Drogengeschäfte I: Die Sassoons und die Opiumkriege

Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ (Titelbild nachträglich von Lucifex eingefügt).

Der folgende Artikel ist hauptsächlich eine Übersetzung, deren englisches Original unter dem Titel The Sassoon Opium Wars am 1. Oktober 2007 auf dem Blog In Pursuit of Happiness erschienen ist. Ich habe die historischen Angaben und Namen, die darin erwähnt werden, bei Wikipedia überprüft und an einigen Stellen zum Abgleich auch aus Wikipedia zitiert. Diese Stellen sind als Einschub im Text kenntlich gemacht.

Das britische Dampfschiff „HMS Nemesis“ (rechts) zerstört im November 1839 chinesische Kriegsdschunken.

Der 99-jährige britische Pachtvertrag für Hongkong lief im Juli 1997 aus und ermöglichte den Rotchinesen die Übernahme. Hunderte von Zeitungs- und Fernsehberichten befassten sich mit diesem Ereignis, aber nicht ein einziger erwähnte, wie England ursprünglich die Kontrolle über Hongkong erlangt hatte.

Die Wahrheit liegt in der Familienlinie David Sassoons, der „Rothschilds des Fernen Osten” und ihrem Monopol auf den Opiumhandel verborgen. Großbritannien kam in den Besitz von Hongkong, indem es die Opiumkriege führte und den Sassoons das Exklusivrecht verlieh, eine gesamte Nation auf Drogen zu setzen.

David Sassoon wurde 1792 in Bagdad geboren. Sein Vater Saleh Sassoon war ein wohlhabender Banker und der Schatzmeister von Ahmet Pascha, dem Herrscher Bagdads. (Damit war er dessen „Hofjude” – eine höchst einflussreiche Stellung).

1829 wurde Ahmet Pascha wegen Korruption gestürzt und die Familie Sassoon floh nach Bombay in Indien. Bombay lag an der strategischen Handelsroute ins Innere Indiens und war das Tor zum Fernen Osten. Innerhalb kürzester Zeit verlieh die britische Regierung den Sassoons Monopolrechte für alle Textilwaren, Seide und – am bedeutsamsten von allem – Opium, damals die Droge mit dem höchsten Suchtpotential der Welt!

Die Jewish Encyclopedia von 1905 schreibt, dass Sassoon seinen Opiumhandel nach China und Japan ausweitete. Er postierte seine acht Söhne an den wichtigsten Opiumumschlagsplätzen in China.

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Chinael 2: Jüdische Mütter, chinesische Töchter

Das englische Original von Merri Rosenberg trägt den Titel Jewish Moms, Chinese daughters, ist in der Frühjahrsausgabe 2006 bei Lilith.org erschienen [PDF hier] und wurde auf  Interfaithfamily.com mit der Erlaubnis von Lilith.org öffentlich im Internet zugänglich gemacht. Übersetzt von Osimandia (die Übersetzung wurde erstmals am 27. Juli 2013 auf „As der Schwerter“ veröffentlicht und ist auch hier im „Archiv des Verbotenen Wissens“ nachveröffentlicht).

 

Es fällt einfach ein bisschen schwer, sich vorzustellen, dass diese kleine Chinesenpuppe den Namen meiner Mutter trägt. Deine Großmutter – es wäre schwierig, ihr das zu erklären.” aus Sarah, Sarah, Bühnenstück (2004) von Daniel Goldfarb.

Aber es ist nicht mehr schwierig zu erklären. Während des vergangenen Jahrzehnts sind zahlreiche jüdische Großeltern mit der Situation vertraut geworden, die in diesem Bühnenstück erforscht wird, teilweise aufgrund der Entscheidung einer älteren, alleinstehenden jüdischen Frau, ein kleines Chinesenmädchen zu adoptieren. Es ist ganz genauso wie im richtigen Leben.

Heute „ist man schockiert, wenn man ein asiatisches Kind mit einem asiatischen Elternteil sieht,” beschreibt Miriam Hipsh ihre Beobachtungen aus ihrer ehemaligen Nachbarschaft in der Upper West Side von New York. Hipsh ist eine 59 Jahre alte Schriftstellerin und Gründerin einer Partnervermittlungs-Webseite für über 50-Jährige; sie adoptierte ihre Tochter WuQing vor 11 Jahren.

Hipshs Erfahrung – und Goldfarbs Bühnenstück – spiegeln das Zusammenlaufen zweier Trends wider: Ältere Jüdinnen, von denen einige Jahrzehnte damit verbracht haben, Karrieren aufzubauen, und die dann doch noch Mutterschaft erleben wollen, sowie Chinas „Einkind-Politik”, die dazu führt, dass zahllose Babymädchen in Waisenhäusern abgegeben werden. Das Phänomen, das daraus entstand – alleinstehende jüdische Frauen, die chinesische Töchter adoptieren – hat begonnen, die jüdische Gemeinschaft zu transformieren. In Vorschulen, Tagesstätten und außerschulischen religiösen Programmen quer durch das Land absorbieren asiatische Mädchen jüdische Traditionen mit Liedern, Geschichtsunterricht und Gebeten, und erlernen das Dawenen [das Rezitieren jüdischer Gebete], das sie dazu befähigt, ihren Platz in der Bima einzunehmen. Und gleichzeitig lassen ihre gewissenhaften jüdischen Mütter, die begierig darauf sind, dass ihre Töchter sowohl ihr jüdisches als auch ihr asiatisches Erbe annehmen, sie in chinesische Sprachkurse oder chinesische Tanz-, Kunst- und Musikprogramme einschreiben, um die diverse Identität ihrer Mädchen zur Entfaltung zu bringen.

WuQing Hipsh, die jetzt 12 Jahre alt ist, ist ein Produkt der Babykrippe und des Vorkindergartenprogramms der Stephen Wise Synagoge von Manhattan und hat die Hebräische Schule von B’nai Jeshurun in Manhattan absolviert. (Wie die meisten Kinder, die von Juden adoptiert wurden, wurde WuQing als Baby formell zum Judentum konvertiert). Seit 2003 leben Hipsh und WuQing in East Hampton, New York, wo WuQing (die ihren hebräischen Namen Devorah Sarah in Erinnerung an Hipshs verstorbene Mutter Dorothy trägt) in ihrer Mittelschule Chinesischunterricht hat und nebenher eine örtliche Hebräischschule besucht. Sie bereitet sich für ihre Bat Mitzwa im kommenden Jahr vor. „Wir gehören zu Adas Yisroel, einer sehr kleinen Gemeinde in Sag Harbor, New York, die wie eine Gemeinschaft ist,” sagt Hipsh. „Sie heißen sie willkommen und sie wird von der Synagoge sehr geliebt. Es ist ein wundervolles Gefühl.”

Wie klein auch immer dieses Phänomen alleinstehender jüdischer Mütter mit adoptierten chinesischen Töchtern in einem größeren demographischen Kontext statistisch gesehen auch sein mag, es hat die Landschaft der jüdischen Gemeinden auf eine Weise transformiert, an die man nicht einmal im Traum gedacht hätte, als diese Gründermütter sich vor etwas mehr als einem Jahrzehnt nach China aufmachten.

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Chinael 1 – Jüdische Adoptivfamilien auf Reisen in China

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht am 26. Juli 2013 auf „As der Schwerter“ (auch hier im „Archiv des verbotenen Wissens nachveröffentlicht).

 

Nachdem wir bereits mehrfach darüber spekuliert haben, dass die jüdische Diaspora derzeit ihr Hauptwirkungszentrum möglicherweise von den USA nach China verlagert, kamen wiederholt Einwände auf, das wäre nicht so einfach, da Juden ja nunmal nicht wie Chinesen aussehen und daher auffallen wie bunte Hunde, was bei den ethnisch sehr bewussten Chinesen auf Misstrauen und Ablehnung stoßen und eine Infiltration unmöglich machen würde.

Das trifft zwar weitgehend aber nicht vollkommen zu, da es bereits seit mindestens 1.000 Jahren jüdische Gemeinschaften in China, vor allem in Kaifeng gibt, deren Mitglieder – zumindest für das europäische Auge – von Chinesen nicht zu unterscheiden sind.  Darüber hinaus erschien auf Y-Net ein Artikel mit dem Titel China ist gut für die Juden:

Ein Buch mit dem Titel „Die Juden – warum sind sie reich?!” würde in jedem anderen Land der Welt als antisemitisch betrachtet werden. In China ist es jedoch eine Art Kompliment. Ronen Medzini erforscht die Vergötterung [idolization] des jüdischen Geistes durch das chinesische Volk.

Wenn ich mich gegenüber einem Chinesen vorstelle, ist das immer wie ein Aufputschmittel für mein Ego. „Ein Jude? Sehr klug!” ist die umgehende Antwort. Meist wird sie gefolgt von „Sie sind sehr gut im Geschäftemachen.“

Es besteht jedoch keinerlei Zweifel, dass meine Lieblingsantwort „Sie sind wie Einstein!” ist. (…)

Seit Menschengedenken und in vielen Teilen der Welt bis zum heutigen Tag haben Juden unter Antisemitismus und Diskriminierung gelitten. In China gibt es ebenfalls Vorurteile gegenüber Juden und Israel, aber erstaunlicherweise sind die meisten davon positiv.

Ob die Chinesen sich über die jüdische Rolle beim Kommunismus – auch in China – und über die verheerenden Folgen für ihr Volk durch den Opiumhandel der Sassoons nicht bewusst sind, oder ob es ihrer Mentalität entspricht, auch dann uneingeschränkte Bewunderung für Erfolg zu zeigen, wenn dieser mit höchst unmoralischen und hinterhältigen Mitteln erzielt wurde und zu Abermillionen von Ermordeten und Versklavten und unermesslichem Leid für das eigene Volk geführt hat, weiß ich nicht.

Auf jeden Fall sehen die jüdisch-chinesischen Beziehungen ganz nach dem Beginn einer wunderbaren Freundschaft aus, und absolut nicht nach dem, was viele sich erhoffen und dem sie möglicherweise auch mit Häme entgegensehen: Dem Niedergang des weißen Amerikas aufgrund des Aufstiegs Chinas, und dass in Folge davon die – völlig überraschte – jüdische Hochfinanz verdattert aus der Wäsche guckt und ihre NWO-Pläne mit Bedauern zerplatzen sieht.

Wir von AdS sind diesbezüglich eher etwas skeptisch, um es sehr vorsichtig auszudrücken, und teilen weder die Heilsbringer-Erwartung gegenüber dem Erstarken Chinas noch die Schadenfreude gegenüber den uns nahe verwandten weißen Amerikanern. Wir versuchen stattdessen, diese wunderbare chinesisch-jüdische Freundschaft in einer losen Reihe von Artikeln unter dem Titel Chinael etwas näher zu erforschen.

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Warum haben die Europäer die moderne Welt geschaffen? – Teil 4

 „Do not go gently into that good night / Rage, rage against the dying of the light.“ (Dylan Thomas)

„Do not go gently into that good night / Rage, rage against the dying of the light.“
(Dylan Thomas)

Von Fjordman; der Originaltext Why Did Europeans Create the Modern World? — Part 4 erschien am 30. September 2009 auf Gates of Vienna. (Dies ist der letzte Teil dieser Reihe; Bilder vom Übersetzer eingefügt.)

Der deutsche Soziologe Max Weber (1864-1920) identifizierte den Kapitalismus in seiner einflußreichen Studie Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus mit dem protestantischen Zweig des Christentums. Ich halte es in der Tat für zutreffend zu sagen, daß sich die protestantischen Nationen als besonders dynamisch erwiesen bei der Annahme von Wissenschaft und Kapitalismus; der Protestantismus ermutigte gewöhnliche Leute zum Lesen der Bibel in der Volkssprache, was die Alphabetisierung beschleunigte. Dennoch gibt es keinen Zweifel, daß die Grundlagen des Kapitalismus im katholischen Europa geschaffen wurden, in den mittelalterlichen Stadtstaaten Norditaliens.

Der westliche Wohlstand begann mit dem städtischen Wachstum und dem Handel im zwölften Jahrhundert und beschleunigte sich während der Renaissance zum siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert hin mit der Entwicklung einer relativ autonomen Klasse professioneller Kaufleute. Friedrich von Hayek (1899-1992), ein österreichischer und später britischer Ökonom und Philosoph, identifizierte einen neuen Individualismus, der vom Christentum und der Philosophie der klassischen Antike hervorgebracht und während der Renaissance entwickelt worden war. Er erklärt dies in seinem Klassiker Der Weg zur Knechtschaft:

„Von den Handelsstädten Norditaliens verbreitete sich die neue Lebenssicht mit dem Handel nach Westen und Norden, durch Frankreich und den Südwesten Deutschlands zu den Niederlanden und den britischen Inseln und schlug überall feste Wurzeln, wo es keine despotische politische Macht gab, um sie zu ersticken…. Während dieser ganzen neuzeitlichen Periode europäischer Geschichte war die allgemeine Richtung der gesellschaftlichen Entwicklung die, daß sie den einzelnen von den Banden befreite, die ihn an die gebräuchlichen oder vorgeschriebenen Wege beim Nachgehen seiner alltäglichen Aktivitäten gebunden hatten…. Das vielleicht größte Ergebnis dieser Entfesselung individueller Energien war das wundersame Wachstum der Wissenschaft, das dem Marsch individueller Freiheit von Italien nach England und darüberhinaus folgte…. Erst seit die Gewerbefreiheit den Weg zum freien Gebrauch des neuen Wissens geöffnet hatte, erst seit alles ausprobiert werden konnte – falls man jemanden finden konnte, der dies auf eigenes Risiko unterstützte – und, sollte man hinzufügen, genausooft von außerhalb der mit der Kultivierung des Lernens beauftragten Behörden wie innerhalb davon, hat die Wissenschaft die großartigen Fortschritte gemacht, die in den letzten hundertfünfzig Jahren das Gesicht der Welt verändert haben.”

Das westliche Wachstum hat Wurzeln im Mittelalter. Nathan Rosenberg und L.E. Birdzell Jr. gehen dem in How The West Grew Rich: The Economic Transformation Of The Industrial World nach:

„Anfänglich entsprang die Erlangung der Autonomie durch den Westen einer Entspannung oder Schwächung politischer und religiöser Kontrollen, was anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens die Gelegenheit gab, mit Veränderungen zu experimentieren. Wachstum ist natürlich eine Form von Veränderung, und Wachstum ist unmöglich, wenn Veränderung nicht zulässig ist. Jede erfolgreiche Veränderung erfordert ein großes Maß an Freiheit zum Experimentieren. Eine Gewährung dieser Art von Freiheit kostet die Herrscher einer Gesellschaft ihr Gefühl der Kontrolle, als würden sie die Macht zur Bestimmung der Zukunft der Gesellschaft an andere abtreten. Die große Mehrheit der Gesellschften in der Vergangenheit und Gegenwart haben es nicht zugelassen. Genausowenig sind sie der Armut entkommen.”

Der Welthandel ist bis ungefähr 1840 in bescheidenem Maß gewachsen und hat dann abgehoben. 1913 war der Wert des Welthandels etwa fünfundzwanzigmal so hoch, wie er um 1800 gewesen war, obwohl die Preise für Fertigwaren und Rohstoffe in vielen Fällen niedriger waren. Zum ersten Mal war eine wahre Weltwirtschaft geschaffen worden, mit Mittelpunkt in Europa. Großbritannien spielte eine besonders prominente Rolle beim Einsatz des Handels, um die Welt und das ausgedehnte britische Empire wirtschaftlich miteinander zu verbinden. Dies wurde in großem Maße durch die Entwicklung neuer Verkehrs- und Nachrichtenmittel erleichtert. Eisenbahnen breiteten sich über ganz Europa und Nordamerika bis nach Südamerika, Asien und Afrika aus und verringerten zusammen mit Dampfschiffen die Transportkosten drastisch. Internationaler Handel wurde auch durch den Bau des Suez- und des Panamakanals erleichtert. Die industrielle Revolution stellte einen Punkt beispielloser europäischer Macht dar.

Bis 1880 kontrollierten europäische Nationen erst 10 % des afrikanischen Kontinents. Dann kam der „Wettlauf um Afrika”, wo der Besitz von Kolonien zu einer Art Statussymbol wurde. Der europäische Imperialismus erreichte zu dieser Zeit in Asien ebenfalls seinen Höhepunkt, als die Niederländer ihre Herrschaft über Java auf den Großteil dessen ausdehnten, was heute Indonesien ist, die Briten vertieften ihre Kontrolle über Besitzungen wie Indien, die Franzosen errichteten ihre Herrschaft über einen weiten Bereich von Indochina wie auch Westafrika, und die Vereinigten Staaten erwarben 1898 nach dem spanisch-amerikanischen Krieg die Philippinen. Insgesamt waren die wirtschaftlichen Gewinne aus diesen Kolonien in vielen Fällen überraschend begrenzt. Sie wurden oft mehr aus politischen als wirtschaftlichen Gründen erworben. Die technologische Überlegenheit ließ viele Europäer zur aufrichtigen Überzeugung gelangen, daß sie andere Völker „zivilisieren” könnten, eine Idee, die in Rudyard Kiplings Gedicht White Man’s Burden verkörpert ist.

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Warum haben die Europäer die moderne Welt geschaffen? – Teil 3

Von Fjordman; der Originaltext Why Did Europeans Create the Modern World? — Part 3 erschien am 26. September 2009 auf Gates of Vienna. (Bilder vom Übersetzer hinzugefügt.)

Übersetzung: BeforeDawn

Dass das Klima in irgendeiner Beziehung zu der Kultur und der Mentalität unterschiedlicher Völker stehen könnte, ist eine schon alte Idee, die auf den griechischen Geographen Strabon [gest. um 24 n. Chr] zurückgeht, die es aber auch in China gegeben hat, bei Ibn Chaldun im mittelalterlichen Nordafrika, und in Frankreich bei dem großen politischen Denker Baron de Montesquieu in Vom Geist der Gesetze (De l´esprit des lois, 1748), also lange bevor es eine zusammenhängende Theorie der Evolution oder ein Wissen über genetische Mutation gegeben hat.

Wie wir gesehen haben, ist die hauptsächliche Hypothese über die Intelligenzunterschiede zwischen ethnischen Gruppen, so wie sie von Michael H. Hart in Understanding Human History propagiert wird, die, dass die in kälteren Gegenden lebenden Menschen eine höhere Intelligenz entwickeln mussten, um in ihrer rauhen natürlichen Umgebung überleben zu können. Zehntausende von Jahren lang könnte dies in der Tat der wichtigste Antrieb für die menschliche Evolution gewesen sein, nicht aber unbedingt der einzige. In den letzten Jahrtausenden, nach der Entwicklung der Landwirtschaft und der Städte, haben auch andere zusätzliche Antriebskräfte eine Rolle gespielt. Die Menschen selbst begannen nun zunehmend ihre Umwelt zu formen und können sich jetzt z. B. elektrischer Heizung in subarktischen Gebieten erfreuen. Eine der faszinierendsten Geschichten über die menschliche Evolution hatte aber anscheinend nichts mit kaltem Wetter zu tun, nämlich die Geschichte der Gemeinschaften der aschkenasischen Juden im mittelalterlichen Europa.

Nach einer von Gregory Cochran, Jason Hardy und Henry Harpending im Jahr 2005 vorgestellten Hypothese, die weitgehend von Hart unterstützt wird, ist der außerordentlich hohe durchschnittliche Intelligenzquotient heutiger aschkenasischer Juden ein Beispiel für die Darwinsche Evolution als Antwort auf von außen einwirkenden sozialen Druck, insofern als europäische Juden viele Jahrhunderte lang eine sehr schmale und ungewöhnliche ökonomische Nische als Kaufleute, Steuereintreiber und Geldverleiher innehatten, also Beschäftigungen, für die eine hohe Intelligenz einen großen praktischen Wert hatte. Der christlichen Mehrheitsbevölkerung war es verboten, Zinsen zu nehmen, während den Juden viele Berufe verschlossen waren. Nur dem gelang es in diesem kulturellen Klima, sich zu behaupten und seine Gene weiterzugeben, der einen sehr hohen IQ hatte.

Diese Situation dauerte vom frühen Mittelalter bis zur gesetzlichen Emanzipation der Juden nach der Aufklärung und bewirkte ein soziales Umfeld, das den durchschnittlichen IQ eines ganzen Volkes beträchtlich anhob.

Diese Kombination von Faktoren hatte es in der Antike nicht gegeben. In der islamischen Welt sahen sich die Juden in Handel und Verwaltung in Konkurrenz mit anderen Bevölkerungsgruppen wie z. B. Griechen und Armeniern; sie wurden dort a von den Muslimen auch diskriminiert, aber es ergab sich kein ähnlicher Anstieg des Intelligenzquotienten. Für diesen Effekt genügte „Diskriminierung” allein nicht.

Der wissenschaftliche Beitrag der Griechen im Zeitraum von 500 v. Chr. bis 200 n. Chr. überragt den vergleichsweise geringen Beitrag der Juden im gleichen Zeitraum in beträchtlichem Maß, aber dieses Bild kehrt sich vom 19. Jahrhundert an völlig um. Jetzt haben wir jüdische Genies wie Einstein, aber keine griechischen Genies mehr, die mit Aristoteles und Archimedes vergleichbar wären. Wir haben keinen überzeugenden Beweis, dass im Altertum die Juden ein sehr hohes Intelligenzniveau gehabt hätten. Diejenigen, die dies behaupten, verweisen auf den unverhältnismäßig großen Einfluss jüdischer religiöser Texte aus dieser Ära, aber das Fehlen herausragender jüdischer Wissenschaftler jener Zeit sowie die Tatsache, dass die Juden des Mittleren Ostens heutzutage keinen ungewöhnlich hohen IQ haben, zeigen, dass die hohe Intelligenz bei den Juden aus der europäischen Diaspora ein Produkt der nach-römischen Zeit ist.

Dieses Beispiel der aschkenasischen Juden ist aus einer ganzen Reihe von Gründen interessant. Zunächst schon allein wegen der Geschwindigkeit der Entwicklung: Die Intelligenz eines ganzen Volkes erhöhte sich um vielleicht 10 IQ-Punkte in ungefähr 1000 Jahren, also um viele Male schneller als die langsamere „klimatische” Entwicklung eines höheren IQ während der vorhergehenden Jahrtausende. Zweitens, diese Entwicklung war höchstwahrscheinlich von der sozialen und kulturellen Umwelt verursacht, nicht von der natürlichen, wie es während der Steinzeit der Fall gewesen war. Die europäischen Juden haben nicht einen höheren IQ entwickelt, weil sie in einem kälteren Klima als die anderen Europäer lebten; die Entwicklung war die unbeabsichtigte Folge von sozialen Zwängen, die sie in ein schmales Spektrum von Berufen zwang, in denen ein hoher IQ absolut nötig war; und es war ihnen möglich, dieses Merkmal weiterzugeben, weil relativ wenige Heiraten zwischen der christlichen Mehrheit und der jüdischen Minderheit stattfanden. Schließlich aber, und das ist das Wichtigste: dies Beispiel beweist gegen jeden Zweifel, dass die menschliche Evolution bis in historische Zeiten weitergegangen ist und wahrscheinlich sogar heute noch bedeutsame Resultate erzielen kann.

Wie bereits erwähnt, spricht Jared Diamond in Die Schicksale menschlicher Gesellschaften nicht über die Möglichkeit menschlicher Evolution während der letzten 50.000 Jahre, da er dies für „rassistisch” hält. Jedoch: sein Bestseller wurde von einer Person mit hohem Intelligenzquotienten geschrieben. Die Ironie liegt nun darin, dass Jared Diamonds Theorien die Existenz von Jared Diamond nicht erklären können. Mr. Diamond ist ein Aschkenase, wie es auch Michael H. Hart ist, was nun wiederum bedeutet, dass er aus der ethnischen Gruppe mit dem höchsten durchschnittlichen IQ auf unserm Planeten stammt. Und diese ist nun auch zugleich die ethnische Gruppe mit der höchsten Zahl an Nobelpreisen – bezogen auf die Kopfzahl der Gruppe – in den Naturwissenschaften, was ein starker Hinweis darauf ist, dass der IQ tatsächlich etwas misst, das in der Diskussion über Intelligenz von Relevanz ist.

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Warum haben die Europäer die moderne Welt geschaffen? – Teil 2

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Von Fjordman. Der Originaltext Why Did Europeans Create the Modern World? — Part 2 erschien am 22. September 2009 auf Gates of Vienna. (Bilder vom Übersetzer eingefügt.)

Michael H. Hart bewertet die Errungenschaften verschiedener Zivilisationen. Er behauptet, daß die Beiträge der alten Ägypter ziemlich mager waren. Die Sumerer erfanden als erste die Schrift, was den Ägyptern durchaus bekannt gewesen sein könnte. Sie leisteten keine bedeutenden Beiträge zur astronomischen Theorie, noch zur Physik, Chemie, Biologie oder Geologie. Die politische Struktur Ägyptens war eine absolute Monarchie, was keine originelle Idee war und neuzeitliche Denker nicht beeinflußte. Während die Pyramiden sicherlich visuell beeindruckend sind, ist eine Pyramide streng genommen eine simple architektonische Struktur und großteils keine sehr nützliche. Warum werden die Beiträge der alten Ägypter so überbewertet? Weil das Klima in Ägypten so trocken ist, überdauern die Architektur (und die Mumien), die sie schufen, dort besser als anderswo. Ihre Monumente sind immer noch sichtbar. Hart behauptet in keiner Weise, daß die alten Ägypter Wilde gewesen seien, nur daß ihre Beiträge häufig überbewertet werden.

Ich persönlich denke, daß er die Ägypter etwas mißachtet. Es ist wahr, daß sie wissenschaftlich nicht sehr fortgeschritten waren, und daß die griechische Kunst während der hellenischen und hellenistischen Periode so lebensecht war, wie es die ägyptische niemals war, aber die Griechen waren von der ägyptischen Tempelarchitektur und von ihren Studien der Proportionen des menschlichen Körpers inspiriert. Wie der Kunsthistoriker Gombrich sagt, „gingen die griechischen Meister bei den Ägyptern in die Schule, und wir sind alle die Schüler der Griechen.” Der amerikanische Autor Lawrence Auster drückt es so aus:

„Denken wir daran, den Ägyptern das Verdienst für die erste Entwicklung der schönen menschlichen Form zuzubilligen, welche die Griechen dann übernahmen und lebendiger machten. Camille Paglia ist höchst albern, aber lesen Sie doch das erste Kapitel ihres Buches Sexual Personae (dt. „Die Masken der Sexualität”), wo sie die ägyptische Schöpfung der klaren, perfekten, ‘apollonischen’ Form behandelt, welche die Grundlage der westlichen Kunst wurde… . Für die Griechen vermittelt die natürliche Form das Göttliche. Daher waren sie nicht einfach nur ‘naturalistisch’, d. h. naturgetreu. Sie sahen die Natur als so schön, weil sie die Natur als von einer perfekten Harmonie erfüllt sahen. Von daher kommt die unglaubliche Sensibilität der athenischen Skulpturen des fünften Jahrhunderts. In einer Weise drückten die Künstler des athenischen Goldenen Zeitalters in Stein aus, was Homer Jahrhunderte früher durch Poesie ausgedrückt hatte: jene besonderen Momente im Leben, in denen der Held ‘mehr zu sein scheint als ein Mensch.’ Oder wie die Szene in der Ilias (Buch III, 156-58), wo die alten Männer auf den Mauern Trojas Helena kommen sehen und zueinander sagen: ‘Man kann den Trojanern und den stark gerüsteten Achäern sicherlich keinen Vorwurf machen, wenn sie über lange Zeit Härten auf sich nehmen für eine Frau wie diese. Schrecklich ist die Ähnlichkeit ihres Gesichts mit unsterblichen Göttinnen.’“

In der Wissenschaft übertrafen die alten Griechen die Ägypter mit Leichtigkeit.  Die griechische deduktive Geometrie erwies sich als unverzichtbares Vorspiel zur Ankunft der modernen Wissenschaft, und abgesehen von Mathematik und Astronomie leisteten sie große Beiträge zur Dichtkunst, Geschichte, Drama und Mythologie, brachten elegante Architektur wie den Parthenon in Athen hervor sowie auch große Bildhauer und Maler. Die Werke von Plato und Aristoteles gehören zu den ältesten analytischen Schriften über politische Theorie. Wenn Menschen im einundzwanzigsten Jahrhundert Aristoteles’ Politik lesen, um zu sehen, was darin über Demokratie steht, dann nicht bloß aus historischer Neugier, sondern weil dies für heute als relevant betrachtet wird. Im Gegensatz dazu liest buchstäblich niemand „pharaonische” Politiktheorie.

„Olympias”, der Nachbau eines griechischen Dreiruderers.

„Olympias”, der Nachbau eines griechischen Dreiruderers.

Warum hatten die alten Griechen soviel erreicht? Möglicherweise machte die Geographie Griechenlands sie zu einer Seefahrernation und brachte sie dazu, sich mit Erforschung und Handel zu befassen. Und doch gab es viele andere Völker, die auch einen ähnlichen geographischen Vorteil genossen, und während die Phönizier große Seefahrer und Händler waren, schufen sie gemäß der historischen Beweislage nichts, das den wissenschaftlichen Errungenschaften der Griechen nahekam. Hart glaubt, daß Wissenschaft, obwohl andere Europäer einen mindestens so hohen Intelligenzquotienten hatten wie die Griechen, vor allem die Schöpfung städtischer, schriftkundiger Kulturen ist, und in der Weise profitierten die Griechen vom frühen Kontakt mit den schriftkundigen Zivilisationen des Nahen Ostens:

„Die beste Erklärung für das griechische Phänomen liegt in einer Kombination genetischer und geographischer Faktoren. Die Völker, die in den kalten Regionen Europas lebten, hatten über einen Zeitraum vieler Jahrtausende eine höhere durchschnittliche Intelligenz entwickelt als die Völker, die im Nahen Osten lebten. Wegen des milden Klimas und der Verfügbarkeit einer großen Auswahl brauchbarer domestizierbarer Pflanzen und Tiere entwickelten die Bewohner des Nahen Ostens jedoch lange vor den Völkern Nordeuropas die Landwirtschaft. Das frühe Entstehen von Landwirtschaft und Städten im Nahen Osten befähigte sie während der Jungsteinzeit und der frühhistorischen Zeit zu größerem Fortschritt und zu einem großen Vorsprung vor dem Rest der Welt in Technologie und intellektuellen Angelegenheiten. Mit der Zeit befähigte ihre überlegene genetische Ausstattung die Europäer zur Überwindung dieses Vorsprungs. Unter den europäischen Gruppen würde jedoch diejenigte am wahrscheinlichsten als erste Fortschritte machen, welche die früheste Gelegenheit hatte, von den Zivilisationen des Nahen Ostens und Ägyptens zu lernen. Wegen ihrer geographischen Lage waren die Griechen das erste europäische Volk, das in Kontakt mit jenen Zivilisationen kam.”

In Understanding Human History bewertet Michael H. Hart auch die islamische Welt. Er sagt richtigerweise, daß nichtmoslemische Dhimmis unter islamischer Herrschaft kaum überhaupt Bürger zweiter Klasse waren, sondern eher Nicht-Bürger, denen viele grundlegende Bürgerrechte fehlten. Zum Beispiel konnten sie vor Gericht nicht gegen einen Moslem aussagen. Er bestreitet, daß die Bekehrung zum Islam immer „freiwillig” war, angesichts der vielfältigen Erniedrigungen, des Drucks und der Steuern, denen Nichtmoslems ständig ausgesetzt waren, nur weil sie Nichtmoslems waren. Hinsichtlich kultureller Errungenschaften erwähnt er einige beachtenswerte Gelehrte und Gestalten. Eine ist der marokkanisch-berberische Forscher und Schriftsteller Ibn Batutta (1304-1369), der im vierzehnten Jahrhundert von Westafrika über Südosteuropa und Indien nach China reiste und seine Erfahrungen in seinem Buch Rihlah (Reisen) niederschrieb.

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Die seltsame Zivilisation

Von Fjordman. (Original: The Curious Civilization, Gates of Vienna 21. März 2011). Übersetzung: Lucifex.

Der angesehene Wissenschaftler Toby E. Huff veröffentliche Ende 2010 sein Buch Intellectual Curiosity and the Scientific Revolution: A Global Perspective, das mich zu diesem Essay inspirierte. Er war auch der Autor des modernen Klassikers The Rise of Early Moden Science: Islam, China and the West.

Als der chinesenfreundliche englische Wissenschaftler Joseph Needham die Geschichte der Wissenschaft unter den Chinesen recherchierte, war er schließlich zur Schlussfolgerung gezwungen, dass man „kaum von einer entwickelten Wissenschaft der Physik“ in China vor dem neuzeitlichen Kontakt mit Europäern sprechen kann. Ihm fehlten die systematischen Denker, auf die man in der Geschichte der Mechanik im mittelalterlichen Europa stößt, wo es eine etablierte Tradition der Diskussion über Aristoteles’ Vorstellungen zur Bewegung gab. Darunter sind Namen wie Philoponus, Buridan, Bradwardine und Oresme, die alle zu Entwicklungen beitrugen, die ihren Höhepunkt in Galileos Werk fanden. In China gab es keinen Galileo und auch keine Kepler’schen Gesetze der Himmelsbewegungen, die die Grundlage für Newtons große Synthese bildeten.

1-dunhuangchinesesky  Die kosmologische Sichtweise der Chinesen verband die Erde und vor allem die königliche Familie in organischer Weise mit dem Himmel und der spirituellen Welt. Das Fehlverhalten von Beamten und besonders des Kaisers selbst konnte Hungersnöte, Erdbeben, Dürren oder andere Naturkatastrophen zur Folge haben, weil sie das Missfallen der spirituellen Welt erregt hatten. In ähnlicher Weise wurden Anomalien am Himmel als Vorzeichen der Zukunft aufgefasst und konnten zukünftige Ereignisse vorhersagen, die nur dem Kaiser bekannt sein sollten. Aus diesem Grund gab es im kaiserlichen China eine starke Tendenz, die Himmelsbeobachtung unter dem Schleier der Geheimhaltung auf die offizielle Bürokratie beschränkt zu halten.

Die chinesische astronomische Theorie war verglichen mit jener der alten Griechen nie sehr hoch entwickelt, ganz zu schweigen von jener, die sich nach der wissenschaftlichen Revolution im modernen Europa entwickelte, aber auf streng praktischer Ebene hatten sie eine reiche Tradition der Himmelsbeobachtung, die direkt mit der Erstellung von Kalendern verbunden war. Wie Huff fragt: warum hatte die Ankunft des Teleskops mit den jesuitischen Astronomen nicht dieselbe befruchtende Wirkung auf die wissenschaftliche Forschung wie in Europa?

2-jesuitastronomers  Die Zahl der von europäischen Astronomen präzise katalogisierten Sterne stieg durch den Gebrauch des Teleskops während des siebzehnten Jahrhunderts auf mehr als das Dreifache. Aber trotzdem westeuropäische Augengläser um das sechzehnte Jahrhundert in bedeutenden Mengen in den Nahen Osten und bis nach China exportiert worden waren, führten Asiaten mit solchen Gläsern keine Experimente durch, die zu ihrer eigenen Konstruktion von Teleskopen geführt hätten. Noch seltsamer ist, dass asiatische Nationen, nachdem sie in den 1600ern mit dem europäischen Teleskop bekanntgemacht worden waren, überraschend langsam dabei waren, es für die Gewinnung neuer astronomischer Einsichten zu verwenden. Huffs provokante Behauptung lautet, dass sie an etwas litten, das er ein Neugierdefizit gegenüber den Europäern nennt.

3-lenssalesman  Der Nahe Osten hatte eine sehr alte Tradition der Glasherstellung für dekorative Zwecke. Die Region hatte auch theoretische Studien optischer Phänomene hervorgebracht, die von altgriechischen Arbeiten inspiriert waren, welche jenen Ost-, Südost- oder Südasiens überlegen waren. Und doch leisteten die Moslems, nachdem sie mit europäischen Glaslinsen konfrontiert wurden, fast keine eigenen kreativen Beiträge. Abgesehen von einigem begrenztem Interesse an der Verwendung von Teleskopen für militärische Zwecke oder für Spionage gegen die Ungläubigen gab es in islamisch beherrschten Ländern wenig Reaktion auf dieses neue europäische Gerät:

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Die gelbe Gefahr

yellowperil

Von Jack London, übersetzt von Deep Roots.

Das Original The Yellow Peril erschien am 12. Januar 2011bei Counter-Currents Publishing/North American New Right. [Hier nachveröffentlicht anläßlich des heutigen hundertsten Todestages von Jack London.]

Kein deutlicherer Kontrast tritt in Erscheinung, wenn man aus unserem westlichen Land zu den Papierhäusern und Kirschblüten Japans kommt, als wenn man von Korea nach China wechselt. Um zu einer korrekten Beurteilung des Chinesen zu kommen, sollte der Reisende sich zuerst mehrere Monate lang unter den Koreanern aufhalten und dann eines schönen Tages den Yalu in die Mandschurei hinüber überqueren. Es wäre von außergewöhnlichem Vorteil für die Korrektheit der Beurteilung, würde er den Yalu auf den Fersen einer feindlichen und fremden Armee überqueren.

Der Krieg ist bis heute der finale Schiedsrichter in den Angelegenheiten der Menschen, und er ist bislang der finale Test des Wertes von Völkern. In dieser Art geprüft, fällt der Koreaner durch. Ihm fehlt der Nerv zum Bleiben, wenn eine fremde Armee sein Land durchquert. Die wenigen Güter und Habseligkeiten, die er ansammeln können haben mag, nimmt er auf seinen Rücken, zusammen mit seinen Türen und Fenstern, und fort strebt er zu seinen Bergfestungen. Später mag er zurückkehren, ohne Güter, Habseligkeiten, Türen und Fenster, getrieben von unersättlicher Neugier nach „Nachschauen gehen“. Aber es ist bloß Neugier – eine ängstliche, hirschartige Neugier. Er ist bereit, beim kleinsten Anzeichen von Gefahr oder Schwierigkeiten auf seinen langen Beinen davonzuhüpfen.

Nordkorea war ein verödetes Land, als die Japaner durchzogen. Dörfer und Kleinstädte waren verlassen. Die Felder lagen unberührt da. Es gab kein Pflügen oder Säen, nichts Grünes wuchs. Wenig oder nichts konnte gekauft werden. Man trug seine eigenen Nahrungsmittel bei sich, und Nahrung für Pferde und Diener war das bange Problem, das am Ende des Tages wartete. In manch einem einsamen Dorf konnte keine Unze und kein Grain von irgendetwas gekauft werden, und doch konnte eine Menge weißgewandeter, unerschütterlicher Koreaner herumstehen, meterlange Pfeifen rauchen und schwätzen, schwätzen – unaufhörlich schwätzen. Liebe, Geld oder Zwang konnten bei ihnen kein Hufeisen auftreiben oder einen Hufeisennagel.

„Upso“, war ihre ständige Antwort. „Upso“, das verfluchte Wort, das bedeutet: „Hab’ ich nicht.“

Sie waren an diesem Tag wahrscheinlich vierzig Meilen von ihren Verstecken heruntergestreunt, nur für ein „nachschauen gehen“, und vierzig Meilen würden sie fröhlich zurückmarschieren und die ganze Zeit über das schwatzen, was sie gesehen hatten. Man schüttle einen Stock gegen sie, wie sie schwätzend um das Lagerfeuer herumstehen, und die Düsternis der Landschaft wird erfüllt sein von großen, flitzenden Geistern, hüpfend wie Hirsche, mit großen, federnden Schritten, um die man sie nur beneiden kann. Sie haben eine prächtige Konstitution und schöne Körper, aber sie sind daran gewöhnt, ohne Protest oder Widerstand von jedem zufälligen Fremden geschlagen oder beraubt zu werden, der in ihr Land kommt.

Aus diesem kraftlosen, aufgegebenen koreanischen Land ritt ich zu den sandigen Inseln des Yalu hinunter. Seit Wochen waren diese Inseln das gefürchtete Niemandsland zwischen zwei kämpfenden Armeen gewesen. Die Luft hoch oben war von kreischenden Projektilen zerrissen worden. Die Echos der letzten Schlacht waren kaum erstorben. Die Züge mit verwundeten und toten Japanern krochen vorbei.

Auf dem kegelförmigen Hügel eine Viertelmeile entfernt wurden die russischen Toten gerade in ihren Gräben und in den von den Japanern verursachten Granattrichtern begraben. Und hier, inmitten von all dem, pflügte ein Mann. Grünzeug wuchs – junge Zwiebeln – und der Mann, der zwischen ihnen jätete, hielt lange genug in seiner Arbeit inne, um mir eine Handvoll davon zu verkaufen. In der Nähe lag die rauchgeschwärzte Ruine des Bauernhauses, niedergebrannt von den Russen, als sie sich vom Flußbett zurückzogen. Zwei Männer entfernten den Schutt, räumten das Durcheinander auf und bereiteten den Wiederaufbau vor. Sie waren in Blau gekleidet. Zöpfe hingen ihnen über die Rücken. Ich war in China.

Ich ritt ans Ufer, in das Dorf Kuel-ian-Ching. Dort gab es keine faulenzenden Männer, die lange Pfeifen rauchten und schwätzten. Am Tag zuvor waren die Russen hier gewesen, eine blutige Schlacht war ausgetragen worden, und heute waren die Japaner hier – aber was gab es da drüber zu reden? Jeder war beschäftigt. Männer boten auf der Straße Eier und Hühner und Obst zum Verkauf, und Brot, so wahr ich lebe, Brot in kleinen runden Laiben oder Wecken. Ich ritt weiter ins Land. Überall war eine schuftende Bevölkerung erkennbar. Die Häuser und Mauern waren stark und fest. Stein und Ziegel ersetzte die Lehmwände der koreanischen Behausungen. Zwielicht sank herab und wurde tiefer, und immer noch zogen die Pflüge die Felder auf und ab, mit den Säern hinterher. Kolonnen schwerbeladener Schubkarren quietschten vorbei, und Pekingkarren, gezogen von vier bis sechs Kühen, Pferden, Maultieren, Ponies oder Eseln – bei den Kühen torkelten sogar ihre neugeborenen Kälber auf schwächlichen Beinen außerhalb der Zugriemen neben ihnen her. Jeder arbeitete. Alles arbeitete. Ich sah einen Mann die Straße reparieren. Ich war in China.

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Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist ein Auszug aus dem sechsten Kapitel Bis ans Ende der Welt: Vergessene weiße Wanderungen. Neben den Tocharern werden auch weiße Kulturen auf den kanarischen Inseln, in Süd- und Nordamerika sowie auf den Osterinseln behandelt.

* * *

Neben den großen weißen indogermanischen Wanderungen gab es eine Vielzahl anderer Wellen weißer Wanderungen, die sich in der Größe, im Einfluss und in der Reichweite unterschieden – die spektakulärste war eine Niederlassung von Weißen in Nordamerika um 7000 v. Chr.

Das Wissen über diese Wanderungen war über Jahrhunderte – in einigen Fällen sogar über Jahrtausende – verloren, wurde jedoch nun dank relativ junger archäologischer Funde wiederentdeckt. Auf diese Weise wurden nordische und weiße mediterrane Überbleibsel – teils durch natürliche Konservierung, manchmal aufgrund künstlicher Erhaltung – in China, Nordamerika und auf den Kanarischen Inseln entdeckt – die meisten von ihnen tausende Jahre alt. Die Entdeckung dieser Mumien zeigt ohne Frage, dass frühe weiße Wanderungen über Meere und Kontinente hinweg stattfanden – es wird nur noch diskutiert, wie hoch die Zahl der Menschen war, die diese Wanderungen unternahmen.

Die Tocharer – Weiße im alten China

Eine der am weitesten in den Osten reichenden Wanderungen von keltischen Menschen – bzw. nordischen Indogermanen – erreichte die Taklamakan-Wüste (zwischen Kasachstan, Kirgisien und Tibet gelegen) in China um 1500 v. Chr. Diese große Wanderung war bis zur 1977 erfolgten Entdeckung von 3500 Jahre alten Gräbern dieser Menschen unbekannt.

DIE TOCHARER – EINE VERSCHOLLENE WEISSE KULTUR IN CHINA

Nahaufnahme einer 3000 Jahre alten, zweifellos weißen, männlichen tocharischen Mumie. In den Gräbern der Taklamakan-Wüste im Westen Chinas wurden zahlreiche Mumien wie diese freigelegt. Die abgebildete Mumie befindet sich im Museum von Ürümqui (Xinjiang, China).

Nahaufnahme einer 3000 Jahre alten, zweifellos weißen, männlichen tocharischen Mumie. In den Gräbern der Taklamakan-Wüste im Westen Chinas wurden zahlreiche Mumien wie diese freigelegt. Die abgebildete Mumie befindet sich im Museum von Ürümqui (Xinjiang, China).

FLACHSBLONDES HAAR IM ALTEN CHINA

Tocharische Frau mit langem flachsblonden Haar. Die Mumie datiert auf 1500 v. Chr. und wurde in den Zaghunluq-Gräbern (Taklamakan-Wüste) gefunden. Gewebte Kleidung, die mit der keltischen identisch ist, beweist den indogermanischen Ursprung der Tocharer. Sie erbauten nicht nur die fantastischen Städte entlang der Seidenstraße, die heute im Wüstensand versunken sind, sondern brachten wohl ebenso den Buddhismus, Pferde und Sättel und die Eisenverarbeitung in diese Region.

Tocharische Frau mit langem flachsblonden Haar. Die Mumie datiert auf 1500 v. Chr. und wurde in den Zaghunluq-Gräbern (Taklamakan-Wüste) gefunden. Gewebte Kleidung, die mit der keltischen identisch ist, beweist den indogermanischen Ursprung der Tocharer. Sie erbauten nicht nur die fantastischen Städte entlang der Seidenstraße, die heute im Wüstensand versunken sind, sondern brachten wohl ebenso den Buddhismus, Pferde und Sättel und die Eisenverarbeitung in diese Region.

Aufgrund der natürlichen Trockenheit des Gebietes waren viele Körper nahezu perfekt erhalten – mit ihrem rot-blonden Haar, den langen Nasen, runden Augen und schließlich mit den gewebten Karomustern (die für gewöhnlich mit den Kelten Schottlands in Verbindung gebracht werden), was unzweifelhaft die weißen Rassenmerkmale der Tocharer verdeutlicht.

Diese Menschen wurden nach der von ihnen verwendeten Sprache – Tocharisch – als Tocharer bekannt. Die Kultur, die sie errichteten, umfasste große Städte, Tempel, Zentren der Kunst und des Lernens – sie waren sogar die Erbauer und Erhalter der ursprünglichen Seidenstraße – der Handelsstraße zwischen dem Westen und China. Zuvor glaubte man, die Chinesen seien die Konstrukteure der großen Städte entlang der Seidenstraße gewesen, doch durch die Entdeckung der Überreste der ursprünglichen Menschen dieser Region ist unzweifelhaft, dass die imposanten Ruinen, die noch immer ungestört entlang der Straße liegen, Reste einer großen verschollenen weißen Kultur sind.

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Warum die Asiaten nicht die Raumfahrt erfanden

Himalayas and India - Ganges

Von Fjordman; Original: „Why Asians Didn’t Invent Space Travel“, erschienen am 9. März 2009 auf „Gates of Vienna“. (Titelbild sowie Bilder im Text samt Bildunterschriften vom Übersetzer eingefügt.)
Übersetzung: Lucifex

Diejenigen, die behaupten, daß der Westen dem Osten viel verdankt, haben in vielen Fällen recht, übertreiben das aber auch in anderen. Die Raumfahrt war nicht so sehr ein „wechselseitiger Austausch von Ideen“ als vielmehr eine überwiegend europäische und westliche Schöpfung, die auf Wissenschaft und Technologie beruhte, welche anderswo auf der Welt weder existierte noch sich entwickelte. Es ist wahr, daß das Konzept einer „Rakete“ in Asien erfunden wurde. Die Chinesen verwendeten Raketen jahrhundertelang für militärische Zwecke, und wie waren in anderen Regionen wie dem indischen Subkontinent bekannt, wo Europäer auf sie stießen.

Laut Arnold Pacey in seinem Buch Technology in World Civilization „stießen britische Armeen auf dem Subkontinent auf Raketen, einen Waffentyp, mit dem sie keine vorherige Erfahrung hatten. Die Grundtechnologie war vor 1500 von den osmanischen Türken oder aus Syrien gekommen, obwohl die Chinesen noch früher Raketen erfunden hatten. In den 1790er Jahren gehörten zu manchen indischen Armeen sehr große Infanterieeinheiten, die mit Raketen ausgerüstet waren. Französische Söldner in Mysore hatten gelernt, sie herzustellen, und das British Ordnance Office suchte nach jemandem mit Expertise in der Sache. Als Reaktion darauf machte William Congreve, dessen Vater der Leiter des Laboratoriums im Arsenal von Woolwich war, sich daran, eine Rakete nach indischer Art zu konstruieren. Nach einer erfolgreichen Vorführung wurden etwa 200 seiner Raketen von den Briten bei einem Angriff auf Boulogne im Jahr 1806 verwendet. Aus über einem Kilometer Entfernung abgefeuert, setzten sie die Stadt in Brand. Nach diesem Erfolg wurden Raketen von europäischen Armeen recht weitverbreitet übernommen.“

Raketen waren in Europa davor nicht völlig unbekannt, aber ihre hauptsächliche Einführung im Westen geschah während der Napoleonischen Kriege in den frühen 1800ern. Als die englischen Zivilingenieure George (1781 – 1848) und Robert Stephenson (1803 – 1859) im Jahr 1829 ihre berühmte Dampflokomotive Rocket bauten, waren Raketen immer noch etwas einigermaßen Neues. Dennoch hatten sie sich bis zum zwanzigsten Jahrhundert zu Apparaten entwickelt, die sich in Größe und Komplexität so sehr von traditionellen asiatischen Raketen unterschieden, daß sie außer dem Namen wenig mit ihnen gemeinsam hatten.

Die Raumfahrt hing von einer Menge wissenschaftlicher und technologischer Innovationen ab und stellte in vieler Weise den Höhepunkt von Jahrhunderten westlicher Fortschritte auf diesen Gebieten dar. Es ist undenkbar, daß man eine Raumfahrt hätte haben können ohne die europäische wissenschaftliche und industrielle Revolution. Die chemische Revolution, die die Entdeckung oder Erfindung der für die Weltraumtechnologie benötigten Materialien und Treibstoffe ermöglichte, begann im achtzehnten Jahrhundert oder früher. Der erste Apparat zur Erzeugung eines elektrischen Stroms wurde 1800 vom Italiener Alessandro Volta geschaffen. Der Elektromagnetismus wurde von einem Dänen, Hans Christian Ørsted, entdeckt und von Menschen aus Deutschland, Britannien, Frankreich und anderen europäischen Nationen entwickelt.

Asiatische Raketen wurden von Schwarzpulver angetrieben und wogen höchstens ein paar Kilogramm. Keine davon wäre in der Lage gewesen, der Schwerkraft der Erde zu trotzen, die Atmosphäre zu verlassen und das Sonnensystem zu erforschen. Die riesige Mehrstufenrakete Saturn V, die in den USA unter der Leitung des Raketenwissenschaftlers Wernher von Braun (1912 – 1977) konstruiert wurde und es den Astronauten Neil Armstrong (geb. 1930) und Buzz Aldrin (geb. 1930) ermöglichte, am 20. Juli 1969 auf dem Mond zu landen, hatte eine Million mal mehr Masse und verwendete flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff.

Wie wir uns erinnern, wurde der Sauerstoff unabhängig voneinander in den 1770ern von Carl Wilhelm Scheele in Schweden und Joseph Priestley in England entdeckt. Henry Cavendish hatte ein paar Jahre zuvor den Wasserstoff entdeckt. Beide Gase wurden von dem Franzosen Antoine Lavoisier studiert und benannt. Der Engländer Michael Faraday verflüssigte in den 1820ern eine Anzahl von Gasen, aber nicht Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff. Kleine Tröpfchen von Sauerstoff und Wasserstoff wurden 1877 vom Physiker Raoul-Pierre Pictet (1846 – 1929) in Genf und vom Physiker Louis-Paul Cailletet (1832 – 1913) in Paris gewonnen. Flüssiger Sauerstoff in stabilem Zustand und in beträchtlichen Mengen wurde 1883 von den polnischen Chemikern und Physikern Karol Olszewski (1846 – 1915) und Zygmunt Wróblewski (1845 – 1888) erzeugt. Der deutsche Ingenieur Carl von Linde (1842 – 1934) und der britische Chemiker William Hampson (1859 – 1926) verbesserten den Apparat zur Erreichung niedriger Temperaturen. Flüssiger Wasserstoff wurde von dem schottischen Chemiker Sir James Dewar (1842 – 1923) im Jahr 1898 produziert und im Jahr danach verfestigt. Der Niederländer Heike Kamerlingh Onnes verflüssigte 1908 Helium und entdeckte 1911 die Supraleitung.

Während die Materialien und die elektrische Ausrüstung, die benötigt wurden, um menschliche Wesen in den Weltraum zu starten, mit ihnen zu kommunizieren und sich sicher zurück nach Hause zu bringen, nicht ohne vorhergehende Fortschritte in Elektrizität, Elektromagnetismus, Chemie und anderen Bereichen hätten hergestellt werden können, dürfen wir auch die Bedeutung mathematischer Mittel nicht vergessen. Ohne moderne Zweige der Mathematik wie Infinitesimalrechnung wäre es mehr oder weniger unmöglich gewesen, Menschen zum Mond und zurück zu bringen, oder robotische Sonden zum Mars und zu anderen Planeten zu schicken. Tatsächlich wurde das ganze Konzept der „Schwerkraft“ erst während der wissenschaftlichen Revolution in Europa entwickelt, von Sir Isaac Newton in England.

Es ist heutzutage modisch zu behaupten, daß es eine Anzahl „alternativer Wege“ zur modernen Wissenschaft gab, die mehr oder weniger unabhängig voneinander in mehreren Regionen der Welt entwickelt wurden. Aber es gab keinen alternativen afrikanischen, chinesischen, indischen, Maya- oder Maori-Weg zur Raumfahrt. Eine Anzahl asiatischer Länder wie Japan, China und Indien haben im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert ehrgeizige eigene Weltraumprogramme und werden in den kommenden Generationen unzweifelhaft ihre Spuren auf dem Gebiet hinterlassen. Falls die westliche Welt ihren gegenwärtigen kulturellen Niedergang fortsetzt, werden asiatische Länder vielleicht sogar die führende Rolle in der zukünftigen Weltraumforschung spielen. Dies ist sicherlich vorstellbar. Und doch wurden ihre Weltraumprogramme anfänglich auf Basis umfassender Anleihen bei westlicher oder russischer Technologie begründet und hatten keine unabhängige örtliche Basis.

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