Die jüdischen Ursprünge der Bewegung für offene Grenzen

Von Dr. Andrew Joyce; Original: The Jewish Origins of the Open Borders Movement, erschienen am 2. Oktober 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

In einem Essay von 2005 über „Weißseinsforschung“ versuchte ich die Grundlagen und die Kontextualisierung für eine entwickeltere Studie über den Umfang und die verheerende Wirkung des zeitgenössischen jüdischen intellektuellen Aktivismus in unseren Colleges und Universitäten und in unserer breiteren Kultur zu schaffen. In diesem Essay hob ich die Bedeutung jüdischer Aktivisten einschließlich Noel Ignatiev, Ruth Frankenberg, Ricky Marcuse und Terry Berman hervor, die zwischen der Mitte der 1970er und den späten 1990ern die Entwicklung einer akademischen Disziplin betrieben, die „Weißseinsforschung“ genannt wird. Seit ihrer Begründung hat die Weißseinsforschung einen einzigartigen Raum in einer zunehmend multikulturellen disziplinären Landschaft eingenommen. Anders als Schwarzenstudien, jüdische Studien oder asiatische Studien soll diese Sphäre der akademischen Welt nicht in konstruktiver Weise die Errungenschaften, Geschichte und Kultur der von ihr untersuchten ethnischen Gruppe erforschen. Vielmehr existiert das Genre, um das „Weißsein“ und folglich die Weißen einer einzigartig feindlichen Dialektik auszusetzen, die aus der Herabwürdigung der weißen Kultur, der Herabsetzung der weißen Geschichte und der Delegitimierung des europäischen Existenzanspruchs besteht. Als solche kann man die Disziplin als einen Akt der ethnischen Kriegführung betrachten, so wie sie auf der beabsichtigten Eroberung von Köpfen und Gewissen und schließlich von Ressourcen und Territorium beruht.

In allen westlichen Ländern bleibt die Weißseinsforschung in ihren akademischen Äußerungen und jenen hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit überproportional von Juden geleitet. Dies ist eine empirisch beobachtbare Tatsache. Man könnte ein Buch allein über die jüdische Beteiligung an dieser „Disziplin“ schreiben, aber für hier sollte eine kurze Untersuchung von ein paar entscheidenden Beispielen genügen. Zu diesen gehört Barbara Applebaum von der Syracuse University, die eine Karriere aus der Förderung von Vorstellungen über „weiße Schuld“ und die Beendigung dessen gemacht hat, was sie als „moralische Unschuld der Weißen“ bezeichnet. Ähnlich ist Say Burgin von der Leeds University, die einen Kurs mit dem Titel „Warum ist mein Lehrplan weiß?“ unterrichtet, während George Lipsitz von der University of California, Autor von How Racism Takes Place („Wie Rassismus stattfindet“), ebenfalls mehrere Bücher über „Weißsein“ und weiße Schuld geschrieben hat. Die jüdische Feministin Michelle Fine von der City University of New York zahlreiche Arbeiten über das „Weißenprivileg“ produziert hat, einschließlich ihres Buches Witnessing Whiteness („Weißsein miterleben“). Andere jüdische Akademiker, die im Bereich der Weißseinsforschung sehr aktiv sind, sind unter anderem Lois Weis, David Theo Goldberg, Maurice Berger, Lawrence Grossberg, Jennifer Roth-Gordon, Cynthia Levine-Rasky, Laura S. Abrams, Judith Katz, Melissa Steyn, Paula Rothenberg und Amy Eshleman.

Die jüdische Beteiligung ist vielleicht noch intensiver in der Sphäre des Aktivismus für die sogenannte soziale Gerechtigkeit. Eine der vordersten Betreiberinnen von „Whiteness workshops“ in den Vereinigten Staaten ist Dara Silverman. Silverman ist eine „Beraterin, Organisatorin und Trainerin, die seit über 20 Jahren Bewegungen für wirtschaftliche, rassische genderbezogene und soziale Gerechtigkeit aufgebaut hat. Von Januar 2015 bis Juli 2016 war Dara die Gründungsdirektorin von Showing up for Racial Justice (SURJ). Als Beraterin arbeitet Dara mit kleinen und mittelgroßen Gruppen, um deren Organisationsgeschick, Mittelaufbringung und organisatorische Fähigkeit aufzubauen. Dara war von 2003 bis 2009 Geschäftsführerin von Jews for Racial and Economic Justice (JFREJ) in New York City.“

Der notorische jüdische Aktivist Tim Wise hat Silverman als „eine kritische Stimme in der neu belebten Bewegung antirassistischer weißer Verbündeter“ gelobt. „Eine unermüdliche Mitverschwörerin mit farbigen Führern im Kampf gegen die weiße Vorherrschaft und rassische Ungleichheit. Silvermans Verständnis der Strategie für den Aufbau von Bewegungen steht hinter niemandem zurück.“ Was den tatsächlichen Inhalt ihrer Arbeit betrifft, so bietet Silverman an, Weiße von ihrem „giftigen Weißsein“ durch Workshops und „Webinars“ [„Netzsemianre“] zu „heilen“. Im Wesentlichen sind diese Maßnahmen Entwurzelungsprogramme, die mittels psychologischer Misshandlung durchgeführt werden, welche sich auf das Herbeiführen von Schuldgefühlen zentrieren. Diese Bestrebung, ein Volk von seiner Identität zu trennen, ist mehr als nur ein bisschen heuchlerisch angesichts dessen, dass Silverman in mindestens einem Interview erklärt hat: „Ich bin Jüdin, und ich habe eine ziemlich starke Verbindung zum Judentum.“

Dara Silverman

Zusätzlich zu Silverman hat es viele weitere Juden zum wahnsinnig lukrativen und modischen Geschäft hingezogen, Weiße vom Aufgeben ihrer Identität zu überzeugen. Dazu gehören Jon Greenberg, Autor von „10 examples that prove White privilege protects White people in every aspect imaginable“ [„10 Beispiele, die beweisen, dass das Weißenprivileg Weiße in jeder vorstellbaren Hinsicht schützt“] und „Talking to Kids about Whiteness“ [„Mit Kindern über das Weißsein reden“]. Andere prominente Gestalten in der „Soziale Gerechtigkeit“-Sphäre des Angriffes auf das Weißentum sind unter anderem Debbie Zucker und Robin Nussbaum. Als das New Yorker Vassar College im letzten Oktober beschloss, eine Reihe von „Whiteness workshops“ abzuhalten, waren zwei Workshop-Leiter Diane Eshelman und Michael Drucker, die beide Juden sind. Während die Schwächung der inneren oder psychologischen Stützen der weißen Identität für sich schon ausreichend problematisch ist, wird das Problem durch intensiven jüdischen Aktivismus in anderen Sphären akademischer Aktivitäten und solcher für „soziale Gerechtigkeit“ verschärft. Das Schädlichste in dieser Hinsicht sind die jüdische Vorherrschaft in der „kritischen Rassentheorie“ und ihr entsprechender politischer Ausdruck in Form der Bewegung für offene Grenzen.

(mehr …)

Wählen Sie einen Stamm – irgendeinen Stamm; Teil 2

Von El Inglés, übersetzt von Deep Roots. Das Original Pick A Tribe, Any Tribe — Part II erschien am 11. April 2009 auf „Gates of Vienna” (siehe auch El Inglés’ ersten Teil Wählen Sie einen Stamm, irgendeinen Stamm).

Unlösbare Stammesdifferenzen können nicht als bloße politische Differenzen betrachtet werden.”

Vorwort von Baron Bodissey:

Der folgende Essay von El Inglés ist eine Fortsetzung desjenigen, der damals im Februar veröffentlicht wurde. In diesem Nachfolgeartikel erweitert er seine Beobachtungen über Stammesdifferenzen im heutigen Großbritannien – und im Rest der westlichen Welt – indem er die verschiedenen Verwerfungen zwischen Stammesgruppen untersucht, die im Zuge von Konflikten erweitert und entflammt werden könnten, die von Moslems gegen ihre Gastgebergesellschaft entfacht werden. Wie üblich ist es nützlich sich zu erinnern, daß El Inglés’ Analyse deskriptiv ist, und nicht normativ. Das heißt, etwas Ähnliches wie das, was er hier projiziert, wird der unvermeidliche Gang künftiger Dinge sein, wenn Britanniens unfähige politische Führer nicht gegenüber der Ernsthaftigkeit der unmittelbar bevorstehenden Krise aufwachen.

Einführung

Stellen wir uns vor, wir befinden uns in der Lage irgendeines einigermaßen hochrangigen zivilen Amtsträgers im Pentagon. Wir versuchen, wegen der Wichtigkeit türkischer Kooperation im Irakkrieg gute Beziehungen zur Türkei und ihrem Militär aufrechtzuerhalten, und doch haben wir mit den lautstarken Versuchen einer gewissen amerikanischen ethnischen Minderheit zu kämpfen, die Ziele anstrebt, welche nicht im besten Interesse unseres Landes in dieser oder überhaupt irgendeiner Hinsicht zu sein scheinen. Damit meine ich die kleine amerikanisch-armenische Gemeinde und ihre Lobbying-Versuche dahingehend, daß der Genozid an den Armeniern auf den höchsten Ebenen der US-Regierung als solcher anerkannt wird.

Ungeachtet dessen, was man zum Genozid an den Armeniern, zur modernen Türkei, dem Krieg im Irak oder irgendetwas sonst für eine Meinung hat, ist es sehr schwer zu sehen, wie Amerika selbst irgendetwas dadurch gewinnen könnte, daß der Senat eine entsprechende Resolution erläßt, außer vielleicht im allerdünnsten und abstraktesten Sinne. Wenn wir, in Erkenntnis dessen, in unserer Rolle als Amtsträger im Pentagon vor uns hinzugrummeln anfingen über die armenische fünfte Kolonne in den Staaten, über ihre Undankbarkeit gegenüber ihrer Wahlheimat und darüber, daß wir sie gar nicht erst hätten hereinlassen sollen – was könnte eine dritte Partei von dieser Kette von Anschuldigungen halten? Könnten sie zutreffen? Könnten die Armenier in irgendeinem Sinne eine fünfte Kolonne sein? Bevor wir diesen Punkt noch weiter diskutieren, lassen Sie mich klarstellen, daß ich die armenischen Amerikaner ausgewählt habe, weil ich glaube, daß sie wahrscheinlich einen möglichst wenig aufrührerischen Zugang zu diesem allgemeinen Thema bieten. Ich für meinen Teil bin niemals einem Armenier begegnet und hege keine starken Gefühle bezüglich Armenien oder Armeniern.

Stellen Sie sich ein Venn-Diagramm vor, das all die verschiedenen möglichen subjektiven Interessen darstellt, die eine Gemeinschaft haben kann. Wir müssen die Tatsache ignorieren, daß es niemals eine völlige Übereinstimmung darüber geben wird, was die Interessen einer Gemeinschaft sind, und stattdessen akzeptieren, daß wir – breit gesprochen – einen Kernbereich von Interessen für jede Gemeinschaft erkennen können. Wir müssen auch betonen, daß wir von subjektiven Interessen sprechen, d. h., was die gegenständliche Gemeinschaft als ihre eigenen Interessen wahrnimmt, nicht was wir sie aus göttlicher Perspektive zu sein erachten.

Irgendwo auf diesem Diagramm gibt es einen verwischten Bereich von Interessen, die darstellen, was gut für Amerika ist, und es gibt auch einen weiteren verwischten Bereich, der darstellt, was gut für Armeno-Amerikaner ist. Unnötig zu sagen, daß sich die beiden verwischten Bereiche weitgehend überlappen. Es ist offensichtlich im Interesse sowohl Amerikas als auch der Armeno-Amerikaner, daß Amerika stark, sicher und wohlhabend ist, und daß es im Interesse beider Gemeinschaften ist, daß Armeno-Amerikaner gesetzestreu und produktiv sind. Aber es überrascht nicht, daß die armenische Diaspora der Anerkennung des Genozids an den Armeniern als das, als was sie ihn sehen, große Bedeutung beimißt, während Amerikaner insgesamt die Angelegenheit sicherlich bestenfalls als unbedeutend sehen würden, und im schlimmsten Fall als Belastung hinsichtlich eines strategischen Verbündeten. Wir schließen daher, daß es etwas Abweichung zwischen diesen verwischten Interessensbereichen gibt, wie im ersten Teil dieses Essays diskutiert.

Wenn die Abweichung zwischen den Interessen einer Gesellschaft und einer Einwanderergruppe innerhalb dieser Gesellschaft wächst, wenn sie an immer strittigere Angelegenheiten stößt, und wenn die Einwanderergruppe selbst als Bruchteil der Gesellschaft insgesamt wächst, was wird dann das wahrscheinliche Ergebnis dieser Entwicklungen sein, und wie könnten wir es am besten beschreiben? Was würden wir über die armenische Gemeinschaft in Amerika schlußfolgern? Ist sie ein hart arbeitender und loyaler Aktivposten, in dem nur gewisse legitime politische Positionen ungewöhnlich stark sind? Ist sie eine kleine Gemeinschaft von geringer Bedeutung und am besten zu ignorieren? Ist sie eine Belastung, indem sie rücksichtslos ihre eigenen Interessen betreibt, ohne die geringste Beachtung der strategischen Position des Landes das ihren Vorfahren ein neues Leben ermöglicht hat? Oder ist sie womöglich eine fünfte Kolonne, die sich jetzt das diplomatische Gewicht des Landes für seine eigenen selbstsüchtigen Zwecke anzueignen versucht, obwohl sie wenig zu dem beigetragen hat, was die Vereinigten Staaten im Laufe der Geschichte geworden sind? Wäre Amerika ohne sie besser dran?

Ich habe bereits in klaren Worten meine Antwort auf ähnliche Fragen bezüglich der moslemischen Bevölkerung meines eigenen Landes gegeben. Aber was ist mit jenen anderen Gruppen von relativ kürzlich Eingewanderten? Was ist mit den Juden, Hindus, Sikhs, Polen, Jamaikanern, Nigerianern und dem Rest? Gibt es irgendetwas, das man im Zusammenhang mit der Islamisierung und möglichen Reaktionen über diese Gruppen sagen könnte? Sind sie Verbündete, Feinde oder einfach irrelevant?

*   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *

Fremde in unserer Mitte?

Ich möchte hier ein paar für das gegenständliche Thema relevante Beobachtungen präsentieren, indem ich der Reihe nach über einige Freunde und Bekannte von mir spreche, die man – wie ich glaube – als Vertreter gewisser ‘Typen’ betrachten kann, wie man sie unter Einwanderergruppen finden kann, die im Vereinigten Königreich von Bedeutung sind. Gewisse Schlüsselpunkte werden sich ganz natürlich aus diesen Diskussionen ergeben.

(mehr …)

Über Europa und „den Glauben“

papst-franziskus-negerfusswaesche

Von Dr. Andrew Joyce; Original: On Europe and „the Faith” , erschienen am 7. Oktober 2016 auf „The Occidental Observer“ (erstmalige Veröffentlichung am 1. Mai 2016).

Übersetzung: Lucifex

„Zu oft seid ihr nicht willkommen geheißen worden… Verzeiht die Engstirnigkeit und Gleichgültigkeit unserer Gesellschaften, die die Veränderung des Lebensstils und der Mentalität fürchten, die eure Anwesenheit erfordert.“

Papst Franziskus, 2016.

„Europa ist der Glauben, und der Glauben ist Europa… Ich sage noch einmal unter Erneuerung der Begriffe: Die Kirche ist Europa, und Europa ist die Kirche.“

Hillaire Belloc, 1920.

Im Laufe der Jahre haben mich meine Einstellungen zu Rasse und Religion leider in Konflikt mit vielen Christen gebracht, von denen mir einige sehr nahestanden. Am nächsten meine Ehefrau, die eine evangelikale Christin ist. Wie viele ihrer Glaubensgenossen glaubt sie vieles von dem, was ihr in der Kirche gesagt wird, nicht nur hinsichtlich dessen, was in der Bibel steht, sondern auch in den sozialen Anweisungen, die ihre Kirche gibt, um ihre Herde zu einem „guten“ und „moralischen“ christlichen Leben hinzulenken.

Meine Frau und ich sind in vieler Hinsicht Gegensätze. Sie ist sich meines eigenen Agnostikertums voll bewusst und weiß gleichermaßen von meinen Positionen in rassischen, religiösen und politischen Angelegenheiten. Nachdem sie reichlich gute Eigenschaften als Ehefrau und Mutter besitzt, denke ich nicht, dass ich ihr schrecklich Unrecht tue, wenn ich erkläre, dass sie die Komplexitäten des Themas, das ich routinemäßig erforsche, nicht völlig versteht. Für sie ist das, was am meisten zählt, dass meine Einstellungen „gut“ sind. Es ist der „moralische“ Wert meiner Positionen, der sie am meisten interessiert, und weil sie eine Christin ist, hängt die Frage, wie „moralisch“ meine Meinungen sind, gänzlich davon ab, wie weit sie zur christlichen moralischen Weltsicht passen – wie sie ihr von ihrer Kirche beigebracht wurde. Wenn wir also diesen oder jenen Gesichtspunkt der Nachrichten diskutieren, fragt sie zu meinen Meinungen oft: „Ja, aber ist das eine gute Einstellung? Ist das Vergebungsbereitschaft? Ist dein Herz nicht zu hart?“ Wenn die Diskussion weitergeht, entwickelt sie sich häufig zu einer Debatte zwischen (meinen) Tatsachen und (ihren) moralischen Gefühlen.

Um der häuslichen Harmonie willen lasse ich mich selten auf Debatten mit meiner Frau über Religion und Politik ein, so sehr es auch hundert Antworten gibt, die ich auf ihre Fragen geben könnte. Es hat jedoch Momente gegeben, wo die Abweichung zwischen meiner Frau und mir über Religion und Rasse akut geworden ist. Ich begleite sie nur in extrem seltenen Fällen in die Kirche, und das letzte und wahrscheinlich allerletzte Mal war im letzten Herbst. Es fing wie jeder andere Gottesdienst an. Während wir das ultramoderne Kirchengebäude betraten, gab es ein Crescendo von pulserhöhender Wohlfühlmusik, und es gab Schwärme von Leuten mit Prozac-Lächeln. Schüsseln mit Süßigkeiten wurden angeboten. Als der Gottesdienst begann, wetteiferten einige Individuen miteinander darin, vorne herumzuhüpfen, zu schreien und zu lächeln und ihre Arme hochzuwerfen, um ihre Einheit mit Gott zu demonstrieren. Schließlich erschien der Pastor unter riesigem Applaus und Fanfarenklängen und sagte allen, dass sie geliebt würden und dass Gott mit ihnen in dem Raum sei. Dies schien der kunterbunten Gruppe von ehemaligen Alkoholikern, Drogensüchtigen und Missbrauchsopfern Trost zu geben, die – wie ich aus früheren Besuchen wusste – einen guten Anteil der Population der Kirche ausmachten. Manche begannen sich emotional hin- und herzuwiegen, zu seinen Worten zu nicken und sie zu bekräftigen.

So weit, so vertraut. Aber als wir Platz nahmen und die Predigt begann, wurde langsam offensichtlich, dass ich die „Lehren“ noch weniger genießen würde als üblich.

Das Thema war die „Flüchtlingskrise“. Bei einer kurz zuvor stattgefundenen Sitzung der Lokalregierung war darüber abgestimmt worden, ob man formell eine Einladung und Begrüßung an künftige „Flüchtlings-Siedler“ abgeben sollte. Die Abstimmung war von einer linken Politikerin vorgeschlagen worden, die Probleme mit ihrer geistigen Gesundheit hat. (Sie ist eine Bekannte meiner Frau, und ich weiß mehr über ihr Privatleben, als ich wahrscheinlich sollte.) Nachdem ich von der Abstimmung gehört hatte, mobilisierte ich einige meiner politischen Partner in der örtlichen Gemeinde, und wir machten uns daran, Lobbying bei einigen entscheidenden Politikern zu machen. Unsere Bemühungen halfen sicherzustellen, dass die Abstimmung definitiv mit dem Beschluss endete, dass es keine Einladung und Begrüßung geben würde.

Ich betrachtete dies als einen kleinen, aber bedeutenden persönlichen Erfolg angesichts des migrantenfreundlichen Klimas zu der Zeit, und hatte ein Hochgefühl bis zu diesem folgenden Sonntag. Ich saß nun da und hörte zu, während der Pastor, der in der realen Welt nichts von Bedeutung geleistet hatte, sich stark gegen die Politiker hinter der Abstimmung aussprach. Sie seien „unchristlich“ und unmoralisch. Es sei in Wirklichkeit unsere „Pflicht“ als Christen, diese Leute in unsere Gemeinden kommen zu lassen und unsere Ressourcen mit ihnen zu teilen. Eine Fixierung auf „Wirtschaft“ zeige einen Mangel an Glauben und Moral, weil Gott für zusätzliche Arbeitsplätze für die zusätzlichen Leute sorgen würde, genauso wie er für Brot und Fische gesorgt hatte, und es würde immer genug Geld und Ressourcen geben, wenn wir nur genug Glauben zeigten. Es war sogar egal, dass diese armen „Flüchtlinge“ keine Christen waren, denn nach nur ein paar Tagen unter uns würden sie vom Heiligen Geist überkommen werden und ihre eigene christliche Reise beginnen. Eine glorreiche gemeinsame Zukunft läge vor uns; die Aufnahme von Flüchtlingen zu verweigern, sei „rassistisch“, und Rassismus sei eine „böse Sünde.“

Die Einfachheit der Weltsicht dieses Pastors wäre komisch gewesen, wenn sie nicht die lautstarke Zustimmung von fast tausend europäischstämmigen Menschen auf sich gezogen hätte. Während mir von dem Applaus noch die Ohren klingelten, kam es mir, dass diese Art von moralischer Unterweisung nicht nur kindisch und voller Logikfehler war – sie war gefährlich. Diesen Leuten wurde buchstäblich gesagt, dass das Schicksal ihrer ewigen Seele von der Ermöglichung ihrer eigenen demographischen Verdrängung abhinge. Ich saß während des restlichen Gottesdienstes entsetzt und regungslos da. Meine Frau und ich sprachen über den Gottesdienst, als wir nach Hause kamen, und wir haben im Lauf der letzten sechs oder sieben Monate mehrmals diskutiert. Sie versteht meine Position zur Migrantenflut und stimmt ihr zu. Sie stimmt sogar zu, dass ihre Kirche in der Sache politisch falsch liegt (sie sollte „sich aus weltlichen Angelegenheiten raushalten“), wie es auch in anderen sozialen und politischen Fragen der Fall war, an denen ihr etwas liegt. Jedoch beharrt sie darauf, dass die Kirche in der Migrantenfrage moralisch recht hätte. Sie besucht die Kirche weiterhin, und ihr Glaube bleibt unbeschädigt. Unsere Debatten gehen fruchtlos weiter. Und während wir unsere Kinder mit den besten ideologischen Werkzeugen auszustatten suchen, die sie brauchen könnten, um in einer Welt zu überleben und Erfolg zu haben, in der ihre Rasse stirbt, bleiben die Gebote der Rasse und der Religion umstritten.

(mehr …)

Hoffnung für gutmenschliche Soziale Gerechtigkeitskrieger

MORGENWACHT

Von Tim Murray; Original: Hope for Bleeding Heart Social Justice Warriors, erschienen am 20. Oktober 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

„Wenn ein Schiff untergeht, gibt es nie genug Rettungsboote. Seeleute sind trainiert, gewaltsam jene wegzuschlagen, die sich immer noch im Meer befinden, sobald das Rettungsboot voll ist. Falls sie es nicht tun – sterben alle. Dies ist wahres Mitgefühl.“ – Sam Gerrans

Ich weiß, dass es viele von euch gibt, die zutiefst betroffen sind von der bemitleidenswerten Notlage syrischer Flüchtlinge, und in der Tat von den schlimmen Entbehrungen, unter denen arme afrikanische Migranten leiden. Du bist voller Mitgefühl, aber dir fehlen die Ressourcen, um ihnen zu helfen. Du fühlst dich machtlos. Es ist ein hilfloses Gefühl, nicht wahr?

Daher beschwörst du instinktiv Regierungen, etwas zu unternehmen. Du ersuchst sie nicht nur, mit meinen Steuerdollars Hilfe zu leisten, sondern auch unsere Grenzen aufzureißen, um sie ohne Untersuchung…

Ursprünglichen Post anzeigen 615 weitere Wörter

Israel müssen die Freuden der Bereicherung gebracht werden

Archiv des verbotenen Wissens

Nachdem inzwischen erwiesen ist, welch unglaubliche Bereicherung die Anwesenheit herzlicher Zuwanderer aus der Dritten Welt für uns Europäer darstellt, wäre es ungerecht, nicht alle Mühen auf sich zu nehmen, um auch die in Israel lebenden Juden in diesen Genuss kommen zu lassen. Daher: Offene Grenzen für Israel!

Unter anderem sind Facebook und Twitter Plattformen, die die Verbreitung dieser Forderung ermöglichen (auch dort kann man übrigens anonyme Konten mit Tor einrichten).

OpenBordersForIsrael-6 Menschen sind nicht derart unterschiedlich. Warum können wir nicht dieselben Rechte in Israel haben?

OpenBordersForIsrael-8 Der Multikulturalismus hat Europa unvergleichbar bereichert. Israel verdient dieselbe freudige Bereicherung.

OpenBordersForIsrael-9 The Times of Israels: „52% der israelischen Juden stimmen überein: afrikanische Zuwanderer sind ‚ein Krebsgeschwür'“ – „Rabbi fordert die Vernichtung der Araber“; The Jerusalem Post: „Yosef: Die Gojims existieren nur, um den Juden zu dienen“ –  Alle lieben und beschützen die Juden. Warum hassen die Juden alle anderen?

OpenBordersForIsrael-11 Als Mittelmeeranrainer ist es Israels Pflicht…

Ursprünglichen Post anzeigen 197 weitere Wörter

Tips und Taps, die Mulattenbären

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“

Im Januar 2004 kamen im Zoo von Osnabrück zwei junge Bären zur Welt, mit denen niemand gerechnet hatte: Mischlinge aus Eisbär und Braunbär. In „bild der wissenschaft“ 2/2012 gab es darüber einen Artikel mit dem Titel „Die neue Bärenmarke“, aus dem ich hier einige Auszüge bringe:

Tips und Taps sind das Ergebnis einer verhängnisvollen Affäre. Die beiden Mischlinge verdanken ihre Existenz der früher mancherorts zwar üblichen, jedoch nicht artgerechten „Gemischtbärenhaltung“. Im Osnabrücker Zoo lebten seit 1980 – ohne daß es je Nachwuchs gegeben hätte – vier verschiedene Bärenarten in Gesellschaft. Im Jahre 2004 waren alle Tiere der Gruppe nach Bärenmaßstäben schon recht betagt. Zunächst herrschte daher Verwirrung: Mit wem bloß hatte Braunbärenmutter „Susi“, deren Schwangerschaft gänzlich unbemerkt geblieben war, eine Liaison gehabt? Schließlich gab es keinen Mann der eigenen Art in Reichweite. Eisbärenmann „Elvis“ mußte es gewesen sein, das wurde schnell klar. Daß er und Susi im Alter den Aufstand gegen die Artenschranken proben würden, damit hatte niemand gerechnet. „Es ist passiert, wir stehen dazu – damals und heute erst recht“, sagt Zoodirektorin Susanne Klomburg. Flugs wurde allerdings nach dem „Unfall“ die Gemeinschaftshaltung aus Braun-, Eis-, Kragen- und Schwarzbären aufgehoben. Einige der Pelztiere zogen in andere Zoos um, andere erreichten ein hohes Alter und starben in Osnabrück.

„Nicht artgerechte Gemischtbärenhaltung“, ein daraus resultierender „Unfall“ in Form gemischten Nachwuchses, wonach die Gemeinschaftshaltung geschwind wieder beendet wurde – interessant, wie anders so etwas in der politkorrekten Moderne gesehen und behandelt wird, wenn es sich dabei um Bären handelt und nicht um Menschen. Es wird aber noch interessanter:

Bedrohte Bastarde Aus moderner tiergärtnerischer und biologischer Sicht sind Hybride wie Tips und Taps nicht erwünscht. Manche Wissenschaftler sprechen sich sogar dafür aus, solche Bastarde zu töten, da die Mischung des Erbguts das Aussterben bedrohter Arten beschleunigen kann. Tips und Taps durften leben. Die „Cappuccino-Bären“, wie die Zoomitarbeiter die beiden wegen ihrer Fellfarbe inzwischen auch nennen, wurden zwar zunächst zögerlich der Öffentlichkeit präsentiert, doch sie eroberten rasch die Herzen der Besucher. Anfang 2012 setzten sie gar zu einem richtigen Karrieresprung an: Die Mißgeschicke von einst sind jetzt das Aushängeschild des Zoos Osnabrück. Hintergrund sind der weltweite Klimawandel und seine Folgen: In Nordamerika werden seit ein paar Jahren in freier Wildbahn vereinzelt Mischlinge von Eis- und Braunbären beobachtet. So wurde 2006 in Kanada ein Bär mit weiß-braunem Fell erschossen: Er ließ sich zweifelsfrei als Hybrid bestimmen. 2010 erlegte ein Jäger einen Bären, der eine gemischte DNA aufwies – also Erbgut mit Anteilen beider Bärenarten. Der Vater war Grizzly, die nordamerikanische Variante des Braunbären, die Mutter aber offensichtlich bereits ein Mischling. Der geschossene Nachwuchs gilt damit als „Hybrid der 2. Generation“. Demnach können sich die Mischbären fortpflanzen – was eigentlich nicht möglich sein dürfte, wenn es sich bei Eis- und Braunbären um zwei getrennte Arten handelt.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Daß sich Eis- und Braunbären in jüngster Zeit überhaupt begegnen und Nachkommen zeugen können, liegt daran, daß sich ihre Verbreitungsgebiete immer mehr überschneiden. Forscher machen hierfür Klimawandel und Erderwärmung verantwortlich. Das Schmelzen des arktischen Eises spielt die entscheidende Rolle. Da Barrieren aus Eis schwinden, wird es für Braunbären leichter, in arktische Gebiete zu wandern. Sie ziehen inzwischen weiter nach Norden, während die Eisbären, die mehr und mehr unter Nahrungsknappheit leiden, ihr Jagdrevier womöglich nach Süden ausdehnen, vor allem aber häufiger vor und an der Küste jagen und so zwangsläufig mit Braunbären in Kontakt kommen. Plötzlich überlappen sich die Lebensräume beider Arten.

Super im Schwimmen oder Klettern Oft hätten die Mischlinge Probleme zu überleben, schrieb ein Forscherteam um den US-amerikanischen Wissenschaftler Brendan Kelly vom National Maritime Mammal Laboratory in Juneau, Alaska Ende 2010 im Fachmagazin „Nature“. Die sehr gute Schwimmfähigkeit der Eisbären, die sie für die Jagd benötigen, ist demnach bei den Hybridbären geringer ausgeprägt. Sie verfügen aber auch nicht über die speziellen Fertigkeiten, die Braunbären bei der Nahrungsbeschaffung helfen. Eisbären leben ausschließlich in der Arktis, sind hervorragende Schwimmer und jagen vor allem Robben. Braunbären, zu denen Grizzlys und Kodiakbären gehören, sind dagegen gute Kletterer, bevorzugen gebirgige Waldgebiete und leben zwar auch von der Jagd auf Kleintiere und Fische, vor allem aber von Beeren und Früchten.

[….]

Doch haben Eis- und Braunbär überhaupt ein so einzigartiges Erbgut, das sie – als Teil der biologischen Vielfalt in der Arktis – als klar getrennte Arten ausweist? Eisbären müssen sich nicht erst seit heute mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach verdanken sie einem gravierenden Klimawandel überhaupt erst ihre Existenz, wie neue Erkenntnisse nahelegen. Triebfeder war vermutlich ein Klimawandel im letzten Eiszeitalter, das vor rund 12.000 Jahren endete. Einige Bären gelang es offenbar, sich an die Kälte anzupassen und ihren Lebensraum dauerhaft in die Arktis zu verlegen – die Geburtsstunde des Eisbären. Alle Eisbären stammen wohl von einer Braunbär-Urmutter ab. Das scheint seit Kurzem sicher zu sein, auch wenn unklar ist, wo diese Urmutter lebte. Forschern um Charlotte Lindqvist von der University of Buffalo im US-Staat New York zufolge spaltete sich der Urahn des Eisbären vor etwa 150.000 bis 200.000 Jahren von einer Population Braunbären ab, die auf dem Alexander-Archipel lebte, einer Inselgruppe vor der kanadischen Pazifikküste. Erbgutvergleiche eines 110.000 bis 130.000 Jahre alten Unterkiefers eines Eisbären mit dem heutigen Eisbären ließen dabei den Schluß zu, daß die Evolution der Tiere vom Braun- zum Eisbären, wie wir ihn heute kennen, in der erstaunlich kurzen Zeit von weniger als 45.000 Jahren abgelaufen sein muß. Eisbären sind also eine relativ junge Art.

Eine andere internationale Forschergruppe berichtete im Sommer 2011, daß alle weißen Bären wohl von einer Braunbär-Urmutter abstammen, die „vor mehreren Zehntausend Jahren“ im heutigen Irland lebte. Das zeige ein genetischer Vergleich derzeitiger und früherer Braun- und Eisbärbestände, berichten Daniel Brady von der University of Dublin und Beth Shapiro von der Pennsylvania State University in der Zeitschrift „Current Biology“. Ihre Einschätzung fußt auf der Untersuchung von Gen-Abschnitten in den Kraftwerken der Körperzellen, den Mitochondrien, die ausschließlich in der weiblichen Erblinie weitergegeben werden. Die evolutionsgeschichtlich noch nicht allzu lang zurückliegende Aufspaltung in die Spezies Braun- und Eisbär könnte zumindest teilweise erklären, weshalb beide nicht nur lebensfähige Nachkommen auf den Weg bringen, sondern auch, warum sich diese Mischlingsbären fortpflanzen können. Handelt es sich also um eine einzige Art oder um zwei verschiedene?

Weiterhelfen könnte, daß jüngst sowohl das komplette Eisbären-Genom entschlüsselt wurde als auch Ende 2011 von einem deutsch-norwegischen Forscherteam das vollständige Erbgut eines Braunbären. „Wir haben jetzt den Bauplan von Braunbär und Eisbär. Das ist eine hervorragende Basis, um die genetische Anpassung dieser Arten an unterschiedliche Klimabedingungen zu erforschen“, sagt Studienleiter Axel Janke vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt am Main. Die Forscher hoffen, daß ein Vergleich des Erbguts beider Arten im Detail enthüllen wird, wie sich die Bärenarten im Verlauf der Evolution an die unterschiedlichen Lebensräume angepaßt haben. „Die Daten könnten und Informationen liefern, die für den Schutz und das Management der Arten dringend benötigt werden“, meint Hans Geir Eiken vom Norwegian Institute for Agricultural and Environmental Research. Der besorgte Blick gilt dabei dem Eisbären, einer der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Tierarten.

(mehr …)

„Unsere Zivilisation verschwindet“: Interview mit Jean Raspail

Übersetzt von Deep Roots. Das Original “Our Civilization is Disappearing” Interview with Jean Raspail erschien am 4. November 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Wie empfinden Sie die gegenwärtige Situation?

Wissen Sie, ich möchte mich nicht der großen Gruppe von Intellektuellen anschließen, die ihre Zeit mit Debatten über Einwanderung verbringen… Ich habe den Eindruck, daß diese Gespräche keinem Zweck dienen. Die Leute wissen es bereits alle intuitiv: daß Frankreich, so wie es unsere Vorfahren vor Jahrhunderten gestalteten, verschwindet. Und daß wir die Zuschauergalerie amüsiert halten, indem wir unaufhörlich über die Einwanderung reden, ohne jemals die finale Wahrheit zu sagen. Eine Wahrheit, die außerdem unaussprechlich ist, wie mein Freund Jean Cau bemerkte, denn wer immer sie ausspricht, wird sofort gejagt, verdammt und dann abgelehnt. Richard Millet kam ihr nahe, und schauen sie, was mit ihm passiert ist?

Wird die Ernsthaftigkeit des Problems dem französischen Volk vorenthalten?

Ja. Angefangen zuallererst bei den führenden Politikern. Öffentlich heißt es: „alles läuft gut, Madame Marquessa.“ Aber hinter verschlossenen Türen geben sie zu: „ja, Sie haben recht: es gibt ein echtes Problem.“ Ich habe mehrere erbauliche Briefe zu diesem Thema von prominenten linken Politikern, auch von jenen auf Seiten der Rechten, denen ich Das Heerlager der Heiligen geschickt habe. „Aber Sie verstehen: wir können das nicht sagen…“ Diese Leute haben eine doppelte Sprache, ein doppeltes Gewissen. Ich weiß nicht, wie sie das machen! Ich denke, die Pein kommt von dort: die Menschen wissen, daß Dinge vor ihnen verborgen werden. Heute glauben Zig Millionen Menschen nicht mehr dem offiziellen Diskurs über die Einwanderung. Nicht einer von ihnen glaubt, daß sie „eine Chance für Frankreich“ ist. Denn die Realität drängt sich ihnen auf, jeden Tag. All diese Ideen kochen in ihren Köpfen und kommen nicht heraus.

Sie glauben nicht, daß es möglich ist, die Ausländer zu assimilieren, die in Frankreich aufgenommen werden?

Nein. Das Modell der Integration funktioniert nicht. Selbst wenn ein paar Illegale mehr zur Grenze eskortiert werden und es uns gelingt, Ausländer ein bißchen mehr zu integrieren als heute, wird ihre Zahl nicht zu wachsen aufhören, und das wird nichts am grundsätzlichen Problem ändern: der zunehmenden Invasion Frankreichs und Europas durch eine zahllose Dritte Welt. Ich bin kein Prophet, aber man sieht deutlich die Zerbrechlichkeit jener Länder, wo eine unerträgliche Armut besteht und unaufhörlich neben unanständigem Reichtum wächst. Jene Leute wenden sich nicht an ihre Regierungen, um zu protestieren. Sie erwarten nichts von ihnen.

Sie wenden sich uns zu und kommen in Booten in Europa an, immer zahlreicher, heute in Lampedusa, morgen anderswo. Nichts hält sie ab. Und dank des Demographie-Spiels wird es um die 2050er in Frankreich so viele junge eingeborene Franzosen geben wie junge Ausländer.

Viele werden eingebürgert sein.

Was nicht bedeutet, daß sie zu Franzosen geworden sind. Ich sage nicht, daß das schlechte Leute sind, aber „Einbürgerungen auf dem Papier“ sind keine Einbürgerungen der Herzens. Ich kann sie nicht als meine Landsleute betrachten. Wir müssen das Gesetz drastisch verschärfen, das ist dringend.

Wie kann Europa mit diesen Migrationen umgehen?

Es gibt nur zwei Lösungen. Entweder wir nehmen sie auf, und Frankreich – seine Kultur, seine Zivilisation – wird ohne auch nur ein Begräbnis ausgelöscht werden. Meiner Ansicht nach ist es das, was passieren wird. Oder wir nehmen sie gar nicht auf – das bedeutet, mit dem Sakralisieren des Anderen aufzuhören und den eigenen Nachbarn wiederzuentdecken, das heißt jene, die einem nahe sind. Was bedeutet, daß wir aufhören, uns um diese „verrückt gewordenen christlichen Ideen“ zu scheren, wie Chesterton sagte, oder um jene verkommenen Menschenrechte, und daß wir die unverzichtbaren Maßnahmen ergreifen, um uns unwiderruflich zu distanzieren, um die Auflösung unseres Landes in einer allgemeinen métissage zu vermeiden [wörtlich Rassenvermischung, aber als eine Art Äquivalent zur englischen diversity verwendet]. Ich sehe keine andere Lösung. Ich bin in meiner Jugend viel gereist. Alle Völker sind faszinierend, aber wenn man sie zu sehr vermischt, entwickelt sich viel mehr Feindseligkeit als Sympathie. Métissage ist niemals friedlich. Es ist ein gefährliches Utopia. Sehen Sie sich Südafrika an!

An dem Punkt, an dem wir uns jetzt befinden, müßten die Maßnahmen, die wir zu ergreifen hätten, notwendigerweise sehr viel Zwang enthalten. Ich sehe nicht, daß das geschehen wird, und ich sehe keinen, der den Mut hat, es zu tun. Sie müßten ihre Seele in die Waagschale werfen, aber wer ist dazu bereit? Dennoch glaube ich keinen Moment, daß die Unterstützer der Einwanderung karitativer sind als ich: es gibt wahrscheinlich keinen einzigen unter ihnen, der beabsichtigt, einen dieser Unglücklichen bei sich zu Hause aufzunehmen… all das ist nur emotionale Heuchelei, ein unverantwortlicher Mahlstrom, der uns verschlingen wird.

Gibt es daher keine andere Lösung als Unterwerfung oder Zwang?

Es könnte vielleicht eine geben, aber sie wird nur eine Chance haben: isolierte Gebiete, wo eine Population, die von anderen Kommunitarismen ethnisch und kulturell bedroht ist, Zuflucht finden könnte. Übrigens geschieht das bereits: wir können bereits erkennen, daß die französischen „de souche“ (Eingeborenen) aus den sogenannten „sensitiven“ Bezirken fliehen. Die Demonstrationen gegen die Homoehe sind ebenfalls eine Form von Kommunitarismus: sie legen Zeugnis dafür ab, daß Millionen von Franzosen die von den Linken und von Christiane Taubira versprochene „Zivilisationsveränderung“ ablehnen. Heute verdammt jeder den Kommunitarismus, aber er könnte eine Lösung sein, zumindest vorübergehend. Diese einander gegenüberstehenden Kommunitarismen werden sich gegenseitig durch die Feindseligkeit verstärken, die sie vermitteln, und das wird schlußendlich in extrem schweren Konfrontationen enden. Selbst wenn wir nicht zu wünschen brauchen, daß es zu Widrigkeiten kommt.

Sie glauben nicht an einen plötzlichen Neubeginn, wie er viele Male in der Geschichte Frankreichs stattgefunden hat?

Nein. Er würde eine epische Geisteshaltung erfordern, eine Wahrnehmung eines erhabenen Ziels, damit ein plötzlicher Neubeginn in Frankreich möglich ist. Es würde erfordern, daß Menschen immer noch an ihr Land glauben. Ich sehe nicht, daß viele von ihnen übrig wären. Wenigstens das nationale Bildungssystem und die audiovisuellen Medien von oben nach unten zu reformieren, den Lehrern und Journalisten, die bei der Desinformation mitmachen, die Plattform wegzunehmen… Wir haben die Idee der Nation entheiligt, die Ausübung von Macht, die Vergangenheit des Landes. Wir haben Risse in der Statue Frankreichs geschaffen, wir (insbesondere die Linke!) haben sie so weit entstellt, daß nichts mehr Respekt einflößt. Die Macht der falschen Ideen, die vom nationalen Bildungssystem und den Medien verbreitet werden, ist grenzenlos. Aber was mich betrifft, so habe ich 1500 Jahre lang in Frankreich gelebt, ich bin zufrieden mit dem, was mein ist, und ich habe keinen Wunsch, daß es sich ändert…

Quelle: http://islamversuseurope.blogspot.gr/2013/10/jean-raspail-author-of-camp-of-saints.html

*   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Jean Raspail, Deep Roots‘ Zusammenfassung des deutschen und des englischen Wikipedia-Artikels über Jean Raspail

Wir wurden gewarnt von Anne-Kit

Jean Raspail: Die Republik verrät das Vaterland, ein Interview in der „Sezession“ zum Sturm aus Afrika

Jean Raspail in der Jungen Freiheit: Es ist eine Art Fluch

EU-Kommission will Immigration aus Nordafrika fördern in Manfreds „Korrektheiten“

Ein Moment wie im Heerlager der Heiligen von Joe Webb

Heerlager der Heiligen: Eine Strategie für die Kapitulation von Baron Bodissey

Warum Lampedusa? von Enza Ferreri

Wir erleben das Ende des Römischen Reiches

Paul Jamin: „Brennus und sein Anteil an der Beute“, 1893

Paul Jamin: „Brennus und sein Anteil an der Beute“, 1893

Von Marc Rousset, aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Michael O’Meara

Übersetzung dieser englischen Fassung ins Deutsche: Deep Roots. Das Original We’re Living the End of the Roman Empire erschien am 1. Januar 2011 bei „Counter-Currents Publishing“.

 

Dies ist die Frage: „Leben wir im Jahr 370 n. Chr., 40 Jahre bevor Alarich Rom plünderte?“ oder „Leben wir im Jahr 270 n. Chr., kurz vor den drastischen Korrekturmaßnahmen der illyrischen Kaiser, die die Katastrophe abwendeten, um das Leben des Imperiums um weitere zwei Jahrhunderte zu verlängern?“

Warum der Vergleich? Heute liegt die nichteuropäische Geburtenrate in Frankreich bei 17 %. Falls sich nichts ändert – und mit Sarkozys 250.000 Einwanderern pro Jahr oder den 450.000 der Sozialisten – wird diese Rate bis 203 auf 30 % steigen, und bis 2050 auf 50 %! Der Wendepunkt dieses soziologischen Umbruchs ist praktisch bereits erreicht. Ohne drastischste Maßnahmen wird das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft mit solch exponentieller Rate wachsen, daß es unausweichlich in einem ethnischen Bürgerkrieg gipfeln wird.

Der Erfolg von Thilo Sarrazins Buch in Deutschland (bis dato mehr als 600.000 Exemplare verkauft) zeigt, daß das Problem im Gegensatz dazu, was unsere naiven Menschenrechtler behaupten, sehr real ist und das Überleben unserer Gesellschaften bedroht. Auguste Comte sagte: „Wisse, um vorherzusehen, und sieh voraus, um zu handeln“ [Savoir pour prévoir et prévoir pour pouvoir]. Die Wahrheit ist: Wenn Frankreich gestern sein Empire verloren hat, so ist es heute dabei, seine Sprache zu verlieren, seine Zivilisation, seine Industrie, seine Souveränität, sein Volk.

Mehr als die Gefahr, welche die Migration [aus der Dritten Welt] darstellt, sind es der materialistische und individualistische Egoismus unserer Generation, und das Problem der Pensionisten, was die Franzosen veranlaßt hat, sich in unverantwortlicher Weise zu verschulden, eine Politik der verbrannten Erde zu betreiben, seine Obstgärten zur Brennholzgewinnung zu fällen, erworbene Rechte mehr zu heiligen als den Heiligen Geist (wie die Akademikerin Chantal Delsol es ausdrückt).

Es ist schwierig zu verstehen, was heute geschieht, wenn man nichts über den Fall Roms weiß – der uns vor dem warnt, was kommt. In der Zeit von Roms Niedergang befanden sich die Barbaren innerhalb der Mauern, und ihre Brüder belagerten die Bollwerke der Stadt; der europäische Mensch brachte sich demographisch um, nahm Zuflucht in einem Rausch individualistischen und materialistischen Wohlergehens, sah die kommende Katastrophe nicht und war davon überzeugt, daß sein belangloses gewöhnliches Leben ewig dauern würde. Unsere sogenannten Eliten sind genauso blind wie Ammianus Marcellinus, der im Jahr 385 in Buch XIV seiner „Historia“ schrieb: „Es ist Rom bestimmt, so lange zu leben, wie es Menschen gibt.“ Fünfundzwanzig Jahre später plünderte Alarich die Ewige Stadt.

Die Parallelen zwischen unserer Ära und dem Ende des Römischen Reiches sind augenfällig in den gesellschaftlichen Werten, die wir hochhalten, in der Vorrangstellung, die wir dem Geld einräumen, in Einwanderung, demographischer Dekadenz, in einem Unwillen, unsere eigene Verteidigung in die Hand zu nehmen, und schließlich im Hereinbrechen des Christentums, das man mit der neuen Menschenrechtsreligion vergleichen kann.

(mehr …)

Mit einem Wimmern

Von Matt Parrott, übersetzt von Deep Roots. Das Original With a Whimper erschien am 9. Januar 2012 im Occidental Observer.

fall-of-mcd-300x203

This is the way the world ends

This is the way the world ends

This is the way the world ends

Not with a bang but a whimper.

— T.S. Eliot, The Hollow Men

Genauso wie der härtere Totalitarismus vergangener Jahre durch den weichen Totalitarismus ersetzt wurde, der von unseren feindseligen Eliten praktiziert wird, werden die harten Zusammenbrüche vergangener Jahre durch eine Reihe schleichender weicher Zusammenbrüche ersetzt werden. Ein Bootsanleger wird hier kaputtgehen. Ein Krawall wird dort ausbrechen. Wie ein Mann, der kastriert worden ist, werden wir innerlich und äußerlich nach und nach stetig schwächer werden. Wo wir einst muskulös waren, werden wir uns schwach finden. Wo wir einst den Herausforderungen gewachsen waren, vor denen wir standen, werden wir vor ihnen zurückschrecken. Der Westen wird es wahrscheinlich als letzter wissen, da wir uns immer tiefer in eine Spirale der Realitätsverleugnung und Ablenkung bewegen, während die Dinge auseinanderfallen.

Als die mexikanische Armee mit der Belagerung von Fort Texas den mexikanisch-amerikanischen Krieg auslöste, erkannte sie noch nicht, daß sie bloß Mexikaner waren, die es mit einem dramatisch fähigeren Gegner zu tun hatten. Sie sahen sich – fälschlicherweise – als die offenkundigen und natürlichen Erben der großen spanischen Militärtradition und waren mehr als jeder andere vom katastrophalen Ergebnis überrascht. In ähnlicher Weise sehen zeitgenössische Amerikaner sich selbst als die offenkundigen und natürlichen Erben einer großen Nation, einer Nuklearmacht mit einem ausufernden militärischen Imperium, einer beispiellosen Volkswirtschaft und einer beneidenswerten Hingabe an die höchsten Tugenden des Christentums und der Aufklärung – fälschlicherweise.

mexico-before-and-after

Unser Äquivalent zur Demütigung, die die Mexikaner als Volk erlebten, wird weicher sein. Sie wird hinter verschlossenen Türen bei den globalen Gipfeltreffen stattfinden, in Wirtschaftsverhandlungen und in zahllosen beiläufigen Konversationen über das Zeitgeschehen. Eigentlich passiert es bereits. Eine Reihe von Blasen falschen Wohlstands ist bereits durchgesickert, seit der Zusammenbruch zu irgendeinem undefinierten Moment in den vorangegangenen Jahrzehnten geschah, vielleicht mit dem Einwanderungsgesetz von 1965. Damals fiel Amerikas demografischem Profil der Boden raus. Der wirtschaftliche Zusammenbruch begann 2007, nachdem er mehrere Jahre lang durch die zufällige Entdeckung eines wahrlich enormen „größeren Deppen“ für das Pyramidenspiel der Bundesregierung ferngehalten wurde: China. Vielleicht begann der soziokulturelle Zusammenbruch, als die Juden sich die Kriegspropaganda des Zweiten Weltkriegs zu Nutze machten und sie zu einer beherrschenden säkularen Religion des anti-weißen und anti-traditionellen „Holocaustentums“ adaptierten? Der metaphysische und metapolitische Zusammenbruch geschah viel früher, vielleicht ein Jahrtausend früher, und beschleunigt sich jetzt nur in diesem Spätstadium spiritueller Nekrose.

Vielleicht wird es ein dramatisches Ereignis irgendeiner Art geben, das man leicht als „den Zusammenbruch“ etikettieren kann, aber ich zweifle daran. Die Vorstellung, daß der Zusammenbruch irgendeine Art epischen globalen Ereignisses sein wird, stützt sich auf die überholte Vorstellung, daß wir Weißen noch so wichtig sind, wie wir es früher waren. Das sind wir nicht, und die Welt wird ganz gut zurechtkommen, ohne daß wir darin eine zentrale Rolle einnehmen. Die Juden, die eine Vergnügungsfahrt mit diesem westlichen Fahrzeug unternommen haben, werden von dessen nachlassender Zuverlässigkeit zunehmend frustriert werden. Sogar jetzt ist unser Militär eine riesige Enttäuschung in ihrer Anstrengung zur „Sicherung des Reiches“ gewesen. Nicht nur sind der Irak und Afghanistan Israel nicht freundlicher gesonnen, als sie es zuvor waren, sondern die Moslembruderschaft ißt Israels Mahlzeit, während wir nach den Revolten des Arabischen Frühlings die Rechnung begleichen.

(mehr …)

Überleben oder Union? Die europäische Frage

KebabsInParis

Von Lawrence Murray; Original: Survival or Union? The European Question, erschienen am 5. Juli 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

 

„Ich will keine Zukunft, in der die Politik hauptsächlich ein Kampf zwischen dem kosmopolitischen Finanzkapitalismus und einer ethnonationalistischen Gegenreaktion ist.“

Chris Hayes, MSNBC

Nun, Pech gehabt. Der Underdog-Sieg der Brexit-Kampgne im britischen Referendum über die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) gegen die Kräfte der internationalen Finanz, des Antinationalismus und des Psychoterrors, die von den neoliberalen Eliten eingesetzt werden, erhebt eine Anzahl von Fragen für die alternative Rechte und für weiße Nationalisten. Die Implikationen reichen weit über die einfache Frage hinaus, ob Britannien austreten oder bleiben soll – sie sind für die globale europäische Bevölkerung von Bedeutung.

Die meisten Leute in der Bewegung, mich selbst eingeschlossen, sind über Britanniens Ablehnung der EU erfreut. Aber fast universal sind unsere Gegner von der selbstbewussten Reaktion gekränkt, die gegenwärtig gegen ihre Weltordnung wettert. Die Briten sind ein ignorantes und bigottes Volk, das sich weigert, sich der Vorrangstellung der Kosten-Nutzen-Analyse zu unterwerfen, und haben Xenophobie, Hass und Nationalismus angenommen, so lautet jedenfalls das Narrativ. Brexiter stehen auf der falschen Seite der Geschichte™ – ja, obwohl „Remain“ verloren hat, stehen sie auf der richtigen Seite der Geschichte™ – und gefährden den Frieden und die Stabilität in Europa, um zu der Art von Politik und Kleinstaatennationalismus zurückzukehren, die zu den Weltkriegen des letzten Jahrhunderts führte. Das Versagen der Vorstellungskraft, das unsere Feinde beherrscht, überrascht nicht, und es ist kein Zufall, dass ihre gesamte Weltsicht sich um eine neurotische Furcht vor jeglichem Ausdruck von europäischem Ethnozentrismus oder Nationalismus dreht. Es mit dem Zweiten Weltkrieg zu verknüpfen, ist natürlich ein Verweis auf den Holocaust.

In diesem Artikel möchte ich eine Anzahl von Themen darlegen: Erstens, warum das britische Volk mit der Ablehnung der EU die richtige Entscheidung getroffen hat. Zweitens, warum die EU eine ungeeignete Institution für das europäische Überleben ist. Drittens, warum die Alternative zur EU nicht inhärent ein chaotisches Europa brudermörderischer Kriege ist. Und viertens, was ich für den idealen zukünftigen Zustand halte.

Der Brexit ist die beste verfügbare Option und bringt Britannien auf einen Weg zur Wiedergewinnung seiner nationalen Souveränität und Kontrolle über die Einwanderungspolitik

Die einfache Tatsache ist, dass die britische Mitgliedschaft in der EU bedeutete, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft in Europa offene Grenzen zu 27 ethnisch, kulturell und ökonomisch verschiedenen Ländern hatte. Zusätzlich zu Britanniens existierendem Problem der Einwanderung aus dem „Commonwealth“, d. der Kolonisierung durch Nichtweiße, gab es einen unbewältigbaren jährlichen Zustrom aus vorwiegend osteuropäischen Ländern in ein Land, das bereits damit zu kämpfen hatte, mit der Entindustrialisierung und der sinkenden Teilhabe der Arbeiterschaft fertigzuwerden. Hätte Britannien versuchen können, einige dieser europäischen Einwanderer über mehrere Generationen hinweg nach amerikanischer Art zu anglisieren, während es die protektionistischen Einstellungen seiner verschmachtenden einheimischen Arbeiterklasse niederhielt? Vielleicht, aber angesichts der Nähe zu ihren ethnischen Heimatländern und der Bewegungsfreiheit dorthin hätten Migranten aus der EU sich ohnehin nie zu assimilieren brauchen, nachdem sie im Grunde als Doppelstaatsbürger leben könnten.

Das wäre natürlich vom britischen Staat zuviel verlangt. Wie sein Gegenstück auf der anderen Seite des Atlantik, die Vereinigten Staaten, glaubt das Vereinigte Königreich nicht an die Assimilierung von Einwanderern. Vermischt mit der existierenden antiweißen Multikulturalismuspolitik, die den politischen Kollektivismus von Nichtweißen fördert, wäre die Ermutigung zur Assimilation von Migranten aus der EU, während man andere importierte ethnische und religiöse Kolonien aufkeimen lässt, auf bizarre Weise widersprüchliche Ziele. Es gab nie irgendeine Vorstellung, dass Polen oder Letten zu Engländern oder Briten gemacht werden sollten, nur dass sie Bewegungsfreiheit in Britannien haben sollten.

Auf lange Sicht ist das Ergebnis eines endlosen Zustroms von Ausländern ein fremdes Land. Was der Grund dafür ist, dass Britannien sich nun in der heiklen Situation befindet, dass die meisten dort wohnenden Nichtweißen sich zuerst als Briten identifizieren, während die meisten Engländer, d. h., die meisten Briten, sich zuerst als Engländer und in zweiter Linie als Briten identifizieren. Mehr Einwanderung aus der EU wird dieses Problem sicherlich nicht verringern.

Aber nehmen wir an, es gäbe ein Assimilationsmodell in Britannien, das, statt die Vielfalt zu feiern, eine Standardisierung hin zu einer Identität fördert. Wäre es das wert, die existierende britische Identität aufzugeben – die sich aus ihrer Geschichte und aus Britanniens subnationalen Identitäten ableitet – um eine europäische Promenadenmischung nicht feststellbarer Herkunft à l’Américaine zu werden? Könnte es ein Britannien geben, wo, sagen wir, eine relative Mehrheit der Menschen von großteils englischer Abstammung sind, während die zusammengenommene Mehrheit von etwas englischer Abstammung mit einem Mischmasch aus schottischer, walisischer, irischer, polnischer, litauischer, italienischer und französischer Abstammung ist? Was würde aus Britannien werden?

England-Schottland-Wales

In den Vereinigten Staaten ist die heterogene, aber immer noch europäische Mehrheitsbevölkerung die Quelle einer andauernden – nein, einer dauerhaften – Identitätskrise. Das Narrativ von der „Nation von Einwanderern“ wird routinemäßig selbst gegen die gemäßigtsten Nativisten als psychologische Keule eingesetzt – wie könnt ihr gegen Einwanderung sein, wenn eure Vorfahren Einwanderer waren? Sobald ein Staat es zu seiner offiziellen Politik macht, sich für wirtschaftliches und demographisches Wachstum auf Einwanderung zu verlassen, wird es der einheimischen Bevölkerung zunehmend schwerfallen, politisch Widerstand zu leisten. Es ist langfristig ein Todesurteil, und in einem Moment seltener Klarheit hat das Volk von Cuck Island geblinzelt. Sie möchten ihren eigenständigen Charakter als Nation (oder richtig gesprochen, als nationale Union) beibehalten und haben die einzige demokratische Gelegenheit ergriffen, die zur Verfügung gestellt wurde.

Informierte Leser werden richtigerweise anmerken, dass das Verlassen der EU nicht die Masseneinwanderung nach Britannien beenden wird, und außerdem, dass all die etablierten Kampagnenführer für den Brexit sich entweder für Einwanderung aus dem Commonwealth oder für „kontrollierte“ Einwanderung als alternative Wachstumsquelle gegenüber der Einwanderung aus der EU eingesetzt haben. Die Bauchgefühlsreaktion weißer Nationalisten ist, dass dies schlimmer sein muss, weil es bedeutet, dass die Einwanderung nach Britannien noch pulsierender als zuvor sein wird hinsichtlich der Proportionen, vielleicht sogar der rohen Zahlen, sollte die feindliche Elite Britanniens danach streben, die Verluste aus der EU durch Erhöhung der Einwanderung aus Nicht-EU-Ländern auszugleichen. Aber dies widerspiegelt eine amerikanische Einstellung zur Migration, nachdem die Vereinigten Staaten durch Migration gegründet wurden und sich stark sowohl auf innere Migration als auch Einwanderung aus Europa stützten, um einen ganzen Kontinent zu besiedeln.

(mehr …)