Tyrannei und Vielfalt in der antiken Welt

Dionysius I. von Syrakus

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Tyranny and Diversity in the Ancient World erschien am 18. Januar 2018 auf The Occidental Observer.

In Politika bemerkt Aristoteles realistischerweise, daß Vielfalt, die aus Einwanderung ohne Assimilation resultiert, eine häufige Ursache von Bürgerkrieg und des Zusammenbruchs der Bürgersolidarität in den griechischen Stadtstaaten war. In diesem kurzen Artikel möchte ich hervorheben, wie Vielfalt im Einsatz fremdländischer Söldner und Veränderungen der Bevölkerung ein häufiges Mittel waren, das von griechischen Tyrannen zur Unterwerfung der Bürgerschaft genutzt wurde.

Der Import von Ausländern und die Übertragung von Rechten an sie, ob durch Demokraten oder Tyrannen, war auch eine häufige Methode, um den politischen Prozeß zu unterlaufen, die Verfassung zu zerstören und die Bürgerschaft zu unterwerfen.

Das archetypische Beispiel dafür war der mächtige und vielfältige sizilianische Stadtstaat Syrakus, der lange Zeit von einer Reihe von Tyrannen regiert wurde, was einen brauchbaren Kontrast zum homogenen und freien Stadtstaat ergibt. Aristoteles bemerkte: „In Syrakus führte die Übertragung von Bürgerrechten an Fremde und Söldner am Ende der Periode der Tyrannen zu Aufruhr und Bürgerkrieg“ (Politika, 1303a13). Weiters argumentierte Aristoteles, daß ein legitimer Herrscher durch seine eigenen bewaffneten Bürger geschützt würde, während Tyrannen ausländische Söldner einsetzten: „Könige werden durch die Waffen ihrer Untertanen bewacht, Tyrannen durch eine fremde Streitmacht“ (1285a16). Der Einsatz fremder Söldner führte häufig dazu, daß die Herrschaft an einen Tyrannen oder eine kleine Clique überging (1306a19).

Aristoteles‘ Beobachtungen sind weitgehend von modernen Wissenschaftlern aufgegriffen worden. Tyrannen wußten genau, daß eine gemeinsame Identität und Bürgersolidarität Bedrohungen für ihre persönliche Macht waren. Kathryn Lomas bemerkt: „Die Nutzung umherziehender Populationen zur Untergrabung des Status der polis ist vielen Tyrannen und hellenistischen Monarchen in der gesamten griechischen Welt gemeinsam.“[1] Paul Cartledge bemerkt, daß Syrakus

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Der Stunt der Euro-Rechten in Jerusalem

MORGENWACHT

Von links nach rechts: Heinz-Christian Strache (FPÖ), Filip Dewinter (Vlaams Belang), René Stadtkewitz (Die Freiheit), Jerusalem, 07.12.2010

Von Tom Sunic, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original The Euro Rightwing Stunt in Jerusalem erschien am 15. Dezember 2010 im Occidental Observer.

Wenn man sie nicht schlagen kann, schließe man sich ihnen an. Das könnte man schlußfolgern, nachdem man die Ergebnisse des kürzlichen PR-Stunts von Heinz-Christian Strache, Chef der österreichischen FPÖ, Geert Wilders von der holländischen PVV und Filip DeWinter vom Vlaams Belang in Israel beobachtet hat. Angesichts der moslemischen Invasion Europas gibt es rechte Stimmen in Europa, die ernstlich glauben, daß europäische Nationalisten eine Vereinbarung mit den Zionisten treffen müssen. Ihre Arbeitshypothese lautet, daß der islamischen Bedrohung am besten entgegengewirkt werden kann, falls und wenn es innerhalb der Parameter des antiarabischen zionistischen Diskurses formuliert wird. Die Annahme ist weit verbreitet, daß schließlich ein…

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Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots. Das Original “Haiti Must Not be Re-Built” erschien am 25. Januar 2010 auf „The Occidental Observer“ (wo es aber inzwischen keine Kurtagić-Artikel mehr gibt, daher ist der Link nun funktionslos):

http://www.theoccidentalobserver.net/authors/Kurtagic-Haiti.html

Tag um Tag werden unsere Gehirne von den Medien mit dem Horror aus Haiti bombardiert. Während ich nicht wünsche, daß eine gleichartige Katastrophe meine Freunde und meine Lieben befällt, so kann ich doch nicht anders, als über die Reaktion der westlichen Regierungen mit den Augen zu rollen.

Ich störe mich nicht an den Initiativen zur Erlassung der Auslandsschulden von Haiti, nachdem ich genug vom modernen Bankwesen verstehe, um zu wissen, daß die Banken nichts außer Gewinnen verlieren, wenn sie einen sogenannten “Kredit” abschreiben: Wenn Banken einen “Kredit” vergeben, dann verleihen sie keine wirklichen Vermögenswerte, die sie in ihrem Besitz haben, sondern erzeugen in Wirklichkeit eine elektronische Fiktion, aus nichts und von nichts besichert, mit ein paar Tastendrucken und Mausklicks auf einem Computer. Aus diesem und anderen Gründen, die ich später behandeln werde, stimme ich der Idee voll zu, die Kredite an Haiti abzuschreiben.

Es stört mich auch nicht, wenn westliche wohltätige Organisationen den Opfern Beistand leisten, vorausgesetzt, die besagten Organisationen sind private Institutionen, die von privaten, freiwilligen Spendern finanziert werden.

In Übereinstimmung mit dem Kongreßabgeordneten Ron Paul stört es mich jedoch, wenn eine westliche Regierung wie die von Barack Obama in den Vereinigten Staaten das Geld ihrer Steuerzahler einem Wiederaufbauprogramm in diesem Teil der Welt zu widmen beabsichtigt. Dies nicht so sehr, weil die westlichen Länder alle technisch bankrott sind, und das schon seit Jahren: immerhin haben wir immer noch die materiellen Mittel und das intellektuelle Rüstzeug, um uns aus unserer wirtschaftlichen Misere herauszuziehen. Nein. Sondern weil ein Wiederaufbau Haitis einfach die Fehler der Vergangenheit wiederholen würde, die schlüssig und von Beispielen andernorts unterstützt gezeigt haben, daß jede Anstrengung zur Ermutigung einer ehemaligen Kolonie, die jetzt von Schwarzafrikanern geführt wird, eine Gesellschaft westlichen Stils zu werden, komplett mit Rechtsstaatlichkeit, blühender Marktwirtschaft, Eigentumsrechten, Industrieproduktion, modernen Kommunikationsmitteln und dergleichen, vergeblich und kontraproduktiv ist. Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden.

Die Zahl der Todesopfer in Haiti — die gegenwärtig auf 200.000 geschätzt wird — mag von einem Erdbeben verursacht worden sein, aber sie hätte nicht so hoch sein müssen. Walter E. Williams, Professor der Ökonomie an der George Mason University, wies vor ein paar Tagen darauf hin, daß

Nordkaliforniens Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 stärker war, 7,1 auf der Richter-Skala erreichte und 63 Tote und 3.757 Verletzte zur Folge hatte. Das Erdbeben von 1906 in San Francisco erreichte 7.8 auf der Richter-Skala, etwa die achtfache Stärke des Bebens von Haiti, und 3.000 Menschenleben kostete.

Daß die Zahl der Toten in Haiti 3.000mal höher war als die des Loma-Prieta-Bebens und 66mal höher als in San Francisco, liegt weniger an einem “besonders grausamen und unbegreiflichen Kataklymus” als vielmehr am mangelnden Arbeitsethos der Haitianer, an ihrer Korruption und fehlenden Fähigkeit zum Vorausplanen.

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Joyeux Noёl: Die Anfänge des Ersten Weltkrieges und der Weihnachts-Waffenstillstand von 1914

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Deep Roots. Das Original Joyeux Noёl: The Beginnings of WWI and the Christmas Truce of 1914 erschien am 14. Dezember 2013 im Occidental Observer.

Mit der durch neunundneunzig Jahre ermöglichten nachträglichen Einsicht ist es offenkundig, daß der Ausbruch des Ersten Weltkrieges nicht bloß den Beginn des bis zu dieser Zeit zerstörerischsten Krieges der Geschichte kennzeichnete, sondern auch eine grundsätzliche zivilisatorische Wasserscheide. Während das Kämpfen im Gange war, nahmen nahezu alle Teilnehmer an, daß sie durch nackte Aggression der anderen Seite in den Kampf gezwungen worden seien. Die Historiker brauchten Jahre, um zu entwirren, was tatsächlich geschehen war.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war die deutsche Armee die beste in Europa und in der Lage, jeden einzelnen Rivalen zu besiegen. Aber Deutschland hatte keine natürlichen Grenzen und war verwundbar gegenüber einem gemeinsamen Angriff an zwei Fronten: durch Frankreich und Britannien im Westen und das Russische Reich im Osten. Eine deutsche Niederlage in solch einem Szenario wurde als buchstäblich unvermeidlich betrachtet.

Die französisch-russische Allianz von 1894, aus der die Triple Entente wurde, als Britannien 1907 beitrat, machte Deutschlands schlimmste Befürchtungen wahr.

Jedoch gab es bedeutende Unterschiede zwischen Deutschlands westlichen und östlichen Rivalen: Frankreich und Britannien waren moderne, effizient organisierte Länder, die zu einer schnellen Mobilisierung in der Lage waren, während vom ausgedehnten Rußland mit seiner dünn verteilten Bevölkerung und seiner wirtschaftlichen Rückständigkeit erwartet wurde, daß es für die volle Mobilisierung bis zu 110 Tagen brauchen würde. Unter Ausnutzung dieser Asymmetrie entwickelte das deutsche Oberkommando den Schlieffen-Plan: bei Ausbruch von Feindseligkeiten würden nahezu neunzig Prozent von Deutschlands effektiven Truppen einen Blitzangriff im Westen starten; dieser Feldzug sollte innerhalb vierzig Tagen abgeschlossen sein, während das schwerfällige Rußland immer noch mobilisierte. Mit den Westmächten aus dem Weg wurde erwartet, daß massive Truppenverschiebungen an die Ostfront rechtzeitig eintreffen würden, damit Deutschland Rußland entgegentreten könne. Geschwindigkeit – der Mobilisierung, der Angriffsoperationen und der Truppenverschiebung – war entscheidend für den Erfolg dieses Plans.

Die Ermordung des österreichisch-ungarischen Erzherzogs durch einen serbischen Nationalisten im Juni 1914 ist das perfekte Beispiel für ein Ereignis, das den Anlaß für die folgenden Ereignisse bot, sie aber nicht verursachte; die Männer von Europas Großmächten schlachteten einander nicht vier Jahre lang wegen eines politischen Mordanschlags auf dem Balkan ab. Vielmehr fand das Attentat im Kontext russischer Garantien an Serbien und deutscher Garantien an Österreich statt, was unvermeidlicherweise die Triple Entente ins Spiel brachte. Es folgte ein diplomatisches Angsthase-Spiel, in dem keine Seite bereit war, als erste einzulenken.

Als Österreich Serbien am 28. Juli den Krieg erklärte, befahl der russische Zar, der sich der militärischen Rückständigkeit seines Reiches bewußt war, eine Teilmobilmachung. Diese Aktion war bloß als Vorsichtsmaßnahme für den Fall eines Krieges gedacht, der immer noch unwahrscheinlich schien. Aber für die Deutschen, deren Schlieffen-Plan höchste Geschwindigkeit erforderte, hatte der Befehl des Zaren die Wirkung eines Elektroschocks. Der Kaiser hatte das Gefühl, ebenfalls mobilisieren zu müssen. Rußland reagierte zwei Tage später, indem es die volle Mobilisierung befahl. Deutschland stellte Rußland ein Ultimatum, und der Zar, der nicht bereit war, einzuknicken, ließ die Frist verstreichen. Innerhalb von Stunden waren alle in einen Krieg verwickelt, den keine der Parteien ursprünglich gewollt oder beabsichtigt hatte.

Deutsche Historiker nennen solch eine Reihe von Ereignissen einen Betriebsunfall: einen quasi-mechanischen Unfall, wie er in der Maschinerie einer Fabrik geschehen könnte. Männer wurden in das Getriebe gezogen und zermalmt, als niemand in der Lage war, rechtzeitig den Notschalter zu betätigen. Es war eine Tragödie im vollsten Sinn des Wortes – eine Katastrophe, die von wohlmeinenden, aber fehlerhaften Männern verursacht wurde, die rational unter Bedingungen unvollkommenen Wissens handelten. Die Folgen sind wohlbekannt: zehn Millionen tot, weitere achtundzwanzig Millionen verwundet oder vermißt, der Kommunismus in Rußland etabliert, die Balfour-Deklaration bereitete die Bühne für den heutigen fortdauernden Nahostkonflikt, und das Ganze gekrönt von einem schändlichen „Friedensvertrag“, der einen zukünftigen deutschen Rachekrieg beinahe garantierte.

Und doch war, wie wir aus Nachrichtenfilmmaterial vom 1. August ersehen können, die allgemeine Reaktion auf den Ausbruch ein Kriegsfieber in einem Ausmaß, wie man es seit den Kreuzzügen nicht mehr erlebt hatte. Europa hatte dreiundvierzig Jahre des Friedens und einen beispiellosen materiellen Wohlstand genossen, und die jungen Leute begrüßten den Krieg als romantisches Abenteuer.

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Ein akademisches Buch über die jüdische Zersetzung von Weihnachten

Von Kevin MacDonald , übersetzt von Deep Roots. Das Original An Academic Book on Jewish Subversion of Christmas erschien am 23. Dezember 2016 auf „The Occidental Observer.“

Ein neues Buch, Joshua Eli Plauts A Kosher Christmas: ’Tis the Season to Be Jewish, dokumentiert, was wir die ganze Zeit gewußt haben: Die Juden haben in der Tat Weihnachten zersetzt. Dieses Buch verdient eine volle Rezension, aber Ethan Schwartz‘ Zusammenfassung und Kommentar („Twas the night after Christmas“) verdient einen genaueren Blick. Zuerst die Zusammenfassung:

Juden sind die Avantgarde einer Bestrebung gewesen, „Weihnachten in Festtage zu verwandeln, die allen Amerikanern gehören“, ohne religiöse Exklusivität. Die wichtigsten jüdischen Mechanismen der Säkularisierung sind Komödie und Parodie, denn Lachen untergräbt die religiöse Ehrfurcht. Nehmen Sie zum Beispiel Hanukkah Harry aus „Saturday Night Live“, der heroisch für einen bettlägrigen Weihnachtsmann einspringt, indem er Geschenke mit einem Wagen zustellt, die von Eseln namens Koishe, Hershel und Shlomo gezogen werden. Bemerkenswerterweise ist Hanukkah Harry für viele amerikanische Juden zu einer echten Santa-Alternative geworden. Plaut sieht solche Dinge nicht als Versuche in Richtung einer Assimilation, sondern als vorsätzliche Zersetzung von Weihnachtstraditionen. „Durch diese Parodien“, schreibt er, „konnten Juden sich vorstellen, nicht der Verlockung allgegenwärtiger Weihnachtssymbole erliegen zu müssen.“ Und es sind nicht nur Juden: für Amerikaner im Allgemeinen hilft die jüdische Parodie sicherzustellen, daß Weihnachten „nicht zu ernst genommen wird“ und daß den Feiern anderer Traditionen „gleicher Respekt und gleiche Chancen gewährt werden.“

Es scheint hier zwei Botschaften zu geben. Eine ist die Botschaft der Zersetzung mittels der Verspottung neben anderen Methoden. Die andere ist, daß Juden so gesehen werden, als würden sie Weihnachten aus Edelmut „zu Feiertagen machen, die allen Amerikanern gehören.“ Das Endergebnis ist, daß Weihnachten „nicht zu ernst genommen wird“ und der christlich-religiöse Aspekt, der im Zentrum des traditionellen Feiertags steht, heruntergespielt wird.

Menschen, die ihre Religion ernst nehmen, lassen nicht zu, daß ihre Religion verspottet wird. Man braucht nur an die moslemischen Reaktionen auf Karikaturen zu denken, die Mohammed verspotten. Die Tatsache, daß Juden das Christentum ohne ernsthafte negative Konsequenzen verspotten konnten, ist ein wichtiges Kennzeichen für die jüdische Macht und ein gleichermaßen starkes Anzeichen für den Niedergang des christlichen Glaubens. Ich vermute, daß die jüdische Gemeinschaft empört reagieren würde, wenn Nichtjuden den religiösen Judaismus verspotten würden. Tatsächlich ist jede Kritik an Juden als Juden in den Mainstream-Medien verboten ist. (Eine thematische Lister verbotener Themen: die Loyalitäten jüdischer Neocons und ihre Rolle bei der Werbung für den Krieg im Irak, der jüdische Aspekt beim Skandal um Aufnahmen in die Ivy League, wie die jüdische Kontrolle von Hollywood den Inhalt der Medien beeinflußt.)

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Hollywoods Krieg gegen Weihnachten

Von Edmund Connelly, übersetzt von Deep Roots. Das Original Hollywood & the Jewish War on Christmas erschien am 23. Dezember 2010 bei „Counter-Currents Publishing“ (Erstveröffentlichung am 25. Dezember 2008 in The Occidental Observer)

Früher in dieser Woche schrieb ich in Teil Eins dieser Kolumne über den Krieg gegen Weihnachten, daß „die jüdische Dominanz über Hollywood so offensichtlich und unbestreitbar ist, daß der Kolumnist Joel Stein von der Los Angeles Times es kürzlich offiziell machte. Was sonst kann man sagen, wenn alle acht großen Filmstudios von Juden geführt werden.“ Ich habe über dieses Thema in „The Occidental Quarterly“ ausführlich geschrieben (hier, hier und hier). Oder man könnte Jewtopia: The Chosen Book for the Chosen People [“Jewtopia: Das auserwählte Buch für das auserwählte Volk”] lesen, das auf dem überraschend zum Hit gewordenen Stück von Bryan Fogel und Sam Wolfson beruht. Oder man könnte David Mamet zuhören: „Für diejenigen, die nicht aufgepaßt haben, diese Gruppe [die aschkenasischen Juden] macht, und machte seit ihren frühesten Tagen, die Masse von Amerikas Filmregisseuren und Studiobossen aus.“

In The Culture-Wise Family: Upholding Christian Values in a Mass-Media World argumentierten Theodore Baehr und Pat Boone: „Wer immer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Kultur.” Und ein Angelpunkt dieser Medien sind Hollywood und die mit ihm verbundenen Fernsehstudios und Netzwerke.

Warum zählt es, daß Juden Hollywood kontrollieren? Im wesentlichen zählt es, weil es den Machtverlust einer Gruppe – der Mehrheit der weißen Christen – an eine Gruppe mit einer langen Geschichte der Feindseligkeit gegenüber den Menschen und der Kultur des Westens repräsentiert. Die jüdische Kontrolle Hollywoods ist ein entscheidendes Mittel zur Enteignung der weißen Mehrheit von ihrem Platz in dem Lande gewesen, das sie erbauten. Wie einige argumentiert haben, war das zwanzigste Jahrhundert ein jüdisches Jahrhundert, und viel davon lag daran, dass Juden die als Hollywood bekannte Bilderfabrik kontrollierten.

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Agobard von Lyon und die Ursprünge der feindlichen Elite

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Agobard of Lyon and The Origins of the Hostile Elite erschien am 2. November 2017 auf The Occidental Observer. (Link zum Sebastian-Kurz-Zitat am Schluß vom Übersetzer eingefügt.)

Als Teil der Einführung zu meinem in Kürze erscheinenden Essay-Sammelband Talmud and Taboo habe ich eine Übersicht über entscheidende Entwicklungen in der historischen Beziehung zwischen Juden und Europäern eingefügt. Im Laufe dieser Übersicht hebe ich die historische Unterdrückung europäischer Reaktionen auf jüdisches Gruppenverhalten hervor, ein wichtiger und beständiger Aspekt jüdisch-europäischer Interaktionen. Diese Unterdrückung, dieses Tabu, als Ding an sich, wird tendenziell weniger erforscht und verstanden, verglichen mit der Aufmerksamkeit, die offenkundigeren Manifestationen des jüdischen Einflusses gewidmet wird (z. B. durchsetzungskräftiges Handeln bei der Beeinflussung der Einwanderungskontrolle), aber ihre Betrachtung ist entscheidend für ein vollständiges Verständnis von Juden als eine feindliche Elite. Eine funktionierende theoretische Definition dessen, was mit „Juden als feindliche Elite“ gemeint ist, ist natürlich ebenfalls notwendig und wird hier nicht nur als die Bedeutung angenommen, daß Juden historisch gegen die Interessen der europäischen Massen standen bzw. diesen feindlich gewesen sind, sondern auch, daß Juden direkten Zugang zu politischer Macht oder bedeutenden Einfluß auf europäische Eliten, die welche besaßen, gehabt haben. Während ich die Einführung zu Talmud and Taboo schrieb, befaßte ich mich vorrangig mit den Ursprüngen des jüdischen Erwerbs dieser Macht oder dieses Einflusses in Europa, mit der Art ihres Ausdrucks und mit ihrer Evolution im Laufe von Jahrhunderten. Aufgrund von Platzbeschränkungen in der Einführung zu Talmud and Taboo möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, auf ein solches Beispiel näher einzugehen.

Bis dato ist unser bestes Verständnis moderner jüdischer politischer Strategien im Kontext des „Tabus“ in Kapitel 6 von Kevin MacDonalds Separation and Its Discontents: Toward an Evolutionary Theory of Anti-Semitism mit dem Titel Jewish Strategies for Combatting Anti-Semitism zu finden. Ein Abschnitt befaßt sich mit „Politischen Strategien zur Minimierung des Antisemitismus“. MacDonald merkt an, daß Juden flexible Strategen in der politischen Arena gewesen sind, unterstützt durch einen IQ, der beträchtlich über dem kaukasischen Mittel liegt, und argumentiert, daß die Grundlagen für den jüdischen Einfluß Reichtum, Bildung und gesellschaftlicher Status gewesen sind.[1] Heute setzen Juden diesen Einfluß ein, um eine negative Diskussion über ihre Gruppe zu unterdrücken, und zeitweise zur Unterdrückung überhaupt jeglicher Diskussion über Juden. MacDonald zeigt auf, daß dies normalerweise mittels umfangreicher gemeinschaftlicher Unterstützung für „Selbstverteidigungskomitees“ getan wird, die ein Merkmal jeder Diaspora-Population sind. Diese Komitees betreiben immer Lobbyarbeit bei Regierungen, nützen und beeinflussen Rechtssysteme, produzieren pro-jüdische und pro-multikulturelle Propaganda und finanzieren pro-jüdische Kandidaten oder Initiativen. Eine weitere ihrer lebenswichtigen Funktionen ist es gewesen, „Antisemiten“ zu überwachen und aufzudecken und Rechtssysteme zu benutzen, um individuelle Bestrafungen zu verlangen, womit sie ein Exempel an Individuen statuieren und dadurch eine abschreckende Atmosphäre für den Rest der Bevölkerung erzeugen.

Es erübrigt sich fast zu sagen, daß Juden in der Neuzeit sehr erfolgreich darin gewesen sind, Antisemitismus zu einem anrüchigen und widerwärtigen Unterfangen zu machen. Vielleicht mehr als jedes andere Beschämungsmittel können Vorwürfe wegen Antisemitismus sozial und beruflich verheerend sein. Akademische Studien, die argumentieren, daß Antisemitismus eine rationale und verständliche Grundlage hat, wie MacDonalds Werk, werden in einer unaufhörlichen Bemühung zur Aufrechterhaltung der jüdischen Kontrolle über Narrative betreffend ihre Gruppe und zur Abwendung von Feindlichkeit ihr gegenüber überwacht und aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen. Eine grundlegende Idee, die die Schaffung dieses modernsten Tabus untermauert, ist, daß Antisemitismus ein persönlicher Makel ist, der auf eine psychiatrische Störung hindeutet und eine soziale Verirrung ist, wie von den Schriften der  Frankfurter Schule für Sozialforschung verkörpert. Trotzdem sie eine fast monolithische Position im öffentlichen Denken der meisten europäischen Populationen erlangt haben, ist es besonders bemerkenswert, daß solche Konzeptionalisierungen des Antisemitismus als irrationale und unerklärliche Form von psychosozialer Krankheit extrem jungen Datums sind und erst in den letzten sechzig Jahren von einer Gruppe jüdischer Intellektueller entwickelt wurden – besonders von jenen am Nexus von Psychoanalyse und Frankfurter Schule.

Diese Umdeutung des europäischen Verständnisses des Antisemitismus ist nicht nur am jüdischen Einfluß in der akademischen Welt, in den Medien und in der Entwicklung der Gesellschaftspolitik gelegen, sondern auch an einer allgemeinen Unwissenheit unter Europäern über die historischen Erfahrungen ihrer Vorfahren. Europäer können mit der Frage des jüdischen Einflusses nicht klarkommen, indem sie rein dessen zeitgenössische Manifestationen konfrontieren – sie müssen sich mit den Erfahrungen ihrer Vorfahren befassen und verstehen, wie und warum sie Juden als feindliche Elite betrachteten.

All diese Betrachtungen führten mich zu einer Frage: wann und wie hat diese „feindliche Elite“ begonnen? Obwohl jüdischer Einfluß während des Bestehens des Römischen Reiches bemerkt wurde, schloß ich diesen Zeitraum aus einer Anzahl von Gründen aus meinen Überlegungen aus. Der erste war, daß ich eine enge zusammenhangliche Nähe zu gegenwärtigen Bedingungen wollte; in anderen Worten, als absolutes Minimum hielt ich es für notwendig, daß ich ein frühes Beispiel für jüdischen Einfluß finden sollte, das dennoch genug Merkmale der modernen Erfahrung widerspiegelt, um im Vergleich in breitem Sinne gültig zu sein. Trotz einer Ausbreitung von Auslandsjudengemeinden während des Römischen Reiches, oder zumindest bis zur Plünderung Jerusalems durch Titus 70 n. Chr., konnten Juden als vorwiegend nationales Volk statt als Diaspora betrachtet werden. Man könnte somit argumentieren, daß die Beziehungen zwischen dem Römischen Reich und jüdischen Populationen auf einer gewissen Ebene im Rahmen der traditionellen Diplomatie und Machtbeziehungen verstanden werden könnten.

Erst nach Roms Zerstörung des Zweiten Jüdischen Gemeinwesens im Ersten Jahrhundert führte die Exilperiode bedeutend neuartige Formen jüdischer politischer Aktivität herbei. Diese politischen Aktivitäten wurden auch einheitlich, wobei Amichai Cohen und Stuart Cohen über die neue Diaspora bemerken: „Ungeachtet Variationen, die von großen Unterschieden der Örtlichkeit und Situation diktiert wurden, entwickelten und verfeinerten alle jüdischen Gemeinschaften eine bemerkenswert ähnliche Reihe breiter [politischer] Strategien.“[2] Der zweite Grund hängt mit dem ersten in dem Sinne zusammen, daß diese jüdischen politischen Strategien in einem breiten geographischen Gebiet Europas präsent sein mußten. Diese Breite der geographischen Verteilung und die nachfolgende Ausweitung der jüdischen Interaktionen mit europäischen Populationen fanden erst nach dem Fall des Römischen Reiches statt. Ein dritter und letzter Grund für die Weglassung des Zeitraums des Römischen Reiches war, daß meine Vorbedingung der engen zusammenhanglichen Nähe erforderte, daß die Nationalstaaten von heute, zumindest in ihrer prototypischen Form, in breitem Sinne erkennbar sein sollten. Und schließlich sind die Juden des westgotischen Spanien, wenngleich reich, mächtig und unglaublich feindselig, unberücksichtigt geblieben, weil es ihnen nicht gelungen war, eine Beziehung zu den westgotischen Eliten herzustellen. Dies hat in höchst beachtenswerter Weise dazu geführt, daß die Juden eine Austausch-Elite unterstützt hatten – moslemische Invasoren.[3]

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Die jüdischen Ursprünge der Bewegung für offene Grenzen

Von Dr. Andrew Joyce; Original: The Jewish Origins of the Open Borders Movement, erschienen am 2. Oktober 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

In einem Essay von 2005 über „Weißseinsforschung“ versuchte ich die Grundlagen und die Kontextualisierung für eine entwickeltere Studie über den Umfang und die verheerende Wirkung des zeitgenössischen jüdischen intellektuellen Aktivismus in unseren Colleges und Universitäten und in unserer breiteren Kultur zu schaffen. In diesem Essay hob ich die Bedeutung jüdischer Aktivisten einschließlich Noel Ignatiev, Ruth Frankenberg, Ricky Marcuse und Terry Berman hervor, die zwischen der Mitte der 1970er und den späten 1990ern die Entwicklung einer akademischen Disziplin betrieben, die „Weißseinsforschung“ genannt wird. Seit ihrer Begründung hat die Weißseinsforschung einen einzigartigen Raum in einer zunehmend multikulturellen disziplinären Landschaft eingenommen. Anders als Schwarzenstudien, jüdische Studien oder asiatische Studien soll diese Sphäre der akademischen Welt nicht in konstruktiver Weise die Errungenschaften, Geschichte und Kultur der von ihr untersuchten ethnischen Gruppe erforschen. Vielmehr existiert das Genre, um das „Weißsein“ und folglich die Weißen einer einzigartig feindlichen Dialektik auszusetzen, die aus der Herabwürdigung der weißen Kultur, der Herabsetzung der weißen Geschichte und der Delegitimierung des europäischen Existenzanspruchs besteht. Als solche kann man die Disziplin als einen Akt der ethnischen Kriegführung betrachten, so wie sie auf der beabsichtigten Eroberung von Köpfen und Gewissen und schließlich von Ressourcen und Territorium beruht.

In allen westlichen Ländern bleibt die Weißseinsforschung in ihren akademischen Äußerungen und jenen hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit überproportional von Juden geleitet. Dies ist eine empirisch beobachtbare Tatsache. Man könnte ein Buch allein über die jüdische Beteiligung an dieser „Disziplin“ schreiben, aber für hier sollte eine kurze Untersuchung von ein paar entscheidenden Beispielen genügen. Zu diesen gehört Barbara Applebaum von der Syracuse University, die eine Karriere aus der Förderung von Vorstellungen über „weiße Schuld“ und die Beendigung dessen gemacht hat, was sie als „moralische Unschuld der Weißen“ bezeichnet. Ähnlich ist Say Burgin von der Leeds University, die einen Kurs mit dem Titel „Warum ist mein Lehrplan weiß?“ unterrichtet, während George Lipsitz von der University of California, Autor von How Racism Takes Place („Wie Rassismus stattfindet“), ebenfalls mehrere Bücher über „Weißsein“ und weiße Schuld geschrieben hat. Die jüdische Feministin Michelle Fine von der City University of New York zahlreiche Arbeiten über das „Weißenprivileg“ produziert hat, einschließlich ihres Buches Witnessing Whiteness („Weißsein miterleben“). Andere jüdische Akademiker, die im Bereich der Weißseinsforschung sehr aktiv sind, sind unter anderem Lois Weis, David Theo Goldberg, Maurice Berger, Lawrence Grossberg, Jennifer Roth-Gordon, Cynthia Levine-Rasky, Laura S. Abrams, Judith Katz, Melissa Steyn, Paula Rothenberg und Amy Eshleman.

Die jüdische Beteiligung ist vielleicht noch intensiver in der Sphäre des Aktivismus für die sogenannte soziale Gerechtigkeit. Eine der vordersten Betreiberinnen von „Whiteness workshops“ in den Vereinigten Staaten ist Dara Silverman. Silverman ist eine „Beraterin, Organisatorin und Trainerin, die seit über 20 Jahren Bewegungen für wirtschaftliche, rassische genderbezogene und soziale Gerechtigkeit aufgebaut hat. Von Januar 2015 bis Juli 2016 war Dara die Gründungsdirektorin von Showing up for Racial Justice (SURJ). Als Beraterin arbeitet Dara mit kleinen und mittelgroßen Gruppen, um deren Organisationsgeschick, Mittelaufbringung und organisatorische Fähigkeit aufzubauen. Dara war von 2003 bis 2009 Geschäftsführerin von Jews for Racial and Economic Justice (JFREJ) in New York City.“

Der notorische jüdische Aktivist Tim Wise hat Silverman als „eine kritische Stimme in der neu belebten Bewegung antirassistischer weißer Verbündeter“ gelobt. „Eine unermüdliche Mitverschwörerin mit farbigen Führern im Kampf gegen die weiße Vorherrschaft und rassische Ungleichheit. Silvermans Verständnis der Strategie für den Aufbau von Bewegungen steht hinter niemandem zurück.“ Was den tatsächlichen Inhalt ihrer Arbeit betrifft, so bietet Silverman an, Weiße von ihrem „giftigen Weißsein“ durch Workshops und „Webinars“ [„Netzsemianre“] zu „heilen“. Im Wesentlichen sind diese Maßnahmen Entwurzelungsprogramme, die mittels psychologischer Misshandlung durchgeführt werden, welche sich auf das Herbeiführen von Schuldgefühlen zentrieren. Diese Bestrebung, ein Volk von seiner Identität zu trennen, ist mehr als nur ein bisschen heuchlerisch angesichts dessen, dass Silverman in mindestens einem Interview erklärt hat: „Ich bin Jüdin, und ich habe eine ziemlich starke Verbindung zum Judentum.“

Dara Silverman

Zusätzlich zu Silverman hat es viele weitere Juden zum wahnsinnig lukrativen und modischen Geschäft hingezogen, Weiße vom Aufgeben ihrer Identität zu überzeugen. Dazu gehören Jon Greenberg, Autor von „10 examples that prove White privilege protects White people in every aspect imaginable“ [„10 Beispiele, die beweisen, dass das Weißenprivileg Weiße in jeder vorstellbaren Hinsicht schützt“] und „Talking to Kids about Whiteness“ [„Mit Kindern über das Weißsein reden“]. Andere prominente Gestalten in der „Soziale Gerechtigkeit“-Sphäre des Angriffes auf das Weißentum sind unter anderem Debbie Zucker und Robin Nussbaum. Als das New Yorker Vassar College im letzten Oktober beschloss, eine Reihe von „Whiteness workshops“ abzuhalten, waren zwei Workshop-Leiter Diane Eshelman und Michael Drucker, die beide Juden sind. Während die Schwächung der inneren oder psychologischen Stützen der weißen Identität für sich schon ausreichend problematisch ist, wird das Problem durch intensiven jüdischen Aktivismus in anderen Sphären akademischer Aktivitäten und solcher für „soziale Gerechtigkeit“ verschärft. Das Schädlichste in dieser Hinsicht sind die jüdische Vorherrschaft in der „kritischen Rassentheorie“ und ihr entsprechender politischer Ausdruck in Form der Bewegung für offene Grenzen.

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Die Ursprünge des schwedischen Multikulturalismus

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original The Origins of Swedish Multiculturalism erschien am 23. September 2017 in The Occidental Observer.

How Sweden became Multicultural

M. Eckehart

Helsingborg, Sweden: Logik Förlag, 2017

Diese kurze (96seitige) Studie der historischen Ursprünge von Schwedens multikultureller Politik wurde vor zehn Jahren auf Schwedisch veröffentlicht, ist aber soeben für die Englisch lesende Öffentlichkeit verfügbar gemacht worden. Sie ist keine Geschichte der Einwanderung in Schweden, was eine viel längere Behandlung erfordern würde, sondern der Verbreitung und des Triumphs der multikulturellen Idee. Massive außereuropäische Einwanderung fand erst danach statt, teilweise als Folge dieser Verschiebung im Denken.

In den frühen 1960ern, als die Geschichte beginnt, waren die bedeutendsten ethnischen Minderheitengruppen im Land von nordeuropäischer Abstammung: Finnen waren am zahlreichsten, gefolgt von Esten und den Samen oder Lappen, die in Nordschweden selbst heimisch waren.

Aber nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begannen andere einzutreffen. 1963 – 1964 wurden Forderungen nach Einwanderungsbeschränkung laut. Dies half eine Reihe von Debatten in der Presse über den Status ethnischer Minderheiten in Schweden auszulösen. Man ist sich allgemein einig, daß die 1975 formell eingeführte multikulturelle Politik ihre Ursprünge in diesen Debatten hatte; aber wie der Autor der vorliegenden Studie aufzeigt, sind der Hintergrund der Debattierenden und ihre Motive selten untersucht worden.

Ihr Initiator und wichtigster Beitragender war David Schwarz (1928 – 2008), ein in Polen geborener Jude, der 1950 wegen medizinischer Behandlung im Zusammenhang mit Typhus und Tuberkulose, die er sich als Insasse eines Konzentrationslagers in Deutschland zugezogen hatte, nach Schweden kam.

Am 21. Oktober 1964 veröffentlichte Schwarz in Dagens Nyheter, einer von mehreren schwedischen Tageszeitungen, die von der in jüdischem Besitz befindlichen Bonnier-Gruppe herausgegeben wurden, „Das Ausländerproblem in Schweden“, worin er schrieb:

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Schweden relativ restriktiv hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen. Der Bedarf an Arbeitskräften war nicht so groß wie heute, und manche Berufszweige fürchteten ausländische Konkurrenz. Aber zum Ende des Krieges änderte sich die Einstellung der Regierung, und im Laufe der Zeit wurden 14.000 Juden und viele andere aus den deutschen Konzentrationslagern hierher übersiedelt. Gleichzeitig kamen Zehntausende baltische Flüchtlinge und mehrere tausend Staatenlose, die vor den Russen flohen. Seit damals hat Schweden weiterhin Ausländer aufgenommen […] In anderen Worten, Schweden erhielt eine große Gruppe von Menschen, annähernd 400.000, die nicht im Land geboren waren.

Schwarz argumentierte weiters, daß Einwanderergruppen keinem Assimilationsdruck ausgesetzt sein sollten; man sollte sie bedingungslos ihre kulturelle Eigenart beibehalten lassen. Er empfahl die Ernennung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zwecks Formulierung einer kulturpluralistischen Einwanderungs- und Minderheitenpolitik.

Eine Woche später schrieb Schwarz‘ Mitjüdin Inga Goldfarb in Unterstützung seiner Position und behauptete, daß Schweden „ein Bedürfnis nach unterschiedlichen Kulturgruppen“ hätte und daß deren Anwesenheit „unserem Leben neuen Inhalt geben“ würde. Solche vagen, nicht auf Fakten gestützten Aussagen sollten für die Debatte typisch werden.

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Über die Linke und den Mythos vom „jüdischen Proletariat“

Von Andrew Joyce; Original: On The Left and the Myth of the ‘Jewish Proletariat’, erschienen am 7. August 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

„Die Last der Ausbeutung durch die Juden ist groß und ihre Schädlichkeit unbegrenzt. …Wenn wir es für möglich finden, die Revolution zu predigen, und nur gegen die Adeligen revoltieren, wie können wir dann die Juden verteidigen?“

Ukrainischer kommunistischer Revolutionär, 1876.[1]

In den Monaten unmittelbar vor seiner Krönung im Jahr 1189 wurde Richard Löwenherz sich der steigenden antijüdischen Stimmung im Volk Englands bewusst. Dieses böse Blut war das Ergebnis von Jahrzehnten des grassierenden Wuchers, der Beschlagnahmungen von Besitz, der sozialen Ungleichheiten und dessen, was der Historiker Robert Chazan als den „effektiven königlichen Schutz“ von Heinrich II. bezeichnete.[2]

Erpicht darauf, sich mit der Stimmung der Nation zu verbünden, besonders in den unsicheren frühen Tagen seiner Herrschaft, suchte Richard den Gefühlen der Massen zu gefallen, indem er Juden verbot, der Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei beizuwohnen. Die Nachricht von dem Verbot wurde vom Volk begrüßt, aber der Schritt war für Englands Juden zutiefst beunruhigend. Das Verbot wurde von den Hebräern der Nation nervös als eine Schwächung der lebenswichtigen jüdischen Beziehung zur Elite wahrgenommen. Diese Beziehung, besonders der Schutz, den sie jüdischen Kreditkaufleuten bot, war absolut wichtig für die ungestörte Fortsetzung der höchst feindseligen Finanzpraktiken der Juden unter den niedrigeren Schichten. Ohne diesen Schutz würde die Position der Juden in England nicht mehr haltbar sein. Daher traf in einem verzweifelten Versuch des Widerstands gegen einen Niedergang des jüdischen Einflusses eine Gruppe höherrangiger Juden an den Toren der Westminster-Abtei ein, die großzügige Geschenke trugen und unterwürfig sprachen. Die Mühe war vergebens.

Der jüdischen Gruppe wurde von Adeligen und Beamten der Eintritt verwehrt, und sie wurde dann wegen ihrer offenen Missachtung königlicher Befehle ausgezogen und ausgepeitscht. Nachdem diese Bestrafung ein öffentliches Schauspiel war, kam bald eine Geschichte in Umlauf unter der Landbevölkerung, dass der neue König mit allgemeinen Aktionen gegen die Juden einverstanden sei und dass die königliche Elite nun auf der Seite des Volkes stünde. In den folgenden Tagen wurden luxuriöse jüdische Häuser niedergebrannt, und Burgen, die jüdische Schuldenaufzeichnungen enthielten, wurden gestürmt und ihr Inhalt vernichtet. Diese Handlungen bauten jedoch auf der Annahme einer Rückendeckung durch die Elite auf, die es in Wirklichkeit nicht gab. Die Erwartungen der Massen wurden bald grob zerschlagen. Die Ausschließung der Juden durch Löwenherz war eine bloße Propagandamaßnahme gewesen, die ihn bei seinen Untertanen beliebt machen sollte, und die Auspeitschung der sich aufdrängenden Gruppe wurde ohne sein Einverständnis ausgeführt. In Wahrheit blieb der König der Macht des Mammons genauso verpflichtet wie seine Vorgänger. Wenn es hart auf hart kam, war die Landbevölkerung, anders als „seine“ Juden, entbehrlich. Richard verlor keine Zeit, die Rädelsführer der antijüdischen Aktionen zusammenzufangen und hinzurichten, einschließlich selbst jener, die jüdisches Eigentum versehentlich beschädigt hatten. Er erteilte dann Befehle an „die Sheriffs Englands, alle solchen Vorkommnisse in der Zukunft zu verhindern.“[3] Nach dieser Niederschlagung des Volkes sollten die Juden Englands erneut unter einem hohen Maß von königlichem Schutz verbleiben, bis „Löwenherz“ das Land verließ, um in den Dritten Kreuzzug zu ziehen – ironischerweise ein Unternehmen, das Menschen in fremden Nationen von der Tyrannei von „Ungläubigen“ befreien sollte. Die gesamte Affäre bleibt eine perfekte Veranschaulichung der jahrhundertealten symbiotischen Beziehung zwischen Juden und unseren einheimischen Eliten, und für die Bedrohung durch den parasitischen Kapitalismus, der sie aneinanderbindet.

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