Verbergen, was man hat: Der überraschende Ursprung von Burka und Niqab

Prayboy 22 A Riotous Year in Sex

Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots. Das Original Hiding Your Assets: The Surprising Origin of the Burka and Niqab erschien am 24. März 2010 bei „Gates of Vienna“.

Man glaubt allgemein, daß es beim islamischen Dresscode für Frauen, und besonders bei Kleidungsstücken wie der Burka und dem Niqab (aus Afghanistan bzw. Arabien) um weibliche Sittsamkeit geht und um das Vermeiden lüsterner Leidenschaften seitens männlicher Betrachter.

Gewiß sind solche Kleidungsstücke ein extrem wirksames Mittel, um die Anziehungskraft der weiblichen Form zu verbergen. Jedoch ist – zu Recht – darauf hingewiesen worden, daß nirgends im islamischen Gesetz das komplette Verhüllen des Gesichts und des Körpers verlangt wird. Über ein paar Ermahnungen zu „Sittsamkeit“ hinaus gibt es in Wirklichkeit sehr wenige spezifische Empfehlungen im Koran oder irgendwelchen anderen islamischen Schriften darüber, wie eine Frau sich kleiden sollte. Aus diesem Grund ist kürzlich behauptet worden, daß die Burka und der Niqab nichts mit dem Islam zu tun haben und einfach örtliche Bräuche sind, die den Status religiöser Praktiken erlangt haben. Doch dies ist ein unberechtigtes Argument. Es gibt keinen Grund zu glauben, daß irgendetwas wie die Burka oder der Niqab im vorislamischen Afghanistan oder Arabien getragen wurde. Und so können diese Kleidungsstücke nur im Zusammenhang mit dem Islam und der islamischen Kultur verstanden werden.

Aber wenn eine solche Kleidung nicht notwendigerweise vom islamischen Gesetz sanktioniert ist, woher kam sie dann?

Um dies zu verstehen, müssen wir einen breiteren Blick auf den Islam werfen und auf die Kultur, die er förderte. Sobald wir dies tun, tritt die Wahrheit über Burka und Niqab aus der Verhüllung hervor, und es ist eine Wahrheit der beunruhigendsten Art.

Als der frühe Islam aus der arabischen Halbinsel hervortrat, trat er als kriegerisches und eroberndes Glaubensbekenntnis auf. Die meisten der besiegten Völker waren anfänglich Christen, auch wenn es viele Juden unter den Unterworfenen gab. Die Anhänger beider Religionen durften ihren Glauben weiterhin praktizieren, unter der Bedingung, daß sie den moslemischen Eroberern eine Sondersteuer oder jizya zahlten. Am Anfang, als die große Mehrheit der Bevölkerung des Nahen Ostens christlich und jüdisch blieb, belief sich diese Steuer auf eine fabelhafte Summe für die Regierung des Kalifats. Unter solchen Umständen wird es offensichtlich, daß es finanziell vorteilhaft war, Christen und Juden als Untertanen zu haben und sie Christen und Juden bleiben zu lassen. Moslems waren von dieser Art der Besteuerung befreit. So lukrativ war die jizya, daß die moslemischen Herrscher in den meisten Fällen nicht wirklich wollten, daß die Christen konvertierten. Bekehrungen von Christen bedeuteten Einnahmenverlust. Bat Ye’or kommentiert: „Baladhuri berichtete, daß die Soldaten, als der Irak an die arabischen Eroberer fiel, die Region Sawad unter sich ‚aufteilen’ wollten. Der Kalif Umar b. al-Khattab erlaubte ihnen, die Beute zu teilen, aber er ordnete an, daß das Land und die Kamele den örtlichen Bauern bleiben sollten, um für die Moslems zu sorgen: ‚Wenn ihr sie unter den Heutigen aufteilt, wird nichts für die übrigbleiben, die nach ihnen kommen.’ Und Ali, der Schwiegersohn des Propheten, sagte über die nichtmoslemischen Bauern von Sawad: ‚Laßt sie, damit sie eine Quelle der Einnahmen und Unterstützung für die Moslems sind.’“ (Bat Ye’or, „The Dhimmi“, 1985, S. 68).

Diese Einstellung, daß der Moslem berechtigt ist, auf Dauer von der Arbeit der Ungläubigen zu leben, erklärt weitgehend die auffällige Neigung moslemischer Gesellschaften, Banditen und Piraten hervorzubringen. In meinem Buch „Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization“ untersuche ich die Rolle, die die moslemische Piraterie bei der Zerstörung der griechisch-römischen Zivilisation während des siebten Jahrhunderts spielte. Der Krieg, den der Islam im siebten Jahrhundert gegen den Rest der Welt begann, war ein totaler und endloser, und ein echter oder dauerhafter Frieden mit der Welt der Ungläubigen ist unmöglich wegen Mohammeds Bestimmung, daß die Moslems Krieg gegen die Ungläubigen führen, bis alle Völker den einen Gott Allah akzeptieren. Allen Moslems war daher erlaubt und sogar geboten, aktiven Dschihad gegen die Welt der Ungläubigen zu führen. Ein Privatmann kann keine Armeen aufstellen und in die Länder der Ungläubigen einmarschieren, aber er kann Raubzüge und Guerillaangriffe in kleinerem Maßstab organisieren. Und dies ist genau das, was wir die Moslems die ganze Geschichte hindurch tun sehen, wann immer sie in der Nähe nichtmoslemischer Völker lebten.

Es war solch eine Kriegführung „niedriger Intensität“ in der Form zahlloser Piratenüberfälle, die im siebten Jahrhundert das Mittelmeer effektiv für den Handel sperrten und die klassische Zivilisation beendeten.

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Das Goldene Zeitalter des Islam – ein archäologisches Nichts

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Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Islam’s Golden Age: An Archaeological Nonentity erschien am 27. Februar 2010 bei „Gates of Vienna“.

In meinem kürzlich erschienenen Buch “Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization” habe ich detailliert argumentiert, daß der Islam, weit davon entfernt, eine Kraft der Aufklärung im sogenannten Dunklen Zeitalter zu sein, tatsächlich verantwortlich war für die Zerstörung der alphabetisierten und städtischen Zivilisation, die wir jetzt die klassische nennen, und daß es, wenn überhaupt, der Islam war, der Europas Abstieg in die Rückständigkeit während des Mittelalters verursachte. An derselben Stelle habe ich im Detail argumentiert, daß das islamische Goldene Zeitalter des späten siebten bis mittleren zehnten Jahrhunderts, in dem der Islam sich angeblich im Licht der Wissenschaft und Gelehrsamkeit gesonnt hat, ein kompletter Mythos ist, und daß keine solche Epoche jemals existierte. Die Beweise dafür sind archäologischer Natur.

Bis zum neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert waren Gelehrte gezwungen, sich hinsichtlich ihres Wissens über die Welt der Antike und des Mittelalters gänzlich auf schriftliche Quellen zu verlassen. Der kompetente Historiker hatte natürlich immer die entscheidende Fähigkeit gehabt, zwischen Fakten und Fabeln zu unterscheiden, zwischen Propaganda und ehrlicher Berichterstattung. Es gab auch ab dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert eine ausgereiftere Form der Textkritik. Dennoch, egal wie kritisch der Gelehrte war, am Ende war alles, womit er arbeiten konnte, das geschriebene Wort. Aber dies alles begann sich im neunzehnten Jahrhundert zu ändern. Von da an hatten die Gelehrten etwas Unabhängiges, mit dem sie die Behauptungen der Chronisten und Annalenschreibe von einst überprüfen konnten: die Wissenschaft der Archäologie.

Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts hatten die Archäologen begonnen, ein recht umfassendes Bild der Archäologie Europas und des Nahen Ostens zusammenzufügen. In der Tat gehörten und gehören mehrere Gebiete des Nahen Ostens, wie Ägypten, Palästina und der Irak, zu den am gründlichsten durch Ausgrabungen erforschten Regionen der Erde.

Mittelalterkundler waren natürlich sehr daran interessiert gewesen, etwas Licht auf die romantische, wenn auch anscheinend fabelhaft reiche und kultivierte islamische Welt des siebten, achten und neunten Jahrhunderts zu werfen. Seltsame und wundersame Geschichten wurden über diese Epoche erzählt, wenngleich alle darin übereinstimmten, daß es ein Zeitalter hoher Zivilisation war. In der Tat wurde das siebte bis zehnte Jahrhundert, wie wir sahen, als das islamische Goldene Zeitalter betrachtet. Dies war das Zeitalter der Omayyaden- und Abbasidenkalifen; die romantische Epoche von Scheherazade und Harun al-Raschid, dem fabelhaft reichen Kalifen von Bagdad, von dem es heißt, daß er die Verkleidung eines gewöhnlichen Mannes angelegt und nachts durch die schwach beleuchteten Straßen der Metropole gewandert sei – einer Stadt von angeblich einer Million Menschen. Diese Epoche, und diese allein, soll das Zeitalter der kulturellen Vorherrschaft des Islams markiert haben. Man betrachte die folgende Beschreibung eines englischen Historikers über das Cordoba des achten bis zehnten Jahrhunderts, typisch für das Genre:

„In Spanien … führt die Gründung der Omayyaden-Macht eine Ära beispielloser Pracht herbei, die ihren Höhepunkt im frühen zehnten Jahrhundert erreicht. Die große Universität von Cordoba ist gedrängt voll mit Studenten … während die Stadt selbst das Staunen von Besuchern aus Deutschland und Frankreich erregt. Die Ufer des Gualadquivir sind gesäumt von luxuriösen Villen, und – geboren aus einer Laune des Herrschers – erhebt sich der berühmte Palast der Blume, eine fantastische Stadt der Freuden.“ (H. St. L. B. Moss, „The Birth of the Middle Ages; 395-814“, Oxford University Press, 1935). Alle stimmten darin überein, daß die islamische Welt in späteren Jahren, vom elften Jahrhundert an, schnell hinter den Westen zurückzufallen begann.

Nach dem Wort der geschriebenen Geschichten erwarteten die Archäologen also, von Spanien bis zum östlichen Iran eine blühende und lebhafte Kultur zu finden; eine islamische Welt enormer Städte, ausgestattet mit all dem Reichtum der Antike und dem Beutegut, das in den moslemischen Eroberungskriegen angesammelt worden war. Sie hofften, Paläste zu finden, öffentliche Bäder, Universitäten und Moscheen, alle reich mit Marmor, Keramik und Steinschnittarbeiten verziert.

Tatsächlich fanden sie nichts dergleichen.

Das archäologische Nichterscheinen des islamischen Goldenen Zeitalters ist sicherlich eine der bemerkenswertesten Entdeckungen, die im vergangenen Jahrhundert ans Licht kamen. Es hat nicht für die sensationellen Schlagzeilen gesorgt, die wir erwarten würden, aus dem simplen Grund, daß eine Nichtentdeckung für die Öffentlichkeit weit weniger interessant ist als eine Entdeckung. Andererseits stellten sich die Archäologen vor, während sie vergeblich Ausgrabungsstätte um Ausgrabungsstätte durchsuchten, daß sie nur kein Glück gehabt hätten; daß mit der Ausgrabung des nächsten Tages die fabelhaften Paläste und Bäder enthüllt werden würden. Und dies ist nun schon seit hundert Jahren das Muster gewesen…

In Wirklichkeit ist die islamische Welt über grob drei Jahrhunderte eine buchstäbliche Leerstelle. Im Normalfall finden wir ein oder zwei Fundstücke, die dem siebten Jahrhundert zugeschrieben werden, dann über drei Jahrhunderte nichts, dann ein Wiedererscheinen archäologischen Fundmaterials im mittleren oder späten zehnten Jahrhundert. Nehmen Sie zum Beispiel Ägypten. Ägypten war im frühen Mittelalter das größte und bevölkerungsreichste islamische Land. Die moslemische Eroberung des Landes fand 638 oder 639 statt, und wir sollten erwarten, daß die Invasoren fast sofort angefangen hätten, unter Nutzung des Reichtums des Landes zahlreiche und prächtige Gebetsstätten zu bauen – aber augenscheinlich taten sie das nicht. Nur zwei Moscheen in ganz Ägypten, beide in Kairo, sollen aus der Zeit vor dem elften Jahrhundert stammen: die Amr ibn al-As, 641 n. Chr., und die Ahmad ibn Tulun, 878 n. Chr. Jedoch weist das letztere Gebäude viele Merkmale auf, die man nur bei Moscheen des elften Jahrhunderts findet, daher ist ihre Datierung mit 878 umstritten. Also haben wir in Ägypten eine einzige Gebetsstätte, die Moschee Amr ibn al-As, die aus der Zeit drei Jahre nach der moslemischen Eroberung stammt, dann weitere dreieinhalb Jahrhunderte lang nichts. Warum sollten die Moslems in einer enormen Stadt mit vielleicht bis zu fünf Millionen Einwohnern über dreihundert Jahre warten, bevor sie sich eine Gebetsstätte bauen?

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Die Kreuzzüge: Eine Reaktion auf islamische Aggression

Arn der Kreuzritter 1

Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots.

Das Original The Crusades: A Response to Islamic Aggression erschien am 20. Februar 2010 bei „Gates of Vienna“.

Vorwort von Baron Bodissey:

John J. O’Neills neuester Essay beleuchtet die historische Realität der Kreuzzüge, die eine Defensivaktion gegen die gewaltsame Ausbreitung des Islams in Territorien waren, die jahrhundertelang Teil der Christenheit gewesen waren.

Einer der stärksten Mythen unserer Zeit ist der, daß die Kreuzzüge wenig mehr als ein unprovozierter Angriff eines barbarischen Europas gegen eine ruhige und kultivierte islamische Welt gewesen seien. Nach konventionellen Vorstellungen war das siebte und achte Jahrhundert das große Zeitalter der islamischen Expansion. Man sagt uns, daß die islamische Welt im elften Jahrhundert – zur Zeit des Ersten Kreuzzuges – ruhig und gesetzt war und daß daraus folgt, daß die Kreuzritter die Aggressoren waren. In der Tat werden die Kreuzritter routinemäßig als eine Horde von Barbaren aus einem rückständigen und abergläubischen Europa dargestellt, die in die kultivierte und urbane Welt des Nahen Ostens im elften Jahrhundert einfielen.

Dies ist zumindest die populistische Sprache, die oft im Fernsehen und in Zeitungsartikeln zur Anwendung kommt. In meinem neuen Buch „Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization“ habe ich jedoch gezeigt, daß die Christen vor der Ankunft des Islams gar kein Konzept des „Heiligen Krieges“ hatten und daß es die Moslems selbst waren, von denen die Europäer diese Idee übernahmen. Ich zeigte auch, daß die Kreuzzüge, die weit davon entfernt waren, ein unprovozierter Akt der Aggression seitens des christlichen Europa zu sein, Teil eines Rückzugsgefechts waren, welches das moslemische Vordringen aufhalten sollte, das am Anfang des elften Jahrhunderts wie nie zuvor drohte, ganz Europa zu überwältigen.

Trotz der in „Holy Warriors“ präsentierten Beweise ist es Konsens unter der Mehrzahl der Mittelalterhistoriker, daß die Bedrohung durch den Islam sehr wenig, wenn überhaupt etwas mit den Kreuzzügen zu tun hatte; die Moslems wären einfach die bequemen Ziele eines unzivilisierten und brutalen Europas gewesen, das in einer Kultur gewohnheitsmäßiger Gewalt und Räuberei feststeckte. Die „Energien“ von Europas Kriegerklasse, heißt es, wurden vom Papsttum einfach von Zerstörung im Inneren weg und auf die bequemen Ziele der islamischen Welt umgelenkt. Dies ist zum Beispiel die Linie, die von Marcus Bull in seiner Untersuchung der Kreuzzüge in „The Oxford History of the Crusades“ vertreten wird. In einem Artikel von fast zehntausend Worten berücksichtigt Bull die moslemische Bedrohung überhaupt nicht. In der Tat erwähnt er sie nur, um sie von der Hand zu weisen:

„Die Perspektive eines mittelmeerweiten Kampfes [zwischen Islam und Christentum] war nur für jene Institutionen sichtbar, besonders für das Papsttum, welche die nachrichtendienstlichen Netzwerke, das Verständnis für Geographie und das Gefühl einer langen historischen Tradition hatten, um eine breite Sicht auf die Christenheit und die ihr drohende, reale oder eingebildete mißliche Lage einzunehmen. Dies ist ein Punkt, der betont werden muß, weil die Terminologie der Kreuzzüge oft ungenau auf all die Fälle in den Jahrzehnten vor 1095 angewendet wird, in denen es zu einem Schlagabtausch zwischen Christen und Moslems gekommen war. Eine Idee, die der unpräzisen Anwendung zugrunde liegt, ist daß der Erste Kreuzzug der letzte und der Höhepunkt einer Reihe von Kriegen im elften Jahrhundert war, welche Kreuzzugscharakter gehabt hätten und effektiv „Probeläufe“ gewesen seien, die die Europäer mit den wesentlichen Merkmalen des Kreuzzugs vertraut gemacht hatten. Dies ist eine unhaltbare Sichtweise.“ (Marcus Bull, „Origins“, in Jonathan Riley Smith [Hrsg.] „The Oxford History of the Crusades“, S. 19).

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Wie der Islam der Sklaverei und dem Sklavenhandel in Europa neues Leben einhauchte

Arabische Sklavenhändler

Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots.

Das Original How Islam Breathed New Life into Slavery and the Slave Trade In Europe erschien am 11. Jänner 2010 bei „Gates of Vienna“.

In meinem frisch erschienenen Buch „Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization“ argumentiere ich ausführlich, daß eine große Mehrheit der Dinge, die allgemein als „mittelalterlich“ betrachtet werden, in Wirklichkeit vom Islam in Europa eingeführt wurden, und daß es der Islam war, nicht die Hunnen, Wandalen und Goten, der die rationale und humane Zivilisation von Griechenland und Rom beendete. Diese Zivilisation überlebte in Europa und in Nordafrika und im Nahen Osten bis ins siebte Jahrhundert, als ihr von den moslemischen Eroberungen ein Ende macht wurde.

Tatsächlich war der Einfluß des Islams auf Europa viel größer, als man sich allgemein vorstellt, aber dieser Einfluß war gänzlich negativ. Nicht nur setzten die Moslems der klassischen Zivilisation ein Ende, sondern sie zerrten Europa auf vielen Ebenen auf ein barbarischeres Kulturniveau herab. Es waren die Moslems zum Beispiel, von denen die christlichen Europäer die Idee des „Heiligen Krieges“ hatten, eine Konzept, das in früheren Jahrhunderten undenkbar gewesen wäre. Und ebenfalls vom Islam erhielt die Institution der Sklaverei, wie auch der Sklavenhandel, einen neuen und machtvollen Auftrieb.

Im Gegensatz zum Glauben einiger moderner antichristlicher Autoren brachte das Christentum eine sofortige und dramatische Verbesserung der Lebensbedingungen von Sklaven im Römischen Reich. Es war auch schließlich hilfreich bei der Abschaffung der gesamten Institution.

Die Verbesserung war eine unvermeidliche Konsequenz der christlichen Auffassung, daß die Mißhandlung irgendeines menschlichen Wesens, ob Sklave oder frei, schwer sündhaft war. In den Worten eines Autors: „Die Auswirkung der Kirche auf das Imperium kann in dem Wort „Freiheit“ zusammengefaßt werden.“ (H. F. Stewart, „Thoughts and Ideas of the Period“, in „The Cambridge Medieval History: The Christian Empire“, Vol. 1, 2. Auflage 1936, S. 592). Und: „Gleich nach dem Sieg der Kirche folgen Gesetze, die günstiger für den Sklaven sind als alle, die davor ergangen waren…“ (ebd.). Während es stimmt, daß „Konstantin nicht die sofortige oder umfassende Emanzipation versuchte, was unklug und unmöglich gewesen wäre“, versuchte er trotzdem sofort „das Elend [der Sklaven] durch Maßnahmen zu lindern, die bei all ihren Ungleichheiten einzigartig im Gesetzbuch Roms sind.   … er verbot Grausamkeit gegenüber Sklaven in Worten, die selber eine Anklage der existierenden Praxis waren.“ (ebd., S. 593).

Die hierfür relevanten Passagen im Evangelium sind zu zahlreich, um sie zu erwähnen, aber wir sollten besonders die Geschichte des Jüngsten Gerichts nach Markus 25:31-46 beachten, wo der König (Gott) seinen Dienern sagt: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt ihr mir getan.“ Es sollte an dieser Stelle auch festgehalten werden, daß das ganze Konzept der Menschenrechte, das von vielen Westlern den Denkern der Aufklärung zugeschrieben wird, in diesem Konzept des Evangeliums wurzelt – eine Tatsache, die von den Philosophen der Aufklärung selbst zugegeben wird. Menschenrechte sind sowohl ein moralisches als auch juristisches Konzept. Wenn Gott jeden von uns für unser Verhalten gegenüber den niedrigsten Mitgliedern der Gesellschaft zur Verantwortung zieht, dann stellt das die Letzteren in moralischer Hinsicht mit den höchsten Mitgliedern der Gesellschaft gleich.

Somit verbesserte sich das Leben der Sklaven von Anfang an. Dies war besonders der Fall bei weiblichen und jüngeren männlichen Sklaven, deren Funktion es in der Vergangenheit oft war, ihren Besitzern sexuelles Vergnügen zu bereiten. Diese Art von Übertretung wurde von den Christen besonders mißbilligt. Und so war, während der Besitz von Sklaven nicht von Anfang an illegal war, Mißhandlung sehr wohl illegal. Diese Ansicht führte unaufhaltsam zur Aufgabe und Abschaffung des gesamten Sklavensystems. Wir finden daher schon von frühester Zeit weg viele christliche Führer wie Gregor von Nyssa und Johannes Chrysostomos [Johannes von Antiochia], die die Sklaverei selbst verdammten und zu besserer Behandlung der Sklaven aufriefen. Tatsächlich beschreibt die Tradition Papst Clemens I (92 – 99), Papst Pius I (ca. 158 – 167) und Papst Callixtus I (217 – 222) als ehemalige Sklaven.

Nachdem das Christentum zur offiziellen Religion des Imperiums geworden war, wurden die schädlicheren Manifestationen der Sklaverei, wie Gladiatorenkämpfe, eine nach der anderen abgeschafft; und mit dem von Justinian veröffentlichten Corpus von Gesetzen finden wir schließlich im sechsten Jahrhundert eine formale Verurteilung der Institution. Das Grundprinzip wurde in den Institutiones (Titel III; Buch 1, Absatz 2) erläutert, wo wir folgendes lesen: „Sklaverei ist eine Institution des Gesetzes von Nationen, gegen die Natur, die einen Mann der Herrschaft eines anderen unterwirft.“ In Titel II, Buch 1, Absatz 2 heißt es wiederum: „… das Gesetz von Nationen ist der gesamten menschlichen Rasse gemeinsam; denn Nationen haben gewisse Dinge für sich geregelt, wie es die Gelegenheit und die Notwendigkeiten des menschlichen Lebens erforderten. Zum Beispiel entstanden Kriege, und dann folgten Gefangenschaft und Sklaverei, welche gegen das Gesetz der Natur sind; denn nach dem Gesetz der Natur sind alle Menschen von Anfang an frei geboren.“

Der justinianische Codex wurde (im Jahr 554) in Italien eingeführt, von wo es sich im zwölften Jahrhundert nach Westeuropa ausbreitete und zur Basis vieler europäischer Rechtssysteme wurde. Es breitete sich auch nach Osteuropa aus, wo es in slawischen Ausgaben erschien und zum Eckstein des russischen Rechts wurde. Das Endergebnis von all dem war, daß die Kirche bis zum zehnten oder sogar neunten Jahrhundert effektiv die Sklaverei in Europa beendet hatte. Und dies ist eine wohlbekannte Tatsache. In den Worten von Rodney Stark „… endete die Sklaverei in Europa nur, weil die Kirche ihre Sakramente auch allen Sklaven anbot und es dann schaffte, ein Verbot der Versklavung von Christen (und Juden) durchzusetzen. Im Kontext des mittelalterlichen Europas war dieses Verbot effektiv eine Regel zur universalen Abschaffung.“ (Rodney Stark, „The Victory of Reason“, Random House, New York 2005, S. 28).

Die obige Aussage ist konservativ. Tatsächlich war die Sklaverei bis zum siebten Jahrhundert auf dem besten Weg, aus ganz Europa zu verschwinden; aber dann, an diesem Punkt, wurde ihr neues Leben eingehaucht, und der Sklavenhandel erfuhr eine massive Wiederbelebung. Die Wiederbelebung war eine direkte Folge der Ankunft des Islams.

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Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte

Die USS Enterprise besiegt im Jahr 1801 einen tripolitanischen Korsaren.

Die USS Enterprise besiegt im Jahr 1801 einen tripolitanischen Korsaren.

Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots.

Das Original How Muslim Piracy Changed the World erschien am 10. November 2009 bei „Gates of Vienna“.

Vorwort von Baron Bodissey.

Letzten Monat veröffentlichten wir einen Auszug aus “Islam and the Dark Age of Byzantium” von John J. O’Neill. Mr. O’Neill kehrt zurück mit einem Essay über die Art, wie moslemisches Piratentum und Räuberunwesen die christliche Welt weit über die Grenzen des Mittelmeers und des Nahen Ostens hinaus beeinflußten.

Im Laufe der letzten fünf Jahre bin ich in meiner Eigenschaft als Zusammenträger von Informationen über die moslemische Welt dahin gelangt, daß ich den Islam als Inkarnation des Zerstörers betrachte. Für jedes arabische Astrolabium oder jede Abhandlung über Geometrie hat es tausend – oder hunderttausend – Fälle von Mord, Plünderung, Folter, Sklaverei und mutwilliger Zerstörung von etwas Erhabenem oder Schönem gegeben, das außerhalb des Islams entstand.

Mr. O’Neills Essay läßt mich erkennen, wie weit sich der verderbliche Einfluß des Islams tatsächlich in die Ferne erstreckt hat. Das Vermächtnis des Propheten reicht von der Dammstraße bei Tenochtitlan bis zu den Tempeln von Kerala und den Stränden von Bali, von der Küste Islands bis zu den Küsten von Sansibar.

 

Wie die moslemische Piraterie die Welt veränderte; von John J. O’Neill

In meinem kürzlich veröffentlichten Buch „Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization“ argumentierte ich, daß es die Ankunft des Islams in der Mitte des siebten Jahrhunderts war, die die klassische Zivilisation von Griechenland und Rom tatsächlich beendete und das Mittelalter einleitete. Dort zeigte ich, daß die moslemische Eroberung des Nahen Ostens und Nordafrikas ab den 630er-Jahren jene Gebiete dem Handel mit Europa verschloß und daß die nachfolgende Verarmung des letzteren zum Niedergang der städtischen Zentren führte, welche die Kraftwerke der klassischen Kultur gewesen waren.

Aber es war nicht allein der Krieg, der dies herbeiführte. Immerhin waren vom Beginn der Geschichte an Imperien um die Ufer des Mittelmeers erschienen und verschwunden, und doch waren Handel und Wirtschaftsleben weitergegangen. Es ist klar, daß dies mit dem Aufstieg des Islams nicht stattfand. Aller Handel zwischen dem christlichen Westen (und dem christlichen Osten) und dem neuerdings islamischen Osten wurde definitiv beendet. Wir wissen dies mit Sicherheit durch die von Heri Pirenne und anderen vorgebrachten Daten. Warum geschah es? Verboten die Kalifen den Kaufleuten, mit Ungläubigen Handel zu treiben?

Die Wahrheit ist weit schlimmer.

Eine der Grundlagen des islamischen Glaubens war Annehmbarkeit, sogar die Pflicht, daß Moslems Krieg gegen die Ungläubigen führten. Der Islam teilte die Welt in zwei schroff gegeneinander stehende Lager: das des Islam, das Dar al-Islam, und das der Ungläubigen, das Dar al-Harb genannt wurde. Aber Dar al-Harb bedeutet wörtlich „Haus des Krieges“. Dschihad oder der Heilige Krieg war, wie wir gesehen haben, eine fundamentale Pflicht aller moslemischen Herrscher. Waffenstillstände waren erlaubt, aber niemals ein dauerhafter Friede (siehe z. B. Koran 8:40 und 9:124). In den Worten des Mittelalterhistorikers Robert Irwin: „Da der Dschihad … ein Zustand des permanenten Krieges [war], schloß er … die Möglichkeit eines wahren Friedens aus, aber er … ließ provisorische Waffenstillstände je nach den Erfordernissen der politischen Situation zu.“ (Robert Irwin, „Islam and the Crusades: 1096-1699“, in Jonathan Riley-Smith, Hrsg.; „The Oxford History of the Crusades“, Oxford 1995, S. 237 ff). Und “Das moslemische religiöse Gesetz konnte das formelle Schließen jeder Art von dauerhaftem Frieden mit den Ungläubigen nicht tolerieren.” (ebd.)

Unter solchen Umständen ist es offenkundig, daß, wenn die islamischen Kräfte in einer Position der Stärke waren, fast jeder Kontakt zwischen ihnen und der Außenwelt kriegerisch war. Und dies war nicht der Krieg, wie er zwischen zwei Königreichen, Imperien oder Dynastien geführt wurde: Dies war totaler Krieg, ein Krieg, der nicht zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten unterschied, und ein Krieg, der nicht endete. In diesem Geiste starteten islamische Generäle während des siebten und achten Jahrhunderts Angriff um Angriff gegen die südlichen Küsten Europas; und diese „offiziellen“ Aktionen wurden von hunderten, sogar tausenden kleineren Überfällen ergänzt, die von weniger bedeutenden moslemischen Befehlshabern und sogar Privatpersonen durchgeführt wurden: denn es wurde als legitim betrachtet, daß der moslemische Gläubige von der Welt der Ungläubigen leben sollte. Was immer an Beute gemacht werden konnte, war göttlich sanktioniert.

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Der Islam und das Dunkle Zeitalter von Byzanz

Karte Oströmisches Reich

Von John J. O’Neill, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Islam and the Dark Age of Byzantium erschien am 7. Oktober 2009 bei „Gates of Vienna“

In seinem Buch „Mohammed et Charlemagne“ von 1936 argumentierte der belgische Historiker Henri Pirenne detailreich, daß das Dunkle Zeitalter Europas recht plötzlich in der Mitte des 7. Jahrhunderts begann und daß dieser plötzliche und katastrophale Niedergang der Zivilisation an der Blockade des Mittelmeers durch den Islam lag. Bis zu dieser Zeit gab es, wie Pirenne zeigte, keinen Hinweis auf einen Niedergang der klassischen Kultur. Es stimmt, das weströmische Reich war im Jahr 476 als politische Einheit verschwunden, aber die alphabetisierte, wohlhabende und städtische Zivilisation, die wir die „klassische“ nennen, ging buchstäblich ununterbrochen weiter. Die Goten und andere „barbarische“ Völker, die die Provinzen des Westens nach 467 beherrschten, versuchten nicht, die römische Zivilisation und bürgerliche Gesellschaft zu zerstören. Tatsächlich taten sie, wie Pirenne detailreich zeigte, alles in ihrer Macht Stehende, um sie zu bewahren. Sie übernahmen die lateinische Sprache, nahmen imperiale Titel vom Kaiser in Konstantinopel an und prägten Goldmünzen, die mit dem Bild des oströmischen Kaisers geschmückt waren.

Dennoch kam diese blühende spätklassische Kultur im siebten Jahrhundert zu einem recht plötzlichen Ende: das Stadtleben ging zurück, wie auch der Handel; eine Tauschwirtschaft ersetzte das frühere Geldsystem, und was an Münzen verwendet wurde, war aus Silber geprägt statt aus Gold; die Alphabetisierung ging zurück, da der Papyrus aus Ägypten verschwand und teures Pergament seinen Platz einnahm; und die Macht der Könige schwand, als lokale „starke Männer“ oder „Barone“ in den Provinzen die Zügel der Macht ergriffen. Das Mittelalter hatte begonnen.

Pirennes großartiges Buch, das posthum veröffentlicht wurde, erhielt gemischten Zuspruch. Im Großen und Ganzen wurde eingeräumt, daß er auf etwas von großer Bedeutung gestoßen zu sein schien. Dennoch gab es Kritik, und die Kritik nahm über die Jahre nur zu.

Eines der vielsagendsten Argumente gegen Pirenne war die Frage von Byzanz. Historiker beeilten sich, darauf hinzuweisen, daß, während die Regionen des Westens zwischen dem siebten und dem zehnten Jahrhundert ein Dunkles Zeitalter erlebt haben mochten, das bei den Regionen des Ostens nicht der Fall war. Es gab keinen Niedergang in Byzanz, sagten sie. Wenn die arabische Blockade des Mittelmeers die klassische städtische Zivilisation im Westen stranguliert hatte, warum hatte es nicht dieselbe Auswirkung im Osten? Dies war eine Frage, auf die es keine leichte Antwort zu geben schien. Sogar Pirenne glaubte, daß Byzanz irgendwie mit den Arabern besser fertig geworden sei als der Westen. Zu seiner Zeit wurde allgemein angenommen, daß die klassische Zivilisation im Osten überlebt hatte und daß die Region weniger „mittelalterisiert“ worden sei als der Westen. Wir werden von den Historikern informiert, oder wurden das bis vor kurzem, daß das achte, neunte und zehnte Jahrhundert in Byzanz, nach den Worten von Sidney Painter, „drei glorreiche Jahrhunderte“ waren und daß in dieser Zeit „das byzantinische Reich der reichste Staat in Europa war, die stärkste Militärmacht, und die bei weitem Kultivierteste.“ (Sidney Painter, „A History of the Middle Ages, 284 – 1500“). Wir werden weiters darüber informiert, daß „während dieser drei Jahrhunderte, während Westeuropa ein Land teilweise gezähmter Barbaren war, das byzantinische Reich ein hochzivilisierter Staat war, wo eine höchst glückliche Verschmelzung von Christentum und Hellenismus eine faszinierende Kultur hervorbrachte.“ (ebd.)

Die obigen Meinungen, die bis in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gängig waren, wurden teilweise von byzantinischer Propaganda hervorgerufen, die immer danach strebte, Konstantinopel als das „Neue Rom“ darzustellen und als den Nachfolger des ersten christlichen Kaisers Konstantin in ungebrochener Linie der Autorität. Aber während des vergangenen halben Jahrhunderts hat die Archäologie bewiesen, daß dieses Bild eine Erfindung war.

Wir wissen jetzt in der Tat, daß das einst stolze Ostrom von den arabischen Angriffen verheert wurde. Dieselbe Armut und denselben Analphabetismus, den wir im Westen finden, finden wir nun auch im Osten. Städte befinden sich im Niedergang, und die Wissenschaft und Philosophie der Griechen und Römer verschwindet. In der Tat sinkt wie im Westen ein Dunkles Zeitalter hernieder. In den Worten von Cyril Mango:

„Man kann kaum den katastrophalen Bruch überschätzen, der im siebten Jahrhundert stattfand. Jeder, der den Bericht über die Ereignisse liest, wird betroffen sein von den Kalamitäten, die das Reich befielen, angefangen mit der persischen Invasion ganz am Beginn des Jahrhunderts, und weiter mit der arabischen Expansion etwa dreißig Jahre später – eine Serie von Rückschlägen, die das Reich einiger seiner reichsten Provinzen beraubte, namentlich Syrien, Palästina, Ägypten und später Nordafrika – wodurch es sowohl an Fläche als auch Bevölkerung auf weniger als die Hälfte seiner früheren Größe reduziert wurde. Aber die erzählenden Quellen zu lesen, gibt einem nur eine schwache Vorstellung von der tiefgreifenden Umwandlung, die diese Ereignisse begleitete. … Sie stellte für die byzantinischen Länder das Ende einer Lebensart dar – der städtischen Zivilisation der Antike – und den Beginn einer sehr verschiedenen und deutlich mittelalterlichen Welt.“ (Cyril Mango, „Byzantium, the Empire of New Rome“, S. 4). Mango erwähnte die buchstäbliche Aufgabe der byzantinischen Städte nach der Mitte des siebten Jahrhunderts, und die archäologische Fundlage dieser Siedlungen offenbart üblicherweise „einen dramatischen Bruch im siebten Jahrhundert, manchmal in Form der buchstäblichen Siedlungsaufgabe.“ (ebd., S. 8) Mit den Städten und dem Papyrusnachschub aus Ägypten ging auch die intellektuelle Klasse dahin, die nach dem siebten Jahrhundert auf eine „kleine Clique“ reduziert wurde (ebd., S. 9). Die Beweislage, wie Mango sie sieht, ist unmißverständlich: die „Katastrophe“ (wie er sie nennt) des siebten Jahrhunderts „ist das zentrale Ereignis der byzantinischen Geschichte.“ (ebd.)

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