Frauen als Maß für Glaubwürdigkeit

MORGENWACHT

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Lucifex. Das Original Women as a Measure of Credibility erschien am 25. Mai 2011 auf Radix und ist auf „Herren des Universums“ archiviert. (Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

Letztes Jahr schrieb ich, daß Frauen die natürlichen Verbündeten der (alternativen) Rechten sind. Die jüngste Debatte über die Präsenz und Rolle von Frauen in der Bewegung verdient eine Neubetrachtung und nähere Ausführung einiger der Argumente, die zur Unterstützung meiner These vorgebracht wurden, wie auch die Erforschung eines Weges nach vorn angesichts existierender Bedingungen.

Ich behaupte, daß Frauen ein Interesse an der Sicherung des Erfolgs der Rechten haben und daß es im Interesse der Rechten ist, sich nicht darauf zu beschränken, eine Bewegung zur Verfechtung von Männerrechten zu sein – bei unserer Bewegung geht es um die Rettung der gesamten Rasse vor dem Aussterben, nicht einer bestimmten Hälfte davon.

Worum es hier nicht geht

Ich bin…

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The Origins of the Lucia Tradition

Wikipedia (Svenska):  Lucia

Wikipedia (Deutsch):  Luciafest

Metapedia:  Lucia-Fest

Wikipedia (English):  Saint Lucy’s Day

Joghurt und die Indoeuropäer

Von Fjordman. Original: Yoghurt and the Indo-Europeans, erschienen am 20. März 2010 im Brussels Journal. Übersetzung: Lucifex

Mein Essay über Laktosetoleranz und ihre Beziehung zur indoeuropäischen Expansion löste einige Diskussion aus. Wie ich in meiner zuvor erschienenen Geschichte des Biers erwähnte, enthält der proto-indoeuropäische Wortschatz, der von europäischen Wissenschaftlern über Generationen der vergleichenden Linguistik sorgfältig rekonstruiert worden ist, laut den Autoren J. P. Mallory und D. Q. Adams Wörter, die auf eine Ernährung hinweisen, zu der Fleisch, Salz, Milchprodukte und der Konsum alkoholischer Getränke wie Bier, Met und möglicherweise Wein gehörten. Das Wort für „Honig“ ist von besonderem Interesse, da sowohl das chinesische als auch das uralische Wort für „Honig” Lehnwörter aus dem Indoeuropäischen zu sein scheinen. Obwohl Schafe und Ziegen gemolken werden können, legt die Häufigkeit von Begriffen für Milchprodukte im proto-indoeuropäischen Wortschatz die intensivere Nutzung von Rindern für Milch nahe, aber es hat sich bisher als schwierig erwiesen, genau zu bestimmen, wann das Melken in Eurasien begann:

Der Konsum von Milch durch Erwachsene hat auch genetische Implikationen, insofern als viele Menschen nach der Kindheit laktoseintolerant werden, d. h. krank werden, wenn sie Milch konsumieren. Diese Situation ist im Mittelmeerraum besonders verbreitet, während die Laktosetoleranz zunimmt, wenn man nach Norden geht. Die Fähigkeit, Milch zu konsumieren, ist als Selektionsvorteil unter Nordeuropäern betrachtet worden, insofern als sie die notwendigen Mengen von Vitamin D zu ersetzen hilft, das in Regionen mit wenig Sonnenlicht verringert ist. Die Verarbeitung von Milch zu Butter oder Käse verringert die nachteiligen Auswirkungen der Laktoseunverträglichkeit. Die verschiedenen alkoholischen Getränke verdienen ebenfalls eine kurze Behandlung. Das Wort für „Met“ (*médhu) ist phonologisch gut belegt. … Es gibt archäologische Beweise für Met ab dem dritten vorchristlichen Jahrtausend, aber er könnte beträchtlich älter sein. Bier (*helut) ist am frühesten belegt, etwa ab der Mitte des vierten vorchristlichen Jahrtausends (Iran und Ägypten), aber es könnte ebenfalls älter sein. Die Ausbreitung von Trinkbechern, die um 3500 v. Chr. In Mittel- und Osteuropa zu erkennen ist, ist mit der Ausbreitung alkoholischer Getränke und möglicherweise besonderer Trinkkulte in Verbindung gebracht worden.

Das Zeichen * zeigt an, dass dieses Wort nicht direkt in irgendeiner schriftlichen Quelle belegt ist, dass es aber wahrscheinlich ist, dass etwas diesem Wort Ähnliches einst existierte. Für die Sprecher des Proto-Indoeuropäischen war Honig (*medhu) als Quelle von Met wichtig, der ebenfalls *medhu genannt wurde.

Die Skythen waren nomadische Hirten mit Pferden und Kurgangräbern, die nördlich des Schwarzen Meeres in dem lebten, was heute die Ukraine und Südwestrussland ist, ungefähr dieselbe Region, wo die ursprüngliche proto-indoeuropäische Sprache vielleicht hergekommen ist. Sie schufen in der Antike ein mächtiges Reich, das um die Krim zentriert war und die pontisch-kaspische Steppe jahrhundertelang beherrschte, bevor es schließlich in römischer Zeit den verwandten Sarmaten unterlag. Ihre charakteristische Tierkunst beeinflusste verschiedene Völker überall in Eurasien bis nach China. Ihre Sprache gehörte zum indo-iranischen Zweig der indoeuropäischen Familie. Der Autor Max Nelson erläutert in The Barbarian Beverage: A History of Beer in Ancient Europe:

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Über die Sterblichkeit

Von Dunkler Phönix

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Vorwort

Ich verschiebe die geplante Veröffentlichung der englischen Übersetzung meines Artikels „die Völker der Welt gegen die NWO“ und habe auch eine Pause bei der Arbeit an meinem angekündigten Medienartikel eingelegt, um ein Thema zu besprechen, das mir gerade in dieser Jahreszeit wieder sehr am Herzen liegt und das auch in das derzeit wieder eher „spirituelle“ Programm hineinpasst.

Der Herbst ist die Zeit, in der man, alle Jahre wieder, über den Tod, die eigene Sterblichkeit und die allgemeine Vergänglichkeit des Seins reflektiert.

In diesem Herbst kamen diese Gedanken bei mir ungebeten und in ungewohnter Schärfe, was sicherlich mit der Lage der Nation und Europas zu tun hat.

Auch bin ich nicht so fest im Glauben, dass sich nicht immer wieder Zweifel einschleichen würden, ob die Hoffnung auf eine individuelle Fortexistenz der Seele nach dem Tode nicht vergebens ist.

Plötzlich laufen einem Schauer über den Rücken, wenn man nur diesen Gedanken an die Sterblichkeit zulässt.

Anscheinend bin ich nicht allein mit diesen Gedanken. Auf CC ist ein wunderschöner Artikel zu diesem Thema erschienen, den ich im Folgenden übersetzen möchte.

Über die Sterblichkeit

von Jaroslaw Ostrogniew

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(Originalartikel On Mortality)

Es wird der Tag kommen, an dem du sterben wirst.

Der LKW auf der Gegenfahrbahn wird ins Rutschen geraten und die Motorhaube deines Autos zerdrücken und dich zu Brei zerschmettern.

Der Arzt wird dir sagen, dass das komische Gefühl in der Bauchseite ein sich entwickelnder bösartiger Tumor ist, den sie nur versuchen können herauszunehmen. Und du sortierst besser jetzt gleich alle deine Angelegenheiten.

Ein Blutgefäß in deinem Gehirn wird platzen und der Blutfluss wird auch die Blase deiner illusionären körperlichen Unsterblichkeit platzen lassen.

Der Schmerz zwischen deinen Schulterblättern wird den Herzstillstand ankündigen und du wirst ziellos mit den Armen wedeln, während du erstickst.

Oder du wirst einfach alt werden, schwächer mit jedem Tag, und wenn all die Lebenskraft dich verlassen hat, wirst du hilflos in deinem Bett liegen. Hoffentlich wird jemand, den du liebst, deine Hand halten, während du die Tore der Ewigkeit passierst und in das Große Unbekannte vordringst.

Wenn du Schwein hast, dann stirbst du einen sinnvollen Tod, während du jemanden, den du liebst, verteidigst oder etwas, an das du glaubst. Eine Kugel wird deinen Schädel durchschlagen und du wirst zu einem der getöteten Helden werden. Oder du wirst im Matsch stöhnen und zittern, während du deine eigenen Eingeweide in deinen aufgeschlitzten Bauch zurückzuschieben versuchst: Ein schmerzhafter und dreckiger Tod, aber trotzdem ein Heldentod.

Oder vielleicht stirbst du einen schönen Tod. Fällst eine Klippe herunter von dem in ewigem Schnee gehüllten Berg, den du erstiegen hast. Mit deinem letzten Blick wirst du die erhabene Aussicht der alpinen Majestät bewundern können, bevor du zwischen den Gletschern zerschellst.

Was wirst du in deinen letzten Momenten bedauern? Wirst du dir wünschen, dass du öfter Facebook gecheckt hättest? Oder mehr Zeit damit verbracht hättest, lustige Katzenvideos auf YouTube anzusehen? Länger geschlafen hättest? Einen Netflix- Marathon veranstaltet? Nächtelang Pornos geschaut? Mehr „World of Warcraft“ gezockt? Wenn du keine bedeutungsvolle Arbeit hast (die meisten von uns haben keine) wirst du auch nicht bereuen, nicht mehr Zeit mit arbeiten verbracht zu haben!

Höchstwahrscheinlich wirst du bereuen, deine Zeit nicht besser verbracht zu haben. Dass du deine Zeit nicht genutzt hast, um dir den Sonnenaufgang oder den Vollmond anzusehen. Dass du nicht mehr bedeutungsvolle Momente mit deinem Partner verbracht hast. Dass ihr euch über diesen bescheuerten Kleinkram gestritten habt. Dass du nicht häufiger mal ausgegangen bist oder Sex gehabt hast. Dass du nicht einen dieser berühmten Plätze besucht, eine andere Sprache gelernt, einen der zeitlosen Klassiker gelesen, diesen Berg erklommen oder jenen Sport ausgeführt hast oder gelernt hast ein Instrument zu spielen.

Aber nachdem alles gesagt und getan ist, in diesem letzten bewussten Moment, wirst du dich vor allem fragen, was von dir bleiben wird, wenn du nicht mehr bist. Schließlich muss jedermann sterben aber nicht jeder stirbt ganz.

Es gibt nur zwei echte Wege etwas zu bewahren und dem Tod so zu widerstehen: Durch Blut und Geist.

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Es gibt nur einen Weg, durch Blut zu überleben: Kinder haben. Das ist der wahre Sinn dahinter, eine Familie zu haben. Wenn du die richtige Frau aussuchst, denke über sie nach als deine zukünftige Ehefrau und die Mutter deiner Kinder. Das verändert die Perspektive wirklich. Wenn du erkennst dass deine Familie, dank deinen Kindern, dein Schlüssel ist, um mit deiner Sterblichkeit umzugehen, kann man die Alltagsprobleme auch leichter angehen. Auch die Prioritäten kriegt man so geordnet: Mit den Freunden in die Kneipe gehen wird dir nicht helfen, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Das gleiche gilt für das Schauen von Fußball oder das Essen exotischer Schnacks.

Und während keine Kinder, sondern Spaß haben, zunächst sehr erfüllend zu sein scheint, wenn du das Ende erreichst, dann erlebst du Enttäuschung und Verzweiflung. Mit einer Familie funktioniert das anders herum: Zunächst verlierst du alle Freizeit, das Leben wird hart auszuhalten und du verfluchst dich, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Aber wenn du deine Kinder aufwachsen und jeden Tag mehr erreichen siehst, erlebst du echte Freude und wahren Stolz. Wenn du weißt, dass deine Kinder deinen Tod überleben und sie selbst auch wieder Kinder haben werden, die den Tod ihrer Eltern überleben und dass die Kette der Generationen unseres Volkes andauern wird, selbst dann, wenn du lange fort bist – dann ist es viel leichter dem Tod ins Gesicht zu sehen.

Es genügt dabei nicht, jemanden ins Leben zu bringen. Du musst ihnen auch helfen, den Sinn des Lebens zu finden. Du musst die, die du gezeugt hast, lehren. Aber du musst auch die lieben, die du lehrst. Also bring deinen Kindern auf die richtige Art und Weise die Traditionen unseres Volkes bei. Und wenn du das richtig machst, mit Liebe und Hinwendung, werden sie dich mit doppelt so viel Liebe und Hinwendung belohnen. Denn sie sind von deinem Blut.

Vom individuellen Standpunkt aus gesehen, haben all unsere Leben keinen größeren Sinn. Jeder wird sterben und alles wird sterben. Es ist leicht, sich dem Pessimismus zu ergeben und zu behaupten, es wäre besser, niemals geboren worden zu sein. Aber du darfst dich nicht zu sehr auf das Individuum konzentrieren. Aus der Perspektive eines Blattes erscheint die Existenz sinnlos. Aber aus der Perspektive des Baums hat die Existenz einen großen und unbestreitbaren Sinn. Die Generationen der Menschheit sind wie Blätter, die im Winter welken und herabfallen. Aber im Frühling ersteht eine neue Generation und der Baum lebt weiter.

Das ist dem Tod widerstehen durch Blut. Was ist mit dem Tod widerstehen durch Geist?

Wir wollen hier nicht das Thema der individuellen Seele diskutieren, das wurde schon von größeren Männern wie Platon und Aristoteles gemacht. Statt dessen konzentrieren wir uns auf den Geist unseres Volkes. Wo kann man ihn sehen? Wahrscheinlich kann man den Geist selbst nicht sehen, aber man kann seine körperlichen Inkarnationen sehen. Du selbst bist die Verkörperung dieses Geistes, speziell in deinen großen Momenten. Und Leute, die ähnlich sind wie du, sind ebenfalls die Inkarnation dieses Geistes, insbesondere diejenigen, die mutig, kreativ, gut, weise, intelligent oder schön sind. Während du das Blut bewahrst, bewahrst du auch den Geist.

Aber es gibt einen sichtbareren Aspekt des Geistes unseres Volkes: Große Werke. Alle großen Werke der Kunst, Wissenschaft und Technologie, geschaffen von Mitgliedern unserer Rasse, sind sichtbare Effekte unseres Geistes. Jedes kreative Werk eines Volksmitglieds ist sowohl Effekt, als auch Beweis der Existenz dieses Geistes. Und du kannst einer dieser Erschaffer werden! Starte klein, indem du dir die Werke anderer ansiehst. Versuche herauszufinden, was dich fasziniert. Und dann probiere es einfach aus – fang mit dem Schaffen an!

Erste Schritte sind immer schwer. Tue dich mit anderen zusammen, die dir helfen, deine Arbeit zu bewerten und zu verbessern. Es gibt so viel da draußen: Musik, Literatur, Film, Malen, Zeichnen, Bildhauerei, Photographie, Heimwerken, Dekoration, Chemie, Kochen, Brauen, Sport, Reisen, Bergsteigen, Segeln. Probiere einfach aus und bleib bei dem, was du gut kannst und was dir gefällt.

Und versichere dich, daß was du schaffst, für unsere Rasse von Bedeutung ist. Wenn du Musiker, Dichter, bildender Künstler bist – erforsche die Varietät europäischer Traditionen. Wenn du ein Fotograf oder Reisender bist – erforsche unser Land und unsere Natur. Ehre unsere Tradition, indem du sie lebst und teile deine Erfahrung mit anderen, speziell der jungen Generation.

Dem Tod zu widerstehen erfordert Mühe und Opferbereitschaft. Eine Familie zu haben (eine echte Familie, also Frau und Kinder, statt Freundin und Hund) erfordert, dass du einen Großteil deiner Zeit für sie aufbringst und deine Lieben zur obersten Priorität machst. Die meisten Leute machen den Fehler, alle ihre freie Zeit nach der Arbeit und den familiären Verpflichtungen zum Entspannen zu verschwenden. So hören sie auf, irgend etwas anderes zu tun, das Bedeutung in ihrem Leben hatte. Falsch! Mach es anders herum: Opfere die Nächte in der Kneipe, das Surfen im Netz oder andere kleinliche und sinnlose Freuden. Bleib bei Dingen, die wichtig sind: Sport treiben, ein Instrument spielen, ein Album aufnehmen, eine andere Sprache lernen, einen Artikel oder ein Geschichte schreiben. Wenn du sinnlose Angewohnheiten stoppst, Verzögerungen, Kurzzeitfreuden, wirst du genug Zeit haben um dein Überleben sowohl über Blut, als auch über Geist zu sichern.

Wenn du nicht das Talent hast, selbst etwas Kreatives zu tun, dann unterstütze die, die das tun. Mit deiner Aufmerksamkeit, deinem Lob und deinem Geld. Aber verschwende dein Geld nicht an große „Bestseller“ Produkte. Dahinter stehen Riesenfirmen, die sich einen Scheiß für dich und deine Zeit interessieren. Wenn du stirbst, finden sie andere Konsumenten, um ihre Rechnungen bezahlen zu können. Ignoriere Hollywood – lass sie verhungern! Wenn du wirklich einen Mainstreamfilm ansehen oder ein kommerzielles Album hören musst, dann lade das Zeug einfach im Netz herunter. Wenn du wirklich ein beliebtes Buch lesen willst, dann leihe es in der Bücherei.

Sie interessieren sich eh nicht für dich und sie unterstützen ein System, das nur dazu da ist, dich und deine Familie zu zerstören. Also scheiß auf die!

Es gibt hunderte unabhängiger Musiker, Schriftsteller, Filmemacher und Künstler. Viele von ihnen unterstützen das Überleben unseres Volkes. Dein Lob macht einen Unterschied für sie. Schreib ihnen eine Mail oder kommentiere auf ihrer Netzpräsenz, zeige deine Dankbarkeit. Oder noch besser – sprich sie persönlich an, wenn du die Chance hast und danke ihnen für das, was sie tun. Und unterstütze sie mit deiner Brieftasche. Wenn du ihnen nur 10% dessen zahlst, was du für die offizielle „Unterhaltung“ ausgibst, wird das eine tausendmal größeren Unterschied für unsere Kultur machen.

Es gibt Leute, die 24/7 nur an der Zerstörung unseres Volkes arbeiten. Um es direkt zu sagen – es gibt Leute und Organisationen, die jeden Tag und jede Nacht daran arbeiten, alles, was du je geschaffen hast – in Blut und Geist – zu vernichten. Ihr Ziel ist, alles zu zerstören, das deinen Tod überstehen kann. Sie wollen dir den Sinn und die Bedeutung deines Lebens und deines Todes wegnehmen. Und sie verdienen auch noch gut damit! Wie auch immer, es gibt Leute und Organisationen – nur ein paar, aber viel wertvoller, intelligenter und mutiger als unsere Feinde – die 24/7 daran arbeiten, unser Volk zu bewahren. Sie haben ihre freie Zeit und ihr persönliches Vergnügen geopfert, um unsere Sache voranzubringen. Sie haben außerdem oft ihr persönliches, familiäres und berufliches Leben aufgegeben, um an der Frontlinie des wahren Kulturkriegs stehen zu können: Dem okkulten Krieg.

Von manchen von ihnen hast du gehört – sonst würdest du diese Webseite nicht aufrufen. Unterstütze sie auf die gleiche Art – mit Lob und Geld. Die guten Jungs arbeiten daran, dass deine Errungenschaften erhalten bleiben und dass du dem Tod ein Schnippchen schlagen kannst. Wenn du willst, dass sie weiter das richtige tun – hilf ihnen, ihre Rechnungen zu bezahlen. Wenn du willst, dass andere sie im Kampf unterstützen – spende mehr, damit es mehr professionelle Aktivisten geben kann.

Und wenn du kreativ bist: Nimm Kontakt auf und mach mit. Manche sind eher für Straßenpolitik geeignet, für Gemeinschaftsarbeit, andere für eher einsame Arbeit wie Computerdesign, Artikel schreiben, Korrektur lesen, übersetzen. Es gibt viel zu tun. Unsere Rasse ist in einer extremen Situation: Alle Hände werden gebraucht!

Wie Dominique Venner in seinem letzten Statement schrieb: „Wir sollten auch bedenken dass, wie Heidegger es so brilliant in „Sein und Zeit“ formuliert hat, die Essenz des Menschen seine Existenz in dieser und nicht in einer anderen Welt ist. Hier und jetzt entfaltet sich unser Schicksal, bis zur letzten Sekunde. Und die finale Sekunde ist genauso wichtig wie der Rest der Lebensspanne. Deshalb muss jeder von uns er selbst bleiben, bis zum letzten Moment. Indem man wirklich wollend das eigene Schicksal entscheidet, besiegt man das Nichts. Und es gibt keinen Ausweg aus dieser Notwendigkeit, denn wir haben nur dieses Leben, in welchem es unsere Pflicht ist, voll und ganz wir selbst zu sein – oder nichts zu sein.“

Jeder stirbt und alles stirbt. Aber der Ruhm deiner Taten wird nicht sterben. Deine Blutlinie (was gleichbedeutend mit unserer gemeinsamen Blutlinie ist!) wird nicht sterben. Also fang an zu arbeiten, tu diese Taten und fang an diese Blutlinie zu beschützen!

Du wirst sterben! Das ist unausweichlich. Menschen, die auf diese Erde geboren sind, beschreiten ihren eigenen Weg, aber jeder dieser Wege führt dorthin, wo unsere Ahnen aufgehört haben. Es gibt kein Zurück und keinen anderen Weg.

Du bist sterblich! Lebe und handle entsprechend. Verbringe dein Leben damit, dein Volk zu retten. Widerstehe dem Tod!

(Ostrogniew bedankt sich unter dem Artikel bei Greg Greg Johnson, Dominique Venner, Martin Heidegger, William Pierce, Rigveda, Iliad, Delphic Maxims, Poetic Edda, Tomislav Sunić, Friedrich Nietzsche,und dem Deutschen Black Metal für Inspiration.)

Nachwort

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Es wird hier besonders deutlich, dass die beiden großen abrahamitischen Religionen (das Judentum kennt kein Jenseits) unsere Sorge, nur endlich zu sein, mit einer rein individualistischen Antwort bedenken: Dieses Leben sei nur eine Prüfung, deren Ausgang entscheidet, wie wir das Jenseits – das echte Leben – verbringen werden, wobei die allermeisten Seelen anscheinend ein wirklich grausiges Schicksal – die ewige Verdammnis – teilen. Dabei haben die Gläubigen ein wirklich naives Vertrauen darauf, dass sie selbst, wie sündig oder fromm sie auch immer gelebt haben mögen, diesen Weg ins Tal der Hoffnungslosigkeit, diesen Weg ohne Wiederkehr, nicht gehen werden. Das natürliche Gefühl, zur „richtigen“ Gruppe zu gehören, wird, weil es aus seinem ethnischen Kontext herausgelöst wurde, dazu führen, dass Christen, welche gegen Gottes angebliche Gebote verstoßen, trotzdem glauben, des Himmels würdig zu sein (schon im achtzehnten Jahrhundert grassierte unter Christen gar der Gedanke der „Allerlösung“, die Vorstellung, dass kein Mensch so schlecht sein könne, dass er die Hölle verdient hbae), während es andererseits für einen Moslem anscheinend völlig ausreicht, zur „Ummah“, zur Gemeinschaft der Gläubigen zu gehören, um sich seiner Eintrittskarte ins Paradies sicher zu sein, egal welche Sünden und Verbrechen er begeht.

Die rein individuelle Betrachtung des Problems mit dem „Seelenheil“ ist also dezidiert anti- rassisch, begünstigt die christliche „Fernstenliebe“ (Schmarotzer aller Welt vereinigt euch und kommt zu uns!) und die islamische Hybris (die IS- Gegner unter den Moslems – das ist zumindest nach meiner Erfahrung die Mehrheit – sagen auch nicht „die IS- Leute sind Moslems, die Sünden begehen und sich gegen Allah versündigen“, sondern schlicht „das sind keine (echten) Moslems).

Wenn unsere Körper die „Hardware“ sind und unsere Seelen die „Software“, dann ist festzustellen, dass auf bestimmter Hardware nur bestimmte Software läuft, d.h. ich gehe davon aus, dass menschliche Seelen nicht von allen Merkmalen der sterblichen Existenz befreit sind, dass es männliche und weibliche Seelen gibt und eben auch germanische, türkische, arabische, afrikanische, asiatische Seelen.

Wenn das so ist, dann gibt es auch nicht ein Jenseits, sondern mehrere „Jenseitse“, in denen die Seelen getrennt nach Stammeszugehörigkeit verweilen.

Das bedeutet, dass für unsere Seelen eine Wiedergeburt auch nur möglich ist, wenn sich eine europäische „Hardware“ findet, in welche die Seele inkarnieren kann. In einem andersrassigen Gefäß würden unsere Seelen nicht funktionieren. Deshalb habe ich für mein Nachwort das Headerbild von „Ahnenreihe“ ausgewählt, weil es diesen Umstand sehr schön verdeutlicht.

Somit ist unser Seelenheil keine individuelle Sache mehr, sondern eine völkische, von allgemeinem Interesse für unser gesamtes Volk.

Wenn es uns nicht gelingt, den europäisch- arischen Menschen auf Erden zu bewahren, dann wird es auch keine Möglichkeit mehr für unsere Seelen geben, auf der Erde zu inkarnieren und das Weltgeschehen zu beeinflussen. Und wie Greg Johnson einmal sagte: Das Ende der Weißen wird das Ende der Menschheit sein!

* * *

Asatru als lebendige Tradition

Von Collin Cleary, übersetzt von Tekumseh. Das Original Asatru as a Living Tradition erschien am 22. Oktober 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. [Das letzte Bild wurde vom Übersetzer eingefügt; Leseempfehlungs-Linkliste am Schluß von Deep Roots.]

Vorbemerkung des Autors:
Dieser Essay beruht auf einem Vortrag, der vor Mitgliedern der Asatru-Volksversammlung (Asatru Folk Assembly; kurz: AFA) am 16. Oktober, beim Wintertreffen in den Pocono-Bergen gehalten wurde. Ich möchte Steve und Sheila McNallen, Brad Taylor-Hicks und all den anderen für die Einladung danken und für ihre Gastfreundschaft und Freundschaft. Heil der AFA!

New Grange Hall

New Grange Hall

Letzten Monat habe ich die Erwerbung einer neuen Farmhalle durch die AFA mit einem Artikel gewürdigt, der den Titel „Was die neue Farmhalle für uns bedeutet“ trägt. Er wurde auf der Counter-Currents-Webseite veröffentlicht. Darin lege ich an einer Stelle dar:

Es wird faszinierend sein, die neuen Formen künstlerischen Ausdrucks zu sehen, die sich herausbilden werden, sowie Mitglieder der AFA damit beginnen, dieses nüchterne und moderne amerikanische Bauwerk zu verzieren. Und neue Formen der Zeremonie, Theologie und Gemeinschaft werden sich dort auch entwickeln. Alle von ihnen werden das Resultat eines dynamischen Wechselspiels zwischen dem Alten und dem Neuen sein. Diese Arbeit wird sich am Gebäude selbst manifestieren und die neu-alten Formen werden sich im Inneren entfalten. Parallel werden sie diesen Prozess nachvollziehen, der in jedem von uns vonstatten geht, wenn wir lernen, den Göttern unserer Ahnen getreu zu sein.

Ehrlich gesagt wollte ich mit dieser Aussage bewusst provokant sein. Ich wollte die Idee, dass die Neue Farmhalle einfach ein Ort ist, an dem das Alte neu geschaffen wird, scharf in Frage stellen. So eine Idee ist verständlich. Wir neigen dazu, Asatru im Wesentlichen als eine Wiederbelebung von etwas Altem zu sehen, als eine Rückgewinnung von etwas Verlorenem. Das ist es auch, sicherlich. Aber ich möchte vorschlagen, es als viel mehr als das zu sehen. Es ist eine lebende Tradition, nicht etwas, was jemals beendet und abgeschlossen war. Die Teilnahme an dieser Tradition bedeutet für uns, dass wir auch etwas von uns hinzufügen, es sacht in neue Pfade zu lenken. Ich meine, was das ermöglicht, ist genau die Tatsache, dass Asatru eine Volksreligion ist: Eine Religion von und für ein bestimmtes Volk. Das ist etwas, was die Mitglieder der AFA wissen, zumindest unbewusst. Aber womöglich bewerten sie die daraus erwachsenden Vorteile nicht ausreichend positiv.

Tommy Ferguson mit seinem Werk.

Tommy Ferguson mit seinem Werk.

Beginnen wir damit, die Sicht mancher von uns zu prüfen, Asatru sei ein Bündel von Lehren oder Überzeugungen, die wiedergewonnen oder rekonstruiert werden müssten. Sogar in jenen Situationen, in denen ein „Asatruer“ seine Religion nicht rein und klar auslegen kann, wird er trotzdem die Bedeutung vieler Aspekte implizit erfassen. Wie kommt das? Die Antwort ist recht simpel. Das Christentum hat Asatru verdrängt. Die meisten von uns wurden christlichen Glaubens erzogen. Und sogar für jene Glücklichen von uns, die nicht als Christen erzogen wurden, ist diese Religion die vertrauteste. Darum gibt es die Tendenz, andere Religionen so zu verstehen, wie die Christenheit „Religion“ begreift. Wir müssen an dieser Stelle vorsichtig sein, denn diese Neigung ist sehr oft auch dann vorhanden, wenn wir uns ihrer nicht bewusst sind.

Der Religionstyp des Christentums kann als doktrinell oder auf Glaubenssätzen beruhend, beschrieben werden. Die andere Sorte von Religion ist völkisch oder ethnisch. Diese Unterscheidung hat damit zu tun, wie die Mitgliedschaft in der Religion definiert ist. Volksreligionen sind bestimmten Völkern oder Rassen eigen. Der Hinduismus und das Judentum lassen sich als Beispiele anführen – und Asatru. Jemand ist automatisch Mitglied der Religionsgemeinschaft, weil er als Mitglied der ethnischen Gruppe zur Welt kommt. Das wird natürlich sofort folgenden Einwand provozieren: „Ist Hochwürden Michael Schmidt, der Baptistenprediger, der neben mir wohnt, automatisch ein Mitglied der Asatru, einfach weil seine Abstammung germanisch ist?“ Die Antwort ist tatsächlich „ja“. Aber auf diesem Punkt werde ich später zurückkommen.

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Das Wesentliche

Eostre-Sonnenaufgang

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Essence erschien am 4. April 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Tag.

Wenn wir überleben sollen, dann bedeutet das, daß wir bestimmen müssen, wer „wir“ sind. Das ist so grundlegend, so offenkundig, so wesentlich, daß es erstaunlich ist, wie wenige Leute viel darüber nachdenken.

Die Schwarzen haben sehr wenig Schwierigkeiten damit, zu bestimmen, wer sie sind. Sie wissen es auf einen Blick. Sie wissen es instinktiv. Und so primitiv sie sein mögen, so sind sie doch rasseorientiert in einem Maß, das Weiße beneiden würden, wenn Weiße eine Unze Vernunft hätten. Was denken Sie, worum es bei Ferguson ging? Was denken Sie, worum es beim blockweisen Wählen geht? Rasse kommt für sie an erster Stelle – und sie spüren sie in ihren Knochen.

In ähnlicher Weise wissen die Nation-of-Aztlan-Leute, wer einer von ihnen ist, und wer nicht. Sie nennen alle Weißen „Kolonisatoren“ – sogar spanischsprachige Weiße – und sie sagen, daß Nordamerika ihr Kontinent ist, nicht unserer. Sie fordern Territorium – exklusives Territorium – sodaß ihre Rasse Nahrung und Lebensraum und Selbstregierung haben kann. Sie mögen unterschiedlicher Meinung bezüglich der Wirtschaft und der idealen Gesellschaftsstruktur sein, die sie in der neuen Nation haben möchten, sie sie aus den Vereinigten Staaten herauszuschneiden beabsichtigen. Aber sie alle stimmen darin überein, daß sie diese Nation herausschneiden müssen – und sie alle stimmen überein, daß diese Nation ihrer Rasse und nur ihr allein gehören wird. Das ist wesentlich. Alles andere ist debattierbar. Rassische Identität ist vorrangig. Sie sind eine Rasse, die zu überleben beabsichtigt.

In ähnlicher Weise haben ostasiatische Völker ein sehr starkes Volkstumsgefühl. Sie bewahren ihre rassische Integrität, und es gibt einen verschwindend kleinen Prozentanteil nichtasiatischer Einwanderung in ihre Heimatländer. Sie wissen, wer sie sind. Fast ohne Ausnahme definieren sie sich über die Abstammung – die Verehrung der eigenen Vorfahren ist unter Asiaten eine starke Tradition -, und die genetische Integrität ihrer Nationen ist sicher.

Aber ersuchen Sie ein paar weiße Amerikaner oder Europäer, ihr Volk zu definieren – zu definieren, wer „wir“ sind -, und Sie werden eine solche Masse widersprüchlicher Antworten erhalten, daß Sie es aufgeben werden, irgendeine konsistente Antwort auf Ihre Frage zu bekommen. Sie werden wahrscheinlich mehr rationale Antworten von anderen Rassen bekommen, wenn Sie sie zu definieren ersuchen, wer wir sind. Andere Rassen haben den weißen Westen lange – und recht rational – als rassische und kulturelle Einheit betrachtet.

Ein Teil der weißen Verwirrung darüber, wer wir sind, liegt zweifellos an der allgegenwärtigen Propaganda der jüdisch kontrollierten Medien und Bildungseinrichtungen, die sagen, daß „es Rassen nicht gibt“, daß Rassenvermischung wünschenswert ist und daß die weiße Identität die unerläßliche Voraussetzung für alles Böse in der Welt ist. Diese Propaganda fügt weißen Psychen und unschuldigen jungen weißen Seelen unzweifelhaft realen Schaden zu. Und die Betreiber dieser Propaganda verdienen alles, was an Maßnahmen notwendig ist, um ihre hasserfüllten Lügen zu stoppen. Aber ihre Propaganda erklärt die Verwirrung der Weißen um ihre Identität nicht völlig.

Ein Teil der Verwirrung um unsere Identität ist von religiöser Natur.

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Eurozentrismus und Halloween

Von Hugh MacDonald

10:41 min

Quelle: An Amateur History of Halloween (Counter-Currents Publishing)

Die Slawen, Teil 2: Alltag, Wirtschaft, Religion

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Von „bedo“, aus dem Historie-Magazin „Karfunkel“ Nr. 80 Februar – März 2009, demselben Heft, in dem auch Götter, Götter, Götter, Teil 4: Die Macht der alten Mütter erschienen ist.

* * *

Das Thema Slawen ist einfach zu umfangreich, um es in einem einzigen Titelthema abzuhandeln. In der letzten Ausgabe haben wir uns ausführlich mit der Geschichte der Slawen beschäftigt – wo kamen sie her, wo haben sie sich angesiedelt, welche verschiedenen Stämme gab es, mit welchen Nachbarn hatten sie wann Auseinandersetzungen und vieles mehr. Nun wollen wir uns intensiv dem Leben der Slawen widmen: Alltag, Gesellschaft, Tracht und Schmuck; Religion und Kult, Tempel und Heiligtümer; Burgen und Festungen; Handelsplätze und Wirtschaft. Archäologisch sind die Hinterlassenschaften dieses Volkes gut dokumentiert, und auch die Historiographien haben uns sehr interessante Einblicke in die slawische Welt überliefert. Eindrucksvolle Rekonstruktionen in Holstein, Mecklenburg und Vorpommern geben uns ein anschauliches Bild des Lebens dieses Volkes, das aus der Sicht der christlichen Chronistik viel zu lange als Barbaren angesehen wurde. Wollen wir also mit diesem Vorurteil aufräumen und die Slawen so zeigen, wie sie wirklich waren!

BURGEN UND FESTUNGEN

„Die Burg [Mecklenburg] wird Grâd genannt, das heißt große Burg. Südlich von Grâd befindet sich wiederum eine Burg, die in einem See erbaut wurde. So bauen die Slawen die meisten ihrer Burgen: Sie gehen zu Wiesen, reich an Wasser und Gestrüpp, stecken dort einen runden oder viereckigen Platz ab nach Form und Umfang der Burg, wie sie sie beabsichtigen, graben ringsherum und schütten die ausgehobene Erde auf, wobei sie mit Planken und Pfählen nach Art einer Bastion gefestigt wird, bis die Mauer die beabsichtigte Höhe erreicht. Auch wird für die Burg ein Tor abgemessen, an welcher Seite man will, und man geht auf einer hölzernen Brücke aus und ein. Von der Burg Grâd bis ans Weltmeer beträgt die Entfernung elf Meilen. Heere dringen in das Land […] nur mit großer Mühe ein, denn das ganze Land besteht aus Dickicht, Wiesen und Morast.“

So äußerte sich der islamische Reisende Ibrahim Ibn Jaquub um 960/65 über den Burgenbau bei den slawischen Stämmen im Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern. Bei der hier erwähnten Burg Grâd handelt es sich um die Mecklenburg bei Wismar, die dem Land seinen heutigen Namen gegeben hat. Schon im 8. Jh. entstand hier eine erste Burganlage, nachdem die Niederung weitgehend trockengelegt worden war. Sie diente den obodritischen Stammesfürsten als Sitz. Ihre erste namentliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 995, als Otto III. der Michelenburg am 10. September eine Schenkungsurkunde ausstellte. Aus Michelenburg, das im Slawischen (Vili)Grâd heißt, wurde im Laufe der Zeit dann Mecklenburg. Sprachforscher übersetzen den Begriff mit „große Burg“, wie es auch Ibn Jaquub in seinem Bericht überliefert.

Eine typische slawische Herrscherburg: Ringwallanlage auf einer Halbinsel mit Torbau und Brücke (Rekonstruktion aus Groß Raden).

Eine typische slawische Herrscherburg: Ringwallanlage auf einer Halbinsel mit Torbau und Brücke (Rekonstruktion aus Groß Raden).

Ebenso läßt sich die Beobachtung des Chronisten, daß die Slawen ihre Burgen dort anlegten, wo die Umgebung einen natürlichen Schutz bot, archäologisch belegen. Außerdem paßten sie sie optimal an die jeweiligen topographischen Voraussetzungen an. So lassen sich die Burgen in verschiedene Typen klassifizieren: Beispielsweise legte man in bergigen Landschaften die Festungen auf Bergspornen oder –kuppen als Höhenburgen an. Hierbei mußte lediglich die Zugangsseite besonders gut befestigt werden, etwa durch einen Wall. An den übrigen Seiten reichte eine Umzäunung mit Holzpalisaden oder einfachen Hecken aus. Die häufigste Form stellen die sogenannten Niederungsburgen dar, die im Flachland konstruiert wurden und sich vorzugsweise in wasserreichen, sumpfigen Gebieten oder am Rand von Flußtälern, auf Inseln oder Halbinseln befanden. Der natürliche Schutz des umgebenden Wassers oder Sumpfes wurde dabei in das Verteidigungskonzept eingebunden.

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Die Slawen, Teil 1: Ihre Geschichte

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Von „bedo“, aus dem Historie-Magazin „Karfunkel“ Nr. 79 Dezember 2008 – Januar 2009, demselben Heft, in dem auch Götter, Götter, Götter, Teil 3: Donner und Fruchtbarkeit sowie Das „jüdische“ Khanat: Geschichte und Religion des Reiches der Chasaren erschienen ist.

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„Dieses ganze Volk der Slawen ist dem Götzendienst ergeben, ist immer unstet und beweglich und treibt Seeraub, indem es auf der einen Seite die Dänen, auf der anderen die Sachsen anfeindet. Oft und auf vielerlei Weise haben daher der große Kaiser und Bischöfe sich bemüht, diese rebellischen und ungläubigen Völker irgendwie zur Erkenntnis Gottes und zum Glauben zu bringen. Unter allen Völkern des Nordens bleibt allein das der Slawen unempfänglicher und zum Glauben weniger geneigt als die anderen. Aber Gastlichkeit und Fürsorge für die Eltern gelten bei ihnen als erste Tugenden.“
So schreibt der Chronist Helmold von Bosau 1170 über die slawischen Stämme in Nord- und Nordostdeutschland. Sie galten lange Zeit auch in der modernen Geschichtsforschung als Barbaren jenseits der östlichen Reichsgrenze – völlig zu Unrecht, wie wir im folgenden zeigen werden! Ihre Handwerkskunst, der Handel mit den anderen Völkern ihrer Zeit, ihre gesellschaftlichen Strukturen, all das war den Germanen und ihren Nachfolgern gar nicht so unähnlich. Und faszinierend sind ihre Sitten und Gebräuche, ihre Religion und die damit verwobene Mythologie bis heute.

WAS SAGEN DIE GESCHICHTSSCHREIBER?

Wo genau die Slawen herkommen, darüber streiten die Forscher bis heute. Erst seit dem 1. Jh. n. Chr. berichten antike Schriftsteller wie Plinius der Ältere, Ptolemäus von Alexandria oder Tacitus über Völker, die heute den Slawen zugerechnet werden. Eigene Aufzeichnungen haben uns diese Menschen leider nicht hinterlassen, denn sie waren eine noch schriftlose Kultur. Und auch die Archäologie kann keine konkreten Ergebnisse vorweisen, denn die materiellen Hinterlassenschaften sind nicht so eindeutig in bestimmte ethnische Gruppen einteilbar, daß sie daraus konkrete Aussagen ableiten ließen.

Rekonstruierte slawische Siedlung in Groß Raden

Rekonstruierte slawische Siedlung in Groß Raden

Wenn wir uns also auf die antiken Historiographen stützen, begegnet uns zuerst ein Volksstamm, der östlich der Weichsel gesiedelt haben soll und als Venedi, Venadi oder Veneti bezeichnet wird. Diesen Namen gibt es heute noch: die Wenden. Jordanes, der Geschichtsschreiber der Goten, berichtet im 6. Jh., die Goten hätten im 3./4. Jh. bei ihrem Aufenthalt in Südrußland die Veneter (venethi) besiegt, ein Volk, das aus demselben Geschlecht stamme wie die Slawen (sclaveni). Insgesamt zählt er drei Völker auf, die denselben Ursprung hätten: Slawen und Veneter sowie die Anten (antes). Als Siedlungsgebiet der Veneter gibt auch er den Weichselraum an, die Slawen siedelt er zwischen Weichsel und Donau an und die Anten zwischen Dnister und Don. Eine ethnische Gemeinsamkeit zwischen Venetern/Wenden und Slawen jener Zeit zweifeln manche Forscher jedoch an, weil sich ihre Keramik unterscheidet.

Den nächsten Hinweis auf den Begriff Slawen liefern oströmische Quellen, genauer gesagt der sogenannte Pseudo-Kaisarios im 6. Jh. (sclavenoi). Noch während der Regentschaft Kaiser Justinians I. (527-565) tauchten slawische Stämme, aus den Karpaten, dem unteren Donauraum und den Regionen am Schwarzen Meer kommend, in den Donauprovinzen des Oströmischen Reiches auf, wie Prokop von Caesarea, Menander Protektor, Agathias und andere berichten (sclavenoi und antes). Prokop beobachtet, daß Slawen und Anten dieselbe Sprache sprächen, dieselben Bräuche pflegten und auch ansonsten sehr ähnlich seien.

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Götter, Götter, Götter: Donner und Fruchtbarkeit

Bronzene Zeusstatue von ca. 470 v. Chr., gefunden im Meer vor Kap Artemision.

Bronzene Zeusstatue von ca. 470 v. Chr., gefunden im Meer vor Kap Artemision.

Von „bast“, aus dem Historie-Magazin „Karfunkel“ Nr. 79 Dezember 2008 – Januar 2009. Dort ist der Artikel unter dem Originaltitel „Götter, Götter, Götter, Teil 3: Donner und Fruchtbarkeit“ erschienen; das mit „Teil 3“ habe ich wie bei „Teil 4: Die Macht der alten Mütter“ weggelassen, um den irrigen Eindruck zu vermeiden, daß die anderen Teile ebenfalls hier auf Nord-Licht erschienen seien.

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Diesmal beschäftigen wir uns mit den wahrhaft merkwürdigen Gemeinsamkeiten in den Vorstellungen über die heidnischen Götter und stellen zwei davon näher vor: die Donnergötter (Zeus, Jupiter, Taranis, Donar/Thor etc.) und die Fruchtbarkeitsgöttinnen.

Wenn wir heute ein Gewitter erleben, ruft das kaum noch eine nennenswerte Reaktion hervor. Die Mutter meiner Grundschullehrerin pflegte sich jedoch bei nächtlichen Gewittern noch vollständig anzukleiden. Sie nahm eine Tasche mit den wichtigsten Papieren zur Hand und machte sich bereit, notfalls vor den Naturgewalten die Flucht zu ergreifen. Was uns heute mehr als übertrieben erscheint, war für die Menschen früherer Zeiten eine durchaus vernünftige Handlungsweise. Denn Blitz und Donner waren keine nette Garnierung eines gemütlichen Krimiabends, sondern ernstzunehmende Zeichen einer Wesenheit, der man einen Namen geben wollte, um mit ihr in Verhandlungen zu treten und sie womöglich bannen zu können.

Daß außerordentliche Naturereignisse Beweis einer göttlichen Macht waren, wurde nicht in Frage gestellt. Der Zorn der Götter war vielmehr die ganz normale Antwort auf die uralte Frage, von wem um alles in der Welt eine solch gewaltige Kraft ausgehen könne. Konnte man diese näher bezeichnen, sie Thor, Zeus, Jupiter oder Taranis nennen, rückte ein Übereinkommen mit ihr in den Bereich des Möglichen. Man konnte versuchen, den Gott mit Opfergaben gnädig zu stimmen, ihm durch Anbetung und die Errichtung von Tempeln oder Statuen zu bezeugen, welche Macht man ihm zusprach, und dies mit der Hoffnung verbinden, er möge es für obsolet halten, diese dann durch übertrieben heftige Gewitter, womöglich mit Blitzeinschlägen in die eigene Hütte zum Ausdruck zu bringen.

Der Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht

Dennoch wollten die Menschen zu keiner Zeit die Möglichkeit außer acht lassen, die Fruchtbarkeit der Felder irgendwie günstig zu beeinflussen. Also suchte man auch für sie Ansprechpartner und fand sie in den zahllosen Fruchtbarkeitsgöttinnen der vorchristlichen Religionen: Isis, Astarte, Aphrodite, Aschera, Demeter, Ceres und Inanna; die Namen sind oft austauschbar, denn die Kulte weisen eine bemerkenswerte Kontinuität auf und neigen – auch bei gänzlich verschiedenen Herkunftsregionen – dazu, einander zu ergänzen und zu bereichern.

Dabei wechselten die Gottheiten bei der Übernahme ihrer Verehrung durch andere Völker mitunter auch ihren Zuständigkeitsbereich. So war Epona beispielsweise im gesamten europäisch-keltischen Bereich für die Fruchtbarkeit zuständig. Sie galt als Göttermutter und Himmelsgöttin, avancierte in der Verehrung durch die römischen Truppen aber zu einer Pferde- und schließlich zur Kriegsgöttin. In dieser Funktion übernahm sie die Ikonographie der römischen Bellona. Aschera, die syrisch-ugaritische Fruchtbarkeitsgöttin, leitet ihren Namen von dem semitischen Begriff für einen heiligen Ort ab und wurde in Form von Kultpfählen verehrt, die die Gestalt von Bäumen hatten. Sie galt zeitweise als Ehefrau Jahwes, wurde aber auch in Beziehung zu Hathor gesetzt, deren Symbol der zwei Lotosblüten sie übernahm.

Die heilige Hochzeit

Die sogenannte „heilige Hochzeit“ war Teil sowohl des Mythos als auch des Kultes mehrerer Fruchtbarkeitsgöttinnen. Die sumerische Inanna vollzog sie mit dem Vegetationsgott Dumuzi bzw. Tammuz. Dieser in der Unterwelt gefangengehaltene Gott wurde im heiligen Ritual vom König der sumerischen Stadtstaaten repräsentiert. Seine Vereinigung mit Inanna in Gestalt ihrer Priesterin sollte die Trockenheit des Landes bannen und die Periode der Fruchtbarkeit beginnen lassen. Inanna vereinigte aber auch in sich selbst beide Geschlechter, da sie als Morgen- und Abendstern verehrt und deshalb mit den männlichen Eigenschaften der Sonne und den weiblichen Eigenschaften des Mondes ausgestattet war, weshalb sie in männlicher, weiblicher oder Zwittergestalt auftreten konnte.

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