Städte und Errungenschaften

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original „Cities and Accomplishment“ erschien am 22. Juni 2010 im „Brussels Journal“ (http://www.brusselsjournal.com/node/4467) sowie als Auszug auf „Gates of Vienna“

(http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/06/fjordman-cities-and-accomplishment.html), von wo ich auch eine Auswahl an Kommentaren übernommen habe.

In mehreren bei Gates of Vienna und anderswo veröffentlichten Essays habe ich mich mit dem Thema der in IQ gemessenen genetischen Intelligenz befaßt, inspiriert von Michael H. Harts bahnbrechenden und sehr politisch inkorrekten Buch über Biohistorie, Understanding Human History. Viele Menschen halten dieses Thema für „rassistisch” und daher tabu, aber ich werde über alles schreiben, das ich für praktisch und wissenschaftlich relevant halte. Andererseits gibt es einige Dinge, die der IQ nicht vollständig erklärt. Wir werden uns hier ein paar davon ansehen, die mit Geographie, Bevölkerungsdichte und Verstädterungsgrad zu tun haben. Die wichtigste einzelne Sache, die der IQ nicht erklärt, ist, warum die wissenschaftliche Revolution unter Europäern stattfand, nicht unter Nordostasianten, die einen mindestens gleich hohen IQ haben wie Weiße. Ich werde dieses Thema für einen späteren Essay aufheben.

Australiens Landmasse von 7,6 Millionen Quadratkilometern ist größenmäßig mit den gesamten Festlandbundesstaaten der USA ohne Alaska vergleichbar, die ungefähr acht Millionen km² umfassen, aber Australien hat um die 22 Millionen Einwohner, wohingegen die USA über 300 Millionen hat. Beide Länder haben eine ähnliche Geschichte in dem Sinne, daß während der europäischen Kolonialzeit weiße Siedler das Land übernahmen und dort technisch hochentwickelte Gesellschaften aufbauten, aber nur eines davon wurde zu einer führenden Weltmacht. Dies kommt daher, daß ein Großteil von Australien und seiner Gewässer außer dem Großen Barriereriff vor der Küste von Queensland im Nordosten wüst ist. Der Boden ist schlecht und nicht nährstoffreich. Der Großteil der Bevölkerung siedelt entlang der Küste im Süden und Osten, von Adelaide über Melbourne und Sydney bis Brisbane. Einfach ausgedrückt: Australiens Geologie und Ökologie können nicht annähernd die Zahl von Menschen erhalten, wie wir sie in den USA finden. In diesem Fall zählen Geologie und Geographie in großem Maße. Australien liegt auch weit entfernt von bedeutenden Handelsregionen anderswo. Dank moderner Transport- und Kommunikationstechnologie ist dieser Nachteil weniger schwerwiegend, als er es früher war, aber er ist dennoch ein bedeutender Faktor, der das Wirtschaftsleben des Landes gestaltet.

Am anderen Extrem ist Grönland, die größte Insel der Welt, mit 2.175.600 km² mehr als ein Viertel so groß wie die USA, aber mit bloßen 57.000 Einwohnern hat es die niedrigste Bevölkerungsdichte der Erde (ausgenommen die Antarktis, die nur von ein paar Wissenschaftlern bewohnt wird): 0,026 Menschen pro Quadratkilometer. Dies deshalb, weil das kalte und unwirtliche Grönland weitgehend mit Eis und Gletschern bedeckt ist. Im Gegensatz dazu sind die dichtestbevölkerten Gebiete der Welt Macau in China und Monaco in Europa, mit 18,534 bzw. 16,923 Einwohnern / km².

Andere geographische Faktoren von großer Bedeutung für die Evolution einer Gesellschaft sind Wasserwege, schiffbare Flüsse und Zugang zu den Ozeanen. Kein ernsthafter Historiker könnte die Geschichte Großbritanniens oder Japans richtig schreiben, ohne deren Insellage als bedeutenden Faktor in Rechnung zu ziehen. Mehrere Gelehrte haben darauf hingewiesen, daß die zergliedertere Form und Topographie Europas im Vergleich zu China einer der Gründe dafür ist, daß China früher politisch geeint war als Europa, eine Idee, die ernsthafte Erwägung verdient. Das römische Reich kontrollierte an seinem Höhepunkt nur halb Europa, nicht den fernen Norden und Osten.

Viele Ereignisse können am besten mit einer Kombination aus IQ und anderen Faktoren erklärt werden. Die portugiesische Erkundung der afrikanischen Küste in der Mitte der 1400er setzte den Anfang der westeuropäischen Expansion. Diese Erforschung erforderte einen gewissen Mindest-IQ, den die europäischen Nationen hatten, nicht aber die sub-saharischen Afrikaner. Dies erklärt, warum die Europäer nach Afrika reisten und die Nigerianer nicht Europa entdeckten, aber es erklärt nicht, warum die Chinesen nicht den Atlantik erforschten, wozu sie das technische Know-how gehabt haben könnten, wenn sie es gewollt hätten.

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IQ und menschliche Leistungen – die Debatte geht weiter

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Der Originalartikel „IQ and Human Accomplishment – The Debate Continues“ erschien am 10. Jänner 2010 bei „Gates of Vienna“:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2010/01/iq-and-human-accomplishment-debate.html

Vorwort von Baron Bodissey: Fjordman hat sich einer interessanten Diskussion drüben bei Mangan’s Adventures in Reaction angeschlossen (Thema: “Nationale Herkunft bedeutender Biologen”). Nachstehend einige ausgewählte Kommentare von ihm:

Was die Deutschen betrifft, so ist dies eine spannende Frage. Ich bin ziemlich überzeugt, daß IQ eine wichtige Variable ist, und ich habe mehrere Auflistungen gesehen, die die Deutschen als diejenigen mit dem höchsten Durchschnitts-IQ in Europa angaben. Nichtsdestoweniger erklärt der IQ nicht alles. Kein einzelner Faktor tut das jemals. Zum Beispiel erklärt er nicht, warum die Europäer und Menschen europäischen Ursprungs die Ostasiaten in solchem Ausmaß überflügelt haben, trotz der Tatsache, daß letztere uns im durchschnittlichen IQ entsprechen. Es ist interessant, daß der IQ sehr grob gesprochen zunimmt, je weiter man nach Norden geht. Dies bedeutet, daß Europa insgesamt einen höheren IQ hat als der Nahe Osten und einen viel höheren als das tropische Afrika. Jedoch gibt es auch geringere Unterschiede innerhalb Europas, und nicht notwendigerweise statistisch unbedeutende.  Europäer nördlich der Alpen haben einen etwas höheren IQ als jene in Südeuropa. Man könnte sagen, daß die Schweden und Holländer einige der Balkanvölker aufgrund dessen überflügelt haben. Die Italiener werden oft als jene mit dem höchsten Durchschnitts-IQ in Südeuropa angeführt, was mit der Tatsache übereinstimmt, daß die Italiener jene südeuropäische Nation darstellen, die bei den modernen menschlichen Errungenschaften am besten abschneiden. Das größte Rätsel sind die Griechen, die in der Antike große Genies wie Aristoteles, Archimedes und Hipparchus hervorbringen konnten, heute aber einen der niedrigsten IQs auf dem europäischen Kontinent haben. Die Tatsache, daß der durchschnittliche IQ zuzunehmen scheint, je weiter man anch Norden geht, paßt zu der „Kaltwetter-Hypothese” für die Evolution der menschlichen Intelligenz in prähistorischer Zeit, die von Michael Hart in Understanding Human History vertreten wird und über die ich zuvor schon kommentiert habe.

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Warum die westliche Kunst einzigartig ist und warum islamische Einwanderung sie bedroht

Von Fjordman, übersetzt von Eisvogel und am 14. Juni 2007 auf ihrem Blog „Acht der Schwerter“ veröffentlicht. (Original: Why Western Art is Unique, and Why Muslim Immigration Threatens It, erschienen am 15. Mai 2007 im Brussels Journal). Das Titelbild, Tizians „Himmelfahrt Mariens“, wurde von Deep Roots für die Nachveröffentlichung auf „As der Schwerter“ eingefügt.

Ich möchte heute eine Weile bei einem Aspekt der westlichen Kultur verweilen, der gewöhnlich vernachlässigt wird, und doch so wichtig ist: Wir sind die einzige Kultur in der Menschheitsgeschichte, die in ihren Gemälden und Skulpturen realistische, wirklichkeitsgetreue und nicht nur stilisierte Darstellungen von Lebewesen und Dingen hervorgebracht hat. Wir sind auch die einzige Kultur, die einen Weg gefunden hat, dreidimensionale Objekte auf einem zweidimensionalen Medium darzustellen. Eine vergleichbare Perspektive fehlte bei allen anderen Formen früher Kunst, sei es die chinesische, die japanische, die indische, die mittelamerikanische, afrikanische oder nahöstliche. Es ist vorstellbar, daß das daran liegt, daß der westliche Mensch den Raum und räumliche Verhältnisse anders wahrgenommen hat als andere Menschen. Westler sind schon sehr lange Zeit anders.

Was bedeutet das für unsere Zivilisation? Wir müssen verstehen, warum der Westen sich so sehr von allen anderen menschlichen Kulturen unterscheidet und warum er so viele unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht hat.

Die ägyptische Kunst war der Bewahrung des Körpers für das Jenseits gewidmet. Die Künstler malten nach strengen Regeln aus dem Gedächtnis. Die frühe griechische Kunst baute auf der ägyptischen auf, aber die Griechen wandten sich nach einiger Zeit von ihr ab. Das ist ein guter Hinweis darauf, was „westlich“ ist. Die Griechen waren Westler, was man sowohl an ihrer Philosophie als auch an ihrer Kunst aufzeigen kann. Die Ägypter waren, obwohl sie eine Hochzivilisation schufen, die sowohl das Griechisch-Römische als auch – wenn auch etwas weniger – das Jüdisch-Christliche beeinflußte, keine Westler. Das gleiche gilt für die Sumerer, die Assyrer, die Babylonier und andere Kulturen Mesopotamiens.

Der Autor E.H Gombrich erklärt das in seinem brillanten Buch The Story of Art. Ein ägyptischer Künstler „hatte, wenn er einmal alle Regeln beherrschte, seine Lehrzeit beendet. Niemand wünschte irgend etwas anderes, niemand erwartete von ihm, er solle ‚originell’ sein. Im Gegenteil, er wurde wahrscheinlich dann als der beste Künstler geachtet, wenn er seine Statuen den bewunderten Monumenten der Vergangenheit besonders ähnlich machen konnte. So geschah es, daß sich die ägyptische Kunst im Lauf von drei Jahrtausenden oder sogar mehr kaum wandelte. Alles, was im Zeitalter der Pyramiden als gut und schön erachtet wurde, wurde tausend Jahre später noch als genauso großartig befunden.“

Der amerikanische Blogger Lawrence Auster schreibt: „Wir sollten immer das große Verdienst der Ägypter in Erinnerung behalten, daß sie die ersten waren, welche die schöne menschliche Form in der Kunst entwickelten, die von den Griechen später übernommen und lebendiger gemacht wurde. Camille Paglia ist höchst dumm, aber man sollte das erste Kapitel ihres Buches Sexual Personae lesen, in dem sie sich mit der klaren, perfekten ‚Apollonischen’ Form befaßt, die zur Grundlage westlicher Kunst wurde. […] In einem gewissen Sinn drückten die Künstler während Athens Goldenem Zeitalter das in Stein aus, was Homer Jahrhunderte früher in Poesie ausgedrückt hatte: jene ganz besonderen Augenblicke des Lebens, in denen der Held ‚etwas zu sein schien, was mehr als ein Mensch war’. Oder wie in der Szene in der Ilias (Buch III. 156-158 der englischen Ausgabe), in der die alten Männer auf den Mauern Trojas Helena nahen sahen und zueinander sprachen: ‚Wahrlich kann niemand die Trojer und schwer gerüsteten Achäer tadeln, wenn sie lange Zeit Mühsal leiden für eine Frau wie diese! Furchtbar ist der Liebreiz ihres Antlitzes für die unsterblichen Göttinnen.’“

Nach Auster „erlebten die Hebräer, die neben den Griechen die Wegbereiter der christlichen und westlichen Kultur waren, Gott sowohl als Erschaffer des Universums als auch als Person, die eine persönliche Beziehung zum Menschen hat (oder genauer gesagt, offenbarte sich Gott ihnen so), wie zum Beispiel in dieser Passage der Genesis (17:1-4): Als nun Abraham neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm.’“ [Anm.d.Ü.: interessanterweise steht in dem englischen Bibelzitat, da wo im deutschen „fromm“ steht „perfect“]

Es gab nur eine wesentliche Ausnahme in der etablierten ägyptischen Tradition, und das war der häretische Pharao Echnaton im 14. Jahrhundert vor Christus. Die künstlerischen Darstellungen von ihm und seiner Frau Nofretete sind im Gegensatz zu allem Vorhergehenden in der ägyptischen Geschichte naturalistisch, und wurden möglicherweise von der minoischen Kultur auf Kreta inspiriert, die viele für die erste europäische Zivilisation halten. Etwas von diesem Stil findet sich auch noch in den Grabbeigaben von Tutanchaten, von dem man annimmt, daß er der Sohn Echnatons war, und der später, als die alte Religion wieder eingesetzt wurde, seinen Namen in Tutanchamun änderte. Wenn auch das künstlerische Vermächtnis Echnatons bald vergessen war, haben sich möglicherweise seine religiösen Vorstellungen als dauerhafter erwiesen. Sein Beharren darauf, nur einen höchsten Gott – Aton – anzubeten, macht ihn zu einem Pionier des Monotheismus. Es gibt Spekulationen, die allerdings von einigen auch angefochten werden und schwer beweisbar sind, daß seine Ideen Moses beeinflußt haben könnten, was dann zu der Entstehung des Judentums und daraus folgend des Christentums geführt habe.

Weniger umstritten ist, daß sich das früheste Alphabet, der Vorfahr fast aller Alphabete, die rund um den Globus gebraucht werden, einschließlich des phönizischen, griechischen und lateinischen, teilweise von bestimmten ägyptischen Hieroglyphen, die Silben darstellten, ableitet.

Griechische Künstler studierten und imitierten die ägyptische Kunst, aber sie experimentierten auch und beschlossen, sich selbst zu suchen anstatt traditionellen, vorgefertigten Formeln zu folgen. Gombrich sagt: „Die Griechen begannen, ihre Augen zu benutzen. Und als diese Revolution einmal in Gang gesetzt war, konnte sie nicht mehr aufgehalten werden.“ Es ist sicher kein Zufall, daß dieses griechische Erwachen der Kunst in den hundert Jahren ungefähr zwischen 520 und 420 vor Christus in griechischen Stadtstaaten wie Athen stattfand, wo der Philosoph Sokrates unsere Vorstellungen von der Welt in Frage stellte:

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D.N.Rebs Zukunftsvision

Vor Jahren schrieb Leser D.N.Reb in einem Strang von Kewils damaligem Blog „Fakten + Fiktionen“ diesen Kommentar bezüglich seiner Vision zur europäischen Zukunft:

Aber wir können uns trösten. Nach 500 Jahren wird hier kein ernsthafter Wissenschaftler mehr sein, kein Schriftsteller und keine Industrie, da das Hauptanliegen sein wird, korangefällig durch den Tag zu kommen, mit dem richtigen Fuss zuerst das Klo zu betreten oder zu grübeln wo man die Steine zur nächsten Steinigung herkriegt. Da niemand mehr da ist, der Dhimmisteuer zahlt, weil der letzte gutmütige Trottel zum Islam übergetreten ist, müssen sie dazu übergehen, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen.

Durch die zerfallenen Metropolen werden Schafherden getrieben, die Stämme werden ums Weideland kämpfen und endlich ist es so schön wie da, wo sie mal hergekommen sind. Eine Wüstenei, wo der Wind den Sand über die Ebenen treibt und Männer unterm Zeltdach sitzen, wo sie aus verdreckten Senfgläsern Zucker mit Tee trinken. Und darüber diskutieren, ob das Stück versteinerter Kot vom Propheten stammt und ob man es pulverisieren und als Puder verkaufen solle.

Und wenn ab und zu mal ein Nachkomme Volker Becks (adoptiert) oder Claudia Roths (adoptiert) aufgegriffen wird, dann gibt es ein Freudenfest mit anschliessender Ablebensbeschleunigung. Ab und zu gibt es auch mit arg zusammengeflickten Fahrzeugen Rollstuhlrennen zum Gedenken an den grossen Vorsitzenden Wolfgang Schäuble, der nach seinem Tod per Fatwa zum Muslim erklärt wurde und der geschickt die Übergabe der Bundesrepublik an die türkischen und islamischen Verbände vollzogen hatte ohne dass die ungläubigen Schweine es merkten.

Und mancher wird im Stillen an die Erzählungen seiner Grossväter denken, an unglaubliche Zeiten mit Wasser aus der Leitung, Licht aus kleinen Glasflaschen und Papierstücken, die einem die ungläubigen Hunde für Lügen gaben und für die man Autos (?), Teppiche oder Messer eintauschen konnte. Aber so wie es jetzt ist, ist es nach Allahs Willen. Allah ist eben gross.

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Siehe auch Was auf dem Spiel steht von Deep Roots.

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Gefunden: hier auf Morgenwacht

Europäer: Mit Vorurteilen gegen unsere eigenen Vorfahren

Von Fjordman. Original: Europeans: With Prejudice Against Our Own Ancestors, erschienen am 1. September 2008 auf EuropeNews.
Übersetzung: Lucifex

Menschen europäischer Herkunft wird ständig vorgeworfen, Vorurteile gegen Menschen anderer Kulturen zu hegen. Aber je mehr ich über europäische Geschichte lese, desto mehr glaube ich, dass manche der schlimmsten Vorurteile in Wirklichkeit gegen unsere eigenen Vorfahren gerichtet sind, besonders jene des Mittelalters.

Buchstäblich jeder junge Westler, den Sie fragen, wird antworten, dass die Moslems, die Chinesen… (füllen Sie die Leerstellen aus) im Mittelalter weit höher entwickelt waren als die rückständigen Europäer. Dies trifft in manchen Fällen zu, aber nicht in anderen.

In seinem interessanten Buch Technology in World Civilization behauptet Arnold Pacey, dass die Song-Dynastie „eine für die chinesische Technologie besonders kreative Periode war. Im Jahr 1100 war China unzweifelhaft die technisch ‚fortgeschrittenste’ Region der Welt, besonders hinsichtlich der Verwendung von Koks für die Eisenverhüttung, den Transport auf Kanälen und landwirtschaftlicher Geräte. Die Brückenkonstruktion und Textilmaschinen hatten sich ebenfalls schnell entwickelt. In all diesen Bereichen waren im China des elften Jahrhunderts Techniken in Gebrauch, die bis um 1700 keine Parallele in Europa hatten.“

Tatsächlich war die Song-Dynastie (960 – 1279) eine der dynamischsten Perioden in der chinesischen Geschichte, und China hat vielleicht niemals eine größere globale technologische Führung genossen als im elften Jahrhundert. Pacey gibt jedoch zu, dass diese technologische Führung in späteren Jahrhunderten weniger ausgeprägt wurde. Nach dem sechzehnten Jahrhundert

waren die bedeutsamsten Entwicklungen in Asien die technischen Bücher, die während des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts in Japan veröffentlicht wurden, eine Handvoll chinesischer wissenschaftlicher Arbeiten und sehr vereinzelte Episoden in Indien wie die Verwendung von Modellen beim Entwurf des Tadsch Mahal in Indien in den 1630ern und die systematische Verwendung maßstäblicher Zeichnungen durch manche Schiffbauer um das Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Aber solche Beispiele waren wenig und isoliert. Das große Übergewicht neuen technologischen Potentials, das durch die gesteigerte Fähigkeit zur Konzeptualisierung technischer Probleme erzeugt wurde, erwuchs im Westen.

China war in angewandter Technologie immer bedeutend besser als in den theoretischen Wissenschaften. Und nein, Wissenschaft und Technologie verschmolzen erst im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, und dann nur in Europa. Laut Toby E. Huff in seinem exzellenten Buch The Rise of Early Modern Science blieben die Chinesen, wenn man als die Hauptbereiche wissenschaftlicher Forschung Astronomie, Physik, Optik und Mathematik betrachtet, nicht nur hinter den Europäern zurück, sondern ab dem elften Jahrhundert, wenn nicht früher, auch hinter den Moslems.

Selbst Joseph Needham kam in seinem monumentalen Science and Civilization in China zu dem Schluss: „Die Chinesen hatten auf diesem Gebiet sehr wenig systematisches Denken.“ Während man “chinesisches physikalisches Denken” finden kann, kann man “kaum von einer entwickelten Wissenschaft der Physik sprechen.”

Viele Westler sind bis zum heutigen Tag davon überzeugt, dass die mittelalterlichen Europäer dachten, die Erde sei flach. Das glaubten sie nie, zumindest nicht die Gebildeten. Hier ist David C. Lindberg in seinem Buch The Beginnings of Western Science:

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Was ist Rassismus?

Von Dr. William L. Pierce, übersetzt von Deep Roots. Das Original What is Racism? erschien am 24. Mai 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. (Ursprüngliche Quelle: Free Speech, März 1995; Online-Quelle: National Vanguard: What is Racism?)

Lassen Sie uns heute über Rassismus und damit in Bezug stehende Dinge reden. Es gibt kaum ein Thema, bei dem der durchschnittliche Weiße verklemmter ist, kaum ein Thema, bei dem er sich unwohler fühlt. Vor fünfzig oder sechzig Jahren waren die Leute wirklich verklemmt bezüglich Sex. Sehr wenige Menschen konnten ehrlich und offen und entspannt darüber reden. Es brachte sie in Verlegenheit. Wann immer das Thema zur Sprache kam, verwendeten die Leute alle Arten von Euphemismen und Umschreibungen, um zu vermeiden, Dinge erwähnen oder Worte verwenden zu müssen, bei denen sie sich wanden und erröteten, Dinge, mit denen sie sich einfach nicht geradeheraus befassen konnten. In einer höflichen Konversation konnte man zum Beispiel nicht einmal das Wort Bein benutzen, wenn man über eine Frau sprach. Es war zu riskant und ans Pornographische grenzend wegen der gedanklichen Assoziationen, die es hervorrief.

Warum war das so? Warum bereitete es uns Unbehagen, über Sex zu reden? Nun, natürlich deswegen, weil Sex ein Tabuthema ist. Es waren eine Menge sozialer und religiöser Verbote und Einschränkungen mit Sex verbunden, und diese Verbote standen im Konflikt mit unseren natürlichen Trieben. Man lehrte uns, daß es sündhaft sei, diesen natürlichen Trieben zu folgen, und daß uns schreckliche Dinge passieren würden, wenn wir es täten. Das Ergebnis war, daß wir uns wegen unserer natürlichen Triebe schuldig fühlten. Um dieses sehr unangenehme Schuldgefühl zu vermeiden, versuchten wir das Thema Sex zu vermeiden. Wir kehrten es unter den Teppich und versuchten, nicht daran zu denken.

So ist es heute mit dem Thema Rasse. Genauso wie wir vor 50 oder 60 Jahren durch religiöse Lehren konditioniert wurden, uns wegen unserer natürlichen sexuellen Neigungen schuldig zu fühlen, werden wir heute dazu konditioniert – hauptsächlich durch die kontrollierten Massenmedien – uns wegen unserer natürlichen rassischen Neigungen schuldig zu fühlen. Wir werden konditioniert zu glauben, daß sie sündig seien.

Und was sind unsere natürlichen rassischen Neigungen? Wir können eine recht gute Antwort bekommen, indem wir uns ansehen, wie wir uns damals in der Zeit, bevor Rasse zu einem Tabuthema wurde, verhielten und wie wir schrieben und redeten; damals, als wir immer noch darüber reden konnten, ohne irgendwelche Schuldgefühle oder Verlegenheit zu empfingen – sagen wir, damals im frühen 20. Jahrhundert. Zu dieser Zeit akzeptierten wir, daß Menschen einer bestimmten Rasse es vorzogen, mit anderen Menschen wie sie selbst zu leben und zu arbeiten und zu spielen. Wir zogen sicherlich die Gesellschaft von Menschen unserer eigenen Rasse vor, und das traf auch auf andere Rassen zu. Wir waren oft neugierig oder interessierten uns für die rassischen Eigenschaften, das Verhalten, die Lebensstile, die Kultur und die Geschichte anderer Rassen. Wir bewunderten japanische Samuraischwerter und chinesische Keramikkunst, den Eskimo-Kajak, die Hindu-Mythologie, mexikanische Tempel. In Jugendorganisationen wie den Pfadfindern studierten wir das überlieferte Wissen der Indianer und versuchten ihre überlegenen Fähigkeiten als steinzeitliche Jäger und Waldläufer nachzuahmen. Wo immer eine andere Rasse irgendeine echte Errungenschaft hatte, waren wir bereit, diese Errungenschaft zu studieren und das Verdienst dem zuzuerkennen, dem es gebührte.

Aber gleichzeitig bewahrten wir unser Gefühl der Separatheit und Exklusivität und einen Stolz auf unsere eigene europäische Kultur, unsere eigenen rassischen Eigenschaften, unsere eigene Geschichte. Wir empfanden es nicht als notwendig, uns für das Lehren der Geschichte unserer eigenen Rasse in unseren Schulen zu entschuldigen – das heißt, europäische Geschichte -, und nicht, sagen wir, japanische Geschichte zu unterrichten oder tibetische Geschichte, außer natürlich jene Gelehrten an unseren Universitäten, die exotische Kulturen studierten. Insbesondere empfanden wir nicht die geringste Neigung, eine falsche schwarze Geschichte zu erfinden, um die Selbstachtung junger Schwarzer zu erhöhen oder um junge Weiße davon zu überzeugen, daß Schwarze ihnen kulturell gleichgestellt seien.

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Die westliche Größe und ihre Feinde

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Western Greatness and Its Enemies erschien am 18. Juni 2017 auf „The Occidental Observer“.

Faustian Man in a Multicultural Age

von Ricardo Duchesne London: Arktos, 2017

Prof. Ricardo Duchesnes erstes Buch, The Uniqueness of Western Civilization (rezensiert von Kevin MacDonald in TOQ 11:3, Herbst 2011) argumentierte, daß der Westen bereits mehrere Jahrtausende bevor die industrielle Revolution zu den heutigen riesigen Unterschieden in Reichtum und Lebensstandards zwischen ihm und dem Großteil der restlichen Welt führte, eine einzigartig kreative Kultur war. Die Einzigartigkeit des Westens lag nicht in Institutionen wie Demokratie und repräsentativer Regierung, noch in großartigen Büchern und reichlicher künstlerischer Produktion, oder in freien Märkten und einem „Arbeitsethos“ – sondern in einem ursprünglicheren faustischen Drang, Hindernisse zu überwinden und großartige Dinge zu vollbringen. Der ursprüngliche historische Ausdruck dieses Dranges ist das heroische Ethos, das Homers Ilias und die germanische Heldendichtung durchdringt: der übergeordnete Ehrgeiz des aristokratischen Kriegers, unsterblichen Ruhm zu erringen, indem er sich unter Verachtung seiner eigenen Sterblichkeit an Kämpfen um Prestige beteiligt. Dieses Ethos verfolgt der Autor zurück bis zu den proto-indoeuropäischen Hirten der pontischen Steppen.

Nach der Veröffentlichung von The Uniqueness of Western Civilization wandte der Autor seine Aufmerksamkeit dem Niedergang des Westens zu. Er hebt die Voraussicht Oswald Spenglers hervor, des bedeutenden Theoretikers des zivilisatorischen Niedergangs aus dem vorigen Jahrhundert, der

die schließliche Erschöpfung der Energien des Westens im Aufstieg von Internationalismus, Quasi-Pazifismus, sinkenden Geburtenraten, hedonistischen Lebensstilen, gepaart mit der Verbreitung westlicher Technologie in die nichtwestliche Welt und dem Aufkommen „tödlicher Konkurrenz“ aus Asien, vorhersah.

All dies trifft es natürlich genau. Aber Duchesne spürte, daß in Spenglers Darstellung etwas fehlte. Es ist ein bedeutender Faktor im zeitgenössischen Westen am Werk, der weit über die spirituelle, politische, wirtschaftliche oder geopolitische Erschöpfung hinausgeht, die das Schicksal Roms, Chinas und anderer „alter“ Zivilisationen war: die massive Einwanderung von kulturell und rassisch Fremden. Wie er bemerkt, ist dies „eine neue Variable mit wahrlich dauerhaften Implikationen.“

Aber warum sollte die Einwanderung so entscheidend sein, wenn dem Westen jegliche „fixierten ethnischen Grenzen“ fehlen, wie der Autor in The Uniqueness of Western Civilization behauptet hatte? Diese frühere Aussage von Duchesne widerspiegelte eine akademische Orthodoxie, die zwei Arten der Erklärung des Erfolgs oder Scheiterns von Nationen und Zivilisationen erlaubt. Eine Art sind geographische Erklärungen, die z. B. die Zahl domestizierbarer Pflanzen und Tiere in verschiedenen Regionen der Erde betonen sowie den Unterschied zwischen einer balkanisierten Geographie, die kleine, konkurrierende politische Einheiten fördert (charakteristisch für Europa) und einer leichter verbundenen Geographie, die dazu tendiert, eine zentralisierte Administration zu begünstigen (charakteristisch für Asien). Dieser Interpretationsstil ist in den letzten Jahren von Jared Diamond popularisiert worden und tendiert dazu, den Aufstieg des Westens als eine Sache von geographischem Glück darzustellen.

Die zweite Art ist der institutionelle Ansatz, der freie Märkte, demokratische Regierung, Rechtsstaatlichkeit und so weiter betont. Nach dieser Sicht verdankt der Westen seinen Erfolg den „Werten“, die in solchen Institutionen verkörpert sind. Der europäische Mensch mag der Erste gewesen sein, der die richtige Kombination von Institutionen entdeckt hat, aber andere Rassen können einen ähnlichen Erfolg erreichen, indem sie sie übernehmen; sobald sie das tun, werden sie voll „westlich“ sein. Parteigänger dieses institutionellen Ansatzes sehen nichts Falsches an der Masseneinwanderung, solange die Neuankömmlinge in die westlichen Denkweisen „assimiliert“ werden. Manche davon, wie Niall Ferguson und Mario Vargas Llosa, betrachten sogar die universale rassische Panmixie als die ultimative Vollendung der westlichen Zivilisation – die sehnlich herbeigewünscht werden soll.

Keiner der beiden Ansätze befriedigte Duchesne, der mit der Zeit Samuel Huntingtons Beobachtung zuzustimmen begonnen hatte, daß eine erfolgreiche Modernisierung in nichtwestlichen Ländern in Wirklichkeit Indigenisierung und ethnisches Selbstvertrauen statt Europäisierung gefördert hatte. In Betrachtung des Landes, in dem er gegenwärtig wohnt, merkte Duchesne an, daß

nichteuropäische Einwanderer, die in Kanada ankamen, nur an der Assimilation in diejenigen Aspekte der kanadischen Kultur interessiert waren, die es ihnen ermöglichten, ihre ethnische Identität zu behalten und ihre eigenen ethnischen Interessen zu fördern.

Beobachtungen wie diese schienen den Ansatz traditioneller Lehrbücher über die westliche Zivilisation Lügen zu strafen, alle Länder und Völker als „westlich“ zu behandeln, die zu irgendeiner bestimmten Zeit zufällig unter westlicher Regierung standen. Ägypten zum Beispiel wurde in solchen Lehrbüchern als Teil des Westens während der Jahrhunderte dargestellt, in denen es unter mazedonischer und römischer Herrschaft stand, aber nicht davor oder danach. Aber hatte Ägypten seine Natur während jener Jahrhunderte wirklich geändert? In Wirklichkeit behielten nahöstliche Populationen, sicherlich einschließlich Juden, ihre kollektivistischen Tendenzen, einschließlich der Verwandtenehe, sogar nach Jahrhunderten griechischer und römischer Vorherrschaft.[1] Mit dem Aufstieg des Islams kehrten diese Kulturen zu ihren nahöstlichen Wurzeln zurück.

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Problemlösungen

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Problem Solving erschien am 27. Oktober 2008 in Kevin Alfred Stroms Essays. (Bildauswahl vom Übersetzer)

(Ursprünglich veröffentlicht am 4. Juni 2006 als Radiosendung von American Dissident Voices)

 

Manche Menschen sind Problemverursacher, und manche sind Problemlöser. Eine Gesellschaft zu haben, die in größerem Ausmaß als je zuvor aus letzteren besteht, könnte eines Tages für das menschliche Überleben absolut notwendig sein.

DIE ERDE WIRD REGELMÄSSIG von Objekten aus dem Weltraum getroffen.

Manche dieser Objekte sind groß genug, um massive Zerstörungen zu verursachen, die selbst die eines ausgewachsenen Atomkrieges zwergenhaft erscheinen lassen. Ein paar dieser Ereignisse sind der Auslöschung allen Lebens auf Erden schmerzlich nahegekommen und haben tatsächlich das Aussterben Tausender von Spezies verursacht – einschließlich der dominanten Lebensformen jener Zeiten.

Ich erwähne diese Tatsachen nur, um Ihnen ein einziges Beispiel dafür zu geben, warum kreative Intelligenz – die Art von Intelligenz, die der westliche Mensch im höchsten Maße besitzt, und die Art von Intelligenz, die wir aus uns herauszüchten, indem wir primitivere Rassen importieren und uns mit ihnen vermischen – von solch absolut entscheidender Wichtigkeit ist.

Erst 1908 prallte ein Objekt aus dem Weltraum auf unsere Welt. Es explodierte über dem russischen Sibirien und kam dem Einschlag auf der Erde bedrohlich nahe. Selbst so, wo es in der Luft explodierte, machte es 1.200 Quadratmeilen [knapp 500 km²] Wald platt, wobei riesige alte Bäume – 60 Millionen davon – sofort wie Streichhölzer abgebrochen wurden. Nahe dem Zentrum wurden Bäume und Tiere verdampft oder sofort eingeäschert. Man glaubt, daß dieses Ereignis, genannt Tunguska-Ereignis, von einem sehr kleinen Asteroiden verursacht wurde, von dem man meint, daß er bloß einen Durchmesser von 60 yards [54 m] hatte. Er explodierte drei bis vier Meilen hoch in der Luft [5 – 6,5 km].

Der Feuerball bewirkte mehr, als Bäume plattzumachen. Obwohl das Gebiet spärlich bevölkert war, beschädigte er in einer Entfernung von Hunderten Meilen Gebäude und schmetterte Menschen zu Boden. Sogar 300 Meilen vom Zentrum des Ereignisses entfernt berichteten Zeugen, sie hätten einen „ohrenbetäubenden Knall“ gehört und eine riesige feurige Wolke gesehen. Manche Zeugen beschrieben eine „Säule bläulichen Lichtes, nahezu so hell wie die Sonne“. Der Staub von dem Ereignis erhellte 48 Stunden lang den Nachthimmel in London, England – nach manchen Berichten mit genug Licht, um dabei zu lesen. Die New York Times vom 3. Juli 1908 berichtete, daß „Dienstag und Mittwoch nachts am Nordhimmel bemerkenswerte Lichter beobachtet wurden.“

Der Aufprall des Asteroiden auf der Erdatmosphäre allein erzeugte einen überhitzten Wind, der alles auf seinem Weg zerstörte.

Nun stellen Sie sich vor, das Tunguska-Ereignis wäre über New York City oder Paris geschehen statt über Sibirien. Nikolai Wassiljew von der Russischen Akademie der Wissenschaften hat gesagt: „Wäre solch ein kosmischer Körper über Europa explodiert statt über der verlassenen Region Sibiriens, dann hätte die Zahl der menschlichen Opfer 500.000 oder mehr betragen, ganz zu schweigen von der anschließenden ökologischen Katastrophe. Vor zwei Jahren passierte ein Asteroid von wahrscheinlich mehreren hundert Metern Durchmesser die Erde in einer Entfernung von nur 700.000 Kilometern. In astronomischem Maßstab ist das sehr nahe. Die Tunguska-Episode stellt den einzigen Fall in der Geschichte des zivilisierten Menschen dar, daß die Erde mit einem wirklich großen Himmelsobjekt zusammengestoßen ist, obwohl in der geologischen Vergangenheit unzählige solcher Kollisionen stattgefunden haben. Und viele weitere werden zwangsläufig geschehen.“

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Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika?

Von Deep Roots  (unter Verwendung eines übersetzten Textes von Chechar), ursprünglich veröffentlicht am 8. März 2010 auf „As der Schwerter“

Der erste Teil dieses Artikels besteht aus der Übersetzung eines Textes, der am 19. Jänner 2010 im Blog „The West’s Darkest Hour“ des spanischstämmigen Mexikaners César Tort alias „Chechar“ erschienen ist:

http://caesartort.blogspot.com/2010/01/new-movie-avatar-downright-racist.html

Neuer Film ‚Avatar’: ausgesprochen rassistisch”

Dies schrieb Eeyore in seinem Blog. Er fügte die folgende Anekdote hinzu:

“Ein guter Freund von mir kam neulich abends zu mir auf Besuch und erzählte mir von einem Film namens ‚Avatar’, den er am Abend zuvor gesehen hatte. Er war total verblüfft datüber, wie rassistisch und anti-weiß er war. Wie all die guten Leute darin schwarze Frauen oder amerindianische Männer waren, die sich um die Umwelt sorgten…”

Wo wir von Hollywood reden; der Film von Mel Gibson liegt näher an der Wahrheit darüber, wie sich die Amerindianer vor der europäischen Eroberung verhielten:
[Anm. d. Ü.: den an dieser Stelle eingefügte YouTube-Ausschnitt aus dem Film „Apocalypto“ gibt’s nur im Originalartikel]

P.S. vom 22. Jänner: James Cameron: Was für einen Schwachsinn von der Größe des Universums haben Sie mit Ihrem neuesten Film gemacht! Am Höhepunkt des Films, wo ein eingeborener Mensch einen anderen Menschen fragt: “Wie fühlt es sich an, seine Rasse zu verraten?” — das sind Sie! Sie haben Ihre eigene Rasse mit diesem Film verraten, jawohl! Ich bin in Mexico City geboren. Vor 500 hieß es nicht so: damals hieß es “Tenochtitlan”.

In Mesoamerika waren die Amerindianer — im Gegensatz zu den edlen Wilden, die Sie in Ihrem blöden Film zeigen, ihrem unglaublich dummen Film — absolute Barbaren. Nicht weit von hier entfernt, wo ich bin, opferten sie Kinder. Nicht einmal Mel Gibson wagte es, das in Apocalypto zu zeigen. Nicht einmal er…

Und nicht nur in Mesoamerika. Im Inkareich opferten sie Kinder. Es gibt zu diesem Thema Videos von National Geographic, die jeder in YouTube sehen kann: Mumien von Kindern, die von den Inkas geopfert wurden.

Amerindianer waren so sadistisch gegenüber Kindern, daß sie eine heiße Gummimaske über ihre Gesichter zogen und sie dann ins Wasser warfen, sodaß der Gummi sich verhärtete und das Kind erstickte. Es war eine Methode zu ihrer Tötung. Diese Opfer wurden dem Gott Tlaloc dargebracht, dem Wassergott der Azteken. Sie rissen den Kindern die Nägel aus, um sie zum Weinen zu bringen. Es wurde als gutes Omen betrachtet, wenn sie auf dem Leidensweg zu ihrer Opferung weinten, in dem Sinne, daß es die Regenzeit herbeiführte. Deshalb rissen sie ihnen die Nägel aus.

Amerindianer waren so barbarisch, daß es die Mütter selber waren, die ihre Kinder an die Tlaloc-Priester verkauften. Der aztekische Brauch, die eigenen Kinder zu verkaufen, wurde von den Mayas kopiert. Das Volk der Mayas tat seinen Kindern ebenfalls schreckliche Dinge an. Bretter wurden um ihre Stirnen gebunden, um ihre Schädel zu deformieren. Dies wurde mit Babies gemacht, deren Schädel immer noch plastisch sind. Sie plazierten auch einen kleinen Ball zwischen den Augen der Babies, um sie zum Schielen zu bringen, da es zur Maya-Ästhetik gehörte, daß sie schielten.

Eltern gingen so weit, daß sie die Kinder lebendig den Jaguaren auslieferten, als Teil eines Opferrituals. Pubertierende Mädchen wurden in die Cenote geworfen: eine Art „Schacht“ oder Abfallgrube der Mayas. Es wurden Knochen von ihnen gefunden. Ich sage dies für diejenigen, die skeptisch sind, nachdem es Mode ist zu sagen, daß der Geschichtsschreiber die Fakten verfälscht und soweiter. Aber nein: es gibt Knochenüberreste für alles, was ich sage. Zum Beispiel veröffentlichte das Journal Arqueología Mexicana das Foto eines gelblichen und etwas durchscheinenden Schädels. Und die Schlußfolgerung der Archäologen war, daß der Kinderkopf – nachdem die Mesomaerikaner die Geopferten zu enthaupten pflegten – in kochendes Wasser getaucht worden war. Sie zeigten gern die Köpfe herum, sozusagen wie Serienmörder in Filmen. Aber hier in Mexiko waren diese Gebräuche völlig vom Staat und der Gesellschaft genehmigt. Deshalb dieser zertrümmerte Schädel von dem Buben, den sie gefunden hatten, bei dem die Anthropologen zu dem Schluß kamen, daß die Hirnmasse soweit kochte, daß der Schädel platzte. Deshalb ist er gelblich und durchscheinend, wegen der Temperatur, der der Kopf nach der Opferung ausgesetzt gewesen war.

So waren die Amerindianer vor der spanischen Eroberung, vor dem 16. Jahrhundert. Und in Ihrem Film stellen Sie alles auf den Kopf! Sie stellen die Weißen als die Bösen dar.

Und diese Ihre metaphorische Art, die eingeborenen blauen Außerirdischen darzustellen… Es ist ziemlich offensichtlich, daß dies eine Metapher auf den „edlen Wilden“ hier auf Erden ist, wegen der jamaikanischen Haartracht bei Schwarzen, nicht wahr?

Ich finde diese Umkehrung der Realität extrem bestürzend, diese Art, den Westen zu dämonisieren und nichtwestliche Kulturen zu idealisieren, besonders die ehemaligen Kolonien. Es reflektiert eine selbstmörderische Pathologie: der Zeitgeist, wie er nicht nur in Hollywood herrscht, sondern auch in den Universitäten, in der Politik und der Gesellschaft.

Als ich ein Kind war, sah ich Daniel Boone im Fernsehen, und auch Custer. Das waren noch gesunde Zeiten für den Westen damals in den 1960ern, weil die Weißen sich immer noch als die Guten sahen und die Indianer als die Bösen.

Dasselbe könnte man von den brasilianischen Amerindianern sagen, den Stämmen des Amazonas, und mehr. Kleinkindesmord wurde auch im Land Ihrer Geburt praktiziert, James Cameron – nachdem all dies eine Schmährede gegen Sie ist – in ganz Nordamerika.

Dieser Film, Avatar, reflektiert nur, daß Westler sich heute selbst hassen. Seltsamerweise ist es nicht so, daß Indianer oder Gelbe oder Schwarze die Weißen hassen: Es sind die Weißen, die sich selber hassen!

Wie in dieser denkwürdigen Phrase in Ihrem Film, James Cameron: “Wie fühlt es sich an”— ich wiederhole es —“Ihre Rasse zu verraten?” Dies ist es, was Sie sind. Was Sie sind!

******* Ende der Übersetzung *******

Da kann ich Chechar nur beipflichten. Ich könnte auch noch einiges über die Azteken hinzufügen, z. B. über ihren Kannibalismus, der nicht nur fallweise praktiziert wurde, sondern auf recht regelmäßiger Basis, wobei z. B. die Handflächen der Getöteten als Delikatesse galten, die nur den Adligen zustanden. Oder über ihre Opferrituale, z. B. das Fruchtbarkeitsritual, im Zuge dessen einem Gefangenen bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde und wofür man ihn zuvor mit heißem Wasser verbrühte, um das Häuten zu erleichtern. Der Krieger, der diesen Gefangenen gemacht hatte, zog dann die Haut an und tanzte darin, und anschließend trug er die zunehmend stinkende Hülle so lange, bis sie verweste und von ihm abfiel.

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Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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