Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 2

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Lionel Nathan de Rothschild, 1808 – 1879 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 2 erschien am 29. August 2012 im Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1.

 

Die Cousinhood auf der Weltbühne

1847 hatte Londons jüdische Gemeinde eine Erklärung für die Öffentlichkeit produziert, die betonte, daß die Wahl von Lionel de Rothschild nichts weiter als die Wahl eines weiteren Politikers bedeuten würde, der für „das Wohl der Nation und den Wohlstand dieses Landes“ arbeiten würde. [33] Jedoch sollten spätere Handlungen von Mitgliedern der Cousinhood, die Sitze in der Legislative und in der Regierung eingenommen hatten, Grund zum Nachdenken darüber geben, welche Nation genau gemeint war. David Feldman hatte enthüllt, daß der Eintritt in die Legislative eine größere jüdische Mitwirkung an der Verwaltung des British Empire ermöglichte, und daß die Cousinhood in eine Reihe finanzieller und politischer Skandale verwickelt war, denen „familiäre und religiöse Verbindungen“, „Profitstreben“ und Versuche zur „Beeinflussung kolonialer Angelegenheiten, wenn sie meinte, daß [globale] jüdische Interessen auf dem Spiel standen“ zugrunde lagen. [34]

Um 1900 hatte die Cousinhood sich durch einen Prozeß der ethnischen und familiären Netzwerkerei viele der bedeutendsten administrativen Positionen im Empire gesichert. Feldman merkt an, daß die Familie Nathan allein sich bis zu diesem Datum die Positionen des Gouverneurs der Goldküste, Hongkongs und Natals gesichert hatte, des Generalstaatsanwalts und Obersten Richters in Trinidad, des Privatsekretärs des Vizekönigs von Indien, des amtsführenden Chefsekretärs des Gouverneurs von Ostbengalen und Assam und des Generalpostmeisters von Bengalen. [35] Im Parlament war Lionel Abrahams permanenter assistierender Staatssekretär des India Office und arbeitete unter seinem Cousin Edwin Montagu, der damals parlamentarischer Staatssekretär für Indien war. [36]

Die ersten Anzeichen dafür, daß die Cousinhood für globale ethnische Interessen arbeitete, kamen in den frühen 1890ern. Die Cousinhood, insbesondere die Familien Montagu und Cohen, war in diesem gesamten Jahrzehnt entscheidend bei der Bildung und Führung des Russo-Jewish Committee, und als Zweig der zuvor erwähnten Anglo-Jewish Association operierte das Committee auch unter den wachsamen Augen der Montefiore und Rothschilds. [37] Leser meiner früheren Arbeit über die „Pogrome“ in Rußland werden über die sehr bedeutende Rolle des Russo-Jewish Committee bei der Sensationalisierung und verzerrten Darstellung der Ereignisse in Rußland und seine Versuche zur Unterdrückung genauer Berichte über jene Ereignisse Bescheid wissen. Eingeständnisse dieses raffinierten Betruges sind in der etablierten Forschung selten, obwohl die Wahrheit etwas Ausdruck unter einer kleinen Zahl nichtjüdischer Wissenschaftler gefunden hat. Zum Beispiel hat Katherine Knox die Geschichte von Juden, die vor Pogromen fliehen, als „klassische Mythologie“ bezeichnet, und nach genauer Untersuchung der Herkunft der „Flüchtlinge“ konnte Knox erklären, daß Millionen von Migranten aus Gebieten kamen, die völlig unberührt von irgendeiner Form von Unruhen waren. [38] Obwohl die Finanzierung russischer Juden durch die Cousinhood über das Russo-Jewish Committee als Hilfe verkleidet erfolgte, hat noch kein Historiker beweisen können, daß diese Finanzierung in irgendeiner anderen Weise benutzt wurde oder überhaupt hätte benutzt werden sollen als zur Förderung von Massenmigration. Daher war es die Finanzierung durch die Cousinhood, die das anzapfte, was Lionel Gartner „das biologische Reservoir für des gesamte jüdische Volk” nannte, und die mit der Hilfe der von Louis Marshall vom American Jewish Committee geführten reichen amerikanischen Juden (siehe hier an verschiedenen Stellen) „den Anstieg des amerikanischen Judentums von 260.000 im Jahr 1880 auf 1.704.000 1907 und 3.197.000 1915“ herbeiführte. [39] Und natürlich ist es schwer, sich ohne diese enorme zahlenmäßige Zunahme vorzustellen, daß sich ein AIPAC oder eine ADL hätte entwickeln können, die etwas anderes als ein lautstarkes Ärgernis gewesen wäre – aber ich verliere mich in den „was wäre, wenns“…

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Cousinhood die Richtung der britischen Politik zunehmend in den Griff bekam, erfolgte mit dem wachsenden Engagement von Rothschild in Südafrika. Feldman führt aus, daß der Familienzweig der Rothschilds sich in den 1890ern “stark im Diamanten- und Goldbergbau am [Witwaters-] Rand betätigte.” [40] Als der deutsch-jüdische Diamanten- und Goldbergbaumagnat Alfred Beit Rand Mines 1893 auf den Aktienmarkt brachte, spielte er eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung, daß das Haus Rothschild mehr als 25 % der Anteile erhielt. Um 1899 fand sich Britannien im Krieg gegen die Buren des Transvaal um die vage Sache der Sicherung politischer Rechte für ausländische Goldschürfer. [41] Wegen des offenkundigen gemeinsamen ethnischen Erbes der Bergwerksbesitzer und der Diplomaten, die den Weg zum Krieg beschritten, „war die Ansicht, daß der Krieg ein jüdischer Krieg war, unter seinen Gegnern verbreitet.“ [42]

Diese Meinung wurde von der Tatsache bestärkt, daß einer der frühesten Unterstützer des Konflikts J. H. Hertz war – der Oberrabbiner von Südafrika. Hertz sollte später für das Rühren der Kriegstrommel mit der Ernennung zu keiner geringeren Position als der des „Oberrabbiners des britischen Empires” belohnt werden. [43] Im Februar 1900 gaben Mitglieder des Parlaments offen die jüdische Färbung der Feindseligkeiten zu, wobei John Burns nachdrücklich vor einem vollen Unterhaus erklärte: „Wo immer wir nachsehen, operiert, dirigiert und inspiriert ein Finanzjude die Qualen, die zu diesem Krieg geführt haben… die britische Armee, die früher für alle guten Sachen eingesetzt wurde… ist zum Janitscharen der Juden geworden“ [44] – ein Kommentar, der heute glaubhaft klingt als Beschreibung der amerikanischen Streitkräfte als Werkzeug Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby im Krieg im Irak und im drohenden Krieg gegen den Iran.

(mehr …)

Frei zu betrügen: „Jüdische Emanzipation“ und die anglo-jüdische „Cousinhood“, Teil 1

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 - 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Benjamin Disraeli, der jüdische Premierminister Großbritanniens im Jahr 1868 sowie von 1874 – 1880 (Bild vom Übersetzer eingefügt).

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Free to Cheat: “Jewish Emancipation” and the Anglo-Jewish Cousinhood, Part 1 erschien am 27. August 2012 im „Occidental Observer“.

 

„Menschen denken, wie es treffend gesagt worden ist, in Herden; man wird sehen, daß sie in Herden verrückt werden, während sie nur langsam und einer nach dem anderen wieder zu Sinnen kommen.“

Charles Mackay, 1841 [1]

 

Kurz nach seiner Wahl ins Parlament im Jahr 1830 schrieb Thomas Babington Macaulay (1800 – 1859), ein berühmter Historiker und einer von Britanniens führenden Literaten, sich die Aufhebung der jüdischen „bürgerlichen Einschränkungen“ in Britannien auf die Fahne. Mit einer Reihe von Reden war Macaulay entscheidend behilflich beim Betreiben der Forderung, Juden im Parlament sitzen zu lassen, und sein Artikel Civil Disabilities of the Jews vom Januar 1831 hatte eine „bedeutende Wirkung auf die öffentliche Meinung.“ [2] Bekennende Juden, die zu der Zeit in Britannien wohnten, konnten keine Sitze im Unterhaus einnehmen, weil man, bevor man im Parlament saß, einen christlichen Eid ablegen mußte. Zusätzlich waren Juden „ausgeschlossen von Kronämtern, von Körperschaften und vom Großteil der [akademischen] Berufe, bei denen der Zugang von religiösen Eiden, Prüfungen und Erklärungen starrte.“ [3] Sogar das Einbürgerungsgesetz von 1753, das im Ausland geborenen Juden die Staatsbürgerschaft gewährte, war nach verbreiteter Erregung im Volk und einer alles durchdringenden Atmosphäre des Argwohns und Mißtrauens gegen Juden im Allgemeinen und insbesondere gegen ausländische Juden aufgehoben worden. [4] Ursula Henriques erklärt, daß „die Juden still geblieben waren” wegen der entschlossenen Ablehnung des britischen Volkes gegenüber der Mitwirkung von Juden im britischen politischen Leben seit ihrer Wiederaufnahme im 17. Jahrhundert. [5]

Nachdem sie jedoch Auftrieb durch die Gewährung politischer Emanzipation für protestantische Andersgläubige und Katholiken in den Jahren 1828 und 1829 erhalten hatten, begannen britische Juden für ihre eigene „Emanzipation“ zu agitieren, und diese Agitation wurde in großem Ausmaß von Thomas Macauley verstärkt und angeführt. Innerhalb von dreißig Jahren hatte die britische Elite kapituliert; nicht nur waren alle christlichen Eide abgeschafft worden, sondern es saßen auch sechs nicht konvertierte Juden im Unterhaus. Innerhalb von fünfzig Jahren hatte Britannien sechzehn jüdische Parlamentsabgeordnete und einen jüdischen Premierminister, der eine Doktrin der jüdischen rassischen Überlegenheit verfocht – Benjamin Disraeli; und unter Disraeli sollte Britannien eine Außenpolitik verfolgen, die in großem Ausmaß von dem diktiert wurde, was der zukünftige Premierminister William Gladstone „jüdische Sympathien“ nannte. [6] Zu dieser Außenpolitik sollte eine Unterstützung der Osmanen gehören, die freundlich gegenüber Juden waren und Christen in Bulgarien massakrierten. Und dazu sollte die Kriegführung gegen die Buren in einer Aktion gehören, die für jüdische Bergbauoperationen in Südafrika höchst vorteilhaft war. [7] Wie und warum fand solch eine dramatische Veränderung der Umstände statt? Und wie hat die anglo-jüdische Elite Britannien seinen Akt der „Gerechtigkeit“ vergolten?

Kehren wir zuerst für einen Moment zu Macaulay zurück. Eine gründliche Untersuchung seines Lebens enthüllt keine jüdische Abstammung und keine eindeutigen Verbindungen zu Juden. Als Sohn eines schottischen Kolonialgouverneurs und Abolitionisten erscheint Macaulay auf den ersten Blick als eine Art knieweicher liberaler Idealist, und zusätzlich scheint er sehr wenig Wissen über jüdische Geschichte oder Kultur gehabt zu haben. Er sah die jüdische Agitation um Zugang zur Regierung als hauptsächlich religiöse Frage und nahm die Juden nach seinen eigenen Worten als „Opfer von Intoleranz” wahr. [8] Macaulay war auf seine Kenntnis der griechischen Literatur stolz [9], und doch können wir uns nur wünschen, daß er mehr Zeit für seine griechische Philosophie verwendet hätte, insbesondere auf jene von Plato, der „jene, die Gerechtigkeit durch Ängstlichkeit oder Dummheit praktizieren“ verdammte und meinte: „wenn die Gerechtigkeit nicht gut für den Gerechten ist, dann begehen Moralisten, die sie als Tugend empfehlen, einen Betrug.“ [10]

Jedoch wären wir nach einer vollständigen Lektüre seines Artikels von 1831 über Civil Disabilities of the Jews ein bißchen weniger feindselig gegenüber diesem Möchtegern-Emanzipator, und sein Artikel enthüllt viel über das Ausmaß und die Natur der jüdischen Macht und des jüdischen Einflusses in Britannien zu dieser Zeit. Wie es scheint, betrachtete Macaulay die Emanzipation als Mittel, um „die Juden in Schach zu halten“. Zum Beispiel beharrte er darauf, daß „Juden jetzt nicht von politischer Macht ausgeschlossen sind. Sie besitzen sie, und solange sie Besitz anhäufen dürfen, müssen sie sie besitzen. Die Unterscheidung, die manchmal zwischen bürgerlichen Privilegien und politischer Macht getroffen wird, ist eine Unterscheidung ohne Unterschied. Privilegien sind Macht.“ [11] Macaulay war sich auch der Rolle des Finanzwesens als Hauptkraft der jüdischen Macht in Britannien bewußt. Er fragte: „Welche Macht in der zivilisierten Gesellschaft ist so groß wie jene des Gläubigers gegenüber dem Schuldner? Wenn wir diese dem Juden wegnehmen, nehmen wir ihm die Sicherheit seines Eigentums weg. Wenn wir sie ihm lassen, überlassen wir ihm eine Macht, die bei weitem despotischer ist als jene des Königs und seines ganzen Kabinetts.“ [12] Macaulay antwortet weiters auf christliche Behauptungen, „es wäre gottlos, einen Juden im Parlament sitzen zu lassen”, indem er unverblümt erklärte: „ein Jude kann Geld machen, und Geld kann Mitglieder des Parlaments machen … Der Jude kann den Geldmarkt regieren, und der Geldmarkt kann die Welt regieren… Das Gekritzel eines Juden auf der Rückseite eines Stücks Papier kann mehr wert sein als das Wort dreier Könige, oder die nationale Kreditwürdigkeit dreier neuer amerikanischer Republiken.“ [13]

(mehr …)

Warum der Westen in Libyen intervenierte: War dies eine Überraschung?

Monsieur & Madame Henry-Levy

Monsieur & Madame Henry-Levy

Von John Graham, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Why The West Intervened in Libya: Was This A Surprise? erschien am 2. April 2011 im Occidental Observer.

Durch Steve Sailer erfahre ich, daß der prominente französische Jude Bernard-Henri Levy für sich in Anspruch nimmt, Präsident Sarkozy dazu überredet zu haben, erfolgreich auf eine westliche Intervention in Libyen zu drängen.

In der Geschichte in der New York Times, auf die Sailer verlinkt, „By His Own Reckoning, One Man Made Libya a French Cause von Steve Erlanger vom 1. April 2011 wird Levy mit den Worten zitiert:

Ich bin stolz auf mein Land, etwas, das ich seit vielen Jahren nicht empfunden habe.“

In einem gut geführten Interview in Der Spiegel, „We Lost a Great Deal of Time in Libya Because of the Germans“ vom 30.03.2001 enthüllt er, daß sein Aktivismus aus

von der moralischen und spirituellen Tradition herrührt, mit der ich aufwuchs. Für mich ist es die Definition des Judentums. Jude zu sein bedeutet, mehr Pflichten als Rechte zu haben.“

Obwohl er allgemein als „Philosoph“ bezeichnet wird, scheint Bernard-Henri Levy mehr ein großmäuliger herrschsüchtiger Ideologe von der Sorte von Norman Podhoretz zu sein. Er wurde in Wirklichkeit in Algerien geboren. Steve Sailer leistet perfekte Arbeit darin, eine Perspektive zu geben, aber The Lies of Bernard-Henri Lévy von Doug Ireland in In These Times vom 3. März 2006 ist ein Schluck exquisit verfeinerten Vitriols.

Levy hat schon in der Vergangenheit westliche Militärinterventionen an Orten wie Bosnien und Darfur gefordert. Während Amerikas Neocons der Aufgabe deutlich gewachsen waren, das Irak-Unternehmen stattfinden zu lassen, entschied er sich dafür, sich gegen dessen Legalität in Positur zu bringen.

Warum sollte Präsident Sarkozy überhaupt auf Levy achten der zum Spiegel sagte:

Ich bin ein Gegner von Sarkozy und seiner Politik. Ich habe ihn nicht gewählt, und ich werde ihn nicht wählen. Aber es ist kein Geheimnis, daß wir einander gut kennen

und der offenkundig ein arroganter und eingebildeter Hysteriker ist?

Während Levy dem Spiegel sagte:

Ich sagte ihm, daß es ein Massaker geben würde, wenn Gaddafi es nach Bengasi schaffen würde, und daß die französische Fahne, die seit dem Vorabend über der Corniche wehte, ebenfalls von diesem Massaker mit Blut beschmutzt wäre. Er war durch diese Worte sehr bewegt. Es gibt emotionale Momente, in denen sogar Staatsmänner auf sehr normale und menschliche Weise reagieren

können wir, wenn wir bedenken, wer Sarkozy ist, annehmen, daß ihn etwas anderes als die französische Fahne bewegte.

Sarkozys Vater, der in Ungarn geboren und aufgezogen wurde (wo die Familie niedere – christliche – Aristokraten waren), aber nach Frankreich auswanderte, verließ seine Familie 1959, als sein Sohn vier Jahre alt war. Seine Mutter war die Tochter eines sephardischen Juden aus Saloniki in Griechenland, die bei der Heirat mit einem französischen Katholiken zum Katholizismus konvertierte und den christlichen Namen Benedict annahm. Laut Nicolas Sarkozy, new President of France: Past and Future von Ranaan Eliaz, European Jewish Press 6. Mai 2007:

Sarkozys Großvater Aron Mallah, Spitzname Benkio, wurde 1890 geboren. Benkios Onkel Moshe war ein bekannter Rabbi und frommer Zionist, der 1898 „El Avenir“ herausgab, die führende Zeitung der zionistischen Nationalbewegung in Griechenland zu der Zeit. Sein Cousin Asher… wurde zum ersten Präsidenten der zionistischen Föderation Griechenlands gewählt und leitete den Zionistischen Rat mehrere Jahre lang.

Obwohl Benedict sich voll in die französische Gesellschaft integrierte, blieb er seiner jüdischen Familie, Herkunft und Kultur nahe… Nicolas stand Benedict besonders nahe, der für ihn wie ein Vater war. In seiner Biographie sagt Sarkozy, daß er seinen Großvater bewunderte, und durch Stunden des Zuhörens seiner Geschichten über die Nazi-Besatzung, den „Maquis“ (französischen Widerstand), De Gaulle und den D-Day vermachte Benedict Nicolas seine politischen Überzeugungen.

Der Artikel beginnt mit einem sehr pro-zionistischen Zitat von Sarkozy.

Sarkozys Sohn heiratete die Tochter einer reichen französisch-jüdischen Familie – und wozu immer es auch gut sein mag, seine zweite Frau heiratete später einen marokkanischen Juden.

Der entscheidende Impuls, Amerika und den Westen in noch einen nahöstlichen Sumpf zu verwickeln, kam also von einem Juden und einem intensiven Philosemiten – politisch könnte man sogar sagen, von einem Krypto-Juden.

(mehr …)

Die Vereinigten Staaten von Syrien: Innenpolitische Lektionen in einem fernen Krieg

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The United States of Syria: Domestic Lessons in a Distant War erschien am 16. September 2013 im Occidental Observer.

Beschreibung und Vorhersage: Es ist ein reichlich pulsierender Polizeistaat. Er wird von einer sich selbst bemitleidenden Minderheit regiert. Die Minderheit versucht, eine Rebellion der enteigneten Mehrheit niederzuschlagen. Das ist eine Beschreibung von Syrien. Es ist auch eine Vorhersage für die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich und andere westliche Nationen. Die Mainstream-Medien reden heutzutage viel über Syrien. Aber das eine, das man vom Mainstream nicht hören wird, ist dies: der Bürgerkrieg in Syrien zerstört die Drei Großen Lügen, auf denen der moderne Westen begründet ist.

Lüge Nr. 1: Vielfalt ist unsere Stärke. Syrien ist ein sehr vielfältiges Land, voll von unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die eine lange Geschichte des Konflikts und gegenseitigen Hasses haben. Deshalb muß es ein Polizeistaat sein: nur harte Unterdrückung hält die verschiedenen Gruppen davon ab, einander an die Kehle zu gehen. Gegenwärtig kämpft Bashar al-Assad um die Erhaltung seiner Tyrannei. Seine Feinde kämpfen darum, sie durch ihre eigene Tyrannei zu ersetzen. Und manche wären zufrieden damit, den Topf am Kochen zu halten:

„Unser ‘best-case-Szenario’ ist, daß sie weiter damit beschäftigt sind, einander zu bekämpfen und ihre Aufmerksamkeit nicht uns zuwenden”, sagte ein israelischer Geheimdienstoffizier zu Sheera Frenkel von BuzzFeed. „Besser den Teufel, den wir kennen, als die Teufel, die wir uns nur vorstellen können, falls Syrien ins Chaos stürzt und die Extremisten aus der ganzen arabischen Welt dort Fuß fassen“, sagte der Offizier. (The Horrifying Secret Of Syria Policy, Buzzfeed, 9, September 2013)

Lüge Nr. 2: Minderheiten sind heiligmäßige Opfer. Liberale Organisationen wie Amnesty International haben seit Jahrzehnten gegen die von den syrischen Diktatoren Hafiz al-Assad und seinem Sohn Bashar angewandte Unterdrückung und Folter protestiert. Aber sie erwähnen nicht, daß die Unterdrückung und Folter natürliche Konsequenzen der Kontrolle durch eine Minderheit sind. Seit den 1960ern ist Syrien von Mitgliedern einer kleinen und verarmten schiitischen Sekte regiert worden, den Alawiten, die eine lange Geschichte der Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit haben. Als sie an die Macht kamen, verziehen und vergaßen die Alawiten nicht und regierten nicht zum Wohle aller. Stattdessen ergriffen sie die Gelegenheit, sich zu bereichern und ihrerseits Verfolgung zu üben. Der Zyklus von Unterdrückung und Ressentiments hat unvermeidlicherweise im Bürgerkrieg geendet. Und falls die Rebellen gewinnen, gibt es Aussichten auf Vertreibung und Genozid: „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab.

Lüge Nr. 3: Unter der Haut sind wir alle gleich. Angeleitet von jüdischen Marxisten wie Stephen Jay Gould, Richard Lewontin und Steven Rose gehen die Mainstream-Medien mit der Lüge hausieren, daß menschliche Wesen eine post-genetische, post-biologische Spezies sind, oberflächlich verschieden, aber unterhalb davon gleich, weil genetische Unterschiede sich nicht auf das Gehirn auswirken. In Wirklichkeit haben genetische Unterschiede riesige Auswirkungen auf das Gehirn. Die in moslemischen Ländern wie Syrien praktizierte Inzucht fördert genetische Krankheiten, senkt den durchschnittlichen IQ und schadet sehr der Fähigkeit, Fremden zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten:

Die Heirat der Töchter der Brüder des Vaters (VBT), die Form der Verwandtenehe, die zu der meisten Inzucht führt und die bei vielen Moslems immer noch die bevorzugte Form ist, war unter den Arabern bereits zu Mohammeds Zeit gut etabliert. Die VBT-Ehe wurde bei den Arabern wahrscheinlich von jüdischen Stämmen aus der Levante eingeführt, die ab dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert auf die arabische Halbinsel zu migrieren begannen. … Meine Vermutung ist, daß es nicht nur die Zahl der Blutsverwandtenehen in einer Nation ist, die den Erfolg der Demokratie in diesem Land negativ beeinflußt, sondern die Zeitspanne, über die das Volk die Verwandtenehe praktiziert hat, UND wie eng diese Verwandtenehe ist. … Die Entwicklung von „Genen für Altruismus“ kommt hier ins Spiel, nicht nur die unmittelbare genetische Verwandtschaft zwischen den Individuen in diesen Gesellschaften, obwohl diese auch wichtig ist. Daher würde ich wetten, daß die Demokratie in der Levante am schlechtesten abschneiden würde, wo die VBT-Ehe ihren Ursprung hatte, und auf der arabischen Halbinsel, wo es die VBT-Ehe so lange gegeben hat … Syrien, Saudi-Arabein, Jemen und Oman haben die schlechtesten Demokratiewerte in der moslemischen Welt (auf der Welt!). (HBD-Chick, Consanguinity and Islam and Democracy, 7. März 2012. Siehe auch “Muslim inbreeding”.)

Inzucht hält von Kooperation zwischen Fremden ab, fördert aber Hass und Gewalt. Die Liberalen, die ihre Hände über die Schrecken des Krieges in Syrien ringen, arbeiten auch fleißig daran, westliche Nationen immer mehr wie Syrien zu machen: voller Minderheiten, die dazu ermutigt werden, einen Groll gegen die weiße Mehrheit zu hegen und sie zu hassen. Moslemische Vergewaltigerbanden sind nur ein Ausdruck dieses Hasses, der schlimmer werden wird, während die Nichtweißen an Zahl und Macht gewinnen.

Wenn Minderheiten herrschen: Der Westen ist auch in dem Sinne wie Syrien, daß er von einer paranoiden, sich selbst bemitleidenden Minderheit kontrolliert wird (siehe Steve Sailer zu Cass Sunsteins „Jewish paranoia”). Der jüdische Historiker Daniel Pipes hat mehrere faszinierende Artikel über Syrien geschrieben, die ich den Lesern des Occidental Observer wärmstens empfehlen kann. Aber sie bieten auch Einsichten in viel mehr als die sunnitische Rebellion gegen Bashar al-Assad. Als ich sie las, fielen mir immer wieder Parallelen zwischen den Alawiten und den Juden auf:

(mehr …)

Die SS Empire Windrush: Die jüdischen Ursprünge des multikulturellen Britannien

Die „Empire Windrush“ 1948 bei ihrem Eintreffen aus Jamaica in den Londoner Tilbury Docks.

Die „Empire Windrush“ 1948 bei ihrem Eintreffen aus Jamaica in den Londoner Tilbury Docks.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Luftpost. Das Original The SS Empire Windrush: The Jewish Origins of Multicultural Britain erschien am 12. Juli 2015 im „Occidental Observer“.
(Anm. v. Deep Roots: Die Bilder wurden von mir eingefügt, da im Original inzwischen keines mehr vorhanden ist; der Link zum KdF-Schiff „Monte Rosa“ stammt ebenfalls von mir.)

“Werden Sie herausfinden, wer für diese außergewöhnliche Aktion verantwortlich ist?”
Oliver Stanley, MP, Juni 1948.

Im Bewusstsein britischer Nationalisten besetzt die SS Empire Windrush einen besonderen Platz der Infamie. Als das Schiff im Juni 1948, von Jamaika kommend, beladen mit 417 schwarzen Immigranten die Tilbury Docks erreichte, stellte es mehr als nur einen Wendepunkt in der Geschichte der altehrwürdigen Inseln dar. In vielerlei Hinsicht signalisierte es den Beginn der organisierten Masseneinwanderung Nichtweißer nach Nordwesteuropa. Im vergangenen November veröffentlichte TOO meine Forschungsergebnisse zur Rolle der Juden bei der Einschränkung der Meinungsfreiheit und Manipulation der Rassenbeziehungen zur Erreichung jüdischer Ziele und dem Schutz jüdischer Interessen in Britannien. Kürzlich habe ich einige meiner alten Essays wieder angesehen, tiefer gegraben und jedes davon in einem Arbeitsaufwand erweitert, der hoffe ich, in der Veröffentlichung eines Manuskripts in Buchlänge über die Aspekte des jüdischen Einflusses resultieren wird. Während dieses Prozesses war ich besonders in der Pflicht, die Rolle der Juden in der britischen Immigrations- und Rassenfrage weiter zu untersuchen. Was ich in diesem Essay vorlege, ist die Zusammenstellung einiger interessanter Fakten, die ich, während die Arbeit an dem Buch voranschreitet, zusätzlich zu dokumentieren und zu integrieren hoffe.

Eines der Dinge, die mir am meisten auffielen, als ich begann, die Ursprünge des multikulturellen Britannien zu untersuchen, war der diffuse und verworrene Hintergrund der Ankunft des berüchtigten Schiffes. Zuerst aber möchte ich eine der bizarren Ironien der Geschichte aufzeigen – das Schiff, das das Ende der rassischen Hegemonie in Britannien signalisieren würde, begann sein Dasein als Nazi-Kreuzfahrtschiff. Seine Laufbahn begann das Schiff 1930 als MS Monte Rosa. Bis zum Ausbruch des Krieges wurde es als Teil des deutschen ‘Kraft durch Freude’-Programms genutzt. ‘Kraft durch Freude’ ermöglichte es mehr als 25 Millionen Deutschen aller Klassen, geförderte Reisen und andere Erholungsangebote zu genießen, wobei der Sinn für Gemeinschaft und rassische Zusammengehörigkeit gestärkt wurde. Die rassische Solidarität statt der Klassenzugehörigkeit wurde betont, indem auf Schiffen wie der Monte Rosa die Kabinenzuweisung verlost wurde, anstatt anspruchsvollere Unterbringung nur für jene zu bieten, die sich einen bestimmten Preis leisten konnten. Bis zum Ausbruch des Krieges wurde das Schiff dazu verwendet, NSDAP-Mitglieder auf Südamerika-Kreuzfahrten zu transportieren. Im Jahr 1939 wurde das Schiff für militärische Zwecke bereitgestellt und diente als Truppentransporter für die Invasion Norwegens im Jahr 1940. Im Jahr 1944 diente die Monte Rosa in der Ostsee und rettete Deutsche, die durch das Vorrücken der Roten Armee in Lettland, Ostpreußen und Danzig eingeschlossen waren.

Das KdF-Schiff „Monte Rosa“ 1935 in Nordland, Norwegen.

Das KdF-Schiff „Monte Rosa“ 1935 in Nordland, Norwegen.

Schließlich endete im Mai 1945 ihre deutsche Laufbahn, als sie durch vorrückende britische Kräfte in Kiel gekapert und als Kriegsbeute übernommen wurde. Die Briten benannten sie am 21.Januar 1947 in Empire Windrush um und benutzten sie ebenfalls als Truppentransporter. Von Southampton auslaufend, beförderte das Schiff britische Truppen zu so unterschiedlichen Zielen wie Suez, Aden, Colombo, Singapur und Hongkong. Wichtig dabei – das Schiff wurde nicht direkt durch die britische Regierung, sondern von der New Zealand Shipping Company (Neuseeländische Schifffahrtsgesellschaft) betrieben.

Es ist dieses kleine Faktum, mit dem wir beginnen, in den sprichwörtlichen Kaninchenbau hineinzupurzeln. Ich fand schnell heraus, dass die New Zealand Shipping Company, wie andere entscheidende Mitspieler in der Geschichte der Windrush, in jüdischem Besitz und jüdisch geführt war. Die Gesellschaft wurde größtenteils durch die Familie Isaacs kontrolliert, speziell die direkten Nachkommen von Henry und George Isaacs. Henry und George verließen auf Betreiben des dritten Bruders im Jahr 1852 England und erreichten Auckland via Melbourne. Sie gründeten die Firma E&H Isaacs, betätigten sich während des Taranaki- und Waikatokrieges als Profitjäger und ergatterten eine Anzahl gewichtiger Verträge in Verbindung mit der Truppenversorgung.

(mehr …)

Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine

Lasar Kaganowitsch, jüdischer Volkskommissar der Sowjetunion und einer der Hauptbetreiber des Holodomor (Bild nicht aus dem „Schwarzbuch“).

Lasar Kaganowitsch, jüdischer Volkskommissar der Sowjetunion und einer der Hauptbetreiber des Holodomor (Bild nicht aus dem „Schwarzbuch“).

Aus „Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror“ von Stéphane Courtois und Co-Autoren, deutsche Ausgabe 1999, ISBN 3-492,-04176-0; hier zitierter Abschnitt: „Die Große Hungersnot“, S. 178 – 188. Die Bilder im Text stammen aus dem Buch.

Die Große Hungersnot

Zu den „weißen Flecken“ der sowjetischen Geschichte zählte lange Zeit die große Hungersnot von 1932/33, die nach heute allgemein anerkannten Quellen mehr als sechs Millionen Opfer forderte.222 Diese Katastrophe ist jedoch nicht vergleichbar mit den anderen Hungersnöten, die das zaristische Rußland in regelmäßigen Abständen heimsuchten. Denn sie war eine direkte Folge des neuen „militär-feudalistischen“ Wirtschaftssystems der Bauernschaft – so der Ausdruck des bolschewistischen Funktionärs und Stalingegners Nikolai Bucharin -, das während der Zwangskollektivierung aufgebaut worden war, und verdeutlichte auf tragische Weise den ungeheuren sozialen Rückschritt, der mit dem Angriff der sowjetischen Macht auf die Bauern Ende der zwanziger Jahre einherging.

Im Gegensatz zur Hungersnot von 1921/22, welche die sowjetischen Behörden nicht zuletzt durch ihre Appelle an die internationalen Hilfsorganisationen zugegeben hatten, war die von 1932/33 vom Regime immer geleugnet, und die wenigen Stimmen, die im Ausland die Aufmerksamkeit auf diese Tragödie lenkten, mit starker Propaganda übertönt worden. Aufgebauschte „Berichte“ haben dabei noch beträchtlich geholfen, so etwa der des französischen Abgeordneten Édouard Herriot, des Führers der Radikalen, der im Sommer 1933 auf einer Reise in die Ukraine von den vielen Gemüsegärten der Kolchosen schwärmte, alle „wunderbar bewässert und gepflegt“, und von den „wirklich bewundernswerten Ernten“. Daraus folgerte er mit unumstößlicher Überzeugung: „Ich habe die Ukraine durchquert und kann nur bestätigen, daß ich sie wie einen Garten mit vollem Ertrag erlebt habe.“223 Diese Verblendung ist zum einen auf die gigantische Inszenieerung der GPU zurückzuführen, die für die ausländischen Gäste eine Reiseroute voller Musterkolchosen und vorbildlicher Kindergärten ausgearbeitet hatte. Für diese Verblendung gab es aber auch politische Gründe: besonders die damalige französische Regierung war mit Blick auf das mit der Machtübernahme Adolf Hitlers bedrohlicher gewordene Deutschland darauf bedacht, den sich abzeichnenden Annäherungsprozeß mit der Sowjetunion nicht zu stören.

Eine Folge des Bürgerkrieges und der bolschewistischen Agrarpolitik: An der Wolga wütet eine schreckliche Hungersnot, die zwischen 1921 und 1922 fünf Millionen Menschen das Leben kostet – die ersten Opfer sind die Kinder.

Eine Folge des Bürgerkrieges und der bolschewistischen Agrarpolitik: An der Wolga wütet eine schreckliche Hungersnot, die zwischen 1921 und 1922 fünf Millionen Menschen das Leben kostet – die ersten Opfer sind die Kinder.

Trotzdem hatten vor allem in Deutschland und Italien eine ganze Reihe maßgeblicher Politiker erstaunlich genaue Kenntnisse von der Hungersnot der Jahre 1932 und 1933. Die kürzlich von dem italienischen Historiker Andrea Graziosi224 entdeckten und veröffentlichten Berichte der in Charkow, Odessa und Noworossisk diensttuenden italienischen Diplomaten bewiesen, daß Mussolini, der diese Texte sorgfältig las, über die Situation genau im Bilde war, auch wenn er es für seine antikommunistische Propaganda nicht ausnützte. Im Gegenteil, im Sommer 1933 kam es zunächst zum Abschluß eines italienisch-sowjetischen Handelsvertrags, dem später noch ein Freundschafts- und Nichtangriffspakt folgte. Geleugnet oder der Staatsräson geopfert, setzte sich die Wahrheit über die Hungersnot, obwohl sie in einigen auflagenschwachen Publikationen von im Ausland sitzenden ukrainischen Organisationen zur Sprache gekommen war, erst ab der zweiten Hälfte der achtziger Jahre allmählich durch, als Folge einer Reihe von veröffentlichten Arbeiten und Forschungsberichten sowohl von westlichen Historikern als auch von Forschern der ehemaligen Sowjetunion.

(mehr …)

Die griechische Krise verstehen, Teil 2

Kein Perikles: Jeffrey „Georgios“ Papandreou, griechischer Premierminister vom 6. Oktober 2009 bis 11. November 2011.

Kein Perikles: Jeffrey „Georgios“ Papandreou, griechischer Premierminister vom 6. Oktober 2009 bis 11. November 2011.

Von Alexios Synodinos, übersetzt von Deep Roots (Übersetzung des Absatzes über den Autor am Schluß von Osimandia). Das Original Understanding the Greek Crisis, Part 2 erschien am 30. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right. Zuvor erschienen: Die griechische Krise verstehen, Teil 1.

Im ersten Teil dieser Studie untersuchten wir die politische Geschichte Griechenlands nach dem Zweiten Weltkrieg und die Ereignisse und Machenschaften, die zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung und zu der vielgestaltigen Krise führten, unter denen Griechenland gegenwärtig leidet.

Der zweite Teil der Studie befaßt sich mit der Art von Leuten, aus denen die griechische Regierung besteht, ein Schlüsselthema, das dem Leser die Gründe dafür klarmachen wird, warum Griechenland diesen katastrophalen Weg eingeschlagen hat. Außerdem bietet er eine kurze, aber konkrete Beschreibung des außergewöhnlichen und ungenutzten Reichtums, den Griechenland besitzt, unter hauptsächlicher Konzentration auf seine Öl-, Erdgas- und Uranlagerstätten. Es ist dieser Reichtum, den die „beschnittene Bankerelite“ und ihre Goyim-Diener durch Zerstörung der griechischen Wirtschaft und des griechischen Ethnostaates mittels Schulden an sich zu raffen streben.

I.

Beginnen wir mit der Untersuchung des Profils von Herrn Papandreou, dem gegenwärtigen Premierminister Griechenlands. Herr Papandreou behauptet, sein Vorname sei Georgios (Georg), aber die Beweise zeigen etwas anderes. Er wurde in Minnesota, USA, geboren, und als Kind nannte seine Familie ihn Jeffrey. Diese Information stand bis vor kurzem im Artikel über ihn in der englischen Sektion von Wikipedia. [1] Angeblich wurde der junge Jeffrey später in der griechisch-orthodoxen Kirche im Alter von sieben Jahren auf den Namen Georgios getauft. Laut dieser Version der Geschichte wurde seine Taufe (wie auch die Taufe seiner Schwester) 1959 vom griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika, Iakovos (Jakob) durchgeführt. Jedoch hat die Erzdiözese von Amerika keine Aufzeichnung über dieses Ereignis. Zur Überwindung dieses Hindernisses brachten die Imagemacher von Herrn Papandreou 2008 eine andere Version in Umlauf, nach der der junge Jeffrey zusammen mit seinen Brüdern und seiner Schwester in einer privaten Zeremonie im Haus der Familie in Griechenland getauft wurde. Beide Versionen der Geschichte haben gemeinsam, daß es die starke Forderung seines griechischen Großvaters war, daß die Kinder getauft würden. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Versionen ist, daß keine von irgendeinem Beweis gestützt wird. Das Taufritual wird als der wichtigste Tag im Leben eines griechisch-orthodoxen Christen betrachtet und dementsprechend gefeiert. Freunde und Familienmitglieder werden zu dem Ereignis eingeladen, und natürlich werden Bilder aufgenommen. Zum Pech für Herrn Papandreou gibt es keine Bilder von seiner Taufe, noch gibt es irgendein offizielles Dokument oder Zertifikat zu seiner Taufe. Selbst wenn wir akzeptieren, daß Herr Papandreou tatsächlich getauft wurde, so bleibt die Frage, warum seine Familie sich weigerte, das im angemessenen Alter (als Kleinkind) zu tun? Außerdem behaupten manche Leute, daß Herr Papandreou, der am Athener College studierte, in dessen Akten nicht als orthodoxer Christ erwähnt wird, sondern als Protestant. Aufgrund der Tatsache, daß der Autor dieses Artikels christliche Mysterien ernst nimmt, und um jegliche Verwechslung mit seinem Großvater zu vermeiden, wird Herr Papandreou im Rest des Artikels mit seinem vollen wahren Namen Jeffrey Papandreou genannt werden.

(mehr …)

Die griechische Krise verstehen, Teil 1

 

parthenon blitz

Von Alexios Synodinos, übersetzt von Deep Roots. Das Original Understanding the Greek Crisis, Part 1 erschien am 29. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Dieser Artikel wird versuchen, denjenigen, die mit der gegenwärtigen Situation in Griechenland nicht vertraut sind, die Grundursachen des gegenwärtigen griechischen Dramas zu erläutern.

Trotz der weithin geförderten Vorstellung, daß Griechenlands Problem hauptsächlich finanzieller Art ist, könnte dies nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Was diesem uralten Land heutzutage bevorsteht, ist sein totaler Zusammenbruch als Nationalstaat. Die angebliche Wirtschaftskrise ist in Wirklichkeit weitgehend fiktiv, und sie wird von der gegenwärtigen Regierung und von äußeren Kräften als Vorwand und als Mittel benutzt, um die wirtschaftliche Erschöpfung der griechischen Mittelschicht und die schließliche Auflösung des Staates zu fördern.

Meine Hauptthese lautet, daß kurz nach dem Ende des Kalten Krieges ein Plan zur effektiven Demontage Griechenlands und zur Auslöschung der nationalen Identität der Griechen entworfen und umgesetzt wurde, der mathematisch zu ihrem Verschwinden als homogene Menschengruppe führen würde. Der Leser sollte ob solcher Behauptungen nicht verblüfft sein; der Artikel wird ihm all die notwendigen Beweise zur Stützung dieser These präsentieren. Der erste Teil des Artikels wird sich auf einen notwendigen Crashkurs über die politische Geschichte Griechenlands konzentrieren, vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung.

I.

1944 zog sich die deutsche Armee aus Griechenland zurück, um ihr Heimatland gegen die vorrückende Rote Armee zu verteidigen. In einem Wirbelwind von Ereignissen zwang die Griechische Kommunistische Partei (KKE) das Land in einen blutigen und katastrophalen innerstaatlichen Krieg, in dem ihre bewaffneten Guerillas gegen die Nationalarmee Griechenlands kämpften. Der kommunistische Kampf um die Macht war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, nachdem Stalin sich bereits im Moskauer Abkommen von 1944 mit Churchill darauf geeinigt hatte, daß Griechenland unzweifelhaft im westlichen Lager bleiben würde. Trotzdem strebten die Kommunisten Griechenlands die Allianz mit anderen kommunistischen Ländern wie Bulgarien, Albanien und Jugoslawien an, die alle bereit waren, sie unter bestimmten Bedingungen zu unterstützen, d. h. territoriale Gewinne von Griechenland, falls die Kommunisten sich schließlich durchsetzen würden. Die KKE, die dringend Hilfe brauchte, stimmte zu, und ihre selbsternannte provisorische Guerillaregierung unterzeichnete die Preisgabe riesiger Teile Griechenlands, die nach dem Sieg der kommunistischen Guerillas an Jugoslawien übergeben werden sollten. Um eine lange und schmerzliche Geschichte kurz zu machen, die kommunistischen Aufständischen wurden zerschlagen, und Griechenland ging zerstört, aber frei vom Joch des Sowjetismus daraus hervor.

Die Niederlage der Kommunisten war ein schwerer Schlag für die griechische Linke. Ihre schrecklichen Verbrechen, die von Massenhinrichtungen nichtkommunistischer Zivilisten bis zur Entführung tausender Kinder reichten, die zur Gehirnwäsche in den Sowjetblock geschickt wurden, führten das Land zu einem seltsamen rechten Regime, bei dem jeder, der sich weigerte, die Königsfamilie zu glorifizieren, verdächtigt wurde, ein kommunistischer Sympathisant zu sein. Die Rechte war dominant, aber es wurde klar, daß solch eine manichäische Sicht auf die Politik die Saat für ihre zukünftige Zerstörung legen würde. Die Massen des Volkes, die der Mitte angehörten und die niemals der illegalen kommunistischen Partei und den anderen Linksgruppen nahestanden, wurden von der Propaganda des Regimes als Linke, Kryptokommunisten oder gefährlich nach links neigend bezeichnet. In einem außergewöhnlichen Prozeß, von dem ich annehme, daß er für den Leser schwer zu verstehen sein wird (wie auch für den Autor), akzeptierten die Zentristen langsam, aber stetig ihre Kategorisierung als Linke, die sie vom Rechtsregime erhielten. Gleichzeitig verbreitete die illegale kommunistische Partei, die von der UdSSR finanziert wurde und ein bedeutendes Untergrundnetzwerk organisiert hatte, ihre Propaganda und trug zur politischen Instabilität des Landes bei, indem sie zu Streiks, Zusammenstößen mit der Polizei und Unruhen aufhetzte. Der zuvor erwähnte grobe Fehler der Rechten, jeden als Linken zu bezeichnen, der nicht rechts genug war, wurde natürlich von den Kommunisten ausgenützt. Kurz, die Rechte und die Linke arbeiteten zugleich daran, die Mitte nach links zu rücken. Daher begannen die patriotischen Zentristen, die ein paar Jahre zuvor gegen die Kommunisten gekämpft hatten, sich mehr und mehr mit der Linken zu identifizieren, und wurden zunehmend empfänglich für linke Propaganda. Gleichzeitig gingen die Zusammenstöße in Griechenland weiter; die gewählte Regierung der populären Zentristenpartei (Enosis Kentrou) wurde gestürzt, als eine Gruppe ihrer Abgeordneten beschlossen, aus der Partei und der Regierung auszutreten. Die Instabilität ging weiter, bis eine Gruppe von Armeeoffizieren am 21. April 1967 beschloß, ein autoritäres Militärregime einzuführen.

(mehr …)