Wer heißt die Flüchtlinge willkommen?

RefugeesWelcome

Von Jarosław Ostrogniew (Original: Who Welcomes the Refugees?, erschienen am 30. Mai 2016 auf Counter-Currents Publishing). Übersetzung: Lichtschwert.

Neulich haben mich ein paar Leute, mit denen ich gearbeitet habe, dazu eingeladen, ein wenig über ihre neuen Initiativen zu erfahren, nämlich „Refugees Welcome“-NGOs. Das war eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen konnte, und ich beschloß, ein paar Versammlungen zu besuchen. Ich kann nicht sagen, daß es Spaß gemacht hätte, aber mit diesen Leuten auf formeller und informeller Ebene zu reden, war sehr informativ.

Um euch den richtigen Kontext zu geben: die Organisationen, die kennenzulernen ich die Chance hatte, sind alle in Polen ansässig, und sie kooperieren mit anderen mitteleuropäischen NGOs, wie auch mit jenen vom Balkan und aus Griechenland.

All diese Refugees-Welcome-Gruppen haben eine große Präsenz in den Medien (einschließlich des Internets) – ich bin sicher, daß das in allen europäischen Ländern zutrifft -, und ich vermutete, daß sie von gut informierten Profis geführt würden, mit einer großen öffentlichen Unterstützung, die einen gut koordinierten und detaillierten Plan zur Schaffung eines neuen post-rassischen Utopia verwirklichen. Nun, ich irrte mich. Sie sind nur kleine Akteure, die die staatliche Finanzierung ausnutzen und nicht viel Ahnung haben, was sie tun, und immer dem folgen, woher gerade der Wind weht.

Sehen wir uns die Details an.

Erstens sind die Gruppen, die ich kennenlernte, sehr klein. Sie sind genau dieselben Leute, die ich bereits aus anderen Organisationen kannte. Die Geldmittel gingen früher in die Bekämpfung der Obdachlosigkeit – sie hatten eine NGO „Ein Zuhause für die Obdachlosen“. Die Finanzierung ging an die Bekämpfung der „Homophobie“ – sie hatten eine NGO „Schwule für Schwule“. Nun liegt der Fokus (und die Finanzierung) auf den „Flüchtlingen“ – ihr versteht schon. Also ist dies derselbe stumpfsinnige und desorganisierte Haufen wie zuvor.

Sie scheinen zahlreich zu sein und eine riesige Unterstützung zu haben, aber das ist ebenfalls nicht wahr. Zum Beispiel ist eine dieser „Refugees Welcome“-Gruppen eine Vereinigung von 12 NGOs. Jedoch werden diese 12 NGOs von denselben 10 (!) Aktivisten geführt, die in verschiedenen Konfigurationen zusammenarbeiten.

Auch sind die von diesen Gruppen organisierten Versammlungen nicht sehr populär. Diejenigen, die ich besuchte, hatten im Durchschnitt 5 Teilnehmer (abgesehen von den Aktivisten, die bereits für diese Gruppen arbeiteten). Die erfolgreicheren Versammlungen waren jene mit einer Pflichtteilnahme von Studenten oder Bürokraten, die an verschiedenen Universitäten, Schulen und Regierungsbehörden organisiert werden. (Nur während dieser Pflichtversammlungen nehmen sie Bilder vom Publikum auf und posten sie dann auf Facebook.) Jedoch waren nicht viele in Publikum dieser Art wirklich aufmerksam dabei, ganz zu schweigen davon, daß sie den Aktivisten zugestimmt hätten.

Nach der Zahl der Likes auf Facebook und der Medienberichterstattung urteilend, glaubte ich, daß diese Initiativen eine große öffentliche Unterstützung hätten. Wieder ist das nicht wahr. Die meisten Likes kommen von Freunden, denen nicht wirklich etwas daran liegt. Die Zahl der Kommentare unter jedem Post ist winzig, oft nichtexistent. Sogar die Pro-Umvolkungs-Aktivisten gaben zu – besonders während informeller Interaktionen -, daß ihnen bewußt ist, daß die meisten Leute nicht nur den Bevölkerungsaustausch nicht unterstützen, sondern daß sie total dagegen sind. Interessanterweise behaupten sie, daß dies nicht nur in Osteuropa der Fall ist, sondern in allen europäischen Ländern. Wie einer der Aktivisten mir sagte, wären die PEGIDA-Demonstrationen viel größer und zahlreicher, wenn die deutsche Regierung weniger effizient bei der Terrorisierung ihres eigenen Volkes gewesen wäre.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands (Teil 4)

Blessing

Von Jarosław Ostrogniew (Original: Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 4, erschienen am  auf Counter-Currents). Übersetzung: Lichtschwert.

Letzter Teil; zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Gefängnis der Nation behandelt Wladimir Putins Ära nicht, aber Shiropajew hat sie in seinen anderen Schriften ausführlich kritisiert. Er betrachtet Putins Regime als „orthodoxen Neostalinismus“: eine Mischung der schlimmsten Elemente der byzantinischen und der bolschewistischen Phase des Projekts. Es ist eine Herrschaft von Kommissaren, die vom orthodoxen Klerus gesegnet werden und das Imperium auf Kosten der weißen Bevölkerung Rußlands erweitern, während sie Staatsbürgerpatriotismus, Rassenvermischung, Alkoholismus und Mystizismus fördern, nachdem gottesfürchtige (oder vielmehr: priesterfürchtige) betrunkene „Patriotards“ nie gegen ihre Oberherren rebellieren werden.

Und wieder einmal sind es die „anderen Rassen“, welche die wahren Nutznießer des eurasischen Projekts sind: die russische Bevölkerung bezahlt die Rechnungen für alle nichteuropäischen Provinzen, wo die örtlichen Despoten von Moskau durch Bestechung zum Gehorsam veranlaßt werden. Es sind besonders die asiatischen Moslems, die das letzte Wort in Rußland haben. Der Kreml paßt seine Politik ihren Forderungen an. Sie stellen den Kern der Armee, wo sie den russischen Soldaten und Offizieren ihre Bedingungen diktieren. Sie stellen die Mehrheit von Rußlands illegalen Arbeitskräften. Am schlimmsten von allem ist, daß die Tschetschenenmafia die großen Städte der Russischen Föderation kontrolliert.

Im gesamten Buch Gefängnis der Nation widmet Shiropajew die meiste Aufmerksamkeit zwei Ereignissen, die er als die Wendepunkte der russischen Geschichte betrachtet. Das erste ist die frühmittelalterliche Periode: die Christianisierung und die mongolische Invasion (das Tatarenjoch). Für ihn ist dies die Gründung des bösen russischen Staates, die Errichtung des Gefängnisses der Nation auf zwei Pfeilern: Christlicher, byzantinischer Imperialismus und nichtchristliche, asiatische Despotie. Der andere Wendepunkt ist die bolschewistische Revolution: der offene, explizite, voll entwickelte Genozid an der slawischen Bevölkerung. Jedoch kam gleich nach dieser Katastrophe eine der größten historischen Chancen für das russische Volk: die deutsche Invasion der Sowjetunion. Leider wurde diese Chance für die Befreiung der Rus‘ – und die totale Auslöschung ihrer Verfolger – von Stalin in Blut ertränkt.

Shiropajew kritisiert die sogenannte „russische Seele“, auch „slawische Seele“ genannt, Diese ist das mythische Innenleben eines Russen, der idealerweise ein sentimentaler Fatalist ist, der jeden mit offenen Armen begrüßt, aber erbittert Vergeltung übt, wenn er verraten wird; der in den weiten russischen Ländern herumwandert auf der Suche nach einer verlorenen Liebe, und der menschliche Probleme als kleinlich im Vergleich zur Größe Gottes betrachtet. Shiropajew betrachtet diese nicht als natürliche, angeborene Eigenschaften eines wahren Russen, sondern als spirituelle und kulturelle Verzerrungen, die aus dem Orient aufgezwungen wurden. Der wahre Russe ist ein Rus‘: ein nordisch-slawischer Arier, der diszipliniert, freiheitsliebend und faustisch ist statt fatalistisch – genauso wie die Schweden, Dänen oder Deutschen.

Die fatalistische „slawische Seele“ ist sowohl eine Reaktion des russischen Volkes auf Sklaverei, die ihnen durchzuhalten half, ohne ihr Leben in einer Rebellion zu riskieren, als auch ein Ideal, das von den mongolisch-byzantinisch-jüdisch-kommunistischen Oberherren geschätzt, gefördert und aufgezwungen wird. Die „slawische Seele“ ist in Wirklichkeit eine „Sklavenseele“. Sie ist das Tagträumen eines arischen Mannes, der in Sklaverei, verkrüppelnde Arbeit und ein Leben unter erniedrigenden Bedingungen gezwungen wird, dessen Vorfahren von einer ethnisch fremden Elite ausgelöscht worden sind und der unwillig ist, sich der Wirklichkeit zu stellen und gegen seine Herren zu rebellieren.

Ein weiteres russisches Phänomen, das Shiropajew verdammt, ist der Staatsbürgerpatriotismus der „Russischen Welt“ („Russkiy Mir“). Dieser Patriotismus bedeutet Identifizierung mit dem russischen Staat, sei er zaristisch, kommunistisch oder demokratisch – bloß die aufeinanderfolgenden Phasen des eurasischen Projekts – und mit der russischen Sprache, ungeachtet der Rasse oder Volkszugehörigkeit der Person, die sie spricht. Die Rolle der Ideologie im Projekt ist recht knifflig, da das Projekt unterschiedliche Ideologien wählt, abhängig von den momentanen Bedürfnissen: zuerst war es das Christentum, dann der Kommunismus, nun ist es eine Mischung aus post-sowjetischer, kommunismusfreundlicher Orthodoxie.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 3

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Von Jarosław Ostrogniew (Original: Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 3, erschienen am 3. Februar 2016 auf Counter-Currents). Übersetzung: Lichtschwert.

Teil 3 von 4. Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2.

Der Rote Terror: Lenin und die Oktoberrevolution

Gefängnis der Nation präsentiert eine originelle Sicht auf die kommunistische Revolution in Rußland im Jahr 1917. Erstens sieht Shiropajew dies als einen Wechsel der herrschenden Elite des eurasischen Projekts. Die byzantinischen Christen wurden einfach durch bolschewistische Juden ersetzt. Daher sieht er nicht viele Gründe für die Unterstützung des ancien régime, welches bereits das multirassische, antieuropäische Utopia verwirklicht hatte, nur unter einem anderen Banner. Zweitens betrachtet er als die größte Sünde der Revolutionäre die Vernichtung der beiden positivsten Kräfte im zaristischen Rußland, die das Land hätten retten können, nämlich die liberalen populistischen Reformer und den deutschfreundlichen Kreis von Rasputin und Zarin Alexandra. Drittens sollte die Revolution nicht allein in ökonomischen, geopolitischen oder religiösen Begriffen betrachtet werden. Der wichtigste Aspekt der Revolution war rassischer Art: sie war ein Rückfall in die blutigsten Phasen des Projekts, analog der Christianisierung der Rus‘, der mongolischen Invasion und des Moskowiter Kampfes um Autokratie. Aber diesmal waren es die Juden (geführt von einem jüdisch-mongolisch-weißen Hybriden, Lenin), die die weiße Bevölkerung der Rus‘ auslöschten.

Shiropajew erzählt die Greueltaten, die von den Bolschewiken an den Slawen verübt wurden: die blutige Auslöschung ganzer Familien und Dörfer, die Folterung der Opfer, etc. Es heißt oft, daß diese Greueltaten unvorstellbar und unbegreiflich sind. Das sind sie aus einer „farbenblinden“ ökonomischen oder politischen Perspektive. Aber wenn wir die Revolution als einen Akt des Rassenkrieges betrachten – die Auslöschung einer rassisch eigenständigen Population durch eine fanatische und blutdürstige ethnische Minderheit, die eine totale Vorherrschaft anstrebt – dann wird alles vorstellbar und begreiflich. Shiropajew zitiert führende Kommunisten, die (unter Verwendung rassischer Verunglimpfungen) ihre Pläne zur Schaffung von Legionen „weißer Sklaven“ zur Bedienung der ethnischen Minderheit präsentieren, die diese neue Dystopie regiert.

Die größten von den Kommissaren begangenen Verbrechen waren natürlich die Ausrottung der ukrainischen Landbevölkerung durch Verhungern (der Holodomor) und das System der Vernichtungslager überall im Sowjetimperium (der Gulag). Jedoch muß betont werden, daß es zahlreiche andere Verwendungen des Hungers als Waffe in der Sowjetunion gegeben hat: zum Beispiel die Unterdrückung der Tambow-Rebellion und anderer Bauernaufstände wie auch die Unterdrückung der Kosaken und anderer Nationen des Imperiums, die sich zur Wiedergewinnung ihrer verlorenen Freiheit erhoben.

Die sowjetische, russische und westliche Geschichtsschreibung tendiert dazu, die UdSSR als grausamen, aber dennoch gut funktionierenden totalitären Staat darzustellen, wo nach ein paar blutigen Jahren der Widerspruch unterdrückt worden war und die Gesellschaft ziemlich friedlich blieb. Dieses Bild ist falsch. Ganz von Anfang an bis ganz zum Schluß war die UdSSR eine blutige Sauerei, in der verschiedene Nationen und Gruppen sich gegen die Regierung erhoben, Dissidenten in Konzentrationslager, Gefängnisse und psychiatrische Anstalten gesteckt wurden, wo das organisierte und unorganisierte Verbrechen grassierte und verschiedene Parteicliquen sich verschworen, um das System zu übernehmen. Es gab zahlreiche Mordanschläge und Mordversuche gegen führende politische Gestalten, einschließlich Stalin selbst.

Shiropajew sieht eine okkulte Dimension im Sowjetsystem, besonders in dessen Symbolik. Zum Beispiel könnte der Rote Stern als Symbol der Roten Armee als Bezug auf die jüdischen Rebellen gewählt worden sein, die gegen die Römer kämpften. Es hat Berichte von okkulten Symbolen gegeben, die an Orten gefunden wurden, wo die weißen Volksgruppen des Imperiums ausgelöscht worden waren, einschließlich der Stätte der Abschlachtung des Zaren und seiner Familie. Die Folterung von Opfern kann mit dem jüdischen Ritualmord gleichgesetzt werden. Und die Auslöschung der slawischen Bevölkerung könnte man als blutiges Opfer an das eurasische Projekt betrachten. Besonders interessant ist der Kult der einbalsamierten Leiche Lenins, analog dem Kult der nicht verwesenden Leichen orthodoxer Heiliger. Am Beginn des Krieges gegen das Dritte Reich hat Stalin öffentlich ein Gelübde an Lenin abgelegt, einen siegreichen Krieg gegen Deutschland zu führen. Shiropajew stellt dies als öffentliche Beschwörung dar und als Versprechen, die „Biomasse“ russischer und deutscher Soldaten der „ewig lebenden“ Mumie zu opfern.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 2

Wiktor Wasnezov, „Iwan der Schreckliche“, 1897 (Detail)

Wiktor Wasnezov, „Iwan der Schreckliche“, 1897 (Detail)

Von Jarosław Ostrogniew (Original: Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 2, erschienen am 29. Januar 2016 auf Counter-Currents). Übersetzung: Lichtschwert.

Teil 2 von 4. Zuvor erschienen: Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 1

Der Archetyp des Tyrannen: Iwan der Schreckliche

Während Iwan III. das Fundament eines unabhängigen russischen Königreichs schuf (oder vielmehr eines orthodoxen Moskowiter Khanats), war es sein Enkel Iwan IV. Wassiljewitsch, besser bekannt als Iwan der Schreckliche, der das zaristische Rußland schuf und die wahren Moskowiter Expansionen des 16. Jahrhunderts begann.

Shiropajew identifiziert die Gründung der Opritschnina als die größte Errungenschaft des antirussischen Projekts unter Iwan dem Schrecklichen. Opritschnina ist ein Begriff, der für die Beschreibung der Innenpolitik von Iwan dem Schrecklichen verwendet wird: brutale Stärkung der Macht des Zaren und Unterdrückung allen Widerspruchs, was die Zerschlagung der inneren Opposition seitens der Bojaren (der russischen Adeligen) oder jeglicher separatistischer Tendenzen bedeutete. Die Ausführenden dieser Politik waren die Opritschniks: Mitglieder einer Elitegarde, die direkt dem Zaren verantwortlich war. Sie wurden zu seinen Hunden und Besen erklärt (zur Bewachung und Säuberung seines Königreichs). Die Methoden der Opritschniks waren Folter und Hinrichtungen, Terror und Verrat. Shiropajew betrachtet die Opritschniks als Vorbild für die spätere sowjetische Sicherheitstruppe, die Tscheka, die Russen nach der Revolution hinrichtete.

Iwan der Schreckliche wird oft als labiler, geistesgestörter Mann dargestellt, dem es – trotz seiner Krankheit – gelang, einen effektiven russischen Staat aufzubauen. Shiropajew sieht das anders: Iwans Handlungen erscheinen abnormal im Vergleich zu europäischen Herrschern. Aber wenn man ihn mit mongolischen Khanen vergleicht, so sind seine Zornausbrüche, seine Ausrottungen ganzer Populationen, seine Neigung zu Grausamkeit und daß er sogar Mitglieder seiner eigenen Familie ermordete, nur typische Eigenschaften eines asiatischen Despoten. Seine Politik des Terrors und der Expansion sollte nicht als bloße persönliche Marotten betrachtet werden. Sie sind genau die Art, wie die mongolische Tyrannei und die Horde immer funktioniert hatten.

Die Mutter von Iwan dem Schrecklichen war Helena Glinskaja, deren Familie vom mongolischen Khan Mamai selbst abstammte. Iwan der Schreckliche war Asiate in Blut und Geist, was einer der Gründe dafür ist, daß er keine Zurückhaltung bei der Ausrottung der russischen Bevölkerung hatte, die er als seine Sklaven von fremder Herkunft betrachtete. Unter der Herrschaft von Iwan dem Schrecklichen erlitten Asiaten keine Diskriminierung; ganz im Gegenteil. Der Zar respektierte die asiatischen Adelstitel und betrachtete den mongolischen Adel als von höherem Rang als seine weißen Untertanen (oder genauer: Sklaven). Jedoch begünstigte Iwan der Schreckliche das orthodoxe Christentum und förderte die Christianisierung, was im Grunde bedeutete, daß die Ostexpansion Rußlands in Rassenvermischung resultierte, da getaufte Mongolen als reguläre Mitglieder der orthodoxen Gesellschaft betrachtet wurden.

Der letzte Khan des Khanats von Kasan, Yadegar Mokhammat, kämpfte zuerst gegen Iwan den Schrecklichen, akzeptierte aber schließlich die Herrschaft des Zaren, konvertierte zum Christentum und wurde unter dem Namen Simeon Kasajewitsch ein russischer Adeliger. Ein weiterer Khan, Sain-Bulat, später bekannt als Simeon Bekbulatowitsch, heiratete eine der Töchter von Iwan dem Schrecklichen und wurde (für ein Jahr) vom Zaren zum Großfürsten der Rus‘ gemacht; Simeon wurde später zum Großfürsten über Twer und Torschok gemacht, zu einem der Befehlshaber der Armee des Zaren, und wurde schließlich ein orthodoxer Mönch. Ein weiterer Tatar am Hof des Zaren war Boris Godunow, einer der Opritschniks, ein Mitglied einer christianisierten mongolischen Familie, der einer der Favoriten von Iwan dem Schrecklichen War und nach dessen Tod Zar wurde.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 1

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Von Jarosław Ostrogniew (Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 1, erschienen am 27. Januar 2016 auf Counter-Currents Publishing). Übersetzung: Lichtschwert.

Алексей Широпаев Тюрьма Народа. Русский взгляд на Россию Москва 2001

[Alexiej Shiropajew, Gefängnis der Nation: Die russische Perspektive auf Rußland (Moskau, 2001).]

Es gibt verschiedene Ansätze beim Erzählen der Geschichte Rußlands und des russischen Volkes. Es gibt die patriotisch-orthodoxe Version der Geschichte, das kommunistische sowie das liberale und demokratische Narrativ. Es gibt natürlich einige wichtige Alternativen. Diejenige, die gegenwärtig die beliebteste unter europäischen Nationalisten zu sein scheint, ist die eurasianistisch-imperialistische Version, wie sie von Alexander Dugin beworben wird, aber in Wirklichkeit von Lew Gumiljow geschaffen wurde. Es gibt jedoch auch eine explizit weiß-nationalistische Erzählweise der Geschichte Rußlands. Die wichtigste Präsentation dieser Sichtweise ist Tyurma Naroda (Gefängnis des Volkes oder Gefängnis der Nation) von Alexiej Shiropajew. Wie Sie aus dem Titel allein ersehen können, ist Shiropajews Sicht auf den russischen Staat extrem kritisch.

Da das Buch nur auf Russisch erhältlich ist, und es extrem unwahrscheinlich ist, daß es jemals ins Englische (oder irgendeine andere Sprache) übersetzt werden wird, werde ich zuerst eine detaillierte Übersicht über Shiropajews Argument präsentieren, und dann eine Kritik an dem Buch.

Rus’ protiv Rossiyi: Rus’ versus Rußland

Ein Thema, das gleich einmal geklärt werden muß, ist die Terminologie. Zwei völlig verschiedene Wirklichkeiten werden durch die deutschen Begriffe „Rußland“ und „Russe“ zu einer gemacht. In der russischen Sprache gibt es zwei verschiedene Wörter als Name des Landes: „Rus‘“ und „Rossiya“. Rus‘ steht für die Länder, die ursprünglich von östlichen Slawen bewohnt wurden, wohingegen Rossiya den größeren russischen Staat bedeutet: das zaristische russische Reich, die Sowjetunion oder die zeitgenössische Russische Föderation. Und diese beiden Begriffe werden oft unter Verwendung eines Wortes ins Deutsche übersetzt: „Rußland“, was daher einige Verwirrung verursacht.

Im Russischen gibt es zwei verschiedene Begriffe: „Russkiy“ und „Rossiskiy“. „Russkiy“ (sowohl als Eigenschaftswort wie auch als Hauptwort) bedeutet einen ethnischen Russen, eine Person von ostslawischer Herkunft, die die russische Sprache spricht. „Rossiskiy“ (als Eigenschaftswort) oder „Rossiyanin“ (als Hauptwort) steht für eine Person, die Russisch spricht oder sich als Teil der russischen („rossiyskiy“) Kultur betrachtet und ein Bürger des russischen Staates sein kann – aber von jeder ethnischen Herkunft sein kann. Wiederum werden beide oft als ein Wort ins Deutsche übersetzt: „Russe“.

Daher ist ein moslemischer Tschetschene, dessen Muttersprache Tschetschenisch ist, der Grundkenntnisse in Russisch hat und sich als loyalen Bürger der Russischen Föderation betrachtet, unzweifelhaft ein „Rossiyanin“ und ohne Zweifel kein „Russkiy“. Ein heidnischer Russe, dessen Muttersprache Russisch ist und dessen Familie über zahllose Jahrhunderte auf russischem Boden gelebt und diesen bearbeitet hat, der die Russische Föderation verläßt und sich den ukrainischen Freiwilligenkräften anschließt, um gegen die Separatisten von Novorossiya zu kämpfen, ist kein „Rossiyanin“ mehr, aber er ist sicherlich ein „Russkiy“.

Viele russische Politiker und Theoretiker (einschließlich Putin und Dugin) haben klargemacht, daß sie die imperiale, etatistische, patriotische „Rossiyskaja“-Identität unterstützen statt der ethnischen, rassischen, nationalistischen „Russkaya“-Identität. Auf der anderen Seite haben bestimmte Ukrainer erklärt, daß sie für die Ukraine, für Rus‘ und Europa kämpfen (das Schlagwort der Asow’schen „Reconquista“: Heute die Ukraine, morgen Rus‘ und ganz Europa!“)

Rossiyanin ist auch ein abwertender Begriff, der von russischen Nationalisten zur Bezeichnung von jemandem verwendet wird, der auf die Regierungspropaganda hereinfällt, ähnlich der amerikanischen Verwendung von „patriotard“ [sinngemäß ungefähr: „Patriodepp“] oder „lemming“.

Somit kann man sagen, daß Shiropajew die Geschichte Rußlands als eine Geschichte des Kampfes von Rus‘ gegen Rossiya (Rus‘ gegen Rußland), von Ruskiye gegen Rossiyanie (des Volkes der Rus‘ gegen Russen) sieht, oder vielmehr als einen tausendjährigen Kampf um die Befreiung der Nation der Russkiy aus dem Gefängnis Rossiya. Daher der Untertitel des Buches: Russkiy vzglyad na Rossiyu: Die russische (Russkiy) Sicht auf Rußland (Rossiya). Und deshalb das Einleitungszitat des Buches: „IM nuzhna Vyelikaya Rossiya, a NAM nuzhna Velikaya Rus’”: „SIE brauchen ein großes Rossiya, und WIR brauchen eine große Rus‘.“

Shiropajew nennt als Quelle „aus den Gedanken Stolypins vor seinem Tode?“ Das Fragezeichen zeigt eindeutig, daß dies eine wohlbegründete Vermutung des Autors ist. Pjotr Stolypin, ein zaristischer Minister, wird weitverbreitet als einer der größten Russen (oder sogar der größte) aller Zeiten betrachtet. Er war ein liberaler Patriot, der auf die Reformierung des Russischen Reiches nach dem modernen demokratischen westlichen Modell abzielte, das er als den einzigen Weg zur Rettung seines Vaterlandes ansah. Er wurde am 14. September 1911 in Kiew von einem jüdischen Revolutionär, Dmitriy Bogrov, ermordet. Viele russische Autoren, Politiker und gewöhnliche Bürger glaubten und glauben immer noch, daß es, wenn Stolypin nur länger gelebt und seine Reformen vollendet hätte, keinen Zusammenbruch und keine kommunistische Revolution gegeben hätte.

In einer seiner Reden in der russischen Duma (Parlament) erklärte Stolypin: „Wir brauchen ein großes Rußland (Rossiya).“ Shiropajew meint, daß Stolypin in seinen letzten Momenten vielleicht den wahren Sachverhalt verstanden haben könnte: daß Rossiya und Rus‘ zwei entgegengesetzte Kräfte sind, und daß die Reformierung Rußlands in Wirklichkeit dessen Ersetzung durch die Rus‘ bedeutet. Es ist eine ziemliche Ironie, daß dieses tatsächliche Zitat von Stolypin nun eine der Parolen des sogenannten „Russischen Frühlings“ ist, der Propagandakampagne von Putins Regime, die auf die Wiederbelebung der imperialistischen Politik der Föderation abzielt.

Die Ursprünge der Rus‘ und des Volkes der Rus‘

Shiropajew übernimmt die moderne historische Sicht auf die Ursprünge Rußlands: ostslawische Völker, die die heutige Ukraine und die europäischen Teile Rußlands bewohnten, wurden durch Wikinger (Waräger) unter der Führung von Rurik vereinigt. Diese neue Kultur und Gesellschaft ist seitdem immer als Rus‘ bekannt gewesen, und das Volk als die Rus‘. Daher betrachtet Shiropajew die Rus‘ als ein germanisch-slawisches und wahrhaft nordisches Gebilde, dessen natürliche Orientierung eine nach Norden und Westen ist.

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Über die Sterblichkeit

Von Dunkler Phönix

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Vorwort

Ich verschiebe die geplante Veröffentlichung der englischen Übersetzung meines Artikels „Die Völker der Welt gegen die NWO“ und habe auch eine Pause bei der Arbeit an meinem angekündigten Medienartikel eingelegt, um ein Thema zu besprechen, das mir gerade in dieser Jahreszeit wieder sehr am Herzen liegt und das auch in das derzeit wieder eher „spirituelle“ Programm hineinpasst.

Der Herbst ist die Zeit, in der man, alle Jahre wieder, über den Tod, die eigene Sterblichkeit und die allgemeine Vergänglichkeit des Seins reflektiert.

In diesem Herbst kamen diese Gedanken bei mir ungebeten und in ungewohnter Schärfe, was sicherlich mit der Lage der Nation und Europas zu tun hat.

Auch bin ich nicht so fest im Glauben, dass sich nicht immer wieder Zweifel einschleichen würden, ob die Hoffnung auf eine individuelle Fortexistenz der Seele nach dem Tode nicht vergebens ist.

Plötzlich laufen einem Schauer über den Rücken, wenn man nur diesen Gedanken an die Sterblichkeit zulässt.

Anscheinend bin ich nicht allein mit diesen Gedanken. Auf CC ist ein wunderschöner Artikel zu diesem Thema erschienen, den ich im Folgenden übersetzen möchte.

Über die Sterblichkeit

von Jaroslaw Ostrogniew

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(Originalartikel On Mortality)

Es wird der Tag kommen, an dem du sterben wirst.

Der LKW auf der Gegenfahrbahn wird ins Rutschen geraten und die Motorhaube deines Autos zerdrücken und dich zu Brei zerschmettern.

Der Arzt wird dir sagen, dass das komische Gefühl in der Bauchseite ein sich entwickelnder bösartiger Tumor ist, den sie nur versuchen können herauszunehmen. Und du sortierst besser jetzt gleich alle deine Angelegenheiten.

Ein Blutgefäß in deinem Gehirn wird platzen und der Blutfluss wird auch die Blase deiner illusionären körperlichen Unsterblichkeit platzen lassen.

Der Schmerz zwischen deinen Schulterblättern wird den Herzstillstand ankündigen und du wirst ziellos mit den Armen wedeln, während du erstickst.

Oder du wirst einfach alt werden, schwächer mit jedem Tag, und wenn all die Lebenskraft dich verlassen hat, wirst du hilflos in deinem Bett liegen. Hoffentlich wird jemand, den du liebst, deine Hand halten, während du die Tore der Ewigkeit passierst und in das Große Unbekannte vordringst.

Wenn du Schwein hast, dann stirbst du einen sinnvollen Tod, während du jemanden, den du liebst, verteidigst oder etwas, an das du glaubst. Eine Kugel wird deinen Schädel durchschlagen und du wirst zu einem der getöteten Helden werden. Oder du wirst im Matsch stöhnen und zittern, während du deine eigenen Eingeweide in deinen aufgeschlitzten Bauch zurückzuschieben versuchst: Ein schmerzhafter und dreckiger Tod, aber trotzdem ein Heldentod.

Oder vielleicht stirbst du einen schönen Tod. Fällst eine Klippe herunter von dem in ewigem Schnee gehüllten Berg, den du erstiegen hast. Mit deinem letzten Blick wirst du die erhabene Aussicht der alpinen Majestät bewundern können, bevor du zwischen den Gletschern zerschellst.

Was wirst du in deinen letzten Momenten bedauern? Wirst du dir wünschen, dass du öfter Facebook gecheckt hättest? Oder mehr Zeit damit verbracht hättest, lustige Katzenvideos auf YouTube anzusehen? Länger geschlafen hättest? Einen Netflix- Marathon veranstaltet? Nächtelang Pornos geschaut? Mehr „World of Warcraft“ gezockt? Wenn du keine bedeutungsvolle Arbeit hast (die meisten von uns haben keine) wirst du auch nicht bereuen, nicht mehr Zeit mit arbeiten verbracht zu haben!

Höchstwahrscheinlich wirst du bereuen, deine Zeit nicht besser verbracht zu haben. Dass du deine Zeit nicht genutzt hast, um dir den Sonnenaufgang oder den Vollmond anzusehen. Dass du nicht mehr bedeutungsvolle Momente mit deinem Partner verbracht hast. Dass ihr euch über diesen bescheuerten Kleinkram gestritten habt. Dass du nicht häufiger mal ausgegangen bist oder Sex gehabt hast. Dass du nicht einen dieser berühmten Plätze besucht, eine andere Sprache gelernt, einen der zeitlosen Klassiker gelesen, diesen Berg erklommen oder jenen Sport ausgeführt hast oder gelernt hast ein Instrument zu spielen.

Aber nachdem alles gesagt und getan ist, in diesem letzten bewussten Moment, wirst du dich vor allem fragen, was von dir bleiben wird, wenn du nicht mehr bist. Schließlich muss jedermann sterben aber nicht jeder stirbt ganz.

Es gibt nur zwei echte Wege, etwas zu bewahren und dem Tod so zu widerstehen: Durch Blut und Geist.

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Es gibt nur einen Weg, durch Blut zu überleben: Kinder haben. Das ist der wahre Sinn dahinter, eine Familie zu haben. Wenn du die richtige Frau aussuchst, denke über sie nach als deine zukünftige Ehefrau und die Mutter deiner Kinder. Das verändert die Perspektive wirklich. Wenn du erkennst, dass deine Familie, dank deinen Kindern, dein Schlüssel ist, um mit deiner Sterblichkeit umzugehen, kann man die Alltagsprobleme auch leichter angehen. Auch die Prioritäten kriegt man so geordnet: Mit den Freunden in die Kneipe gehen wird dir nicht helfen, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Das gleiche gilt für das Schauen von Fußball oder das Essen exotischer Schnacks.

Und während keine Kinder, sondern Spaß haben, zunächst sehr erfüllend zu sein scheint, wenn du das Ende erreichst, dann erlebst du Enttäuschung und Verzweiflung. Mit einer Familie funktioniert das anders herum: Zunächst verlierst du alle Freizeit, das Leben wird hart auszuhalten und du verfluchst dich, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Aber wenn du deine Kinder aufwachsen und jeden Tag mehr erreichen siehst, erlebst du echte Freude und wahren Stolz. Wenn du weißt, dass deine Kinder deinen Tod überleben und sie selbst auch wieder Kinder haben werden, die den Tod ihrer Eltern überleben und dass die Kette der Generationen unseres Volkes andauern wird, selbst dann, wenn du lange fort bist – dann ist es viel leichter dem Tod ins Gesicht zu sehen.

Es genügt dabei nicht, jemanden ins Leben zu bringen. Du musst ihnen auch helfen, den Sinn des Lebens zu finden. Du musst die, die du gezeugt hast, lehren. Aber du musst auch die lieben, die du lehrst. Also bring deinen Kindern auf die richtige Art und Weise die Traditionen unseres Volkes bei. Und wenn du das richtig machst, mit Liebe und Hinwendung, werden sie dich mit doppelt so viel Liebe und Hinwendung belohnen. Denn sie sind von deinem Blut.

Vom individuellen Standpunkt aus gesehen, haben all unsere Leben keinen größeren Sinn. Jeder wird sterben und alles wird sterben. Es ist leicht, sich dem Pessimismus zu ergeben und zu behaupten, es wäre besser, niemals geboren worden zu sein. Aber du darfst dich nicht zu sehr auf das Individuum konzentrieren. Aus der Perspektive eines Blattes erscheint die Existenz sinnlos. Aber aus der Perspektive des Baums hat die Existenz einen großen und unbestreitbaren Sinn. Die Generationen der Menschheit sind wie Blätter, die im Winter welken und herabfallen. Aber im Frühling ersteht eine neue Generation und der Baum lebt weiter.

Das ist dem Tod widerstehen durch Blut. Was ist mit dem Tod widerstehen durch Geist?

Wir wollen hier nicht das Thema der individuellen Seele diskutieren, das wurde schon von größeren Männern wie Platon und Aristoteles gemacht. Statt dessen konzentrieren wir uns auf den Geist unseres Volkes. Wo kann man ihn sehen? Wahrscheinlich kann man den Geist selbst nicht sehen, aber man kann seine körperlichen Inkarnationen sehen. Du selbst bist die Verkörperung dieses Geistes, speziell in deinen großen Momenten. Und Leute, die ähnlich sind wie du, sind ebenfalls die Inkarnation dieses Geistes, insbesondere diejenigen, die mutig, kreativ, gut, weise, intelligent oder schön sind. Während du das Blut bewahrst, bewahrst du auch den Geist.

Aber es gibt einen sichtbareren Aspekt des Geistes unseres Volkes: Große Werke. Alle großen Werke der Kunst, Wissenschaft und Technologie, geschaffen von Mitgliedern unserer Rasse, sind sichtbare Effekte unseres Geistes. Jedes kreative Werk eines Volksmitglieds ist sowohl Effekt, als auch Beweis der Existenz dieses Geistes. Und du kannst einer dieser Erschaffer werden! Starte klein, indem du dir die Werke anderer ansiehst. Versuche herauszufinden, was dich fasziniert. Und dann probiere es einfach aus – fang mit dem Schaffen an!

Erste Schritte sind immer schwer. Tue dich mit anderen zusammen, die dir helfen, deine Arbeit zu bewerten und zu verbessern. Es gibt so viel da draußen: Musik, Literatur, Film, Malen, Zeichnen, Bildhauerei, Photographie, Heimwerken, Dekoration, Chemie, Kochen, Brauen, Sport, Reisen, Bergsteigen, Segeln. Probiere einfach aus und bleib bei dem, was du gut kannst und was dir gefällt.

Und versichere dich, daß was du schaffst, für unsere Rasse von Bedeutung ist. Wenn du Musiker, Dichter, bildender Künstler bist – erforsche die Varietät europäischer Traditionen. Wenn du ein Fotograf oder Reisender bist – erforsche unser Land und unsere Natur. Ehre unsere Tradition, indem du sie lebst und teile deine Erfahrung mit anderen, speziell der jungen Generation.

Dem Tod zu widerstehen erfordert Mühe und Opferbereitschaft. Eine Familie zu haben (eine echte Familie, also Frau und Kinder, statt Freundin und Hund) erfordert, dass du einen Großteil deiner Zeit für sie aufbringst und deine Lieben zur obersten Priorität machst. Die meisten Leute machen den Fehler, alle ihre freie Zeit nach der Arbeit und den familiären Verpflichtungen zum Entspannen zu verschwenden. So hören sie auf, irgend etwas anderes zu tun, das Bedeutung in ihrem Leben hatte. Falsch! Mach es anders herum: Opfere die Nächte in der Kneipe, das Surfen im Netz oder andere kleinliche und sinnlose Freuden. Bleib bei Dingen, die wichtig sind: Sport treiben, ein Instrument spielen, ein Album aufnehmen, eine andere Sprache lernen, einen Artikel oder eine Geschichte schreiben. Wenn du sinnlose Angewohnheiten stoppst, Verzögerungen, Kurzzeitfreuden, wirst du genug Zeit haben, um dein Überleben sowohl über Blut, als auch über Geist zu sichern.

Wenn du nicht das Talent hast, selbst etwas Kreatives zu tun, dann unterstütze die, die das tun. Mit deiner Aufmerksamkeit, deinem Lob und deinem Geld. Aber verschwende dein Geld nicht an große „Bestseller“-Produkte. Dahinter stehen Riesenfirmen, die sich einen Scheiß für dich und deine Zeit interessieren. Wenn du stirbst, finden sie andere Konsumenten, um ihre Rechnungen bezahlen zu können. Ignoriere Hollywood – lass sie verhungern! Wenn du wirklich einen Mainstreamfilm ansehen oder ein kommerzielles Album hören musst, dann lade das Zeug einfach im Netz herunter. Wenn du wirklich ein beliebtes Buch lesen willst, dann leihe es in der Bücherei.

Sie interessieren sich eh nicht für dich und sie unterstützen ein System, das nur dazu da ist, dich und deine Familie zu zerstören. Also scheiß auf die!

Es gibt hunderte unabhängiger Musiker, Schriftsteller, Filmemacher und Künstler. Viele von ihnen unterstützen das Überleben unseres Volkes. Dein Lob macht einen Unterschied für sie. Schreib ihnen eine Mail oder kommentiere auf ihrer Netzpräsenz, zeige deine Dankbarkeit. Oder noch besser – sprich sie persönlich an, wenn du die Chance hast, und danke ihnen für das, was sie tun. Und unterstütze sie mit deiner Brieftasche. Wenn du ihnen nur 10% dessen zahlst, was du für die offizielle „Unterhaltung“ ausgibst, wird das einen tausendmal größeren Unterschied für unsere Kultur machen.

Es gibt Leute, die 24/7 nur an der Zerstörung unseres Volkes arbeiten. Um es direkt zu sagen – es gibt Leute und Organisationen, die jeden Tag und jede Nacht daran arbeiten, alles, was du je geschaffen hast – in Blut und Geist – zu vernichten. Ihr Ziel ist, alles zu zerstören, das deinen Tod überstehen kann. Sie wollen dir den Sinn und die Bedeutung deines Lebens und deines Todes wegnehmen. Und sie verdienen auch noch gut damit! Wie auch immer, es gibt Leute und Organisationen – nur ein paar, aber viel wertvoller, intelligenter und mutiger als unsere Feinde – die 24/7 daran arbeiten, unser Volk zu bewahren. Sie haben ihre freie Zeit und ihr persönliches Vergnügen geopfert, um unsere Sache voranzubringen. Sie haben außerdem oft ihr persönliches, familiäres und berufliches Leben aufgegeben, um an der Frontlinie des wahren Kulturkriegs stehen zu können: Dem okkulten Krieg.

Von manchen von ihnen hast du gehört – sonst würdest du diese Webseite nicht aufrufen. Unterstütze sie auf die gleiche Art – mit Lob und Geld. Die guten Jungs arbeiten daran, dass deine Errungenschaften erhalten bleiben und dass du dem Tod ein Schnippchen schlagen kannst. Wenn du willst, dass sie weiter das Richtige tun – hilf ihnen, ihre Rechnungen zu bezahlen. Wenn du willst, dass andere sie im Kampf unterstützen – spende mehr, damit es mehr professionelle Aktivisten geben kann.

Und wenn du kreativ bist: Nimm Kontakt auf und mach mit. Manche sind eher für Straßenpolitik geeignet, für Gemeinschaftsarbeit, andere für eher einsame Arbeit wie Computerdesign, Artikel schreiben, Korrektur lesen, übersetzen. Es gibt viel zu tun. Unsere Rasse ist in einer extremen Situation: Alle Hände werden gebraucht!

Wie Dominique Venner in seinem letzten Statement schrieb: „Wir sollten auch bedenken dass, wie Heidegger es so brilliant in ‚Sein und Zeit‘ formuliert hat, die Essenz des Menschen seine Existenz in dieser und nicht in einer anderen Welt ist. Hier und jetzt entfaltet sich unser Schicksal, bis zur letzten Sekunde. Und die finale Sekunde ist genauso wichtig wie der Rest der Lebensspanne. Deshalb muss jeder von uns er selbst bleiben, bis zum letzten Moment. Indem man wirklich wollend das eigene Schicksal entscheidet, besiegt man das Nichts. Und es gibt keinen Ausweg aus dieser Notwendigkeit, denn wir haben nur dieses Leben, in welchem es unsere Pflicht ist, voll und ganz wir selbst zu sein – oder nichts zu sein.“

Jeder stirbt und alles stirbt. Aber der Ruhm deiner Taten wird nicht sterben. Deine Blutlinie (was gleichbedeutend mit unserer gemeinsamen Blutlinie ist!) wird nicht sterben. Also fang an zu arbeiten, tu diese Taten und fang an, diese Blutlinie zu beschützen!

Du wirst sterben! Das ist unausweichlich. Menschen, die auf diese Erde geboren sind, beschreiten ihren eigenen Weg, aber jeder dieser Wege führt dorthin, wo unsere Ahnen aufgehört haben. Es gibt kein Zurück und keinen anderen Weg.

Du bist sterblich! Lebe und handle entsprechend. Verbringe dein Leben damit, dein Volk zu retten. Widerstehe dem Tod!

(Ostrogniew bedankt sich unter dem Artikel bei Greg Greg Johnson, Dominique Venner, Martin Heidegger, William Pierce, Rigveda, Iliad, Delphic Maxims, Poetic Edda, Tomislav Sunić, Friedrich Nietzsche,und dem Deutschen Black Metal für Inspiration.)

Nachwort

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Es wird hier besonders deutlich, dass die beiden großen abrahamitischen Religionen (das Judentum kennt kein Jenseits) unsere Sorge, nur endlich zu sein, mit einer rein individualistischen Antwort bedenken: Dieses Leben sei nur eine Prüfung, deren Ausgang entscheidet, wie wir das Jenseits – das echte Leben – verbringen werden, wobei die allermeisten Seelen anscheinend ein wirklich grausiges Schicksal – die ewige Verdammnis – teilen. Dabei haben die Gläubigen ein wirklich naives Vertrauen darauf, dass sie selbst, wie sündig oder fromm sie auch immer gelebt haben mögen, diesen Weg ins Tal der Hoffnungslosigkeit, diesen Weg ohne Wiederkehr, nicht gehen werden. Das natürliche Gefühl, zur „richtigen“ Gruppe zu gehören, wird, weil es aus seinem ethnischen Kontext herausgelöst wurde, dazu führen, dass Christen, welche gegen Gottes angebliche Gebote verstoßen, trotzdem glauben, des Himmels würdig zu sein (schon im achtzehnten Jahrhundert grassierte unter Christen gar der Gedanke der „Allerlösung“, die Vorstellung, dass kein Mensch so schlecht sein könne, dass er die Hölle verdient habe), während es andererseits für einen Moslem anscheinend völlig ausreicht, zur „Ummah“, zur Gemeinschaft der Gläubigen zu gehören, um sich seiner Eintrittskarte ins Paradies sicher zu sein, egal welche Sünden und Verbrechen er begeht.

Die rein individuelle Betrachtung des Problems mit dem „Seelenheil“ ist also dezidiert anti- rassisch, begünstigt die christliche „Fernstenliebe“ (Schmarotzer aller Welt vereinigt euch und kommt zu uns!) und die islamische Hybris (die IS- Gegner unter den Moslems – das ist zumindest nach meiner Erfahrung die Mehrheit – sagen auch nicht „die IS- Leute sind Moslems, die Sünden begehen und sich gegen Allah versündigen“, sondern schlicht „das sind keine (echten) Moslems)“.

Wenn unsere Körper die „Hardware“ sind und unsere Seelen die „Software“, dann ist festzustellen, dass auf bestimmter Hardware nur bestimmte Software läuft, d.h. ich gehe davon aus, dass menschliche Seelen nicht von allen Merkmalen der sterblichen Existenz befreit sind, dass es männliche und weibliche Seelen gibt und eben auch germanische, türkische, arabische, afrikanische, asiatische Seelen.

Wenn das so ist, dann gibt es auch nicht ein Jenseits, sondern mehrere „Jenseitse“, in denen die Seelen getrennt nach Stammeszugehörigkeit verweilen.

Das bedeutet, dass für unsere Seelen eine Wiedergeburt auch nur möglich ist, wenn sich eine europäische „Hardware“ findet, in welche die Seele inkarnieren kann. In einem andersrassigen Gefäß würden unsere Seelen nicht funktionieren. Deshalb habe ich für mein Nachwort das Headerbild von „Ahnenreihe“ ausgewählt, weil es diesen Umstand sehr schön verdeutlicht.

Somit ist unser Seelenheil keine individuelle Sache mehr, sondern eine völkische, von allgemeinem Interesse für unser gesamtes Volk.

Wenn es uns nicht gelingt, den europäisch- arischen Menschen auf Erden zu bewahren, dann wird es auch keine Möglichkeit mehr für unsere Seelen geben, auf der Erde zu inkarnieren und das Weltgeschehen zu beeinflussen. Und wie Greg Johnson einmal sagte: Das Ende der Weißen wird das Ende der Menschheit sein!