattleistung.

Etwas, das in diesem Film jedoch fehlt, das wirklich eine Denzel-Washington-Hauptware ist, ist eine eingebettete Belehrung über weißen Rassismus. Ich würde schätzen, daß mehr als fünfundsiebzig Prozent seiner Filme dieses Thema aufweisen, oft mit der Subtilität eines Ambosses, der einem auf den Kopf fällt. In „Unstoppable“ gibt es jedoch eine post-rassistische Welt, eine Welt, die funktioniert.

Daß sie post-rassistisch ist, soll jedoch nicht heißen, daß Rasse keine Rolle spielt, denn in Wirklichkeit gibt es fortwährend Nebengeschichten, in denen es um Rasse geht – und Weiße auf der Verliererseite landen.

Ethan Suplee als Dewey, der Lokführer

Ethan Suplee als Dewey, der Lokführer

Als erstes sehen wir früh im Film Hollywoods Mann für die Darstellung schwachsinniger fetter weißer Männer, Ethan Suplee, der als dämlicher, fauler Lokführer „Dewey“ gezeigt wird. Damit beauftragt, einen Güterzug auf dem Rangierbahnhof zu verschieben, humpelt er an Bord und setzt ihn in Bewegung. Als er bemerkt, daß eine Weiche voraus außer Position ist, betätigt er die Sicherheitsbremse und macht sich daran, auszusteigen und die Weiche selbst zu stellen. Wieder auf dem Boden, rät sein Partner ihm ab, aber Dewey beharrt darauf.

Sobald er aus der Kabine draußen ist, geht die Lokomotive von selbst auf Vollgas, und Dewey steht vor der Aufgabe, ihr nachzujagen, wieder an Bord zu gehen und die Kontrolle über den leeren Zug wiederzugewinnen. Weil er so fett und außer Form ist, kann er kaum mit dem langsam fahrenden Zug mithalten und fällt mit dem Gesicht voran in das Kiesbett neben dem Zug. Nun haben sie es mit einem „coaster“ zu tun.

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Was wäre erforderlich?

Von Edmund Connelly, übersetzt von Deep Roots.

Das Original What Would It Take? erschien am 15. Juli 2010 im Occidental Observer.

Ich glaube, daß die Weißen vorsätzlich die klare und unmittelbare Gefahr verleugnen, der wir uns gegenübersehen. Ob durch späte oder kaputte Ehen, matte Anstrengungen für Familien auf bestandserhaltendem Niveau, oder klägliche Bemühungen, die regierende Elite am Import eines neuen (nichtweißen) Volkes zu hindern, demographisch befinden sich die weißen Amerikaner im freien Fall. Wie die Zahlen deutlich verkünden, gibt es da keine Zweideutigkeit.

Das National Policy Institute zum Beispiel hat eine exzellente Reihe kostenloser Publikationen, die man bestellen kann (und sollte). Hier ist eine ihrer Darstellungen, die zeigt, wie die Weißen demographisch im Großen Darwinistischen Rennen ums Überleben abschneiden:

NPI: Globale weiße Population wird bis 2060 auf weniger als 10% abstürzen

NPI: Globale weiße Population wird bis 2060 auf weniger als 10% abstürzen

Ein kurzes Video dazu gibt es auf YouTube.

Die Botschaft des Niedergangs ist überall. Zum Beispiel war „The Atlantic Monthly”, dieses amerikanischste aller Magazine, das 1857 in Boston gegründet wurde und das solche Koryphäen wie Harriet Beecher Stowe, Ralph Waldo Emerson, Henry Wadsworth Longfellow, Oliver Wendell Holmes sen., John Greenleaf Whittier und James Russell Lowell als Autoren vorweisen konnte, einst so weiß wie es nur geht. Jetzt schwelgen sie in der Enteignung der weißen Männer.

Die Leser haben letztes Jahr zweifellos das Titelfoto des designierten Präsidenten Barack Obama auf der Sammlerausgabe Jan-Feb 2009 des Magazins gesehen:

02 Atlantic The End of White America

Die Titelgeschichte hieß: „The End of White America?“ Ich nehme an, daß wir abtretenden Weißen für das abschwächende Fragezeichen am Ende des Titels dankbar sein sollten, obwohl der Essay selbst sich wie eine Elegie auf das weiße Amerika liest.

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Der jüdische Krieg gegen Weihnachten

Es heißt "Weihnachten". Sag es, Kumpel!

Es heißt „Weihnachten“. Sag es, Kumpel!

Von Edmund Connelly, übersetzt von Deep Roots.

Das Original More on the Jewish War on Christmas erschien am 22. Dezember 2010 bei Counter-Currents Publishing (Erstveröffentlichung am 21. Dezember 2008 in The Occidental Observer)

VDARE.com führt wieder seine wundervolle Serie War on Christmas weiter, die 1998 begonnen wurde. Verschiedene Autoren dokumentieren dort, wie ein überwiegend christliches Amerika, das jahrhundertelang Weihnachten sowohl als religiöses als auch kulturelles Fest gefeiert hat, in den letzten Jahren zunächst energisch dazu übergegangen ist, das religiöse Feiern von Weihnachten in der Öffentlichkeit zu unterdrücken, und jetzt die verbliebenen säkularen Symbole aufwischt.

Während viel über diesen Angriff geschrieben und berichtet worden ist, wollen wenige den Angriff gegen Weihnachten innerhalb einer größeren Anzahl von Konflikten zwischen Juden und weißen Christen verorten. Aber um die Feindseligkeit gegenüber Weihnachten in Amerika zu verstehen, muß man genau das tun, wie es der Kolumnist Burt Prelutsky vom jüdischen Townhall.com in seiner Kolumne The Jewish Grinch who stole Christmas von 2004 unverblümt tat.

Die Schuld für die nunmehrige zügige Abwendung vom Feiern von Weihnachten in so vielen Bereichen des amerikanischen Lebens kann, wie Prelutsky argumentierte, „meinen Mitjuden angelastet werden. Wenn es darum geht, die multikulturelle, antichristliche Agenda voranzutreiben, findet man jüdische Richter, jüdische Journalisten und die American Civil Liberties Union an vorderster Front. . . Aber das schmutzige kleine Geheimnis in Amerika ist, daß Antisemitismus kein Problem mehr in der Gesellschaft ist – er ist durch eine grassierende Antichristlichkeit ersetzt worden.“

Man könnte ein Jahr damit verbringen, von einem Weihnachten zum nächsten, über die nichtjüdisch-jüdische Grundlage des Krieges gegen Weihnachten zu lesen. Einige Darstellungen sind gelehrt, während andere volkstümlicher sind. Einige weisen offen auf die religiöse Spaltung als Quelle der Feindseligkeit hin, während andere das Thema vorsichtig umgehen.

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