Frauen als Maß für Glaubwürdigkeit

MORGENWACHT

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Lucifex. Das Original Women as a Measure of Credibility erschien am 25. Mai 2011 auf Radix und ist auf „Herren des Universums“ archiviert. (Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

Letztes Jahr schrieb ich, daß Frauen die natürlichen Verbündeten der (alternativen) Rechten sind. Die jüngste Debatte über die Präsenz und Rolle von Frauen in der Bewegung verdient eine Neubetrachtung und nähere Ausführung einiger der Argumente, die zur Unterstützung meiner These vorgebracht wurden, wie auch die Erforschung eines Weges nach vorn angesichts existierender Bedingungen.

Ich behaupte, daß Frauen ein Interesse an der Sicherung des Erfolgs der Rechten haben und daß es im Interesse der Rechten ist, sich nicht darauf zu beschränken, eine Bewegung zur Verfechtung von Männerrechten zu sein – bei unserer Bewegung geht es um die Rettung der gesamten Rasse vor dem Aussterben, nicht einer bestimmten Hälfte davon.

Worum es hier nicht geht

Ich bin…

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Sexuelle Knechtschaft

Von Gregory Hood; Original: Sexual Serfdom , erschienen am 16. Juni 2014 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Cernunnos

 

Gleichheit und Hierarchie

Jede egalitäre Bewegung endet mit der Errichtung einer neuen Hierarchie. So wie sie sich verfestigt, kristallisieren sich Kaste und Status auf der sozialen Leiter, bis die Klassenstruktur so starr ist wie im feudalen Japan. Schließlich kommen jene mit Talent, Originalität und Ehrgeiz zu dem Schluß, daß sie von der Bewahrung des Systems nichts zu gewinnen haben. So bekommen wir eine Revolution.

Heute ist die Theorie vom „Privileg“ die Ideologie des Systems. Obwohl egalitär, pathologisiert sie weiße männliche Heterosexuelle als moralisch fehlerhaft wegen ihrer angeborenen Eigenschaften. Sie Ideologie ist voller Widersprüche – die Behauptung, daß Homosexualität eine Sache der Wahl ist, wird moralische Verurteilung zur Folge haben, während die Feststellung der offenkundigen Wahrheit, daß jemand mit einem bestimmten Geschlecht geboren ist, eine ähnliche Wut seitens jener zur Folge haben wird, die uns sagen, daß „Gender“ in Wirklichkeit fließend sei. Es ist angeboren und heilig, wenn man sich zu vögeln entscheidet – aber die Beschaffenheit eures Körpers ist bloß ein Sozialkonstrukt. Rasse existiert nicht – außer wenn sie es doch tut. Dennoch, wenn es eine soziologische Wahrheit gibt, dann die, daß Tatsachen nie den Überzeugungen und einem erlösenden sozialen Narrativ in die Quere kommen.

Während man einst der Ansicht war, daß weiße Männer aus ihrer Position in einer unterdrückerischen Gesellschaft durch Teilnahme an Bewegungen für soziale Gerechtigkeit herauskommen konnten, wird selbst dies zunehmend unhaltbar. Es ist nun ein Klischee, daß jede „anarchistische“ oder „antirassistische“ Konferenz schließlich wegen der bloßen Anwesenheit dieser Unerwünschten in interne Kämpfe und Giftspritzerei kollabieren wird, egal wie enthusiastisch sie sich selbst Hörner aufzusetzen versuchen. Die Demonstrationen von Occupy Wall Street gaben schnell einen Fokus auf wirtschaftliche Ungleichheit auf, um sich mit albernem rassischem Bühnentheater zu befassen und sicherzustellen, daß weiße Männer bei jeder ihrer Versammlungen als Letzte sprachen. Es überrascht nicht, daß die Bewegung nach einem anfänglichen starken Zulauf zusammenbrach, als sich abmühende amerikanische Arbeiter schnell zu dem Schluß kamen, daß sie lieber von den Soziopathen der Wall Street finanziell vergewaltigt würden, als von selbsthassenden, sexuell verwirrten Verrückten mit Diplomen in Ethnischen Studien vertreten zu werden, die denken, daß unbegrenzte Einwanderung der beste Weg zur Erhöhung der Löhne sei. Natürlich ist das, was verhindert, daß solche Bewegungen gänzlich aus „People of Color“ bestehen, die Unfähigkeit der pulsierenderen Bewohner des amerikanischen Imperiums zur Selbstorganisation, ohne daß weiße oder jüdische Babysitter ihre Hand halten.

Das sexuelle Klassensystem

Aber wenn die Rhetorik um das Rassenthema hitzig ist, so grenzt jene, die den Sex umgibt, an Hysterie. Auf den College-Campus, dem Testgelände für das, was für das gesamte Land entwickelt wird, hat sich eine seltsame Dualität entwickelt.

Einerseits fehlen die Standards dafür, was einst Anstand und sexuelle Zurückhaltung genannt wurde, an den meisten Universitäten fast völlig. Gemischtgeschlechtliche Studentenwohnheime, Pornographievorführungen und Ausstellungen von Sexspielzeugen und das allgemeine Vorherrschen der „Aufreißkultur“, die von Tom Wolfe in I Am Charlotte Simmons parodiert wurde, machte es amerikanischen männlichen Collegestudenten leicht, beiläufigen Sex in geschäftsmäßiger Weise zu bekommen.

Um fair zu sein, sei gesagt, daß das Vorherrschen der „Aufreißkultur“ unter amerikanischen Frauen vielleicht übertrieben wird – nicht alle Frauen verhalten sich so. Jedoch ist dies von relativ geringer Bedeutung, und was einst schändliches oder „schlampenhaftes“ Verhalten genannt worden wäre, hat keine moralische Sanktion mehr und bedeutet, daß genügend sich so verhalten, daß der durchschnittliche „bro“ zuversichtlich sexuelle Taten erwarten kann, die einer früheren Generation als eines Casanova würdig erschienen wären. Das Ergebnis ist die relative Unwichtigkeit des Geschlechtsakts unter einer ganzen Generation und das Vorherrschen verschiedener Arrangements einschließlich „Freunde mit gewissen Vorzügen“, Aufreißanrufen und kleinen Harems im Besitz von allgemein unscheinbaren Männern. „Slutwalks“ zur Verteidigung von all dem sind bereits Klischees in SWPL-Städten und auf den Campus, trotz der Tatsache, daß es Männern ermöglicht, diese Arten von Frauen (zutreffend) als sexuelle Wegwerfartikel zu sehen. Alles, um jenen hochnäsigen Christen eine reinzuwürgen, nehme ich an.

Auf der anderen Seite sind Campus von Colleges praktisch de jure (wenn nicht de facto) ein Polizeistaat, wenn es um sexuelle Beziehungen zwischen Männern und Frauen geht. Von dem Moment an, wo sie den Campus betreten, werden Frauen gewarnt, daß jeder Mann, dem sie begegnen, ein potentieller Vergewaltiger ist, und die Statistik, daß „eine von vier Frauen vergewaltigt wird“, wird verbreitet eingesetzt – obwohl sie falsch ist. Studentenhandbücher sind Futter für unbeabsichtigte Komik, da manche Schulen komplizierte Prozeduren zur Erlangung einer Erlaubnis vor der Einleitung sexuellen Verhaltens anordnen. Sexuelle Übergriffe werden so breit definiert, daß sie unschuldiges Verhalten kriminalisieren. Das Vorhandensein jeglichen Alkohols, das praktisch unvermeidlich ist, kann als etwas gesehen werden, das eine Einwilligung unmöglich macht, was im Grunde einen riesigen Prozentanteil der sexuellen Kontakte zu irgendeiner Variante von „Vergewaltigung“ macht.

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Karrierefrauen sind dysgenisch

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Von Roderick Kaine; Original: Career Women are Dysgenic, erschienen am 12. August 2014 auf Roderick Kaines Blog Atavisionary.

Übersetzung: Lucifex

Die tüchtigsten Frauen von der Fortpflanzung abzuziehen ist dysgenisch

Eine große Vielzahl von Forschungen und die allgemeine Erfahrung haben klargemacht, dass es kognitiven und körperlichen Sexualdimorphismus bereits gibt, daher also die Tendenz von Männern, in Bereichen vortrefflich zu sein, die für produktive Arbeit nötig sind, einschließlich körperlicher Stärke, Mathematik und mechanischer oder wissenschaftlicher Überlegungen. Er ist auch im Unterschied zwischen Männern und Frauen im Schädelvolumen ersichtlich. Männer haben ein im Durchschnitt zwischen 100 und 200 Kubikzentimeter größeres Volumen, abhängig von den Methoden, die bei der jeweiligen Studie verwendet werden. Diese Studie fand einen durchschnittlichen Unterschied von 123 Kubikzentimeter zugunsten von Männern, aber auch eine Menge Variation für beide Geschlechter. Ein größeres Schädelvolumen korreliert gut mit höherer Intelligenz, und als Gruppe tendieren Männer dazu, größere Gehirne zu haben.

Einkommen, das ein gutes Indiz für Intelligenz ist, korreliert stark mit Kinderlosigkeit. Wichtig ist, dass die Korrelation bei Männern in die entgegengesetzte Richtung zu jener bei Frauen geht. Männer mit hohem Einkommen sind mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit kinderlos, wohingegen gutverdienende Frauen mit viel höherer Wahrscheinlichkeit kinderlos sind. In der Biologie würde dieses widersprüchliche Verhältnis zwischen Intelligenz und Fruchtbarkeit als sexuell gegensätzliche Eigenschaft bezeichnet werden, weil es die reproduktive Fitness eines Geschlechts (der Männer) erhöht und beim anderen (den Frauen) verringert. Von daher stehen diese Gene unter einem gegensätzlichen Selektionsdruck, während sie im Laufe mehrerer Generationen zwischen den Geschlechtern hin- und herwechseln. Dies erzeugt einen starken Anreiz zur Entwicklung sexualdimorphischer Expressionsmuster, die die Expression von Intelligenzgenen bei Frauen verstummen lässt oder vermindert, während die Anschaltung derselben Gene bei Männern ermöglicht wird. Dass Intelligenz ein sexuell dimorphisches Merkmal ist, kann in sparsamster Weise durch ihre geschlechtsabhängig abweichenden Folgen für die Fruchtbarkeit erklärt werden.

Die Lektion hier ist klar. Die riesigen direkten Kosten, Opportunitätskosten und Unwirtschaftlichkeiten, die erzeugt werden, wenn Jobs für Frauen vorbehalten werden, für die sie biologisch nicht geeignet sind, kann man sich einfach nicht leisten. Frauen von der Mutterschaft wegzulenken, wirkt sich unverhältnismäßig und negativ auf die Fruchtbarkeit der intelligentesten Frauen aus, nachdem die intelligentesten Frauen diejenigen sind, die am wahrscheinlichsten zu erfolgreichen Karrieren und hohen Einkommen fähig sind. Jede Politik oder Kultur, die dem Hineindrängen von Frauen in die Erwerbsbevölkerung Vorrang gibt, tut dies auf Kosten der Mutterschaft in der natürlichen Aristokratie und ist von ihrer Natur her dysgenisch. Das kurzfristige Ergebnis ist die Senkung der durchschnittlichen Intelligenz der Bevölkerung und das langfristige ein übersteigerter Sexualdimorphismus zugunsten männlicher Intelligenz.

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Die Europäer und der Geschlechtsdimorphismus

Von Deep Roots (post-AdS)

In GEO 12-2014 stieß ich auf Seite 153 auf den nachfolgend wiedergegebenen Kurzbeitrag, der einen der beiden Auslöser und Aufhänger für meinen nun vorliegenden Artikel über die Ausprägung geschlechtsspezifischer Eigenschaften bei Europäern und anderen Rassen geliefert hat:

Tarzan aus der Stadt

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„Männlicher“ Mann, „weibliche“ Frau: Diese Stereotypen können doch nur Relikte aus der primitiven Vorzeit sein, heißt es. Doch die Theorien, die heutige Paarungspräferenzen und -probleme auf die Welt der Höhlenmenschen zurückführen – sie stimmen offenbar nicht alle.

Das ergaben jetzt anthropologische Studien eines Teams um Isabel Scott und Andrew Clark von der Brunel University London.

Die Forscher verglichen Attraktivitätsurteile für Bilder von Männern und Frauen in unterschiedlichen Kulturkreisen – modernen westlichen Stadtregionen und traditionellen bäuerlichen oder Stammeskulturen. Das überraschende Resultat nach der Befragung von 962 Teilnehmern auf allen Erdteilen: Die nach westlichen Maßstäben mutmaßlich attraktivsten Männer und Frauen wurden von traditionell lebenden Menschen nicht als besonders begehrenswert empfunden. Und das selbst dann, wenn Hautfarbe und andere ethnische Merkmale übereinstimmten. Besonders beliebt waren eher „neutrale“, weniger geschlechtstypische Gesichter.

Das für uns typische Muster – markiger, aggressiver Mann versus schutzbedürftiges Weibchen – hat sich Clark zufolge erst in den letzten Jahrhunderten entwickelt, im Verein mit fortschreitender Urbanisierung und Industrialisierung. Es ist also vermutlich nicht wesentlich älter als Edgar Rice Burroughs‘ Erzählung von Tarzan und Jane aus dem Jahr 1912.

Inwiefern die Aussage bezüglich der Bevorzugung neutralerer, weniger geschlechtstypischer Gesichter bei nichteuropäischen Völkern zutrifft, sei fürs erste einmal dahingestellt; für den Raum von Vorderasien über Südasien bis Ostasien könnte ich es mir vorstellen, worauf ich später in diesem Artikel noch zurückkommen werde.

Daß sich das für uns typische Muster erst in jüngerer Vergangenheit entwickelt haben soll, ist jedenfalls unlogisch, allein schon, wenn man bedenkt, daß der Bedarf nach einem maskulinen Mann mit Beschützerfähigkeit für Frauen in früheren, rauheren Zeiten mindestens nicht geringer gewesen sein kann als in der späten Neuzeit. Außerdem entsprechen die genetisch bedingten geschlechtstypischen Gesichtsausbildungen der europäischen Rasse diesem „westlichen“ Ideal und können sich somit nicht erst in den letzten Jahrhunderten zusammen mit diesen auch instinktiv verankerten Idealvorstellungen entwickelt haben.

Zusätzliche Bestätigung dieser Einschätzung erhält man, wenn man sich ansieht, welches Menschenbild in früheren – naturalistisch orientierten – Epochen der europäischen Kunst gepflegt wurde, zum Beispiel in der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts. Ein Beispiel ist dieses Gemälde von Agnolo Bronzino, in dem er um 1545 den Genueser Admiral Andrea Doria als Neptun darstellte:

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Sandro Botticelli malte sein „Weibliches Idealbildnis“ (um 1480, links unten) nach Simonetta Vespucci, die zu der Zeit als schönste Frau von Florenz galt; sein Bild „Der Heilige Augustinus“ (1480, rechts) zeigt den Kirchenvater als recht markanten Mann.

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Auch die nächsten beiden Bilder von Tizian (ca. 1490-1576) geben das angeblich erst später entstandene Ideal wieder: „Der Zinsgroschen“ (links) und „Venus bei der Toilette“.

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Weitere Beispiele aus der Renaissance kann sich jeder selbst heraussuchen.

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Die Frage des weiblichen Masochismus

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Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Question of Female Masochism erschien am 17. September 2014 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. Dieser Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

 

„Wenn er dich nicht schlägt, liebt er dich nicht.“ So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Oder ein russisches Sprichwort, laut anderen Quellen. Oder ein bolivianisches, nach wieder anderen Quellen. Vielleicht treffen alle drei zu. Ein ähnlicher lateinamerikanischer Spruch, „Je mehr du mich schlägst, desto mehr liebe ich dich“ bringt über 100.000 Treffer auf Google.

Es ist kaum eine neue Idee, daß die weibliche Sexualität eine masochistische Komponente hat. Tatsächlich scheint dies ein Teil der Volksweisheit der Welt zu sein; in anderen Worten, es entspricht den Beobachtungen vieler Personen beider Geschlechter über viele Generationen. Und doch ist es nicht leicht, ausführliche Diskussionen darüber zu finden. Im vergangenen Jahrhundert waren die meisten Schriften zu dem Thema der Freud’schen Tradition verpflichtet, ein Umstand, der kein Vertrauen erweckt. Ein hoffnungsvolleres Zeichen könnte die erhebliche Menge an feministischer Literatur sein, die auf die Widerlegung „des Mythos vom weiblichen Masochismus“ abzielt. Wenn schon sonst nichts, so ist solche Literatur ein Zeugnis für die fortdauernde Realität des entsprechenden Volksglaubens; niemand schreibt Polemiken gegen Dinge, die absolut keine Grundlage in der Wirklichkeit haben.

Meister des Verlangens: „Die perfekte Mischung aus Leidenschaft und Prunk“.

Meister des Verlangens: „Die perfekte Mischung aus Leidenschaft und Prunk“.

Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Personen beider Geschlechter ungern über den weiblichen Masochismus sprechen. Niemand möchte den Anschein erwecken, die Mißhandlung von Frauen zu billigen. Ein Hauptbestandteil der Männlichkeit ist der Instinkt, Frauen zu beschützen. In der europäischen Tradition hat dies zu dem Prinzip Geführt, daß „ein Gentleman niemals eine Dame schlägt.“ Indem er die Ritterlichkeit wie üblich bis zur Dummheit treibt, schreibt Thomas Fleming in Chronicles: „Es ist etwas Unmännliches daran, Frauen zu schlagen, unmännlich und widerlich.“

Aber was, wenn es zumindest in manchen Frauen etwas gibt, das positiv auf männliche Gewalt anspricht? Der britische Antifeminist „Angry Harry“ teilt uns diese Anekdote mit:

Emma Humphreys (eine Cause célèbre für Feministinnen im Vereinigten Königreich) hat einige Zeit im Gefängnis gesessen, weil sie ihren Freund getötet hatte. Aber nach lautstarken Behauptungen von verschiedenen „wimmin’s groups“, daß sie in Selbstverteidigung gegen seine Gewalt gehandelt hätte, wurde sie freigelassen.

Als sie von der BBC auf Radio 4 interviewt wurde, war sie erst seit zehn Tagen aus dem Gefängnis gewesen. Und doch gab sie zu, daß sie sich bereits in einer weiteren mißhandlerischen Beziehung zu einem Mann befand, der sie häufig „herumwatschte“.

Weiters erklärte sie, daß Liebe und Mißhandlung wechselseitig integrale Bestandteile voneinander seien, und daß man das eine nicht ohne das andere haben könne. „Wenn er dich nicht schlägt, dann liebt er dich nicht.“ [Hervorhebung von mir (d. h., Devlin)]

Das Interview wurde an diesem Punkt abgebrochen, wobei eine sehr verlegene Interviewerin die fehlende Zeit abdecken mußte.

Ein weiteres Beispiel: Hollywood verdient seine Profite, indem es die Fantasien seines Publikums anspricht, einschließlich Frauen; wenn das Produkt die Fantasie des Publikums nicht trifft, dann floppt es. Einige Lektionen darüber, was dem weiblichen Publikum gefällt, können aus der frühen Karriere von Clark Gable gezogen werden. Der Film, der ihn zu einem Star machte, war A Free Soul (1931), worin er einen Gangster spielte, der Norma Shearer herumschubst, um sie wissen zu lassen, wer der Boss ist.

Ein Star wird geboren.

Ein Star wird geboren.

Wie es eine Fanseite ausdrückt, waren frühere männliche Hauptdarsteller „charmant und vornehm, romantisch und zärtlich“ gewesen. Gables Charakter:

sollte der Schurke sein, der böse korrupte Verbrecher, gegen den man sein soll – es ist Leslie Howard, für den man hoffen soll. Norma kriegt den schlichten Durchschnittstyp Leslie Howard. Nun, die Fans sprachen, und sie sprachen laut – die Frau von 1931 wollte keine schlichten Normalos und wollten keine „Schopfhund-Männer“ mit gestyltem Haar und Rüschenhemden mehr – sie wollten einen richtigen Mann, einen rauhen Mann, der ein bißchen dreckig war und sich nicht davor fürchtete, sie auf ihren Platz zu verweisen.

Gable ließ dieser Rolle die eines sinistren Chauffeurs folgen, der Barbara Stanwyck in Night Nurse mit einem Schlag bewußtlos schlägt. Dies waren die letzten Nebenrollen, die er jemals spielen sollte. Scheffelweise begann Fanpost im Studio einzulangen. Einige atemlose Frauen sollen Gable angeboten haben, sich von ihm schlagen zu lassen!

Oder bedenken Sie diese Hollywoodgeschichte aus dem richtigen Leben, die von Steven E. Rhoads in seinem wertvollen Buch Taking Sex Differences Seriously („Geschlechterunterschiede ernst nehmen“, New York: Encounter Books, 2005):

Eddy Fisher und Debbie Reynolds erzählen beide von einer Dinnerparty in ihrem Haus, wo Mike Todd und Elizabeth Taylor anfangen, einander zu schlagen. Todd schleifte schließlich Taylor an ihrem Haar über den Fußboden, während sie trat und kratzte. Als Reynolds darüber erschrak und auf Todds Rücken sprang, damit er aufhörte, wandten sich Todd und Taylor beide gegen sie. Laut Fisher sagte Taylor: „Oh Debbie… sei doch nicht so eine Pfadfinderin. Wirklich, Debbie, du bist so spießig.“

Todd und Taylor kämpften, um sich hinterher wieder zu „versöhnen“. Es ist nicht ungewöhnlich, daß Ehefrauen ihre Männer aus genau diesem Grund dazu provozieren, sie zu schlagen.

Viele der „geschlagenen Frauen“, mit denen wir Mitleid haben sollen, haben eine bemerkenswerte Tendenz, unter Mißhandlung durch jeden Mann zu leiden, mit dem sie ein Verhältnis haben. Tammy Wynette, die Countrysängerin, die durch das Lied „Stand By Your Man“ Ruhm gewann, war mit fünf Männern verheiratet und verließ vier davon (wobei sie es schaffte, mit immer noch intakter fünfter Ehe zu sterben). Die meisten ihrer Ehemänner sollen sie in irgendeiner Weise mißhandelt haben, und weinerliche Nacherzählungen ihres „tragischen“ Lebens sind der Öffentlichkeit dargeboten worden.

„Der Stolz von Einsamer Pfeil“

„Der Stolz von Einsamer Pfeil“

Ich erinnere den Leser an das zentrale Prinzip der Mann-Frau-Beziehungen: Frauen wählen aus. Sie stellen das Angebot dar; Männer die Nachfrage. Wenn Tammy Wynette nie etwas mit einem Mann anfing, der sie nicht mißhandelte, dann gibt es nur eine Erklärung: Tammy stand auf schlimme Jungs.

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Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen

Typische Dorfszene im nördlichen Ghana.

Typische Dorfszene im nördlichen Ghana.

Von F. Roger Devlin, übersetzt von zippelmütz (Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang von Deep Roots übersetzt). Das Original Back to Africa: Sexual Atavism in the Modern West erschien am 26. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. [Titelbild von Deep Roots ausgewählt.]

Hinweis des Herausgebers [Greg Johnson]: Das folgende Kapitel aus F. Roger Devlins Sexual Utopia in Power [dt. Die sexuelle Utopie an der Macht] ist die Vollversion eines Artikels, der im Juni 2008 in stark gekürzter Form in American Renaissance, Band 19, Nr. 6, erschienen ist.

 

Etwa in der Mitte der „roaring twenties“ [dt: „goldene Zwanziger“], als Amerika eine Weile Frieden und Wohlstand genießen konnte, veröffentlichte der herausragende Literaturkritiker Irving Babbitt eine düstere Warnung:

Sexuelle Zügellosigkeit (so schrieb er) richtet eine furchtbare Verwüstung in der Gesellschaft an… Die daraus hervorgehenden Krankheiten sind… eine Bedrohung für die Zukunft der weißen Rasse… es gibt ohne Zweifel einen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Art von … maßlosem Individualismus und einer unangemessen zurückgehenden Geburtsrate. Die französischen wie auch die amerikanischen Einheimischen sind, wenn man den Statistiken glaubt, dabei, von der Erde zu verschwinden. Wo die Bevölkerung zunimmt, geht dies, wie man uns sagt, auf Kosten der Qualität. Der Schlag, in dem man in der Vergangenheit die Führer suchte, stirbt aus, und die minderwertigen oder gar degenerierten Sorten vermehren sich.

Als Babbitt sich über mögliche Wege zur Behebung der Situation Gedanken machte, gab er jedoch zu: „Es gibt wenig Beweis, daß ein Individuum dazu verleitet werden kann, aus so allgemeinen Gründen wie dem Wohl seines Landes oder … dem Wohl der weißen Rasse, die durch die ‚rising tide of color‘ in Gefahr ist, Selbstbeherrschung zu üben.“ Er argumentiert weiter, daß traditionelle Ideale wie Zurückhaltung von einer größeren praktischen Wirkung wären als ausdrücklich eugenische Überlegungen. Man könnte hinzufügen, daß äußere Zwänge manchmal noch effektiver sind als jedes von beiden, und daß es in Wirklichkeit die von der Großen Depression und dem Zweiten Weltkrieg aufgezwungene Disziplin war, die der  (sexuellen und sonstigen) Lasterhaftigkeit  der Zwanzigerjahre ein Ende machte. Diesen harten Umständen folgte, nicht zufällig, der Babyboom. Aber der Babyboom stellte sich als eine Art Eine-Generation-Wunder heraus. Heute hat sich die sexuelle Situation in der westlichen Welt zu einem Zustand umgekehrt, der schlimmer ist, als es sich Babbitt als möglich hätte vorstellen können, und seine Warnungen sind zeitgemäßer als damals, als er sie äußerte.

Ich möchte besonders seinen Punkt unterstreichen, daß man rassische Zwecke nicht notwendigerweise am besten durch ausdrückliche rassische Überlegungen erreicht. Es ist zwar wichtig, akkurate Informationen über Rasse zu publizieren, aber unsere Zivilisation können wir nicht dadurch fortführen, daß wir Debatten über IQ-Tests gewinnen. Ideen mögen Konsequenzen haben, aber sie haben keine Kinder. Und normale Leute fällen ihre grundlegenden Lebensentscheidungen hinsichtlich Ehe und Kindern nicht aufgrund wissenschaftlicher Ergebnisse oder Überlegungen zur Rassenpolitik.

Ich würde sogar davor warnen, zuviel Nachdruck auf das Thema Mischehe zu legen. Weiße scheinen in Wirklichkeit weniger außerhalb ihrer Rasse zu heiraten als andere: Sam Francis nannte die Zahlen „vernachlässigbar“. Auf der anderen Seite pflanzen sich große Zahlen unserer Frauen entweder gar nicht fort oder unter dem Erhaltungsniveau. Trotzdem scheinen sich einige Rassebewußte mehr Sorgen über eine einzige gemischtrassige Verbindung zu machen als über fünfzig kinderlose weiße Paare. Der Grund dafür ist, glaube ich, daß sie die gelegentliche weiße Mutter, die ihr Mulattenkind im Kinderwagen herumfährt, sehen können, sie aber nicht die weißen Kinder sehen können, die andere Frauen nicht zur Welt bringen. Die größten Bedrohungen für die Nation müssen jedoch nicht die sein, die ins Auge fallen.

Ich möchte Ihnen einige meiner Gedanken über die schreckliche Bedrohung für unsere Rasse und Zivilisation mitteilen, die von einer Bewegung ausgeht, auf die Rassenbewußte vielleicht nicht achten, weil sie nichts mit Rasse zu tun zu haben scheint: die sexuelle Befreiung. In meinem Essay „Sexual Utopia in Power“ [dt: Die sexuelle Utopie an der Macht] erklärte ich, warum mit dem Zusammenbruch der Ehe unweigerlich ein polygames Paarungsmuster entsteht. Dies nicht, weil böse Männer in der Lage sind, hilflose, unschuldige Mädchen auszubeuten; sondern weil es schlichtweg das natürliche Resultat des sozial nicht eingeschränkten Wahlverhaltens der Frauen selbst ist. Sie konkurrieren selbst miteinander darum, sich mit den attraktivsten Männern zu paaren, in einer Weise, wie wir es bei niedrigeren Säugetieren beobachten. Nun, auch bei Menschen sind polygame Gesellschaften nichts Neues, und man weiß recht viel darüber, wie sie funktionieren. Zufällig ist der am stärksten polygame Teil der Welt eine Gegend von besonderem Interesse für Amerikaner – es ist kein anderer als Westafrika, die Heimat der Vorfahren unserer eigenen schwarzen Bevölkerung. Ein Blick auf diese Gesellschaft könnte ein recht nützliches Licht auf das werfen, was im Westen heutzutage vor sich geht.

Eine ungewöhnliche Besonderheit dieser Region ist, daß die Frauen fast die gesamten Lebensmittel produzieren: ein Anthropologe nannte es „die Region der Bäuerinnen par excellence.“ Dies ist nicht so, weil Afrikaner einen besonders erleuchteten und fortschrittlichen Glauben an weibliche Karrieren haben, sondern weil die westafrikanische Landwirtschaft von einer ungewöhnlich primitiven Art ist. Der Anbau ist tendenziell eher extensiv als intensiv, und die hauptsächlichen Geräte sind einfache Hacken, die Frauen genausogut schwingen können wie Männer. Das herausforderndere Klima in Europa, im Gegensatz dazu, ruft nach intensivem Anbau mit dem Pflug, was weibliche Abhängigkeit von Versorgung durch den Mann nach sich zieht.

Da die Frauen Westafrikas sich selbst versorgen können, und oft ihre Ehemänner auch noch, brauchen sich die Männer keine Sorgen über die Kosten mehrerer Ehefrauen zu machen. Eine Ehefrau ergreift sogar manchmal, im Gegensatz zu unseren Erwartungen, die Initiative, ihren Ehemann zu ermutigen, eine weitere Frau zu heiraten, weil sie dadurch einige Haushaltspflichten loswird. Was die Männer betrifft  – nun, die genießen beträchtliche Muße, die sie meist dem Politisieren, Kämpfen, Trinken und dem, was Völkerkundler vorsichtig als „Polycoitus“ bezeichen, widmen. Ein niederländischer Reisender hinterließ uns eine amüsante Beschreibung des typischen Polygamisten an der Goldküste des 17. Jahrhunderts, der „seine Zeit müßig mit impertinentem Getratsche und dem Trinken von Palmwein verbringt, für den das Geld aufzubringen häufig die armen Ehefrauen verpflichtet sind.“ Die Ehemänner sind nicht einmal verpflichtet, ihre persönlichen Einkünfte mit ihren Frauen zu teilen; Gemeinschaftseigentum wird nicht als Teil der Definition von Ehe angesehen.

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Der Weg der Familie

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Family Way erschien am 1. Mai 2009 auf The Occidental Quarterly Online und am 28. November 2010 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. Dieser Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Carlson

Allan C. Carlson

Third Ways: How Bulgarian Greens, Swedish Housewives, and Beer-Swilling Englishmen Created Family-Centered Economies – And Why They Disappeared

(„Dritte Wege: Wie bulgarische Grüne, schwedische Hausfrauen und biersaufende Engländer familienzentrierte Volkswirtschaften schufen – und warum sie verschwanden“)

Wilmington, Delaware: ISI Books, 2007

Die Wirtschaftswissenschaft ist von außen betrachtet solch ein imposantes Gebäude – mit ihrem technischen Drum und Dran, ihren Bibliotheken voller Bücher und Journale, ihren Stiftungsprofessuren und internationalen Konferenzen, ihren Spezialitäten und Subspezialitäten – daß der Laie vielleicht zögert, die Zeit von Experten mit Fragen über solch eine unbedeutende Sache wie die Familie in Anspruch zu nehmen. Wie Allan Carlson jedoch erzählt (S. 35 – 38), wäre solch eine Ehrerbietung gegenüber der beruflichen Expertise des Ökonomen fehl am Platz: die natürliche Familie ist seit mehr als zweihundert Jahren ein Stolperstein sowohl für die Wirtschaftswissenschaft als auch für die politischen Entscheidungsträger geblieben.

Adam Smith und David Ricardo drückten vorsichtigen Optimismus aus, daß ein unbehinderter Arbeitsmarkt dem gewöhnlichen arbeitenden Mann einen ausreichend großen Lohn bieten würde, um zu heiraten und ein paar Kinder großzuziehen; aber keiner der beiden behauptete, die Notwendigkeit dessen bewiesen zu haben. Radikale wie Marx und Engels fochten die Idee bald an und behaupteten, daß der Kapitalismus die Arbeit in ein gewöhnliches Gut verwandle, das Frauen und Kinder zu einem Bruchteil des Preises erwachsener Männer an Kapitalisten verkaufen könnten. Die traditionelle Autonomie und Solidarität der Familie würde dadurch der industriellen Effizienz und dem faustischen Streben nach Profiten zum Opfer fallen. Später stimmten liberale Ökonomen wie J. S. Mill und Alfred Marshall den Marxisten zu, daß die kapitalistische Marktwirtschaft der Familie kein natürliches Entgegenkommen bietet.

Die Marxisten scheinen auch recht damit zu haben, daß der Verlust der Familienautonomie durch Lohnkonkurrenz eine Entwicklung ist, die für den Kapitalismus spezifisch ist. Alexander Tschajanow, das Thema von einem von Carlsons Kapiteln, studierte die vorindustrielle Wirtschaft von Bauernfamilien und protestierte, daß die Durchsetzung von Konzepten wie Löhne und Kapital in der Agrarproduktion willkürlich und prokrustisch sei. Die Bauernfamilie produzierte für den Gebrauch statt für den Profit; ihr Arbeitsmuster war nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern durch natürliche biologische Rhythmen: die periodische Wiederkehr der Jahreszeiten, Aussaat und Ernte; der menschliche Lebenszyklus von Geburt, Fortpflanzung und Tod. Das analytische Schema der modernen Ökonomie, das eine fundamentale Unterscheidung zwischen Kapital und Arbeitskraft voraussetzt, ist daher keine Hilfe bei der Aufklärung dessen, was in bäuerlichen Haushalten vorgeht (S. 72 – 73).

Die „Dritten Wege“, die im vorliegenden Buch beschrieben werden, waren Programme, die dazu bestimmt waren, die natürliche Familie – bäuerliche oder andere – vor der Auflösung durch die Marktkonkurrenz zu schützen. Das Buch besteht aus sieben Kapiteln von etwa zwanzig oder dreißig Seiten, wovon jedes einem „dritten Weg“ gewidmet ist. Dazu gehören Programme wie die Wiederherstellung der vollen Familienlandwirtschaft, andere, die nur für Eigenheimbesitz und ein bescheidenes Maß von Produktion im Haushalt werben, und noch andere, die bloß einen Lohn für Väter garantieren sollen, von dem sie Familien erhalten können.

Es mag vielleicht auf den ersten Blick paradox erscheinen, daß Familien überhaupt wirtschaftlich schlechter dran sein könnten, wenn sie ein zweites Einkommen haben anstatt nur eines. Aber dies ist ein klassisches Beispiel für das, was Logiker den Fehlschluß vom Teil aufs Ganze nennen. Der geht so: Wenn in einem Baseballspiel eine aufregende Spielphase stattfindet, springen alle Fans auf die Füße, um besser zu sehen. Sehen sie wirklich besser? Im Durchschnitt nicht. Wenn nur ein Fan aufstehen würde, dann hätte er eine bessere Sicht als zuvor; aber wenn alle aufstehen, ist die allgemeine Sicht nicht besser als zuvor. Analogerweise verbessert eine einzelne Frau, die unter die Erwerbstätigen geht, zweifellos ihre eigene materielle Situation; aber wenn die große Masse der Frauen erwerbstätig wird, dann ist der allgemeine Effekt bloß, daß der Arbeitsmarkt übersättigt wird, was die Löhne für alle hinunterdrückt. Schon 1825 erklärte ein Leitartikel in einer britischen Zeitung:

Die arbeitenden Männer dieses Landes sollten zu dem guten alten Plan zurückkehren, ihre Ehefrauen und Kinder vom Lohn ihrer eigenen Arbeit zu erhalten, und sie sollten Löhne fordern, die für diesen Zweck hoch genug sind. Indem sie das tun, werden die Kapitalisten den Männern allein dieselben Löhne zahlen müssen, die sie jetzt Männern, Frauen und Kindern geben. Die Arbeiter müssen ihre Frauen und Kinder daran hindern, auf dem Markt mit ihnen zu konkurrieren und den Preis für Arbeitskraft zu drücken. (S. 38)

Kein „Gesetz der Ökonomie“ verhindert eine solche Isolation von Frauen und Kindern vom Arbeitsmarkt. Alle Gesellschaften behandeln bestimmte Dinge, die sie besonders schätzen, als extra commerciam – als außerhalb des Bereichs des Marktaustauschs liegend. Es muß zum Beispiel keinen Markt für Rindfleisch in einem Land geben, in dem Kühe als heilig betrachtet werden. Oder: solange es einen Markt für Sklaven gab, unterlagen sie demselben Gesetz von Angebot und Nachfrage wie jedes andere Gut; aber dieser Markt konnte abgeschafft werden, und er wurde es auch. In ähnlicher Weise muß es keinen Markt für weibliche Arbeitskraft in einem Land geben, welches das häusliche Leben und die Familiensolidarität höher schätzt als die maximale industrielle Effizienz. Außer unter seltenen Umständen extremer Armut – z. B. wo die Lohnarbeit von Frauen oder Kindern vielleicht notwendig ist, damit jeder in einer Familie angemessen essen kann – kann jede Gesellschaft so viel Familienautonomie genießen, wie sie mit solcher Effizienz zu bezahlen gewillt ist. Befürworter familienzentrierter „dritter Wege“ glauben, daß solch ein Tausch die Sache wert ist; manche werden vielleicht widersprechen, aber es liegt keine ökonomische Absurdität in der Idee.

Falls Ihnen heute der Begriff „Familienlohn“ überhaupt geläufig ist, dann zeigen Sie damit Ihr Alter. Und doch, schreibt Carlson, „dominierte dieses Ideal die Arbeitsziele in der ganzen nordatlantischen Region von der Mitte des neunzehnten bis durch die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts und hatte meßbare Auswirkungen auf die Löhne und den Arbeitsmarkt.“ Während Industrielle fast ohne Ausnahme das „Recht“ armer Frauen befürworteten, zu arbeiten (und die Löhne der Männer zu drücken), empfanden Ehemänner der Arbeiterklasse anders. Sie kämpften für Löhne und gewannen sie, die es ihren Frauen ermöglichten, bei den Kindern zu Hause zu bleiben. Zum Beispiel wurden in Britannien zwischen 1842 und 1914 „ von der Arbeiterklasse beträchtliche Gewinne an materiellen Standards erreicht, begleitet von der Bewegung von Frauen weg von der Lohnarbeit hin zu häuslicher Betätigung.“ In ähnlicher Weise gab es in Belgien „zwischen 1853 und 1891 eine gründliche Umwandlung des Familienlebens von Arbeitern, die auf einem Rückzug verheirateter Frauen aus dem Arbeitsmarkt und einem dramatischen Anstieg der Realeinkommen von Männern beruhte“ (S. 44). Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie das nächste Mal eine Feministin selbstgefällig die „Unmöglichkeit“ behaupten hören, zu den Zeiten zurückzukehren, wo der Platz einer Frau im Haus war.

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Häusliche Ökonomie, Teil 5

Abbott Handerson Thayer, 1849–1921, „Virgin Enthroned,“ 1891

Abbott Handerson Thayer, 1849–1921, „Virgin Enthroned,“ 1891

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 5 erschien am 3. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Häusliche Ökonomie, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

Teil 5 von 5

  1. Absichtliche Erosion der männlichen Rolle durch den Feminismus

Zu diesen wesenhaften männlichen Nachteilen am modernen Arbeitsplatz müssen jene hinzugefügt werden, die direkt vom Feminismus geschaffen wurden.

Der britische Philosoph C. E. M. Joad charakterisierte einst die kulturelle Dekadenz als „ein Zeichen der Tendenz des Menschen, seine Position im Universum mißzuverstehen, eine erhabenere Sicht auf seinen Status und seine Aussichten einzunehmen, als die Tatsachen rechtfertigen, und die Führung seiner Gesellschaften und die Planung seiner Zukunft auf der Grundlage dieses Mißverständnisses vorzunehmen.“ [14] Den Feminismus könnte man in diesem Licht nützlicherweise als die Dekadenz der europäischen Frauenschaft sehen. Es kann nur solch ein Größenwahn gewesen sein, der Frauen ohne Erfahrung in der Welt der Industrie dazu verleitete, ihr „Recht“ auf eine Karriere zu behaupten – womit in Wirklichkeit eine leichte und erfolgreiche Karriere gemeint ist. Sie stellten sich vor, wie sie mit auf Mahagonischreibtische hochgelegten Füßen katzbuckelnden männlichen Untergebenen Befehle zubellen und dafür mit fetten Gehaltsschecks und Prestige belohnt werden.

Das praktische Ergebnis der lauten Verkündung, daß Karrieren nun für Talente geöffnet werden, besteht darin, wie Studenten der „Bürgerrechtsbewegung“ wissen, daß riesige Horden ehemals zufriedener Mittelmäßiger sich für talentiert zu halten beginnen. Wenn sie in ihren Bemühungen scheitern, fühlen sie sich betrogen, nehmen an, daß jemand anders schuld sein muß, und rufen nach Bestrafung.

Die leichtgläubigen Frauen, die auf Drängen der Feministinnen ins Erwerbsleben eintraten, entdeckten schnell, daß es ihnen nicht sehr gefiel (trotz der oben aufgezählten weiblichen Vorteile). Die Arbeit stellte sich als… nun, eine Menge Arbeit heraus. Ihre Reaktion auf die gebrochenen Versprechungen des Feminismus bestand jedoch nicht darin, den Ideologinnen vorzuwerfen, daß sie sie gemacht oder sie dazu gebracht hatten, an sie zu glauben; sie bestand darin, Männern die Schuld zu geben. Männer mußten einfach die Arbeitswelt umkonstruieren, bis Frauen sie „erfüllend“ fanden. Und der Feminismus sollte wieder die Richtung weisen. (Eine der größten Stärken der Bewegung ist diese Fähigkeit gewesen, politisch von ihren eigenen Fehlschlägen zu profitieren.)

Es wäre schwierig, die Zahl der Gesetze und Vorschriften zu berechnen, die in den letzten drei Jahrzehnten im Hinblick auf die Bequemlichkeit arbeitender Frauen verkündet wurden. Und obwohl Feministinnen die Vorschläge formuliert haben, sind es großteils Männer, die sie eingeführt und durchgesetzt haben – ohne Zweifel in der heiteren Zuversicht, daß die neuen Regeln nur gegen schlechte Männer benutzt werden konnten. Aber ich fürchte, Frauen sind keine Ausnahme von der Regel, daß Macht korrumpiert, und wenige von ihnen zögern, die neuartigen rechtlichen Schutzbestimmungen in dem Moment in Waffen zu verwandeln, wo sie spüren, daß es zu ihrem persönlichen Vorteil sein könnte.

An meinem eigenen Arbeitsplatz sind Plakate gut sichtbar ausgehängt, die Frauen über eine gebührenfreie Nummer informieren, die sie anrufen können, falls ihnen irgendetwas nicht gefällt, das ein männlicher Mitarbeiter tut oder sagt. Es gibt offensichtlich keine äquivalente Nummer für Männer; aber selbst wenn es eine gäbe, ist es nicht schwer zu sehen, welches Geschlecht mehr dazu neigt, sich zu beklagen. Andere Plakate warnen Männer davor, irgendwelche Kritik, selbst beiläufig und informell, über die Arbeitsleistung einer Frau zu äußern.

Jeder weiß, was vorgeht, aber niemand sagt etwas. Die Frauen haben alle die Geschichten über die 6 Millionen Dollar teuren Streitvergleichszahlungen wegen Belästigung gelesen und rechnen sich aus, daß das besser ist, als für 17 Dollar die Stunde zu arbeiten. Sie halten ihre Augen offen nach Gelegenheiten. Der durchschnittliche Konzernmanager wird ohne zu zögern einen anderen männlichen Angestellten verraten (und selbstzufrieden als Verteidiger der Frauenschaft posieren, der Unrecht zugefügt wurde), um einen Prozeß zu vermeiden, und sowohl männliche als auch weibliche Angestellte wissen es.

„Geschlechtergleichstellungsziele“, direkte Bevorzugungen für Frauen bei Einstellungen und Beförderungen, werden von Konzernen aufgestellt, um zu vermeiden, von der EEOC [Equal Employment Opportunity Commission – Kommission für Chancengleichheit am Arbeitsplatz] vor Gericht gezerrt zu werden. Die öffentliche Vorspiegelung ist, daß Frauen am Arbeitsplatz vordringen; in Wirklichkeit werden sie künstlich auf den Rücken von Männern hochgehievt. Einer der meiner Meinung nach widerlichsten Aspekte der Situation ist die zuckersüße Rhetorik, die überall benutzt wird, um eine Realität der Einschüchterung, Feigheit und Ungerechtigkeit zu verdecken.

Die Feministinnen haben zweifellos große Fortschritte zur Erreichung ihrer wirtschaftlichen Ziele gemacht. Die Löhne von ganzjährig beschäftigten männlichen Vollzeitarbeitern sind in den Vereinigten Staaten seit 1973 flach geblieben. In diesem Jahr betrugen die Löhne vollzeitarbeitender Frauen 57 Prozent von denen der Männer; um 2005 „verdienten“ sie (sozusagen) 77 Prozent so viel wie Männer. [15] Die Männer brauchen dieses Geld natürlich, um Familien zu gründen oder zu erhalten; die Frauen nicht.

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Häusliche Ökonomie, Teil 4

Arnold Böcklin, „Vita Somnium Breve,“ 1888

Arnold Böcklin, „Vita Somnium Breve,“ 1888

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 4 erschien am 2. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Häusliche Ökonomie, Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Teil 4 von 5

  1. Konsequenzen der „unbegrenzten Wahlmöglichkeit“

Zu den meisten linken Utopien gehört der Genuß all der Vorteile enggestrickter Gemeinschaften, während man nichts von den Kosten an individueller Freiheit bezahlt, die solche Gemeinschaften erfordern. Dementsprechend schlagen Feministinnen vor, Frauen von „häuslicher Fronarbeit“ zu befreien und diese durch uneingeschränkte persönliche Wahlfreiheit zu ersetzen. Aber die Fronarbeit der Ehe und deren Pflichten sind ganz offensichtlich die unverzichtbare Grundlage der Familie, des Modells und der Quelle jeder echten Gemeinschaft.

Es ist wahr, daß es selbst bei der Ehe ein gewisses Maß an freier Wahlmöglichkeit gibt: eine Frau kann wählen, ob und in gewissem Ausmaß wen sie heiraten wird. Aber sobald eine Frau ihre Wahl trifft, indem sie das Gelübde ablegt und den Bund eingeht, hat sie eben dadurch keine Wahl mehr (so wie man nicht einen Kuchen essen und zugleich behalten kann). In anderen Worten, die Ehe ist ein nicht rückzahlbares Einwegticket. Ihr Ehemann ist ihre Wahl, selbst falls er sie schließlich auf bestimmte Arten verärgert, so wie es alle sterblichen Ehemänner zwangsläufig tun müssen. Wenn eine Frau sich ihre Partnerwahl für immer offenhält, nennt man das „Altjüngferlichkeit“.

Letztendlich ruhen die Fantasien des Feminismus und der sexuellen Befreiung auf einer metaphysischen Verwirrung, die man die Verabsolutierung der Wahlfreiheit nennen könnte. Die Illusion ist die, daß man der Gesellschaft irgendwie befehlen könnte, Frauen Wahlfreiheit zu ermöglichen, ohne dadurch ihre zukünftigen Optionen zu vermindern. Geburtenkontrolle, Abtreibung, die Entstigmatisierung von unehelichem Geschlechtsverkehr und Lesbentum, das „Recht“ auf eine Karriere, willkürliche und einseitige Scheidung – all diese sind gegenüber Frauen als Wege zur Erweiterung ihrer Wahlmöglichkeiten beworben worden.

Nun, ich bin dafür, Frauen all die Wahlmöglichkeiten zu geben, die sie verkraften können. (Gegenwärtig denke ich, daß sie eher mehr als das haben.) Aber eine sorgfältige Analyse wird offenbaren, daß der Begriff unterschiedliche und teils widersprüchliche Bedeutungen hat, die nicht in jedem Zusammenhang gleichermaßen anwendbar sein mögen. Wahlmöglichkeit ist keine einzelne Sache, die unbegrenzt ohne Preis erweitert werden kann, und es kann gezeigt werden, daß ein trügerisches Mehr davon in einem Bereich die Verringerung der eigenen Möglichkeiten in einem anderen nach sich zieht.

Ein völlig legitimer Sinn des Auswählens ist zu tun, was man möchte. Wenn wir zum Beispiel ersucht werden, eine Geschmacksrichtung von Eiscreme auszuwählen, dann ist alles, was gemeint ist, eine Entscheidung darüber, was uns im Moment am angenehmsten wäre. Dies deshalb, weil die Alternative zwischen Schokolade oder Erdbeere keine tiefen, langfristigen Konsequenzen beinhaltet. Aber nicht alle Entscheidungen können so sein.

Bedenken Sie zum Beispiel die Berufswahl eines jungen Mannes. Einer der Zauber der Jugend ist, daß sie eine Zeit ist, in der die Möglichkeit die Wirklichkeit überschattet. Man könnte ein Gehirnchirurg werden, oder ein Bergsteiger, oder ein Dichter, oder ein Staatsmann, oder ein Mönch. Es ist natürlich und gut, wenn Jungen von all dem Verschiedenen träumen, das sie werden könnten, aber solche Tagträume können eine gefährliche Illusion züchten: daß dort, wo immer noch alles möglich ist, alles möglich sein wird. Das trifft nur im Fall trivialer und belangloser Angelegenheiten zu. Es ist möglich, alle 31 Geschmacksrichtungen von Baskin-Robbins an 31 aufeinanderfolgenden Tagen durchzukosten. Aber es ist nicht möglich, ein Gehirnchirurg und ein Bergsteiger und ein Dichter und ein Staatsmann und ein Mönch zu werden. Ein Mann, der das versucht, wird nur in allen seinen Bestrebungen scheitern. Der Grund dafür ist natürlich, daß wichtige Unternehmungen sehr viel Zeit und Einsatz erfordern, aber die Männer, die sie unternehmen, sterblich sind.

Für jede Möglichkeit, die wir verwirklichen, wird es hundert geben, die wir für immer unverwirklicht lassen müssen; für jeden Weg, für den wir uns entscheiden, wird es hundert geben, die wir für immer aufgeben müssen. Die Notwendigkeit, in diesem Sinne eine Wahl zu treffen, ist das, was dem menschlichen Leben viel von seiner Ernsthaftigkeit und Schmerzlichkeit gibt. Diejenigen, die von einer Sache zur anderen treiben, unfähig, zu einer Entscheidung zu kommen oder irgendetwas von dem zu vollenden, was sie begonnen haben, enthüllen dadurch, daß sie eine wesentliche Wahrheit über das Menschsein nicht begreifen. Sie sind wie Kinder, die nicht erwachsen werden wollen.

Die sexuellen Wahlentscheidungen einer Frau sind analog jenen eines Mannes hinsichtlich seiner Berufung. Sie können grundsätzlich nicht so leicht und umkehrbar gemacht werden wie die Wahl der Geschmacksrichtung von Eiscreme. Aber sie so zu machen, ist das, was der Feminismus und die sexuelle Befreiung zu tun versuchen. Das zugrundeliegende Motiv scheint genaugenommen eine Furcht vor schwierigen Entscheidungen und ein Wunsch zur Beseitigung ihrer Notwendigkeit zu sein. Zum Beispiel braucht eine Frau nicht über die Qualifikationen eines Mannes als Vater ihrer Kinder nachzudenken, wenn eine Pille oder ein routinemäßger medizinischer Eingriff diese Möglichkeit beseitigen kann. Es gibt keinen Grund, sorgfältig die Alternative zwischen Karriere und Ehe abzuwägen, wenn die Mutterschaft sicher bis zum Alter von 40 Jahren aufgeschoben werden kann (wie es eine große Zahl von Frauen jetzt anscheinend glaubt). Was wir hier haben, ist nicht ein klarer Gewinn im Ausmaß der Wahlfreiheit, sondern eine Verlagerung von einem Sinn des Wortes zu einem anderen – von ernsthafter, auf Nachdenken beruhender Bindung dazu, daß man bloß tut, was man zu jedem bestimmten Zeitpunkt möchte. Wie der Dilettant, der sich in fünf verschiedenen Berufen versucht, ohne endlich einen zu ergreifen, möchte sich die befreite Frau all ihre Optionen für immer offen halten: sie möchte die ewige Jugend.

Der Versuch zur Verwirklichung eines Utopia der grenzenlosen Wahlfreiheit in der realen Welt hat bestimmte vorhersehbare negative Folgen: insbesondere macht er die Erfahrung der Liebe für Frauen zu einer des wiederholten Scheiterns. Die befreite Frau, die sowohl die engagierte Ehe als auch die entschiedene Ehelosigkeit ablehnt, treibt hinein und hinaus in eine Reihe von etwas, das „Beziehungen“ genannt wird, wobei sie ihren Mann entweder verläßt oder von ihm verlassen wird (ihrer Meinung nach ist es in beiden Fällen seine Schuld). Ein beliebter deutscher Roman, der dieses Verhaltensmuster satirisch behandelt, trägt den Titel Beim nächsten Mann wird alles anders. [12]

Die Lektion, die solche Erfahrungen unvermeidlich lehren, ist, daß Liebe nicht andauert, daß Menschen nicht verläßlich sind, daß man am Ende nur sich selbst hat, daß die vorausschauende Klugheit diktiert, immer nach der Nummer Eins zu suchen. Und das wiederum zerstört die Großzügigkeit, die Loyalität und das Vertrauen, die unverzichtbar sind, wenn Liebe gelingen und andauern soll.

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Häusliche Ökonomie, Teil 3

Königin Viktoria beim Spinnen von Wolle

Königin Viktoria beim Spinnen von Wolle

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Home Economics, Part 3 erschien am 1. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. Dieser fünfteilige Essay ist auch in F. Roger Devlins Buch „Sexual Utopia in Power“ enthalten, das bei Counter-Currents erhältlich ist.

Zuvor erschienen: Häusliche Ökonomie, Teil 1 und Teil 2

Teil 3 von 5

  1. Keine Eigentumsrechte innerhalb der traditionellen Familie

Die Versorgung durch den Mann ist vielleicht als Anpassung früher Hominiden an die widrigeren klimatischen Bedingungen entstanden, auf die sie bei der Migration aus Afrika stießen. Bis zum heutigen Tag bleibt die weibliche Nahrungsproduktion im Großteil von Schwarzafrika die Regel. Das harschere Klima Europas, insbesondere in dessen nördlicheren Regionen, ist es, das die männliche körperliche Stärke und Voraussicht erfordert, zusammen mit ihrem weiblichen Gegenstück: die intensivere Pflege der Kinder.

Laut einem Artikel, der kürzlich in Current Anthropology veröffentlicht wurde, könnte die bessere Nutzung der Arbeitsteilung nach Geschlechtern sogar das gewesen sein, was den modernen Menschen den entscheidenden Konkurrenzvorteil gegenüber den Neandertalern gab. [7] Ich möchte nicht zuviel Gewicht auf eine im Entstehen begriffene und möglicherweise nicht überprüfbare Theorie legen. Aber seit vielen Jahren sind Kritiker des Feminismus routinemäßig als Neandertaler und Höhlenmenschen abgetan worden. Es wäre eine befriedigende Rechtfertigung für uns, sollte es sich herausstellen, daß die primitiveren Vorgänger des Menschen in Wirklichkeit wegen „Gleichheit am Arbeitsplatz“ ausstarben. (Es ist auch amüsant darüber nachzudenken, wie es unseren verhätschelten Feministinnen in der „feindlichen Arbeitsumwelt“ der mittleren Altsteinzeit ergangen wäre.)

Obwohl als Reaktion auf schwierige natürliche Bedingungen entstanden, überlebte die Praxis der Versorgung durch den Mann bis in die Zeit der verringerten Knappheit nach dem Ende der letzten Eiszeit und des Aufkommens der seßhaften Landwirtschaft. Dies ist es, was erstmals Kapitalansammlung ermöglichte, eine wesentliche Voraussetzung der Zivilisation. Wir hatten in der Tat Glück, daß die Männer des alten Mesopotamien keine Feministinnen um sich hatten, die sie davon überzeugten, daß es „sexistisch“ sei, ihren Ehefrauen Eigentumsrechte zu verweigern. Diejenigen, die den Reichtum erzeugen, haben eine bessere Vorstellung von dessen Wert als jene, die von anderen erhalten werden. Es ist zweifelhaft, ob die Zivilisation hätte entstehen können, wenn die Frauen die Kontrolle über die prähistorischen Kassenschlüssel gehabt hätten.

Wenige Dinge erzeugen mehr feministischen Zorn als dieses traditionelle Fehlen weiblicher Eigentumsrechte innerhalb der Familie. Solch rückblickende Empörung ist jedoch bloß ein weiteres Beispiel der Mißverständnisse, die daraus entstehen können, daß man keinen harschen wirtschaftlichen Realitäten ins Auge zu schauen braucht.

Der Vater hatte in seiner Rolle als Versorger eine Pflicht, den Besitz seiner Familie zum langfristigen Nutzen der Familie als Ganzes (natürlich einschließlich seiner Ehefrau) zu verwalten. Das Recht eines Mannes auf die Kontrolle der Zuteilung des Wohlstandes, den er selbst produziert hat, war im Grunde an diese Verpflichtung geknüpft. Feministinnen nehmen wie üblich nur die Rechte des Mannes wahr und nicht die Verantwortlichkeiten, aus denen sie sich ableiteten.

Die Geschlechter haben sich seit der Jungsteinzeit nicht viel verändert, auch wenn unsere Vorstellungen von „Rechten“ sich geändert haben. Sogar heute kann man Männer mit sechsstelligen Gehältern finden, die nicht aus der Verschuldung herauskommen können. Sie leben nicht über ihre Verhältnisse; ihre Ehefrauen tun es. In Schopenhauers Worten: „Frauen denken, daß Männer Geld verdienen sollen, damit sie es ausgeben können.“ Eines der traditionellen Ziele bei der Erziehung von Töchtern ist es gewesen, sie von genau dieser „natürlichen“ weiblichen Denkweise abzubringen.

Die Folgen dessen, daß man das nicht tut, kann man in jüngsten Entwicklungen in Europa sehen. 1999 hat eine Politikerin der britischen Labour Party Pläne angekündigt, „Arbeitgeber zu zwingen, die Löhne von Männern auf die Bankkonten ihrer Ehefrauen einzuzahlen… Ehefrauen werden die alleinige Verfügungsgewalt darüber haben, ob sie die Löhne ihrer Ehemänner direkt empfangen wollen oder nicht.“ [8] Währenddessen ist in Deutschland ein Gesetz vorgeschlagen worden, das „Ehemännern vorschreiben würde, ihren Ehefrauen Taschengeld zu zahlen. Nichtbezahlung von Taschengeld… könnte zur Folge haben, daß der Rechtsverletzer vor das Familiengericht gezerrt und zur Zahlung angewiesen wird.“ [9]

Im Gegensatz dazu wurde von der traditionellen Hausfrau erwartet, nicht nur dankbar für den Unterhalt durch ihren Ehemann und sparsam mit seinen Ressourcen zu sein, sondern auch ihren eigenen Beitrag zum Haushalt zu leisten:

Sie sucht Wolle und Flachs und arbeitet mit willigen Händen. Sie steht auf, während es noch Nacht ist, und bereitet Nahrung für ihren Haushalt und Aufgaben für ihre Dienstmädchen vor. Ihre Lampe geht nachts nicht aus. Sie legt ihre Hände an den Spinnrocken. Sie achtet gut darauf, wie ihr Haushalt läuft, und ißt nicht das Brot der Müßigkeit.

Solcherart sind die Attribute der guten Ehefrau, wie sie in Sprüche 31 beschrieben werden (nach der wehmütigen Frage „Wer kann eine gute Ehefrau finden?“). In anderen Worten, es ist keineswegs eine Innovation des Feminismus, daß Frauen wirtschaftliche Funktionen ausüben sollten.

Aber das unterscheidet sich gänzlich davon, eine Karriere zum Zweck der „Selbstverwirklichung“ zu haben. Die traditionelle wirtschaftliche Rolle einer Frau ist die „Familienverwirklichung.“ Eine Frau, die sich der Erfüllung dieser Rolle widmete, wäre vielleicht verwundert darüber gewesen, wie sie von Eigentumsrechten profitieren würde, die gesetzlich gegen andere Mitglieder ihrer eigenen Familie durchsetzbar sind.

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