Israel verwandelt sich in einen Mafiastaat

Von Eliad Shraga, übersetzt von Lucifex. (Eliad Shraga ist der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Movement for Quality Government in Israel.) Das Original „Israel is turning into a Mafia State“ erschien am 10. Dezember 2017 in der Times of Israel:

http://anonym.to/?http://blogs.timesofisrael.com/israel-is-turning-into-a-mafia-state/

Ich habe ein paar Fragen an Staatsanwalt Shai Nitzan. Warum, Herr Nitzan, brauchten Sie mehr als zwei Jahre, um einen 10seitigen Fall gegen Menny Naftali abzuschließen? Warum haben sie mehr als zwei Jahre gebraucht, um die einfache Erklärung abzugeben, daß es keine Beweise gibt, die die Behauptungen des Klägers gegen Naftali untermauern, besonders wo Sie die ganze Zeit wußten, daß es keinen Beweis zur Stützung des Falles gab?

Und im Gegensatz dazu, warum auf Erden haben Sie und Ihre Kumpane in der Staatsanwaltschaft nur drei Tage gebraucht – einschließlich eines Samstags -, um einen massiven Korruptionsprozeß abzuschließen, bei dem es Dutzende Kisten voll mit Tausenden Dokumenten gab, die von Rafi Rotem und Shuki Mishol gesammelt wurden und Korruption im Finanzamt, in den Reihen der Polizei und Justiz aufdeckten? Wie kommt es, Herr Nitzan, daß Sie in diesem Fall so überaus schnell waren, so überaus effizient?

Es ist in Wirklichkeit nicht gar so überraschend. Sie finden ja doch nie Beweise, wenn es um Bedienstete der Staatsanwaltschaft geht, und insbesondere um die ehemalige Staatsanwältin Ruth David. Der Fall ist abgeschlossen, bevor er eröffnet ist. Denn es gibt einen Satz von Gesetzen für diejenigen in der Staatsanwaltschaft und einen anderen Satz von Gesetzen für Whistleblower.

Wenn es darum geht, solche wie Menny Naftali zu untergraben, die Korruption aufdecken, dauert es Jahre, um eine Feststellung zu bekommen, daß kein Beweis gefunden wurde, während sie die ganze Zeit langsam über einem offenen Feuer geröstet werden. Und erst nachdem sie ihren letzten Atemzug getan haben, macht sich jemand die Mühe zu sagen: „Tut uns leid, wir haben keinen Beweis gefunden. Tut uns leid, wir haben einen Fehler gemacht.“

Meine Spezialität sind Whistleblower, und ich muß leider sagen, daß Menny nicht allein ist. Whistleblower verdienen im Staat Israel keinen Schutz. Ihr Ruf wird zerstört, sie werden verfolgt und ausgestoßen; aus ihren Jobs gefeuert, an ihren Arbeitsplätzen körperlicher Mißhandlung und verbaler Beschimpfung ausgesetzt. Auf manche hat das schädliche gesundheitliche Auswirkungen, manche werden geschieden, und es gibt sogar welche, die sich das Leben nehmen.

Die vergangenen zwei Wochen haben uns gezeigt, daß unser Gemeinwesen erneut in Gefahr ist. Und es sind nicht Sicherheits- oder Wirtschaftsprobleme, die zu einer dritten Zerstörung der Nation in Zion führen werden. Der Dritte Tempel wird der moralischen Ermüdung zum Opfer fallen, der Korruption, die langsam die Werte und die Solidarität auffrißt, auf denen der Staat Israel gegründet wurde. Der Dritte Tempel wird durch den Niedergang des Rechtssystems und der Exekutive zerstört werden, durch die fortschreitende Beschädigung des Obersten Gerichtshofs.

Wenn man sorgfältig hinhört, kann man im Inneren die Termiten der Korruption nagen hören, die die Träger schwächen, auf denen die Fundamente ruhen, und das ganze Haus zu Fall zu bringen drohen. Diese letzten paar Wochen haben uns gelehrt, daß wir nicht von einem spezifischen Ereignis sprechen, sondern von einem stinkenden Tsunami, der sich in einem Ozean der Korruption erhebt und den Staat Israel zu ertränken droht.

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Tausende Sklaven in Israel, ergibt eine globale Studie

Von Lazar Berman, übersetzt von Lucifex. Das Original Thousands of slaves in Israel, global study finds erschien am 20. Oktober 2013 in der Times of Israel:

http://anonym.to/?https://www.timesofisrael.com/thousands-of-slaves-in-israel-global-study-finds/

Globaler Sklaverei-Index findet, daß der jüdische Staat sich relativ gut macht, aber das Problem bleibt weiter bestehen

Illustrativ: Eine Prostituierte auf einer Straße im südlichen Tel Aviv, 1. Januar 2013.

In Israel gibt es laut einer neuen, umfassenden Studie zur weltweiten Sklaverei bis zu 8500 Sklaven. Israel befindet sich auf Platz 111 unter 162 sklavenhaltenden Staaten im Global Slavery Index 2013, der kürzlich von der australischen Walk Free Foundation veröffentlicht wurde. In Mauretanien wurde das schwerwiegendste Sklavereiproblem festgestellt.

Laut der Studie, der allerersten länderweisen Erhebung ihrer Art, gibt es in Israel 7000 bis 8500 Sklaven. Dennoch schnitt Israel relativ zu den niedrigeren Standards im Nahen Osten gut ab, wenngleich Libanon, Tunesien und Ägypten besser lagen als der jüdische Staat. Die Palästinenserbehörde und der von der Hamas geführte Gaza-Streifen wurden von der Untersuchung nicht erfaßt.

Israel erreichte aber einen guten Platz in der Untersuchung der Studie über das Versklavungsrisiko. Die Studie maß fünf Fakturen zur Bestimmung der von dem Land eingeführten Strategien für Sklavereibekämpfung, Menschenrechte, menschliche und wirtschaftliche Entwicklung, politische Stabilität und Frauenrechte. Israel war das einzige nahöstliche Land, das eine niedrige Einstufung beim Versklavungsrisiko genoß, hatte aber immer noch einen viel schlechteren Platz als europäische Staaten.

Die Studie behauptete, daß „ausländische Arbeiter 40 – 90 Prozent der Bevölkerung Jordaniens, Saudi-Arabiens, Israels, der Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwaits ausmachen.“ Jedoch gibt es in Israel 300.000 ausländische Arbeiter bei einer Gesamtbevölkerung von 8 Millionen. Die Walk Free Foundation konnte zur Zeit der Veröffentlichung nicht zwecks Klarstellung erreicht werden.

Der Trend in Israel wird vom Sex-Gewerbe und vom damit verbundenen Menschenhandel getrieben. Es gibt 15.000 Prostituierte in Israel, die im Durchschnittsalter von 14 in das Gewerbe eintreten, schrieb Rebecca Hughes von ATZUMs Task Force on Human Trafficking in der Times of Israel.

„Um die 1990er war Israel als Zielland für den Menschenhandel etabliert, und internationale Opfer von Sex-Menschenhandel hatten den heimischen Markt ersetzt“, schrieb Hughes. „Israels Fleischhandel boomte und machte zwischen einer halben Milliarde und einer Dreiviertel Milliarde Dollar pro Jahr. Es war ein besonders begehrter Markt für Menschenhändler, weil der Kauf sexueller Dienstleistungen in Israel legal war und immer noch ist.“

„Während der gesamten 1990er agierten die Menschenhändler straflos und schmuggelten laut der Hotline for Migrant Workers bis zu 3000 Frauen jährlich nach Israel“, fügte sie hinzu.

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Erinnerung an J. R. R. Tolkien: 3. Januar 1892 bis 2. September 1973

MORGENWACHT

„Ich bin eigentlich ein Hobbit.“ – J. R. R. Tolkien

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Remembering J. R. R. Tolkien: January 3, 1892 to September 2, 1973 erscheint auf Counter-Currents Publishing immer wieder an Tolkiens Geburtstag.

John Ronald Reuel Tolkien ist ein Lieblingsautor neulinker „Hippies“ und neurechter Nationalisten, und aus ziemlich denselben Gründen. Tolkien mißtraute zutiefst der Modernisierung und Industrialisierung, die die organische Gegenseitigkeit zwischen Mensch und Natur durch die technologische Herrschaft des Menschen über die Natur ersetzt, eine Beziehung, die beide Pole deformiert und abwertet.

Aber philosophisch und politisch stand Tolkien der Neuen Rechten viel näher als der Neuen Linken. Tolkien war ein Konservativer und ein Rasserealist. Seine Vorlieben gingen in Richtung nichtkonstitutioneller Monarchie in der Hauptstadt und de-facto-Anarchie in den Provinzen, aber er erkannte, daß staatliche Kontrolle nur in einer Gesellschaft mit einer tiefen Verehrung für die Tradition und hohem Respekt für individuelle Ehre…

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Wikingerschiffe unter vollen Segeln

Publikumsausfahrt mit den Wikingerschiffsnachbauten des Museums von Roskilde. (Bild nicht aus dem „Reader’s“-Artikel von Priscilla Buckley.)

Von Priscilla Buckley, aus „Das Beste aus Reader’s Digest Oktober 1988 (aus dieser Ausgabe habe ich auch Arthur Charles Clarkes SF-Kurzgeschichte Der gläserne Wächter übernommen).

Sensationelle archäologische Funde und neue Restaurierungsmethoden haben manches Geheimnis um die kriegerischen Seefahrer entschleiert.

Ein bleierner Himmel hängt über Seeland, und nur hier und da ragt ein Baum aus dem Nebel, der die Küste verhüllt. Eine Anzahl Schiffe liegt klar zum Auslaufen in der Bucht. Das Wasser ist ein einziges windgekräuseltes Grau, und es hat angefangen zu nieseln. Als wir in den Fjord hinausrudern, sind alle auf unserem Schiff, der Roar Ege, durchnäßt und durchgefroren.

Doch dann holen die Besatzungen die Leinen durch, und die Segel füllen sich mit Wind. Die Roar Ege rauscht dahin, der Gedanke an die Kälte weicht schierer Begeisterung. Wir segeln in einem Verband von Wikingerschiffen.

Das Langschiff mit dem kühnen Drachenkopf am Vorsteven führt. Ihm folgt ein kleineres braunes Kriegsschiff, und dann kommen fünf ausladende Frachtschiffe, alle gleichfalls einmastig und unter Segel. Zügig gleiten wir durch das seichte Wasser auf Roskilde zu, die Begräbnisstadt des dänischen Königshauses und einstige Residenz der Wikingerkönige.

„Am 8. Juni 793“, berichtet die Angelsächsische Chronik, ein mittelalterliches Annalenwerk, „zerstörten plündernde Heiden Gottes Kirche auf Lindisfarne grauenvoll mit Raub und Totschlag.“ Es war der Anfang der Wikingerzeit. Die Kirche, ein Heiligtum, das abgeschieden auf der Insel Lindisfarne an der Nordostküste Englands lag, galt als unangreifbar. Aber diese Heiden waren die Wikinger, die kriegerischen Seefahrer, die vom 8. bis zum 11. Jahrhundert im heutigen Skandinavien lebten. Sie überquerten die gefährliche Nordsee und plünderten mordend und schändend das Kloster.

Fast 300 Jahre lang schien kein Land vor ihnen sicher. Die dänischen Wikinger segelten an der Küste entlang nach Westen, eroberten England und die Normandie und griffen auf dem Weg nach Afrika um Gibraltar herum das maurische Spanien an. Norwegens Wikinger suchten die Nord- und Westküste Britanniens heim und erkundeten Grönland und Nordamerika. Von Schweden aus stießen die Wikinger über die Ostsee nach Rußland vor. Dem Lauf der großen Ströme folgend, gelangten sie weit ins Landesinnere und dehnten ihren Einfluß bis nach Konstantinopel aus.

Handel und Eroberung, das Metier der Wikinger, waren nicht denkbar ohne ihre Schiffe. Die auf Wandteppichen dargestellten und in Sagas besungenen bildschönen Boote der Nordmänner waren das Maß für den Wert eines Mannes, der höchste Ausdruck seiner Kunst und seines Lebens. Und wenn ein König oder Häuptling starb, wurde er in der Umarmung seines Schiffes beigesetzt oder verbrannt, um auf immer mit ihm vereint zu sein.

Heute zollen Archäologen, Ingenieure und Schiffbauer den Männern, die diese Boote bauten, von neuem Respekt. Sensationelle Funde und neue Konservierungsmethoden haben die Geheimnisse wikingischen Bootsbaus und wikingischer Seemannschaft zusehends entschleiert.

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Joyeux Noёl: Die Anfänge des Ersten Weltkrieges und der Weihnachts-Waffenstillstand von 1914

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Joyeux Noёl: The Beginnings of WWI and the Christmas Truce of 1914 erschien am 14. Dezember 2013 im Occidental Observer.

Mit der durch neunundneunzig Jahre ermöglichten nachträglichen Einsicht ist es offenkundig, daß der Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht bloß den Beginn des bis zu dieser Zeit zerstörerischsten Krieges der Geschichte kennzeichnete, sondern auch eine grundsätzliche zivilisatorische Wasserscheide. Während das Kämpfen im Gange war, nahmen nahezu alle Teilnehmer an, daß sie durch nackte Aggression der anderen Seite in den Kampf gezwungen worden seien. Die Historiker brauchten Jahre, um zu entwirren, was tatsächlich geschehen war.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war die deutsche Armee die beste in Europa und in der Lage, jeden einzelnen Rivalen zu besiegen. Aber Deutschland hatte keine natürlichen Grenzen und war verwundbar gegenüber einem gemeinsamen Angriff an zwei Fronten: durch Frankreich und Britannien im Westen und das Russische Reich im Osten. Eine deutsche Niederlage in solch einem Szenario wurde als buchstäblich unvermeidlich betrachtet.

Die französisch-russische Allianz von 1894, aus der die Triple Entente wurde, als Britannien 1907 beitrat, machte Deutschlands schlimmste Befürchtungen wahr.

Jedoch gab es bedeutende Unterschiede zwischen Deutschlands westlichen und östlichen Rivalen: Frankreich und Britannien waren moderne, effizient organisierte Länder, die zu einer schnellen Mobilisierung in der Lage waren, während vom ausgedehnten Rußland mit seiner dünn verteilten Bevölkerung und seiner wirtschaftlichen Rückständigkeit erwartet wurde, daß es für die volle Mobilisierung bis zu 110 Tagen brauchen würde. Unter Ausnutzung dieser Asymmetrie entwickelte das deutsche Oberkommando den Schlieffen-Plan: bei Ausbruch von Feindseligkeiten würden nahezu neunzig Prozent von Deutschlands effektiven Truppen einen Blitzangriff im Westen starten; dieser Feldzug sollte innerhalb vierzig Tagen abgeschlossen sein, während das schwerfällige Rußland immer noch mobilisierte. Mit den Westmächten aus dem Weg wurde erwartet, daß massive Truppenverschiebungen an die Ostfront rechtzeitig eintreffen würden, damit Deutschland Rußland entgegentreten könne. Geschwindigkeit – der Mobilisierung, der Angriffsoperationen und der Truppenverschiebung – war entscheidend für den Erfolg dieses Plans.

Die Ermordung des österreichisch-ungarischen Erzherzogs durch einen serbischen Nationalisten im Juni 1914 ist das perfekte Beispiel für ein Ereignis, das den Anlaß für die folgenden Ereignisse bot, sie aber nicht verursachte; die Männer von Europas Großmächten schlachteten einander nicht vier Jahre lang wegen eines politischen Mordanschlags auf dem Balkan ab. Vielmehr fand das Attentat im Kontext russischer Garantien an Serbien und deutscher Garantien an Österreich statt, was unvermeidlicherweise die Triple Entente ins Spiel brachte. Es folgte ein diplomatisches Angsthase-Spiel, in dem keine Seite bereit war, als erste einzulenken.

Als Österreich Serbien am 28. Juli den Krieg erklärte, befahl der russische Zar, der sich der militärischen Rückständigkeit seines Reiches bewußt war, eine Teilmobilmachung. Diese Aktion war bloß als Vorsichtsmaßnahme für den Fall eines Krieges gedacht, der immer noch unwahrscheinlich schien. Aber für die Deutschen, deren Schlieffen-Plan höchste Geschwindigkeit erforderte, hatte der Befehl des Zaren die Wirkung eines Elektroschocks. Der Kaiser hatte das Gefühl, ebenfalls mobilisieren zu müssen. Rußland reagierte zwei Tage später, indem es die volle Mobilisierung befahl. Deutschland stellte Rußland ein Ultimatum, und der Zar, der nicht bereit war, einzuknicken, ließ die Frist verstreichen. Innerhalb von Stunden waren alle in einen Krieg verwickelt, den keine der Parteien ursprünglich gewollt oder beabsichtigt hatte.

Deutsche Historiker nennen solch eine Reihe von Ereignissen einen Betriebsunfall: einen quasi-mechanischen Unfall, wie er in der Maschinerie einer Fabrik geschehen könnte. Männer wurden in das Getriebe gezogen und zermalmt, als niemand in der Lage war, rechtzeitig den Notschalter zu betätigen. Es war eine Tragödie im vollsten Sinn des Wortes – eine Katastrophe, die von wohlmeinenden, aber fehlerhaften Männern verursacht wurde, die rational unter Bedingungen unvollkommenen Wissens handelten. Die Folgen sind wohlbekannt: zehn Millionen tot, weitere achtundzwanzig Millionen verwundet oder vermißt, der Kommunismus in Rußland etabliert, die Balfour-Deklaration bereitete die Bühne für den heutigen fortdauernden Nahostkonflikt, und das Ganze gekrönt von einem schändlichen „Friedensvertrag“, der einen zukünftigen deutschen Rachekrieg beinahe garantierte.

Und doch war, wie wir aus Nachrichtenfilmmaterial vom 1. August ersehen können, die allgemeine Reaktion auf den Ausbruch ein Kriegsfieber in einem Ausmaß, wie man es seit den Kreuzzügen nicht mehr erlebt hatte. Europa hatte dreiundvierzig Jahre des Friedens und einen beispiellosen materiellen Wohlstand genossen, und die jungen Leute begrüßten den Krieg als romantisches Abenteuer.

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Ein akademisches Buch über die jüdische Zersetzung von Weihnachten

Von Kevin MacDonald , übersetzt von Deep Roots. Das Original An Academic Book on Jewish Subversion of Christmas erschien am 23. Dezember 2016 auf „The Occidental Observer.“

Ein neues Buch, Joshua Eli Plauts A Kosher Christmas: ’Tis the Season to Be Jewish, dokumentiert, was wir die ganze Zeit gewußt haben: Die Juden haben in der Tat Weihnachten zersetzt. Dieses Buch verdient eine volle Rezension, aber Ethan Schwartz‘ Zusammenfassung und Kommentar („Twas the night after Christmas“) verdient einen genaueren Blick. Zuerst die Zusammenfassung:

Juden sind die Avantgarde einer Bestrebung gewesen, „Weihnachten in Festtage zu verwandeln, die allen Amerikanern gehören“, ohne religiöse Exklusivität. Die wichtigsten jüdischen Mechanismen der Säkularisierung sind Komödie und Parodie, denn Lachen untergräbt die religiöse Ehrfurcht. Nehmen Sie zum Beispiel Hanukkah Harry aus „Saturday Night Live“, der heroisch für einen bettlägrigen Weihnachtsmann einspringt, indem er Geschenke mit einem Wagen zustellt, die von Eseln namens Koishe, Hershel und Shlomo gezogen werden. Bemerkenswerterweise ist Hanukkah Harry für viele amerikanische Juden zu einer echten Santa-Alternative geworden. Plaut sieht solche Dinge nicht als Versuche in Richtung einer Assimilation, sondern als vorsätzliche Zersetzung von Weihnachtstraditionen. „Durch diese Parodien“, schreibt er, „konnten Juden sich vorstellen, nicht der Verlockung allgegenwärtiger Weihnachtssymbole erliegen zu müssen.“ Und es sind nicht nur Juden: für Amerikaner im Allgemeinen hilft die jüdische Parodie sicherzustellen, daß Weihnachten „nicht zu ernst genommen wird“ und daß den Feiern anderer Traditionen „gleicher Respekt und gleiche Chancen gewährt werden.“

Es scheint hier zwei Botschaften zu geben. Eine ist die Botschaft der Zersetzung mittels der Verspottung neben anderen Methoden. Die andere ist, daß Juden so gesehen werden, als würden sie Weihnachten aus Edelmut „zu Feiertagen machen, die allen Amerikanern gehören.“ Das Endergebnis ist, daß Weihnachten „nicht zu ernst genommen wird“ und der christlich-religiöse Aspekt, der im Zentrum des traditionellen Feiertags steht, heruntergespielt wird.

Menschen, die ihre Religion ernst nehmen, lassen nicht zu, daß ihre Religion verspottet wird. Man braucht nur an die moslemischen Reaktionen auf Karikaturen zu denken, die Mohammed verspotten. Die Tatsache, daß Juden das Christentum ohne ernsthafte negative Konsequenzen verspotten konnten, ist ein wichtiges Kennzeichen für die jüdische Macht und ein gleichermaßen starkes Anzeichen für den Niedergang des christlichen Glaubens. Ich vermute, daß die jüdische Gemeinschaft empört reagieren würde, wenn Nichtjuden den religiösen Judaismus verspotten würden. Tatsächlich ist jede Kritik an Juden als Juden in den Mainstream-Medien verboten ist. (Eine thematische Lister verbotener Themen: die Loyalitäten jüdischer Neocons und ihre Rolle bei der Werbung für den Krieg im Irak, der jüdische Aspekt beim Skandal um Aufnahmen in die Ivy League, wie die jüdische Kontrolle von Hollywood den Inhalt der Medien beeinflußt.)

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Hollywoods Krieg gegen Weihnachten

Von Edmund Connelly, übersetzt von Deep Roots. Das Original Hollywood & the Jewish War on Christmas erschien am 23. Dezember 2010 bei „Counter-Currents Publishing“ (Erstveröffentlichung am 25. Dezember 2008 in The Occidental Observer)

Früher in dieser Woche schrieb ich in Teil Eins dieser Kolumne über den Krieg gegen Weihnachten, daß „die jüdische Dominanz über Hollywood so offensichtlich und unbestreitbar ist, daß der Kolumnist Joel Stein von der Los Angeles Times es kürzlich offiziell machte. Was sonst kann man sagen, wenn alle acht großen Filmstudios von Juden geführt werden.“ Ich habe über dieses Thema in „The Occidental Quarterly“ ausführlich geschrieben (hier, hier und hier). Oder man könnte Jewtopia: The Chosen Book for the Chosen People [“Jewtopia: Das auserwählte Buch für das auserwählte Volk”] lesen, das auf dem überraschend zum Hit gewordenen Stück von Bryan Fogel und Sam Wolfson beruht. Oder man könnte David Mamet zuhören: „Für diejenigen, die nicht aufgepaßt haben, diese Gruppe [die aschkenasischen Juden] macht, und machte seit ihren frühesten Tagen, die Masse von Amerikas Filmregisseuren und Studiobossen aus.“

In The Culture-Wise Family: Upholding Christian Values in a Mass-Media World argumentierten Theodore Baehr und Pat Boone: „Wer immer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Kultur.” Und ein Angelpunkt dieser Medien sind Hollywood und die mit ihm verbundenen Fernsehstudios und Netzwerke.

Warum zählt es, daß Juden Hollywood kontrollieren? Im wesentlichen zählt es, weil es den Machtverlust einer Gruppe – der Mehrheit der weißen Christen – an eine Gruppe mit einer langen Geschichte der Feindseligkeit gegenüber den Menschen und der Kultur des Westens repräsentiert. Die jüdische Kontrolle Hollywoods ist ein entscheidendes Mittel zur Enteignung der weißen Mehrheit von ihrem Platz in dem Lande gewesen, das sie erbauten. Wie einige argumentiert haben, war das zwanzigste Jahrhundert ein jüdisches Jahrhundert, und viel davon lag daran, dass Juden die als Hollywood bekannte Bilderfabrik kontrollierten.

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The Jewish Grinch who stole Christmas

Von Burt Prelutsky, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish Grinch who stole Christmas erschien am 17. Dezember 2004(!) in Burt Prelutskys Kolumne „The Squeaky Wheel“ (Das quietschende Rad) bei WorldNetDaily.

(Anm. d. Ü.: gefunden habe ich den Link in Edmund Connellys Christmas Special bei „Counter-Currents Publishing“. Burt Prelutsky ist übrigens Jude – er darf das).

Anmerkung der Redaktion: Besorgen Sie sich das Buch, das Joseph Farah geschlagene sechs Stunden lang zum Lachen brachte. Burt Prelutsky ist Amerikas beliebtester Humorist – der Mann, der die politische Unkorrektheit erfand. Conservatives Are From Mars, Liberals Are From San Francisco ist jetzt in WND’s Online-Laden ShopNetDaily erhältlich.

Ich hätte nie gedacht, daß ich den Tag erleben würde, an dem „Christmas” zu einem schmutzigen Wort werden würde. Sie glauben, das ist es nicht geworden? Wie kommt es dann, daß die Menschen daran gehindert werden, es in der höflichen Gesellschaft auszusprechen, aus Furcht, jemanden damit zu beleidigen?

Schulen werden dazu gezwungen, Christmas vacation [„Weihnachtsferien“] in ihren gedruckten Unterrichtsplänen durch „winter break“ [„Winterpause“] zu ersetzen. Bei Macy’s ist das Wort verboten, obwohl sie unzählige Millionen Dollars mit ihrer sympathisierenden Darstellung im Weihnachtsklassiker „Miracle on 34th Street“ verdient haben. Weihnachtslieder, selbst Instrumentalversionen, sind an gewissen Orten verboten. Ein größerer Postzustelldienst hat seine Fahrer nicht nur veranlaßt, ihre Santa-Mützen abzulegen, sondern ihnen auch befohlen, ihre Transporter nicht mit Adventkränzen zu verzieren.

Wie kommt es, könnte man gut fragen, daß dies in einer christlichen Nation passiert? Und falls Sie finden, daß diese Bezeichnung unzulässig ist, würden Sie bestreiten, daß Indien ein Hindu-Land ist, daß Pakistan moslemisch ist, daß Polen katholisch ist? Das heißt nicht, daß diese Nationen Theokratien sind. Aber wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung eines Landes von einer Religion ist, und grob 90 % der Amerikaner zufällig zur einen oder anderen Sorte von Christen gehört, würde nur ein verdammter Narr das Offensichtliche bestreiten.

Obwohl es lange her zu sein scheint, ist es in Wirklichkeit nicht so lange her, daß Menschen, die von anderen Orten hierherkamen, jede Anstrengung unternahmen, um sich einzufügen. Assimilation war für niemanden eine Bedrohung – sie war das, was die Freiheitsstatue repräsentierte. E pluribus unum, aus vielen eines, war unser Motto. „Schmelztiegel der Welt“ war unser Spitzname. Es bedeutete nicht, daß jede Gruppe von Menschen ihre Bräuche, Kultur oder Küche an der Tür abgeben mußte. Es bedeutete, daß sie, und besonders ihre Kinder, Englisch lernten, und daß sie das „leben und leben lassen“ erlernten.

Das hat sich geändert, wie Sie vielleicht bemerkt haben werden. Und ich gebe meinen Mitjuden die Schuld daran. Wenn es darum geht, die multikulturelle, antichristliche Agenda voranzutreiben, findet man jüdische Richter, jüdische Journalisten und die American Civil Liberties Union an vorderster Front.

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Star Wars: Die letzten Jedi

Von Trevor Lynch (Greg Johnson), übersetzt von Lucifex. Das Original Star Wars: The Last Jedi erschien am 19. Dezember 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Die letzten Jedi ist kein scheußlicher Film. Nicht so scheußlich wie Das Erwachen der Macht. Aber er ist ziemlich schlecht. Ganz unten im Schrotthaufen, zusammen mit Das Erwachen der Macht und Die dunkle Bedrohung. Die Frage, die mir durch den Sinn ging, war, ob Das Erwachen der Macht bloß ein Dunkle-Bedrohung-Moment war, ein holpriger Start einer Trilogie, die das mit zwei ziemlich guten Filmen wieder wettmachen würde. (Ja, ich mochte Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith. Bekämpft mich.) Aber nein, es sollte nicht sein. Es war natürlich nicht schwer für Die letzten Jedi, sich gegenüber Das Erwachen der Macht zu verbessern. Aber es ist dennoch kein sehr guter Film, und keine Menge an Regie- und technologischer Hexerei kann diese miserable Trilogie jetzt noch retten.

Ist es also für das Star-Wars-Franchise Zeit zu sterben?

Nein. Rogue One vom letzten Jahr bewies, daß Disney einen guten Star-Wars-Film herausbringen kann. Rogue One nahm Elemente des etablierten Mythos und bevölkerte ihn mit neuen Charakteren und einer originellen Geschichte. Es gibt buchstäblich kein Ende der Möglichkeiten solcher Filme, besonders wenn sie gute Drehbücher und gute Regisseure haben. Ich freue mich tatsächlich auf den Han-Solo-Film nächstes Jahr, unter der Regie von Ron Howard. Das, Disney, ist der Weg nach vorn. Aber die Drehbücher müssen originell und gut sein, und warum nicht das bestmögliche Regietalent holen? Warum nicht Christopher Nolan dazu bringen, Regie bei einem Star-Wars-Film zu führen? Warum nicht David Lynch, der tatsächlich als Regisseur für Die Rückkehr der Jedi-Ritter diskutiert wurde? (Stellt euch vor, was er mit Jabba und den Ewoks gemacht hätte.)

Das Problem mit der neuen Trilogie ist, daß sie ein kalkuliertes Remake (ein „weiches Reboot“) der ursprünglichen ist. Angesichts dessen, daß es ein ganzes Universum an Fan fiction sowie zahllose autorisierte Star-Wars-Romane gibt, aus denen man klauen kann, sind der Zynismus und die völlige Fantasielosigkeit, die durch die Entscheidung offenbart wird, ein schlecht konzipiertes, manchmal Aufnahme für Aufnahme gleichartiges Remake zu machen, wahrhaft atemberaubend. Ich habe bereits detailliert dargelegt, wie Das Erwachen der Macht ein schamloses Remake von Eine neue Hoffnung und von Elementen aus Das Imperium schlägt zurück ist. Sehen wir uns an, wie Die letzten Jedi aus Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter klaut.

Am Ende von Das Erwachen ist der Todesstern die Sternkiller-Basis zerstört. Aber die Rebellion der Widerstand ist in die Flucht geschlagen, und die Flotte des Imperiums der Ersten Ordnung unter dem Kommando des Adepten der Dunklen Seite, Darth Vader Kylo Ren macht Jagd auf sie.

In Zwischenschnitten während der Verfolgung der Rebellen des Widerstandes wird die Geschichte gezeigt, wie Jedi-Anwärter/in Luke Skywalker Rey sich zu einem entlegenen Zufluchtsort begibt, um die Wege der Macht von dem mürrischen alten Jedi-Meister Yoda Luke Skywalker zu erlernen.

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Wintersonnenwende/Thomasnacht – 21. Dezember

Aus Waltraud Ferraris Buch „Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“, das ich in diesem Buchempfehlungsartikel vorgestellt habe.

 

Die Thomasnacht ist die längste, die wichtigste und auch gefährlichste Lösselnacht, die in einigen Regionen (vorwiegend im Salzkammergut) auch als erste Perchtennacht bezeichnet wird. In dieser Nacht wähnte man alle Pforten zur Anderswelt offen, der Moment vor der Sonnenwende war entscheidend für Wohl und Wehe, und so ranken sich zahlreiche Bräuche um Zukunftsschau, aber auch um Schutz- und Abwehrzauber. Eine heute fast vergessene Gestalt trat früher in dieser Nacht in Erscheinung, die je nach Region unterschiedliche Namen aufweist. Nach dem langen vorweihnachtlichen Fasten wurde an diesem Tag meist ein Schwein, manchmal auch ein Rind geschlachtet, um genügend Fleisch für die kommenden Festtage zur Verfügung zu haben. So gab es vielerorts den blutigen Thomerl. In einigen Gegenden hieß diese furchterregende Gestalt, die oft als Kinderschreck diente, auch Thomaszoll oder Thomashutze, eine Vogelpercht mit bedrohlich großem Schnabel. Im Bayerischen Wald nannte man diesen Unhold den Thama mit dem Hammer.*

In der Region um Lienz in Osttirol oder im oberösterreichischen Mühlviertel erscheint er hingegen als der freundliche Gabenbringer Thomasniglo, den man heute noch vereinzelt kennt.

[* Möglicherweise ein Hinweis auf eine alte Gottheit, der man sich an diesem entscheidenden Tag früher zuwandte: Thor/Donar, dem Gott von Blitz, Donner und Fruchtbarkeit, dessen Werkzeug ein Hammer war. Bei Trauungen, die einst vom Schmied vorgenommen wurden, legte man deshalb der Braut einen Hammer in den Schoß. Die moderne Blitzforschung zeigt, daß sich nach einem Blitzeinschlag das Bodenmilieu so verändert, daß das Pflanzenwachstum begünstigt wird.]

Für die Thomasnacht gab es eine ganze Reihe von Orakelbräuchen. Einer davon war das Hüadlheben. Wer eine Frage an die Zukunft hatte, mußte den Raum verlassen. Nun legte man neun Hüte auf einen Tisch, wobei nur unter acht davon ein Gegenstand versteckt wurde. Danach wurde der Betreffende wieder hereingerufen und je nachdem, was er unter dem hochgehobenen Hut fand, wies dies auf Ereignisse im nächsten Jahr hin. So bedeutete ein Ring Hochzeit, eine Puppe Kindersegen, ein Geldstück Reichtum…

Wollte ein Mädchen wissen, wie der zukünftige Bräutigam aussah, zog es am Thomastag ein Scheit aus dem Holzstoß vor dem Haus. Je nach Größe, ob gut oder krummgewachsen, würde dann auch der Mann aussehen.

Wintersonnenwende bedeutete, daß das Licht wieder zu wachsen begann. In der alteuropäischen Überlieferung hieß es, der Gedanke, den man im Moment der Sonnenwende denkt, werde mit dem Licht des kommenden Jahres wachsen und damit im eigenen Leben Wirklichkeit werden.

Bei den Römern galt der 25. Dezember als Geburtstag der unbesiegbaren Sonne sol invictus. Römische Soldaten brachten den Kult des Lichtgottes Mithras, dessen Geburtstag ebenfalls am 25. Dezember gefeiert wurde, vermutlich aus Kleinasien mit. Schließlich wurde auch die Geburt Christi für dieses Datum festgelegt, woraus sich das heutige Weihnachtsfest ergab.

Allen gemeinsam ist die Idee des wiedererstehenden Lichtes, eine Art „Lichtgeburt“, die man dahingehend deuten kann, daß eine Klärung stattgefunden hat, und der Mensch rein und frei, also wie ein neugeborenes Kind, in das kommende Jahr eintreten kann.

Erwähnenswert ist auch das Krippenspiel. Der Ursprung dieser Spiele, die das Weihnachtsgeschehen nachstellen, geht bis ins Mittelalter zurück, wo sie in Kirchen oder Klöstern aufgeführt wurden. In Schulen und Kindergärten sind sie beliebtes Element der Weihnachtsfeiern, und an einigen Orten werden heute auch wieder Krippenspiele für Erwachsene abgehalten. Unter anderem in Graden in der Weststeiermark, wo auf dem historischen Lenharthof ein sehr ursprüngliches Spiel im Freien stattfindet, das selbst bei großer Kälte und Schneefall viele begeisterte Zuschauer anzieht.

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Siehe auch:

Volkssagen aus Österreich: Rauhnächte

Volkssagen aus Österreich: Die Perchtl

Wintersonnenwende 2015: Während die Sonne stillsteht von Kevin Alfred Strom

Eine Sonnwendfeier von Kevin Alfred Strom

Imbolc: Das Fest zum Beginn der hellen Jahreshälfte von mir

Beltane / Walpurgisnacht von Deep Roots, ergänzt von mir