Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots. Das Original “Haiti Must Not be Re-Built” erschien am 25. Januar 2010 auf „The Occidental Observer“ (wo es aber inzwischen keine Kurtagić-Artikel mehr gibt, daher ist der Link nun funktionslos):

http://www.theoccidentalobserver.net/authors/Kurtagic-Haiti.html

Tag um Tag werden unsere Gehirne von den Medien mit dem Horror aus Haiti bombardiert. Während ich nicht wünsche, daß eine gleichartige Katastrophe meine Freunde und meine Lieben befällt, so kann ich doch nicht anders, als über die Reaktion der westlichen Regierungen mit den Augen zu rollen.

Ich störe mich nicht an den Initiativen zur Erlassung der Auslandsschulden von Haiti, nachdem ich genug vom modernen Bankwesen verstehe, um zu wissen, daß die Banken nichts außer Gewinnen verlieren, wenn sie einen sogenannten “Kredit” abschreiben: Wenn Banken einen “Kredit” vergeben, dann verleihen sie keine wirklichen Vermögenswerte, die sie in ihrem Besitz haben, sondern erzeugen in Wirklichkeit eine elektronische Fiktion, aus nichts und von nichts besichert, mit ein paar Tastendrucken und Mausklicks auf einem Computer. Aus diesem und anderen Gründen, die ich später behandeln werde, stimme ich der Idee voll zu, die Kredite an Haiti abzuschreiben.

Es stört mich auch nicht, wenn westliche wohltätige Organisationen den Opfern Beistand leisten, vorausgesetzt, die besagten Organisationen sind private Institutionen, die von privaten, freiwilligen Spendern finanziert werden.

In Übereinstimmung mit dem Kongreßabgeordneten Ron Paul stört es mich jedoch, wenn eine westliche Regierung wie die von Barack Obama in den Vereinigten Staaten das Geld ihrer Steuerzahler einem Wiederaufbauprogramm in diesem Teil der Welt zu widmen beabsichtigt. Dies nicht so sehr, weil die westlichen Länder alle technisch bankrott sind, und das schon seit Jahren: immerhin haben wir immer noch die materiellen Mittel und das intellektuelle Rüstzeug, um uns aus unserer wirtschaftlichen Misere herauszuziehen. Nein. Sondern weil ein Wiederaufbau Haitis einfach die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde, die schlüssig und von Beispielen andernorts unterstützt gezeigt haben, daß jede Anstrengung zur Ermutigung einer ehemaligen Kolonie, die jetzt von Schwarzafrikanern geführt wird, eine Gesellschaft westlichen Stils zu werden, komplett mit Rechtsstaatlichkeit, blühender Marktwirtschaft, Eigentumsrechten, Industrieproduktion, modernen Kommunikationsmitteln und dergleichen, vergeblich und kontraproduktiv ist. Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden.

Die Zahl der Todesopfer in Haiti — die gegenwärtig auf 200.000 geschätzt wird — mag von einem Erdbeben verursacht worden sein, aber sie hätte nicht so hoch sein müssen. Walter E. Williams, Professor der Ökonomie an der George Mason University, wies vor ein paar Tagen darauf hin, daß

Nordkaliforniens Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 stärker war, 7,1 auf der Richter-Skala erreichte und 63 Tote und 3.757 Verletzte zur Folge hatte. Das Erdbeben von 1906 in San Francisco erreichte 7.8 auf der Richter-Skala, etwa die achtfache Stärke des Bebens von Haiti, und 3.000 Menschenleben kostete.

Daß die Zahl der Toten in Haiti 3.000mal höher war als die des Loma-Prieta-Bebens und 66mal höher als in San Francisco, liegt weniger an einem “besonders grausamen und unbegreiflichen Kataklymus” als vielmehr am mangelnden Arbeitsethos der Haitianer, an ihrer Korruption und fehlenden Fähigkeit zum Vorausplanen.

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (3)

Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 3) erschien am 6. September 2011 auf Unamusement Park. (Dies ist Teil 3 von 4; bisher erschienen: Teil 1 und Teil 2)

Willkommen zurück im Dschungel.

Letztes Mal setzten wir uns zu einer zweiten übelkeitserregenden Portion von (in den Worten eines UNO-Menschenrechtsexperten) „unvorstellbarer Brutalität“ seitens jener unverbesserlichen Kongolesen hin. Ob Fisteln oder erzwungener Inzest, Kannibalen oder Kinderhexen, Sex-Sklaven oder Fußballzauberer, oder auch nur eine Herde unschuldiger Ziegen, die wegen Scheinanschuldigungen im Gefängnis schmachten; der Spaß hört in der Demokratischen Republik Kongo wahrlich nie auf.

Habe ich Spaß gesagt? Ich meinte Folter. Die Folter hört nie auf. (Das ist für dich, hbd* chick.)

Zwingen wir all die Kulturrelativisten dazu, im Kongo zu leben

Ich verspreche Ihnen, daß wir erst die Oberfläche angekratzt haben. Ich könnte weitermachen, Artikel um Artikel, indem ich einfach die völlige Schrecklichkeit der DRK katalogisiere.

Wie wär’s mit Soldaten, die Zivilisten entführen und ermorden und dann ihre Herzen essen? Haben wir Herz-Kannibalismus schon behandelt, diese charakteristisch kongolesische Art von Kollateralschaden? Die UNO hat reichlich Berichte zu dem Thema (UN News Centre, 2003):

Ein Zeuge berichtete, daß Soldaten seinen Bruder und vier andere Menschen töteten, einschließlich eines dreijährigen Kindes, dann das Herz eines der Opfer entnahmen und Blut daraus saugten.

Ein anderer sagte, daß Soldaten seinen Vater töteten, seine Brust aufschnitten, das Herz entfernten, kochten und vor ihm aßen. In noch einem gemeldeten Fall exekutierten Soldaten unter dem Befehl einer Frau sechs Menschen aus einer Gruppe von 13, rissen ihre Herzen heraus und zwangen die anderen Gefangenen, von dem Menschenfleisch zu kosten.

(Sie können einem liberianischen Kindersoldaten nach 38 Sekunden des Videos Vice Guide to Travel: Liberia, das in seiner Gänze sehr sehenswert ist, zusehen, wie er sich darauf vorbereitet, das Herz eines liberianischen Generals zu essen.)

In anderen Nachrichten entdeckten die linken Medien (Huffington Post, 2008) ein paar Jahre später, daß Michele Bachmann, während sie sich um einen Sitz im Kongreß bewarb, (von Moslems und Franzosen) sagte: „Nicht alle Kulturen sind gleich. Nicht alle Werte sind gleich.“

Die Kommentatoren waren schnell dabei, diese „Verrückte“ und ihre „massive Ignoranz und bigotte Fehldarstellung“ als „bestürzend“ und „deprimierend“ zu charakterisieren, und ich bin sicher, daß sie deswegen sehr geheult haben. Ein unabsichtlich amüsanter Kommentar kontrastiert Konservative wie Bachmann (böse) mit Demokraten (gut): „Konservative wollen, daß die Leute sich assimilieren, bevor sie sie akzeptieren. Demokraten werden sie akzeptieren und HOFFEN, daß sie sich assimilieren und Teil der Kultur sind.“ In der Tat.

Denken Sie also daran, während wir den Kongo aus der Sicherheit unserer Wohnungen erforschen – naja, der relativen Sicherheit unserer Wohnungen (meine ist gegenwärtig voller böser Marderbären, aus Gründen, in die ich mich nicht vertiefen kann, aber zumindest sind sie nicht darauf aus, Pygmäen zu sodomisieren – soweit ich weiß…) – aber jedenfalls, denken Sie daran: für Gläubige an die Doktrin der Vielfalt (unsere Staatsreligion) besteht der sicherste Weg, unwissend über eine andere Kultur zu werden, darin, tatsächlich etwas über diese Kultur zu lernen, ohne (und dies ist immer noch entscheidend) anzunehmen, daß Nichtweiße in jeder einzelnen Weise perfekt und wundervoll sind, und daß all ihre verschiedenen schrecklichen selbstauferlegten „Mühen“ die direkte Folge böser rassistischer Weißer sind. Irgendwo. Zu irgendeiner Zeit. Durch Mechanismen, die unerklärt bleiben und für den menschlichen Verstand tatsächlich unvorstellbar sind.

Aber warten Sie: angesichts dessen, daß der Kongo so ist, wie er ist, womit ich meine, schrecklich in jeder vorstellbaren Weise und ein paar anderen Weisen, von denen die UNO mir versichert, daß sie nicht vorstellbar sind, und wenn wir für einen Moment annehmen, daß all die vorerwähnte und unterschiedlich vorstellbare Schrecklichkeit nicht notwendigerweise von garstigen, nichtsnutzigen Weißen verursacht wird (als Folgesatz zu irgendeinem Fundamentalen Gesetz der Weißen Schuld, vermutlich eines der Gebote, das über den größten Propheten der „Diversity“, MLK, auf uns gekommen ist, und daher vermutlich von irgendeiner anderen heiligmäßigen Gestalt plagiiert wurde) – wenn wir das annehmen…

Warum ist der Kongo so wie er ist?

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Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo (1)

Willkommen im Dschungel… es wird jeden Tag schlimmer

Willkommen im Dschungel… es wird jeden Tag schlimmer

Von Unamused, übersetzt von Deep Roots. Das Original Welcome to the jungle: Unamusement Park explores the Congo (part 1) erschien am 23. August 2011 auf Unamusement Park. (Dies ist Teil 1 von 4)

Was zum Geier streben diese durchgeknallten Kongolesen überhaupt an?

Das ist eine Frage, die wir alle uns vier- oder fünfhundertmal gestellt haben. Heute bricht Unamusement Park in den Dschungel auf, auf der Suche nach Antworten.

Und vielleicht auch nach ein paar Blutdiamanten.

Warnung: Diese Serie, wie alle Inhalte von „Park“, ist extrem rassistisch, was heißen soll, daß wir Fakten über nichtweiße Menschen herausfinden – in diesem Fall über die Kongolesen – und dann aus jenen Fakten vernünftige Schlüsse ziehen, ohne (und dies ist entscheidend) anzunehmen, daß nichtweiße Menschen in jeder einzelnen Weise perfekt und wundervoll sind, und daß all ihre Probleme – ich meine, Mühen – von Weißen verursacht werden, die nicht tanzen, Sport treiben, sich cool geben, Frauen treffen, ihre unterbewußte weiß-suprematistische Psychose kontrollieren oder überhaupt irgendetwas richtig machen können ohne die geduldige Nachhilfe, moralische Unterstützung und strenge Aufsicht ihrer allgütigen Oberherren aus den Minderheiten: den Weisen Latinas, den Magischen Negern und einer ganzen Bande anderer Farbiger Charaktere. Passen Sie also auf davor. (Vor dem „Rassismus“, meine ich, nicht den Bandwurmsätzen.)

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Die Demokratische Republik Kongo, vormals Zaire, die nicht mit der benachbarten Republik Kongo verwechselt werden darf, die ebenfalls ein beschissener Ort zum Leben ist.

Wie ist also der Kongo überhaupt? In einem Wort: entsetzlich. Einfach entsetzlich. Hier ist eine kleine Auswahl der Entsetzlichkeiten, die man im ärmsten Land auf Erden finden kann:

Krokodile im Flugzeug

Der Kongo hat mehr tödliche Flugzeugabstürze erlebt als jedes andere afrikanische Land seit 1945 (AP, 2008). Als Folge davon ist der Luftraum der Europäischen Union für alle im Kongo beheimateten Fluglinien gesperrt. Laut EU-Sprecher Michele Cercone „gibt es einen allgemeinen Mangel an effektiver Kontrolle durch die dortigen zivilen Luftfahrtbehörden, um technische Mindeststandards für Flugzeuge zu überwachen und aufrechtzuerhalten“.

Dieser „allgemeine Mangel an effektiver Kontrolle … um technische Mindeststandards für Flugzeuge zu überwachen und aufrechtzuerhalten“ bezieht sich unter anderem auf einen Absturz im Jahre 2010, bei dem 20 Menschen starben und der durch ein freilaufendes Krokodil an Bord verursacht wurde (MSNBC, 2010). Und erst letzten Monat wurden 127 Passagiere und Besatzungsmitglieder getötet, als die Piloten einer Boeing 727 die Landebahn in Kisangani während eines Gewitters verfehlten (BBC, 2011) – oder waren es 90? Oder 82? Oder vielleicht 75? Das Verkehrsministerium des Kongo konnte sich nicht entscheiden. Ein Teil des Problems war, daß „Fluglinien in dem afrikanischen Land nicht immer eine vollständige Passagierliste führen“ (NYC Aviation, 2011).

Natürlich tun sie das nicht.

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Mit einem Wimmern

Von Matt Parrott, übersetzt von Deep Roots. Das Original With a Whimper erschien am 9. Januar 2012 im Occidental Observer.

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This is the way the world ends

This is the way the world ends

This is the way the world ends

Not with a bang but a whimper.

— T.S. Eliot, The Hollow Men

Genauso wie der härtere Totalitarismus vergangener Jahre durch den weichen Totalitarismus ersetzt wurde, der von unseren feindseligen Eliten praktiziert wird, werden die harten Zusammenbrüche vergangener Jahre durch eine Reihe schleichender weicher Zusammenbrüche ersetzt werden. Ein Bootsanleger wird hier kaputtgehen. Ein Krawall wird dort ausbrechen. Wie ein Mann, der kastriert worden ist, werden wir innerlich und äußerlich nach und nach stetig schwächer werden. Wo wir einst muskulös waren, werden wir uns schwach finden. Wo wir einst den Herausforderungen gewachsen waren, vor denen wir standen, werden wir vor ihnen zurückschrecken. Der Westen wird es wahrscheinlich als letzter wissen, da wir uns immer tiefer in eine Spirale der Realitätsverleugnung und Ablenkung bewegen, während die Dinge auseinanderfallen.

Als die mexikanische Armee mit der Belagerung von Fort Texas den mexikanisch-amerikanischen Krieg auslöste, erkannte sie noch nicht, daß sie bloß Mexikaner waren, die es mit einem dramatisch fähigeren Gegner zu tun hatten. Sie sahen sich – fälschlicherweise – als die offenkundigen und natürlichen Erben der großen spanischen Militärtradition und waren mehr als jeder andere vom katastrophalen Ergebnis überrascht. In ähnlicher Weise sehen zeitgenössische Amerikaner sich selbst als die offenkundigen und natürlichen Erben einer großen Nation, einer Nuklearmacht mit einem ausufernden militärischen Imperium, einer beispiellosen Volkswirtschaft und einer beneidenswerten Hingabe an die höchsten Tugenden des Christentums und der Aufklärung – fälschlicherweise.

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Unser Äquivalent zur Demütigung, die die Mexikaner als Volk erlebten, wird weicher sein. Sie wird hinter verschlossenen Türen bei den globalen Gipfeltreffen stattfinden, in Wirtschaftsverhandlungen und in zahllosen beiläufigen Konversationen über das Zeitgeschehen. Eigentlich passiert es bereits. Eine Reihe von Blasen falschen Wohlstands ist bereits durchgesickert, seit der Zusammenbruch zu irgendeinem undefinierten Moment in den vorangegangenen Jahrzehnten geschah, vielleicht mit dem Einwanderungsgesetz von 1965. Damals fiel Amerikas demografischem Profil der Boden raus. Der wirtschaftliche Zusammenbruch begann 2007, nachdem er mehrere Jahre lang durch die zufällige Entdeckung eines wahrlich enormen „größeren Deppen“ für das Pyramidenspiel der Bundesregierung ferngehalten wurde: China. Vielleicht begann der soziokulturelle Zusammenbruch, als die Juden sich die Kriegspropaganda des Zweiten Weltkriegs zu Nutze machten und sie zu einer beherrschenden säkularen Religion des anti-weißen und anti-traditionellen „Holocaustentums“ adaptierten? Der metaphysische und metapolitische Zusammenbruch geschah viel früher, vielleicht ein Jahrtausend früher, und beschleunigt sich jetzt nur in diesem Spätstadium spiritueller Nekrose.

Vielleicht wird es ein dramatisches Ereignis irgendeiner Art geben, das man leicht als „den Zusammenbruch“ etikettieren kann, aber ich zweifle daran. Die Vorstellung, daß der Zusammenbruch irgendeine Art epischen globalen Ereignisses sein wird, stützt sich auf die überholte Vorstellung, daß wir Weißen noch so wichtig sind, wie wir es früher waren. Das sind wir nicht, und die Welt wird ganz gut zurechtkommen, ohne daß wir darin eine zentrale Rolle einnehmen. Die Juden, die eine Vergnügungsfahrt mit diesem westlichen Fahrzeug unternommen haben, werden von dessen nachlassender Zuverlässigkeit zunehmend frustriert werden. Sogar jetzt ist unser Militär eine riesige Enttäuschung in ihrer Anstrengung zur „Sicherung des Reiches“ gewesen. Nicht nur sind der Irak und Afghanistan Israel nicht freundlicher gesonnen, als sie es zuvor waren, sondern die Moslembruderschaft ißt Israels Mahlzeit, während wir nach den Revolten des Arabischen Frühlings die Rechnung begleichen.

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Caribbean Project 6: Die Infrastruktur bricht im unabhängigen Jamaika zusammen

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Infrastructure Collapses In Post-Independence Jamaica erschien am 27. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

In rassebewußten Kreisen ist Haiti zum ultimativen Symbol dafür geworden, wie die Freiheit gescheitert ist, wie die Zivilisation in der Karibik nach dem Abgang der weißen Vorherrschaft abgesunken ist.

Der Zweck des Caribbean Project ist es, Haiti als Startplatz für eine umfassende Untersuchung des freien Negers zu benutzen, wie er auf allen schwarzen Inseln in der Karibik und im Atlantik existiert.

In Jamaika sehen wir, daß die Haitianisierung weit fortgeschritten ist:

Mit einer jährlichen Mordrate von 1500 ein einer Bevölkerung von weniger als drei Millionen ist Jamaika nun eines der gewalttätigsten Länder der Welt, auf einer Ebene mit Südafrika und Kolumbien.

Der schwarze Sog in Jamaika ist schlimmer als sein Gegenstück in den Vereinigten Staaten. Jamaika unter der freien Gesellschaft ist zu einem der gewalttätigsten Länder der Welt geworden.

Wir fuhren vor Remas Gemeindezentrum vor. Über dem Eingang war ein Bildnis von Ihrer Majestät Elizabeth II, Königin von Jamaika, aufgemalt. Ihr Gesicht unter einer protzigen Tiara trug die Pockennarben von Kugeln. Das Gebäude, von Unkraut überwuchert und mit Urin bespritzt, schien Teil eines Alptraums zu sein.

In Britannien wurde die Abschaffung der Sklaverei als großartige Idee betrachtet. Später wurde das Ende der weißen Vorherrschaft und die Dekolonisierung als „the winds of change“ begrüßt.

Zucker ist in Westindien schon in der Krise gewesen, seit das Plantagensystem unter Königin Viktoria zusammenbrach. Zwischen 1848 und 1910 schrumpfte die Zahl der Plantagen von 513 auf 77, wobei viele für weniger als den Preis ihrer Zuckerkessel verkauft wurden.

Die sichtbare Schwarze Hand der Ökonomie ist in Jamaika schon seit der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1834 am Werk gewesen. Dies wird manchmal „die Freiheitskrise“ genannt.

Während der „Freiheitskrise“ wurden chinesische Kulis importiert, um als Lohnarbeiter auf Jamaikas Plantagen zu arbeiten. Dies geschah in ganz Britisch-Westindien an Orten wie Barbados und Britisch-Guyana.

Der Wert britischer Importe aus Jamaika allein war fünfmal so hoch wie jener aus Britanniens dreizehn Festlandkolonien in Nordamerika.

Unter der Sklaverei gedieh Jamaika und produzierte mehr Reichtum als die 13 amerikanischen Kolonien. Nach der Freiheit brach Jamaikas Plantagenwirtschaft zusammen, und die Schwarzen sanken bis zu den 1860ern bis nahe dem Hungertod ab.

Warum sanken Schwarze in Jamaika bis nahe dem Hungertod ab? Weil sie sich als freie Arbeiter als wertlos erwiesen. Sie reagierten nicht auf Marktanreize wie die Chinesen, die nach Jamaika importiert worden waren, um die Jobs zu machen, die freie Neger nicht machen wollten.

Der Bahnhof von Kingston (der an das Busterminal in der Darling Street grenzt) ist seit 1992 außer Betrieb. Erbaut von den Briten unter Königin Viktoria, sprießt nun  Vegetation aus seinen Eisengewölben, und Eisenbahnwaggons vermodern mit eingeschlagenen Fenstern auf den Abstellgleisen. Einst hatten fahrende Händler diese Züge benutzt, um ihre Erzeugnisse quer über die Insel zu transportieren, nun müssen sie alternative Verkehrsmittel finden. Politiker im modernen Jamaika haben wenig Bezug zum Staat und zur Verantwortung für seine Aufrechterhaltung. Daher haben gewöhnliche Jamaikaner kein anständiges öffentliches Verkehrsmittel.

Wie in Detroit und Haiti fehlte den freien Negern in Jamaika die Fähigkeit, die existierende öffentliche Infrastruktur zu erhalten.

„Aber sicherlich“, fragte ich, „waren die Dinge unter den kolonialen Briten ‚schlimmer’ gewesen.“ „Das denken Sie“, antwortete Berry. „Aber wissen Sie, es gab damals Disziplin. Sehen Sie sich jetzt die Straßen an, sie sind wie Drecklöcher. Wir können nicht einmal eine anständige Straße bauen! Und die Landgüter – sie sind verwildert, sie sind voller ausgemergelter Rinder.“ Berry fügte zornig hinzu: „Jamaikas Stagnation widert mich an – welchen Fortschritt haben wir seit der Unabhängigkeit gemacht?“

Keinen.

Jamaika hat sich unter der freien Gesellschaft zurückentwickelt. Die freien Neger haben es nicht geschafft, die Straßen und das öffentliche Verkehrssystem zu erhalten.

Aber was ihn wirklich bekümmerte, war unaussprechlich: er konnte es kaum in Worte fassen, obwohl er es trotzdem sagte: „Jamaika ist seit der Unabhängigkeit nicht besser dran gewesen.“

Etwas war in Jamaika schrecklich schiefgelaufen, daß Berry das sagte. Auch er hatte eine Vision eines vom imperialen Britannien befreiten modernen Jamaika, wo es Gleichheit zwischen Schwarz, Weiß und Braun gab und das Leben zum Besseren gewandelt war.

Etwas ist im Jamaika der Zeit nach der Unabhängigkeit schrecklich schiefgelaufen. Dasselbe, das in Haiti und Detroit schiefging: freien Negern fehlte die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der Zivilisation.

Der Schwarze Sog hat Jamaika überwältigt. Ihre mangelnde Fähigkeit ist der gemeinsame Faden, der sich durch die Korruption des politischen Systems zieht, den Zusammenbruch der Plantagenwirtschaft, den Niedergang der Infrastruktur, die Explosion der Armut und des Gewaltverbrechens und die Schaffung einer Garnisonsgesellschaft, wo jedes Haus Gitter vor seinen Fenstern hat.

Die Freiheit ist in Jamaika gescheitert. So einfach ist das.

Anmerkung: Diese Auszüge stammen aus Ian Thomsons The Dead Yard.

*   *   *

Nächster Teil:  Caribbean Project 7: Schwarz in Lateinamerika

Siehe auch Koloniales Erbe von Sarah Maid of Albion

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Why Is Haiti, Haiti? erschien am 8. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Der Zusammenbruch von Saint-Domingue, der reichsten Kolonie der gesamten Welt, zur Republik Haiti, die das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, kann in diesem einen kurzen Beitrag zusammengefaßt werden.

Inspiriert von der Französischen Revolution gab es 1791 einen erfolgreichen Sklavenaufstand in Saint-Domingue. Die Nationalversammlung schaffte die Sklaverei 1794 im gesamten französischen Empire ab. 1804 gewann Haiti seine Unabhängigkeit, und die verbliebenen Weißen (mit ein paar Ausnahmen, großteils Deutsche und Polen, die zu Ehren-Schwarzen wurden) wurden ausgelöscht.

1805 wurde Haiti offiziell als schwarzes Land proklamiert. Weißen wurde von der haitianischen Verfassung Staatsbürgerschaft und Grundbesitz verboten. Das Verbot weißen Grundbesitzes sollte bis 1918 in Kraft bleiben, als unter der amerikanischen Besatzung eine Verfassung angenommen wurde.

Laurent Dubois vermittelt uns auf Seite 24 – 28 seines Buches Avengers of the New World: The Story of the Haitian Revolution ein Gefühl von Saint-Domingue am Vorabend seiner Zerstörung durch eine Negerrevolte:

Die nördliche Ebene, durchquert von Flüssen aus den Bergen, war ein idealer Ort für Zuckerplantagen. 1789 enthielt die Nordprovinz, die Le Cap, die Ebene und die umgebenden Berge einschloß, 288 Zuckerplantagen, von denen die meisten raffinierten Zucker produzierten; 443 Indigoplantagen und mehr als 2000 Kaffeeplantagen. Die Bevölkerung umfaßte 16.000 Weiße und mindestens 160.000 Sklaven…

1789 gab es in der westlichen Provinz 314 Zuckerplantagen, mehr als im Norden, obwohl viele von ihnen kleiner waren und unraffinierten Zucker produzierten. Der Indigoanbau war in dieser Region wichtiger als im Norden, es waren 1.800 Plantagen beteiligt. Es gab mehr als 500 Baumwollplantagen und mehr als 800 Kaffeeplantagen…

Auf der langen Halbinsel im Süden und Westen lag die Südprovinz… Sie war die am wenigsten entwickelte der Kolonie, mit nur 191 Zuckerplantagen, von denen die meisten unverarbeiteten Zucker herstellten, und annähernd 300 Kaffeeplantagen und 900 Indigoplantagen. Sie hatte die kleinste Population der drei.

Saint-Domingue unter dem französischen Kolonialismus im Jahr 1789 hätte man als „das Arsenal der Landwirtschaft“ beschreiben können. So groß war seine Bedeutung für die französische Wirtschaft.

Die haitianische Revolution war bei weitem die radikalste aller egalitären Revolutionen in dem, was von Historikern als „Zeitalter der Revolution“ bezeichnet wurde. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis, warum Haiti um so viel schlechter dran ist als all seine schwarzen Nachbarn in der Karibik. Die schwarze Freiheit sollte dort zu ihrem größten Extrem getrieben werden.

1) Haiti war die erste erfolgreiche postkoloniale Revolution. Nun im 208. Jahr der freien Gesellschaft, ist Haiti die älteste schwarze Republik der Welt. Im Gegensatz dazu wurde Jamaika erst 1962 unabhängig. Barbados wurde erst 1967 unabhängig. Sowohl Jamaika als auch Barbados bleiben Teil des britischen Commonwealth.

2) Haiti gewann seine Unabhängigkeit in einem gewaltsamen Sklavenaufstand während eines Dreiseitenkrieges zwischen Britannien, Frankreich und Spanien um die Kontrolle über Saint-Domingue, und schließlich durch Besiegung der Expedition von Leclerc.

Im Gegensatz dazu wurde die Sklaverei in Britisch-Westindien 1834 friedlich abgeschafft. In Saint-Domingue gingen die Zuckerplantagen in der Nordprovinz in einer gigantischen Feuersbrunst auf, die meilenweit aufs Meer hinaus zu sehen war, während die Plantagenwirtschaft auf Barbados und Jamaika weiterging.

3) Als die haitianische Revolution 1791 begann, waren mehr als die Hälfte der Sklaven dort in Afrika geboren worden. Die meisten waren im Kongo-Königreich im westlichen Zentralafrika geboren. Die Haitianer blieben kulturell afrikanischer als jeder ihrer Nachbarn.

Im Gegensatz dazu schafften die Briten den Sklavenhandel 1804 ab. Als die Sklaverei 1834 in Britisch-Westindien abgeschafft wurde, war die große Mehrheit der Sklaven dort Kreolen. In Dixie und Barbados war das Vermächtnis der Sklaverei viel größer, und folglich waren die ehemaligen Sklaven zivilisierter und besser auf die Freiheit vorbereitet.

4) Daß Haiti die völlige Unabhängigkeit von Frankreich gewann, kann nicht genug betont werden. Nirgendwo sonst war die Abolition gefolgt von schwarzer Unabhängigkeit, schwarzer Selbstregierung, der Auslöschung von Weißen, der schwarzen Ablehnung der Plantagenwirtschaft, der schwarzen Zerstörung der weißen Vorherrschaft, Umverteilung von Grundbesitz an Schwarze etc.

In Guadeloupe und Martinique wurde die Sklaverei wiederhergestellt, die weiße Vorherrschaft und der Kolonialismus wurden wiederhergestellt, und beide Inseln sind bis zum heutigen Tag immer noch Überseedepartement von Frankreich. Wie bei Barbados ist das Erbe von Sklaverei, Kolonialismus und weißer Vorherrschaft in Guadeloupe und Martinique viel größer, und infolgedessen überragen beide Inseln Haiti und subsaharische Länder im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen.

Dasselbe trifft auf Puerto Rico zu, das ein Wohlfahrts-Schutzgebiet der Vereinigten Staaten ist.

5) In Dixie schafften die Emanzipationsproklamation und der 13. Verfassungszusatz die Sklaverei ab. Die Afroamerikaner hörten auf, Sklaven zu sein, aber wie jene in Jamaika wurden sie nicht zu Grundbesitzern, und nach dem Wiederaufbau wurde die weiße Vorherrschaft wiederhergestellt. In gewissem Sinne verblieben die Schwarzen im Süden in einem Zustand milder Knechtschaft; gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich waren sie nicht so „frei wie die Weißen“.

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Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Die Freiheit ist in der ersten schwarzen Republik der Welt gescheitert.

Die Freiheit ist in der ersten schwarzen Republik der Welt gescheitert.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Free Negroes In Hayti (1859) erschien am 3. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

W. W. Wrights “Free Negroes in Haiti” erschien in der Ausgabe November 1859 von DeBow’s Review.

Es ist schwierig, die Wirkung in Dixie zu beschreiben, die vorhergehende gescheiterte Experimente in der Abolition in der Karibik auf rassische Einstellungen in den Südstaaten und auf die Evolution der südstaatlichen republikanischen Theorie in der Zeit vor dem Sezessionskrieg hatten.

Der „Kongo der Antillen“ bot ein Schauspiel, das illustrierte, warum „schwarzer Republikanismus“ um jeden Preis bekämpft werden mußte:

Kein Land war günstiger gelegen, um diesen Segen zu empfangen, als die Königin der Antillen. Ihre Unabhängigkeit, die Anfang dieses Jahrhunderts erlangt wurde, jeder Feind von ihrem Boden verbannt oder ausgelöscht, im Fokus der Zivilisation stehend, auf halbem Weg zwischen den beiden größten Nationen der Erde, der Anziehungspunkt für zigtausende freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, der Fleck unter allen anderen auf Erden, der den Philanthropen jeder Nation gebieten könnte, im Besitz einer Erde von unbegrenzter Fruchtbarkeit, ein Korps von Arbeitern, die im Anbau jener Artikel wohl unterwiesen sind, welche immer die lukrativsten Preise erzielen, und ein Klima, das besser als jedes andere zur Konstitution seiner Bewohner paßt – mit all diesen Vorteilen war zu erwarten, daß das Reich von Hayti bald einen bedeutenden Rang in der Familie der Nationen einnehmen würde, oder zumindest eine respektable Stellung als Land fleißiger, moralischer und erfolgreicher Menschen besetzen würde.

Im Jahr 2012 ist Haiti immer noch der Anziehungspunkt für Millionen freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, und der eine Fleck auf Erden unter allen anderen, der über die Aufmerksamkeit von Philanthropen jeder Nation gebietet, wie Sean Penn und Amanda Kijera.

Und tatsächlich waren das die Erwartungen der Freunde der Negerrasse. Laßt sie nur einmal frei sein, entfernt die deprimierenden Ketten der Sklaverei, bindet ihre Arme los, sagten sie, und bald werden wir eine Rasse sehen, die den Weißen völlig gleich ist; die Landwirtschaft wird Fortschritte machen, der Handel wird gepflegt werden, und die Sache der Bildung und Religion vorangebracht werden; Euklids sollten den Bergen entspringen, Äsops und Dumas’ sollten in den Tälern Verse und Romane schreiben, und die goldenen Ufer der Region Artibonite sollten einen ländlichen Frieden und Glück erleben, ohnegleichen im glücklichen Tal von Amhara oder im berühmten Utopia der Jesuiten, an den Ufern des Paraná!“

Die Yankee-Abolitionisten Amerikas hatten ähnliche Vorhersagen über die Überlegenheit „freier Arbeitskräfte“ gegenüber der „Sklavenarbeit“. Es wurde zu der Zeit zuversichtlich verkündet, daß „Sklavenarbeit“ den landwirtschaftlichen Fortschritt des Südens relativ zum Norden bremsen würde. Manch ein Carpetbagger traf während des Wiederaufbaus im Süden ein, um diese Ideen von „freier Arbeitskraft“ auszuprobieren, nur um schnell bankrott zu gehen, nachdem sie erkannten, daß der freie Neger als landwirtschaftlicher Arbeiter wertlos war.

Wie sind diese Erwartungen erfüllt worden? Was ist das Ergebnis dieses fünfzigjährigen Versuchs unter den günstigsten Umständen gewesen, die man sich vorstellen kann?“

W. W. Wright schrieb diesen Artikel in DeBow’s Review aus der Perspektive des 55. Jahres der Freiheit in Haiti. Sir Spenser St. John schrieb aus der Perspektive des 81. Jahres der Freiheit in Haiti. Hesketh Pritchard schrieb im 96. Jahr der Freiheit. Wir beobachten Haiti aus der Perspektive des 208. Jahres der Freiheit.

Es könnte autark sein, und doch braucht es wie ein Kleinkind in der Wiege ständige Hilfe. Es braucht von der ganzen Welt Artikel erstrangiger Notwendigkeit. Unser altes St. Domingo, das 40.000.000 Pfund Zucker exportierte, erzeugt nun nicht genug für die Bedürfnisse seiner Invaliden; und, um die Wahrheit zu sagen, die einzige Arbeit, die auf der Insel blüht, ist die Herstellung von Rum!“

Ich finde, daß dies auf Haiti heute immer noch zutrifft: es hängt in seiner Grundversorgung von der Wohltätigkeit der Welt ab, es ist immer noch „wie ein Kleinkind in der Wiege“, es braucht immer noch „ständige Hilfe“.

„Sogar die superben Straßen und Fernstraßen von St. Domingo gibt es nicht mehr. Vom Kap bis Gonaires, von Port-au-Prince bis Jacmel“, fährt dieser Autor fort, „sind all die Routen, die ich bereiste, nichts weiter als fast unbenutzbare Pfade, und oft sogar gefährlich. Die Brücken über die Flüsse sind in einem solch schlechten Zustand, daß es notwendig ist, vom Pferd abzusteigen, um sie zu überqueren. Pferde und Esel sind gegenwärtig die einzigen Transportmittel in Hayti.“

Es klingt wie eine Szene aus “Deadliest Journeys: Congo.” Die meisten Haitianer sind Kongolesen, die auf die Antillen transportiert wurden.

Nächster Teil: Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Haitian Earthquake of 1842 erschien am 2. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Die folgenden Auszüge stammen aus Sir Spenser St. Johns 1886 erschienenen Memoiren Hayti, or the Black Republic.

Sir Spenser St. John, der britische diplomatische Geschäftsträger und spätere Resident in Haiti in den 1860ern und 1870ern, veröffentlichte etwas, das als das negativste Buch bezeichnet wurde, das je über Haiti geschrieben wurde.

Ich erfuhr erstmals von Hayti, or the Black Republic vor zwei Monaten, als ich Laurent Du Bois’ Haiti: The Aftershocks of History las. Ich habe vor, beide Bücher und viele andere für das Caribbean Project zu rezensieren.

1842 traf ein verheerendes Erdbeben Le Cap (nun Cap Haïtien) in Haitis nördlicher Provinz. Le Cap war die wichtigste Stadt im französischen Saint Domingue gewesen.

Spenser St. John beschreibt das Nachspiel des Erdbebens von Le Cap:

Cap Haïtien erholte sich nie von den furchtbaren Auswirkungen des Erdbebens von 1842, als mehrere tausend seiner Bewohner umkamen. Bis zum heutigen Tag sprechen sie von diesem schrecklichen Ereignis und vergessen nie davon zu erzählen, wie die Landleute herbeieilten, um den Ort zu plündern, und wie niemand dabei half, ihren halb begrabenen Landsleuten zu helfen. Captain Macquire und ich wanderten in den Ruinen herum, und wir konnten nicht anders als zu fühlen, wie wenig Energie in einem Volk verblieb, das sein Eigentum in solch einem Zustand lassen konnte. Es war vielleicht billiger, anderswo einen Kramladen aufzubauen.

Einer von jenen, die am meisten unter dieser Heimsuchung litten, schrieb, bevor die Erde zu zittern aufgehört hatte: „Über die Handlungen von Gott dem Allmächtigen beschwert sich niemand“, und erzählte dann, wie das schreckliche Erdbeben fast jedes Haus niederwarf oder schwer beschädigte; wie zwei Drittel der Einwohner unter dem eingestürzten Mauerwerk begraben wurden, wie die Banden von Schwarzen von den Bergen und Ebenen herbeieilten, nicht um bei der Rettung ihrer elenden Landsleute zu helfen, deren Schreie und Stöhnen zwei oder drei Tage lang zu hören waren, sondern um die Läden voller Waren zu plündern; und – worüber er sich schon beschwerte – wie die Offiziere und Mannschaften der Garnison, statt zu versuchen, die Ordnung zu bewahren, beim Plündern der geringen Reste dessen mitmachten, was der Rest der Einwohner aus den schwankenden Ruinen retten konnten. Was für ein Volk!

OD-Leser von früher werden sich erinnern, wie Port-au-Prince nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 von machetenschwingenden Banden geplündert und übernommen wurde. Im Februar gab es in Newsweek einen Proto-Essay darüber, daß Port-au-Prince immer noch von bewaffneten Banden kontrolliert wird.

Die umstrittene Frage zur Position, die die Neger im großen Plan der Natur innehaben, stellte sich uns ständig, während ich in Hayti lebte, und ich konnte nicht anders als zu meinem Bedauern herauszufinden, daß ich, je größer meine Erfahrung wurde, desto weniger von der Fähigkeit des Negers hielt, eine unabhängige Position einzunehmen. Solange er durch den Kontakt mit dem weißen Mann beeinflußt wird, wie im südlichen Teil der Vereinigten Staaten, kommt er recht gut zurecht. Aber man stelle ihn von allen solchen Einflüssen frei, wie in Hayti, und er zeigt keine Anzeichen der Verbesserung; im Gegenteil, er entwickelt sich allmählich zu den afrikanischen Stammesgebräuchen zurück, und wird ohne äußeren Druck in den Zustand der Bewohner des Kongo zurückfallen. Wenn dies nur meine Meinung wäre, würde ich zögern, sie so eindeutig zu äußern, aber ich habe unter erfahrenen Einwohnern keine davon abweichende Stimme gefunden, seit ich im Januar 1863 erstmals nach Hayti ging.

Ich stimme nun jenen zu, die bestreiten, daß der Neger jemals eine Zivilisation schaffen könnte, und daß er selbst mit der besten Bildung ein minderwertiger Menschentyp bleibt. Er hat sich bisher als völlig ungeeignet zur Selbstregierung erwiesen, und als Volk unfähig dazu, irgendeinen Fortschritt zu machen. Um die Neger fair zu beurteilen, muß man eine beträchtliche Zeit in ihrer Mitte leben und nicht von der Theorie irregeleitet sein, daß alle Rassen zu gleichen zivilisatorischen Fortschritten fähig sind.

126 Jahre später, und Sir Spenser St. Johns prophetische Worte über Haiti (nun im 208. Jahr der Freiheit) hätten gestern geschrieben worden sein. Wenn irgendetwas daran wahr ist, dann haben sich die Schwarzen von Haiti seit damals noch weiter zurückentwickelt, trotzdem sie eine „Republik von NGOs“ geworden sind, und jetzt den Punkt erreicht, wo Babies, kleine Kinder und ältere Frauen auf den Straßen gruppenvergewaltigt werden.

Die Freiheit ist in Haiti gescheitert. Dies ist keine neue Idee. Es ist in Wirklichkeit eine sehr alte Idee, die wieder bekräftigt wird, weil die Konsequenzen dessen, den freien Neger auf die weiße Zivilisation loszulassen, unerträglich werden.

Anmerkung: Genau diese Ideen werden in meiner Rezension von Paul Kerseys Escape From Detroit erforscht werden. Ich liege bei zwei Buchrezensionen hinter dem Zeitplan zurück.

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Nächster Teil: Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Siehe auch:

Das politisch inkorrekte Erdbeben: Sind wirklich alle Kulturen gleich? von William L. Houston

Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic

Die Schuld des schwarzen Mannes von Alex Kurtagic

Die Torheit der von Weißen gesponserten Entwicklung von Alex Kurtagic

Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun

Ein weißer Lehrer spricht Klartext von Christopher Jackson

Warum schwimmen Schwarze nicht? von Hunter Wallace

Fiktive schwarze Helden: Star Trek von Hunter Wallace

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Haiti’s Culture of Rape erschien am 1. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht: Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados.

In Haiti wurde Vergewaltigung bis 2005 nicht als Verbrechen betrachtet. Vor dem Gesetz von 2005 boten haitianische Richter Vergewaltigungsopfern Geld oder Ehe mit dem Vergewaltiger als Entschädigung. Es hat seit dem Erdbeben von 2010 nicht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung gegeben.

Im 208. Jahr der freien Gesellschaft sind haitianische Babies in der ältesten schwarzen Republik der Welt nicht vor Vergewaltigern sicher:

Villard-Appolon sagte, daß viele alleinstehende Frauen ihre Kinder bei Fremden lassen mußten, um nach Nahrung, Wasser oder Arbeit zu suchen. In manchen Fällen wurden die Kinder vergewaltigt. Das jüngste Opfer, sagt sie, war 17 Monate alt. „Ich erlebte das 17 Monate lang mit“, sagte sie. Babies werden nicht verschont; Erwachsene werden nicht verschont.“

Anmerkung: Es ist wahrscheinlich bedeutsam, daß über 50 Prozent der Haitianer von kongolesischen Sklaven abstammen. Wir haben bereits gesehen, wie die Demokratische Republik Kongo unter der größten Vergewaltigungskrise der Welt leidet.

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Nächster Teil: Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Siehe auch:

Wir sind nicht eure Waffen, wir sind Frauen von Amanda Kijera

Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun

Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic

Amy Biehl: Eine weiße Linke auf dem Dunklen Erdteil von Irmin Vinson

Das Amy-Biehl-Syndrom von Christopher Donovan

Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo, ein Vierteiler von Unamused

Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen, Teil 1

Der folgende Zweiteiler – französischer Originaltitel von Teil 1: Venir en Europe – mode d’emploi vom 9. Juni 2006/24. April 2007 – gibt etwas Aufschluss darüber, wie Senegalesen und vermutlich auch andere Afrikaner den Weg in die EU, insbesondere nach Frankreich finden. Er ist unzweifelhaft in satirischem und sogar zynischem und teilweise ordinärem Stil geschrieben, gibt aber vor, ein Ratgeber zu sein. Das ist er möglicherweise trotzdem. Oder eben auch nicht – das wird nicht vollkommen klar; die Seite Senegalaisement.com, auf der er erschienen ist, ist jedoch keineswegs eine Satireseite sondern eine Informationsseite über den Senegal und Frankreich. Darüber hinaus steckt ganz offensichtlich großes Wissen über beide Länder und mehr als nur ein Körnchen Wahrheit hinter dem satirisch aufgemachten Ratgeber. Übersetzt von Osimandia.

Afrikaner_EU_FlaggeEs ist so weit!

Es ist Frühling 2007 und die schönen Tage kehren zurück! Nach einer Rekordzahl von Bootsüberfahrten während des Sommers 2006 haben die winterlichen Härten des Atlantiks die Zahl der Seereisen zu den Kanaren beträchtlich verringert. Aber der Monat Mai steht vor der Tür und man spürt bereits die Vorbeben dessen, was eine außerordentlich gute Saison 2007 werden wird. Mehrere Dutzende Boote sind bereits erfolgreich auf den Kanaren angelandet und trotz einiger unglückseliger Ärgernisse scheint sich für 2007 alles zum Besseren zu wenden.

Der alte spanische Latschen [Anm.d.Ü.: sapate=alter Latschen/ bezieht sich auf Ministerpräsident Zapatero=Schuhmacher] ist immer noch an der Macht, und die einzige Maßnahme, die er unternommen hat, um die faschistische Rechte Spaniens zum Schweigen zu bringen, war Geld für „Mikroprojekte“ im Senegal zu verteilen, damit die „Jugendlichen“ keine Lust mehr haben, illegal nach Europa aufzubrechen. Aber seien Sie versichert: Es handelt sich nicht um eine Maßnahme mit der Zielsetzung, von den Seereisen abzuschrecken, sondern nur um ein Geschenk, um die faschistische Rechte Spaniens glauben zu machen, der Rückgang der Überfahrten ginge auf seine Politik zurück und nicht auf winterliche Wetterbedingungen und Meeresströmungen.

Und jetzt begleitend zum lieblichen Frühling kommt eine schöne Blume in Gestalt der königlichen Prinzessin (Royal) zu uns! Unsere Freundin Ségolène, im Senegal geboren, hat es gerade in den zweiten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen geschafft und ihre Fähigkeiten überzeugen uns, dass sie im zweiten Wahlgang gewählt werden wird. Das lässt dann endlich hoffen, dass nach den faschistischen Schikanen der Jahre, an denen die Rechte an der Macht war, von Ségolène genauso wie von ihrem Bruder Zapatero, dem alten Latschen, Massen-Aufenthaltslegalisierungen eingeführt werden.

Es bleibt allerdings immer noch eine Herausforderung: Die Ankunft in Frankreich ist immer noch mit Fallstricken übersät, so schlimm wie die der Hobbits aus dem Herrn der Ringe. Wenn auch eine Wahl Ségolènes endlich sicherstellt, im Land der Menschenrechte seine Ruhe zu haben, so muss man doch immer noch erst mal hinkommen! Im vorliegenden Dokument zeigt Ihnen Senegalaisement.com die verschiedenen Wege auf, denen Sie dazu folgen können. Sechs verschiedene Pakete, je nachdem, in welcher Lage Sie sind, welchem Geschlecht Sie angehören, usw. Zum Ausdrucken und Verteilen im Senegal! (mehr …)