Die Geschichte des Geldes – Teil 3

Vorwort von Osimandia: Das englische Original erschien unter dem Titel The History of Money Part 3 auf der Seite xat.org. von einem unbekannten Autor. Der durch Einrückung gekennzeichnete –  und im englischen Original nicht vorhandene – Einschub ist die Übersetzung eines Artikels von Ellen Brown, der  am 19. August 2007 unter dem Titel Thinking outside the Box: How a Bankrupt Germany Solved its Infrastructure Problems auf ihrer Seite Web of Debt veröffentlicht wurde.

Der Einschub erschien mir angebracht, weil an der Stelle, wo es gerade für deutsche Leser interessant wird, der Originalartikel etwas enttäuschend oberflächlich bleibt.

Übersetzt von Osimandia. Alle Bilder und der Großteil der Links stammen nicht aus den Originaltexten, sondern wurden bei der Übersetzung eingefügt.

Der erste Weltkrieg – A.D. 1914 bis 1918

Die Deutschen liehen sich Geld von der deutschen Rothschildbank, die Briten liehen sich Geld von der britischen Rothschildbank und die Franzosen liehen sich Geld von der französischen Rothschildbank.

Der amerikanische Superbänker J.P. Morgan war unter anderem auch ein Verkaufsagent für Rüstungsgüter. Sechs Monate nach Kriegsbeginn war er mit Ausgaben von 10 Millionen Dollar täglich der größte Konsument des Planeten.

Die Rockefellers und der Vorsitzende des Rats für Kriegsindustrie Bernard Baruch machten jeweils rund 200 Millionen, während Familien ihre Söhne für die blutige Front opferten; aber Profit war nicht das einzige Motiv für ihr Engagement.

Russland hatte den Plan der Geldwechsler, Amerika in zwei Hälften zu spalten, vereitelt, und verblieb das letzte große Land ohne eigene Zentralbank.

Drei Jahre nach Kriegsbeginn wurde jedoch die ganze Zarenfamilie ermordet und der Kommunismus begann. [Korrektur d.Ü.: 1917 dankte der Zar ab, ermordet wurden er und seine Familie 1919]

Zar Nikolaus II, Zarin Alexandra, Ihre Töchter Olga, Tatiana, Maria und Anastasia, sowie Kronprinz Alexej. Zusammen mit ihrem Arzt und einigen treuen Bediensteten in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1919 ermordet von einem von Jakow Jurowsky angeführten bolschewistischen Erschießungskommando.

Sie mögen es vielleicht merkwürdig finden, zu erfahren, dass die Russische Revolution auch mit britischem Geld finanziert worden war. Kapitalistische Geschäftsleute, die den Kommunismus finanzieren?

Der Autor Gary Allen erklärt es:

„Kommunismus oder genauer gesagt Sozialismus, ist keine Bewegung der unterdrückten Massen sondern eine der Wirtschaftselite.”

W. Cleon Skousen schrieb in seinem Buch The Naked Capitalist:

„Macht aus jeder Quelle neigt dazu, den Appetit auf noch mehr Macht anzuregen… Es war fast unvermeidlich, dass die Superreichen eines Tages danach streben würden, nicht nur ihr eigenes Vermögen sondern das Vermögen der ganzen Welt zu kontrollieren.

Um das zu erreichen, waren sie vollkommen gewillt, den Ehrgeiz der machthungrigen politischen Verschwörer zu füttern, die entschlossen waren, alle existierenden Regierungen zu stürzen und eine zentrale weltweite Diktatur zu etablieren. “

Extremistische Revolutionäre wurden dadurch kontrolliert, dass sie finanziert wurden, wenn sie kooperierten, und von der Finanzierung abgeschnitten wurden, wenn sie es nicht taten, wobei dann sogar manchmal ihre Gegner mit Geld ausgestattet wurden.

Wenn es Ihnen schwer fällt, das zu glauben, hören Sie einfach, was der sogenannte Diktator der jungen Sowjetunion zu sagen hatte:

„Der Staat funktioniert nicht so, wie wir es gewünscht hatten. Der Wagen gehorcht nicht. Ein Mann ist am Steuer und es sieht so aus, als ob er lenkt, aber der Wagen fährt nicht in die gewünschte Richtung. Er fährt dahin, wo andere Kräfte es wünschen.” (Wladimir Lenin zitiert nach Richard Wurmbrand: Marx and Satan)

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Hintergrund zur Magna Carta

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Background to the Magna Carta erschien am 19. Mai 2013 im Occidental Observer.

Das erste, das man bedenken muß, ist, daß die Magna Carta ein Dokument war, das von den Adeligen erstellt und dem Monarchen vorgelegt wurde – in diesem Fall König Johann. In diesem Sinne sollten wir die Spannungen zwischen den Adeligen und dem König wegen einer hauptsächlichen Angelegenheit berücksichtigen – der Rolle des jüdischen Zinswuchers bei der Ermöglichung von Landübertragung vom Adel an den Monarchen. Die relevanten Klauseln sind wie folgt:

* (10) Falls irgend jemand, der sich eine Summe Geldes von Juden geliehen hat, stirbt, bevor die Schuld zurückgezahlt worden ist, soll sein Erbe keine Zinsen auf die Schuld zahlen, solange er noch minderjährig ist, ungeachtet dessen, von wem er sein Land hat. Falls solch eine Schuld in die Hände der Krone fällt, wird diese nichts nehmen außer der in der Schuldverschreibung genannten Kapitalsumme. (If anyone who has borrowed a sum of money from Jews dies before the debt has been repaid, his heir shall pay no interest on the debt for so long as he remains under age, irrespective of whom he holds his lands. If such a debt falls into the hands of the Crown, it will take nothing except the principal sum specified in the bond.)

* (11) Falls ein Mann stirbt, der Juden Geld schuldet, darf seine Witwe ihr Witwengedinge haben und braucht nichts davon für die Schuld zu zahlen. Falls er minderjährige Kinder hinterläßt, darf ebenfalls für ihre Bedürfnisse gesorgt werden, in einem Umfang, welcher der Größe seines Landbesitzes angemessen ist. Die Schuld soll vom Rest ausbezahlt werden, vorbehaltlich des seinen Feudalherren gebührenden Dienstes. Kredite, die anderen Personen als Juden geschuldet werden, sollen ähnlich behandelt werden. (If a man dies owing money to Jews, his wife may have her dower and pay nothing towards the debt from it. If he leaves children that are under age, their needs may also be provided for on a scale appropriate to the size of his holding of lands. The debt is to be paid out of the residue, reserving the service due to his feudal lords. Debts owed to persons other than Jews are to be dealt with similarly.)

Diese Klauseln schwächen also offensichtlich die Fähigkeit von Jude und Krone, sich für Schulden oder Zinsen für Darlehen schadlos zu halten. Sie verhindern nicht den Geldverleih etc., aber wir können uns sicherlich darauf einigen, daß die Position von Jude und Krone geschwächt würde. Wir müssen also als erstes fragen: warum war dies notwendig? Und zweitens, warum verschwand es plötzlich ein Jahr später in der Charta von 1216? Zum ersten Punkt: wie ich in meinem Artikel über das mittelalterliche Judentum ausführe, war zu dieser Zeit das Verhältnis zwischen der Krone und den Adeligen in der Tat angespannt, und die Juden waren bei dieser Spannung ein sehr bedeutender Faktor. König Johann, dessen Handlungen das Bedürfnis nach der Magna Carta erzeugt hatten, war verschwenderisch, unfähig und völlig seinen Juden und deren Fähigkeit verbunden, ihn mit anscheinend unbegrenzten Geldmitteln für seine unglücklichen Abenteuer auf dem Kontinent zu versorgen.

Er war auch gnadenlos bei der Besteuerung. Im Jahr 1207 hob er über £ 60.000 von der christlichen Bevölkerung ein – eine für diese Zeit riesige Summe. Er erhob auch eine viel mildere Steuer von den Juden. (Patricia Skinner [Jews in Medieval England, S. 42] schreibt, daß ihre Steuer „drückend, aber nicht verheerend“ war.) Aber da er argwöhnte, daß die Juden ihr Einkommen und ihren Reichtum zu niedrig angaben, führte Johann eine Neuerung ein, indem er verlangte, daß Listen all ihrer Verbindlichkeiten geführt und im königlichen Schatzamt verwahrt würden – er behielt sich dann das Recht vor, jede dieser Verbindlichkeiten aufzukaufen, die ihm gefiel.

Dies war der ernsthafte Beginn des Prozesses der Landübertragung von den Adeligen an den König (ermöglicht vom jüdischen Zinswucher), den ich in meinem Artikel erwähnte. Adelige liehen sich Geld von Juden, Johann (oder seine Agenten) überwachten die Rückzahlungen auf den Listen im Schatzamt – und wenn irgend jemand danach aussah, als würde er mit den Rückzahlungen in Schwierigkeiten geraten und gepfändet werden, kaufte Johann die Schuld von dem Juden und raffte das Land an sich.

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