Über die Linke und den Mythos vom „jüdischen Proletariat“

Von Andrew Joyce; Original: On The Left and the Myth of the ‘Jewish Proletariat’, erschienen am 7. August 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

„Die Last der Ausbeutung durch die Juden ist groß und ihre Schädlichkeit unbegrenzt. …Wenn wir es für möglich finden, die Revolution zu predigen, und nur gegen die Adeligen revoltieren, wie können wir dann die Juden verteidigen?“

Ukrainischer kommunistischer Revolutionär, 1876.[1]

In den Monaten unmittelbar vor seiner Krönung im Jahr 1189 wurde Richard Löwenherz sich der steigenden antijüdischen Stimmung im Volk Englands bewusst. Dieses böse Blut war das Ergebnis von Jahrzehnten des grassierenden Wuchers, der Beschlagnahmungen von Besitz, der sozialen Ungleichheiten und dessen, was der Historiker Robert Chazan als den „effektiven königlichen Schutz“ von Heinrich II. bezeichnete.[2]

Erpicht darauf, sich mit der Stimmung der Nation zu verbünden, besonders in den unsicheren frühen Tagen seiner Herrschaft, suchte Richard den Gefühlen der Massen zu gefallen, indem er Juden verbot, der Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei beizuwohnen. Die Nachricht von dem Verbot wurde vom Volk begrüßt, aber der Schritt war für Englands Juden zutiefst beunruhigend. Das Verbot wurde von den Hebräern der Nation nervös als eine Schwächung der lebenswichtigen jüdischen Beziehung zur Elite wahrgenommen. Diese Beziehung, besonders der Schutz, den sie jüdischen Kreditkaufleuten bot, war absolut wichtig für die ungestörte Fortsetzung der höchst feindseligen Finanzpraktiken der Juden unter den niedrigeren Schichten. Ohne diesen Schutz würde die Position der Juden in England nicht mehr haltbar sein. Daher traf in einem verzweifelten Versuch des Widerstands gegen einen Niedergang des jüdischen Einflusses eine Gruppe höherrangiger Juden an den Toren der Westminster-Abtei ein, die großzügige Geschenke trugen und unterwürfig sprachen. Die Mühe war vergebens.

Der jüdischen Gruppe wurde von Adeligen und Beamten der Eintritt verwehrt, und sie wurde dann wegen ihrer offenen Missachtung königlicher Befehle ausgezogen und ausgepeitscht. Nachdem diese Bestrafung ein öffentliches Schauspiel war, kam bald eine Geschichte in Umlauf unter der Landbevölkerung, dass der neue König mit allgemeinen Aktionen gegen die Juden einverstanden sei und dass die königliche Elite nun auf der Seite des Volkes stünde. In den folgenden Tagen wurden luxuriöse jüdische Häuser niedergebrannt, und Burgen, die jüdische Schuldenaufzeichnungen enthielten, wurden gestürmt und ihr Inhalt vernichtet. Diese Handlungen bauten jedoch auf der Annahme einer Rückendeckung durch die Elite auf, die es in Wirklichkeit nicht gab. Die Erwartungen der Massen wurden bald grob zerschlagen. Die Ausschließung der Juden durch Löwenherz war eine bloße Propagandamaßnahme gewesen, die ihn bei seinen Untertanen beliebt machen sollte, und die Auspeitschung der sich aufdrängenden Gruppe wurde ohne sein Einverständnis ausgeführt. In Wahrheit blieb der König der Macht des Mammons genauso verpflichtet wie seine Vorgänger. Wenn es hart auf hart kam, war die Landbevölkerung, anders als „seine“ Juden, entbehrlich. Richard verlor keine Zeit, die Rädelsführer der antijüdischen Aktionen zusammenzufangen und hinzurichten, einschließlich selbst jener, die jüdisches Eigentum versehentlich beschädigt hatten. Er erteilte dann Befehle an „die Sheriffs Englands, alle solchen Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern.“[3] Nach dieser Niederschlagung des Volkes sollten die Juden Englands erneut unter einem hohen Maß von königlichem Schutz verbleiben, bis „Löwenherz“ das Land verließ, um in den Dritten Kreuzzug zu ziehen – ironischerweise ein Unternehmen, das Menschen in fremden Nationen von der Tyrannei von „Ungläubigen“ befreien sollte. Die gesamte Affäre bleibt eine perfekte Veranschaulichung der jahrhundertealten symbiotischen Beziehung zwischen Juden und unseren einheimischen Eliten, und für die Bedrohung durch den parasitischen Kapitalismus, der sie aneinanderbindet.

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Wie Israel sich die Atombombe erschwindelte

Von C. F. Robinson, übersetzt von Lucifex. Das Original How Israel Swindled Its Way to an Atomic Bomb erschien am 20. April 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Roger J. Mattson

Stealing the Atom Bomb: How Denial and Deception Armed Israel

CreateSpace, 2016

Es wird viel über die Weiterverbreitung von „Massenvernichtungswaffen“ im ganzen Nahen Osten geredet. Die Mainstream-Medien haben seit den 1980ern wegen des Nuklearwaffenprogramms des Iran Alarm geschlagen (und doch ist keine iranische Bombe aufgetaucht). Der angebliche Zweck des Irakkriegs war die Eliminierung der Programme für nukleare, biologische und chemische Waffen, von denen fälschlich behauptet wurde, daß der Irak sie hätte. Um seine Rivalen von der Entwicklung einer Bombe abzuhalten, griff Israel 1981 Atomeinrichtungen im Irak und 2007 in Syrien an. Frei nach Jean-Paul Sartre: Israel ist krank vor Furcht, sie fürchten sich vor dem Schatten ihrer eigenen gestohlenen Bombe. Wie sie die Atombombe stahlen, wird detailliert in Roger J. Mattsons Buch Stealing the Atom Bomb: How Denial and Deception Armed Israel von 2016 beschrieben.

So funktionierte der Schwindel: Israel bekam seine erste Nukleartechnologie durch das naive Programm Atoms for Peace der Eisenhower-Regierung. Diese Geldverschwendung wurde benutzt, um den Reaktor Nahal Soreq zu errichten, der 1960 in Betrieb ging. Verglichen mit anderen Reaktoren war Nahal Soreq kleiner, weniger leistungsfähig und unter der Bedingung gebaut, daß er nicht für die Waffenherstellung verwendet würde, aber er brachte Israel auf den Weg dazu, eine voll nuklearfähige Nation zu werden.

Nachdem sie Nahal Soreq betriebsfähig gemacht hatten, erwarben die Israelis von den Franzosen einen weiteren Reaktor, der waffenfähiges Material produzieren konnte. Die Franzosen waren so verärgert darüber, daß die Amerikaner während der Krise um den Suezkanal die Partei Ägyptens ergriffen hatten, daß sie ihr eigenes Nuklearprogramm beschleunigten und in der Negev-Wüste, beim Dorf Dimona, gehässig einen Reaktor bauten, der zur Herstellung von waffenfähigem Plutonium fähig war.[1] Diese French connection [2] mit Israel war entscheidend: die Atombombenkonstruktion der Israelis beruhte auf der Bombe, die die französische Regierung 1960 nahe Reggane in Algerien getestet hatte.[3]

Jedoch verschafften Atoms for Peace und die French connection Israel bloß ein teilweises Nuklearprogramm. Die Israelis brauchten immer noch große Mengen von hoch angereichertem Uran (HEU). Mattson zeigt, wie sie dieses Material durch eine windige Firma namens Nuclear Materials and Equipment Corporation (NUMEC) bekamen. Diese Firma wurde 1957 gegründet und nahe Pittsburg in Apollo, Pennsylvania, angesiedelt. Stealing the Bomb macht klar, daß der ganze Zweck von NUMEC darin bestand, HEU nach Israel zu schaffen. Die Tatsache, daß NUMEC HEU an andere Kunden lieferte, einschließlich der United States Navy, war bloß eine Tarnung für Israels eigene Ziele. Die Gründer von NUMEC waren eine Gruppe von Juden, von denen zwei eine bedeutende Rolle in dieser Geschichte spielen. Der erste ist der Investor David Lowenthal (192 – 2006). Der zweite, Zalman Shapiro (1920 – 2016), war einer von Lowenthals Nachbarn in Pittsburg, und er war für den laufenden Betrieb von NUMEC verantwortlich.

Das NUMEC-Werk

Während eine Gruppe jüdischer Finanziers, die von Lowenthal organisiert wurde, das Werk errichtete und zum Laufen brachte, erhielten die Manager von NUMEC ihr Kapital großteils von anderen – spezifisch von örtlichen Banken. NUMEC erhielt viel Fremdkapital durch Kredite der Mellon National Bank und der Pittsburg National Bank.[4]

Es ist sehr wahrscheinlich, daß NUMEC sofort nach Betriebsbeginn damit begann, HEU für Israel abzuzweigen. Jedoch bemerkte die Atomenergiekommission das Ausmaß des Verlustes erst 1965. Die Leichtigkeit des Diebstahls wurde durch die Tatsache ermöglicht, daß HEU in kleinen Mengen verpackt und gelagert werden muß. Dieses Verpackungserfordernis ist notwendig, weil zu viel HEU, das in der richtigen Geometrie zusammen gelagert wird, einen „Kritikalitätsunfall“ bewirken kann, wo Neutronen in Mengen freigesetzt werden, die ausreichen, um Menschen in der unmittelbaren Nähe zu töten.[5] Wenn es jedoch richtig abgepackt wird, ist die Strahlung von HEU keine Bedrohung, und gleichermaßen wird es aufgrund seiner Kleinheit leicht, es an einem Wächter vorbeizubekommen.

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Die alternative Rechte und die Juden

Von Kevin MacDonald; Original: The Alt Right & the Jews, erschienen am 13. September 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

 

Sicherlich das grundsätzlichste Thema der Alternativen Rechten ist, dass es für Weiße völlig legitim ist, sich als Weiße zu identifizieren und ihre Interessen als Weiße zu verfolgen, z. B. Widerstand gegen Versuche zu leisten, weiße Amerikaner zu einer Minderheit zu machen.

Ethnische und rassische Identitäten sind unter allen anderen Gruppen gängig, und trotz beständiger Propaganda aus den Zentren der medialen und akademischen Macht sollten Weiße keine Ausnahme sein. Freiwillig politische und kulturelle Macht abzutreten ist die ultimative Torheit, besonders in einer Atmosphäre der Beschwerden von Nichtweißen und der Feindseligkeit gegen Weiße, ihre Geschichte und ihrer Kultur, die heute so offensichtlich ist.

Ein anderes Thema jedoch, das in der Weltsicht vieler in der Alternativen Rechten von zentraler Bedeutung ist (aber keinesfalls einhellig), ist das Thema der jüdischen Macht und des jüdischen Einflusses. Letztendlich stammt dies aus einem Verständnis der Rolle der Juden in der Enteignung der Weißen, sowohl historisch als auch im zeitgenössischen Westen. Mit nur etwa 2 % der U.S.-Bevölkerung haben Juden nie viel Macht als Folge schierer Zahlen gehabt. Was zählt, ist die jüdische Macht in den Medien, in der akademischen Welt und in der Regierung.

Es muss gleich zu Beginn klargestellt werden, dass die jüdische Gemeinschaft nicht monolithisch ist, und wie nachstehend diskutiert kann es manche Juden geben, die von ganzem Herzen gegen die Enteuropäisierung Amerikas sind. Als offensichtliches Beispiel für den Mangel an Einhelligkeit unter Juden in wichtigen Fragen ist der Neokonservatismus eine jüdische Bewegung, die seit ihrer Gründung von Juden geführt und dominiert worden ist. Die meisten Juden sind keine Neocons, aber der Neokonservatismus hat einen riesigen Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik gehabt, erfolgreich die Regierung von George W. Bush beherrscht und für den Irakkrieg geworben. Und lange davor, während der Reagan-Administration, haben Neokonservative eine entscheidende Rolle bei der Vertreibung traditionellerer Konservativer von der Macht in der Republikanischen Partei und bei deren allgemeiner Verschiebung nach links in kritischen Fragen wie die Einwanderung gespielt.

Samuel Francis erzählt vom

Katalog neokonservativer Bemühungen, die Ideen des traditionellen Konservatismus nicht bloß zu debattieren, zu kritisieren und zu widerlegen, sondern auch die Gestalten und Institutionen der Alten Rechten, die sie aufs Korn genommen haben, zu verurteilen, zu verunglimpfen und ihren Karrieren zu schaden. Es gibt zahllose Geschichten davon, wie es Neokonservativen gelungen ist, in konservative Institutionen einzudringen, traditionelle Konservative hinauszudrängen oder zu degradieren und die Positionen und Philosophien solcher Institutionen in neokonservative Richtungen zu verändern. … Autoren wie M. E. Bradford, Joseph Sobran, Pat Buchanan und Russell Kirk und Institutionen wie Chronicles, das Rockford Institute, die Philadelphia Society und das Intercollegiate Studies Institute haben zu den angesehensten und bedeutendsten Namen im amerikanischen Konservatismus gehört. Das Engagement ihrer neokonservativen Feinde, sie aus der Bewegung zu drängen, die sie übernommen haben, und sie als grenzwertige und gefährliche Figuren zu dämonisieren, hat keine legitime Grundlage in der Realität. Es ist ein klarer Beweis für die verborgenen Bestrebungen derjenigen hinter dem Neokonservatismus, den amerikanischen Konservatismus zu beherrschen und zu unterwandern und ihn von seinen ursprünglichen Zielen und Agenden weg und anderen Zielen zuzuwenden. … Was Neokonservative in Wirklichkeit an ihren „Verbündeten“ unter den traditionellen Konservativen nicht mögen, ist einfach die Tatsache, dass die Konservativen überhaupt Konservative sind – dass sie „diese Vorstellung von einer christlichen Zivilisation“ unterstützen, wie Midge Decter es ausdrückte, dass sie gegen Masseneinwanderung sind, dass sie Martin Luther King kritisieren und die rassische Enteignung der weißen Kultur ablehnen, dass sie Joe McCarthy unterstützen oder billigen, dass sie Zweifel oder abweichende Ansichten bezüglich der amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten hegen, dass sie gegen die rücksichtslose Verwicklung in ausländische Kriege und ausländische Wirren sind, und dass sie in Gesellschaft mit den Gründervätern der Vereinigten Staaten das Konzept einer reinen Demokratie und den Glauben ablehnen, dass die Vereinigten Staaten sich zu einer solchen entwickeln sollten.[1]

Das Ergebnis ist, dass die Grand Old Party zur Partei der Handelskammer und der Israel-Lobby geworden ist. Sie sind völlig einverstanden mit massiver nichtweißer Einwanderung, und dies liegt in nicht geringem Maß am neokonservativen Einfluss. Neukonservative sind entschiedene Unterstützer der wohl destruktivsten Kraft gewesen, die im zwanzigsten Jahrhundert mit der Linken verbunden war – der massiven nichteuropäischen Einwanderung. Die Unterstützung für massive nichteuropäische Einwanderung hat das jüdische politische Spektrum während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts bis zur Gegenwart überspannt, und wie unten angemerkt wird, waren jüdische Organisationen und jüdischer Aktivismus für den grundlegenden Wandel der Einwanderungspolitik verantwortlich, der aus dem Einwanderungsgesetz von 1965 resultierte. Ein Hauptmotiv der organisierten jüdischen Gemeinschaft für die Förderung solcher Einwanderung hatte mit einer tief empfundenen Feindseligkeit gegenüber dem Volk und der Kultur zu tun, die für die Einwanderungsbeschränkung von 1924 – 1965 verantwortlich waren – für „diese Vorstellung von einer christlichen Zivilisation“, wie Samuel Francis es charakterisierte. Der Kommentar des Neokonservativen Ben Wattenberg zeigt das emotionale Engagement an, das viele Juden für die ethnische Umwandlung Amerikas haben: „Die Enteuropäisierung Amerikas ist eine herzerfrischende Nachricht von einer beinahe transzendenten Qualität.“

Sogar Daniel Pipes, der als „islamophober“ Kritiker des moslemischen Gemeinschaft bekannt ist, unterstützt Donald Trump wegen dessen Haltung zu einwanderungs- und vielfaltsbezogenen Fragen nicht. Dies erscheint vielleicht überraschend, weil einer von Trumps unverkennbaren Vorschlägen ein Moratorium für moslemische Einwanderung gewesen ist, während Hillary Clinton die Zahl der Flüchtlinge und anderer Einwanderer aus moslemischen Ländern erhöhen will.

In Wirklichkeit sollte es nicht überraschen, dass Pipes gegen Trump ist, angesichts dessen, dass er einen “stubenreinen Islam” in westlichen Ländern befürwortet. Was Neocons wie Pipes wollen, ist eine fortgesetzte Einwanderung von Moslems und die Schaffung moslemischer Gemeinschaften, die nicht den Status quo bezüglich Israel bedrohen. Sie sind recht zufrieden mit dem demographischen Niedergang weißer Populationen, ob in Europa oder in den Vereinigten Staaten.

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Juden gegen die Alternative Rechte: Lehren aus der Geschichte

„Ihr Vaterland“

„Ihr Vaterland“

„Die antisemitische Bewegung ist im Wesentlichen eine Reaktion gegen das abnormale Wachstum der jüdischen Macht, und die neue Stärke des Antisemitismus liegt weitgehend an den Juden selbst.“ Hillaire Belloc, Die Juden (1922)

Von Andrew Joyce ; Original: Jews Versus the Alt Right: Lessons from History , erschienen am 10. September 2016 auf „The Occidental Observer“.

Gastübersetzung von Deep Roots (post-AdS)

 

Erst vor etwas mehr als einer Woche hielt Hillary Clinton eine Rede, in der sie Donald Trumps angebliche Verbindungen zur Alternativen Rechten angriff. In diesem langweiligen und bemühten Stück öffentlicher Rede bezeichnete Angela Merkels Rivalin als Matriarchin der Verlogenheit die Alternative Rechte als einen kaum zusammenhängenden Wirbelwind aus „rassenhetzerischen“, „frauenfeindlichen“, „moslemfeindlichen“ und „einwanderungsfeindlichen“ Ideen.

Vorhersehbarerweise wurde kurz nach der Rede enthüllt, daß Teile davon direkt aus einem Propagandaartikel des Southern Poverty Law Center vom April abgekupfert worden waren. Nachdem sie ihren Ursprung in einer Organisation hatte, die ihren Lebensunterhalt durch Feilbieten von Horrorgeschichten, Fantasien und Verleumdungen bestreitet, war es keine Überraschung, daß die Rede übertriebene und widersprüchliche Botschaften über diese „aufkommende rassistische Ideologie“ vermittelte. Laut Clinton ist die Alt Right „lose“, aber auch „organisiert“. Ihre Mitglieder sind „großteils online“, aber auch in Scharen auf unseren Straßen in Form einer „steigenden Flut von hartem, rechtem Nationalismus überall auf der Welt.“

Soweit, so banal. Indem sie jedoch Trumps angebliche Verwendung einer „antisemitischen Botschaft – ein Davidsstern, der einem Meer von Dollarnoten überlagert ist“ auf Twitter samt „antisemitischer Verunglimpfungen und Todesdrohungen seitens seiner Unterstützer“ erwähnte, brach Clinton ungeschickt etwas, das eine seit langem bestehende Konvention gewesen zu sein scheint, die Juden und Antisemitismus aus Diskussionen auf höchster Ebene draußen hielt. Nach Jahrzehnten hinter den Kulissen hatte der politische Antisemitismus es auf die Hauptbühne geschafft.

Was als nächstes geschieht, wird sehr interessant sein. Im Europa des neunzehnten Jahrhunderts gewann der antisemitische Diskurs im Gefolge von Wirtschaftskrisen, der Intensivierung ethnischer Konkurrenz, sozialen Drucks durch Migrationsströme und die zunehmend verfeinerte und intellektuelle Artikulation von Kritiken an den Juden an Schwung. Obwohl es zu der Zeit eine gängige kulturelle Masche der Juden war, die Bewegung zu verunglimpfen und auf die weitgehend eingebildeten Schrecken der mittelalterlichen Verfolgungen anzuspielen, bestand ausreichende Distanz zum Mittelalter und ausreichende Nähe zu zeitgenössischen Ängsten, daß dies wenig Wirkung bei den Massen hatte. In vieler Hinsicht kann man diese Faktoren heute insofern als wiederholt betrachten, als es den Juden immer schwerer fallen wird, Kapital aus ihrem Narrativ über den Zweiten Weltkrieg zu schlagen, während Weiße unter wachsenden Druck durch Einwanderung, interrassische Gewalt und die zunehmend sichtbare Verzerrung ihrer politischen Prozesse durch im Wesentlichen fremde Interessen geraten. Sich darum zu sorgen, was mit den Juden in den 1940ern geschehen oder nicht geschehen sein mag, wird kein Luxus sein, den die Weißen sich noch viel länger werden leisten können.

In breitem Sinne ist also die Bühne für die Rückkehr des politischen Antisemitismus bereitet und somit für eine Konfrontation zwischen einer aufgeblähten jüdischen Machtstruktur und einem wiederauflebenden weißen Nationalismus.

Es hat bereits einigen Disput innerhalb der Alternativen Rechten hinsichtlich der ideologischen Position des Antisemitismus gegeben. Spezifischer: Milo Yiannopoulos und Allum Bokhair, ein homosexueller Jude und ein Pakistani, haben im März dieses Jahres einen Artikel auf Breitbart verfaßt, in dem sie andeuteten, daß sie Verbindung zur Alt Right hätten, wenn nicht deren Führerschaft innehätten. Der Artikel behauptete, daß die Alt Right im Grunde eine Neuerfindung der Gegenkultur der 1960er sei, die von „Spaß, Übertretungen und einer Herausforderung der gesellschaftlichen Normen“ getrieben war. Yiannopoulos und Bokhair kontrastieren die jungen Joker der Alt Right (wie sie sie definieren) mit „Antisemiten, weißen Rassisten und anderen Mitgliedern des Stormfront-Kreises“, wobei Letztere als „der schlimmste Abschaum der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnet wurden. Antisemitismus ist in dem Ausmaß, wie er in diesem Narrativ überhaupt vorkommt, bloß eine Pointe im expansiven Arsenal der Alt Right an provokantem, aber weitgehend unaufrichtigem Humor. Echte „Rassisten“ seien gar kein Teil der Bewegung.

Im Gegensatz zu diesem Narrativ scheint es kaum bestreitbar zu sein, daß die Frage des jüdischen Einflusses für die Mehrheit der in der Alt Right Involvierten eine echte Sorge ist. Und für manche von uns ist die Forcierung gesäuberter Narrative für die Bewegung durch Yiannopoulos und Bokhair und die unverhältnismäßige Medienaufmerksamkeit, die diesen rassisch und ideologisch suspekten Individuen geschenkt wird, Beweis für einen Versuch, die Alternative Rechte zu kooptieren und von einem Weg des ethnischen Nationalismus abzubringen. Der Daily Stormer ist an vorderster Front dieser Reaktion gewesen, mit einem Artikel, der argumentiert:

Die Alt Right ist zu einer so großen politischen Kraft geworden, daß es für [die jüdischen Eliten] unmöglich geworden ist, uns weiterhin zu ignorieren. Unsere Siege sind viel zu zahlreich geworden, um sie zu zählen. Ihre neue Strategie besteht im Versuch, die Alt Right als eine Bewegung umzudefinieren, die von dem homosexuellen Juden Milo Yiannopoulos geführt wird. Sie haben dieses Narrativ in Wirklichkeit schon seit einer Weile aufgebaut, aber sie haben sich erst jetzt dafür entschieden, das mit voller Kraft zu betreiben… Die Juden wollen die allgemeine Öffentlichkeit glauben machen, daß die Alt Right so eine Art alberne weiß-nationalistische Bewegung sei, die kein echtes Problem mit Juden oder Homosexuellen hat. Sie wollen, daß die Leute denken, daß die negativen Dinge, die wir über Juden sagen, als unschuldige Witze gemeint sind. Dies ist völlig falsch.

Daß Juden versuchen wollen, eine potentiell schädliche Bewegung zu kooptieren oder scheitern zu lassen, hat in der Tat viele historische Präzedenzfälle. Zu einem der relevantesten schreibt Steven Beller, daß während des Aufstiegs des Deutschnationalismus von 1860 bis 1880 Juden versuchten, Schlüsselrollen in der Bewegung einzunehmen, um sie von ihren Wurzeln in der völkischen Philosophie und einer Gegnerschaft zum jüdischen Einfluß wegzuleiten und zu einer Mission der „kulturellen und sozialen Revolution“ hinzuführen. [1] Mediale Werbung und sorgfältige Netzwerkerei führten sogar dazu, daß zwei Juden, Viktor Adler und Heinrich Friedjung, um die Führung der deutschnationalistischen Bewegung in Österreich wetteiferten. Tatsächlich waren Adler und Friedjung zwei der fünf Gestalter des berühmten Linzer Programms von 1882, einer politischen Plattform, die die völlige Germanisierung des österreichischen Staates forderte. Nur wegen des fortgesetzten Beharrens der nichtjüdischen Bewegungsführer, besonders von Georg von Schönerer, hielt man sich schließlich an eine ethnische Version des Deutschnationalismus. Auf Schönerers Beharren und zum Entsetzen der ehemaligen jüdischen „Führer“ übernahm die Bewegung eine „Arierklausel“. Nachdem ihr Versuch zur Kooptierung der Bewegung gescheitert war, fügt Beller hinzu, „war die jüdische Reaktion, sie anderswo hinsichtlich ihrer Ziele der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderung umzusehen.“ [2] Zum Beispiel wurde Adler über Nacht zu einem ausgemachten Marxisten.

In ähnlicher Weise merkt der Historiker Gordon Mork an, daß Juden in Deutschland ebenfalls „herausragend“ unter den frühen führenden Befürwortern des Deutschnationalismus waren. [3] Insbesondere waren Juden in der Nationalliberalen Partei konzentriert und bildeten dann eine einflußreiche Clique um Bismarck selbst. Diese Ablenkungsclique innerhalb des Deutschnationalismus könnte man als entscheidenden Grund dafür betrachten, daß er im Sinne eines ethnischen Ausdrucks bis nach dem Ersten Weltkrieg verkümmerter war als sein österreichisches Gegenstück.

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9/11 und das heiße Eisen

MORGENWACHT

Rotglühender Stahl – noch 40 Tage danach. Kriegen Sie das mit Flugbenzin auch hin? Rotglühender Stahl – noch 40 Tage danach. Kriegen Sie das mit Flugbenzin auch hin?

Von Osimandia, ursprünglich erschienen am 11. September 2012 auf „As der Schwerter“ (hier leider nur mit Titelbild, ohne die anderen Bilder wiedergegeben)

Obwohl das Titelbild suggeriert, dass es bei unserem diesjährigen Artikel zu den Terroranschlägen von New York und Washington mal wieder um den Schmelzpunkt von Stahl und ähnliches geht, ist das nicht zutreffend. Das sind „Grundschul”-Grundlagen zu 9/11 und wir sind keine Grundschule, was nicht heißt, dass wir die Notwendigkeit und den hohen Wert von Grundschulen bestreiten – ganz im Gegenteil, sie sind von enormer Wichtigkeit. Diejenigen, die bzgl. 9/11 dort das Wissen vermitteln, sind häufig von hoher Fachkompetenz in den verschiedensten Bereichen (Architektur, Ingenieurswissenschaften, Physik, Fliegerei etc.) und wir können ihnen nicht ansatzweise das Wasser reichen. Sie leisten hervorragende Aufklärungsarbeit, und ohne solide Wissensbasis ist jegliches eigenständige Weiterdenken nichts wert.

Nur: Wir sind…

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Übernatürliche Beschmutzung: Die Vorstellungen der Zigeuner

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Original: Supernatural Pollution: The Gypsies von Dennis Mangan, in “Mangan’s Adventures” erschienen am 31. Juli 2010, übersetzt von Deep Roots:

Peter T. Leeson, ein Ökonom an der George Mason University, hat einen ökonomischen Bericht über die Zigeuner (pdf) geschrieben, in dem das Konzept der „übernatürlichen Beschmutzung“ eine wichtige Rolle in der Regelung des sozialen und wirtschaftlichen Umgangs miteinander spielt.

In Kurzfassung:

Zigeuner glauben, daß die untere Hälfte des menschlichen Körpers unsichtbar verunreinigt ist, daß übernatürliche Besudelung physisch ansteckend ist und daß Nicht-Zigeuner spirituell giftig sind. Ich meine, daß die Zigeuner diesen Glauben, der oberflächlich besehen ihre unsichtbare Welt regelt, dazu benutzen, ihre sichtbare zu regeln. Sie benutzen Aberglauben zur Schaffung und Durchsetzung von Gesetz und Ordnung. Zigeuner tun dies auf dreierlei Art: Erstens machen sie weltliche Verbrechen zu übernatürlichen und nutzen dabei die Furcht vor letzterem, um ersteres zu verhindern. Zweitens verwenden sie den Glauben, daß spirituelle Verunreinigung ansteckend ist, als Anreiz zur kollektiven Bestrafung antisozialen Verhaltens. Drittens setzen sie den Glauben, daß Nicht-Zigeuner übernatürliche Kloaken sind, zur Verstärkung solcher Bestrafung ein. Zigeuner benutzen den Aberglauben als Ersatz für traditionelle Institutionen von Gesetz und Ordnung. Ihr bizarres Glaubenssystem ist eine wirksame institutionelle Antwort auf die Einschränkungen, mit denen sie sich bei ihrer Wahl der Mechanismen zur Sozialkontrolle konfrontiert sehen.

Lest das ganze Papier, um ein Gefühl für die absolut bizarre Nature des marime zu bekommen, des Zustands ritueller Beschmutzung, vor der Zigeuner immer auf der Hut sein müssen. Alle Nicht-Zigeuner sind marime, immer. Jeder Kontakt mit ihnen bringt Zigeuner in Gefahr, marime zu werden. Weiters wird die untere Hälfte des Körpers als marime betrachtet, und komplizierte Maßnahmen müssen getroffen werden, um sicherzustellen, daß die obere Hälfte nicht verunreinigt wird. Ritual und Dogma der Zigeuner auf diesem Gebiet lassen die jüdischen Gesetze des kashrut im Vergleich fast wie einen nachträglichen Einfall erscheinen. Leeson diskutiert hier freimütig ein politisch sehr inkorrektes Thema, nämlich die Einstellungen von Außenseitern gegenüber der Mehrheit der weißen Christen in Europa und den Vereinigten Staaten. Die Zigeuner sehen Nicht-Zigeuner eindeutig als, nun, “übernatürliche Kloaken”, wie Leeson es ausdrückte, als eine Art wandelndes menschliches Fäkalwasser, wie man sagen könnte. Wenn Westler das glauben würden, dann wäre dies das Thema endloser akademischer Abhandlungen und linker Verdammungen, ein Beweis, das der Westen andere gering achtet und sie nur unterjochen will.

Verwandtes Thema aus The Telegraph: Jewish hostility to Christians: the prejudice no one ever writes about (Jüdische Feindseligkeit gegen Christen: das Vorurteil, über das niemand jemals schreibt)

Kommentare aus dem Originalstrang bei “Mangan’s Adventures”:

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Imperiale Juden und internationale Juden

ADL-Krake

Von Matt Parrott, übersetzt von Deep Roots. Das Original Imperial Jews and International Jews erschien am 1. Februar 2011 im Occidental Observer.

Michael Colhazes kürzlicher Artikel Wikileaks Leaks zeigte eine wachsende Kluft innerhalb der globalen jüdischen Gemeinde auf, wobei die „Heebies“ und die „Izzies“ zunehmend wegen Strategien, Taktiken und sogar Zielen miteinander uneins sind. Kurz nachdem der Artikel veröffentlicht wurde, haben die Proteste in Ägypten diese Kluft weit aufgerissen und offenkundiger gemacht als je zuvor. Dieser Zwiespalt zwischen Diaspora-Juden und israelischen Juden ist die größte einzelne Bruchlinie in der jüdischen Welt. Angesichts ihres übergroßen Einflusses ist es vielleicht die folgenreichste politische Bruchlinie in der zeitgenössischen Welt.

Diese Kluft innerhalb des Judentums ist so alt wie die gruppenevolutionäre Strategie selbst. Im traditionellen Osteuropa gab es einen inselartigen Kern ultrareligiöser Juden in Shtetln, die den Großteil ihrer Zeit mit dem Studium der Torah verbrachten, wie auch eine Untergruppe, die mit der nichtjüdischen Bevölkerung interagierte. Von den Geldverleihern von seinerzeit bis zu den Madoffs von heute hat dieser kleine Kern reicher und weltlicher Juden eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des reproduktiven Kerns nach innen schauender Juden gespielt, was in einer zweigleisigen Fortpflanzungsstrategie resultierte, bei der eine Komponente sehr fruchtbar ist und die andere eine niedrigere Fruchtbarkeit hat, aber mehr investiert.

Dasselbe Grundmuster hat sich im globalen Maßstab wiederholt – woraus Israel als eine Art souveränes Globo-Ghetto hervorging und die jüdischen Gemeinden Westeuropas und Amerikas zu großen Reservoiren an reichen und weltlichen Juden wurden, die ein wesentlicher Bestandteil der finanziellen, akademischen und medialen Elite im ganzen Westen sind. Beide Untergruppen sind im Gefolge des Zweiten Weltkrieges erfolgreicher gewesen als je zuvor, aber sie haben sich zunehmend voneinander entfremdet.

Innerhalb Israels ist das, was angeblich das bescheidene Streben nach einem jüdischen Heimatland war, zu einer Weltsicht und politischen Agenda metastasiert, die imperial ist und explizit nach Vorherrschaft strebt. In der Zwischenzeit sind die über die Nationen des gesamten Westens verstreuten Juden zu säkularen und unfruchtbaren Musterbeispielen der linken Gegenkultur geworden, die den traditionellen Völkern und Kulturen Amerikas und des Westens feindlich gesinnt ist. Sie sind zu klug, um an ihren Gott zu glauben, zu beschäftigt, um die Synagoge zu besuchen und die Rituale mitzumachen, und nicht mehr geneigt, untereinander zu heiraten. Sie würgen an den Übeln des Marxismus, Atheismus, Humanismus und Liberalismus – sie essen ihr eigenes Hundefutter. Ihre Lebensart ist unhaltbar, aber sie sind ein sehr großer Bestandteil der Elite im gesamten Westen, und sie nutzen ihren Elitestatus, unter anderem, um ihre traditionelleren Brüder in Israel zu unterstützen.

Die jüdische Diasporagemeinde ist langfristigem Druck ausgesetzt, da die natürlichen Schranken entfernt sind, die die Tradition an ihrem Platz halten. Ohne Hormesis steht Amerikas jüdische Gemeinde vor einem „stillen Holocaust“, der eine größere Existenzbedrohung darstellt als der andere – ein Hauptthema von John Glads vor kurzem veröffentlichten Jewish Eugenics. Es gibt wenig echten Antisemitismus, wenn überhaupt einen, um sie zurück in die Herde zu scheuchen. Das Rabbinat ist hilflos gegen die Versuchungen der Moderne und klingt zunehmend schrill und ohne Kontakt zur zeitgenössischen westlichen Welt.

Was wir in Ägypten sehen, und was wir in der Zukunft noch viel mehr sehen werden, ist die wachsende Spannung zwischen Israels imperialen Juden und Amerikas internationalen Juden. Die ägyptische Situation spielt Israels provinzielles Interesse an der Stützung einer Diktatur gegen die romantische Befürwortung des revolutionären demokratischen Geistes durch das amerikanische Judentum aus. Sie zwingt die Juden, sich zwischen dem zu entscheiden, was gut für israelische Juden ist, und dem, was gut für amerikanische Juden ist, und spaltet die Gleichung „Was ist gut für die Juden?“, die sie traditionellerweise geeint hat. Innerhalb der amerikanischen Politik wird sich dies entlang von Parteigrenzen abspielen, wobei die von einem kleinen Außenposten zionistischer, mit christlichen Zionisten verbündeter Juden dominierte GOP [„Grand Old Party“, = Republikaner; d. Ü.] gegen die Demokraten steht, die von einem großen und wachsenden Reservoir idealistischer „JINOS“ [„Jews In Name Only“ – nur dem Namen nach Juden; d. Ü.] dominiert werden, die Israels aggressive Realpolitik als Affront gegen ihren shtick von der offenen Gesellschaft sehen, als Affront, der antisemitische Einstellungen unter ihren nichtjüdischen Nachbarn zu schüren droht.

Die Tentakel revoltieren gegen den Kraken – etwas, das wiederholt von jüdischen Autoren wie Philip Weis und Peter Beinart angemerkt wurde. Sie hätten das bereits vor über einer Generation getan, aber der Mythos des Holocaust hat in den vergangenen paar Jahrzehnten als Ersatzreligion für säkulare Juden gedient. Generationen amerikanischer Juden haben ihre Identität durch ein Gefühl der ungerechten Behandlung definiert, das sie ihrer Interpretation dieses zeitgeschichtlichen Ereignisses anhefteten. Der typische amerikanische Jude lebt nicht in Furcht davor, gegen den Bund mit Gott zu verstoßen. Er lebt in Furcht vor „Nazis“. Seine Alpträume sind nicht von wütenden Palästinensern erfüllt, sondern von Faschisten und Öfen. Er sieht die Welt grundsätzlich vom Standpunkt der Juden als Diaspora-Volk. Die Ehe zwischen imperialen und internationalen Juden hat nur noch ein paar Jahrzehnte bis zur bevorstehenden Scheidung. Die letzten Juden, die sich tatsächlich an die Konzentrationslager erinnern, sterben an Altersschwäche, und die Relevanz des Holocausts stirbt mit ihnen. Der Nebel der Kollektivschuld über dem Westen im allgemeinen und besonders über dem deutschen Volk lichtet sich.

Die globale Kreditkrise, die die globale Unruhe auslöst, hätte für Israel nicht zu einem schlimmeren Zeitpunkt kommen können. Amerika ist nicht in der Lage – weder politisch noch militärisch noch wirtschaftlich – Israel bei Ägypten zu helfen. Während die Protestierer in den Straßen von Kairo recht haben mit der Behauptung, daß Amerikas Außenpolitik im Nahen Osten von den Juden kontrolliert wird, werden die amerikanischen Juden zu einer unabhängigen Stimme, die zunehmend israelischen Privilegien widersetzen. Sie haben weit mehr Reichtum und Einfluß als ihre Likudnik-Vettern in Zion und können entscheidend sein bei der Dämpfung von Israels imperialistischem Appetit… kurzfristig. Auf lange Sicht ist eine überlegene evolutionäre Strategie wichtiger als Reichtum und Einfluß. Kosmopolitische Juden existieren, um den orthodoxen Juden zu dienen. Wenn sie gegen diese Funktion rebellieren, dann verneinen sie ihren Existenzgrund und verblassen innerhalb von ein paar Generationen vor dem Hintergrund der Geschichte.

Israel, das Diaspora-Judentum und wir

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Von Deep Roots und Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Von Judeophilen wird oft das Argument angeführt, daß Israel unser Verbündeter sei, unser „Bollwerk gegen den Islam“, und daß wir es Israels konstantem Abwehrkampf gegen den moslemischen Dschihad verdanken würden, daß London, Paris, Berlin und Wien frei bleiben. Wenn wir Israel kritisieren, seien wir daher undankbar, heißt es von Seiten dieser Leute, und wir würden Israel dafür auch noch ins Gesicht spucken.

Sehen wir uns einmal die Routen an, auf denen Moslems nach Europa kommen:

– von Marokko aus zu den Kanarischen Inseln, über die Straße von Gibraltar oder zu den Balearen;

– von Tunesien und Libyen aus nach Lampedusa, Linosa, Pantelleria oder Sizilien (siehe dazu auch Heerlager der Heiligen: Eine Strategie für die Kapitulation von Baron Bodissey);

– von der Türkei aus mit dem Boot zu nahegelegenen  griechischen Inseln, wo sie die geplagten Einwohner zur Verzweiflung bringen, bis sie aufs griechische Festland transportiert werden, oder über den Grenzfluß Evros nach Griechenland, von wo sie per Autostopp (oder mit eigens präparierten Lastwagen und Bussen) über den Balkan nach Österreich und in andere EU-Länder weiterreisen, oder sich auch von türkischen Fischkuttern aus dem Golf von Patras an die italienische Küste bringen lassen (Lesetip: Südländer mit Europa-einfach-Ticket aus der Weltwoche);

– per Linienflug aus dem Libanon (z. B. angeblich „unbegleitete“ Palästinenserkinder, die man dann aus rechtlichen Gründen im Land behalten muß) oder aus Pakistan oder sonstigen islamischen Ländern (aus Großbritannien fliegen jedes Jahr etwa 400.000 Pakis über die Ferien nach Pakistan, damit die Kinder die Herkunftskultur kennenlernen und nicht zu verwestlicht werden)

– etc.

Keinen dieser Wege blockiert Israel, das also gar nicht unser „Bollwerk gegen den Islam“ sein kann, weil es schon mal nicht in der geographischen Position dazu ist. Darüber hinaus will Israel auch gar nicht unser Bollwerk sein. Nicht nur, daß es die massive amerikanische Unterstützung nicht mal durch die Gewährung auch nur eines Stützpunktes für US-Luft- oder Seestreitkräfte honoriert, sondern es fördert im Verbund mit jüdischen Organisationen und Individuen in der Diaspora die – nicht nur moslemische – Einwanderung nach Europa und Nordamerika und übt beträchtlichen politischen Druck aus, wenn ein europäisches Land auch nur bescheidene Minimalschritte in Richtung einer nationalen, einwanderungsfeindlichen Politik setzt.

So gab es z. B. nach dem starken Wahlerfolg der FPÖ bei den österreichischen Nationalratswahlen von 1999 (Platz 2 vor der ÖVP!) und der Anfang 2000 darauf folgenden Regierungsbildung gleich recht scharfe Wortmeldungen aus Israel, die der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, zunächst noch als überzogen zurückgewiesen wurden, mit dem Zusatz, es gäbe kein österreichisch-jüdisches oder österreichisch-israelisches Problem. Wenig später jedoch wurde behauptet, es hätte schon Wochen vor der Wahl häufig verbale Anfeindungen und sogar Übergriffe gegen jüdische Bürger gegeben, über die zu der Zeit nur zwecks Vermeidung einer Aufheizung des politischen Klimas nicht in den Medien berichtet wurde (ha! Als ob die Linke es sich entgehen lassen hätte, solche Sachen vor der Wahl gegen die FPÖ zu instrumentalisieren, wenn sie wirklich vorgefallen wären!). Daß Israel wie auch das Diaspora-Judentum bei den nachfolgenden internationalen Sanktionen gegen Österreich eine wesentliche Rolle gespielt haben, kann man daraufhin annehmen.

Die Judeophilen stellen hierzu die Frage, warum Israel und das internationale Judentum eine moslemische Einwanderung nach Europa und Nordamerika fördern sollten, wo die Moslems doch erklärte Feinde der Juden sind und eine Islamisierung westlicher Länder die dort lebenden Juden gefährden würde; sie argumentieren, daß man die Juden aufgrund dessen als Verbündete gegen die Islamisierung gewinnen müßte, indem man ihnen diese Gefahr klarmacht, sofern sie sie nicht selber sehen.

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Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original White Nationalism & Jewish Nationalism erschien am 5. August 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Guillaume Fayes Rede auf der Konferenz von American Renaissance 2006 war recht ereignisreich. Die meisten Menschen haben von dem schändlichen Fall Michael Hart gehört [1]. Aber etwas meiner Meinung nach viel Bedeutsameres fiel während Fayes Rede vor, etwas, das mir später als aufschlußreich erschien.

Fayes Ansicht nach ist der „globale Süden“, organisiert unter dem Banner des Islam, der Todfeind Europas. Die Vereinigten Staaten, die die Islamisierung Europas begünstigen, sind nicht der Hauptfeind Europas, sondern bloß ein Widersacher. Faye stuft die jüdische Gemeinschaft jedoch überhaupt nicht als einen Feind oder Widersacher Europas ein. Stattdessen sieht Faye die Juden als einen potentiellen Verbündeten gegen die Islamisierung.

Daher sagte Faye an einem bestimmten Punkt seiner Rede, als er die möglichen negativen Konsequenzen des ungehinderten Vormarschs des Islams aufzählte: „Der Staat Israel könnte zu existieren aufhören.“ Aber zu seinem offenkundigen Erstaunen wurde diese Aussage von enthusiastischem Applaus begrüßt.

Nun, um fair zu sein gebe ich zu, daß ich mich ebenfalls dem Applaus angeschlossen habe, aus einem Geist purer Schadenfreude heraus. Aber später besann ich mich eines Besseren. Immerhin, wie ein Freund hervorhob: „Wenn die Juden Israel verlieren, was glauben diese Leute, die da klatschen, wohin die Juden gehen werden? Sie werden alle hier oder in Europa sein. Wollen sie das wirklich?“ Ich wußte das natürlich, und ich bin sicher, daß eine Menge der anderen Leute, die klatschten, das auch wußten.

Aber manche Leute hassen die Juden mehr, als sie ihr eigenes Volk lieben. Sie hassen die Juden so sehr, daß sie ihnen Schaden wünschen, selbst wenn uns das auch schadet – selbst wenn es uns mehr schadet. Nennt es die weiße Version der „Samson-Option“. Aber wenn wir rational über das jüdische Problem nachdenken wollen, werden wir zuerst diesen Zug selbstmörderischer Schadenfreude identifizieren und isolieren müssen, der offenkundig mit kühlen Kalkulationen darüber in Konflikt steht, wie wir unsere langfristigen rassischen Interessen verfolgen.

Ich möchte einige Bemerkungen über weißen Nationalismus und jüdischen Nationalismus machen, um meine Gedanken darzulegen und Material für Diskussionen zu liefern.

1) Als Ethnonationalisten glauben wir an das Prinzip „Ein Volk, ein Reich“: „Ein Volk, ein Staat“ (zumindest ein Staat pro Volk, obwohl es mehr als einen geben könnte). Dies bedeutet, daß wir zumindest im Prinzip den Nationalismus aller Nationen unterstützen, die ethnische Selbstbestimmung aller Völker. Wir stellen uns eine Art klassischen Liberalismus für alle Nationen vor, in dem jedes Volk seinen eigenen Platz hat, dessen legitime Rechte nicht den legitimen Rechten aller anderen Nationen entgegengesetzt zu sein brauchen. Wenn diese Vision zustande käme, hätten wir eine Welt des ewigen Friedens. Es ist ein reizvolles Ideal, auch wenn es unüberwindliche Hindernisse zu seiner Verwirklichung geben mag.

2) Der Zionismus ist eine Spezies des Ethnonationalismus. Er wurde während der Blütezeit des europäischen Ethnonationalismus im 19. Jahrhundert als eine Lösung der sogenannten „Judenfrage“ konzipiert. Die Idee war die, sich der zugrundeliegenden Ursachen des Antisemitismus anzunehmen, indem man ein souveränes jüdisches Heimatland schuf und eine jüdische Sammlung dort förderte, eine Umkehrung der Diaspora.

3) Als Ethnonationalist lehne ich nicht Israel oder den Zionismus per se ab. Ja, ich lehne unsere Außenpolitik gegenüber Israel und seinen Nachbarn ab, die mehr von israelischen Interessen diktiert ist als von US-Interessen. Ja, ich lehne Auslandshilfe an Israel ab, die nicht US-Interessen dient. Aber machen wir uns hier völlig klar: Dies sind keine Probleme mit Israel per se. Es sind Probleme mit der jüdischen Diaspora-Gemeinde in den Vereinigten Staaten.

Ich bin nicht gegen die Existenz Israels. Ich bin gegen die jüdische Diaspora in den Vereinigten Staaten und in anderen weißen Gesellschaften. Ich würde gerne erleben, daß die weißen Völker der Welt die Macht der jüdischen Diaspora brechen und die Juden nach Israel schicken, wo sie lernen werden müssen, eine normale Nation zu sein.

4) Aber was ist mit den Palästinensern? Erstens, laßt mich unmißverständlich sagen, daß ich mit den Palästinensern mitfühle, weil ich auch unter zionistischer Besatzung lebe. Zweitens muß ich auch sagen, daß ich die Palästinenser bewundere, weil ihnen anders als den Amerikanern und Europäern voll bewußt ist, daß sie ein besetztes Volk sind. Drittens, und was am wichtigsten ist, die Palästinenser kämpfen gegen ihre Unterdrücker, und ich wünschte, mein Volk würde dasselbe tun.

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Es ist (manchmal) eine ziemlich Borges-mäßige Welt

Von Steve Sailer, übersetzt von Deep Roots. Das Original It’s a Borges Borges Borges Borges World (Sometimes) erschien am 21. Juni 2006 in Steve Sailers Blog „Steve Sailer: iSteve“.

 

Ich finde Geschmack an Geschichten, die wie bizarre Fiktionen sind, die Jorge Luis Borges sich ausgedacht hat, die aber in Wirklichkeit wahr sind. Mein Favorit ist die Geschichte von der schockierenden Entdeckung, die der Ökonom John Maynard Keynes machte, als er eine Kiste voller Papiere von Isaac Newton kaufte.

Ein weiterer, Borges-würdiger historischer Charakter ist der Falsche Messias Sabbatai Zevi. Als eine der Hauptfiguren in Paul Johnsons A History of the Jews ist der Mystiker Sabbatai Zevi aus dem 17. Jahrhundert, ein bipolarer Ekstatiker aus Smyrna, der sich mit der Hilfe seines brillanten Werbeagenten Nathan von Gaza zum Erlöser der Juden erklärte. Seine Behauptungen verursachten wilde Aufregung in jüdischen Gemeinden überall auf der Welt. Aber als Sabbatai Zevi (es gibt alternative Schreibweisen wie Shabbetai Zevi und Shabbtai Tzvi) 1666 nach Konstantinopel reiste, bedrohte ihn der osmanische Sultan mit dem Tod, falls er nicht ein Wunder vollbringen oder zum Islam konvertieren würde. Er entschied sich für Letzteres.

Nun hätte dies das Ende des Kults sein können, aber Nathan von Gaza war kein gewöhnlicher PR-Sprecher. Johnson schreibt (auf S. 268 – 272):

Nathan war ein herausragendes Beispiel eines sehr fantasiereichen und gefährlichen jüdischen Archetyps, der Weltbedeutung erlangen sollte, als der jüdische Intellekt säkularisiert wurde. Er konnte ein System von Erklärungen und Vorhersagen von Phänomenen konstruieren, das sowohl sehr plausibel war als auch gleichzeitig ausreichend ungenau und flexibel, um sich neuen Ereignissen anzupassen, wenn sie geschahen. Und er hatte die Gabe, seine vielgestaltige Theorie mit ihrer eingebauten Fähigkeit zur Absorbierung von Phänomenen durch Osmose mit enormer Überzeugungskraft und Selbstsicherheit zu präsentieren. Marx und Freud sollten eine ähnliche Fähigkeit ausnutzen…

Der Glaubensabfall wurde in ein notwendiges Paradox oder einen dialektischen Widerspruch umgewandelt. Weit davon entfernt, ein Verrat zu sein, war er in Wirklichkeit der Beginn einer neuen Mission zur Freisetzung der lurianischen Funken [Kabbala], die unter den Nichtjuden und insbesondere im Islam verteilt wurden… Es bedeutete, in das Reich des Bösen hinabzusteigen. Zum Schein unterwarf er [Zevi] sich ihm, aber in Wirklichkeit war er ein trojanisches Pferd im Lager des Feindes. Als er sich in seiner Aufgabe aufgewärmt hatte, wies Nathan darauf hin, daß Zevi immer seltsame Dinge getan hatte. Dies war bloß das seltsamste – selbigen Glaubensabfall als finales Opfer anzunehmen, bevor er die volle Herrlichkeit des messianischen Triumphs offenbarte… Nathan lieferte schnell massive Dokumentation in biblischen, talmudischen und kabbalistischen Texten.

Johnson schreibt:

Als Ergebnis überlebte die shabbatäische Bewegung, manchmal offen, manchmal im Geheimen, nicht nur das Debakel des Glaubensabfalls, sondern existierte über ein Jahrhundert lang weiter.

Aber gibt es eine gleichermaßen borgesianische Fortsetzung zu dieser Fortsetzung? Gibt es die Shabbatäer, auch als Dönmeh oder Dönme bekannt, heute immer noch? Die israelische Zeitung Haaretz berichtete 2002:

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