Über die Linke und den Mythos vom „jüdischen Proletariat“

Von Andrew Joyce; Original: On The Left and the Myth of the ‘Jewish Proletariat’, erschienen am 7. August 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

„Die Last der Ausbeutung durch die Juden ist groß und ihre Schädlichkeit unbegrenzt. …Wenn wir es für möglich finden, die Revolution zu predigen, und nur gegen die Adeligen revoltieren, wie können wir dann die Juden verteidigen?“

Ukrainischer kommunistischer Revolutionär, 1876.[1]

In den Monaten unmittelbar vor seiner Krönung im Jahr 1189 wurde Richard Löwenherz sich der steigenden antijüdischen Stimmung im Volk Englands bewusst. Dieses böse Blut war das Ergebnis von Jahrzehnten des grassierenden Wuchers, der Beschlagnahmungen von Besitz, der sozialen Ungleichheiten und dessen, was der Historiker Robert Chazan als den „effektiven königlichen Schutz“ von Heinrich II. bezeichnete.[2]

Erpicht darauf, sich mit der Stimmung der Nation zu verbünden, besonders in den unsicheren frühen Tagen seiner Herrschaft, suchte Richard den Gefühlen der Massen zu gefallen, indem er Juden verbot, der Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei beizuwohnen. Die Nachricht von dem Verbot wurde vom Volk begrüßt, aber der Schritt war für Englands Juden zutiefst beunruhigend. Das Verbot wurde von den Hebräern der Nation nervös als eine Schwächung der lebenswichtigen jüdischen Beziehung zur Elite wahrgenommen. Diese Beziehung, besonders der Schutz, den sie jüdischen Kreditkaufleuten bot, war absolut wichtig für die ungestörte Fortsetzung der höchst feindseligen Finanzpraktiken der Juden unter den niedrigeren Schichten. Ohne diesen Schutz würde die Position der Juden in England nicht mehr haltbar sein. Daher traf in einem verzweifelten Versuch des Widerstands gegen einen Niedergang des jüdischen Einflusses eine Gruppe höherrangiger Juden an den Toren der Westminster-Abtei ein, die großzügige Geschenke trugen und unterwürfig sprachen. Die Mühe war vergebens.

Der jüdischen Gruppe wurde von Adeligen und Beamten der Eintritt verwehrt, und sie wurde dann wegen ihrer offenen Missachtung königlicher Befehle ausgezogen und ausgepeitscht. Nachdem diese Bestrafung ein öffentliches Schauspiel war, kam bald eine Geschichte in Umlauf unter der Landbevölkerung, dass der neue König mit allgemeinen Aktionen gegen die Juden einverstanden sei und dass die königliche Elite nun auf der Seite des Volkes stünde. In den folgenden Tagen wurden luxuriöse jüdische Häuser niedergebrannt, und Burgen, die jüdische Schuldenaufzeichnungen enthielten, wurden gestürmt und ihr Inhalt vernichtet. Diese Handlungen bauten jedoch auf der Annahme einer Rückendeckung durch die Elite auf, die es in Wirklichkeit nicht gab. Die Erwartungen der Massen wurden bald grob zerschlagen. Die Ausschließung der Juden durch Löwenherz war eine bloße Propagandamaßnahme gewesen, die ihn bei seinen Untertanen beliebt machen sollte, und die Auspeitschung der sich aufdrängenden Gruppe wurde ohne sein Einverständnis ausgeführt. In Wahrheit blieb der König der Macht des Mammons genauso verpflichtet wie seine Vorgänger. Wenn es hart auf hart kam, war die Landbevölkerung, anders als „seine“ Juden, entbehrlich. Richard verlor keine Zeit, die Rädelsführer der antijüdischen Aktionen zusammenzufangen und hinzurichten, einschließlich selbst jener, die jüdisches Eigentum versehentlich beschädigt hatten. Er erteilte dann Befehle an „die Sheriffs Englands, alle solchen Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern.“[3] Nach dieser Niederschlagung des Volkes sollten die Juden Englands erneut unter einem hohen Maß von königlichem Schutz verbleiben, bis „Löwenherz“ das Land verließ, um in den Dritten Kreuzzug zu ziehen – ironischerweise ein Unternehmen, das Menschen in fremden Nationen von der Tyrannei von „Ungläubigen“ befreien sollte. Die gesamte Affäre bleibt eine perfekte Veranschaulichung der jahrhundertealten symbiotischen Beziehung zwischen Juden und unseren einheimischen Eliten, und für die Bedrohung durch den parasitischen Kapitalismus, der sie aneinanderbindet.

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Juden debattieren über das Weißsein

MORGENWACHT

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original Jews Debate Whiteness erschien am 21. Juni 2017 auf Age of Treason.

Nichtweiße Kritiker des neuen Hollywood-Remakes von Wonder Woman, speziell der Besetzung der ehemaligen Miss Israel, Gal Gadot, in der Hauptrolle, haben unter Juden eine Diskussion darüber ausgelöst, ob Gadot und Juden allgemein „weiß“ sind.

Nichts an ihrem Austausch wird regelmäßige Leser hier überraschen, aber es könnte bei der Aufklärung von Weißen helfen, die sich gerade mit Identität, Rasse und dem Judenproblem auseinanderzusetzen beginnen. Unter dem gegenwärtigen weißenfeindlichen, pro-jüdischen Regime sind die meisten Weißen dazu konditioniert, sich wohler damit zu fühlen, Juden sich über „Antisemitismus“ und ihr Weißenproblem beklagen zu hören, als umgekehrt.

Also bitte sehr, diese Konversation ist für euch.

Wenn ihr über die oberflächlichen Details hinaussehen könnt – diese Schauspielerin, dieser Film, im Jahr 2017 -, dann bekommt ihr hier einen Blick auf das jüdische Verhalten über…

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Die Stasi-Wurzeln der deutsch-jüdischen „antirassistischen“ Linken und ihr Programm zur Zerstörung des ethnischen Deutschland

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original Stasi Roots of the German-Jewish „Anti-Racist“ Left and Its Program of Destroying Ethnic Germany erschien am 5. Oktober 2015 im Occidental Observer. [Anm.d.Ü.: Bitte nicht verärgert zusammenzucken, weil Anetta Kahane im ersten Satz als „deutsche“ Antirassistin bezeichnet wird; ihr wahrer ethnischer Hintergrund wird nachfolgend sehr wohl hervorgehoben.]

Für die professionelle deutsche „Antirassistin“ Anetta Kahane war die vergangene Woche eine sehr gute Woche. Denn eine ihrer vielen Organisationen ist dazu bestimmt, die Kampagne zur Ausschaltung von Opposition gegen die Einwandererinvasion auf Facebook anzuführen.

Dieses harte Vorgehen gegen die Redefreiheit auf Facebook ist nun nach einem Treffen zwischen Angela Merkel und Mark Zuckerberg eine der höchsten Prioritäten der deutschen Regierung und bedeutet, daß fürderhin alle Kritik an der Einwandererinvasion streng eingeschränkt werden wird. Solch eine riesige Initiative wird eine Armee loyaler und vertrauenswürdiger Funktionäre brauchen, und wer wäre besser als Fräulein Kahane und ihr „Netz gegen Nazis“, um zu zeigen, daß sie es ernst meinen. Nur um sicherzustellen, daß gewöhnliche Deutsche die Botschaft richtig verstehen, hat die Regierung den Führer der dissidenten Bewegung PEGIDA wegen einwandererfeindlicher Kommentare angeklagt, die er auf Facebook machte.

Im lukrativen Sektor des Antirassismus ist Anetta Kahane zweifellos eine gerissene und weitsichtige Unternehmerin. Sie erkannte früher als die meisten, daß riesige Mengen an Geld damit zu machen sind, indem man die Sorgen gewöhnlicher Bürger wegen der Einwanderung als Angstmeldungen wegen „Neonazis“ aufmacht, und sie arbeitete hart daran, diese Industrie hochzufahren und in die Geldmaschine zu verwandeln, die sie heute ist.

Wie so viele jüdische Führer in Europa heutzutage äußert Kahane ziemlich dreist ihren Wunsch nach der Zerstörung des weißen Europa. „Man muß die Einwanderungspolitik in Europa wirklich ändern. Dies ist sehr wichtig; Man muß das Bildungssystem und das Selbstverständnis der Staaten ändern. Sie sind nicht mehr nur weiß oder nur schwedisch oder nur portugiesisch oder nur deutsch. Sie sind multikulturelle Orte in der Welt.“

Es war ihre Gründung einer Organisation namens Amadeu Antonio Stiftung im Jahr 1998, die ihr Sprungbrett zum Ruhm gewesen ist. Diese gut finanzierte Truppe zielt darauf ab, jeden weißen Widerstand gegen die Einwanderung als „neonazistisch“ anzuschwärzen, und arbeitet zu diesem Zweck eng mit Magazinen wie Stern und Die Welt zusammen. Nach dem Vorbild der Stephen-Lawrence-Kampagne im Vereinigten Königreich geschaffen, erhält sie großzügig Mittel von der deutschen Regierung, der EU und einer Schar internationaler NGOs einschließlich der Ford Foundation.

Ihre Arbeit hat ihr eine große Bekanntheit eingebracht, und die Medien treten häufig wegen ihrer Ansichten an sie heran. Sie kommt dem gerne nach. Außer vielleicht, wenn es um eine Sache geht.

Dies ist ihre Rolle als Kollaborateurin für die Stasi, das DDR-Ministerium für Staatssicherheit, zwischen 1974 und 1982. Ab dem Alter von neunzehn war Kahane – Deckname „Victoria“ – eine enthusiastische Informantin oder inoffizielle Mitarbeiterin (IM) und lieferte monatliche Geheimberichte über die politische Zuverlässigkeit Dutzender Mitstudenten, Journalisten, Schauspieler und Schriftsteller, unter die sie sich mischte.

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„Die Islamisierung Europas – eine gute Sache“

islam-und-judentum

Von Kobi Nahshoni, übersetzt von Osimandia

Vorwort der Übersetzerin:

Der nachfolgende Artikel von Kobi Nahshoni  ist eine Übersetzung aus dem englischsprachigen israelischen Nachrichtenportal Ynetnews, das leicht über die Suche mit einer Suchmaschine gefunden werden kann. Der Artikel erschien  am 11.11.2012 unter dem Titel ‘Islamization of Europe a good thing’. Übersetzt von Osimandia, die Links stammen nicht aus dem Original, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Während die Bedenken wegen der zunehmenden Zahl von Moslems in Europa wachsen, scheint es, dass nicht jedermann deswegen besorgt ist, einschließlich eines israelischen Rabbiners, der das Phänomen begrüßt.

Rabbi Baruch Efrati, Vorsitzender einer Jeschiwa [Talmudhochschule] und Gemeinderabbiner in der Westbank-Siedlung Efrat, glaubt, dass die Islamisierung Europas tatsächlich eine gute Sache ist.

„Mit der Hilfe Gottes, werden die Nichtjuden dort eine gesündere Lebensweise größerer Bescheidenheit und Rechtschaffenheit annehmen, und nicht die des heuchlerischen Christentums, das zwar rein erscheint, aber von Grund auf verdorben ist” erklärte er.

Rabbi Efrati wurde von einem Studenten der Orientalistik, der den jüdischen Standpunkt zu dem in den vergangenen Jahren ablaufenden Prozess in Europa wissen wollte, gebeten, sich zu dem Thema zu äußern.

Rabbi Baruch Efrati

Rabbi Baruch Efrati

In Folge der Wahl einer Hijab tragenden moslemischen Frau zur Bürgermeisterin der bosnischen Stadt Visoko zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents, fragte der Student den Rabbi auf der Website Kipa: „Wie können wir gegen die Islamisierung Europas kämpfen und Europa zurück in die Hand von Christen und Moderaten geben?“

Efrati schrieb in seiner Antwort, dass die Islamisierung Europas aus ethischen und theologischen Gründen besser sei als ein christliches Europa – als Bestrafung der Christen für die Judenverfolgung und auch aufgrund der Tatsache, dass das Christentum im Gegensatz zum Islam von einem halachischen Standpunkt aus als Götzendienerei angesehen wird.

„Juden sollten darüber frohlocken, dass das christliche Europa seine Identität als Strafe dafür verliert, was es uns in den Hunderten von Jahren angetan hat, während wir dort im Exil waren,” führte der Rabbiner als ethische Begründung dafür an, warum er Moslems bevorzugt, und zitierte schockierende Beschreibungen aus der Rishonim- Literatur (die von führenden Rabbinern aus dem 11. bis 15. Jahrhundert verfasst wurde) über Pogrome und Massenmorde von Christen an Juden.

„Wir werden den Christen Europas niemals verzeihen, dass sie Millionen unserer Kinder, Frauen und Greise abgeschlachtet haben… nicht nur während des Holocausts in jüngerer Zeit, sondern über Generationen hinweg und in der beständig gleichbleibenden Art und Weise, die allen Gruppierungen des heuchlerischen Christentums gemein ist…

„Und heute verliert Europa seine Identität zu Gunsten eines anderen Volkes und einer anderen Religion, und es werden keine Überreste oder Überlebenden von der Unreinheit des Christentums bleiben, das so viel Blut vergossen hat, dass es nicht mehr dafür sühnen kann.“

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„Django Unchained“: Ein weiterer jüdischer feuchter Traum

„Leben, Freiheit und das Streben nach Rache“

„Leben, Freiheit und das Streben nach Rache“

Von Trevor Lynch (alias Greg Johnson), übersetzt von Deep Roots. Das Original Django Unchained: Another Jewish Wet Dream erschien am 29. Januar 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

 

Quentin Tarantinos letzter Film, Inglourious Basterds (2007), erzählt die Geschichte einer Gruppe amerikanischer Juden, die sich mit einem Nichtweißen zusammentun (einem indianisch-weißen Mischling aus Tennessee mit einem italienischen Namen wie Tarantino selbst), um während des Zweiten Weltkriegs böse weiße Männer und Frauen (Nazis) zu foltern, zu verstümmeln und abzuschlachten. „Terds“, wie er kurz heißt, ist eine ausgefeilte Fantasie über jüdischen Sadismus und Rache. Tarantinos Produzent, Lawrence Bender, sagte ihm: „Als dein Produktionspartner danke ich dir, und als Mitglied des jüdischen Stammes danke ich dir, motherfucker, denn dieser Film ist ein verdammter jüdischer feuchter Traum (a fucking Jewish wet dream).“

Reizende Leute.

Tarantinos neuester Film Django Unchained (2012) erzählt die Geschichte eines ehemaligen schwarzen Sklaven, Django (Jamie Foxx), der von einem umherziehenden deutschen Zahnarzt, Dr. Schultz (Christoph Waltz) zum Kopfgeldjäger ausgebildet wird. Django und Schultz versuchen dann, Djangos Ehefrau Broomhilda (sic) ausfindig zu machen und zu kaufen. Sobald Broomhilda entdeckt ist, geht Django dazu über, zahllose böse Weiße zu massakrieren: Sklavenhalter, deren Schwestern, zahnlose inzuchtgezeugte Redneck-Idioten, Sklavenhändler und die Pferde, auf denen sie herbeiritten – anscheinend mit Explosivgeschossen, angesichts der Geysire von Blut, der abgetrennten Gliedmaßen und fliegenden Innereien, die abgesehen davon, daß sie Übelkeit und nervöses Lachen hervorrufen, dem Film ein ermüdendes, absurdes Gefühl verleihen.

Die Sklaverei war eine böse Institution, die schwarzen Sklaven und freien Weißen gleichermaßen von Amerikas kleiner, soziopathischer Kapitalistenklasse angetan wurde, zu denen solche verehrten „Gründerväter“ wie Washington und Jefferson gehörten, die zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Klasse eine Menge hochgestochenes Geschwätz über Rechte, Freiheit und Gleichheit benutzten, um den Pöbel dazu zu bringen, in einem Sezessionskrieg gegen England zu kämpfen und zu sterben.

Als Amerika gegründet wurde, war es ein rassisch und kulturell überwiegend homogenes Land, aber es war nie wirklich eine organische Gemeinschaft, in der soziale Ungleichheiten sich dadurch rechtfertigen mußten, dem Gemeinwohl zu dienen. Stattdessen war es eine liberale Gesellschaft, in der Individuen, die „Rechte“ besaßen, welche Erwägungen des Gemeinwohls übertrumpfen, sich durch Mittel zu bereichern suchten, die eine anständige Gesellschaft nicht erlaubt hätte, einschließlich der Sklaverei.

Idealerweise wäre Amerika eine klassische republikanische Gemeinschaft mit einer breiten Mittelklasse selbständiger Bauern, Gewerbetreibender, Handwerker und Kaufleute gewesen. Um den Verlust an Freiheit zu verhindern, der kommt, wenn wenige reiche Männer schließlich Massen armer Männer beschäftigen, wären unternehmerische Individuen in Schach gehalten worden, sodaß es wenige Arbeitgeber und wenige Arbeitnehmer gegeben hätte. Kurz gesagt, wären Kapitalismus und Ungleichheit dem Gemeinwohl untergeordnet worden.

Die zweitbeste Option wäre die Regulierung des Kapitalismus durch eine starke politische Allianz unabhängiger Kleinbauern und gewerkschaftlich organisierter Arbeitnehmer gewesen, mit dem Ziel, eine echt organische Republik zu schaffen. (Die Arbeiterbewegung ist meiner Meinung nach das eine wahrhaft heroische Kapitel der amerikanischen Geschichte.) Unter solch einem System wäre die Sklaverei friedlich und unblutig mittels Entschädigungen abgeschafft worden, wie es buchstäblich überall sonst der Fall war, und alle Schwarzen wären nach Afrika repatriiert worden, um die rassische und kulturelle Homogenität zu verbessern, welche die größten Segnungen und Stärken jeder Gesellschaft sind. Große Plantagen wären in kleine, unabhängige Farmen aufgeteilt worden. Die Leute aus den großen Häusern hätten gelernt, ihre eigene verdammte Baumwolle zu pflücken.

Es wäre wunderbar, einen Film zu haben, der die wahren Übel der Sklaverei und allgemeiner des Kapitalismus aus einer arbeiterfreundlichen, kleinbauernfreundlichen Perspektive dramatisiert,. Aber Django Unchained ist nicht dieser Film. Die Wahrheit über die Sklaverei war schlimm genug. Man braucht nicht zu übertreiben oder Lügen darüber zu erzählen. Aber dieser Film ist voller lächerlicher Lügen.

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Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 2

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 2 erschien am 29. August 2012 im Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1.

 

Die Cousinhood auf der Weltbühne

1847 hatte Londons jüdische Gemeinde eine Erklärung für die Öffentlichkeit produziert, die betonte, daß die Wahl von Lionel de Rothschild nichts weiter als die Wahl eines weiteren Politikers bedeuten würde, der für „das Wohl der Nation und den Wohlstand dieses Landes“ arbeiten würde. [33] Jedoch sollten spätere Handlungen von Mitgliedern der Cousinhood, die Sitze in der Legislative und in der Regierung eingenommen hatten, Grund zum Nachdenken darüber geben, welche Nation genau gemeint war. David Feldman hatte enthüllt, daß der Eintritt in die Legislative eine größere jüdische Mitwirkung an der Verwaltung des British Empire ermöglichte, und daß die Cousinhood in eine Reihe finanzieller und politischer Skandale verwickelt war, denen „familiäre und religiöse Verbindungen“, „Profitstreben“ und Versuche zur „Beeinflussung kolonialer Angelegenheiten, wenn sie meinte, daß [globale] jüdische Interessen auf dem Spiel standen“ zugrunde lagen. [34]

Um 1900 hatte die Cousinhood sich durch einen Prozeß der ethnischen und familiären Netzwerkerei viele der bedeutendsten administrativen Positionen im Empire gesichert. Feldman merkt an, daß die Familie Nathan allein sich bis zu diesem Datum die Positionen des Gouverneurs der Goldküste, Hongkongs und Natals gesichert hatte, des Generalstaatsanwalts und Obersten Richters in Trinidad, des Privatsekretärs des Vizekönigs von Indien, des amtsführenden Chefsekretärs des Gouverneurs von Ostbengalen und Assam und des Generalpostmeisters von Bengalen. [35] Im Parlament war Lionel Abrahams permanenter assistierender Staatssekretär des India Office und arbeitete unter seinem Cousin Edwin Montagu, der damals parlamentarischer Staatssekretär für Indien war. [36]

Die ersten Anzeichen dafür, daß die Cousinhood für globale ethnische Interessen arbeitete, kamen in den frühen 1890ern. Die Cousinhood, insbesondere die Familien Montagu und Cohen, war in diesem gesamten Jahrzehnt entscheidend bei der Bildung und Führung des Russo-Jewish Committee, und als Zweig der zuvor erwähnten Anglo-Jewish Association operierte das Committee auch unter den wachsamen Augen der Montefiore und Rothschilds. [37] Leser meiner früheren Arbeit über die „Pogrome“ in Rußland werden über die sehr bedeutende Rolle des Russo-Jewish Committee bei der Sensationalisierung und verzerrten Darstellung der Ereignisse in Rußland und seine Versuche zur Unterdrückung genauer Berichte über jene Ereignisse Bescheid wissen. Eingeständnisse dieses raffinierten Betruges sind in der etablierten Forschung selten, obwohl die Wahrheit etwas Ausdruck unter einer kleinen Zahl nichtjüdischer Wissenschaftler gefunden hat. Zum Beispiel hat Katherine Knox die Geschichte von Juden, die vor Pogromen fliehen, als „klassische Mythologie“ bezeichnet, und nach genauer Untersuchung der Herkunft der „Flüchtlinge“ konnte Knox erklären, daß Millionen von Migranten aus Gebieten kamen, die völlig unberührt von irgendeiner Form von Unruhen waren. [38] Obwohl die Finanzierung russischer Juden durch die Cousinhood über das Russo-Jewish Committee als Hilfe verkleidet erfolgte, hat noch kein Historiker beweisen können, daß diese Finanzierung in irgendeiner anderen Weise benutzt wurde oder überhaupt hätte benutzt werden sollen als zur Förderung von Massenmigration. Daher war es die Finanzierung durch die Cousinhood, die das anzapfte, was Lionel Gartner „das biologische Reservoir für des gesamte jüdische Volk” nannte, und die mit der Hilfe der von Louis Marshall vom American Jewish Committee geführten reichen amerikanischen Juden (siehe hier an verschiedenen Stellen) „den Anstieg des amerikanischen Judentums von 260.000 im Jahr 1880 auf 1.704.000 1907 und 3.197.000 1915“ herbeiführte. [39] Und natürlich ist es schwer, sich ohne diese enorme zahlenmäßige Zunahme vorzustellen, daß sich ein AIPAC oder eine ADL hätte entwickeln können, die etwas anderes als ein lautstarkes Ärgernis gewesen wäre – aber ich verliere mich in den „was wäre, wenns“…

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Cousinhood die Richtung der britischen Politik zunehmend in den Griff bekam, erfolgte mit dem wachsenden Engagement von Rothschild in Südafrika. Feldman führt aus, daß der Familienzweig der Rothschilds sich in den 1890ern “stark im Diamanten- und Goldbergbau am [Witwaters-] Rand betätigte.” [40] Als der deutsch-jüdische Diamanten- und Goldbergbaumagnat Alfred Beit Rand Mines 1893 auf den Aktienmarkt brachte, spielte er eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung, daß das Haus Rothschild mehr als 25 % der Anteile erhielt. Um 1899 fand sich Britannien im Krieg gegen die Buren des Transvaal um die vage Sache der Sicherung politischer Rechte für ausländische Goldschürfer. [41] Wegen des offenkundigen gemeinsamen ethnischen Erbes der Bergwerksbesitzer und der Diplomaten, die den Weg zum Krieg beschritten, „war die Ansicht, daß der Krieg ein jüdischer Krieg war, unter seinen Gegnern verbreitet.“ [42]

Diese Meinung wurde von der Tatsache bestärkt, daß einer der frühesten Unterstützer des Konflikts J. H. Hertz war – der Oberrabbiner von Südafrika. Hertz sollte später für das Rühren der Kriegstrommel mit der Ernennung zu keiner geringeren Position als der des „Oberrabbiners des britischen Empires” belohnt werden. [43] Im Februar 1900 gaben Mitglieder des Parlaments offen die jüdische Färbung der Feindseligkeiten zu, wobei John Burns nachdrücklich vor einem vollen Unterhaus erklärte: „Wo immer wir nachsehen, operiert, dirigiert und inspiriert ein Finanzjude die Qualen, die zu diesem Krieg geführt haben… die britische Armee, die früher für alle guten Sachen eingesetzt wurde… ist zum Janitscharen der Juden geworden“ [44] – ein Kommentar, der heute glaubhaft klingt als Beschreibung der amerikanischen Streitkräfte als Werkzeug Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby im Krieg im Irak und im drohenden Krieg gegen den Iran.

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Susannah und die Islamisten

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Stellen Sie sich vor, Sie kommen abends nach Hause. Ihre Frau/Ihr Mann oder ein sonstiger Mitbewohner sitzt vor dem Fernseher und sieht sich einen Film an. “Pssst” werden Sie etwas unwirsch begrüßt, dann wird aber versöhnlich hinzugefügt “Ist gleich aus.” Sie setzen sich dazu und sehen sich die letzten Minuten des Dramas an, das über den Bildschirm flimmert.

Susannah - Omen

Es ist auf den ersten Blick erkenntlich nichts, was das Prädikat „anspruchsvolle Unterhaltung” verdient, aber es wirkt recht spannend. Es ist Nacht und regnet in Strömen. Ein offenbar gutsituierter, aber vollkommen irr und in seinem Wahn entschlossen wirkender Mann in mittleren Jahren schleppt ein sich verzweifelt wehrendes Kleinkind in sein Auto, eine Frau versucht, ihn aufzuhalten, aber er überfährt sie rücksichtlos, sie wirbelt durch die Luft und bleibt reglos liegen. Zwischendurch sind Polizeifahrzeuge zu sehen, die offenbar bereits alarmiert worden waren. Die wilde Fahrt endet vor einer Kathedrale, der Geistesgestörte schleppt den kleinen Jungen ins Innere, legt ihn vor dem Altar auf den Boden, hält das schrille Angstschreie ausstoßende Kind grob fest, während er ein Vaterunser spricht, und macht sich dann daran, den Jungen mit einem Dolch zu erstechen (Szenenfoto oben). In letzter Sekunde stürmt die Polizei die Kathedrale und ein Scharfschütze erschießt den Ritualmörder gerade noch rechtzeitig, sein Blut spritzt auf das Kruzifix, das in Großaufnahme eingeblendet wird. Der kleine Junge überlebt und man sieht ihn in der allerletzten Szene unversehrt und wohlbehütet bei einem Staatsbegräbnis an der Hand eines offenbar sehr hochgestellten Mannes.

Ein Happy End also.

Wirklich?

„Nein!” sagt Ihr Mitbewohner, der den Film von Anfang an gesehen hat , „ganz und gar nicht”, denn der Film war Omen, das Remake von 2006. Das verzweifelt weinende Kind war der Antichrist, der erschossene Mann Robert Thorn, sein Adoptivvater, der während der ganzen Handlung über mehr als abgeneigt gewesen war, sich einzugestehen, was er sich da für eine Teufelsbrut ins Haus geholt hatte, obwohl diese schon einiges Unheil angerichtet und die Ermordung seiner Frau verursacht hatte, die schon früher dahintergekommen war und die er deswegen für verrückt gehalten hatte. Schließlich konnte er es aber doch nicht mehr verleugnen. Nachdem er in allen möglichen Weltgegenden und Klöstern Recherchen angestellt hat, erfährt er schließlich, dass die einzige Möglichkeit, seinen Fehler gut zu machen und die Welt vor dem Antichristen zu retten, eine rituelle Tötung in einer Kirche mit einem bestimmten Messer oder Dolch ist. Der hochgestellte Herr aus der letzten Szene ist der Taufpate Robert Thorns, der offenbar jetzt den verwaisten kleinen Antichristen an Kindes Statt angenommen hat, und ganz nebenbei ist er auch noch…der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Also doch nicht wirklich ein Happy End.

So kann ein und dieselbe Szene von zwei Personen vollkommen unterschiedlich wahrgenommen werden, selbst wenn diese zwei Personen absolut identische Moralvorstellungen haben wie Sie und Ihr Mitbewohner. Der einzige Unterschied ist, dass die eine Person den ganzen Film gesehen hat und die andere nicht. Um zu derselben Haltung zu kommen wie Ihr Mitbewohner, ist es vollkommen unnötig gewesen, Ihre Moralvorstellungen aufzugeben oder gar Ihren Charakter zu ändern. Sie sind derselbe geblieben wie vorher, einzig die Information über die Vorgeschichte hat Ihnen gefehlt, um zu erkennen, dass der Film kein Happy End hatte und dass die Polizisten – ebenfalls im besten Glauben, das Richtige zu tun – einen fatalen Fehler gemacht haben. Ohne die Information oder wenn Sie diese ungeprüft als unwahr abgetan hätten, hätten Sie versucht sein können, Ihren Mitbewohner für ein amoralisches Monster zu halten, das mit einem psychopathischen Mörder sympathisiert und es an Mitgefühl für ein herzzerreißend weinendes, unschuldiges Kind in großer Bedrängnis mangeln lässt.

Doch zurück ins richtige Leben.

Das ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Bedeutung des Geschichtsbildes für unsere Überlebenschancen, wie es Sternbald in seinem gleichnamigen Zweiteiler eindringlich nahegelegt hat. Bezogen auf den Film sind wir weder in der Rolle des Kindes noch des Mannes, sondern – wenn überhaupt in irgendeiner anderen als der des ohnmächtigen Zuschauers – in der der Polizisten. Es ist anzunehmen, dass auch diese keine Sympathisanten des Antichristen waren, aber aufgrund der fehlenden Information haben sie die falsche Person als Feind wahrgenommen und eliminiert.

Um endgültig von der Welt des Films wegzukommen, möchte ich die Aufmerksamkeit der Leser jetzt auf ein Ereignis lenken, das sich Mitte des 20. Jahrhunderts zugetragen hat, und bei dem fehlende oder gar falsche Information kombiniert mit einem richtigen moralischen Kompass zu einer unrichtigen Einschätzung führt. Es ist ein Ereignis, das Auswirkungen bis in die heutige Zeit hat.

Die Historikerin Bat Ye’Or (hebräisch für „Tochter des Nils”), die in ihrem wohl bekanntesten Buch Eurabia die These darlegt, bei der Flutung Europas mit islamischen Einwanderern handele es sich um eine europäisch-arabische Verschwörung gegen die USA und Israel, die beide kuchengut und höchst naiv nicht merken, wie übel ihnen da mitgespielt wird, wurde 1933 als Tochter jüdischer Eltern in Kairo geboren. Obwohl es zweifellos zutrifft, dass es europäisch-arabische Vereinbarungen gibt und die Masseneinwanderung von Moslems von der EU vorsätzlich betrieben wird, ist es geradezu abwegig, anzunehmen, dies geschähe gegen die Interessen der USA und Israels. Tatsächlich sieht es so sogar aus, als ob die eigentlich treibende Kraft hinter Eurabia zu großen Teilen jüdisch (auch, aber keineswegs ausschließlich israelisch) ist und in letzter Konsequenz durch das Drohpotential der US Army gestützt wird, für dessen Wirksamkeit in Serbien ein Exempel statuiert wurde.

1957 kam Bat Ye’Or als staatenloser Flüchtling nach Europa, wo sie seither ihren Wirkungskreis hat. Sie hat die britische Staatsangehörigkeit und lebt vor allem in der Schweiz.

In einem Interview mit Pamela Geller von Atlas Shrugs äußert sie sich zu ihrer Jugend in Ägypten folgendermaßen:

Ja, ich bin in Ägypten aufgewachsen. Ich hatte Freundinnen mit katholischem Hintergrund, christliche Kopten – die alte christliche Gemeinde Ägyptens – und natürlich auch islamische Freundinnen. Ich fühlte mich nicht eingeschränkt. Wir waren alle kleine Schulmädchen, es war eine französische Schule, und dann plötzlich mit dem Aufkommen der Muslimbruderschaft und wie sie in der Gesellschaft angenommen wurde… und auch während des zweiten Weltkrieges, waren wir am Ende in Gefahr  (…)

Juden wurden von der Straße weg oder in ihren Wohnungen verhaftet. Die alte jüdische Gemeinde wurde mit armen Menschen bevölkert. Dann wurden Frauen vergewaltigt und Männer ermordet. Viele wurden ausgewiesen und in der Zeit begannen auch die Juden, zu gehen. Es fing nicht wirklich damals erst an, es hatte schon vorher angefangen, aber der Exodus verstärkte sich. Dann war mein Vater so frustriert, als er bemerkte, dass ich, obwohl ich immer noch in der Schule war, regelrecht auf eine Weise boykottiert wurde. Sie sagten mir immer …. rede nicht.

Sie bezieht sich damit zwar auf die Zeit um 1948/1949, hat aber Ägypten dennoch erst im Jahr 1957 verlassen. Mitte der 50er Jahre verließen viele Juden Ägypten und auch andere arabische Länder. Wahlweise wird das auf arabischen Nationalismus oder auf das Aufkommen islamistischer Bewegungen zurückgeführt, oft auf beides, und selbstverständlich auch auf den Konflikt mit Israel, der aus irrationalem Antisemitismus auf im Lande lebende Juden ausgedehnt wurde, obwohl diese sogar  Loyalitätsbekundungen abgaben:

„Die in Ägypten lebenden Juden – zwei Drittel von ihnen sind ägyptische Staatsbürger, ein Drittel Staatenlose – zeigten denn auch keinerlei Verständnis für die kriegerische Abenteuerlust der Israelis. Der ägyptische Oberrabbiner ging sogar soweit, das Vorgehen der Israelis öffentlich zu verurteilen.” (Quelle: Der Spiegel vom 12.12.1956)

Einen weiteren Grund für das ägyptische Vorgehen gegen Juden und ihre daraus resultierende Ausreise aus Ägypten gibt die Historikerin, die damals immerhin schon über 20 Jahre alt war, nicht an.

Das deutsche Lizenzblatt „Der Spiegel” schreibt in der oben verlinkten Ausgabe über  die bedrängte Lage der ägyptischen Juden weiter:

Schlag auf Schlag wurden die ägyptischen Juden ihrer staatsbürgerlichen Rechte beraubt:

– Am 11. November wurden sämtliche jüdischen Vermögen beschlagnahmt, jüdische Unternehmen unter die Treuhandverwaltung des ägyptischen Staates gestellt.

– Gleichzeitig wurde ausreisenden Juden verboten, mehr als 20 ägyptische Pfund ins Ausland mitzunehmen.

Jüdische Rechtsanwälte verloren das Recht, vor ägyptischen Gerichten zu erscheinen. Die ägyptischen Sportklubs wurden gezwungen, ihre jüdischen Mitglieder auszustoßen. Fremde Staatsbürger jüdischen Glaubens, die zum Verlassen Ägyptens binnen 72 Stunden aufgefordert wurden, mußten sich schriftlich verpflichten, nie wieder ägyptischen Boden zu betreten.

– Über 1000 jüdische Menschen wurden als „gefährliche Ausländer” verhaftet und in ein Konzentrationslager eingeliefert.

Ende November aber schufen die ägyptischen Gesetzgeber die rechtliche Grundlage für eine Massen-Ausweisung ägyptischer Juden: Die Regierung Nasser erließ ein neues Staatsbürger-Gesetz, das gestattet, jeden des “Zionismus” verdächtigen Juden aus Ägypten auszubürgern. Die Gesetzgeber ließen allerdings offen, was unter einem “Zionisten” zu verstehen ist.

Ben-Gurion klagte:

„Schon einmal glaubte uns die Welt nicht, als ‚Mein Kampf’ geschrieben wurde. Heute aber finden wir Hakenkreuze auf den Wagen ägyptischer Offiziere. Bücher mit der arabischen Übersetzung von ‚Mein Kampf’ waren unter den ägyptischen Soldaten verteilt worden, die wir im Sinai-Feldzug gefangennahmen. Und das ist die Erziehung, die Nasser seinen Offizieren gibt!”

Einen weiteren Grund für das urplötzliche massive Vorgehen der Ägypter gegen die Juden im Lande gibt auch der Spiegel nicht an.

Und dabei war doch die Geschichte von Susannah und den Islamisten erst zwei Jahre her …

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Die Lavon-Affäre: Wie man Juden gut und Moslems schlecht aussehen lässt

Von Enza Ferreri; Original: The Lavon Affair: How to Make Jews Look Good and Muslims Bad, veröffentlicht am 2. April 2015 im Occidental Observer.
Übersetzung: Lucifex

Es wird heute so viel – üblicherweise abfällig – über „Verschwörungstheorien“ und „false flags“ geredet.

Entgegen einem weitverbreiteten Verständnis dieses Begriffs hat das Hauptwort „Theorie“ keine Konnotation von Falschheit oder grundloser, weit hergeholter Spekulation. Wissenschaft besteht aus Theorien. Die Relativität ist eine Theorie, und auch die Quantenmechanik. Kopernikus, Kepler, Galileo, Newton schufen Theorien, die die Wissenschaft der Physik gebaren.

Eine Theorie kann sich als falsch herausstellen, aber auch als wahr.

Spezifisch werde ich einen historischen Fall beschreiben – einen der vielen –, bei dem ein reales Ereignis als „antisemitische Verschwörungstheorie“ abgetan und verspottet wurde, genauso wie es heute geschieht.

Ebenfalls interessant ist an diesem Fall, der als „Lavon-Affäre“ bekannt ist, dass er viele der Merkmale illustriert, die typisch für die Art sind, wie die organisierte jüdische Gemeinschaft denkt, agiert und ihre Spuren verdeckt.

Vor genau zehn Jahren (plus/minus ein paar Tage), am 30. März 2005, ehrte Israel neun ägyptische Juden, die von seinem Militärgeheimdienst als Spione und Terroristen rekrutiert worden waren, und Israels Präsident Moshe Katzav überreichte den drei überlebenden Mitgliedern des Bombenattentäterringes Anerkennungszertifikate.

Katzav ging so weit, sie „Helden“ zu nennen, als er sagte: „Obwohl es immer noch eine sensible Situation ist, haben wir nun beschlossen, unseren Respekt für diese Helden auszudrücken.“

Dies war Israels offizielles Eingeständnis seiner Verantwortlichkeit in der Lavon-Affäre, nachdem es 51 Jahre lang öffentlich jegliche Verwicklung in den Fall bestritten hatte, was so weit geht, dass es sogar die jüdischen Terroristen feiert und ehrt, die amerikanische Ziele angegriffen hatten.

Es ist wichtig festzuhalten, dass diese Spione ägyptische Staatsbürger waren, die vom israelischen Militär rekrutiert worden waren, was eine Menge über die Loyalität von Diaspora-Juden aussagt. Natürlich ist es keine Überraschung, dass die ADL ihre Politik fortsetzt, sämtliche Vorwürfe gegen Diaspora-Juden wegen doppelter Loyalität als „Enten“ zu bezeichnen, trotz des wohlbekannten Sayanim-Phänomens, bei dem Diaspora-Juden für die Arbeit in ihren Herkunftsländern rekrutiert werden.

Sie haben in den Medien nicht viel darüber gehört oder? Israel scheint im Westen jeder Schuldzuweisung dafür entgangen zu sein. Wikispooks erläutert so, warum:

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Mythen und die russischen Pogrome, Teil 3 – Die jüdische Rolle

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Myth and the Russian Pogroms, Part 3 – The Jewish Role erschien am 13. Mai 2012 im Occidental Observer. Zuvor erschienen: Neubetrachtung der russischen Pogrome im 19. Jahrhundert, Teil 1: Rußlands Judenfrage und Mythen und die russischen Pogrome, Teil 2: Erfindung von Greueltaten.

 

Wir setzen unsere Serie von Essays zur Untersuchung der russischen Pogrome mit diesem Essay über die Rolle fort, die von Juden bei der Provokation zu den Unruhen gespielt wurde. Wie in Teil 2 festgestellt, ist eines der Schlüsselprobleme mit der existierenden Geschichtsschreibung zu den Pogromen (und zu „Antisemitismus“ im Allgemeinen), daß diese Narrative ständig behaupten, daß die Misere der Juden das Ergebnis von nichts weiter als irrationalem Hass war. Juden nehmen in diesem Narrativ eine sanftmütige und passive Rolle ein und haben nichts Schlimmes getan außer Juden zu sein. Es gibt kein Gefühl jüdischer Einwirkung, und man erhält den Eindruck, daß Juden historisch die Fähigkeit gefehlt hat, in der Welt zu agieren. In fast jeder einzelnen akademischen und populären Geschichte der Pogrome akzeptiert der Autor blindlings die Grundannahme (oder hält sie vorsätzlich aufrecht), daß die Juden im Russischen Reich jahrhundertelang gehasst wurden, daß dieser Hass irrational und unbegründet war und daß der Ausbruch antijüdischer Unruhen im späten 19. Jahrhundert eine reflexhafte emotionale Reaktion auf die Ermordung des Zaren und einige Ritualmordvorwürfe war.

Dies ist natürlich weit von der Wahrheit entfernt, aber die Vorherrschaft dieses „Opferparadigmas“ spielt zwei bedeutende Rollen. Erstens ist die jüdische Geschichtsschreibung gesättigt mit Anspielungen auf den „einzigartigen“ Status der Juden, die unter „einzigartigem“ Hass seitens aufeinanderfolgender Generationen von Europäern gelitten haben. Im Wesentlichen ist es die Vorstellung, daß Juden als exemplarisches „schuldloses Opfer“ in der Welt allein dastehen. Auch nur irgendein Gefühl jüdischer Einwirkung zuzulassen – irgendeine Behauptung, daß Juden vielleicht in mancher Weise zu antijüdischen Einstellungen beigetragen haben – heißt, dem Fortbestand dieses Paradigmas zu schaden. In diesem Sinne trägt das „Opferparadigma“ auch stark zum Anspruch auf jüdische Einzigartigkeit bei, und, wie Norman Finkelstein hervorgehoben hat, kann man in vielen Beispielen jüdischer Geschichtsschreibung die Tendenz erkennen, sich nicht so sehr auf die „Leiden von Juden“ zu fokussieren, sondern vielmehr auf die einfache Tatsache: „Juden haben gelitten.“ [1] Als Ergebnis davon bietet das Paradigma keinen Platz für nichtjüdisches Leiden. Einfach ausgedrückt ist das „Opferparadigma“ eine Form von säkularer „Auserwähltheit“. Dieser Aspekt wird völlig zu Recht als nützliches Hilfsmittel im Hier und Jetzt betrachtet. Es gibt vielleicht keine Rasse auf Erden, die ihre Geschichte so sehr zur Rechtfertigung ihrer Handlungen in der Gegenwart benutzt, wie das jüdische Volk. Vom Streben nach Reparationen bis zur Gründung von Nationalstaaten ist jüdische Geschichte eine der Grundsteine, die jüdische internationale Politik in der Gegenwart stützen. Als solche wird jüdische Geschichte sorgfältig konstruiert und erbittert verteidigt. Das Zusammenspiel zwischen jüdischer Geschichte und zeitgenössischer jüdischer Politik ist klar zu erkennen – ich brauche nur die Begriffe „Revisionist“ und „Leugner“ zu erwähnen, um Bilder von Marionettenprozessen und Gefängniszellen heraufzubeschwören.

Zweitens läßt das Weglassen des jüdischen Beitrags zur Entwicklung von Antisemitismus (sei es im dörflichen oder nationalen Rahmen) den Scheinwerfer umso heftiger auf den „Aggressor“ herniederbrennen. Innerhalb dieses Kontexts hat das schuldlose Opfer die Freiheit, die scheußlichsten Vorwürfe zu machen und sich in der Versicherung zu sonnen, daß seine eigene Rolle, und in Erweiterung sein eigener Charakter, unantastbar ist. Das Wort dieses makellosen, einzigartigen, schuldlosen Opfers wird als Fakt genommen – seine Darstellung soll zweifellos mit dem „Aggressor“ verbündet sein. In Teil Zwei untersuchten wir die Art, wie das RJC dieses Konstrukt voll ausnützte, um entsetzliche und unbegründete Greuelgeschichten zu liefern. Allgemeiner gesprochen, sind übertriebene Geschichten von Brutalität seitens Nichtjuden in der jüdischen Literatur und Geschichtsschreibung gang und gäbe und gehen Hand in Hand mit Bildern von taubenhaften Juden. Zum Beispiel hat Finkelstein auf Jerzy Kosinskis The Painted Bird, ein Werk, das jetzt weithin als „der erste größere Holocaust-Schwindel“ anerkannt ist, als Beispiel für diese „Pornographie der Gewalt“ hingewiesen. [2] Die Zwillingskonzepte von jüdischer Schuldlosigkeit und extremer nichtjüdischer Brutalität sind untrennbar aneinander gebunden, und Unterstützer des einen Strangs des „Opferparadigmas“ sind stets Unterstützer des anderen. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Hohepriester der jüdischen Auserwähltheit, Elie Wiesel, der Kosinskis Potpourri sadomasochistischer Fantasien als „mit tiefer Aufrichtigkeit und Empfindsamkeit geschrieben“ lobte. [3]

Nachdem wir diesen theoretischen Rahmen geklärt haben, wenden wir unsere Aufmerksamkeit nun der Dekonstruktion des zweiten Strangs des Pogrom-„Opferparadigmas“ zu. Um uns am effektivsten mit der Frage nach der jüdischen Schuldhaftigkeit bei der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden zu befassen, werden wir tiefer stochern müssen, und mit mehr Konzentration, als wir es in Teil Eins unternommen haben. Dieser Essay wird sich auf spezifische Beispiele antijüdischer Unruhen im Russischen Reich vor 1880 befassen, mit einem besonderen Augenmerk auf jüdische Wirtschaftspraktiken, die diesen Ereignissen vorausgingen.

Antijüdische Unruhen im Russischen Reich vor 1880

Aus den oben diskutierten Gründen hat die Mehrheit der jüdischen Historiker lange eine Abneigung gegen die Vorstellung gezeigt, daß jüdische Wirtschaftspraktiken historisch eine bedeutende Rolle bei der Provokation von Antisemitismus gespielt haben. Zum Beispiel behauptet Leon Poljakow in The History of anti-Semitism: From Voltaire to Wagner, daß die Vorstellung von wirtschaftlichem Antisemitismus „ohne echten Erklärungswert“ ist. [4] In ähnlicher Weise hat Jonathan Freedman erklärt, daß wirtschaftlicher Antisemitismus bei der Erklärung antijüdischer Einstellungen nur eine sehr „kleine erklärende Rolle“ spielen sollte. [5] Beide Historiker postulieren, daß Theologie, und in Erweiterung das Christentum (und daher die westliche Kultur) die Quelle und der Ursprung des Antisemitismus ist. Robert Weinberg erklärt in seinem Artikel Visualizing Pogroms in Russian History von 1998 antisemitische Gewaltausbrüche in Osteuropa, indem er behauptet, daß sie das Produkt „der Frustrationen russischer und ukrainischer Landbewohner, Arbeiter und Kleinstadtbewohner waren, die zum Großteil ihre Frustrationen spontan an einem bewährten Sündenbock ausließen, den Juden.“ [6] Weinberg verzichtet auf die Angabe, woraus genau diese „Frustrationen“ entstanden, aber man beachte wiederum die extrem passive jüdische Rolle in seiner Analyse.

Umgekehrt verabsäumen es jene Historiker, die akzeptiert haben, daß wirtschaftliche Fragen eine Rolle bei der Provokation von Antisemitismus gespielt haben, tatsächliche Fallstudien von wirtschaftlich provoziertem Antisemitismus zu betreiben, und ziehen es statt dessen vor, „Images“ oder Stereotypen zu sondieren, die angeblich das Bewußtsein von Nichtjuden durchtränken. Zum Beispiel hat der Professor für Israelstudien an der Universität Oxford, Derek J. Penslar, erklärt, daß wirtschaftlicher Antisemitismus nichts weiter sei als „eine Doppelhelix einander überkreuzender Paradigmen, von denen das erste den Juden mit Almosenempfängern und Wilden assoziiert und das zweite sich Juden als Verschwörer vorstellt, als Führer einer Finanzkabale, die die Weltherrschaft anstrebt.“ [7] Mit der Entscheidung, „Images“ und Konzepte zu studieren statt, sagen wir, einen tatsächlichen Vorfall die die antijüdischen Unruhen von Limerick, betreibt Penslar eine Praxis, die genauso doppelzüngig ist wie jene, die von Poljakow und Freedman betrieben wird. Penslars These erkennt nur oberflächlich die wirtschaftliche Rolle an, während sie in Wirklichkeit mehr Gewicht der Meinung beimißt, daß die europäische Gesellschaft im Verhältnis zu ihren Juden eine Art Neurose erlitten hat. Penslar bietet uns geschickt eine Meinung an, in der Juden und Wirtschaft eine Rolle bei der Entwicklung eines antisemitischen „Images“ spielen, ohne den Juden in etwas anderes als einer passiven Rolle einzusetzen. Penslars „Images“ sind auch ohne Abstufungen – Europäer sehen Juden, wenn sie wirtschaftlich motiviertem Antisemitismus anhängen, entweder als arme Wilde oder als globale Finanziers. Dies trotz der Tatsache, daß die meisten europäischen Landbewohner diese extremen Vorstellungen von Juden einfach nicht brauchten und wahrscheinlich nicht hatten. Ausbeuterische Wirtschaftspraktiken örtlicher jüdischer Kapitalisten, die Existenz örtlicher jüdischer Monopole auf Güter wie Alkohol und die jüdische Praxis der zwischen Eigengruppe und Fremdgruppe unterscheidenden Ethik wären mehr als ausreichend, um antijüdische Ressentiments zu provozieren.

Aber Verweise auf diese Motivation für antijüdisches Handeln fehlen völlig in der jüdischen Geschichtsschreibung über die Ursachen des Antisemitismus, höchstwahrscheinlich, weil sie der Demolierung des „Opferparadigmas“ extrem nahe kommen. Dieser Essay, der sich auf tatsächliche Fallstudien konzentriert (insbesondere die Stadt Odesse), wird argumentieren, daß die antijüdischen Unruhen der 1880er, wie viele Unruhen vor ihnen, von wirtschaftlichem Antisemitismus motiviert waren, und daß dieser wirtschaftliche Antisemitismus seine Ursprünge nicht in der europäischen Psyche hatte, sondern in den täglichen wirtschaftlichen Interaktionen von Juden mit den Nichtjuden von Odessa. Er versucht, die jüdische Rolle wiederzuentdecken und sie in den Vordergrund und in die Mitte zu stellen.

Die erste Unruhe im Russischen Reich, in die Juden verwickelt waren und von der ausreichend Dokumentation erhalten ist, war das Pogrom von 1821 in Odessa. Weinberg hat vom Odessa dieser Zeit ein Bild von einer Art multikulturellem Himmelreich gemalt. Er gibt an, daß die Stadt „von der Anwesenheit deutscher, italienischer, französischer, griechischer und englischer Einwohner profitierte, deren kulturelle und intellektuelle Geschmäcker das einheimische Leben beeinflußten.“ [8] Um die 1820er waren Straßenschilder in Russisch und Italienisch geschrieben, die erste Zeitung der Stadt erschien auf Französisch. Odessa hatte laut Weinberg eine blühende Kunstszene, insbesondere in Bezug auf Theater, Musik und Oper.

Jedoch malt Klier ein radikal anderes Bild von der Stadt und betont insbesondere die ethnische Spannung, die von der zunehmenden jüdischen Ansiedlung in der Stadt geschaffen wurde. Klier erklärt, daß Odessa um 1821 „eine Brutstätte ethnischer, religiöser und wirtschaftlicher Rivalitäten“ war, und, sehr bezeichnenderweise, „eine eindeutig nichtrussische Stadt.“ [9] Weinberg erklärt, daß „die Zahl der Juden, die aus anderen Teilen des Russischen Reiches und aus Galizien im österreichischen Kaiserreich eintrafen, in die Höhe schoß.“ In Odessa waren Juden völlig frei von „gesetzlichen Belastungen und Wohnsitzbeschränkungen.“ [10]

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Mythen und die russischen Pogrome, Teil 2: Erfindung von Greueltaten

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Myth and the Russian Pogroms, Part 2: Inventing Atrocities erschien am 11. Mai 2012 im . Dies ist Teil 2 von 3.

Zuvor erschienen: Neubetrachtung der russischen Pogrome im 19. Jahrhundert, Teil 1: Rußlands Judenfrage

Nachdem wir uns in der Geschichte von Rußlands Judenfrage geerdet haben, ist es für uns nun Zeit, unsere Aufmerksamkeit den antijüdischen Unruhen der 1880er zuzuwenden. Der folgende Essay wird den Leser zuerst mit dem Standardnarrativ dieser Ereignisse versorgen, das von jüdischen Zeitgenossen und der Mehrheit der jüdischen Historiker vorgebracht wurde – ein Narrativ, das sich im öffentlichen Bewußtsein überwiegend durchgesetzt hat. Die letztere Hälfte des Essays wird der Analyse des jüdischen Narrativs gewidmet sein, und der Erläuterung, wie die Ereignisse wirklich geschehen sind. Andere Aspekte des jüdischen Narrativs werden in späteren Beiträgen dieser Serie untersucht werden. Während eine Arbeit wie diese unter schwere Kritik seitens gewisser Segmente der Bevölkerung geraten kann, die sie vielleicht als „revisionistisch“ verurteilen, kann ich nur sagen, daß „Revisionismus“ jeder historischen Arbeit am Herzen liegen sollte. Wenn wir die Geschichten blindlings akzeptieren, die uns überliefert werden, werden wir wahrscheinlich zum Opfer dessen werden, was auf wenig mehr als ein glorifiziertes „Stille Post“-Spiel hinausläuft. Und wenn wir das Recht des Historikers tabuisieren, Geschichte im Licht neuer Forschungen und neuer Entdeckungen neu zu interpretieren, dann haben wir uns weit von allem entfernt, was wahrer Wissenschaft ähnelt.

Das jüdische Narrativ

Im Jahr 1881 produzierte das „Russo-Jewish Committee“ (RJC), ein Arm von Britanniens jüdischer Elite, massenhaft ein Pamphlet mit dem Titel „The Persecution of the Jews in Russia“ [„Die Verfolgung der Juden in Rußland“] und begann es durch die Presse, die Kirchen und zahlreiche andere Kanäle zu verbreiten. Um 1899 wurde es ausgeschmückt und als kurzes Buch veröffentlicht, und heute sind digitalisierte Ausgaben online frei erhältlich. [1] Bis Anfang des 20. Jahrhunderts hatte das Pamphlet sogar ein vierseitiges Journal mit dem Titel Darkest Russia – A Weekly Record of the Struggle for Freedom [„Finsterstes Rußland – Ein wöchentliches Protokoll des Kampfes um Freiheit“] hervorgebracht, das sicherstellte, daß der durchschnittliche britische Bürger nicht weit kam, ohne an die „Schrecken“ erinnert zu werden, denen sich die russischen Juden gegenübersahen. [2] Daß diese Publikationen massenproduziert wurden, sollte einen Hinweis auf ihren Zweck geben: Es ist klar, daß diese Publikationen eine der ehrgeizigsten Propagandakampagnen in der jüdischen Geschichte darstellten, und kombiniert mit ähnlichen Anstrengungen in den Vereinigten Staaten zielten sie darauf ab, die Aufmerksamkeit der westlichen Nationen zu gewinnen und sie „aufzuklären“ und den Vorrang der „jüdischen Seite der Geschichte“ sicherzustellen. Darin inbegriffen war nicht nur ein Wunsch, antirussische Einstellungen zu provozieren, sondern auch eine reichliche Menge Mitgefühl für die schikanierten Juden – Mitgefühl, das notwendig war, um sicherzustellen, daß massenhafte jüdische Kettenmigration in den Westen ungestört und ungehindert durch Nativisten vor sich ging. War denn nicht der bigotte Nativist nur einen Schritt vom herumwütenden Kosaken entfernt?

Das erste Element des vom RJC vorgebrachten Narrativs ist im Wesentlichen eine Manipulation der Geschichte russisch-jüdischer Beziehungen. Es vertrat die Auffassung, daß die Juden Osteuropas jahrhundertelang unterdrückt wurden, ihr ganzes Leben „von der Wiege bis zur Bahre von restriktiven Gesetzen behindert wurde.“ [3] Es wurde behauptet, daß die Russen ein ungeschriebenes Gesetz hätten: „Daß kein russischer Jude einen Lebensunterhalt verdienen soll.“ [4] Russische Juden haben laut dem Russo-Jewish Committee nichts weiter gewollt als an der russischen Gesellschaft teilzuhaben, sind aber wieder und wieder als „Häretiker und Fremde“ zurückgewiesen worden. Der Ansiedlungsrayon ist eine undurchdringliche Festung, wo jeder Jude „leben und sterben muß.“ In dieser Interpretation der Geschichte russisch-jüdischer Beziehungen inbegriffen ist die Überzeugung, daß „die Quelle und der Ursprung all der Mißstände, welche das russische Judentum plagen“, nichts mit den Juden selbst zu tun hat, sondern alles mit der Kirche, dem Staat und dem Ansiedlungsrayon zu tun hat. Im Wesentlichen war die Misere der Juden das Resultat von nichts weiter als irrationalem Hass. Juden nehmen in diesem Narrativ eine sanftmütige und passive Rolle ein und haben nichts anderes angestellt als Juden zu sein. Sie werden auch als die einzigen Opfer russischer Gewalt präsentiert. Es gibt keine Anerkennung der gescheiterten russischen Versuche, die jüdischen Mauern der Exklusivität einzureißen und die Juden als Brüder anzunehmen. Eigentlich gibt es gar keine Erwähnung der Mauern der Exklusivität. Die Pogrome selbst brachen laut dem jüdischen Narrativ nach der Ermordung von Alexander II. aus, als Schock, Zorn und ein Wunsch nach Rache diesen irrationalen, wurzellosen Hass an die Oberfläche brachte.

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