Zu wenig und zu spät, Timmy

Tim „White Like Me“ Wise

Tim „White Like Me“ Wise

Die Entgegnung von William Rome auf Tim Wise’s antiweiße Hasstirade [Offener Brief an die weiße Rechte], übersetzt von Deep Roots.

Das Original Too Little Too Late Timmy erschien am 5. November 2010 im „Occidental Dissent“.

Mein liebes Establishment-Sprachrohr Timmy Wise, du bist wahrlich eine erbärmliche Kreatur. Zuallererst hast du dich als blutdürstige Bestie bloßgestellt, die den Tag nicht erwarten kann, an dem mein Volk ausgestorben ist wie der Dodo. Aber schlimmer noch, du versuchst zurückzunehmen, was du gesagt hast, wenn andere anfangen, dich darauf anzusprechen. Wie ein Besoffener, der, wenn er am nächsten Morgen ausnüchtert, all das wegzuerklären versucht, das er in der Nacht zuvor losgelassen hat, hast du versucht, den Schaden ungeschehen zu machen, den du dir zugefügt hast. Warum nicht zum ersten Mal in deinem erbärmlichen, bedeutungslosen Leben ein Mann sein und zu dem stehen, was du sagtest? Aber andererseits verlange ich wahrscheinlich zu viel, wenn ich erwarte, daß ein feiger, scheinheiliger Linker, der das gesamte Establishment hinter sich hat, einmal etwas Mannhaftes tut.

Mit viel Gelächter habe ich deinen Versuch gelesen, dein genozidales Schwadronieren vom Vortag wegzuerklären. Als einer, der in seiner ganzen akademischen Laufbahn Fortgeschrittenenunterricht in Englisch genommen hat, der ständig die Klassiker von Homer und Vergil bis Dickens und Tolstoj gelesen hat und dessen lebenslanger Ehrgeiz es gewesen ist, ein großer Schriftsteller zu sein, brauche ich kaum Belehrungen über Subtext und Interpretation von jemand, der Politikwissenschaft als Hauptfach studiert hat. Anders als deine Schar oberflächlicher Multikulturalisten, die den Unterschied zwischen einem Brahmanen und einem Besenstiel nicht kennen, bin ich nicht leicht von einem Pseudointellektuellen zum Narren zu halten, der einen Haufen großer Worte aneinanderreiht, um intelligent zu klingen. Und aus Höflichkeit lasse ich mich nicht über den Mangel an Leseverständnis unter deinen geliebten „People of color“ aus.

Sehen wir uns jetzt einige der saftigen Passagen aus deiner hasserfüllten Schmährede an:

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Danke, Tim Wise!

Tim „White Like Me“ Wise

Tim „White Like Me“ Wise

Von William Rome, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Thank You Tim Wise erschien am 4. November 2010 im „Occidental Dissent“.

Danke, Tim Wise. Aufrichtig, aus dem Grunde meines Herzens, sage ich danke. Deine hasserfüllte Motzerei neulich, die die wahre genozidale Natur von Bestien wie dir bloßstellte, hat mich in einer Weise inspiriert, wie ich es nie geahnt hätte.

Dies deshalb, weil ich mich seit meiner Heimkehr vom OD-Hauptquartier in Virginia langsam wieder in ein normales amerikanisches Mittelklasse-Leben integriert habe, einschließlich eines Wirbelwinds von Familienereignissen, wie der Collegeabschluß meiner Schwester, die Geburt des ersten Sohnes meines Cousins (der erste der nächsten Generation) und seine Taufe, die Verlobung eines weiteren Cousins, die Rückkehr meiner Großmutter aus der Rehab-Anstalt, und der vierte Jahrestag des Todes meines Vaters.

Mein gesellschaftliches Leben ist ebenfalls gut zu mir gewesen. Ich bin ein paar Mal nach NYC runtergefahren, um den Tag mit meinem guten Freund Gaurav Ahuja zu verbringen (ehemaliger Buchungsagent des Cesspool), habe die Beziehung zu dem Mädchen fortgesetzt, das ich liebte und mit dem ich jetzt wieder zusammen war, und am befriedigendsten meine Einführung in einen örtlichen Zigarrenraucherclub, wo wir jeden Freitagabend zusammenkommen, um Zigarren zu rauchen, Wein zu trinken, Rock zu hören und farbige Witze zu erzählen.

Insgesamt ist mein Leben recht gut gelaufen. Und dies begann die Frage zu erheben: Warum zu den finanziellen und emotionalen Härten des Aktivismus zurückkehren? Warum sich wieder zum gesellschaftlichen Paria machen?

Dieses zunehmend stabile und spaßige Leben daheim kombinierte sich mit der wachsenden Hoffnungslosigkeit der Sache. Jeder in der Bewegung kennt die typischen Gründe für Hoffnungslosigkeit: oh die Tea Parties sind irreparabel kooptiert worden, Weiße sind seit einem halben Jahrhundert gehirngewaschen worden und werden nie aufwachen, die nichtweiße Demographie macht das Verlieren unvermeidlich, die weiß-nationalistische Bewegung selbst ist zu voll mit abgehobenen Spinnern. Hoffnungslos! Hoffnungslos! Hoffnungslos! Wickle dich nicht wieder damit ein und bleibe einfach bei diesem zunehmend normalen Leben.

Aber dann kamst du daher, Timmy. Du kamst daher und veröffentlichtest deine blutdürstige Schwadroniererei. [Hier die Übersetzung: Offener Brief an die weiße Rechte] Danke vielmals!

Was deine Blutlust reingehämmert hat, war daß es keine Rückkehr zum normalen Leben gibt. Der Grund dafür ist, dass Monster wie du es zerstören wollt. Bestien wie du so vollgepumpt mit Hass auf mein Volk und meine Zivilisation, daß ihr eine Dunkelheit geplant habt, die auf einem Blutbad an mir und meinem Volk erbaut ist. Ich kann nicht zu einem normalen Leben zurückkehren, weil ihr es mir, meinen Freunden und meiner Familie wegnehmen wollt; ihr werdet uns niemals glücklich und in Frieden leben lassen. Daß sie gute Leute sind, zählt für dich nicht; alles, was du siehst, sind Weiße, und daher müssen sie verschwinden. Du und deine Sorte sind wahrlich böse Monster ohne einen Fetzen menschlichen Anstands.

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